37. Kapitel: Krankenhaus
"Edward?", fragte ich schläfrig, als ich bemerkte, dass er nicht mehr neben mir lag. "Hey Baby. Keine Sorge ich bin hier. Ich wollte nur die Tür schließen, damit du von dem vielen geränne draußen nicht geweckt wirst", antwortete er, während er sich wieder neben mich aufs Bett legte. "Ich hatte angst du wärst weg". Ich kuschelte mich wieder an seine Brust, während er sanft durch meine Haare strich. "Wo soll ich denn hin?" Sanft küsste er meine Haare und zog die Decke, die zu meinen Knien gerutscht war, wieder nach oben.
"Denkst du, mit dem Baby ist alles okay?". Edward seufzte leicht und fing an kleine Kreise auf meinem Rücken zu zeichnen, als er antwortete: "Wenn etwas nicht in Ordnung wäre, würde Susan es uns sagen. Mach dir keine Sorgen". "Aber sie bewegt sich nicht mehr. Edward, ich habe sie seit dem Sturz nicht mehr gespürt" Meine kleine Tochter zu spüren, war inzwischen das normalste auf der Welt für mich geworden. Es war ungewohnt und falsch, dass sie sich nicht in mir bewegte. "Vielleicht schläft sie ja. Ich meine, was sollte sie denn sonst da drin machen? Ist bestimmt langweilig", scherzte er. Ich lächelte, während meine rechte Hand zu meinem Bauch wanderte.
"Wir haben noch gar keinen Namen für sie", versuchte er das Thema zu wechseln. "Um ehrlich zu sein, habe ich mir ein paar Namen ausgesucht", lächelte ich und sah dabei in seine grünen Augen. "Und zwar?". Ich versuchte mich an die Namen zu erinnern, die mir gefallen hatten und antwortete: "Da wären zunächst Luna...Ariana...Emily ...". "Gott, bitte nicht Emily", unterbrach mich Edward. "Was hast du denn gegen Emily?", fragte ich amüsiert. "Alice hatte mal eine beste Freundin namens Emily, die mich immer geschlagen hat. Ich durfte aber nie zurückschlagen, weil sie ja ein Mädchen ist. Meine Tochter soll definitiv nicht heißen wie sie". Ich konnte nicht anders, als zu lachen, während ich fragte: "Du wurdest von einem Mädchen geschlagen?" Edward nickte, was mich umso mehr zum lachen brachte.
"Okay, dann nicht Emily", sagte ich, als ich mich etwas beruhigt hatte. "Hast du noch andere Vorschläge?", wollte Edward wissen. "Naja, ich habe ein wenig mit den Namen unserer Mütter rumgespielt. Renee und Esme. Und dann dachte ich an...Renesmee...". Es wurde still. Danach hörte ich Edward sagen: "Mir gefällt Renesmee". "Wirklich?" Er lächelte, und strich sanft über meinen Bauch, als er antwortete: "Ja, ich finde es klingt sehr schön".
Ich muss wohl eingeschlafen sein, denn als ich meine Augen öffnete, sah ich, dass es inzwischen schon morgen geworden war.
"Morgen Bella. Wie geht es dir Liebes?", hörte ich Esme fragen. Sie hatte sich auf die Bettkante gesetzt und tätschelte tröstend meine Hand. "Gut", versuchte ich zu lächeln. "Wo ist Edward?". "Er wurde heute morgen angepiept. Aber er wollte dich nicht alleine lassen, deswegen bin ich gekommen. Außerdem haben wir uns alle große Sorgen um dich gemacht Bella". In diesem Moment kam eine Krankenschwester ins Zimmer und stellte das Tablett mit dem Essen auf den schiebbaren Tisch. Ich richtete mich auf, während Esme das Essen zu mir schob. "Ich hab kein Hunger Esme", sagte ich. "Bella, du willst doch nicht, dass ich Edward hole", scherzte Esme und lächelte.
"Nicht nötig", hörte ich eine bekannte Stimme sagen und schaute in die Richtung, aus der die Stimme kam. Edward hatte sich an die Türschwelle gelehnt und lächelte sein atemberaubendes Lächeln. Und sein weißer Kittel sah mal wieder toll an ihm aus. "Hey", lächelte ich, als er näher kam und sich dann auf meine Bettkante setzte.
"Schatz, du musst etwas essen", sagte mein persönlicher Engel. "Kann ich nicht später essen? Ich hab gerade kein Hunger". Edward schüttelte sein Kopf und sagte: "Du lässt mir keine andere Wahl. Dann muss ich dich eben füttern". Er nahm den Löffel in die Hand und tauchte sie in die Suppe. Danach streckte er sie in meine Richtung, doch ich öffnete nicht meinen Mund. "Ich hoffe nur, dass Renesmee nicht so stur wird wie du", lächelte Edward.
"Renesmee?", fragte Esme. "Wir haben beschlossen unsere Tochter Renesmee zu nennen", erklärte ich, während ich mir eine volle Gabel in den Mund schob. Mir war bewusst, dass ich für mein Baby essen musste. "Eine Mischung aus Renee und Esme", ergänzte Edward, während Esmes Augen sich mit Freudentränen füllten. "Danke", flüsterte sie gerührt.
"Okay, ich bin satt", sagte ich und schob das Tablett von mir weg. "Besser als gar nichts", murmelte Edward, während er den Tisch wieder weg schob. Und dann spürte ich etwas, was mir seit zwei Tagen sehr gefehlt hatte. "Edward, komm her", sagte ich und lächelte leicht. Als er näher kam, nahm ich seine Hand und legte sie auf meinen Bauch. Renesmee trat gegen die Hand ihres Vaters, was Edward zum lächeln brachte. "Der war ziemlich heftig", sagte er, bevor er sich wie jeden Abend neben mich legte.
"Wir sollten anfangen uns Babymöbel anzusehen", flüsterte Edward, als ich schon fast eingeschlafen war. "Dazu müsste ich erst einmal nach Hause gehen dürfen", antwortete ich mit geschlossenen Augen. "Naja, ich habe mit Susan gesprochen und sie meinte, dass wir morgen nach Hause gehen dürfen". Sofort öffnete ich meine Augen und fragte: "Wirklich?" Edward nickte lächelnd und hauchte mir einen leichten Kuss auf die Stirn. "Tut mir leid, dass du wegen mir hier im Krankenhaus bleiben musst". "Sag so etwas nicht, Bella. In guten als auch in schlechten Zeiten, schon vergessen?"
"Hast du in den zwei Nächten überhaupt geschlafen?", fragte ich ihn. "Mehr oder weniger", antwortet er und lächelte. "Vielleicht sollte Daddy nach Hause fahren und ein wenig schlafen". Edward lächelte und antwortete: "Bella, das ist unser Zuhause. Was soll ich denn dort ohne dich? Ist dir eigentlich klar, welche Rolle du in meinem Leben spielst? Eine Welt ohne dich, kann ich mir nicht mehr vorstellen Bella. Es wäre zu furchtbar! Und wenn Renesmee auf der Welt ist, wird es zwei Frauen geben, ohne die ich nicht leben kann" Ich konnte nicht anders, als mich an meinen perfekten Ehemann zu kuscheln, während sich unser Baby in meinem Bauch bewegte.
Danke fürs Lesen :) Leute, die Geschichte neigt sich langsam dem Ende zu ABER ich arbeite schon an einer neuen Geschichte :) Würde mich freuen wenn ihr mich auch bei dem anderen unterstützen würdet :) Und seitdem ich diese Geschichte schreibe, hat sich sogar meine Deutsch Note (in der Schule) verbessert :D Und ich wollte mich noch für die vielen Reviews bedanken! :) Ihr seit echt die besten und ich hätte nie gedacht, dass euch die Geschichte so sehr gefallen würde :D Naja schreibt so viele Reviews wir ihr könnt, denn ich freue mich über jedes einzelne! :*
Fortsetzung folgt...
