Kapitel 34: Ein geändertes Schicksal

(Sam)

„Down the road I ran, far from sight I wished. Closing off all pain, fear is coursing through my blood... Nein..." Ich hatte still vor mich hin gemurmelt, während wir vorwärts stapften. Ich war an der Spitze, Mike und Jessie unterhielten sich in der Mitte und Spirit bildete die Nachhut. Ich rieb kurz meine Schulter und verschob die Rucksack Bänder, damit ich ein wenig mehr Zirkulation in meinem Arm hatte. „...Ich kann mich nicht genau an das Lied erinnern... Es ist einfach zu lange her..." Ich schaute auf und betrachtete das umliegende Gebiet, während ich versuchte die hinter mir ein wenig zu belauschen.

Mein Hörvermögen war nicht das was es einmal war, aber ich konnte sie mit ein wenig Schwierigkeiten hören. Ich konnte Mike leise kicher hören; „...Ich kann... viel. Aber... erstellen... Sam's Wünsche... für kurze Zeit."

Ich drehte meinen Kopf leicht zur Seite und hielt mein Ohr in ihre Richtung, während ich so tat, als ob ich die umgebenen Bäume und das Blätterwerk betrachten würde. Als nächstes hörte ich Jessie's Stimme und sie hatte einen leicht schelmischen Unterton als sie sagte, „Tu es. Ich... sehen was... würde..." Das letzte Stück kam nicht bei mir an, daher schaute ich wieder nach vorne, während ich meine Schulter erneut rieb. Was auch immer diese beiden planen, ich bin mir in zwei Dingen sicher. Erstens, es geht um mich... und zweitens, ich denke es beinhaltet Magie.

Wir verließen den Wald und betraten eine kleine Lichtung, an deren Rand der möchtegern Pfad verlief. Die Lichtung wirkte, als ob sie ein oder zwei kleine Häuser beinhalten könnte. Das wäre ein schöner Ort für ein Häuschen, wenn wir eins bauen könnten...

Ich hielt an und erstarrte, als das Geräusch von Gepolter und Krachen meine Ohren erreichten. Ich nahm mein Rucksack ab und lies ihn zu Boden gleiten, während ich mein Schwert aus der Scheide zog. Spirit und ich bezogen gleichzeitig am Rand des Pfades Stellung. Ich schaute nach hinten und sah, dass Mike fünf Kristalle in einer Hand hielt und die andere auf einen Beutel an seiner Hüfte gelegt hatte. Als ein Baum laut krachte, schaute ich wieder nach vorne und sah einen unförmigen schwarzen Schatten durch die Baumreihe brechen. Ich spürte wie mir das Schwert aus der Hand glitt und während Spirit zu mir hinüber sah, konnte ich nur auf das Ding starren, während ich einen Verdachte hatte, was sich da durch die Bäume bewegte. „Nuh-uh..."

Klack-klack-klack-klack-brrrr... Falls das, was ich dachte eine korrekte Annahme war, dan hat es sich gerade gedreht und sich uns zugewandt. Es fing an aus den Wald heraus zu fahren, wobei es einen Baum mit umriss. Brruuummmm, KRE-BUMM!

Ein Panzer brach aus der Baumreihe hervor und ich glaube ich wurde blass, als ich das Zeichen darauf sah. Als er aufhörte sich zu bewegen, schüttelte ich meinen Kopf und erzitterte, während ich einen sehr zittrigen Schritt zurück trat. „Das ist nicht gut..."

Knister... Plopp! Ich sprang zur Seite, schaute zu Mike und sah, dass der Manakristall in seiner Hand zersprang, woraufhin er ihn fallen ließ. Ich drehte meinen Kopf zu der Gefahr vor uns und sah wie sie sich auflöste; Wie Rauch in dünne Luft. Ich legte eine Hand auf meine Brust und schaute mich hektisch um, aber alles was ich sah, war die Zerstörung, die der Panzer angerichtet hatte. W-Wenn es nicht hier ist... war es dann eine Illusion? Nein, dass kann es nicht gewesen sein, diese Bäume sind real und sie liegen immer noch auf dem Boden. Aber niemals könnte sich etwas wie das einfach in dünne Luft auflösen, das ist physikalisch unmög... Physikalisch, nicht magisch... MIKE! Mein Kopf schoss in seine Richtung und ich starrte ihn zornig an, während ich mit zittriger Stimme fragte, „Hast du gerade Magie benutzt!?"

Er schaute mich mit einem angsterfüllten Blick an, während sein Schwanz und der von Jessie aufgefächert waren. Er nickte mit seinem Kopf. Ich stieß einen zittrigen Seufzer aus, rieb meine schmerzende Brust und fügte hinzu, „Tu so was nicht... Du hast mir fast einen Herzinfarkt gegeben..."

„W-Was war das?" Ich schaute zu Spirit hinüber, als sie das fragte. Sie begann ihr Schwert langsam zu senken, wodurch es im Sonnenlicht tödlich aufleuchtete.

Ich versuchte mein Atem zu beruhigen, bevor ich antwortete, „Das war ein schwerer KV-2 Angriffspanzer... Die gehörten zu einer Nation die als Sowjetunion bekannt war. Das Land heißt jetzt Russland, aber davor haben sie Amerikaner gehasst."

„W-Was ist ein Amerikaner?" fragte Jessie. Ich drehte mich ihr zu und sagte, „Ich bin ein Amerikaner." Ich deutete auf die zerstörte Baumreihe und sagte, „Ich dachte dass das ein echter Sowjet Panzer gewesen wäre..."

Mike hüstelte in seine Hand und fragte dann, „Wenn sie eine Nation gewesen sind, warum hattest du denn Angst?"

Meinen Kopf schüttelnd sagte ich, „Wenn ich hier bin, was hält denn andere aus meiner Welt davon ab ebenfalls hierher zu kommen? Und ich glaube nicht dass Zeit etwas damit zu tun hat." Falls diese Theorie wahr ist, was hält dann Nazis... zur Hölle, sogar Wikinger davon ab in diese Welt zu kommen? Wenigstens kenne ich fortgeschrittenere Taktiken... aber ich bin kein Soldat. Ein kalter Schauer lief mir den Rücken hinunter und ich schaute mich nervös in der Gegend um, während ich mein Schwertgriff umklammerte. „V-Verdammt.."

Eine Hand legte sich auf meine Schulter und als ich zu ihr hinsah erkannte ich, dass das Fell darauf orange war. Ich schaute zu Jessie's Gesicht auf. Sie hatte einen besorgten Ausdruck in ihrem Blick, der geradezu meine Seele zu durchdringen schien. „Was ist los Sam?"

Ich schluckte schwer, schaute zu Boden und sagte, „Genau das, was ich gesagte habe... Was hält Andere aus meiner Welt und aus anderen Zeiten davon ab hierher zu kommen? Die Leute aus meiner Welt würden die Templer wie Kinder aussehen lassen..." Ich schaute wieder auf und betrachtete die Anderen. Spirit trug einen ungläubigen Ausdruck, während sie mich anschaute, aber ich konnte noch immer die Angst tief in ihren Augen sehen. Jessie war im Grunde wie Spirit, nur dass sie noch zitterte und die Angst in ihren Augen deutlicher war. Mike hingegen wirkte als ob er dazu bereit wäre ein Loch in den Boden zu graben und sich darin zu verstecken, als ob nichts anderes in der Welt mehr von Bedeutung wäre. „Ich d-denke wir sollten fürs Erste einmal weitergehen..."

Ich drehte mich um, hob meinen Rucksack vom Boden auf, setzt ihn mir auf und ging an den Anderen vorbei. Während ich dem Pfad wieder folgte, fühlte ich mich nicht einen Moment lang ruhig...


(Mike)

Wir liefen jetzt schon seit Stunden und wir waren inzwischen an dem Punkt angelangt, wo ich mich fragte, ob Sam einfach nur schnell voran kommen wollte, oder ob er noch immer wütend auf mich war, dass ich ihn mit meiner Magie reingelegt hatte. Er schien aufrichtig verängstigt gewesen zu sein, als der Panzer auftauchte... Dass waren wir alle, allerdings hatte er mehr Angst gehabt als wir. Während Sam die Gefahren seiner Welt kannte, wussten Jessie, Spirit und ich nichts über die Gefahren, die in seiner Welt lauerten; Besonders, wenn sie die Templer wie Kinder aussehen lassen. Ich schob die Sorgen beiseite, die ich noch immer wegen des Vorfalles fühlte, den ich erzeugt hatte. Mir war nicht danach in der Nacht durch ein gefährliches Territorium zu laufen. Ich vermute, dass wir inzwischen irgendwo in den Tiger und Fuchs Territorien sind. Die Füchse mögen zwar freundlich und großzügig sein, aber die Tiger Klans werden jene, die nicht von ihren Stämmen sind, in Stücke reißen... ganz besonders eine andere Rasse und einen Menschen.

Ich lief auf Jessie zu und an ihr vorbei, begab mich neben den Menschen und fragte, „Sam, glaubst du nicht auch, dass wir jetzt das Camp aufbauen sollte, bevor es zu dunkel wird um sehen zu können?"

Als er zu mir hinüber schaute, konnte ich zwar keinen Gesichtsausdruck erkennen, aber ich konnte kleine Wellen der Nervosität und der Paranoia fühlen, die er ausstrahlte. Er hielt plötzlich an und ich tat es ihm nach zwei weiteren Schritten gleich. Ich hörte ihn sagen, „Klar, ich werde Feuerholz holen gehen..."

Ich nickte, setzte meinen Rucksack ab und lockerte meinen Umhang, während ich eine Hand auf meinen steifen Nacken legte. Als Sam weg ging bemerkte ich, dass Spirit ihm ein paar Schritte nachging, aber genauso schnell wieder anhielt. Ihre Hand ruhte auf dem Griff ihres Schwertes, während sie weiterhin dahin schaute, wo Sam gerade verschwunden war. Ich stieß leise einen traurigen Seufzer aus. Ich wandte meinen Blick von ihr ab und fing an den Großteil meiner Ausrüstung aus der Tasche zu nehmen, da ich plante mein Zelt aufzubauen, bevor Sam wieder zurück kam.

Ich schaute noch einmal kurz hoch und sah wie Jessie das gleiche mit ihrem und Sam's Zelt tat. Allerdings schien sie ein wenig damit zu Kämpfen zu haben, während sie die Dinge um sich herum platzierte. Spirit hatte eine große runde Stelle angelegt, in der das Feuer platziert werden wird; Welches von Nöten sein wird, da das Blätterwerk hier danach aussah, als ob es anfällig für Feuer wäre, dass sich dann schnell ausbreiten würde. Jetzt saß sie auf dem Boden und schliff ihr Schwert, mal wieder, aber dieses mal starrte sie in die Feuerstelle, während sie ihre Arbeit tat.

Ich fuhr fort mein Zelt aufzubauen und nahm einen der Spieße, aber bevor ich ihn in den Boden Stecken konnte, drehte ich meinen Kopf umher und schaute in das Blätterwerk. Ich überprüfte jeden Winkel, jede Spalte und jeden Busch... aber ich konnte noch immer nichts finden. Ich könnte schwören dass ich etwas gehört habe...

(Sam)

Ich denke dass das für ein Feuer reichen sollte und wenn nicht, dann kann ich jederzeit mehr Holz sammeln gehen. Ich drehte mich um und ging zu dem Camp zurück. Ich wusste dass es eine Zeit lang dauern wird, bis ich wieder da bin, da ich ein ganzes Stück gelaufen bin, während ich nachgedacht hatte. Es ist jetzt fast einen Monat her, seitdem ich in diese Welt angekommen bin und während dieser Zeitspanne hatte ich selten die Gelegenheit mich einfach zu entspannen und meine Gedanken freien Lauf zu lassen. Selbst in meiner Heimatstadt hatte ich Zeit zum Nachdenken, während ich alleine war. Hier kann ich wenigstens wo immer, wann immer und mit wem auch immer ich es wünsche reisen; Und das auch ohne das es mich eine Stange Geld kostet.

Aber dennoch... Ich war schon so oft dem Tod nahe; Es ist nur eine frage der Zeit bis ich wirklich etwa einen Arm oder ein Bein verliere. Seufzend hob ich meinen Kopf und schaute mit einem nachdenklichen Blick in den sich verdunkelnden Himmel. Als ich allerdings einen Zweig brechen hörte, riss ich mich aus meinen Gedanken und schaute nach unten. Der Zweig, auf den ich getreten bin, war recht groß und ich schüttelte meinen Kopf, während ich zu mir selbst sagte „Es gibt nicht worum ich mir hier Sorgen machen muss... Falls jemand aus meiner Welt wirklich hierher gekommen ist, müssen sie mich erst einmal erkennen. Aber... wenn sie vom Militär sind einen Panzer haben... Dann kann ich nur darum beten, dass sie keine Amerikaner hassen." Ich lächelte bei dem Gedanken, allerdings war es kein humorvolles Lächeln, sondern eher ein grimmiges, das kein bisschen von irgendeiner Art Humor beinhaltete. Aber dann wiederum, wer hasst Amerika nicht? Klar, wir mögen zwar jeden auf der Welt helfen, aber wenn mich die Nachrichten je etwas gelehrt haben, dann ist es dass wir immer mit jemanden am kämpfen waren... Ich beschuldige die Menschliche Natur dafür.

Ich kratzte mich am Kinn und fühlte wie die Stoppeln sich um meine Kieferpartie bildeten. Ich wusste dass ich in einer Woche oder so wieder mein Schwert zum rasieren benutzen musste. Ich trat um einen Busch herum und zwängte mich durch das zusätzliche Blätterwerk, bevor ich den Wald verließ und das Camp betrat. Ich war überrascht beide Zelte bereits stehen zu sehen. Eine Art Feuerstelle war errichtet worden und Spirit saß nahe einem Baum. Ihr Schwert lag drei Fuß neben ihr entfernt auf dem Boden. Sie blickte mir in die Augen und trug einen undeutbaren Ausdruck, während ich fragte, „Bist du bereit nachher etwas zu sparren?"

Ich kniete mich hin und fing an das Holz auf eine Pyramiden ähnliche Weiße zu stapeln. Ich schaute instinktiv hoch, als Jessie unbequem neben Mike herum rutsche, der einen schmerzerfüllte Blick hatte... vielleicht angsterfüllt... Irgendetwas in diese Richtung. „Uhm, Leute... Was soll das mit der Stille? Hab ich irgendetwas falsch gemacht?"

Etwas scharfes wurde plötzlich in die Mitte meines Rückens gedrückt und ich grunzte als eine Stimme sagte, „Ja, dein erster Fehler ist es ein Mensch zu sein..." Der scharfe Gegenstand wurde von meinem Rücken genommen und die Stimme sagte, „Steh auf und wende dich mir zu, Mensch."

Ich gehorchte und während ich das tat, legte ich eine Hand auf mein Knie und drückte mich hoch; Das war allerdings nur der halbe Grund, warum ich meine Hand dort platziert hatte. Während ich mehr und mehr hoch kam, griff ich nach meinem Schwertgriff, während ich den Sprecher ansah. Er war ein großer Tiger Keidran. Als ich allerdings gerade meine Finger um den Griff meines Schwertes gelegt hatte, traten hinter ihm etliche mehr aus dem Wald heraus und ich wurde von hinten gepackt, als andere meine Arme mit einem Schraubstock ähnlichem Griff hinter meinem Rücken hielten. Ich zog meine Arme nach vorne und fühlte ein klein wenig Spielraum, aber dann wurden sie nur noch fester gehalten. Ich drehte meinen Kopf und sah vier weitere Tiger Keidran hinter mir stehen, wobei zwei von ihnen meine Arme festhielten. Die anderen zwei hatten Speere in ihren Händen. Ich schaute wieder nach vorne, als etwas dünnes und kaltes an meine Kehle gehalten wurde. „Dein zweiter Fehler war, dass du dich dazu entschieden hast unser Land zu betreten... Was mit dem Tod strafbar ist..."

Aus irgendeinem Grund stieg Übermut in mir auf. Ich grinste und sagte, „Euer Land!? Das Land gehört der Erde, nicht euch oder irgendjemand Anderes."

Sein Blick verfinsterte sich, während er sich nach vorne beugte und seine Zähne fletschte. „Wie auch immer, ihr werdet tot sein, noch bevor die Nacht einbricht... irgendwelche letzten Worte?"

Ich schaute mich um und bemerkte nun das getrocknete Blut auf Spirit, das ermattete Fell von Mike und die blutigen Wunden, die beide Arme von Jessie bedeckten. Ich fühlte wie sich Feuer mit meinem Übermut vermischte, schaute zurück nach vorne und sagte, „Fuchette-toi!"*

Er warf mir einen verwirrten Blick zu, während die Klinge wankte. Ich sah aus meinem Augenwinkel wie Jessie gegen die Keidran ankämpfte, die sie festhielten. Es gelang ihr aufzustehen, aber als sie einen Schritt nach vorne tat, rief sei, „NEIN!"

Ich drehte mich um und schaute zu ihr, genau wie der leitende Tiger Keidran. Ich sah wie der männliche Tiger sie am Arm packte und zu Boden warf, während er sein Speer auf sie richtete. Das Feuer in mir wuchs noch weiter und ich gab mein Bestes um dieser Situation zu entkommen, damit ich helfen konnte diese Keidran abzuwehren. Ich sprang so gut ich konnte hoch, indem ich mich nach hinten lehnte und mich mit den Füßen von dem Boden wegdrückte, wobei ich mich darauf verließ dass meine beiden Wachen mich festhielten. Ich schwang meine Füße hoch und trat nach dem Tiger vor mir, was zu zwei Dingen führte; Das Erste war, dass er zurück taumelte und das Zweite, dass ich selbst auf meine Wachen stürzte.

Ich stand so schnell ich konnte auf, während ich mein Schwert aus der Scheide zog und es schaffte damit die Spitze eines Speeres abzuschlagen, der in meine Richtung gestoßen wurde. Ich wirbelte herum und schwang mein Schwert horizontal, wobei ich die Spitze davon gerade durch das Fell von meinem möchte-gern Angreifers gleiten ließ. Ich knurrte in meiner Kehle, während ich vortrat und vertikal zuschlug, was er allerdings mit seinem Messer blockte. Das Klirren fuhr mir ins Handgelenk und ich sprang zur Seite, als ein Speer an mir vorbei flog und in den Boden sank...

Nach einem kleinen Rückzug, haben sich unsere beiden Gruppen getrennt. Spirit, Mike und fünf Tiger Keidran waren hinter uns, während Jessie und ich dem leitenden Tiger gegenüber standen, der nun einen Speer in der rechten Hand hielt, auf dessen Arm ich mit Glück eine Wunde hinterlassen hatte. Er hatte drei weitere Tiger bei sich, der Rest hatte sich wegen der Wunden, die Spirit oder ich ihnen zugefügt hatten, zu dem Rand des Waldes zurück gezogen. Er zog seinen Arm zurück und bereitete sich auf den Wurf vor, während er sagte, „Dein Leben endet hier, Mensch!"

Sein Wurf war ungenau, aber nicht genug um uns alle zu verfehlen... Er flog direkt auf Jessie zu. Die Zeit verlangsamte sich und es schien, als ob ein Phantom-Schwert den Speer ersetzte, während eine alte Erinnerung hochkam. Ich wiederholte alles Schritt um Schritt und als ich nach vorne sprang und sich Schmerz in meinem Bauch ausbreitete, fand ich mich vor Jessie wieder, die mir mit einem entsetztem Ausdruck in die Augen hoch sah. Ich lächelte schwächlich und legte meine Hände auf ihre Schultern, während meine Knie anfingen leicht zu erbeben. Ich spürte etwas heißes und nasses meine Wange hinunter gleiten und während ich Jessie weiterhin anschaute, sagte ich, „Es t-tut mir Leid..." Ich drehte meinen Kopf zur Seite, während ich hustete und ein wenig Blut ausspuckte, „Es t-tut mir leid, das ich euch n-nicht nach Oasis begleiten k-kann..."

Ich ließ ihre Schultern los, während ich auf meine Knie fiel, den Speer umfasste und ihn mit meinem schmerzvollem Grunzen heraus zog. Dann viel ich ganz zu Boden, legte eine Hand über die Wund und die andere Auf den Boden. Ich schloss fest meine Augen, während ich das vertraut schmerzhafte aber angenehm kühlende Gefühl der Magie durch meinen Körper strömen spürte. H-Heilung...

Das Gefühl von fließendem Blut endete, aber kurz darauf fühlte ich Schmerzen an meiner Brust krallen, „AHHH!"

Ich rollte mich auf meinem Rücken, von dem ich wusste, dass er noch nicht ganz geheilt war und griff mir schmerzerfüllt an die Brust. S-Schmerz ent-entfer...ner"

Der Schmerz ließ nach und ich fing an meine Augen zu öffnen. Mein Blick traf auf das besorgte Gesicht von Jessie. „H-Hat er Oasis gesagt?"

Als ich das hörte, fing ich an meinen Kopf zu drehen, aber ich zuckte zusammen und krümmte meinen Rücken, während Schmerzen alle Sinne erfüllte, die ich hatte. Es fühlte sich an als würde ich fallen, während ich langsam von riesigen Kräften erdrückt werden würde. Dunkelheit vernebelte meine Sinne, dennoch schien es ebenfalls zu hell um behaglich zu sein. Das Strahlen des Lichtes, das heller war als ein LED, schien vor meinen Augen zu pulsieren, als ob sie nicht geschlossen wären und ich fühlte wie mein Mund sich öffnete, aber ich konnte nicht das geringste hören...

...Und dann hörte alles auf zu existieren.

*Wolfsalvo: Ich kenne nicht allzu viel Französisch, aber das bedeutet soviel wie F dich... Ich weiß nicht wie man 'F1ck dich' in Französisch sagt, also hab ich den Buchstaben 'F' und 'toi' genommen, was 'du' bedeutet.