The Black Prince


Disclaimer: Mir gehört nix ;)

Totgeglaubte leben länger ;)

Viel Spaß


37. Gestatten? Black


Pepples beugte sich zu der Jungen Frau herunter, die soeben das Inferno mit nur einem einzigen Spruch beendet hatte.

Doch er konnte ihr nicht helfen, denn der andere Schatten hielt ihn davon ab.

„Lass sie!", befahl die verzerrte Stimme hinter der grauen Maske.

Pebbles tat, was der Schatten wollte… immerhin hatten sie ihnen erneut sehr geholfen, egal was Meadowes dazu meinte.

Der Schatten untersuchte die maskierte Frau und wirkte dann ruhiger.

„Pure Erschöpfung.", diagnostizierte er laut, so das auch Altair sich beruhigen konnte.

Der Schatten erschuf eine Trage und bettete das Mädchen darauf.

Die anderen Schatten versammelten sich an dem Punkt, wo Harry zusammengebrochen war.

Frank Longbottom, welcher das Kommando über die Auroren hatte, stand ebenfalls dort und diskutierte mit einem weiblichen Mitglied der Schatten.

Als sie näher kamen, konnte Altair hören, was Frank vorzutragen hatte.

„…Mungos. Ich garantiere persönlich für seine Sicherheit!"

Das weibliche Schatten Mitglied schüttelte entschieden den Kopf.

„Wir sind gut ausgestattet Auror Longbottom. Wir sind sehr wohl in der Lage den schwarzen Prinzen zu versorgen, daher lehnen wir ihr großzügiges Angebot ab."

„Das ist nicht vernünftig!", beharrte Frank.

Der Schatten, den Altair begleitet hatte erhob nun seine Stimme.

„Nummer zwei! Bericht!"

Das weibliche Schattenmitglied wandte sich um und begann die Lage zu erklären.

„Der Prinz hat schwere Verbrennungen erlitten. Zudem eine Form von Synaptischen Schock, den ich genauer Untersuchen muss. Auror Longbottom besteht darauf ihn in das St. Mungos zu bringen."

Der Schatten neben Altair schien sich mit einer unbewussten Geste, an die Maske zu fassen ehe er antwortete.

„Tut mir sehr leid. Ich befürchte, das wir ihr Angebot ablehnen müssen. Der Prinz würde das nicht gutheißen und wir haben selber qualifizierte Heiler, die sich um sein wohlbefinden kümmern können."

Frank blickte den Schatten seltsam an.

Eine Mischung aus Zorn und Enttäuschung, die Pepples seltsam vorkam.

„Abrücken!", befahl der Schatten bei Pebbles, der Offenbar das Kommando führte.

Die Schatten versammelten sich bei einem Seil, das offensichtlich als Portschlüssel diente und verschwanden wenige Augenblicke später.

Frank murmelte zornig etwas daher, was Pebbles aufhorchen lies.

„…verdammte Kinder…"

„Wie war das?", fragte der Rothaarige erstaunt.

Frank schreckte hoch und musterte seinen Jüngeren Kollegen sichtlich erschrocken.

„Nichts, schon gut. Übernimm du das Kommando Altair. Ich kehre in die Zentrale zurück. Die Vergissmichs werden gleich kommen, du weißt was zu tun ist."

„In Ordnung.", erwiderte der Rothaarige, doch diese ganze Geschichte kam ihm irgendwie seltsam vor.

„Außerdem werde ich noch einige Sachverständige benachrichtigen, die untersuchen was das für ein verdammtes Feuer gewesen ist! Ich habe so was noch nie gesehen."

Frank erschauderte, als er auf die Überreste der Häuser blickte welche von diesem seltsamen Feuer zerstört worden waren.

Auch Pebbles erinnerte sich mit Unruhe daran.

Dieses Feuer hatte keinem Naturgesetz gehorcht. ´

Wasser hatte es nicht löschen können, es war einfach verdampft. Auch Sauerstoffentzug hatte das Inferno nicht bändigen können.

Kein Magisches Feuer das er kannte, hatte derartige Eigenschaften besessen… das war schwarze Magie vom reinsten…

Pepples schreckte aus seinen Gedanken auf, als Tonks ihn ansprach.

„Die Vergissmichs sind da und beginnen mit den Modifikationen. Irgendwelche Anweisungen?"

„Sorgt dafür, dass die Muggel irgendwo unterkommen und sichert die Umgebung! Muggelabwehr und einen Zug Auroren als Wachen. Ich will dem ganzen auf den Grund gehen."

Tonks nickte und drehte sich um.

„Frank wollte noch einige Sachverständige schicken, die uns bei der Untersuchung helfen sollen. Informiert mich, wenn sie eintreffen."

„Ist gut Chef."

Damit lies sie Pebbles wieder mit seinen Gedanken alleine.

Der Rothaarige Auror sah, das seine Anweisungen umgesetzt wurden und war zufrieden damit, während er sich den Überresten der Häuser zu wandte und versuchte herauszufinden, was zur Hölle dort passiert war.

Doch alle seine Spurensuchzauber führten scheinbar ins leere.

Pebbles blieb stur und versuchte es einfach weiter.

Einige Zeit verging, als sich Tonks erneut zu ihm gesellte.

„Die Sachverständigen sind da.", meinte sie mit einem seltsam schelmischen Unterton in der Stimme.

Altair wandte sich um und blickte in das grinsende Gesicht seines Alten Freundes.

„Gestatten? Black.", meinte Sirius und der Schalk glänzte in seinen Augen.

Pebbles grinste.

„Lass doch den Quatsch.", meinte er und schlug in die dargebotene Hand ein.

Sirius lachte und sah sich um.

Erst jetzt bemerkte Altair Remus Lupin, einen freiberuflichen dunkle Künste Experten und Bill Weasley vom Fluchbrecherbüro.

„Ihr seid die Sachverständigen?", fragte Altair.

„Richtig. Bones hat uns Bill ausgeliehen. Ehemaliger Auror, ein dunkle Künste Experte und der beste Fluchbrecher des Ministeriums, das muss doch einfach hinhauen. Mal davon ab ist hier immerhin mein Haus abgefackelt."

„Was?", fragte der Auror erstaunt.

„Krieg dich wieder ein. Die Überreste die du da untersuchst gehören zu meinem Elternhaus. Kein großer Verlust wenn du mich fragst."

„Dein Elternhaus?", fragte der Rothaarige Auror überrascht.

Sirius nickte.

„Hätte die Bude am liebsten selber niedergebrannt. Wundert mich, das es funktioniert hat, bei all der schwarzen Magie in dem Kasten."

Pepples hob die Augenbrauen.

„Das war kein gewöhnliches magisches Feuer Sirius.", meinte er und sah die drei Neuankömmlinge an.

Remus Lupin nickte.

„Das hat Frank uns bereits berichtet. Und ich habe auch schon eine Vermutung."

Pepples war nicht überrascht. Er hatte schon viel von Lupin gehört, und das es wohl kaum einen Magier der weißen Seite gab, der soviel über die dunklen Künste wusste wie er. Er hatte dadurch einen legendären Ruf erhalten… der allerdings leicht angeknackst war, durch die Tatsache, das Lupin ein registrierter Werwolf war.

„Lasst euch von mir nicht aufhalten.", meinte Pepples und trat zur Seite.

Lupin nickte freundlich und wandte sich an seine Begleiter.

„Sirius, Bill. Ihr wisst was zu tun ist."

Die beiden nickten und umgingen die Ruine.

Durch die Nierdergebrannten Reste, konnte Altair erkennen, wo sie sich postierten.

Nun bildeten die drei ein perfektes, gleichschenkeliges Dreieck, welches die Ruine umschloss.

Lupin nickte zufrieden und erhob die Stimme.

„Auf drei! Eins… zwei… drei!"

Lupin vollführte eine komplizierte Geste mit seinem Zauberstab und murmelte eine Beschwörung vor sich hin.

Weasley und Sirius taten genau das gleiche.

Etwa fünf Minuten mochten verstrichen sein, als Lupin den Blick hob und mit seinem Zauberstab in verschiedene Richtungen deutete, wobei er mehrmals nickte.

„Das reicht!", rief er den anderen Männern zu, welche ihre Beschwörung unterbrachen und wieder zurückkamen.

„Und? Haben wir mal wieder was gefunden was es nicht geben sollte?", fragte Sirius gut gelaunt.

„Ich schätze wenn ich so dumm gewesen wäre Wahrsagen zu belegen, würde ich ein Ohnegleichen bekommen.", bestätigte Remus und wirkte fasziniert, während er die Ruine eingängig betrachtet.

Pepples sah die Männer eindringlich an.

„Also wisst ihr jetzt was zur Hölle das war?"

Sirius grinste breit.

Du hängst zuviel mit Meadowes rum… aber das mit der Hölle stimmt… dieses Mal zumindest."

Der rothaarige war überrascht.

„Wie jetzt?"

„Dämonenfeuer.", meldete sich Weasley zu Wort.

„Dämonenfeuer? Aber ich dachte das sei nur eine Legende!"

Remus nickte bedächtig.

„Dachten wir auch, aber alles passt. Das Feuer war mit herkömmlicher Magie nicht zu löschen. Es brannte trotz der vielen Schwarzen Magie im alten Black Anwesen… oder sagen wir besser, gerade deswegen. Außerdem hat das Feuer anscheinend zwei heftige Schübe bekommen, was es noch viel zerstörerischer gemacht hat. Wer auch immer diesen Gegenfluch gesprochen hat wird wohl in zwei Wochen noch was davon haben. Es war komplett außer Kontrolle."

Altair konnte es kaum glauben… Dämonenfeuer…

„Wer das gelöscht hat kann froh sein, das er noch lebt.", bestätigte Weasley. „Die Werte haben fast die Möglichkeiten meiner Aufspürzauber überschritten… und die sind verdammt stark, wie ich unbescheidenerweise mal einwerfen möchte."

Sirius lachte über den Spruch, während Lupin ein amüsiertes hüsteln ertönen lies.

Pepples dagegen war noch zu erschrocken.

In der letzten Zeit gab es einfach zu viel von diesen mysteriösen schwarzen Flüchen.

Dieser Krieg unter den Schwarzmagiern schien auszuarten…

Doch eine Frage drängte sich Pepples auf.

Welche Teufeleien hatten Voldemort und sein Sohn noch im Ärmel?


Harry hörte undeutliche Stimmen.

Dumpf pochte der schmerz im Hintergrund… schmerz von den üblen Brandwunden die er sich zugezogen hatte… doch auch der erlösende Schmerz der Heilung, welcher ihm so vertraut war.

Er hatte sich nicht verausgabt, daher funktionierte seine vampirische selbstheilung tadellos.

Irgendwie schaffte er es, sich aufzurichten, was jedoch dummerweise zur folge hatte, das ein Hämmernder Schmerz hinter seinen Schläfen zu pochen begann.

„Bist du wahnsinnig?!? Bleib liegen verdammt!"

Das war eindeutig die Stimme des kleinen Feuervogels.

„Geht schon…!", brachte der schwarze Prinz hervor.

„Verdammt! Du wirst dich eines Tages noch umbringen mit deinem scheiß Sturkopf!", fuhr die rothaarige ihn an.

„Das mag sich bestätigen. Doch nun lass mich einfach!"

Das sprechen viel ihm leichter… doch er spürte wie diese seltsame leere in seinem innersten sich vergrößert hatte.

Er hatte einen weiteren Teil seiner Seele eingebüßt.

Und er spürte etwas, was er noch nie zuvor gespürt hatte…

Angst.

Er spürte Angst.

Was zum Teufel hatte ihn geritten seine Seele zu zerteilen?

Selbstzweifel plagten ihn, doch es erschien ihm damals logisch, es dem Vater gleich zu tun.

Doch nun…

Er fühlte sich so unvollständig… so einsam und das Ängstigte ihn.

Würde er sich völlig verlieren wenn das so weiterging?

Langsam öffnete er die Augen.

Helles licht stach in seine empfindliche Netzhaut, so dass er sie wieder zusammenkniff.

Langsam, stück für stück öffnete er sie wieder.

Als seine Augen sich an die Helligkeit gewöhnt hatten, besah er sich seine Hände und Arme.

Das Fleisch erschien dunkel und war mit einer durchscheinenden Paste bestrichen worden, welche sich angenehm kühl anfühlte.

Der schmerz der Verbrennungen klang nur dumpf im hintergrund seines Bewusstseins…

Es saß eine Weile in der Liege, welche sich wohl im Raum der Wünsche befand und starrte ins leere, bis Neville kam und sich ihm gegenüber setzte.

„Was zum Geier war das?", fragte der Gryffindor ohne Umschweife.

„Dummheit. Meine Dummheit… wie konnte ich nur so unglaublich töricht sein…?", erwiderte Harry.

Neville legte den Kopf schief.

„Geh mal ins Detail Alter."

Der dunkle Prinz seufzte.

„Ich habe ein Dämonenfeuer beschworen… um einen sehr Widerstandsfähigen Schwarzmagischen Gegenstand zu vernichten. Doch ich hätte daran denken sollen, das die spezielle Natur dieses Gegenstandes das Feuer nährt wie nichts anderes. Ich hatte das vergessen. Es war ein törichter Fehler von mir."

Neville blickte sein gegenüber geschockt an.

„Dämonenfeuer?!? Verarsch mich nicht!"

Harry blickte auf und seine Augen bohrten sich in Nevilles.

„Sehe ich aus, als würde ich scherzen?", fragte er mit eisigen unterton.

„Dämonenfeuer… ich kann das kaum glauben…"

„Mächtig… nicht zu löschen und unberechenbar, wie ich zu meinem bedauern feststellen musste. Vielleicht vergeht es ja rechtzeitig und London brennt nicht ein weiteres Mal ab."

„Was?"

Harry blickte auf.

„Das Große Feuer von 1666 bei dem fast ganz London niedergebrandt ist. Das war ein Dämonenfeuer. Passt du in Geschichte der Zauberei nicht auf?"

Neville schüttelte den Kopf.

„Nicht wirklich… nein, das wusste ich wirklich nicht, doch das wird sich sicher nicht wiederholen. Hermine hat das Feuer gelöscht…"

„SIE HAT WAS?!?"

Harry war mit einem Mal auf den Beinen.

„Ich sagte Hermine hat das Feuer gelöscht. Was zum Teufel ist in dich gef…"

„SIE HAT DAS FEUER GELÖSCHT?!? ALLEINE?!?! IST SIE WAHNSINNIG????!!!???

Neville hob beschwichtigend die Arme.

„Jetzt beruhig dich Alter."

„Beruhigen? Sie bringt sich um und ich soll mich beruhigen?!? Wo ist sie?"

„Nebenan. Wir haben den Raum der Wünsche geteilt, damit sie ruhe hat. Sie hat sich zwar sehr verausgabt, doch sie erholt sich bereits…"

Das war zuviel für den schwarzen Prinzen, seine Beine versagten ihren Dienst.

Neville stürzte herbei und bugsierte ihn aufs Bett.

„Sie… ist stabil…?", fragte Harry voller Unglauben.

„Ja verdammt. Sie erholt sich. Ginny meint das sie in spätestens zwei Stunden wieder aufwacht.

Harry konnte es kaum glauben.

„Sie… hat das Feuer… ganz gelöscht?"

„Bis auf den letzten Funken.", bestätigte Neville.

„Das… nicht mal ich könnte das!", rief der schwarze Prinz aus.

„Wie bitte?"

Neville blickte ihn an, als wäre er ein Geist.

„Ich sagte, das nicht mal Ich dazu in der Lage wäre, ganz alleine ein Dämonenfeuer von solchen ausmaßen zu löschen… es wäre zuviel. Diese Feuer ziehen ihre Macht aus allem Magischen was in ihre Nähe kommt. Das bedeutet, wenn ich nahe genug heran komme um es zu löschen, dann stärke ich es sogar… zumindest wenn es eine gewisse Stufe erreicht hat. Und die war lange überschritten."

Neville begann ebenfalls zu wanken.

„Du… du meinst…"

„Eine… unglaubliche Leistung… das… sie ist mächtiger als ich…", stotterte der Prinz.

Nun knickte auch Neville ein.

Harry atmete mehrere Male tief durch und versuchte sein aufgewühltes inneres zu fokussieren.

Doch ein weiterer Teil seiner selbst fehlte, was es schwerer machte sich zu fassen.

Seine gesamte eiserne Selbstdisziplin schmolz einfach dahin…

Es dauerte länger als gewohnt, doch Harry fand sein inneres Gleichgewicht wieder.

Er konzentrierte sich stärker auf seine Selbstheilung und spürte, wie der damit verbundene Schmerz an Intensität gewann.

Er hob seinen Arm zu den Augen und verstärkte seine Anstrengungen noch, bis er erkennen konnte, das sich langsam Haut über die verbrannten Stellen spannte.

Neville musterte ihn voller Unglauben.

Der ganze Vorgang mochte eine gute halbe Stunde gedauert haben, als Harry sich erhob.

Seine Verbrennungen waren vollständig geheilt, doch er war erschöpft durch die magische Anstrengung.

„Du… das…"

Neville fand keine Worte, wie Harry zufrieden fest stellte.

Er grinste überheblich.

„Du glaubst doch nicht, das mich solche Kleinigeiten aufhalten?"

Neville fing sich wieder und grinste ebenfalls.

„Du bist und bleibst ein arroganter Penner. Immerhin etwas das sich wohl niemals ändern wird."

Harry lachte und ging zu der Tür, welche in der seltsamen Trennwand eingelassen war, welche den Raum der Wünsche in zwei hälften gespalten hatte.

Er erkannte ein Bett, genau wie das seine.

Hermine schlief tief und friedlich.

Kein flatternder Atem oder schweiß auf der Stirn.

Sie hatte wahrhaft eine magische Meisterleistung vollbracht, die ihres gleichen suchte. Ein Dämonenfeuer zu löschen war nur möglich, wenn mindestens zwei dunkle Magier seiner Macht es niederkämpften.

Wie konnte sie das vollbringen?

Und wie konnte sie so etwas überleben?

Das Feuer hätte sie verzehren müssen.

Harry setzte sich auf einen der Stühle, die um das Bett herum aufgestellt waren und strich ihr zärtlich eine Braune Locke aus dem Gesicht.

„Bist du es?", flüsterte er.

„Die Lösung auf alle meine Fragen? Die wirkliche Inkarnation der Magie?"

Es war weit hergeholt, aber nicht ausgeschlossen.

Sie könnte es sein, diejenige auf die er nie gehofft hatte.

Gedankenverloren musterte er seine Velobte und ging alle Möglichkeiten durch.

Er musste es ihr sagen, das war sicher.

Und er musste sie testen.

Und er hatte auch eine Idee wie er das bewerkstelligen konnte.

Es war einige Zeit vergangen, als Hermine sich zu regen begann…

Harry beobachtete sie, wie sie sich räkelte und langsam ihre braunen Augen aufschlug.

Ihr Blick nahm den seinen gefangen.

Kein Zweifel… die Magie lebte in ihr.

Er war überzeugt richtig zu liegen und ohne zu wissen was er eigentlich tat, begann er zu sprechen.

„Vor langer Zeit… da ward ein Zeichen am Himmel gesehen, welches die Zauberer der Antike als Geburt eines Königs deuteten. Eines Königs der Magie. Die Magier entsandten drei ihrer mächtigsten, welche ihn aufspüren sollten. Sie brachten ihm kostbare Gaben dar in seiner Geburtstätte, einem simplen Stall. Der Junge wuchs heran und reifte bis sich ihm seine Herkunft offenbarte. Er verstand die Magie und er lebte sie. Er war die Magie. Seine Macht suchte ihresgleichen. Er bewerkstelligte Wunder, zu der kein Magier in der Lage sein dürfte. Er beherrschte die Magie in den Dingen und starb am Kreuz nur um wieder aufzuerstehen und dann aus eigener Kraft in die nächste Ebene zu wechseln."

Hermine blickte ihn an und lächelte.

„Ja, das ist die wahre Jesusgeschichte. Ich kenne sie bereits."

Harry erwiderte das lächeln… und er meinte es ehrlich.

„Es wurde Prophezeit, das es wieder einen König der Magie geben wird. Eine Königin wurde geboren…"

Hermine richtete sich langsam auf und sah ihn ungläubig an.

Harry ergriff sanft ihre Hand und kniete nieder.

„Euer demütiger Diener Majestät…."

Hoffe es hat gefallen, bald gibbet wieder mehr ;)


Gruß

Dat Z.