Es geht weiter!

Die Story ist (fast) fertig geschrieben und ich werde wieder regelmäßig updaten.

Ein paar Kapitel sind schon noch zusammengekommen. Aber das muß auch sein nach der langen Zeit!

Ich hoffe, ihr habt weiterhin Spass beim Lesen!

Kapitel 36

Hermine erwachte allein in Snapes Bett.

Sie wurde sich dieses Umstands bewusst, als sie im Halbschlaf nach dem Menschen greifen wollte, an den sie sich in der vergangenen Nacht geklammert hatte oder der sie festgehalten hatte, je nachdem, wie die Ereignisse abgelaufen waren…

Doch Hermine griff ins Leere. Sie schlug die Augen auf und setzte sich auf. Aber es änderte sich nichts an der Situation: Sie war allein. Snape war verschwunden.

Hermine fühlte sich wie in einem Traum. Sie war benommen von den ‚Ereignissen', den Gefühlen, den Dingen, die für sie einfach nicht greifbar waren. Severus Snape war für sie wieder einmal zum Mysterium geworden. Der Mann, den sie in Hogwarts gekannt und in Voldemorts Hauptquartier wieder kennen gelernt hatte, war wieder zu dem unberechenbaren und undurchsichtigen Zauberer geworden, vor dem sie als Schülerin schon den größten Respekt entwickelt hatte und der ihr als Mann im Lauf der Zeit so faszinierend erschienen war….

Sie fühlte sich so meilenweit entfernt von ihm, als hätte es nie eine Beziehung zwischen ihnen im 6. Schuljahr gegeben und aus dieser Beziehung wäre nie ein Kind hervorgegangen und sie hätten sich nie wieder getroffen. Es war so, als ob sie sich in der letzten Nacht ganz zufällig getroffen hätten – ein Mann und eine Frau, die zusammen Sex hatten…

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Snape hatte Hermine ins Schlafzimmer getragen und sie dort abgestellt. Wie man ein Gepäckstück abstellt, hatte sie sich gedacht. Er betrachtete sie aus schmalen Augen. Ohne ein Wort zu sagen, drehte er sie zur Wand und presste ihre Hände mit einer Hand dagegen. Mit der anderen Hand schob er ihren Rock in die Höhe und mit Hilfe seines Zauberstabes ließ er ihr Höschen verschwinden. Hermines Gegenwehr gegen seinen besitzergreifenden Griff ließ er völlig unbeachtet.

Mit seiner freien Hand schob er Hermines Haar beiseite und ließ seine Lippen an ihrem Hals entlang wandern. Snapes Lippen saugten sich unter ihrem linken Ohr fest und in ihrem angespannten Bewusstsein fragte sie sich, ob er sich in einen Vampir verwandelt hatte und sich jetzt an ihrem Blut labte. Diese Tatsache schien ihr sein merkwürdiges Verhalten zu erklären, beschwor aber andererseits ein neues, surreales Angstgefühl herauf.

Für einen Moment stand sie wie paralysiert da. Doch dann war sie sich sicher, dass seine Betätigungen an ihrem Hals keine Vampirbisse waren. Es waren lediglich Zeichen der Inbesitznahme und der Beweis, dass dieser Mann immer das bekam, was er wollte.

Als Nächstes spürte sie, wie er ein Knie zwischen ihre Beine zwängte und diese auseinander schob. Hermine keuchte. Sie stammelte: „Severus, nein…" Er ignorierte sie wiederum und machte sich an seiner eigenen Kleidung zu schaffen. Dann spürte sie auf einmal, wie sich die Spitze seines Penis in ihre Körpermitte schob. Mit einem kräftigen Ruck war er in ihr. Hermine schrie leise kurz auf. Sie rüttelte an den beiden Händen, die sie inzwischen festhielten, doch es nützte nichts. Sein Glied drang immer tiefer in sie ein und sie fühlte sich wie an der Wand festgenagelt durch die festen und tiefen Stöße, die folgten. Und die sie bald gar nicht mehr als unangenehm empfand – im Gegenteil…

Hermine war hin- und hergerissen zwischen Abwehr und Hingabe, zwischen Inbesitz-Genommen-Werden und Lechzen nach Erlösung. Ihr Körper und ihr Geist hatten zunächst versucht, sich gegen diese rüde Behandlung, zur Wehr zu setzen. Doch mittlerweile war sie dabei, sich von der Handlung an sich unterjochen zu lassen.

‚Nein', das kann nicht sein. Du bist kein billiges Flittchen, Hermine, mit der ein Typ seinen Spaß haben kann, ohne zu fragen', sagte die vernünftige Hermine in einem letzten Aufbäumen. „Verdammter Mistkerl, das tut gut!", keuchte die andere Hermine, die sich entschieden hatte, ihren niederen Instinkten zu folgen und die Situation zu genießen.

Snape lachte höhnisch auf und beschleunigte seine Bemühungen. Hermine hatte das Gefühl, dass sie es nicht mehr aushalten würde, wenn nicht bald die Erlösung da wäre…

Der Höhepunkt, den sie in dieser ‚Umarmung' erfuhr, ließ sie schwach werden. Als Snape sich aus ihr zurückzog und sie losließ, sank sie halb bewusstlos zu Boden.

Sie fühlte wie im Traum, dass er sie aufhob, aufs Bett legte und vollends auszog. Dann dämmerte sie eine köstliche Weile vor sich hin, bevor er wieder da war, sie in eine sitzende Position aufrichtete und ihr ein Getränk einflößte, das wie flüssiges Feuer durch ihre Kehle strömte. Hermine keuchte und verschluckte sich. Doch der Whiskey bewirkte, dass sie sich wieder wach fühlte und plötzlich das Gefühl hatte, sie würde mit Snape fertig werden. Natürlich würde sie das… Kämpferisch wandte sie sich ihm zu.

Snape grinste höhnisch, als er ihren Blick sah. Bevor sie etwas sagen oder tun konnte, hatte er sie an den Haaren gepackt und sie zu seinem hoch aufgerichteten Glied gezogen. „Los, leck ihn!", befahl er. Hermine wollte sich aufbäumen unter seinem harten Griff, doch dann war die Versuchung, ihn durch die Inbesitznahme seines besten Stücks zu unterwerfen, doch größer. Sie nahm die Spitze seines Penis in den Mund. Er fühlte sich zugleich hart und samtig an. Sie lutschte ausgiebig und mit so großem Geschick daran, dass Severus Snape laut aufstöhnte. Das war wohl nicht so ganz nach seinem Geschmack oder vielmehr viel zu sehr danach. Auf jeden Fall entzog er ihr sein Glied und sagte: „Nein, so kommst du mir nicht davon!" Er zog sie wiederum an den Haaren weg von seinem Penis und befahl: „Dreh dich um!"

Hermine gehorchte. Plötzlich fühlte sie sich seltsam willenlos. Sie hatte diese Nacht gewollt und nun überließ sie ihm deren Gestaltung. Aber trotz seines merkwürdigen Verhaltens hatte sie nicht wirklich Angst, dass er ihr etwas antun könnte. Er war doch Severus, ihr Geliebter, egal, wie er sich benahm…

Snape packte Hermines Hüften und zog sie zu sich heran. Er knurrte: „Knie dich hin", und sie gehorchte. Mit einem heftigen Stoß war er in ihr und er nahm sie mit weiteren tiefen, schnellen Stößen. Sie fühlte, wie er sich nach kurzer Zeit in sie entlud, aber er hörte deswegen nicht auf, in sie zu stoßen. Erst als er merkte, dass ihre Muskeln sich um seine Männlichkeit zusammenzogen und sie mit lautem Stöhnen zusammensackte, ließ er von ihr ab.

Als sie nebeneinander in dem ihr wohlbekannten Bett lagen, fühlte Hermine allmählich Wut in sich hochsteigen. Sie verzichtete darauf, Snape nochmals um seine Gefühle für sich und Bianca anzubetteln. Sie war vielmehr der Überzeugung, dass er ihr noch etwas schuldete. Sie hatte nämlich noch nicht genug Sex gehabt für diese Nacht. Und wer weiß, wann sie das nächste Mal in den Genuss von Snapes ‚Aufmerksamkeiten' geriet?

Hermine drehte sich mit einer schnellen Bewegung um und war plötzlich auf ihm. Severus zuckte zusammen und er streckte seine Arme abwehrend gegen sie aus. Jetzt grinste Hermine höhnisch und meinte: „Schon genug, Severus? Das kann ich mir gar nicht vorstellen bei deinem Talent!" Sie rutschte auf seinem Unterkörper hin und her und bemerkte, wie sich seine Männlichkeit langsam wieder erhob. „Na also, geht doch"; meinte sie ebenso spöttisch wie er vorhin.

Aber Snape war nicht umsonst durch die harte Schule gegangen. Nach der Schrecksekunde durch Hermines ‚Angriff' war er durchaus in der Lage, die Situation wieder in den Griff zu bekommen, wie sie sogleich feststellte. Er ergriff Hermines Hände und bog ihren Körper gezielt und mit großer Kraft zur Seite und unter sich. Hermine keuchte, als sie plötzlich wieder unter ihm lag. Doch auch sie gab nicht nach und zischte: „Also gut, Severus Snape, zeig, was du noch drauf hast!"

Sie sah die Wut in seinen Augen, bekam doch ein wenig Angst, hütete sich aber, diese zu zeigen. Er richtete sich auf, drückte ihre Beine auseinander und drang erneut in sie ein. Diesesmal klammerte sich Hermine an ihn, zwang ihn, sie anzusehen und flüsterte ihm Liebesbezeugungen ins Ohr. Sie sagte ihm, dass sie ihn liebte und dass er dieser Liebe nicht ausweichen konnte, egal wie er verhielt…… Sie hatte den Eindruck, dass ihn das nur noch wütender machte, als könne er die Zeichen der Liebe nicht ertragen. Doch er verschaffte ihr wiederum körperliche Befriedigung und er erreichte damit, dass sie irgendwann nicht mehr konnte, am Ende war mit ihren Gefühlen und ihrer Lust….

Hermine erinnerte sich nur noch vage, dass er sie zugedeckt und die Kerzen ausgelöscht hatte …