Hallihallo :)
Zum letzten Kapitel hab ich soo viele Reviews bekommen wie noch nie ! Ich war ganz schön geflasht
Ein ganz großes Dankeschön dafür! So viel positives Feedback ist echt toll ;)
Heute werden die anfänglichen Anmerkungen wieder ziemlich lange, aber DaniHerbst hat mich auf einen Fehler im 23. Chapi aufmerksam gemacht, den ich ganz kurz erklären muss.
Mir ist, nach dem du es bemerkt hast, aufgefallen, dass ich mir da doch wirklich ...ähm ... die Geschichte von Charlies und Renees Ehe noch Mal kurzfristig anders überlegt hatte, dann aber vergessen habe, das auch im vorausgegangenen Chapi (Ich weiß grad nicht mehr welches es war) zu ändern. Das muss ich natürlich noch verbessern, hab aber grade nicht so viel Zeit, sodass ich es noch ein Weilchen aufschieben muss.
... Gut, dass ich so aufmerksame Leser habe, denen solche blöden Fehler im Gegensatz zu mir, immer auffallen. ;)
Soo jetzt bin ich so weit fertig und es kann mit dem neuen Chapi los gehen
Es ist übrigens wieder ein Bisschen länger als sonst
Ich hoffe, dass du deine Matheprüfung gut überstanden hast, Sarah!
Viel Spaß beim Lesen ;)
Edward
Sekunden später stürmten meine Brüder, Alice und Rose das Zimmer, beladen mit Pappbechern, in denen der Kaffee gefährlich nahe an den Becherrand schwappte, wie man sie in der Krankenhauscafeteria kaufen konnte. Wären sie auch nur drei Sekunden früher hereingekommen, wären Bella und ich in Erklärungsnot geraten. Ganz ehrlich, ich wusste selbst nicht, was in mich gefahren war. Ich hatte schon zuvor mit dem Gedanken gespielt, sie zu küssen, einfach um zu sehen, ob es sich anders anfühlte als sonst. Vielleicht hatte ich mich nur selbst davon überzeugen wollen, dass Bella genauer betrachtete keine Ausnahme darstellte. Jedoch war exakt das Gegenteil eingetreten. Ich war kurz davor gewesen, sie zu küssen und ich hätte lügen müssen, um zu sagen, dass ich es in besagtem Augenblick nicht gewollt hätte. Allein die Tatsache, dass ich es trotzdem nicht getan hatte, sprach für meine Befürchtung, Bella könnte in jeder Hinsicht die Ausnahme darstellen.
Bevor ich ihr das Einverständnis für etwas derartiges abringen musste, würde ich eher ganz darauf verzichten. Ich war mit Sicherheit nicht die Inkarnation eines vorbildlichen jungen Mannes aber ich würde ein Mädchen nie dazu überreden oder gar zwingen, etwas gegen ihren Willen zu tun... Und doch, Bella hätte mir keine Vorwürfe machen können, wenn ich es getan hätte, schließlich hatte sie, wenn auch zögerlich mit ihrer Körpersprache ihre Zustimmung ausgedrückt. Ich hätte es tun können, wenn es mit meinem Gewissen vereinbar gewesen wäre.
Aber das war es nicht.
Bella hatte mich gereizt und ihre augenscheinliche Besorgnis um mich amüsierte mich in gleichem Maße, wie sie mir gefiel. Es zeigte, dass Bella, das Mädchen, das an Selbstlosigkeit und Gutmütigkeit mit niemandem zu vergleichen war und gleichzeitig mir gegenüber so bissig sein konnte, mir zumindest einmal nicht den Tot wünschte. Das musste, so folgerte ich, ein gewisses Maß an Zuneigung voraussetzten.
Ich drehte mich mühsam auf die andere Seite und unterdrückte ein Aufkeuchen. Auch wenn ich es mir vor den anderen nicht hatte anmerken lassen wollen, war mir durchaus bewusst wie viel Glück ich gehabt hatte. Ein Paar Prellungen waren Knochenbrüchen durchaus vorzuziehen. Carlisle hatte sich breit schlagen lassen, mich morgen schon zu entlassen. Das Krankenhaus ödete mich an und ich konnte das ständige Betütere der Krankenschwestern nicht mehr ertragen, die jetzt, nach dem Carlisle vergeben war, nach einem neuen Objekt suchten, das sie anhimmeln konnten. Mein Blick wanderte zu der Leuchtanzeiger des Weckers, der auf dem Nachttisch meines Bettnachbars stand. Es waren schon Stunden vergangen, seit meine Brüder, Alice, Rose und Bella nach Hause gefahren waren, doch ich fand einfach keinen Schlaf.
Meine ursprüngliche Mission, hatte darin bestanden, Bellas blasse Gesichtsfarbe zu revidieren. Auch wenn ich daran bis jetzt keinen Gedanken mehr verschwendet hatte, war es mir durchaus gelungen. Ihre roten Wangen hatten ihr einige fragende Blicke eingebracht, die sie so tunlichst ignoriert hatte, wie mich. Ich war mir nicht sicher, ob sie sauer auf mich war. Dieses Unwissen war es, was mich augenblicklich um den Schlaf brachte, den ich so bitter nötig hatte. Wahrscheinlich war das einer der elementaren Gründe, warum ich schnellst möglichst nach hause wollte. Ich durfte nicht zulassen, dass Bella meine Abwesenheit nutzte, um sich ihr Eisköniginnengehabe wieder anzueignen. Ich wollte mich schleunigst erklären, wusste aber nicht, was ich ihr genau sagen sollte. Nach dem Beinahe-Kuss war keine Zeit mehr für erklärende Worte gewesen. Wahrscheinlich war es ganz gut, dass die anderen mich vor der Blöße bewahrt hatten, ohne Aussicht auf Erfolg nach den passenden Worten zu suchen. Im Nachhinein war meine Aktion doch recht töricht gewesen. Gerade noch war ich auf dem besten Weg gewesen, ihr Vertrauen und das Privileg ihrer ehrlichen Freundschaft zu gewinnen und im nächsten Moment entschied ich mich aus einer puren Lauen heraus, all die Bemühungen der letzten Wochen zu zerstören. Was war bloß in mich gefahren? Nach all dem was am heutigen Tag passiert war, konnte ich mich glücklich schätzen, noch am Leben zu sein. Meine Gedanken wanderten zurück zum heutigen Nachmittag, der in jeder Hinsicht anders verlaufen war, als ich das ursprünglich geplant hatte.
Flashback
Ich parkte meinen Wangen neben Tanyas in der gepflasterten Einfahrt und stieg aus. Die Parkplätze, die den Autos ihrer Eltern vorbehalten waren, waren wie eh und je leer. So selten wie sie in Forks waren, könnte man meinen, sie hätten vergessen, dass sie vor neunzehn Jahren eine Tochter in die Welt gesetzt hatten. Die meisten von Tanyas Altersgenossen hätten unter dem Umstand gelitten, nicht so sie. Tanya war ihr Freiraum heilig. Zu ihren Eltern sowie zu allen anderen Menschen in ihrer Umgebung verband sie nichts. Gefühlskalt war wohl die perfekte Beschreibung ihres Wesens mit einem Wort. Keine sozialen Bindungen, keine noch so kleine Gefühlsregung. Und genau deswegen hatten wir unser Abkommen getroffen. Rummachen ohne Verpflichtungen und ohne Ansprüche auf beiden Seiten. Für mich stellte unsere Abmachung eine praktische Abwechslung dar, denn bei Tanya musste ich mir keine Vorwürfe machen, ihre Gefühle zu verletzten, denn sie hatte keine.
Ich schlenderte die Einfahrt entlang und klingelte. "Hey" Tanya öffnete die Türe und trat einen Schritt zur Seite, um mich einzulassen. Mir entging ihre schlechte Stimmung keineswegs, doch zur Zeit schien das zum Dauerzustand geworden zu sein. Vielleicht sollte ich diese Vereinbarung zwischen uns lösen, wenn sie weiterhin so reizbar war. Ihre ständigen Stimmungswechsel gingen mir auf die Nerven. "Hi", antwortete ich ebenso kurz angebunden. Ich folgte ihr schweigend ins Wohnzimmer, das aufgrund dessen, dass die Haushälterin nur drei mal die Woche sauber machte, total unordentlich war. Auf dem Esstisch stapelte sich benutztes Geschirr und wartete darauf, abgespült zu werden. Bella würde das sofort übernehmen, sie war sich für solche Abreiten nicht zu schade. "Auf was hast du heute Lust?", fragte Tanya und drehte sich mit einem verführerischen Lächeln zu mir um. Anscheinend hatte sie ihre schlechte Laune einigermaßen überwunden. Ich zuckte mit den Schultern und fragte mich im Stillen, warum ich mir eigentlich die Mühe gemacht hatte, her zu kommen. Ich hatte heute nicht wirklich Lust. "Das übliche, denke ich."
Mein Blick fiel auf die verwelkte Orchidee auf dem Fenstersims. Sie war zwar weiß statt blau und sah nicht einmal annähernd so schön aus, wie Bellas, erinnerte mich aber trotzdem unweigerlich an sie und warf die Frage auf, was sie wohl gerade tat. Tanya folgte meinem Blick. "Seit wann stehst du auf Blumen?", fragte sie eine Spur lauernd. "Bella hat auch so eine", erwiderte ich und verschränkte die Arme vor der Brust. Tanyas Augen verengten sich zu Schlitzen. "Ach, hat sie das?" Die Art und Weise, wie sie das sie aussprach ließ keinen Zweifel an ihrer Abneigung Bella gegenüber. "Sie hat einen Faible für Zimmerpflanzen", sagte ich vor mich hin schmunzelnd, wohl wissend, dass Tanya dies keineswegs interessierte.
"Du scheinst ja deine anfängliche Abneigung überwunden zu haben", stellte sie in schneidendem Tonfall fest. Ihre Worte stimmten mich nachdenklich. Ich konnte nicht verstehen, warum ich Bella zu Anfang so schlecht behandelt hatte. Meine Einwände gegen sie schienen mir vor zwei Wochen noch völlig ausreichend. Heute wusste ich, dass es schlich weg unmöglich war, jemand so selbstloses wie Bella nicht zu mögen. Mit ihrem immer darauf bedachten Verhalten, möglichst neutral zu wirken, ihrer Unbedarftheit und ihrem ständigen Bemühen, es allen Recht zu machen, nicht zu vergessen ihren teilweise ziemlich flapsigen Kommentaren mir gegenüber, brachte sie mich nach wie vor gerne zur Weißglut, doch mindestens genauso oft zum Lachen. "Sie ist ziemlich nett."
"Nett!", spuckte Tanya aus und starrte mich wütend aus. "Nett ist nichts sagend, vollkommen bedeutungslos." Ich lehnte mich an den Türrahmen. "Für dich vielleicht, weil du noch keinen Menschen kennen gelernt hast, auf den das bedingungslos zutrifft." Tanya stieß verächtlich die Luft aus. "Ich bitte dich, Edward! Wer ist sie schon, dass du so über sie sprichst? Hast du dir schon Mal selber zugehört?"
Ich seufzte genervt, weil Tanya genau das ausgesprochen hatte, was ich mich selbst fragte, und sie ganz bestimmt niemand war, mit dem ich darüber sprechen wollte.
"Auf was zielst du ab?" Meine Stimme klang kalt. Tanya funkelte mich zornig an. "Ich frage mich, was sie an sich hat, das dich so viel zum Reden bringt, wie nichts zuvor." Ich hörte den stummen Vorwurf in ihrer Stimme. Anscheinend hatte sie Angst, dass unsere Vereinbarung und damit ihre Bedürfnisse durch Bella zu kurz kommen konnte.
"Hast du mich zum Streiten herbestellt oder zum Vögeln?"
Flashbackende
Mein Besuch bei Tanya hatte dort geendet, wo er es in der Regel immer tat: Im Bett.
Und auf dem Heimweg hatte mir dieses Ungetüm von Auto die Vorfahrt genommen und mich ins Krankenhaus gebracht. Seufzend öffnete ich die Augen und starrte zur Zimmerdecke hinauf. Das Halbdunkel des Raumes ließ die Schatten vor den Fenstern tanzen. Die Lichter der vorbeifahrenden Autos wanderten über die Zimmerwände, bis sie das Krankenhaus passiert hatten und wieder verschwanden. Ich lauschte auf die in der Ferne verklingenden Motorengeräusche. Ich spürte jeden einzelnen Knochen an Körperstellen, von denen ich bis jetzt nicht einmal gewusst hatte, dass sie überhaupt existierten. Durch die Erschütterung des Aufpralls war ich kurz bewusstlos geworden. An die Fahrt im Krankenwagen konnte ich mich nur noch verschwommen erinnern. Bei dem Zusammenstoß war ein Metallteil aus der Fahrertüre nach innen gedrückt worden und hatte mir den Arm aufgerissen. Die Wunde war vor ein paar Stunden genäht worden.
Der Unfall war zum wohl ungünstigsten Moment überhaupt geschehen. Meine Brüder würden gemeinsam mit Rose und Alice zu einem Konzert nach Olympia fahren und dort das Wochenende verbringen und ich wollte es Bella gern ersparen, mit unseren schrecklich verliebten Eltern allein das Haus hüten zu müssen. Ich raufte mir die Haare. Zum Glück würde ich schon Morgen aus dem Krankenhaus entlassen werden. Irgendwann driftete ich schließlich in den Schlaf ab.
Am nächsten Morgen; mein Bettnachbar hatte es sich zur Aufgabe gemacht, seine Lebensgeschichte vor mir auszubreiten; wurde ich immer ungeduldiger. Ich hatte schlecht geschlafen und inzwischen müsste ich lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich die Schmerzen locker wegsteckte. Mr. Morgan, der Rentner im Nachbarbett, trug nicht unbedingt zu meinem Wohlbefinden bei. Ständig fragte er mich nach meiner Meinung zu irgendwelchen Nichtigkeiten, erzählte von seinen Enkeln und seiner Jugend und war so guter Laune, dass es mich einige Anstrengungen kostete, höflich zu antworten. "Meine Tochter ist gerade siebenunddreißig geworden. Stephan, hat sie zu mir gesagt, Du hättest dir gar keinen schlechteren Zeitpunkt für deinen Herzinfarkt aussuchen können! So kurz nach meinem Geburtstag Wissen Sie, ihr Ex-Mann war ein furchtbar unangenehmer Mensch. Ein Glück, dass er sie wegen einer anderen sitzen gelassen hat. Mit ihm wäre meine Jasmine nie glücklich geworden." Ich nickte und bemühte mich um einen aufgeschlossenen Gesichtsausdruck, während mein Blick die Zeiger der Uhr fixierten und die Minuten zählten, bis Carlisle mich hier rausholen konnte.
Ich hoffte inständig, dass Mr. Morgan mich nun in Frieden lassen würde, doch nach einem kurzen Schweigen begann er von Neuem. "Sie scheinen ja etwas ungehalten zu sein, mein Lieber." Ich warf ihm einen kurzen Blick zu und versuchte unbefangen zu klingen, anstatt ihn anzufahren. "Ich soll heute entlassen werden", antwortete ich mit einem gezwungenen Lächeln.
"Ah, also haben Sie es eilig nach hause zu kommen?", erwiderte er mit einem wissenden Grinsen. Ich zuckte mit den Schultern und biss mir gleich darauf auf die Lippe, um den Schwall an Flüchen zu unterdrücken. Das Schulterzucken sollte ich in den nächsten Tagen möglichst vermeiden.
"Gibt es dafür einen speziellen Grund?", fragte Mr. Morgan vergnügt. Ich verkniff mir einen genervten Seufzer. "Wir sprechen hier doch von der hübschen brünetten von gestern, oder?", fügte er hinzu und lächelte selbstzufrieden, als er meinen pikierten Gesichtsausdruck sah.
"Haben Sie gestern zu dieser Zeit nicht geschlafen?", fragte ich ungehalten und hoffte, Mr. Morgan möge nicht den gesamten Inhalt unserer Unterhaltung mitbekommen haben. Für einen Rentner mit konventionellen Moralvorstellungen hätte das ein Aufgebot der Entrüstung bedeutet. "Nun, nicht wirklich. Wissen Sie, mein Junge, als ich in Ihrem Alter war, war ich auch so ein gut aussehendes Kerlchen, wie Sie! Die Frauen sind mir nachgelaufen und ich habe sie entsprechend schlecht behandelt. Und dann kam die eine, die mir die Augen geöffnet hat." Ich zog überrascht die Augenbrauen hoch, eine Bewegung, die ganz schmerzfrei war, wie ich mit Befriedigung feststellte. Nun musste ich keine falsche Interesse mehr an unserer Unterhaltung vortäuschen.
"Und Sie ist Ihre Frau?", fragte ich neugierig. Ein melancholisches Gesichtsausdruck überschattete Mr. Morgans Lächeln. "Nicht mehr. Elisabeth starb im Sommer des letzten Jahres. Aber, ich konnte sie damals dazu bewegen, mich zu heiraten. Und das war bei weitem das Beste, was ich in meinem Leben erleben durfte."
Ich schwieg betroffen. "Was ich damit sagen will ist, dass Sie nicht zu lange abwarten solltest. Die junge Ms. Swan ist ein hübsches Ding und bevor Sie sich versehen, hat sie sich ein anderer gesichert." Ich wollte ihm sofort widersprechen. Wie konnte er so selbstverständlich davon ausgehen, dass ich für Bella etwas empfand? Jetzt waren es nicht mehr nur Alice, Jasper und Tanya sondern auch noch Mr. Morgan, ein Rentner, den ich seit gestern kannte. Warum bildeten sich eigentlich alle ein, in meinen Kopf sehen zu können? Es ging niemanden etwas an, was ich tat oder nicht. Ich konnte auf gute Ratschläge jeder Art dankend verzichten. Gerade, als ich ihm das klar machen wollte, kam mir der Gedanke, Bella könnte mit einem dieser Idioten aus der Schule zusammen kommen, die ihrer nicht einmal annähernd würdig waren. Es machte mich wütend, mir vorzustellen, dass sie einen von ihnen mögen könnte. Eric, Mike, Jamie, Taylor... alle wären ihr sicher. Mr. Morgan betrachtete mich aufmerksam. "Sie scheint mir ein sehr liebenswürdiges Mädchen zu sein. Mein Freund, Steve, sprach in den höchsten Tönen von ihr."
"Meinen Sie Steve Banner, meinen Biolehrer?", fragte ich überrascht. Mr. Morgan lächelte. "Genau. Er sagte zu mir, Ms. Swan sei abgesehen von dem jungen Mr. Cullen; -ich denke damit sind Sie gemeint-; die klügste Schülerin die er je unterrichtet hat. Aber im Gegensatz zu Ihnen, ist sie keine Rebellin." Nur in einer Kleinstadt wie Forks war es nichts besonderes, wenn jemand, den man nie zuvor gesehen hatte, deinen Namen kannte.
Er schmunzelte. Die nächsten Minuten vergingen in bedrückter Stille, sodass ich ungehindert meinen Gedanken nachhängen konnte.
"Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, Mr. Cullen, aber ich möchte Ihnen, als ein alter hoffentlich erfahrener Mann einen Rat geben: Es ist töricht, alles im Ungewissen zu halten, genauso gut können Sie den Sack zu machen."
Das Eintreten einer Krankenschwester ersparte mir eine Antwort. Sie war jung, recht ansehnlich und ganz offensichtlich an mir interessiert, doch ich war viel zu sehr mit den Worten von Mr. Morgan beschäftigt, als dass ich Augen für sie gehabt hätte. "Ihr Vater wird im Laufe des Vormittags bei Ihnen vorbeischauen, Mr. Cullen", flötete sie lächelnd und versuchte meine Aufmerksamkeit zu erregen, doch ihre Versuche blieben erfolglos und sie zog schließlich enttäuscht von dannen.
Carlisle betrat wenig später das Zimmer und untersuchte mich kurz. Er erklärte sich schließlich einverstanden, dass mich die anderen wenn sie von der Schule kamen, abholten. Seine Versuche, mich dazu zu Bewegen, noch einen Tag länger zu bleiben, waren zum Scheitern verurteilt.
Ich hoffe, dass ich mit dem Chapi zeigen konnte, wie Edward im Bezug auf den Fast-Kuss gedacht hat ;)
So cool, wie er getan hat, war er gar nicht...
Viele von euch wünschen sich, dass Bella ihm Contra gibt... und das wird sie... aber eben auf ihre Weise :)
Hoffentlich hat euch das Kapitel hier gefallen! Das nächste gibts wie fast immer am Wochenende
