Kapitel 37 - Amusements
London – Wohnung Lavender Brown
Draco Malfoy erwachte, weil ihn etwas in der Nase kitzelte. Als er langsam die Augen öffnete, erblickte er eine Flut von roten Haaren, die sein Gesicht bedeckten. Außerdem realisierte er das Gewicht, das auf seine nackte Brust drückte und zwei Arme, die seinen Bauch umschlossen. Vorsichtig strich er sich die Haare aus dem Gesicht und sah sich um. Rechts und links von ihm lagen zwei schöne Frauen, die sich von beiden Seiten an ihn schmiegten. Überrascht versuchte er sich an die letzte Nacht zu erinnern und was ihn in eine Situation wie diese hineinmanövriert hatte. Langsam kamen die Erinnerungen wieder.
Schnell überprüfte er seine Illusion, um sicherzugehen, dass er nicht als Draco erkannt wurde. Der Nachteil des Illusionszaubers war, dass die Dauer der Illusion proportional mit der magischen Macht des Zauberers einherging. Draco hatte sehr wohl genügend Macht, um die Illusion auch über Nacht und während des Schlafs aufrecht zu erhalten, aber nun war es Zeit, den Zauber zu erneuern. Keinesfalls wollte er als Draco Malfoy erkannt werden, schon gar nicht von den beiden Schönheiten.
Draco rührte sich nicht, sondern betrachtete im Morgenlicht eingehend die beiden Mädchen. ‚Merlin, wenn mir jemand vor einigen Jahren erzählt hätte, dass ich mit Weasley und Brown ein Bett teilen würde, hätte ich einen Kastrationsfluch an ihm ausprobiert.' dachte er süffisant. Allerdings fühlte er sich wohl wie lange nicht mehr. Er freute sich schon auf Potters Gesicht, wenn er diesem davon erzählen würde.
Seine Gedanken schweiften zurück zum gestrigen Abend. Als es sich die drei Nachtschwärmer in Lavenders Wohnzimmer gemütlich gemacht hatten, unterhielten sie sich über alles Mögliche, wobei Draco darauf bedacht war, die Maske Mel's aufrecht zu erhalten. Währenddessen leerten sie mehrere Flaschen Wein was die Stimmung zusätzlich aufheizte. Schließlich zog Lavender Draco aus dem Sessel und begann zu imaginärer langsamer Musik mit ihm zu tanzen, nur um nach einigen Minuten von Ginny abgeklatscht zu werden. Draco genoss die erotische Stimmung. Abwechselnd tanzte er mit den beiden Frauen, die sich immer enger an ihn schmiegten. Dass den Beteiligten immer wärmer wurde, war nicht nur dem Kaminfeuer zu verdanken. Schließlich war es Ginny, die sich zuerst ihrem Oberteil entledigte. Lavender wollte dem nicht nachstehen und zog ebenfalls ihre Bluse aus. Nach weiteren Tanzrunden und einigen Gläsern Wein sorgten sie dafür, dass auch Draco nicht unter der Wärme zu leiden hatte. Inzwischen hatten sich die Mädchen stillschweigend darauf geeinigt, nicht mehr abwechselnd, sondern gleichzeitig mit Draco, den sie natürlich immer noch als Mel sahen, zu tanzen. Sie platzierten neckische Küsse auf Brust und Rücken des im Moment Braunhaarigen, und auch dieser ließ es sich nicht nehmen, alle erreichbaren nackten Stellen der beiden Schönheiten zu liebkosen.
Schließlich landeten die drei im Schlafzimmer Lavenders. Draco wurde den Verdacht nicht los, dass beide diese Art der Freizeitbeschäftigung nicht zum ersten Mal machten. Allerdings kümmerte es ihn wenig, viel zu sehr genoss er die Gegenwart der beiden Frauen. Rasch entledigten sie sich den letzten lästigen Kleidungsstücken und setzten das Liebesspiel im übergroßen Bett Lavenders fort. Lavender kümmerte sich um sein bestes Stück, während es sich Ginny auf der Brust Dracos bequem machte. Stöhnend genoss sie die geschickte Zunge des jungen Mannes, der seine ihm zugedachte Aufgabe hingebungsvoll ausführte. Allerdings kostete es ihn eine Menge Konzentration, da Lavender ebenfalls mit viel Kunstfertigkeit ihr Zungenspiel einsetzte. Schließlich wechselten die beiden Frauen die Plätze, was Draco nicht wirklich half, seine Erregung im Zaum zu halten. Er keuchte vor Erleichterung, als Lavender sein Zungenspiel nicht mehr aushielt, nach unten rutschte und sich auf seinen Männlichkeit setzte. Geschickt nahm sie ihn in sich auf und setzte zu einem furiosen Ritt an.
Draco versuchte verzweifelt an alles Mögliche zu denken, während er auf die Brüste Lavenders starrte, die vor ihm auf und ab hüpften. Da war es auch wenig hilfreich, dass Ginny nun zu ihm hinaufrutschte und seine Brustwarzen mit kleinen Bissen reizte. Er versuchte an Flich, Millicent Bulstrode, Umbridge und Snape gleichzeitig in einem Bett zu denken, denn er wollte keinesfalls zu früh kommen. Lavender setzte zum finalen Ritt an und kam nach kurzer Zeit mit einem Schrei zum Höhepunkt. Sie schmiegte sich erschöpft an seine Brust, küsste ihn und rollte sich dann von ihm hinunter um Ginny Platz zu machen.
Ginny wollte nun Lavenders Platz einnehmen, Draco jedoch, dem die kurze Pause etwas Erholung verschafft hatte, hatte jedoch andere Pläne. Er rollte sich mit der Rothaarigen herum, so dass sich diese auf dem Rücken wiederfand. Mit quälender Langsamkeit liebkoste er Ginnys zierlichen Körper. Ginny jedoch, aufgeheizt durch die Stimmung und die Beobachtung der Beiden, zog ihn zu sich nach oben und verlangte mehr. Langsam drang Draco in sie ein, was Ginny ein erleichtertes Stöhnen entlockte. Sie kam seinen Stößen entgegen und trieb ihn an. Draco gab nach und bewegte sich immer schneller in ihr. Dann ließ er alle Beherrschung fallen und gemeinsam erlebte das Paar seinen Orgasmus. Schwer atmend schmiegten sich die Drei aneinander und schliefen engumschlungen ein.
„Woran denkst Du, Mel?"
Mel drehte den Kopf und sah in Lavenders schwarze Augen.
„Oh, Guten Morgen." Er grinste verschmitzt. „Ich habe nur die gestrige Nacht Revue passieren lassen."
Von der anderen Seite strich eine Hand über seinen Bauch und Griff nach seinem besten Teil. „Wie ich fühlen kann, hat es Dir gefallen." hörte er Ginny verschlafen neben sich murmeln.
„Macht ihr das öfter? Ich meine, einen Mann zu zweit abschleppen?" wollte Draco wissen.
Er konnte kaum glauben, dass die beiden Frauen tatsächlich einen Rotschimmer im Gesicht hatten. Ginny schlug die Augen nieder. „Nein, das ist das erste Mal gewesen. Schließlich haben Lavender und ich uns seit Hogwarts nicht mehr gesehen. Aber die Stimmung war so angeheizt gestern..."
„... dass wir nicht widerstehen konnten." vollendete Lavender Ginnys Satz.
Draco grinste: „Und? Bereit für einen neue Runde?"
Zwei Stunden und ein ausgiebiges Frühstück später verließ Draco Lavenders Wohnung und kehrte ins Manor zurück. Fragen nach einem Wiedersehen war er halbherzig ausgewichen. Natürlich hätte er sie gerne wiedergesehen, was aber in höchstem Maß seine Tarnung als ‚Mel' gefährdet hätte. Es war für ihn ein ehernes Gesetz, dass er die gelegentlichen Bekanntschaften nicht wiedertreffen würde, da früher oder später seine Tarnung auffliegen würde. Er spürte Bedauern, denn er mochte die beiden wirklich.
Wie konnte er auch ahnen, dass die Trennung nur von kurzer Dauer und das Wiedersehen alles andere als angenehm sein würde.
Auch Ginny verließ Lavenders Wohnung einige Zeit später. Wegen des schönen Wetters beschloss sie, zu Fuß nach Hause zu gehen. Kaum war Sie einige Schritte gegangen, als sie eine Wohlbekannte Stimme zischen hörte: „Wen haben wir denn da. Du kommst wie gerufen." Bevor sie sich zu der Person umdrehen konnte, fuhr ihr ein höllischer Schmerz in den Rücken und sie verlor das Bewusstsein. Die Person, die den Fluch auf die junge Frau gesprochen hatte, ging langsam auf Ginny zu, packte sie am Arm und aktivierte einen Portschlüssel.
Lavender, die durch das Fenster Ginny hinterhersehen wollte, konnte nur hilflos den Beiden beim Verschwinden zusehen.
Hilton Hotel, London – am nächsten Tag
Hermine und Remus trafen sich im Foyer des Hilton. Dem Anlass angemessen, hatten beide festliche Kleidung angelegt. Während Remus einen hellen Anzug mit dunklem Hemd trug, hatte Hermine sich für ein bordeauxfarbenes, schulterfreies Kleid entschieden, dessen Saum gerade so ihre Knie bedeckte. Ihr Haar hatte sie hochgesteckt, nur vereinzelte Strähnen fielen ihr ins Gesicht. Nach einer kurzen Begrüßung machten Sie sich auf, den Ballsaal zu suchen. Ein Bediensteter des Hotels führte sie schließlich in den hinteren Teil des Gebäudes. Schon im Flur zum großen Saal war zu erahnen, welcher Prunk in diesem Teil des Hotels herrschte. Kronleuchter beleuchteten den Weg, die Wände waren mit tiefrotem Samt verkleidet und die regelmäßig angeordneten Gemälde zeigten in schöner Eintracht im Wechsel berühmte Zauberer, Hexen und den Hochadel Englands. Hermine blieb kurz wie angewurzelt stehen, als sie neben einem Gemälde von Dumbledore ein Bild von Harry Potter erkannte. Remus Lupin trat neben sie und beide lasen die Inschrift, die in ein Messingschild unter dem Bild eingraviert war:
Harry James Potter
31. Juli 1979
Zweimaliger Retter der Zaubererwelt
Bezwinger des dunklen Lords 1998
Verschollen seit 1998
Das Portrait zwinkerte Hermine kurz zu. Die Gemälde schienen Zauberer zu erkennen und sich in Gegenwart von Muggeln nicht zu rühren. Hermine warf Lupin einen Seitenblick zu und sah den Schmerz in seinen Augen, als er liebevoll das Portrait musterte. Sie machte sich gedanklich eine Notiz, mit Harry darüber zu reden.
Hermine zog Remus weiter und sie betraten den großen Ballsaal. Zum zweiten Mal an diesem Abend blieb Hermine überrascht stehen. Prunkvoll und doch mit Stil breitete sich ein großer Saal vor Ihren Augen aus. Hell strahlten unzählige Kronleuchter von der Decke. In Gruppen angeordnete Tische, kunstvoll dekoriert und schon gedeckt für das folgende Festmahl harrten der Gäste. Im Hintergrund stimmten auf einer kleinen Bühne einige Musiker soeben ihre Instrumente, ein abgetrennter Bereich vor dem Orchester schien als Tanzfläche zu dienen.
Ein hochgewachsener, distinguiert wirkender Mann in einem eleganten Anzug trat an sie heran. „Herzlich willkommen bei unserer Jubiläumsfeier. Es freut mich sehr, Freunde unseres Hauptaktionärs hier begrüßen zu dürfen." sagte er freundlich. Formvollendet beugte er sich über Hermines Hand, der das sichtlich peinlich war, ehe er mit einem festen Händedruck auch Remus Lupin begrüßte. Der Mann führte sie zu einer Gruppe Stehtische, an welchem sich schon einige Gäste eingefunden hatten. Ohne zu fragen reichte er beiden ein Glas Champagner und zog sich diskret zurück.
Das ungleiche Paar musterte unauffällig die anwesenden Gäste, die nun zahlreicher in den Saal strömten. Es waren keine bekannten Gesichter darunter. Scheinbar handelte es sich ausschließlich um die Mitarbeiter und Geschäftspartner der 'Wizard-Laser-Scienes'. Schließlich stoppte der stetige Zustrom von Leuten. Ein kleiner Gong ertönte, und der Mann, der sie am Eingang begrüßt hatte, trat an ein Rednerpult. Er räusperte sich kurz.
„Verehrte Gäste, Mitarbeiter und Geschäftsfreunde der 'Wizard-Laser-Scienes'. Im Namen der Geschäftsleitung von WLS heiße ich Sie recht herzlich zur Feier unseres 25-jährigen Jubiläums willkommen..."
Während Hermine nur mit halbem Ohr der Begrüßungsrede des Geschäftsführers lauschte, wanderten Ihre Augen durch den Saal, auf der Suche nach Leon Martin. Am Rande bekam sie noch mit, dass sich der Redner bei der WHO bedankte. Scheinbar befand sich die WLS vor einigen Jahren in einer prekären finanziellen Situation, aus der sie von der WHO gerettet wurde um schließlich ganz in dem Weltkonzern aufzugehen. Lobend erwähnte er den Weitblick des Besitzers der WHO, der die Zukunftsfähigkeit des damals noch kleinen Unternehmens erkannt hatte.
„Somit darf ich Ihnen allen den obersten Boss unseres Unternehmens vorstellen. Willkommen Lord Leon H. Martin!" Unter tosendem Applaus betrat Leon Martin den Saal und begab sich zum Rednerpult. Viele Anwesende reckten neugierig die Köpfe. Offensichtlich kannte kaum jemand den Mann, der für die meisten hier der oberste Arbeitgeber war. Er galt als skuriller und zurückgezogener Sonderling, da er bisher weder in der Öffentlichkeit auftrat, noch in der Presse, außer wilden Spekulationen, erwähnt wurde.
Hermine musterte Leon und war erstaunt, welche schauspielerischen Fähigkeiten Harry an den Tag legte. Vielleicht waren ihm auch beide Rollen so sehr in Fleisch und Blut übergegangen, dass er sein zweites Ich nicht spielte, sondern eben einfach war.
Aufmerksam verfolgte Hermine die kurze, launige Rede, und bewunderte seine rethorischen Fähigkeiten, von denen in Hogwarts nie etwas zu erkennen war. Remus hörte mehr oder weniger interessiert zu und versuchte den Mann am Pult einzuschätzen, schließlich sollte er im Laufe des Abends diesem noch gegenübersitzen und mit ihm verhandeln. Harry/Leon beendete seine kurze Rede und bat zu Tisch. Während die Anwesenden zu den Tischen strömten, blieben Hermine und Remus noch stehen und beobachteten die Menge. „Was hältst Du von ihm?" fragte Remus. „Ich weiß nicht." antwortete Hermine. „Der Sonderling, als der er in der Öffentlichkeit gilt, scheint er nicht zu sein. Wie könnte auch ein Sonderling einen solchen Konzern aufbauen und leiten." Hermine wählte ihre Worte sorgfältig. Remus war überaus intelligent und kleinste Hinweise könnten ihn auf die richtige Spur bringen.
In ihrem Rücken ertönte ein Räuspern. Sie drehten sich um und standen ihrem Gesprächsthema direkt gegenüber.
„Ms. Granger nehme ich an?" sprach Leon distanziert.
„Richtig, Lord Martin. Danke für die Einladung." entgegnete Hermine mit einem feinen Lächeln und reichte ihrem Gegenüber die Hand. Dieser nahm sie und hauchte einen Kuss auf den Handrücken. „Es ist mir eine Freude, solch schöne Vertreter der Damenwelt heute Abend zu begrüßen" sagte er dann und ein kaum merkbares verschmitztes Grinsen zog rasch über sein Gesicht, ehe er sich Remus zuwandte.
„Mr. Lupin." Er gab auch Remus die Hand und drückte diese fest.
„Auch ich bedanke mich für die Einladung Lord Martin." Sein Gesichtsausdruck war deutlich distanzierter, da er noch versuchte, ihren Gastgeber einzuschätzen.
„Oh, bitte, nennen sie mich nicht Lord, ich fühle mich dann immer so alt. Leon oder Mr Martin genügt vollauf. Darf ich sie an ihre Plätze geleiten?"
Ohne eine Antwort abzuwarten ging er voraus und machte etwa in der Mitte des Saales Halt. An einem Tisch saßen schon der Geschäftsführer mit einer Dame, die dessen Frau zu sein schien. Leon wies auf die drei freien Plätze und zog für Hermine den mittleren Stuhl zurück, so dass sie zwischen den beiden Männern zu sitzen kam. Etwas nervös setzte sich Remus links neben Hermine. Er hatte wohl nicht damit gerechnet, an einem Ehrentisch zu sitzen. Entgegen seiner Erwartung wurde aber während des wirklich vorzüglichen Essens nur etwas Smalltalk betrieben. Der Geschäftsführer beteiligte sich rege an den Gesprächen, während seine Frau kaum sprach.
Charmant flirtete Leon mit Hermine, was sie sich, sehr zum Missfallen von Remus, gefallen ließ. Er verdrehte die Augen, als Leon Hermine darum bat, beim Eröffnungstanz seine Partnerin zu sein. Eigentlich hatte Remus erwartet, dass ihre Anwesenheit möglichst unauffällig vonstatten ging, aber ein Eröffnungstanz mit einem der reichsten Zauberer der Welt, dürfte mit Diskretion so viel zu gemein haben, wie ein Flubberwurm mit einem Hippogreif. Außerdem hatte er soeben Rita Kimmkorn entdeckt. Leon bemerkte den verwunderten Blick, den Remus zwischen Kimmkorn und Martin hin und her schweifen ließ.
„Keine Sorge Mr. Lupin. Die WLS ist einer der ganz wenigen Unternehmen des Konzerns, in denen Muggel und Zauberer einträchtig miteinander arbeiten und beide voneinander wissen. Es ist ein Experiment, das bisher sehr große Erfolge vorweisen kann."
„Aber, das widerspricht doch den derzeitigen Gesetzen!" entgegnete der Werwolf.
Leon konnte ein Schmunzeln nicht unterdrücken. „Wenn Sie uns nicht verraten, wird es das Ministerium nicht erfahren. Dieses wäre sicherlich nicht erfreut, wenn sie davon wüssten, engstirnig und borniert, wie die derzeitige Führungsriege nun mal ist." Bei den letzten Worten verfinsterte sich sein Blick.
Die Unterhaltung wurde unterbrochen, als ein Tusch ertönte. Einer der Musiker bat die Geschäftsleitung der WLS zum Eröffnungstanz. Der Geschäftsführer – während des Gesprächs erfuhr Hermine, dass der Mann Claus Miller hieß – und Leon erhoben sich und verbeugten sich vor ihrer Begleitung. Leon führte Hermine galant zur Tanzfläche, während Miller mit seiner Frau am Arm hinterher schritt. Noch drei weitere Paare näherten sich der Tanzfläche.
Erstaunt stellte Hermine fest, dass Leon/Harry sie mit sicheren Schritten über die Tanzfläche führte. Sie genoss es sichtlich und sah dem Mann unentwegt in die Augen. Dem Eröffnungstanz, ein Wiener Walzer, folgte ein langsames Stück. Leon zog Hermine dicht an sich heran. Unter Blitzlichtgewitter drehten sie sich langsam umeinander, während weitere Gäste sich nun zu ihnen gesellten. Es wurde ein lustiger, feuchtfröhlicher Abend. Auch Remus entspannte sich sichtlich. Auch mit ihm tanzte Hermine mehrere Runden.
Einige Stunden später entschuldigte sich Leon und verließ den Saal. Kurze Zeit danach trat einer der Kellner an Hermine und Remus heran und bat sie, ihm zu folgen. Er führte sie einen Stock höher in ein kleines Sitzungszimmer. Dort erwartete sie schon Leon Martin.
TBC
