Kapitel 35

-Absprachen-

„Severus."

„Mein Lord?"

„Wie geht es deiner lieblichen Frau?"

„Ich denke, dass es ihr gut geht, mein Lord."

„Du denkst? Warum weißt du es nicht?"

„Ich habe sie nicht wiedergesehen, mein Lord."

„Warum nicht?"

„Mein Lord, wir hatten unsere Gründe für die Beendigung unserer Beziehung. Ich würde es vorziehen, sie nicht mehr wiedersehen zu müssen."

„Severus, ich weder das nicht tolerieren."

„Mein Lord?"

„Wie du sehr wohl weißt, liegt es mir fern, mich in die Beziehungen meiner Todesser einzumischen, aber nichts desto trotz, mein lieber Severus, hast du diese Frau zur Frau genommen, als ich nicht bei euch war. Und ich werde es unter gar keinen Umständen zulassen, dass du sie jetzt verlässt, wenn wir die Herrschaft wieder übernehmen. Wir müssen sie im Auge behalten und sicherstellen, dass sie uns nicht wieder wegläuft- zum Beispiel zu Black."

„Mein Lord, sie kennt keine Geheimnisse, die meine Person betreffen. Sie stellt keine Gefahr für uns dar. Lasst sie einfach in Ruhe, so wie ich es tue."

„Keine Geheimnisse? Außer unserem Gespräch an jenem Abend, als sie hier war?"

Severus atmete tief ein.

„Was hat sie dir getan, Severus? Warum hasst du sie so sehr? Du scheinst zu glauben, dass ich zu viel von dir verlange, wenn ich will, dass du zu einer bezaubernd schönen, reinblütigen Hexe zurückkehrst. Lass mich mal sehen- die meisten deiner Freunde betrügen ihre Frauen die ganze Zeit mit einer oder mehreren anderen Frauen. Es kann also nicht um ein anderes junges Ding gehen, dass du gerne heiraten möchtest, weil du zu sehr Realist bist, um dich deswegen einer direkten Anweisung von mir zu widersetzen. Ist es, weil sie dich mit einem anderen Mann betrogen hat?"

„Nein, mein Lord."

„Dann," seine Stimme würde ärgerlich. „sehe ich absolut keinen Grund, warum du nicht mehr ihr Ehemann sein solltest. Das nächste Mal, wenn ich dich sehe, erwarte ich eine rührende Geschichte von der Versöhnung zwischen dir und diesem Burke-Mädchen. Ich will euch an Tisch und Bett vereint sehen! Und jetzt folge mir, wir haben wirklich dringlichere Dinge zu besprechen, als deine Eheprobleme."

„In der Tat, mein Lord, das haben wir."


„Nein.", sagte Severus gerade heraus, während er lässig mit verschränkten Armen an der Wand lehnte.

„Aber Severus- du kannst dich nicht einer direkten Anweisung von Lord Voldemort widersetzen. Das weißt du!" Der alte Mann starrte ihn über seine krumme Nase hinweg an. „Wenn es Voldemorts Wunsch ist, dass Sadra und du wieder zusammenlebt, dann wirst du das tun müssen. Dafür können wir dich doch nicht aufgeben! Denk daran, was auf dem Spiel steht!"

„Nein."

„Severus, was soll das? Du hast sie doch einmal geliebt. Ich habe dich niemals um eine Erklärung für eure Trennung gebeten, aber jetzt werde ich es wohl tun müssen.", Dumbledore seufzte schwer.

Severus richtete sich auf. „Frag sie!"

„Ich werde sie fragen, aber zuerst frage ich dich."

„Hör zu, Albus- das geht hier einfach zu weit. Ich habe versprochen, Voldemort auszuspionieren damals in der Nacht, als ich wegen Lily zu dir gekommen bin, aber das wird so nicht funktionieren. Von solchen Aktionen war dabei nie die Rede."

„Und was willst du tun? Dich foltern, bestrafen oder vielleicht sogar töten zu lassen von den Todessern wegen Ungehorsams? Weil du dich standhaft weigerst, eine unbeschreiblich schöne und obendrein noch reinblütige Hexe zurück zu nehmen?"

Snape zuckte genervt mit den Schultern.

„Severus, du musst sie doch nicht wirklich zurücknehmen und sie lieben. Du musst doch nur so tun."

„Ach, wirklich? Darauf wäre ich ja alleine gar nicht gekommen.", höhnte er.

„Severus, du bist ein analytisch denkender Realist. Du wärst doch gar nicht so stur, wenn dein Herz hier nicht in irgendeiner Form involviert wäre."

„Hier geht es nicht um mein Herz!"

„Dann sag mir bitte, worum es geht?"

„Das hier ist eine Frage des Stolzes."

„Mit wem hat sie geschlafen?" Dumbledore wunderte sich, warum er das nicht von Anfang an gesehen hatte.

Snape verdrehte die Augen und wollte die Antwort verweigern, aber er erkannte, dass es zwecklos sein würde, und spie: „Black."

Dumbledore hob die Augenbrauen. „Jetzt verstehe ich. Das verkompliziert die Dinge."

„In der Tat."

„Severus, ich verstehe jetzt, welche Gefühle in dir widerstreiten, aber du wirst mir Recht geben müssen, dass eine Lösung gefunden werden muss. Und diese Lösung kann sicherlich nicht darin bestehen, sich einer direkten Anordnung von Voldemort zu widersetzen. Vor allem nicht nach deinem nicht ganz unproblematischen Wiedereintritt in seine Dienste."

Snape nickte langsam.

„Du stellst die Bedingungen." schlug Dumbledore vor.

„Was meinst du, Albus?"

„Ich meine: was sind die Bedingungen, unter denen du bereit bist, wieder Sadras Ehemann zu spielen?"

Ein leichtes Lächeln huschte über Snapes Gesicht, dann seufzte er und dachte nach.

„Kein Sirius Black in ihrem Leben. Ich werde sie nicht anrühren, sei dir dessen sicher, aber ich werde es nicht zulassen, dass die beiden mich zum Gespött der Leute machen. Sie wird Grimmauld Place ohne meine ausdrückliche Erlaubnis absolut keine Besuche abstatten. Black darf sich nirgendwo in ihrer Nähe aufhalten. Ich kann, will und werde meine Energie nicht damit verschwenden, ständig zu prüfen, ob sie mir gerade wieder untreu ist. Wenn das hier vorbei ist, können die beiden meinetwegen zusammen verrotten."

„Du willst, dass ich möglicherweise eine Liebe unterbinde? Du weißt, wie ich mich dabei fühlen muss, oder?"

„Was soll dieser Mist? Wenn sie ihn so entsetzlich geliebt hat, warum hat sie dann nicht auf ihn gewartet oder sonst was? Sieh dir doch nur an, was ich für eine Person tue, die schon eine halbe Ewigkeit tot ist!"

„Du kannst nicht von jedem erwarten, dass er über deine immensen Kräfte verfügt."

„Aber ich kann es von meiner Ehefrau erwarten."

Dumbledore nickte langsam. Snape hatte da wohl Recht.

„Ich werde mit ihr reden."


Dumbledore nahm seinen Reiseumhang. Die arme Sadra. Aber sie hatte Severus gedemütigt und auch wenn er ein außergewöhnlich talentierter und intelligenter Zauberer war, vergab er so etwas nicht leicht. Manchmal war Dumbledore sich nicht einmal sicher, er nicht leicht vergab oder ob er niemals verzieh.

Und er wusste, dass er von Severus nicht erwarten konnte, seine Rolle zu spielen, wenn Klatsch über seine untreue Frau die Runde machen sollte. Severus konnte eine Menge einstecken, aber sein Stolz war ihm das Wertvollste im Leben, so war er schon als Junge gewesen. Schon allein der Umstand, dass er sich überhaupt damit einverstanden erklärt hatte, mit Sadra zusammen zu arbeiten, war in seinen Augen eine Niederlage gewesen. Dumbledore lächelte. Severus hatte Sadra also wirklich geliebt. Andernfalls hätte er nicht diese Bedingungen gewählt.

Als er bei ihrem Haus ankam, fand er es leer vor. Dumbledore wunderte sich. Adhara würde erst in zwei Tagen aus der Schule zurück kommen. Sirius war schon im Haus am Grimmuald Place, wo Dumbledore ihn hingeschickt hatte. Es war zu gefährlich da draußen für ihn, wenn sowohl das Ministerium als auch Voldemort hinter ihm her waren. Der alte Mann seufzte. Sie konnte also nicht weit sein.


Ich saß am Strand und sah mir den Sonnenuntergang an. Es war fast eine Woche vergangen seitdem sie mich verschleppt hatten, aber es war keiner zu mir gekommen, um mir zu erklären, was passiert war. Kein Severus, kein Sirius, kein Todesser, kein niemand. In der Zeitung las ich nur von einem Unfall bei dem Turnier, bei dem ein Junge umgekommen war. Hier in den wärmenden Strahlen der untergehenden Sonne schien mir das alles wie ein schrecklicher Albtraum. Ich streckte mich aus und versuchte, an etwas anderes zu denken. Bald würde Adhara hier sein.

Ich hatte ihn nicht kommen hören und war völlig überrascht, als plötzlich Dumbledore vor mir stand.

„Dumbledore!", hauchte ich. Sein Kommen konnte nur das Schlimmste bedeuten.

„Bitte, nenn mich doch Albus.", lachte er und ließ sich mit der Energie eines kleinen Jungen neben mich in den Sand fallen.

„Du hast dir hier aber ein hübsches Plätzchen ausgesucht, um deine Tochter groß zu ziehen. Wie alt ist sie jetzt? Bald vierzehn, nicht wahr?"

Ich nickte vorsichtig, immer noch völlig im Unklaren darüber, welche Richtung dieses Gespräch nehmen sollte.

„Severus hat mir berichtet, was dir letzte Woche widerfahren ist."

„Severus.", wiederholte ich dümmlich. Es gab ihn also noch.

„Ja. Und er denkt auch, dass ich nicht hier sein sollte, um mit dir zu reden."

„Okay. Worum geht es denn?", ich zögerte. Was wusste Dumbledore?

„Er hat mir gesagt, warum ihr euch getrennt habt."

„Hat er?" Ich fühlte mich ertappt wie ein kleines Mädchen, dem sein Vater gerade sagte, dass die Polizei bei ihm gewesen sei, weil sie beim Klauen erwischt worden war.

„Ja."

„Albus bitte. Denk nicht schlecht von mir. Ich wollte nicht, dass das passiert. Ich war nur völlig verwirrt." Ich fing zum ersten Mal, seit Severus mich nach meiner Entführung hierher gebracht hatte, an, zu weinen. Dumbledore tätschelte mir ruhig und ein wenig linkisch den Rücken. Diese Woche hatte mein ganzes Leben mal wieder vollkommen durcheinander geworfen. Nichts passte mehr zusammen. Sirius hatte mir nicht geschrieben, was mit Harry passiert war und Severus hasste mich ganz offensichtlich abgrundtief.

„Sadra, ich muss dir heute Abend noch sehr viel erklären. Aber bevor ich damit anfange, möchte ich dich bitten, mir eine Frage zu beantworten: Wen liebst du?"

Ich zuckte mit den Schultern. „Niemanden. Mich liebt ja auch keiner." Ich sah ihn scheu an.

„Liebst du Severus noch?"

„Ja, das tue ich.", es war nur ein kleines Flüstern. „Ich habe gedacht, dass ich wieder mit Sirius würde leben können, aber wenn Severus es mir gestattet hätte, wäre ich zum ihm zurückgekommen."

„Und liebst du Sirius?"

„Ich weiß es nicht. Es ist kompliziert mit meinen Gefühlen für ihn. Aber wir beide kommen miteinander nicht klar."

Ich hörte, wie Dumbledore tief einatmete. „Sadra, der Orden vereinigt sich wieder. Auch wenn ich befürchte, dass deine Person unter seinen Mitgliedern für Unruhe sorgen wird, möchte ich dich doch fragen, ob du dieses Mal dabei sein willst."

„Nein. Ich werde wieder helfen, wo ich kann, aber ich verfüge nicht über die Stärke einer Dorcas. Ich könnte eine solche Folter nicht ertragen, so wie sie. Es ist besser, wenn ich keine Geheimnisse kenne."

„Das würden sie dir nicht antun. Du bist durch Severus Namen geschützt."

„Er arbeitet also für euch? Ich hatte mich letzte Woche schon gewundert."

Dumbledore ging nicht darauf ein. „Sirius musste sich verstecken. Das Ministerium glaubt nicht, dass Voldemort zurück ist."

„Stimmt es also?"

„Du hast ihn doch gesehen, hat Severus mir gesagt!"

„Das habe ich, aber ich weiß nicht mehr, wem oder was ich dieser Tage noch trauen soll. Nicht mal mehr meinen Augen."

„Gut. Ich werde dir jetzt genau erzählen, was in den letzten Tagen alles passiert ist. Wenn ich fertig bin, wirst du sehen, dass wir deine Hilfe dringend benötigen."

Dumbledore berichtete mir ausgiebig von den Ereignissen der Nacht der dritten Turnierrunde und den folgenden Tagen. Ich starrte ihn mit aufgerissenem Mund an.

„Aber wie kann ich da helfen?"

„Erinnere dich an die Nacht, in der du Severus dort getroffen hast."

„Der Dunkle Lord will immer noch, dass Severus zu mir zurückkehrt?"

„Das will er."

„Severus würde das niemals tun. Seit er mich verlassen hat, ist alles, was ich von bekommen habe, ein Fetzen Papier mit der Bitte, ihn in Ruhe zu lassen." Meine Stimme klang bitter.

„Doch, er wird es tun. Er wird die Rolle deines Ehemannes wieder übernehmen. Was mit seinem Herzen ist, vermag ich dir nicht zu sagen, aber er wird es tun. Allerdings hat er Bedingungen."

„Wie sehen die aus?"

„Er verbietet jeden Kontakt zwischen Black und dir ohne seine Zustimmung."

Fast hätte ich gelacht. „Und warum sollte ich das akzeptieren?"

„Das wäre der Punkt, an dem ich dich nur um deine Hilfe bitten kann."

Ich nickte langsam. „Der Dunkle Lord will also, dass wir beide wieder zusammenkommen. Er will, dass wir Kinder haben- was nicht passieren wird, weil Severus mich nicht anrühren wird. Auf der anderen Seite werde ich Sirius nicht mehr sehen dürfen. Klingt toll. Einen Mann, der mich vielleicht liebt gegen einen einzutauschen, der mich definitiv hasst. Nicht gerade das, was ich ein gutes Geschäft nennen würde."

„Ich weiß. Aber du hast mir gerade auch gesagt, dass du Severus noch liebst. Er ist die wichtigste Waffe, die ich im Kampf gegen Voldemort habe und wenn er ihm nicht gehorcht, wird er ein stumpfes Schwert sein. Von persönlichen Konsequenzen mal abgesehen: Er muss das Vertrauen von Voldemort genießen."

„Und was habe ich davon?"

„Nur der Schlüssel zur Rettung unsrer Welt zu sein.", er lächelte.

Ich sah zu den Sternen hinauf, die mittlerweile am Himmel prangte. „Auch Helden sterben. Ich möchte einfach nur in Ruhe leben."

„Sadra, du musst Severus verstehen. Du hast sein Herz gebrochen und seinen Stolz verletzt. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der du etwas davon wieder gutmachen kannst. Es ist ja nicht für immer. Das Ministerium wird über kurz oder lang sicher einsehen, dass Voldemort zurückgekehrt ist und dann wird es sich uns anschließen. Es wird nicht lange dauern."

Severus. Dumbledore hatte Recht. Ich schuldete es ihm, dass ich dieses Spiel zu seinen Bedingungen mitspielte. Es war schließlich allein meine Schuld, dass es zwischen uns so weit gekommen war. Und außerdem- was hatte ich schon von Sirius zu erwarten?

„In Ordnung. Sag ihm, dass ich es mache. Aber was sagt Sirius eigentlich dazu?"


„WAS?" Sirius sprang auf und der Stuhl, auf dem er gesessen hatte, knallte um.

„Das soll wohl ein Witz sein, was?"

„Sirius, beruhige dich. Es ist für die Arbeit des Ordens zwingend notwendig, dass wir so vorgehen. Die Informationen, die Severus uns beschaffen kann, sind der Kern unserer Arbeit! Ohne ihn wäre unsere ganze Arbeit praktisch unmöglich!"

Sirius wandte sich von Dumbledore zu Snape um, der an die Küchenwand von Grimmauld Place gelehnt stand und ihn ausdruckslos ansah.

„Guck mich nicht so an, Wichser! Oder ich werd dir deine hässliche Nase aus der Fresse prügeln!"

„Den Versuch würde ich allzu gern sehen.", spottete Snape.

„SIRIUS! SEVERUS! Genug jetzt! Das führt doch zu nichts!"

„Er will mich doch nur ärgern! Er kann es einfach nicht verkraften, dass Sadra mich ihm vorgezogen hat! Das ist reine Schikane!"

„Nein, Sirius. Zu allererst würde es die Ordensarbeit ganz massiv beeinträchtigen, wenn Voldemort herausfände, dass Mrs. Snape eine Affäre mit Sirius Black hat, zweitens würde es Mrs. Snape erheblich gefährden, wenn Voldemort herausfände, dass sie überhaupt eine Affäre hat und drittens kann auch ich verstehen, dass Severus nicht möchte, dass seine Frau überhaupt eine Affäre hat, auch wenn es nur eine Scheinfrau ist.", Dumbledore wurde ungeduldig. Er hatte nicht erwartet, dass Sirius sich derart querstellen würde.

„Aber sie haben sich getrennt! Du hast sie verlassen!" Sirius wirbelte wieder zu Snape herum.

„Ja, aus Gründen, die du am besten kennen solltest." Severus Stimme war kalt.

„Das ist einfach nur ein linker Trick, Dumbledore! Er will einen Keil zwischen Sadra und mich trieben! Siehst du das denn nicht? Ich will nur meine Frau wieder flachlegen!"

„Oh, Black." Snape verdrehte die Augen. „Ich will sie nicht haben. Und schon gar nicht, seit du sie wieder mit deinen dreckigen Fingern angepackt hast."

„Das hat dich doch beim ersten Mal auch nicht interessiert, dass ich meine ‚dreckigen Finger' schon an ihr hatte, bevor du sie dir endlich grapschen konntest! Warum sollte es dich denn jetzt interessieren?"

„Meine Güte. Denk, was du willst. Eine Diskussion mit einer hirnlosen Person ist reine Zeitverschendung. Ich habe was Besseres zu tun."

„Ja genau! Zum Beispiel Voldemort erzählen, dass der Orden dir meine Frau schenkt, was?"

Snape zog seine Augenbrauen hoch, sagte aber nichts.

„Dumbledore, das kann nicht dein Ernst sein!"

„Doch, das ist es Sirius. Normalerweise bist du der Erste, der bereit ist, sich den Notwendigkeiten einer Schlacht zu beugen. Du hast Severus Wort, dass die beiden das Ehepaar nur spielen. Wenn es vorbei ist und Sadra dich liebt und du sie liebst, werdet ihr wieder zusammen sein können. Lasst uns alle lieber daran arbeiten, dass es bald so weit sein wird! Wir müssen zuerst das Ministerium überzeugen. Severus, du kannst jetzt gehen."

„In Ordnung. Man sieht sich, Black. Viel Spaß an Heim und Herd." Er verschwand.

„ICH WERDE DIESEN BASTARD UMBRINGEN!", brüllte Sirius und wollte sich hinter Snape herstürzen, aber Dumbledore hielt ihn zurück.

„Sirius! Jetzt beruhige dich doch! Du machst es Severus zu leicht, dich zu provozieren."

„Schleimiges Arschloch!"

„Hör zu, Sirius. Ich habe Sadra getroffen. Ich wollte das hier jetzt nicht vor Severus sagen, aber sie ist auch nicht glücklich mit der Situation. Sie hat mir erzählt, was zwischen euch vorgefallen ist und auch, dass ihr eigentlich getrennt seid und du dich kaum bei ihr meldest."

„Was? Merlin, nein. Ich habe einfach nicht die Zeit gefunden, ihr zu schreiben!"

„Das ist eine ziemlich arme Entschuldigung."

„Darf ich ihr denn jetzt wenigstens noch schreiben?"

„Ich würde sagen, lieber nicht. Aber ich werde sie sobald wie möglich zu einem Besuch hier her bitten, sodass ihr eure Angelegenheiten in Ordnung bringen könnte."

„Unter der Nase von diesem Arschloch?"

„Sirius, bitte. Du magst ihn hassen, aber er ist ein Ehrenmann, der sein Wort hält- er wird sie nicht anrühren."

„Das würde ich ihm auch nicht raten."