Original von Severus' vampiress
Übersetzung von Miss Lina
Disclaimer Mir gehört hiervon natürlich gar nichts bis auf das Vergnügen, die Geschichte übersetzen zu dürfen.
Hi, liebe Reviewerinnen!
Ich habe leider keine Zeit, euch persönlich zu antworten (sorry, sorry), aber habt vielen Dank für eure Kommentare und das/die(?) Lob!!!!! Es macht wirklich Spass, die Geschichte zu übersetzen, obwohl ich auch finde, dass die Autorin im letzten Kapitel ihre Fantasie ein wenig weit gehen ließ. Aber schaun wir mal, was das heutige chap bringt….
Kapitel 38 – Fliehen
Snape streckte sich in die Höhe, um Fudge zu erreichen, aber er fiel durch ihn hindurch und landete stattdessen auf dem Boden. Er schluckte seinen Ärger hinunter und widmete seine Aufmerksamkeit wieder Hermine, um ihre Reaktion zu beobachten. Er wusste ja zum Glück, dass Alex am Leben war. Das bedeutete, dass Hermine die Situation irgendwie gemeistert hatte.
Hermine stand immer noch unter Schock, aber sie richtete sich langsam zur vollen Größe auf und schlug Fudge mit voller Kraft ins Gesicht. Der Schlag riss seinen Kopf zur Seite und färbte sein Gesicht auf der einen Seite tiefrosa.
„Das halte ich von Ihnen und ihrem Ministerium" - sie spie ihm die Worte ins Gesicht – und zermalmte das Papier unter dem Absatz ihres Schuhs. „Und wenn sie es wagen, mich anzurühren, dann mache ich soviel Stunk in der Zaubererwelt, dass Sie ihr Haus nicht mehr verlassen können, ohne angespuckt zu werden."
Fudge drehte den Kopf langsam herum, bis er ihr direkt ins Gesicht sah. Seine Augen waren voller Wut und sein Gesicht nahm ganz langsam einen schönen purpurnen Schimmer an.
„Ich werde bald mit der notwendigen Verstärkung zurück sein, Mrs Snape. „Sie werden das Produkt dieses Teufels noch heute Nacht los sein", sagte er und disapparierte mit einem ‚Plopp'. Hermine war außer sich vor Wut.
„DU BIST DAS PRODUKT DES TEUFELS; DU DRECKIGER BASRTARD!", schrie sie ihm hinterher. Doch dann fuhr sie sich mit einer Geste der Verzweiflung durch die Haare.
„Was soll ich tun?", fragte sie sich selbst, doch dann erkannte sie, dass sie ohne ihren Zauberstab nicht auf „normale" Zaubersprüche reagierte. Das Ministerium hatte Monate gebraucht, um sie zu finden. Hermine wusste genau, was sie zu tun hatte. Sie rannte los und versuchte so viel wir möglich auf die Schnelle zusammen zu glauben.
Snape stand auf. Er war wütend auf das Ministerium, wütend auf Potter und Weasley, weil sie nicht auf Hermine aufgepasst hatten und am größten war seine Wut auf sich selbst. Wenn er da gewesen wäre, hätte sie all dies nicht alleine durchmachen müssen. Er schlug sich mit der Hand gegen die Stirn, dann zwang er sich, noch mal in die Szene vor ihm zu schauen.
Hermine war in einen langen schwarzen Mantel gewickelt; sie trug einen schwarzen Schal und schwarze Handschuhe. Darunter trug sie einen schwarzen Rock und schwarze Stiefel. Ihr Haar flog um ihr Gesicht und sie hatte rosige Wangen vom scharfen Wind. Sie zog einen schweren Koffer hinter sich her und wanderte durch die Straßen, ohne genau zu wissen, wo sie war. Ihr Ziel war die Winkelgasse und sie hoffte, dass sie dort jemanden Bekannten finden würde. Sie brauchte einen Ort, an dem sie leben konnte, ein Obdach für sich und ihr Baby und sie war sich sicher, dass es dort eine Menge Leute gab, die ihr diesen Schutz bieten würden. Aber wie konnte sie ohne Zauberstab dorthin gelangen?
Schließlich erreichte sie den Ort, von dem sie wusste, dass die Winkelgasse dahinter lag. Die bewusste Ziegelsteinmauer lag vor ihr. Sie benötigte nur einen Zauberstab, um sie anzutippen. Hermine seufzte resigniert.
„Ich werde hier warten, bis jemand anderes hier durchgeht und ich werde ihm dann folgen", flüsterte sie sich selbst zu und fuhr mit ihren Fingern die Steine entlang. Doch plötzlich fingen die Steine an, sich zu bewegen und Platz zu machen. Zunächst wich Hermine geschockt zurück, doch dann lächelte sie in sich hinein. Der Zugang zur Zaubererwelt hatte einen Zauberer wahrgenommen – egal, ob mit Zauberstab oder ohne. Sie schlang ihren Schal um ihr Gesicht, als ob sie sich vor der Kälte schützen wollte. Tatsächlich wollte sie vermeiden, erkannt zu werden, denn nach all den Geschehnissen war ihr Gesicht in allen Zeitungen mit dem Hinweis, dass sie eine Verräterin sei.
Hermine sah sich um, in der Hoffnung, irgendein bekanntes Gesicht zu ersähen, aber sie sah niemanden. Sie fühlte sich, als sei sie von lauter Fremden umgeben und gänzlich allein auf der Welt, wo niemand da war, um sie aufzufangen, wenn sie fiel. Hermine war so in ihre Gedanken verloren, dass sie gar nicht erkannte, dass sie in der Nockturngasse gelandet war.
Sie nahm die zusammengekniffenen Augen nicht wahr, die sie durch die Schatten der beginnenden Dämmerung musterten und sie in die hereinbrechende Dunkelheit verfolgten.
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Das war es – tatsächlich, denn bisher hat die Autorin noch nicht weitergeschrieben. Aber sie hat es mir versprochen. Es wäre doch zu schade, wenn sie die Geschichte nicht zu Ende bringen würde, finde ich. Ihr auch?
In diesem Sinne – hoffentlich bis bald!!!!!!
Eure Lina
