Hi,

zuerst einmal, muss ich ein Anliegen in eigener Sache vorbringen. Ich bräuchte dringend einen neuen Beta-Leser/-in, da meine augenblickliche Beta-Leserin, schulisch etwas abgelenkt ist. Ich hoffe es wird sich mindestens eine Person melden, da ich finde, dass die letzten Kapitel doch sehr unter dem nicht beta-lesen gelitten haben. Ich meine grammatikalisch, wie auch ab und zu inhaltlich. Wenn jemand Lust und Muse hat, soll er oder sie es mir bei der nächsten review mitteilen, oder mir eine Mail schicken. Danke schon Mal im Voraus!

PS: Wenn meine normale Beta-Leserin wieder Zeit hat, wird sie natürlich wieder diesen Job übernehmen, allerdings kann der andere Beta-Leser/-in gerne auch weitermachen. Wie heißt es so schön, 4 Augen sehen mehr als 2!

So nun geht es aber mit dem Kapitel 35 los:

35. Gespräche und Snape

„HUFFLEPUFF", schrie der Hut laut in die Große Halle.

Es war daraufhin Mucksmäuschen still in der Halle, jeder sah ungläubig zum sprechenden Hut und Harry, der in aller Seelenruhe diesem vom Kopf nahm und sich auf den Weg zu seinem neuen Haustisch machte.

Dieser erwachte daraufhin endlich aus seiner Starre und fing lautstark an zu klatschen, zu toben und immer wieder ‚Harry Potter' zu schreien!

Während die restliche Halle weiter geschockt war und ungläubig auf ihren Helden schaute, stahl sich ein kleines Grinsen auf das Gesicht des Direktors.

/Na gut, ich hatte auf Gryffindore gehofft, doch Hufflepuff ist auch nicht schlecht. Wenn man bedenkt, dass ich schon Bedenken hatte, dass er nach Slytherin kommt. In Hufflepuff habe ich ihn fast genauso unter Kontrolle wie in Gryffindore, vielleicht sogar noch besser, immerhin gilt das Haus nicht umsonst als das Schlechteste! Daraus kann ich doch bestimmt einiges an Profit schlagen/.

Harry hing dagegen ebenfalls in seinen Gedanken, als er sich zu seinem neuen Haustisch aufmachte.

/Warum passe ich angeblich so gut zu Hufflepuff und wieso bin ich nicht bei Hermine, Raul oder Draco gelandet? Na ja, was soll's, vielleicht ist das ja gar nicht schlecht, so sind wir immerhin in jedem Haus vertreten! Das kann ja auch was Gutes sein/.

Am Haustisch wurde Harry stürmisch von allen begrüßt. Er hatte sich neben ein hübsches Mädchen gesetzt, dass ebenfalls gerade eingeteilt wurden war.

„Hallo, ich bin Susan, Susan Bones. Bist DU wirklich DER Harry Potter? Der, der ‚Du-weist-schon-wen besiegt hat?" fragte sie aufgeregt.

„Ja und nein. …Ja ich bin Harry Potter, aber ich fühle mich als nichts Besonderes. Ich kann mich ja nicht einmal daran erinnern!"

„Aber Du hast ihn besiegt?!"

„Ich habe als Baby den Todesfluch von Voldemort…", dieser Anfang von Harrys Antwort hatte ein Aufkreischen am Hufflepuff zur Folge, „…oh man, es ist doch nur ein Name, nun habt euch nicht so!", antwortete Harry auf ihr Gekreische aufgebracht. „Also, ich habe doch nur Voldemorts Fluch überlebt, mehr nicht!"

„Du kannst doch nicht seinen Namen nennen!", rief ein älterer Hufflepuff aufgebracht.

„Und warum nicht? Bin ich jetzt etwa Tod? …Nein! Also, warum soll ich nicht seinen Namen sagen?"

„Aber er ist der Unsagbare!"

„Oh Merlin, nun reicht es aber! Ihr könnt mir nicht verbieten seinen Namen zu nennen und somit werde ich nicht aufhören ihn Voldemort zu nennen! Entweder ihr kommt damit klar, oder ich muss mir Ohrenschützer besorgen, denn eurer Gekreische geht mir jetzt schon auf den Keks", antwortete Harry, als die Hufflepuffs schon wieder anfingen zu schreien.

„Was geht hier vor?" fragte auf einmal jemand hinter Harry.

„Nichts Madam Sprout", antwortete der ältere Junge sofort.

„Das glaube ich nicht, Mr. Diggory", meinte daraufhin Madam Sprout und an Harry gewannt, „Mr. Potter, können sie mir sagen, was vorgefallen ist?"

„Madam Sprout, ich habe Voldemort…", auch Madam Sprout musste kurz aufschreien, „oh man das nervt, …also ich habe Ihn doch bloß beim Namen genannt und ich werde bestimmt nicht damit aufhören".

„Mr. Potter, es ehrt sie, dass sie ‚den-wessen-Name-nicht-genannt-werden-darf' beim Namen nennen, aber die meisten Schüler sind mit dem Wissen aufgewachsen, dass man dies nicht darf und reagieren deswegen ziemlich aufgebracht, wenn jemand seinen Namen nennt. Vielleicht können sie ja versuchen den Namen nicht allzu häufig zu gebrauchen?"

„Madam Sprout, ich werde ganz gewiss nicht damit aufhören Voldemort beim Namen zu nennen! Aber wenn mich keiner von meinem Haustisch, auf meine ach so tolle Berühmtheit anspricht…", das letzte sprach Harry mit soviel Sarkasmus aus, dass jeder am Tisch inklusive Madam Sprout wusste, was er davon hielt, „dann muss ich seinen Namen wohl nicht mehr aussprechen, da ich dies ja meistens nur in diesen Zusammenhang tun muss!"

Madam Sprout, die sofort erkannte, was Harry damit meinte, musste sich eingestehen, dass er damit Recht hatte und so kam ihre Antwort für alle am Hufflepufftisch doch ziemlich überraschend.

„Gut Mr. Potter, dass kann ich verstehen. Also bleiben Deinen Mitschülern nur zwei Möglichkeiten, entweder sie hören auf, Dich nach Deiner Geschichte auszufragen, oder sie lernen mit dem Namen zu Leben. Einen schönen Tag noch Mr. Potter" und damit verlies Madam Sprout wieder den Tisch, geschockt schauende Hufflepuffschüler zurück lassend.

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Harry hatte währenddessen immer Mal wieder zu den anderen Tischen hinüber geschaut. Er hatte natürlich nach seinen Freunden Ausschau gehalten und nach kurzer Zeit sie auch entdeckt. Auf ihren Gesichtern konnte er dabei die unterschiedlichsten Emotionen erkennen. Auf Rauls Gesicht, sah er Freude, aber auch Nervosität, die sich Harry zurzeit nicht erklären konnte.

Auf Dracos Gesicht konnte er nur Unglaube erkennen und Harry konnte sich schon denken worüber. In all ihren Gesprächen war Draco auch nicht im Entferntesten davon ausgegangen, dass er Harry nach Hufflepuff kommen würde.

Und zum Schluss war da noch Hermines Gesicht, Harry meinte darin Wut zu erkennen, doch weswegen sollte sie wütend sein, er konnte sich beim Besten Willen keinen Reim daraus machen.

Zu seinem Glück wusste er, dass sich seine Fragen aber bald aufklären würden. Sie hatten nämlich zuvor verabredet, dass sie sich alle nach dem Essen zur nächsten vollen Stunden, vorausgesetzt es waren bis dahin noch mindestens 20 Minuten, in der Eulerei treffen wollten, um die nächsten Tage und Wochen zu besprechen. Da es jetzt, gegen Ende des Essens, 19:45 Uhr war, würde ihr Treffen um 21 Uhr stattfinden und bis dahin musste und konnte er sich noch gedulden.

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Kurz darauf war das Essen beendet und die Vertrauensschüer brachten die Erstklässler zu ihren Unterkünften. Harry wurde dabei durch unzählige Gänge geführt und kam schlussendlich vor einem einfachen Wandteppich zum stehen.

„Hinter diesem Wandteppich ist unser Raum, allerdings nur dann, wenn man unser Passwort weis, ansonsten ist dahinter ein Gang, der Richtung Bibliothek führt. Ich werde es einmal vorführen" und damit schlug der eine Vertrauensschüler ohne ein Passwort zu sagen den Wandteppich zur Seite, dahinter befand sich ein weiterer Gang. Er lies den Teppich wieder zurückfallen und sagte dann das Passwort, „Ascarrensum" und schlug dabei wieder den Teppich zur Seite, doch nun war dahinter ein wunderschön eingerichteter Aufenthaltsraum.

„Dies ist unser Aufenthaltsraum! Sollte ihr euch einmal beobachtet fühlen, so geht durch den Teppich, ohne Passwort Richtung Bibliothek. So wird jeder nur denken ihr hättet einen der unzähligen Geheimgänge in diesem Schloss gefunden und sich nicht weiter darum kümmern. Da der ‚Geheimgang' sehr abseits liegt, wird dieser ihn allerdings kaum benutzen und so ist unser Raum ziemlich sicher! So nun geht aber in unseren Raum, auch wenn alle anderen auch gerade ihre Räume kennen lernen, so kann man doch nie sicher sein, dass nicht doch jemand uns verfolgt. Also rein in den Raum, den Rest besprechen wir drinnen".

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Im Gemeinschaftsraum der Hufflepuffs angekommen, führten die Vertrauensschüler die Erstklässler erst einmal in ihre Räume, wobei die Vertrauensschülerin die Mädchen in ihre und der Vertrauensschüler die Junge in dessen Räume brachte.

„Hier sind eure Räume, es schlafen immer zwei Jungs in einem Zimmer", fing der Vertrauensschüler, der Steve Danone hieß an. „Da ihr sieben neue Jungs seid, kriegt einer ein Einzelzimmer. Wie ich sehe ist die Wahl auf Harry Potter gefallen. Ihr alle könnt eure Zimmer Passwort schützen, dann können nur noch die Vertrauensschüler und die Professoren außer euch hinein. Wir sehen uns morgen früh um 7:45 Uhr wieder im Gemeinschaftsraum, um gemeinsam zum Frühstück zu gehen. Danach bringt euch einer von uns Vertrauensschülern zu euren Klassen. Das werden wir so die ersten zwei Wochen machen, danach müsst ihr euch selber zu Recht finden. Die Ausgangssperre ist übrigens immer um 22 Uhr, seit bis dahin also immer wieder hier. Einen schönen Abend noch".

Harry ging nachdem sich Steve verabschiedet hatte in sein Zimmer. Seine Sachen, also sein Koffer, stand schon vor dem Bett. Harry öffnete den Koffer und holte als erstes Anubis aus diesem und vergrößerte ihn wieder.

Anubis, entschuldige, dass ich Dich verkleinern musste, ich hoffe Du bist mir nicht allzu böse

Ssschon klar, der Herr hatte Mal wieder Lussst etwasss an mir aussszuprobieren und ich sssoll danach nicht beleidigt sssein! Aber wie der Herr befiehlt, ich werde Dir nicht mehr bössse sssein antwortete Anubis schnippisch.

Anubis, komm schon. Wie sollte ich Dich denn sonst nach Hogwarts bekommen und ohne Deinen Rat wäre ich doch aufgeschmissen

Ssso gesssehen, hassst Du natürlich Recht. Alssso na gut, dann will ich Mal nicht ssso sssein und damit wollte sich Anubis vor Harrys Bett bequem machen.

Äh Anubis? Könntest Du mir vielleicht noch einen Gefallen tun?

Ssschon jetzt brauchssst Du meine Hilfe? Alssso gut, wasss kann ich für Dich tun?

Könntest Du Dich für mich ein wenig im Schloss umsehen, aber so, dass Du nicht gesehen wirst. Du würdest mir damit einen großen Gefallen tun, da ich so schnell wie möglich ein gutes Versteck finden muss, wo ich mich mit meinen Freunden treffen kann. Verstehst Du das?

Natürlich verssstehe ich dasss! Ich bin immerhin ein Taipan! Aber wie sssoll ich bitte ssschön in diesssem Ssschlossssss herumssschlängeln, ohne dasss ich gesssehen werde?

Nun ja, ich hatte vor Dich zu verzaubern. Ich habe einen Spruch gefunden, der eine Person, oder ein Wesen, zwar nicht unsichtbar macht, aber diese als etwas völlig unwichtiges erscheinen lässt, das man sofort wieder vergisst, so wärst Du ziemlich sicher

Ssschon wieder ein Zauber?! Aber na gut, wasss tue ich nicht allesss für Dich. Alssso fang ssschon an zischelte Anubis, aber man konnte genau raushören, dass er davon fasziniert war, endlich wieder frei herum zu schlängeln.

Schön! Präge Dir aber bitte die Gänge und Räume so gut es geht ein und berichte mir dann davon und nun los und damit verzauberte Harry Anubis.

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Gegen zehn vor Neun, verlies Harry mit Zwei Briefen bewaffnet sein Zimmer und machte sich auf den Weg in die Eulerei. Den Weg hatte er sich zuvor von Steve erklären lassen.

Als er die Stiegen zur Eulerei herauf stieg, konnte er schon die Stimmen von Draco, Hermine und Raul hören. Schnell öffnete er die Tür und glitt vorsichtig in die Eulerei.

„He ihr Drei, wartet ihr schon lange? Aber lasst uns lieber weiter nach hinten gehen, ich konnte euch schon von Weiten hören und wir wollen doch nicht gleich am ersten Tag auffliegen".

„Potter hat Recht!" antwortete Draco nur arrogant wie eh und je und damit begaben sie sich in den hinteren Teil der Eulerei.

„Nun aber raus mit der Sprache Potter, wie kommst Du nach Hufflepuff? Ich habe vor Schreck, als ich das hörte, fast mein Essen verschluckt".

„Nun, dass weis ich auch nicht so genau. Der sprechende Hut meinte nur, dass ich in alle Häuser passen würde. Als ich daraufhin dachte, dass es mir egal sei, Hauptsache ich bin bei meinen Freunden, war ihm alles klar und er schickte mich in das einzige Haus, in welches keiner meiner Freunde gekommen war".

„Oh Potter, wie blöd kann man eigentlich sein?! Weist Du denn gar nichts über Hogwarts? Jedes Haus steht für bestimmte Fähigkeiten bzw. Eigenschaften, die ein Mensch hat. Aber eine Eigenschaft sticht dabei immer hervor! Für Ravenclaw ist das die Wissbegierde! Für Gryffindore der Mut, für Slytherin die Raffinesse und für Hufflepuff die Freundschaft. Und genau die scheint Dir ja am wichtigsten zu sein! Also konnte Dich der Filzlappen ja nur nach Hufflepuff schicken".

„OH! Ok, da habe ich wohl etwas Mist gebaut, obwohl wir daraus bestimmt auch unseren Nutzen ziehen können. Immerhin haben wir jetzt in jedem Haus einen von uns".

„Du meinst um neue Freunde zu finden?", mischte sich nun Raul ein.

„Ja, so etwas in der Art meinte ich".

„Und Du hast ja auch sofort damit angefangen! Wie gefällt Dir denn Deine neue Freundin? Ihr schient euch ja hervorragend verstanden zu haben", sprach nun Hermine ziemlich herablassend und Harry meinte so etwas wie Verletztheit aus ihrer Stimme gehört zu haben.

„Ach Du meinst Susan. Ja sie scheint ziemlich nett zu sein, warum fragst Du?"

„Hmpf… nur so!"

„Was mir dabei einfällt…", sagte nun Raul, der versuchte zu retten was zu retten war, „ich habe da noch ein zwei Fragen an euch. Zum einen wo wollen wir uns nun treffen? Immerhin können wir uns nicht jeden Tag zufällig hier oben treffen, oder?"

„Du hast Recht, deswegen habe ich auch schon Anubis los geschickt", meinte Harry geistesabwesend.

„DU hast was?", rief Draco aufgebracht. „Heißt das etwa, das Du doch mit Deiner Schlange sprechen kannst, oder wie habe ich das zu verstehen?"

„Wusste ich es doch! Deswegen konntest Du Deine Schlange mit zu unseren Einbruch mitnehmen und deswegen wusstest Du, dass die Dursleys nicht anwesend waren, es hat Dir Deine Schlange erzählt", sprach nun Raul triumphierend. /Was mir dabei einfällt, wir müssen ihm ja noch erzählen, was wir über diesen Tom herausbekommen haben, immerhin passen immer mehr Puzzelteile ineinander!/

„Einbruch?", war alles was Hermine noch sagen konnte.

„Stimmt davon habe wir euch ja noch gar nicht s erzählt. Harry, Eddy, Vlad und ich haben vorletzten Sommer bei den Dursleys eingebrochen, um seine Sachen, die dort immer noch waren zu holen und Harry hatte dafür seine Schlange mitgenommen. Zu der Zeit hielten wir das noch für verrückt, aber danach und erst Recht heute verstehe ich es besser".

„Was war denn danach?"

„Nun, sein Onkel kam früher nach Hause und hätte uns wahrscheinlich alle erwischt, wenn Harrys Schlange ihn nicht angegriffen hätte".

„Sie hat was?!"

„Hermine ganz ruhig. Sie hat ihn nicht direkt angegriffen, nur erschreckt und uns so den Rückzug gerettet. Was hat sie eigentlich gesagt Harry?"

/Nun ist es eh zu spät! Ich und meine vorlaute Klappe! Nun gut, jetzt kann ich es auch nicht mehr ändern, also die Wahrheit. Zumindest der Teil, den ich vertreten kann/.

„Ok, ich glaube, dass ich einiges erklären muss. Doch zuvor müsst ihr einiges für mich tun".

„Es stimmt also wirklich!", brachte Draco nur hervor. „Also gut, was sollen wir machen?"

„Erst einmal nehmt bitte dieses Geschenk an und tragt es ab jetzt immer", sagte nun Harry und holte die drei Amulette hervor.

„Äh… Harry, was sind das für Amulette?", fragte nun Raul.

„Sie verstärken eure Okklumentik und das ist wichtig für das, was ihr jetzt alles erfahrt!"

Nachdem die Drei das gehört hatte, legten sie ohne zu zögern die Amulette um und warteten darauf, dass Harry mit seiner Erklärung begann.

„Also, ich hoffe doch, dass ihr alle Okklumentik gelernt habt?", als die Drei nickten, fuhr er fort. „Also es stimmt, ich kann Parsel…" aus Dracos Gesicht wich sämtliche Farbe, „und Anubis hat mir schon Öfters wichtige Dienste erwiesen! So auch zum Beispiel bei unserem Einbruch".

„Ok was hast Du Anubis gesagt?"

„Zuerst hatte ich ihn gebeten den Carters und Grangers zuzuhören um heraus zu bekommen, ob die Dursleys da waren…"

„Was, Du hast uns nachspioniert und bist nicht zu uns gekommen?", fragte Hermine sichtlich geschockt.

„Hermine, was hätte ich denn tun sollen? Ich war ein 9jähriger Junge, der gerade in ein Heim abgeschoben wurden war. Sollte ich hinübergehen und sagen, he hier bin ich, übrigens ich Lebe gerade in einem Heim! Ich konnte nicht zu euch gehen und so habe ich das Beste gemacht, was mir in dem Moment einfiel und habe euch belauscht".

„Oh! Verstehen. Entschuldige Harry, dass war gerade alles ein bisschen viel".

„Schon gut Hermine, also wo war ich? Ach ja, nachdem mir Anubis mitgeteilt hatte, dass die Dursleys nicht da waren, sind wir mit Rauls Hilfe in das Haus eingebrochen. Dort habe ich meine Sachen zusammen gesucht, während die anderen Wache hielten. Leider kamen die Dursleys schneller zurück als erwartet und ich machte auch noch in diesem Augenblick ein Geräusch. Es kam also wie es kommen musste und Onkel Vernon fand uns im Keller. Er wollte mich gerade packen, als Anubis hervorschnellte und ihn anzischelte. Anubis fragte mich, ob er ihn beißen sollte, was ich verneinte und so konnten wir fliehen!"

„Du ka… kannst also wirklich Parsel?", hackte nun noch einmal Draco ängstlich nach.

„Ja ich kann Parsel. Aber was soll's! Ich weis, dass Parsel als Dunkel angesehen wird. Das hat mir Anubis schon am Anfang erklärt, deswegen habe ich auch nie etwas gesagt. Aber ich bin nicht Dunkel. Ich bin weder auf der angeblichen Hellen Seite, noch auf der Dunklen von Voldemort! Ich bin ich und damit basta! Ich hoffe ihr könnt damit Leben?!"

„Von mir aus kein Problem Harry! Und ich schätze auch nicht von Hermines Seite, oder?" und damit sah Raul Hermine an. Diese nickte nur bestätigend, worauf alle Draco ansahen.

„Ach kommt schon! Da oute ich mich Mal so eben als Muggelfreund, jedenfalls vor euch und dann denkt ihr wirklich ich würde euch jetzt meine Freundschaft kündigen? Ich musste das bloß erst einmal verdauen! Ok?"

„Typisch unser Draco", kam es erleichtert von allen und damit war dieses Thema erledigt.

„Dann wäre jetzt noch zu klären wie und wo wir uns treffen und vor allem wie wir uns das mitteilen", belehrte sie jetzt wieder Hermine.

„He, falls ihr es vergessen habt, ich hatte noch eine weitere Frage".

„Oh, entschuldige Raul. Also was wolltest Du uns noch fragen?"

„Es ist nicht direkt eine Frage! Also, der sprechende Hut hat auch etwas zu mir gesagt und ich möchte euch bitten mir bei der Aufklärung zu helfen".

„Was könnte er Dir schon sagen", kam es gewohnt arrogant von Draco, aber jeder wusste wie er es in Wirklichkeit meinte.

„Er sagte, ‚oh, einer vom Daballo-Clan, dann weis ich schon wohin ich euch schicke' und damit schickte er mich nach Gryffindore! Könnt ihr etwas damit anfangen?"

„Nein, leider nicht", kam es von den anderen.

„Aber wir werden uns auch danach umschauen!... Also sehen unsere nächsten Tage und Wochen so aus, wir müssen ein geeignetes Versteck für uns finden, wobei uns Anubis hilft. Wir müssen uns ein Kommunikationsmittel ausdenken, bzw. finden, wie wir uns verständigen können und etwas über den Daballo-Clan in Erfahrung bringen!"

„Ja Harry, wobei ich vorschlage, dass wir uns aufteilen! Jeder erforscht in seinem Bereich das Schloss, da das am Sinnvollsten ist, aber die restlichen Ecken suchen Zwei von uns ab, während die anderen Zwei sich in der Bibliothek nach geeigneten Zaubern und nach dem Daballo-Clan suchen!", sprach Hermine gewohnt belehrend, wobei jeder wusste, dass sie keine Widerworte zuließ und es damit beschlossene Sache war.

„Ok, dann würde ich vorschlagen, dass jeder erst einmal seinem Bereich genauer unter die Lupe nimmt und zusätzlich ich und Raul das Schloss durchsuchen, während Du Hermine und Du Draco die Bib. durchforschen".

„Warum gerade diese Aufteilung?"

„Nun Draco, ohne etwas falsches zu sagen, so gehe ich davon aus, dass ich und Harry durch unsere früheren Erfahrungen dafür prädestiniert sind herumzuschleichen und andere auszuspionieren, während Hermine wahrscheinlich die Beste ist um in Büchern nach Antworten zu suchen! Und bei Dir nehme ich an hat Harry die Hoffnung, dass Du auf Ideen kommst, die wir anderen gar nicht in betracht gezogen hätten, richtig Harry?"

„Wow Raul! Genau das meinte ich. Wobei das Wichtigste die Kommunikation ist, da wir uns nicht immer hier oben zusammen treffen können. Ich würde vorschlagen wir treffen uns übermorgen wieder hier, mit hoffentlich ersten Vorschlägen, ansonsten sprechen wir dann unser weiteres Vorgehen ab".

„Ok, so machen wir es!" Und damit verließen die Vier, nachdem sie ihre Briefe abgeschickt hatten wieder die Eulerei.

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Am nächsten Morgen wachte Harry wie gewöhnlich früh auf, es war gerade einmal 5:30 Uhr. Harry beschloss daraufhin sich erst einmal zu waschen und danach einige Runden um den See zu laufen.

Als er seine Runde beendet hatte ist es kurz vor sieben und so machte er sich wieder auf den Weg in seinen Gemeinschaftsraum. Dort angekommen duschte er erst einmal ausgiebig und nachdem er gesehen hatte, dass Anubis noch nicht zurückgekehrt war, begab er sich, mit seinen Schulsachen für den ersten Tag - seinen Stundenplan hatte er noch gestern Abend, während des Abendbrots erhalten - in den Gemeinschaftsraum.

Nach und nach tauchen auch die anderen Erstklässler auf und machen es sich bequem, da sie ja noch auf die Vertrauensschüler warten müssen.

Um 7:40 Uhr tauchen die Beiden dann endlich auf und nachdem sie erkennen, dass alle Erstklässler da sind, führen sie diese in die große Halle zum Frühstück.

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Als die Hufflepuffs kurz darauf die große Halle betraten, sahen sie, dass nur vereinzelt einige Gryffindors und einige Ravenclaws schon an ihren Tischen saßen. Harry, Neugier war dadurch natürlich sofort geweckt und so ging er zu Steve und stellte ihm eine Frage.

„Steve, wieso sitzen nur einige Claws und Gryffs an ihren Tischen?"

„Nun Harry, jedes Haus hat seine Gesetze, so möchte ich es Mal nennen. Bei den Gryffs und den Claws, kommen alle wie sie es wollen. Wie sie das mit den Erstklässlern hinbekommen ist mir dabei allerdings ein Rätsel. Wir bringen euch ja wie Du ja weist die ersten Wochen zu euren Klassen und in die große Halle. Die Slytherins sind ein Fall für sich, sie kommen immer geschlossen und das bedeutet vom Erstem bis zum Siebtem Jahrgang, alle zusammen zu den Mahlzeiten und zwar immer zum Schluss! Ich schätze Mal wegen der Show, die sie damit erzielen!"

„Verstehe, Danke Steve" und damit setzte sich Harry auf einen Platz und begann zu Frühstücken.

Wie es Steve angekündigt hatte, kamen nach und nach all die anderen Schüler in die große Halle um zu Frühstücken. Bloß die Slytherins fehlten noch und die, die anscheinend verschlafen hatten. Um Punkt fünf Minuten vor Acht ging die Tür zur großen Halle auf und die Slytherins betraten geschlossen den Saal. Es war ein beeindruckendes Schauspiel und Harry konnte nicht umhin, die Slytherins insgeheim dafür zu bewundern.

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Um 20 nach 8 beendeten die Hufflepuffs ihr Frühstück und Steve und Victoria - wie die andere Vertrauensschülerin hieß – brachten die Erstklässler ihres Hauses zu ihrer ersten Stunde.

Es war eine Doppelstunde und zwar Zaubertränke zusammen mit den Ravenclaws.

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Die Hufflepuffs waren dementsprechend die Ersten, die am Zaubertrankklassenzimmer angekommen waren. Harry setzte sich sogleich in die erste Reihe und ohne dass er sie dazu aufgefordert hätte, setzte sich Susan Bones gleich neben ihn.

„Susan, ich hätte nicht gedacht, dass Du Dich nach gestern noch neben mich setzt!"

„Harry, ich habe über gestern nachgedacht und muss zugeben, dass Du Recht hattest! Was ist schon ein Name, jedenfalls nichts wovor man Angst haben sollte, doch verzeihe mir bitte, wenn ich ihn noch nicht ausspreche. Doch möchte ich Deine Freundin werden".

„Ich freue mich über jeden Freund! Also, noch einmal, hi, ich bin Harry" und damit reichte er ihr die Hand, die Susan lächelnd annahm.

Genau in diesem Augenblick betrat Hermine den Raum und setzte sich auffallend missgelaunt einen Tisch entfernt neben Harry in die erste Reihe. Dies fiel allerdings Harry nicht auf. Neben Hermine setzte sich kurze Zeit später Michael Corner.

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Um Punkt 8:30 Uhr betrat der Lehrer für Zaubertränke den Raum. Zum Glück der Schüler hatte mittlerweile jeder einen Platz gefunden und sich auf diesen gesetzt, denn jeder der diesen Lehrer das erste Mal sah, der wusste, dass mit diesem nicht gut Kirschen essen war.

„SETZEN!"

„Ich bin Professor Snape, bei mir wird es kein wildes Rumgefuchtel mit dem Zauberstab geben, weswegen wahrscheinlich einige von ihnen meinen, dass es sich nicht um echte Zauberei handelt, doch seien sie sich eins gewiss, diejenigen, die meinen Unterricht zu schätzen wissen, denen kann ich lehren, den Tod zu verkorken, Ruhm in Flaschen abzufüllen oder den Kopf bzw. die Sinne zu verhexten! Natürlich nur solange ich keinen Haufen von Vollidioten unterrichte!"

In der Klasse war es danach Mucksmäuschenstill. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können.

„Potter!", rief plötzlich Snape durch den Raum. „Was bekommt man, wenn man einem Wermutsaufguss eine geriebene Affodillwurzel hinzufügt?"

„Ähm…, ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich glaube, dass dies einen Schlaftrunk ergibt, der auch der Trank der Lebenden Toten genannt wird", antwortete Harry unsicher.

„Sind sie sich nun sicher, oder nicht?", versuchte Snape herablassend zu antworten, aber Harry erkannte sein Erstaunen aus seinen Worten heraus.

„Wenn sie mich so fragen, bin ich mir sicher, Sir!"

„Korrekt!... Ok eine andere Frage, wo würden sie nach Bezoar suchen?" und wieder verwandelten sich seine Lippen zu einem fiesen Lächeln.

„Im Magen einer Ziege!... Doch ist das nicht schon Zweitklässler Niveau?"

„Fünf Punkte Abzug von Hufflepuff wegen Hinterfragung eines Lehrers!"

„Entschuldigen sie, Sir"

„Professor Snape, aber Mr. Potter hat doch recht! Ich habe bereits die Bücher der ersten und zweiten Klasse durch und weis genau, dass diese Frage auf Seite 17 im Buch der zweiten Klasse steht", mischte sich nun Hermine ein.

„10 Punkte Abzug für Ravenclaw, wegen unaufgeforderten Redens", brüllte Snape Hermine an.

„Professor, ich nehme jede Strafe hin! Doch sollte meine Mitschülerin Recht haben und das Stoff der Zweiten sein, so werde ich einen Brief an die Schulverwaltung schreiben, in dem ich ihnen von ihren Machenschaften berichte!", meldete sich jetzt wieder Harry zu Wort.

„SIE WAGEN ES!... Ok, vielleicht habe ich mich etwas hinreißen lassen! Da sie aber anscheinend so gut bescheid wissen, was ist der Unterschied zwischen Eisenhut und Wolfswurz? Und Mrs. Granger, dies ist eine Frage der ersten Klasse!"

Harry dankte ein weiteres Mal seinem Bruder für die unzähligen Stunden in denen er Harry dazu aufgefordert hatte mit ihm Kräuterkunde zu lernen.

„Sir, es gibt keinen Unterschied. Die Beiden Bezeichnungen stehen für ein und dieselbe Pflanze, die auch unter dem Namen Aconitum bekannt ist".

„Richtig", knirschte Snape hinter seinen Zähnen hervor.

„Also gut, lasst uns mit dem Unterricht beginnen".

„Entschuldigen sie Professor, aber was ist mit den Punkten? Nichts für ungut, aber wenn sie Recht haben sind die Abzüge verdient, aber ich sehe es nicht ein diese bei ungerechtem Abzug anzuerkennen! Ich werde ihnen bis morgen Zeit lassen sich zu erkundigen, ich tue dasselbe. Sollten sie Recht haben, akzeptiere ich die Abzüge ansonsten erwarte ich, dass sie verschwunden sind!"

„Sie wagen es….! Na gut, wenn sie Recht haben sind die Abzüge hinfällig und nun lassen sie uns beginnen", knirschte Snape wiederum hervor.

„Also gut, wir werden heute einen einfachen Trank anrühren, der zur Heilung von Furunkeln dient! Die Anleitung dazu findet ihr an der Tafel" und mit einem schwenk seines Zauberstabes hatte Snape die Anleitung an die Tafel geschrieben.

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Während der nächsten eineinhalb Stunden war der Raum gefühlt von brodelnden Kesseln und schwitzenden Schülern, die immer wieder durch ein herumgehenden missgelaunten Professor an den Rande eines Nervenzusammenbruchs gebracht wurden.

„Potter was machen sie denn jetzt schon wieder! Können sie denn gar nichts Richtig machen. An der Tafel steht doch groß und breit erst das klein geschnittene Seekraut in den Kessel tun und dann den zermalenden Mistkäfer! Fünf Punkte Abzug für Hufflepuff", schnarrte Snape, als er Mal wieder hinter Harry auftauchte.

„Professor Snape, wie sie sehen können, dauerte es noch genau zwei Minuten bevor ich das Seekraut hineintun muss und somit habe ich noch Zeit, schon Mal die weiteren Schritte vorzubereiten. Das klein geschnittene Seekraut, ist schon fertig und liegt dort hinten auf meinem Tisch".

„Potter tun sie nicht so, als wenn sie wüssten was sie da machen! Der Punktabzug bleibt!"

„Professor, was halten sie davon, wenn sie mich in Ruhe meine Arbeit machen lassen und wenn dann der Trank am Ende wiedererwartend falsch sein sollte, dann können sie mir ja weitere Punkte abziehen, ansonsten nicht!"

„Potter seien sie nicht so anmaßend! Aber na gut, wir werden ja am Ende sehen wer Recht hatte. Jagen sie bloß bis dahin nicht dieses Labor in die Luft" und damit drehte sich Snape um und ging mit wehenden Umhang zu einen anderen Tisch.

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Am Ende der Doppelstunde hatten die Häuser Ravenclaw und Hufflepuff trotz zweier perfekter Tränke, nämlich die von Harry und Hermine, jeweils fünfzig Punkte Minus eingefahren, was die Beiden Häuser natürlich ziemlich wurmte.

„Fünfzig Punkte, vorausgesetzt Deine Fünf werden noch abgezogen, kann man das glauben!" wütete Susan aufgebracht, als sie den Raum verließen.

„Beruhige Dich Susan! Es scheint er kann mich nicht leiden! Und nachdem was diese Granger getan hat, ihr Haus auch nicht mehr! Doch ich werde euch helfen und in den nächsten Wochen wird es ihm dann schwer fallen uns Punkte abzuziehen! Doch nun lass uns zur nächsten Stunde gehen".

Bei den Ravenclaws sah es ähnlich aus.

„Wie kann dieser Typ uns fünfzig Punkte abziehen, nur weil wir Richtig liegen, ich werde mich beschweren!", grummelte Michael Corner.

„Michael, es tut mir leid, dass ihr wegen mir solche Probleme hattet! Ich werde mich ab heute zurück halten".

„Hermine, Du kannst nichts dazu! Dieser Typ ist einfach unmöglich, bzw. wir zu schlecht!"

„Gegen das Zweite kann ich etwas tun! Was haltete ihr davon, wenn ich euch ein wenig Nachhilfe gebe?", meinte daraufhin Hermine.

„Das würdest Du wirklich tun?"

„Ja, aber nun lasst uns zur nächsten Unterrichtsstunde, bevor sie anfängt" und damit begaben sich die Hufflepuffs zu Verwandlung und die Ravenclaws in Richtung Zauberkunst.

Währenddessen machte sich ebenfalls ein ziemlich wütender Zaubertrankprofessor in Richtung von Dumbledores Büro auf.

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Snape stapfte wütend die Treppe hinter den Wasserspeier hoch, die zu Dumbledores Büro führte. Er war aufgebracht, wie die erste Stunde von Potter gelaufen war und wollte dies nun mit Albus besprechen.

„Albus, was ist mit diesem Potter los! Es kann doch nicht angehen, dass er schon soviel über Zauberei weis und dann auch noch über die Gesetze! Und zu guter letzt, ist er auch noch gut in Zaubertränke! Verdammt, er hat zusammen mit irgend so einer vorlauten Göre als einziger den Trank hinbekommen. Das kann doch nicht sein, er ist immerhin James Sohn".

„Nun beruhige Dich erst einmal Serverus. Für das alles gibt es sicherlich eine einfache Erklärung", funkelte ihn Albus vergnügt an. „Also versuchen wir es doch Mal aufzuklären! Zur Zauberei, wahrscheinlich haben ihn seine Adoptiveltern schon einige Bücher darüber gekauft gehabt, immerhin ist sein Adoptivvater Professor an irgendeiner Muggeluni und wollte sicherlich nicht, dass sein Sohn versagt. Wahrscheinlich ist Harry den anderen etwas im lernen voraus, dass wird sich aber bestimmt bald ändern, siehe doch nur in welches Haus er kam, dass spricht doch Bände. Das mit den Gesetzen hat er bestimmt ebenfalls von seinem Adoptivvater erfahren, immerhin hat dieser Muggel auch heraus bekommen, wie man die Zahlungen von Harrys Konto storniert. Und was das Brauen der Tränke angeht, so habe ich erfahren, dass Harry schon von klein auf für seine Muggel-Verwandten kochen musste und Kochen und Brauen sind doch ein wenig identisch, findest Du nicht auch? Aber ich gehe davon aus, dass sobald die Tränke schwieriger werden, er versagen wird, typisch Hufflepuff halt".

„Dein Wort in Merlins Gehörgang! Na gut Albus, ich hoffe Du hast Recht, doch ganz geheuer ist mir dieser Potter nicht" und damit verabschiedete sich Serverus wieder von Dumbledore.

/Serverus ist einfach zu leicht zu schocken, sieht er den gar nicht, dass Harry ein Hufflepuff geworden ist. Das sagt doch schon alles. Ich hoffe bloß, dass ich ihn soweit unterrichten kann, dass er gegen Voldemort, sollte dieser doch wieder zurückkommen, gewinnt. Na ja, auf alle Fälle werde ich dadurch Harry wieder leichter unter meine Kontrolle kriegen, bei einem Hufflepuff sollte dies nicht allzu schwer sein/.

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Während Serverus bei Dumbledore war, kamen Harry und die anderen Erstklässler geführt von Steve beim Verwandlungszimmer an. Sie hatten wieder eine Unterrichtsdoppelstunde, diesmal allerdings mit den Gryffindores.

Harry betrat als einer der ersten den Raum und lies sich wie schon in der Zaubertranksstunde wieder in der ersten Reihe nieder. Susan Bones, die ihm in den Raum gefolgt war setzte sich ebenfalls wieder neben ihn.

Raul betrat kurz nach Harry und Susan den Raum und setzte sich in die Reihe hinter Harry. Neben ihm setzte sich ein Junge, den Harry durch die Einteilung als Seamus identifizierte. Als einer der letzten kam Ron in die Klasse, er setzte sich auf einen der letzten freien Plätze, dies war die Bank rechts neben der von Raul, neben einen pummeligen Jungen.

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Um Punkt 10:30 Uhr zum Stundenbeginn, betrat die Lehrerin für Verwandlung Professor McGonagall das Klassenzimmer.

„Guten Morgen meine lieben Schüler, ich bin Professor McGonagall und bin eure Lehrerin für Verwandlung. Bei mir werdet ihr lernen Gegenstände in etwas anderes zu verwandeln, sie zu vergrößern, oder zu verkleinern und zum Schluss sogar Gegenstände aus der Luft zu beschwören".

Die Klasse hatte dem Vortrag andächtig zugehört und war schon gespannt was sie als ersten lernen würden.

„Als erstes werdet ihr lernen, kleine Hölzer in Nadeln zu verwandeln. Dies ist ein Anfängerspruch und sollte euch bis Ende der Doppelstunde gelungen sein. Der Spruch lautet: Ligni ad Acus und die dazugehörige Bewegung sieht so aus" und damit vollführte McGonagall die Bewegung und sagte dazu den Spruch.

Kaum hatte sie dies getan, lagen vor ihr statt 4 Streichhölzer 4 Nadeln in gleicher Länge.

„So nun werdet ihr es versuchen. Ich werde herum gehen und immer Mal wieder nützliche Tipps geben. So das wäre es fürs erste, fangt an".

/Oh man, was soll ich jetzt machen? Ich habe noch nie mit einem Richtigen Zauberstab normal gezaubert. Na gut einmal, aber das endete in einer Katastrophe! Wenn ich nur daran denke, wie der Stein in die Luft katapultiert ist, fröstelt mich immer noch. Am Besten ich stelle mir beim aufsagen des Spruches vor ihn nur mit 10prozentiger Kraft auszuführen, vielleicht hilft das. Oh man, Merlin steh mir bei/.

Als Harry wieder aus seinen Gedanken erwachte, sah er zuerst zu Susan und sah, dass sie sich noch oder vielmehr schon mit dem Spruch abmühte. Kurz lächelte er sie aufmunternd an und sah dann mit einem Seitenblick zu Raul rüber. Dieser vollführte gerade den Spruch und sofort lagen vor ihm 4 perfekte Nadeln anstatt 4 Streichhölzer.

„Sehr gut Mr. Dalballo", hörte er auf einmal die Stimme von McGonagall. „Ich würde sagen 10 Punkte für Gryffindore, weil sie es als erster geschafft haben und weitere 5 Punkte dafür, dass sie es auch noch perfekt geschafft haben. Gehe ich Recht in der Annahme, dass sie seit sie wissen dass sie ein Zauberer sind schon einiges geübt haben?"

„Ja Professor McGonagall, allerdings nur theoretisch, da ich ja mit dem Zauberstab nicht zu Hause zaubern darf. Das es gleich so gut klappt hätte ich allerdings nicht erwartet", antwortete Raul ohne rot zu werden.

/Oh man, kann Raul gut schauspielern. Wenn die wüsste, dass er seit er seinen Zweitstab hat jeden Spruch den er in die Finger bekam bis zum erbrechen ausprobiert hat und somit dieser Spruch eine lächerliche Herausforderung für ihn war, aber egal, ich muss zugeben ich bin Stolz auf ihn/.

„Mr. Potter, würden sie die Freundlichkeit haben meinen Unterricht beizuwohnen", wurde er aus seinen Gedanken geholt.

„Oh, entschuldigen sie Professor McGonagall, ich war in Gedanken".

„Schon gut Mr. Potter, ich hoffe allerdings, dass es nicht allzu oft vorkommen wird und nun würde ich sie Bitten den Spruch auszuprobieren".

/Ok, also los und denke dran, nur 10 Prozent/, versuchte sich Harry Mut zu machen.

„Also los, Ligni ad Acus", sprach Harry mit brüchiger Stimme und vollführte dabei die nötige Armbewegung. Nachdem er es gemacht hatte, lagen vor ihm 3 Nadeln und 1 Streichholz.

„Hm… Mr. Potter, nicht schlecht. Ich nehme an sie haben auch schon theoretisch geübt? Nun gut, da es nicht perfekt war, würde ich sagen 3 Punkte für Hufflepuff, für 3 Nadeln".

„Danke Professor McGonagall und ja sie haben Recht, ich habe schon früher theoretisch geübt".

„Sehr schön Mr. Potter, zwar nicht ganz so gut wie Mr. Dalballo, aber immerhin der Zweite, der es geschafft hat, Respekt" und damit ging Professor McGonagall weiter.

Harry drehte sich wieder zu Raul um und konnte somit sehen wie er ihn fies angrinste.

/Ja, ja, ich weis genau was Du denkst, aber warte nur ab, wenn ich meinen Stab ohne Kern erst einmal habe, geht alles wieder seinen gewohnten Gang! Aber ich schätze, dass er es mir trotzdem ewig unter die Nase reiben wird!/

Raul hatte derweil ähnliche Gedanken.

/Unser Wunderknabe wurde von mir übertroffen! Ach freu ich mich schon auf unser nächstes Treffen und wenn ich das den anderen sage. Ich wette Draco wird sich kaputt lachen und Hermine wie ein Fisch auf dem Trockenen gucken. Man wird das spaßig/.

„Scheiße, was mache ich bloß falsch?!", holte jemand Harry wieder aus seinen Gedanken.

„T'schuldige Susan, warte ich helfe Dir, also Deine Bewegung ist richtig, bloß Deine Aussprache ist ein wenig falsch, Du betonst die falschen Wortteile. Es wird Lig-ni ad A-cus ausgesprochen und nicht Ligni ad Ac-us. Versuche es noch mal".

Susan sah ihn dankbar an und versuchte es erneut und schon beim dritten Versuch lagen zwei Nadeln vor ihr.

„Sehr gut Mrs. Bones, damit sind sie die Dritte, 2 Punkte für Hufflepuff und 2 weitere, weil sie Mr. Potter ihr geholfen haben" und damit rauschte McGonagall wieder von dannen.

Am Ende der Doppelstunde hatte es alle Schüler geschafft, doch nur die ersten Drei, also Raul, Harry und Susan, bekamen keine Hausaufgaben auf, die anderen mussten 3 Seiten Pergament über den Spruch bis zur nächsten Stunde schreiben.

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Allgemeiner Teil:

Erst einmal möchte ich euch meine Beweggründe nennen, die zur Wahl des Hauses Hufflepuff führten. Um ehrlich zu sein, hatte ich immer nur zwei statt drei Häuser in betracht gezogen, nämlich Ravenclaw und Hufflepuff. Vor dem letzten Kapitel war meine Wahl eigentlich schon zu Ravenclaw umgeschwenkt, da ich bis dahin Hufflepuff bevorzugt hatte. Dann hat aber beim schreiben wieder Hufflepuff die Oberhand gewonnen, da er durch dieses Haus mehr Spielraum und dementsprechend auch ich, hat! Siehe Dumbledores Gespräch mit Snape und dessen darauf folgende Gedanken. Ich hoffe ich konnte mit dieser kleinen Erklärung die Kritiker für das Haus des Dachses ein wenig besänftigen.

Zu Snape, er ist keiner von den Bösen, wenigsten habe ich das zurzeit nicht vor. Er hasst einfach nur James abgrundtief und lässt das an Harry aus. Wie sich das allerdings weiterentwickelt steht noch in den Sternen.

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An Wild Terminator: Charly kam im Kapitel 29 vor. Was die Karte usw. angeht, so habe ich schon einige Ideen, dass dürfe also kein Problem sein. Sorry, dass es Hufflepuff geworden ist, aber für meinen Schreibstil war das einfach am Besten.

An zauberscherze: Die Zwillinge werden schon bald öfters vorkommen, vielleicht auch dann mit einigen Streichen an Ron.

An Ina Bauer: Wenn nur alle Bitten so einfach zu erfüllen wären wie Deine!

An 12Michi12: Ich habe euch gewarnt! (hehehe)

An fanjana: Schön, dass Du neu dabei bist. Tja, ich stehe auf fiese Cliffs, sorry. Was das Haus angeht, so hoffe ich, dass Du meine Entscheidung verstehst, sie ist mir echt nicht leicht gefallen, war aber für mich die Logischste.

An Hermine Potter: Oh, oh, nachdem ich das Kapitel fertig habe und noch einmal alle reviews durchlese, fällt mir auf, dass keiner für Hufflepuff ist, ich hoffe ihr seit mir nicht allzu böse.

An Tybman: Anscheinend kommt Ron wirklich zu extrem rüber, dass war nicht meine Absicht, ich werde es versuchen abzumildern. Zu Blaise, ich bin ein Fan von Heiko2003 und in einer war Blaise ein Mädchen und das hat mir gut gefallen, deswegen.

An Chriiis: Der Dalballo-Clan, war eine Idee die mir spontan einfiel. Was daraus wird, weis ich selber noch nicht. Zum Braukonto, jeder hat über ein Jahr ca. 18 Galeonen gespart, ergab ca. 140 Galeonen. Ich weis, ist ein bisschen weit hergeholt, aber wie sollten sie Zutaten mit 10 Galeonen bekommen?

An Blockbster: Danke für Dein tolles Kompliment! Was das Haus angeht, so habe ich ja schon einiges im allgemeinen Teil erklärt, nur soviel, Slytherin wäre zu schwer zu schreiben gewesen, wegen Dumbledore.

An DKub. Toller Titel gefällt mir. Die Treffen werden sich schon noch ergeben, habe auch da einige Ideen. Dumbledore weis übrigens noch nichts von der Freundschaft, woher auch. Das mit Blaise habe ich nicht gewusst, nun ist es zu spät. Den Almanach und die Animagie habe ich nicht vergessen, beides wird weiterhin vorkommen, Dein Cliffmaster

An Snape126: Ja Moody ist ein Problem, zum Glück kommt dieser ja erst in verkehrter Form, im vierten Schuljahr vor. Anubis wäre nicht mein Anubis, wenn da nicht noch etwas passiert. PS: Ich hoffe Du kommst mit meiner Hauswahl klar (traurig kuck!)

An Godric Potter: War meine erste Idee, bevor ich sie beim schreiben zugunsten von Hufflepuff verworfen habe.

An schlangengift: Als ich das letzte Kapitel zu Ende hatte und sofort weiter geschrieben hätte, hättest Du Richtig gelegen, nach zwei Tagen Pause, sah das allerdings anders aus. Die Horcruxen werde ich wahrscheinlich nicht übernehmen. Um genau zu sein, hört der Storyline-Verlauf, gegen Ende des fünften Buches auf, also vor Sirius Tot.

An wsnmaster und Alex Black05: Danke, Danke, Danke. Ich hatte schon Angst, dass gar keiner meine Wahl favorisiert, oder zumindest erahnt hat!

An Quarks: Die Treffen werden wirklich schwierig werden, aber ich habe da schon einige Ideen, wie es gehen könnte, wobei zwei weitere Personen eine wichtige Rolle spielen. Was zauberkunst angeht, so wird die Feder nicht an die Decke schießen, würde Dumbledore zu schnell auf den Plan rufen. Madam Malkin wird vorerst dichthalten, aber nur weil sie Harold alias Harry mag, ansonsten ist sie ganz und gar auf Dumbledores Seite.

An Stardancer, blackcat1990, natsucat, Condor07, Jeanuts, HarryHermineFan, Dax, Lily, Teal'C, blut, MarioH und all die die ich vergessen habe: Bei der Häuserwahl, habe ich hoffentlich nicht allzu sehr euren Unmut erregt. Aber ich hielt diese Wahl einfach für das Beste. Auf alle Fälle Danke ich euch allen für eure tollen reviews, hört damit bloß nicht auf!

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So, dass war es jetzt endgültig. Ich hoffe ihr könnt mit meiner Wahl Leben und ich bekomme viele, viele reviews (grins)!

Und vergesst bitte nicht mein Beta-Problem!

Bis hoffentlich nächsten Sonntag, obwohl ich zurzeit ja so um die 10 Tage brauche,

euer,

chaine