Hello,
so sorry but I'm failing to write the next chapter this week again. :( No time for this. But don't worry. I do everything to finish next chapter next week on Thursday. ;) Sorry, have a little patience. -_- It hurts me to leave my fanfiction half-done in my computer. But not many chapters and the story is complete. ^^
Hi there! Sorry, sorry for the break. Now I finished Chapter 37. ^^ Enjoy.
37. Slowly calamity
Rango konnte sich ein leichtes Kichern nicht verkneifen; als er den großen Killer so ängstlich zusammengekauert unter dem Stein hocken sah.
„Jake! Komm ruhig raus! Es ist alles in Ord…"
In diesem Moment rammte etwas Großes das Chamäleon, und Rango wurde ein paar Meter weiter mitgerissen.
Bohne war so erschrocken, dass sie einen ersticken Schrei ausstieß.
Kurz darauf lag Rango auf Boden und richtete sich stöhnend wieder auf. „Hey! Kannst du nicht mal richtig landen?", rief er dem Wesen neben sich zu.
„Tschuldigung", meldete sich eine kleinlaute Stimme. Kurz darauf tauchte eine Gestalt auf, die sich mühsam unter der Fledermaus rausarbeitete, die Rango zuvor so hart gerammt hatte. „Aber mit der Landung hab ich es noch nicht so drauf. Wir sind besser im Starten."
Entschuldigend nahm Ezekiel, der kleine Präriehund, seine Flugbrille ab und sah Rango schuldbewusst an.
„Okay, schon gut", sagte das Chamäleon und rieb sich den Rücken. „Wenigstens hast du mich sofort gehört."
„Oh, ja", sagte Ezekiel. „Was mich nur gewundert hat ist, warum die Schlange auf einmal abgehauen war. Diesmal war ich nicht in Falken-Formation geflogen."
Jake, der sich inzwischen wieder von seinem Schrecken erholt hatte, kroch mürrisch wieder unter dem Stein hervor. Dass die Präriehunde ihm damals mit ihren Fledermäusen einen Habicht vorgetäuscht hatten, hatte er noch nicht vergessen.
„Das war reine Vorsichtsmaßnahme gewesen", knurrte er mit zusammengebissenen Zähnen.
„Hat er immer noch so große Angst vor dem Habichtschatten?", frage Ezekiel. Er kicherte leise und erntete von Jake sofort einen bitterbösen Blick.
Hastig schob Rango ihn beiseite, als er Jakes vernichtenden Blick bemerkte.
„Lass die Scherze. Er hat in letzter Zeit schon genug durchgemacht", zischte er. „Hör zu. Der Grund warum ich hier bin ist, dass ich dringend eure Hilfe brauche."
Ezekiel legte den Kopf schief. „Unsere Hilfe? Wieso?"
„Ich hab keine Zeit alles zu erklären! Die Stadt ist in Gefahr und auch meine Freunde. Ihr müsst mir helfen!"
Jake knurrte wütend. „Von denen willst du dir helfen lassen!? Mit diesem Getier hab ich auch noch ein Hühnchen zu rupfen."
„Jake! Bitte!", fiel Rango ihm ins Wort. „Ich glaube, dass sie noch unsere letzte Hoffnung sind."
„Die?"
Ungläubig starrte Jake den Präriehund an, der bei Jakes Gegenwart sich am liebsten in die Erde verbuddelt hätte.
Rango wollte nicht länger Zeit verschwenden und wandte sich wieder an Ezekiel. „Bitte, könnt ihr?"
Der Präriehund wiegte den Kopf hin und her. „Na ja. Ich würde schon, aber bei Pappy… Ich weiß nicht…"
Rango seufzte. „Hat er mir immer noch nicht verziehen, dass ich ihm verboten hatte, im Theaterstück zu singen?"
Ezekiel schüttelte den Kopf. „Ich befürchte nicht. Er ist immer sehr schnell eingeschnappt, wenn man ihm etwas verbietet, weshalb er ja auch den Kontakt zu euch abgebrochen hat. Ich finde es schade, dass wir uns verkracht haben. Aber Pappy ist manchmal so ein Dickschädel."
Rango warf einen unbemerkten Seitenblick zu Jake. „Das kenn ich. Darf ich mit ihm reden?"
„Du kannst, aber seine Antwort weiß ich schon jetzt. Kommt mit!"
Mit diesen Worten setzte er sich die Brille wieder auf und stieg auf seine Fledermaus.
Jake sah Rango ungläubig an. „Ihr hab euch wegen eines Theaterstücks zerstritten? Als ob es nicht schon genug Konflikte auf dieser Welt gäbe."
„Das musst ausgerechnet du sagen", sagte Rango vorwurfsvoll. „Wir Schauspieler sind nun mal von Natur aus sehr sensible Leute. Und bei dem Gesang den Ezekiels Vater im letzten Theaterstück hingelegt hatte, hätte jeden Toten aus dem Grab gejagt, sodass ich ihn wegen Ruhestörung verwarnen musste."
Es dauerte nicht lange und sie hatten die steinerne, verfallene Stadt im Berg erreicht, wo die Präriehunde lebten. Ezekiel war ihnen voraus geflogen und nachdem er eine erneute Bruchlandung hingelegt hatte, rappelte er sich schnell wieder auf und rief laut: „Pappy! Pappy! Da will dich jemand sprechen!"
In nächsten Moment spürte Rango unter seinen Füßen etwas zittern. Er sprang zur Seite, als sich ein Wesen aus der Erde buddelte und seinen Kopf rausstreckte.
„Ezekiel. Bist du das?", rief Balthazar. „Was schreist du denn so? Kann man denn hier nicht in aller Ruhe seinen Mittagsschlaf halten?"
Er hielt inne und schnupperte. „Diesen alten Stadt-Geruch kenn ich doch."
Er krabbelte aus dem Loch und tastete Rango mit den Händen ab. „Na wenn das nicht mal der Dorf-Sheriff ist. Was wollen Sie hier? Mir etwa schon wieder einen Verweis wegen Ruhestörung geben?"
Rango räusperte sich respektvoll. „Hören Sie. Ich bin nicht wegen Ihres Gesangs gekommen, sondern…"
„Gesang?", fragte Balthazar ungläubig. „Als ich das letzte Mal gesungen hatte, da haben Sie es als unerträgliche, nicht zumutbare Ruhestörung bezeichnet!"
Rango biss die Zähne zusammen. „Eigentlich war in diesem Theaterstück auch kein Lied vorgesehen."
„Das ist ein freies Land, Mister!", fiel Balthazar ihm ins Wort. „Und wenn ich in einem Theaterstück singen will, so kann ich das auch schließlich tun!"
Mit diesen Worten setzte er zu einem theatralischen, krächzenden Singsang an.
„Horch, holde Maid, am Tor…"
Rango hielt sich die Ohren zu. „Genug, genug! Das ist eine Zumutung!"
„Sehen Sie!" Beleidigt verschränkte Balthazar die Arme. „Ezekiel, da fängt er schon wieder an. Dabei musst du doch zugeben, dass mein Gesang absolut perfekt war."
Ezekiel schlug sich die Hände über den Kopf. Warum hatte er seinen Vater damals nur dazu überredet Theater zu spielen?
Jetzt war es Rango, der wieder erneut mit einem Argument ausholte.
„In Ihren Ohren vielleicht. Aber ich als gebildeter Schauspieler weiß ganz genau was ein perfekter Gesang ist."
„Rango! Hör auf damit!", fiel Bohne dazwischen. „Denk an die anderen. Wir haben bestimmt nicht mehr viel Zeit!"
Rango räusperte sich. „Du hast Recht. Hören Sie. Wir vergessen jetzt die ganze Sache, weshalb ich euch ganz höflich und aufrichtig um Hilfe bitte."
„Unsere Hilfe?", fragte Balthazar ungläubig. „Ich hör wohl nicht richtig. Ezekiel? Hab ich mich verhört oder ist jetzt auch mein Gehör schlecht geworden? Ich werde langsam taub."
„Nein, du hast schon richtig gehört, Pappy", antwortete Ezekiel.
Balthazar schnaubte verächtlich. „Kommt nicht in Frage! Sie haben mich eine Witzfigur auf der Bühne genannt. Dabei war meine Gesangseinlage absolut perfekt gewesen, wenn Sie nicht dazwischen gefunkt hätten."
Rango rollte die Augen. „Möchten Sie etwa, dass ich bettle? Verstehen Sie denn nicht? Jemand will meine Stadt zerstören!"
„Ihr Problem", sagte Balthazar ungerührt und drehte ihm den Rücken zu.
So langsam wurde Rango ungehalten und packte den alten Gräber an den Schultern.
„Jetzt hören Sie mir mal zu! Sie vergessen, dass ich damals euren Hals gerettet habe. Ohne mich wärt ihr am Galgen verendet! Ihr schuldet mir zumindest einen Gefallen!"
„Wo er Recht hat, hat er Recht, Pappy", meinte Ezekiel, für den das alles nur logisch klang.
„Wie oft hab ich dir gesagt, du sollst dich nicht in die Angelegenheiten erwachsener Leute einmischen!", schimpfte Balthazar und schlug ihm mit seinem Gehstock.
„Tut mir leid, Pappy!", jammerte Ezekiel und hielt sofort respektvoll Abstand.
„Also helft ihr uns nun, ja oder nein?", fragte Rango hoffnungsvoll.
Balthazar runzelte die Stirn. Dann kramte er in seiner Tüte mit Kaktusfrüchten rum. „Tja, da muss ich erst mal nachdenken."
Jake, der sich bis jetzt im Hintergrund gehalten hatte, wurde langsam ungeduldig und bäumte sich drohend vor dem Alten auf. „Soll ich dein Nachdenken etwas beschleunigen!?"
Balthazar schnupperte. Er war zwar blind, aber den Geruch von Klapperschlangen erkannte er sofort. Er tastete mit seiner Hand vor und berührte Jakes Nase.
„Sieht er so aus, wie er sich anhört?", fragte er Ezekiel.
Ezekiel schluckte. „Ja, Pappy."
Balthazar grinste. „Was willst du denn machen? Willst du mich etwa dazu zwingen?"
Jake verengte drohend die Augen. „Ich hab heute noch nichts zu essen gehabt."
Balthazar lachte auf. „Dann klär das mal mit meiner Familie ab."
In diesem Moment war das ganze Tal von anderen Präriehunden umstellt und zielten drohend mit ihren Schießeisen auf die kleine Gruppe.
Rango hob sofort die Hände nach oben. „Okay, okay. Wir wollen keinen Ärger!"
Balthazar rümpfte die Nase. „Wenn ihr keinen Ärger haben wollt, dann geht wieder."
Jake knurrte und war kurz davor diesen unverschämten Maulwurf zu beißen, als Rango noch im letzten Moment dazwischen ging.
„Bitte! Bitte, hört mir bitte zu! In der Stadt leben viele meiner Freunde. Auch Kinder. Und ich bin als Einziger für ihre Sicherheit verantwortlich. Dabei sind sie für mich mehr als nur meine Freunde. Sie sind wie eine Familie für mich, für die ich jeden Tag mein Leben riskiere. Aber ich schaff es diesmal nicht alleine. Was würdet ihr für eure Familie tun, wenn sie in Gefahr wären? Würdet ihr dann nicht auch Hilfe holen? Ich verspreche euch, dass es nicht umsonst für euch sein wird. Wenn ihr mir helft, dann dürft ihr Wasser haben so viel ihr wollt. Ohne Ausnahme. Aber ihr habt nichts davon wenn die Stadt zerstört ist und stattdessen dort vielleicht eine Stadtmetropole gebaut wird, die vielleicht in ferner Zukunft eure Existenz gefährden wird. Oh ja. Es fängt immer alles ganz klein an. Zuerst wird es nur eine Stadt betreffen. Genauso wie damals die Europäer nach Amerika kamen. Später wollten sie dann das ganze Land und vertrieben die Einheimischen aus ihrer Heimat. Das könnte euch vielleicht genauso passieren. Dann müsst ihr, mit eurer Familie, im schlimmsten Fall unter einer Brücke schlafen. Wollt ihr das wirklich riskieren?"
Es war still geworden. Auch Bohne und Jake sagten nichts.
Ezekiel war der Erste, der etwas sagte. „Da hat er nicht so Unrecht, Pappy."
„Halt die Klappe, Ezekiel."
„Ja, Pappy."
„Na gut, wir helfen. Ausnahmsweise. Aber unter einer Bedingung."
„Ihr wollt Wasser?", fragte Rango. „Könnt ihr sofort haben."
Balthazar verschränkte die Arme. „Das Theaterstück will diesmal ich schreiben und ich will am Schluss singen."
Rangos Augen weiteten sich. „Sie? Sie haben doch keine Ahnung vom Theater… und schon gar nicht die passende Stimme dafür."
„Entweder ich darf singen, oder Sie können auf Hilfe hoffen bis Sie schwarz werden."
Balthazar grinste breit. Er wusste, dass Rango einwilligen musste.
Niedergeschlagen gab Rango nach. „Na schön, na schön. Sie dürfen singen."
„Fein, fein. Maybelle! Trommel alle zusammen! Wir machen einen kleinen Stadtbummel."
Sofort zogen sich alle Präriehunde zurück und machten sich daran ihre Fledermäuse zu besteigen. Und es dauerte nicht lange und der Himmel war mit flatternden Fledermäusen gefüllt. Ezekiel holte ebenfalls seine Fledermaus und winkte Rango zu sich rüber.
„Na kommen Sie, Sheriff. Oder wollen Sie hier bleiben?"
„Nein, ich komme mit!"
Doch gerade als Rango zu ihm rüber laufen wollte, wurde er von Bohne an den Schultern festgehalten. „Rango, ich komme mit."
„Nein, Bohne!", sagte Rango entschieden. „Du bleibst hier. Du bist noch verletzt!"
„Diese kleine Schramme?!"
„Mit einer Kopfverletzung ist nicht zu spaßen."
„Maybelle kann sich ja solange um sie kümmern", meinte Ezekiel.
Bohne wollte protestieren, aber Rango kam ihr zuvor. „Das ist eine sehr gute Idee."
„Na komm Kind", sagte Maybelle und schob sie von Rango weg.
Rangos Blick wanderte zu Jake, der etwas weiter neben ihm stand und argwöhnisch zu den Fledermäusen hoch sah.
„Jake?"
Jake drehte den Kopf in seine Richtung.
„Ich fliege mit ihnen. Ist das okay für dich?"
Jakes Augen verengten sich. „Ich werde ebenfalls in die Stadt kommen."
„Wieso? Was hast du vor?"
„Du weißt ganz genau was ich vorhabe. Ich werde diese Bande und diese Schildkröte töten. Die haben meine Ehre in den Dreck gezogen. Und derjenige der mich beleidigt, der lebt nicht mehr lange."
Rango schluckte. „Hast du denn immer noch nichts gelernt? Wie willst du sie besiegen?"
Jake zischte drohend. „Ich muss sie töten! Und wenn ich dabei sterben muss."
„Jake, lass es besser bleiben und überlass das besser der Justiz. Und zwar mir."
„Versuch mich davon abzuhalten."
Mit diesen Worten machte Jake kehrt und kroch Richtung Stadt.
Rango sah ihm besorgt nach. „Pass auf dich auf… Bruder."
„Schenk mir noch mal ein Glas ein."
Buford nickte und goss Löffel das Glas wieder voll.
Im Saloon waren die Stadtbewohner immer noch am feiern und ließen sich eine Kaktusschnapsflasche und Wasserflasche nach der anderen reichen.
„Endlich ein Leben ohne einen Killer in der Nähe", seufzte Löffel erleichtert. „Das Leben kann so schön sein."
„Also ich weiß nicht", meinte Furgus neben ihm. „Ich hab wieder so ein eigenartiges Gefühl."
Elgin machte eine wegwerfende Handbewegung. „Ach, alles nur Einbildung. Sei besser froh, dass wir ihn los sind."
„Genau", stimmte Löffel ihm zu. „Jetzt ist ja alles wieder in Ordnung. Jake ist weg, und wir sind alle Sorgen los."
Priscilla seufzte. Sie machte sich Sorgen. Ihr Blick wanderte hoch zur Turmuhr. Es war ihr ein Rätsel warum Rango so lange wegblieb. Auch Bohne, die direkt nach seiner Abreise ihm heimlich gefolgt war, war ebenfalls noch nicht aufgetaucht. Ob ihnen etwas passiert war?
Völlig in Gedanken versunken ging sie mit langsamen Schritten aus der Stadt zum See, wo alles still und einsam war. Alle anderen Stadtbewohner waren im Saloon und feierten die Abwesenheit des Killers. Priscilla war sich nicht ganz sicher, ob sie sich überhaupt darüber freuen sollte. Ihr ging einfach nicht aus dem Kopf was Jake ihr gestern gesagt hatte.
„Ich weiß nicht was kommen wird. Aber wenn dann wird es nur ein Ende für mich sein."
Priscilla fröstelte. Hatte Jake das ernst gemeint? War sein Tod wirklich unvermeidbar? Es war vielleicht nur logisch. Einen Killer wie ihm würde bestimmt nichts anderes erwarten. Was Priscilla nur ängstigte war, dass Rango sich beim Versuch ihm zu helfen, ebenfalls in Lebensgefahr begeben würde.
Sie erschrak, als plötzlich etwas auf ihrem Kopf landete und weiter über den Boden rollte.
„He! Priscilla! Wirf den Ball rüber!"
Noch etwas irritiert hob die Wüstenmaus den Ball auf und brachte ihn zu Cletus, der mit Lucky wieder dabei war Volleyball zu spielen.
„Also rüber werfen hätte auch genügt", meinte Cletus stirnrunzelnd und nahm Priscilla den Ball ab. „Was machst du eigentlich für ein Gesicht wie sieben Jahre Dürre?"
„Ich mache mir Sorgen", gab Priscilla ohne Hemmungen zu. „Rango ist immer noch nicht zurück. Und Jake auch nicht."
Cletus und Lucky warfen sich fragende Blicke zu. Dann rümpfte Lucky die Nase „Was kümmert dich das? Er ist weg und das ist doch ganz gut so."
„Genau!", stimmte Cletus ihm zu. „Den will sowieso keiner in der Nähe haben. Oder willst du, dass er zurückkommt?"
Priscilla senkte ihren Blick. „Nein, das nicht. Aber, es ist nur… Egal. Aber Rango ist jetzt schon eine ganze Weile weg."
„Und wenn schon", sagte Lucky und machte eine wegwerfende Handbewegung. „Er wird schon wieder auftauchen. So wie jedes Mal."
„Genau", meinte Cletus und warf den Ball über das Netz. Sofort rannte Lucky vor und fing den Ball ab. „Ich bin froh, dass er weg ist. Jetzt haben wir endlich wieder Ruhe."
Priscilla war da weniger überzeugt. „Ich weiß nicht. Ich glaube, es steckt viel mehr hinter der ganzen Sache."
Lucky schnaubte verächtlich. „Mädchen"
Danach kümmerten die beiden sich nicht mehr um die betrübte Wüstenmaus, sondern spielten eifrig und ausgelassen ihr Volleyball-Match.
Priscilla beachtete sie kaum. Ihr Blick hing auf der Stadt, als schwebe über ihr ein Unheil.
Madog grinste als er beobachtete wie seine Leute mehrere Fässer mit Benzin aus kippten und um den ganzen alten Schuppen verteilten. Weil die Stadtbewohner so ausgelassen mit Feiern beschäftigt waren, hatte niemand die Mungos bemerkt, die sich heimlich in den hintersten Teil der Stadt reingeschlichen hatten.
„Das reicht!", befahl Madog.
Sofort rannten seine Kumpanen mit den leeren Fässern davon und verließen die Stadt, während Madog allein zurückblieb.
Mit ruhigen Handbewegungen, holte der Mungo eine Packung Streichhölzer heraus und zündete eines davon an. Er kicherte dunkel. „Dabei bin ich Nichtraucher. Aber ich liebe das Feuerwerk."
Mit einem fiesen Grinsen ließ er das Streichholz in die brennbare Flüssigkeit fallen.
Priscilla hatte sich ans Seeufer gesetzt und betrachtete nachdenklich ihr Spiegelbild auf der Wasseroberfläche.
Lucky und Cletus, die immer noch vergnügt Volleyball spielten, wurde ihre trübsinnige Gegenwart langsam leid.
„Meine Güte", seufzte Lucky und rollte mit den Augen. „Jetzt sitz dort nicht wie ein Trauer-Kloss. Das macht einen ja total down."
„Immer diese Mädchen", spottete Cletus und fing den Ball auf.
Priscilla seufzte und stand auf. Sie wollte woanders nachdenken, statt dem Spott der Stadtjungen ausgeliefert zu sein. Als sie sich umdrehte, stieß sie einen erschrockenen Schrei aus. Am anderen Ende der Stadt stiegen dunkle Rauchschwaden auf.
Löffel, der immer noch mit den anderen an der Bar saß, hob schnuppernd den Kopf.
„Äh… Elgin. Riechst du das auch?"
„Also, ich war es nicht, wenn du das meinst."
„Nein, das meine ich nicht. Es ist nur…" Er nahm einen erneuten tiefen Atemzug. „So etwas hab ich nicht mehr gerochen, seitdem Tag, als damals der Waldbrand in Nordkalifornien ausgebrochen worden war."
In diesem Moment schwang die Tür auf und Priscilla stürmte in den Saloon.
„Feuer! Feuer! Es brennt!"
Fire in Dirt! But this should be the beginning of the calamity and time is running out. Be courius for the next chapter...
I need some time to finish next chapter. :/ I still don't know. Next week or two weeks. But the story goes on. ;)
