Als Kurobas Tochter geboren wurde, erhielt Shinichi Krankenhaus-Verbot, denn: „Wir haben seit dem Vorfall bei unserer Hochzeit dazu gelernt und wollen nicht, dass die Geburt unserer Tochter von einem Mord überschattet wird!"

Es war ja nicht so, dass er ihre Logik nicht verstehen würde. Er selbst wollte auch keinen Mord in einer Klinik provozieren. Trotzdem war er ein wenig beleidigt. So häufig starben die Menschen nun auch wieder nicht in seiner Nähe … okay, doch. Trotzdem war es unfair, dass er nicht dabei sein durfte.

Als sein Handy endlich klingelte, nahm er sofort ab. „Und?"

„Es ist ein Baby!", rief Kuroba aufgekratzt.

„Ach wirklich?", erwiderte Shinichi trocken. „Und ich dachte schon, dein Sprössling wäre ein Alien."

„Es ist ein Baby!", wiederholte Kuroba, der Shinichis Kommentar offenbar gar nicht mitbekommen hatte. „Es ist ein süßes, gesundes, kleines Baby!"

Shinichi musste lächeln. „Herzlichen Glückwunsch! Wie geht es Aoko?"

„Gut genug, um mich, die Schwestern und Hakuba durch die Gegend zu scheuchen", antwortete Kuroba glücklich.

„Das freut mich. Habt ihr schon einen Namen?"

„Ja." Er konnte Kurobas Lächeln sogar durchs Telefon wahrnehmen. „Natsuki."