Der Engel den Gott vergaß
Gebrochene Schwingen,
einst wunderschön.
Nun völlig zerstört,
mit Wunden versehn.
Die schneeweiße Haut,
geschunden und verletzt.
Der Schönheit beraubt,
wurde er wie ein Untier gehetzt.
Die Augen erloschen,
kein Funkeln mehr da.
Abgestumpft und tot,
waren sie einst so klar.
Er war einst ein Engel,
hat an Gottes Seite gesessen.
Doch nun ist er gebrochen,
von seinem Herren vergessen.
Auf ewig verdammt,
immer allein.
So ist nun sein Leben,
so wird es sein.
By Josephine 2005
