Mein Urlaub ist leider zu Ende :)
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An ihrer Seite
Teil 2
Er wußte nicht wielange er geschlafen hatte, aber er wußte was ihn geweckt hat. Hermine – sie hatte sich bewegt.
Nur ein wenig, aber es gab ihm die Hoffnung zurück, die er brauchte. Mit ihr im Arm schlief er wieder ein.
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Als er wieder aufwachte, schien die Morgensonne durch's Fenster. Er stand schnell auf. Seine Großmutter würde gleich da sein und er wollte nun wirklich nicht, dass sie ihn in Hermine's Bett sah.
In diesem Moment bemerkte er, dass er auf „seiner" Seite lag. Und sie wie immer ihre Bein um ihm geschlungen hatte.
„Hermine."
Sie reagierte nicht. Er sah sie an. Dieses Mädchen, nein diese Frau. Was ihn mit ihr verband war keine Obsession wie es mit Lily war, kein Besitzanspruch, den Morgen manchmal in ihm ausgelöst hatte. Es war keine Lust, nein dieses Gefühl war neu für uhn. So etwas kannte er nicht und er machte ihm Angst.
Das war Liebe.
Merlin, Liebe. Was sonst konnte dieses süßes Gefühl in ihm auslösen? Was sonst lies ihn die Welt in einem völlig anderen Licht sehen?
Er versuchte zu atmen. Aber so richtig gelang ihm das nicht. Er fühlte sich trotzdem großartig, voller Energie. Es war als könnte er die ganze Welt auf seinen Schultern tragen – wie ein echter Titan.
Aber was bedeutete ihm schon die Welt, solange dieses Mädchen neben ihm schlief.
Er sah sie an. Sie war so hilflos, jedenfalls im Moment.
Er berührte sie zärtlich.
„Hermine", sagte er leise. Nur um ihren Namen zu hören.
Auch diesmal wachte sie nicht auf, aber das machte Severus im Moment nichts aus. Tief in seinem Inneren wusste er, dass sie Zeit zum Heilen brauchte. Und dann würde sie erwachen und ihn mit ihren großen braunen Augen anschauen.
Und bis es soweit war, musste er alles tun damit sie sicher war. Sicher vor dem Dunklen Lord.
Vielleicht hätte er dann später eine wirkliche Chance mit ihr, selbst wenn nicht, Hermine verdiente ein gutes Leben.
Vorsichtig verlies er das Bett. So gern er bei ihr war, es gab viel zu tun. Das Ende war nah und er musste bereit sein.
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Madam Prince schaute zu wie ihr Scampy Tee eingoß.
„Wo ist Master Severus ? Kommt er nicht zum Frühstück?"
Scampy hielt inne.
„Master Severus ist in seinem Zimmer und spricht mit seinem Federkiel."
„Was ?"
„Und der Federkiel tanzt über das Papier.", fügte Scampy hinzu.
Eileen Prince verstand nicht was Scampy meinte.
Madam Prince schüttelte ihren Kopf.
„Eileen. Er diktiert etwas."
Scampy nickte zustimmend.
„Er spricht zu Miss Hermine. Aber sie schläft und deshalb läßt er seine Worte an sie aufschreiben."
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Severus war gerade mit seinem Diktat fertig geworden als sein Mark zu brennen begann. Schnell sortierte er seine Aufzeichnungen. Einige Bogen verbrannte er im Kamin. Seine Aufzeichnungen sollten nicht in die falschen Hände gelangen. Er lies seinen Blick noch eimal durch den Raum schweifen, dann nahm er seinen Umhang und seine Todesser-Maske. Schließlich versah er einen dicken Packen Papier mit dem Namen Hermine und verlies sein Zimmer. Mit der Statue von Merlin und Nimue in der Hand ging er zu Hermine.
Er legte den Brief auf ihren Nachttisch und stellte die Figurine darauf.
Dann kniete sich Severus neben ihr Bett und sprach sie an. Leider ohne Erfolg.
Vorsichtig küßte Severus sie ein letztes Mal.
„Auf Wiedersehen, my love."
Schnell stand er auf und verlies den Raum.
Wäre er nur einen Moment länger geblieben, dann hätte er gesehen das Hermine ihre Augen öffnete.
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