Und schon geht es weiter - zwar mit einem ganz kurzen Kapi, aber immerhin. Schreibt mal, wie es euch gefällt...

Erwachen

Ihr war immer noch heiß, und ihre Lider waren so schwer, dass sie sie kaum öffnen konnte. Aber sie spürte, dass sie nicht mehr in der Hütte lag, nicht mehr auf dem Sofa unter den vielen Decken verborgen. Es roch anders, nach Medikamenten und nach Zentralheizung, nicht mehr nach Wald und Holzfeuer. Sie war viel zu müde, um sich Gedanken zu machen, ob das nun schlimm wäre, und räkelte sich nur in dem glatt bezogenen Bett, in dem sie sich befand. Ein Teil ihres Verstandes klärte sie auf, dass sie so etwas schon einige Male gespürt hatte, aber das Pochen des Fiebers, die Wogen der Kopfschmerzen spülten ihre Bedenken hinweg. Die Lider wurden noch schwerer und drohten ihr die Sicht ganz zu verweigern. Nur kurz erhaschte sie das Bild von einem schlafenden jungen Mann, der auf dem Sessel an ihrem Bett eingeschlafen war. Seine endlos langen Beine ragten in das Zimmer, die schwarzen Haare verbargen das Gesicht wie auch die Hand, auf der sein Kopf stütze.

„Kouga!" flüsterte sie nur und schlief wieder ein.

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