Da bin ich wieder! Ich hoffe, das war etwas schneller als sonst. Immerhin war das Kapitelchen schon zum Großteil fertig geschrieben. Für alle, die darauf gewartet haben, dass Draco und Hermine endlich wieder aufeinandertreffen: Viel Vergnügen! Ich habe ja selbst geschmachtet beim schreiben. Achja und nur ein Hinweis für "Krieg und Wahrheit". Als nächstes wird da ein Update online gehen (in den nächsten 2-3 Tagen, hoffe ich), dass gewisse Dinge ausführlicher beschreibt (aus Dracos Sicht), als in diesem Kapitel ;) Das Rating wird "M" sein, und das aus gutem Grund. Ich möchte hier ungern das Rating anheben.
Ich habe den Vorschlag bekommen, am Ende alle Geschichten von "Krieg und Wahrheit" und "Krieg und Betrug" zusammenzufassen und eine Gesamtgeschichte daraus zu posten. Generell keine schlechte Idee. Allerdings sind einige Oneshots bei "Krieg und Wahrheit" dabei, die einfach nicht in den Erzählfluss von "Krieg und Betrug" passen. Aber ich werde jedenfalls eine Buchform von "Krieg und Betrug" editieren, die ich auch noch gründlich überarbeiten werde. Wer mir also seine Email schickt, dem kann ich das Endergebnis als pdf, inklusive Cover zuschicken, sobald "Krieg und Betrug" beendet und editiert ist. Eventuell dann mit einigen zusätzlichen Szenen.
Aber was halte ich Euch so lange von dem Kapitel ab? Viel Spaß!
P.S. Lasst mich wissen, wie es Euch gefallen hat!
Kapitel 36
Hermine stand frierend im Innenhof der Schule. Sie meinte das Heulen eines Wolfes gehört zu haben und die irrationale Hoffnung, es könnte ein fast weißer Wolf sein, hatte sie hinausgetrieben.
Die Nacht war klar und windig. Sie zog ihren Pullover enger um sich, als eine Windböe ihre Haare ergriff und sie frösteln ließ. Der Herbst hatte die Natur schon fest in der Hand und vor ihren Füßen wirbelten verwelkte braune Blätter in einem seltsamen Tanz vorbei.
Sie trat näher an die Brüstung heran und blickte über die Balustrade den Hang hinab Richtung des Verbotenen Waldes. Sie schloss die Augen und dachte an das letzte Mal, als sie Draco Malfoy gesehen hatte. Sein Blick war unergründlich gewesen, als er sich abwandte und davonrannte.
Eine Ewigkeit schien seitdem vergangen zu sein. Vor zwei Wochen hatte sie die Eule geschickt, mit der irrationalen Bitte, dass Draco sich bei ihr melden möge. Sie wusste schon in dem Moment, als die kleine schwarze Eule Hogwarts verließ, dass es ein Fehler gewesen war. Ihr Brief hatte Draco vielleicht in noch größere Schwierigkeiten gebracht. Und was war, wenn Lucius Malfoy den Fluch noch gar nicht von seinem Sohn genommen hatte? Dann konnte Draco sich ihr sowieso nicht mitteilen.
Umso mehr Tage verstrichen, desto deutlicher wurde Hermine, dass ihr Herz ihr nicht nur einen Streich gespielt hatte. Langsam begann auch ihr Verstand zu akzeptieren, dass sie sich tatsächlich in Draco Malfoy verliebt hatte.
Sie liebte Ron, das stand außer Zweifel. Aber sie liebte auch Harry, und sie hatte bemerkt, wie ähnlich sich diese Liebe zu den beiden Männern, die sie ihr Leben lang kannte, war. Es hatte nichts mit der verzehrenden Sehnsucht zu tun, nichts mit dem innerlichen Zittern, das sie verspürte, sobald sie an Draco dachte. Es waren nur so wenige Momente gewesen, in denen sie sich berührt hatten, sie hatten kein Wort miteinander wechseln können und trotzdem hatte sie in seinen Augen alles gelesen, was sie wissen musste.
Sie seufzte leise, als ihr ins Bewusstsein kam, dass sie immer noch nicht mit Ron geredet hatte. Es war ihre Angst davor, Ron zu verletzen, ihm zu sagen, dass er ihr nicht das geben konnte, wovon sie erst seit wenigen Wochen wusste, dass es überhaupt existierte. Und trotzdem wusste sie, dass sie mit ihrem Zögern Ron noch viel mehr schadete. Sie entzog sich seinen Berührungen, gab vor, sich in Arbeit zu verkriechen, mied ihn, wo sie nur konnte und tat als wäre sie längst eingeschlafen, bevor Ron zu Bett ging. Sie merkte an seiner blassen Hautfarbe, an den traurigen Blicken, die er ihr zuwarf, wie sehr er litt. Hermine ballte die Faust. So konnte es nicht weitergehen. Selbst wenn sie Draco niemals wieder sehen würde, konnte sie so nicht neben Ron herleben. Sie würde zu ihm gehen, sie würde ihm die Wahrheit sagen, jetzt gleich.
Gerade als sie sich zum Schloss umwenden wollte, hörte Hermine hinter sich Pfoten auf dem Stein. Ihr Puls stieg.
War das ein Wolf? War er tatsächlich zu ihr zurückgekehrt? War es nur Einbildung? Oder war sie in eine Falle gestolpert, so wie schon einmal? War sie ein zu großes Risiko eingegangen?
Mit pochendem Herzen blieb sie stehen, sie wagte es nicht sich umzudrehen. Sie hörte ein leises Wimmern hinter sich und das seltsame Geräusch als würde schwerer Stoff plötzlich auf den Boden fallen.
Einige Sekunden geschah gar nichts, dann hörte sie einen zögerlichen Schritt und eine fast schüchterne Stimme sprach: „Hermine."
Hermine wirbelte herum. Sie wusste, wem diese Stimme gehörte, auch wenn sie sie nur einmal wahrgenommen hatte, als sie in seine Albträume eingedrungen war.
Vor ihr stand Draco Malfoy. Sein weißblondes kinnlanges Haar wehte im Wind und einige Strähnen verdeckten fast sein verlegenes Lächeln. Sie sah seine Unsicherheit, sah wie verletzlich er sich fühlte. Ein schwerer schwarzer Umhang war um seine breiten Schultern gelegt und reichte bis auf den Boden. Eine einfache silberne Kette hielt den Umhang am Kragen zusammen.
Aber das alles waren nur nebensächliche Beobachtungen, die Hermine machte. Ihr Blick suchte seine Augen und forschte darin nach der Bestätigung die sie benötigte, nach der sie sich in den vergangenen Wochen so gesehnt hatte.
Und sie fand, was sie suchte. In seinen silber-blauen Pupillen spiegelte sich die gleiche Wärme und Sehnsucht wieder, die sie jeden Tag in den ihren entdeckt hatte, sobald sie in den Spiegel sah.
„Hermine, ich…" fing Draco etwas hilflos an, aber Hermine war schneller. Sie rannte auf Draco zu und warf sich in seine Arme.
„Du bist wieder zurück."
Sie spürte sein überraschtes Zusammenzucken als ihr Körper sich gegen seinen lehnte, aber dann schlang er seine Arme um ihre schmale Gestalt und zog sie näher an sich heran. Minuten blieben sie in der stillen Umarmung einfach stehen, genossen das Wunder sich berühren zu können, dann blickte Hermine auf und legte ihre Hand auf seine Wange. Sie sah in dem Funkeln seiner Augen, wie glücklich ihn diese Berührung seiner Haut mit ihren Fingerspitzen machte. Mit einem Seufzer der Erleichterung ließ Hermine ihren Kopf gegen seine muskulöse Brust sinken. Sie lächelte.
„Sag etwas."
Sie hörte ein leises Lachen in seiner ungewohnten Stimme, als er antwortete: „Was soll ich denn sagen?"
„Das ist mir egal. Hauptsache irgendetwas. Ich will mich an den Klang deiner Stimme gewöhnen. Ich habe sie noch nicht oft gehört."
Draco legte einen Finger unter ihr Kinn und hob ihr Gesicht zu seinem. „Willst Du denn wirklich hören, was ich dir zu sagen habe? Willst Du das hier wirklich? Ein Wort von Dir, Hermine, und ich werde wieder gehen."
Hermines Herzschlag schien sich zu verdoppeln und sie hörte das Rauschen ihres Blutes in ihrem Kopf als sie nur wenige Zentimeter vor seinem Gesicht in seine im Mondlicht silbrig glänzenden Augen blickte. Sie lächelte einfach nur stumm. Ihr Blick wanderte von seinen Augen über die markante Linie seiner hohen Wangenknochen und blieb an seinem leicht geschwungenen Mund hängen. Das Verlangen ihn zu küssen wurde überwältigend und jeder Gedanke an Ron, der ihr Gewissen in den letzten Tagen gequält hatte, verschwand urplötzlich.
Ihr Herz schien ihre Rippen zu zertrümmern, als sie sich seinen Lippen näherte. Sie spürte, wie Dracos Hand an ihrem Rücken sich verkrampfte, als er fühlte, wie ihr warmer Atem über seine Wangen strich. Hermine versank in seinen nun scheinbar titangrau funkelnden Augen, bevor ihre Augenlider zuflatterten. Ihre Lippen öffneten sich leicht und sie konnte nicht verhindern, dass ihre Zungespitze über ihre Unterlippe fuhr, um sie zu befeuchten. Sie hörte, wie Dracos Atem stoßweise ging und ein seltsames Vibrieren in der Luft sagte ihr, dass nur noch wenige Millimeter ihre Münder trennten.
Und dann spürte sie seine Lippen wie einen Hauch erst über ihre Wange streichen, dann über ihren Mundwinkel und letztendlich auf ihren Lippen. Einen winzigen Moment verharrten sie in dieser Position, bis Hermine sich ohne nachzudenken noch enger an ihn drängte und in einem sehnsüchtigen Kuss versank, der ihnen beiden die Luft zum Atmen nahm.
Mit bebendem Herzen lehnte sie ihre Stirn an seine und verharrte bewegungslos. Nur ihre Finger strichen sanft über seinen Nacken. Mit einem Lächeln bemerkte sie, dass sich die feinen Haare auf seiner Haut mit einem wohligen Schauer aufgestellt hatten. Sie seufzte und vergrub ihre Nase am Kragen seines Umhangs um seinen Duft in sich aufzusaugen.
„Ich dachte Du wolltest mit mir reden?" lächelte Draco und küsste Hermine auf ihre Nasenspitze, als sie sich leicht von ihm löste.
„Oh. Ohja." hauchte Hermine und zog Dracos Gesicht wieder zu sich hinunter. „Später."
Passierte das hier gerade wirklich? Küsste sie gerade hingebungsvoll Draco Malfoy?
Draco Malfoy, der Feind seit Kindertagen und Draco Malfoy, der sie so zärtlich berührte. Es war für Hermine, als dachte sie über zwei verschiedene Menschen nach. Und vielleicht hatte sie damit gar nicht so Unrecht. Mit einem stillen Seufzer brachte Hermine ihren grübelnden Verstand zum Schweigen. Dies war der unpassendste Moment, um sich darüber Gedanken zu machen. Zum Nachdenken hatte sie später Zeit. Ihr drohte keine Gefahr. Dessen war sie sich sicher.
Ein Frösteln überkam Hermine in der frischen Herbstnacht und sie schmiegte sich wieder näher an Draco, der seinen warmen Umhang besorgt um sie legte.
„Dir ist kalt."
Hermine nickte glücklich über den Umstand, der ihr diese Geborgenheit in Dracos Armen bescherte. Einer plötzlichen Eingebung folgend, griff sie nach seiner Hand.
„Komm."
Draco sah sie skeptisch an.
„Komm schon." ermutigte Hermine ihn und zog ihn in Richtung des Schlosses. Weder Draco noch Hermine bemerkten die große Gestalt am Fenster über ihnen, die sie beobachtete und sich schlagartig vom Fensterrahmen abstieß und im Schatten verschwand.
Einige Zeit später saß Hermine in eine Decke gehüllt auf einem Fenstersims hoch oben im Astronomieturm und betrachtete mit einem aufgestützten Arm nachdenklich Draco, der ihr gegenübersaß und mit einer ihrer Locken spielte.
„Warum siehst Du mich so nachdenklich an?" fragte Draco und runzelte die Stirn.
„Ich will nicht einschlafen." Hermine seufzte. Sie hatte Angst, dass alles nur ein Traum war. Wenn sie einschlief, so war sie sich sicher, würde sie aufwachen und alles wäre nie passiert.
„Irgendwann wirst Du schlafen müssen." lachte Draco leise und verschloss ihren Mund mit einem sanften Kuss. Er zog sie zu sich heran, sodass sie sich mit ihrem Rücken gegen seine muskulöse Brust kuscheln konnte. Ihre Wange lehnte sie an die nackte Haut seines Schlüsselbeins. Dracos Kinn ruhte auf ihrem Kopf. Sie spürte, wie er immer wieder sanft in ihre Haare blies, damit eine widerspenstige Locke sich von den anderen löste und sich auf neue Weise über ihre Schulter schängelte.
Hermine lächelte. Dracos Stimme allein brachte ihr Inneres zum Vibrieren, aber seine Stimme mit so einer Entspanntheit und Zärtlichkeit angefüllt zu hören, machte sie ungeahnt glücklich. Die Tatsache, dass sie der Auslöser für diese Veränderung im sonst so zynischen und hartherzigen Draco Malfoy war, erfüllte sie mit überschwänglicher Freude.
„Draco…" Eine plötzliche Angespanntheit überfiel Hermine.
„Hmmm." antwortete der Blonde, während er kleine Küsse in Hermines Nacken verteilte.
„Was wird jetzt geschehen? Ich meine… Du und ich… Wie soll das jetzt weitergehen?"
Sie spürte, wie Draco tief einatmete und aufhörte, sie mit Zärtlichkeiten zu übersäen. Nervös wartete Hermine auf eine Antwort. Sie hatte diese Frage nicht stellen wollen, empfand sie es doch selbst als viel zu früh für solche Überlegungen, aber es brannte ihr auf der Seele. Die Angst umklammerte ihr Herz, dass diese Nacht sich nie mehr wiederholen würde. Sie wusste, dass Draco ihr genauso wenig eine Antwort darauf geben konnte, wie sie selbst. Doch statt auf ihre Frage einzugehen, legte Draco nur einen Finger auf ihren Mund und strich sanft zuerst über ihre Unterlippe und dann über ihre Oberlippe.
„Sscht. Nicht jetzt, Hermine. Bitte…" Und er klang so hilflos und unsicher dabei, dass Hermine kurz die Augen schloss, um ihre Ängste zu überwinden und stattdessen aufmunternd seine Hand drückte.
„Du hast Recht. Was interessiert uns das Morgen, wenn wir doch das Hier und Jetzt haben."
Selbst in ihren eigenen Ohren klang es nicht halb so überzeugend, wie sie gehofft hatte. Kurz entschlossen griff sie an ihren Hals und tastete nach der silbernen Kette, die sie seit Jahren trug. Vorsichtig öffnete sie den Verschluss mit einer Hand und fing mit der anderen den länglichen Anhänger auf. Sie griff nach Dracos Arm, der ihre Taille umschlang, und drehte seine Handfläche nach oben. Langsam ließ sie den Anhänger und die Silberkette in seine Hand rieseln und schloss mit ihren Fingern die seinen darum.
„Du sollst etwas von mir haben… Egal wo Du bist."
Dracos Blick war rätselhaft, als sich Hermine zu ihm umdrehte. Dann öffnete er die Hand und starrte auf die Kette. Vorsichtig hielt er sie am Verschluss hoch und betrachtete den kleinen, dicklichen, stäbchenförmigen Anhänger eingehend. Seine Augenbraue zog sich fragend nach oben. Hermine musste unwillkürlich lächeln. Sie hatte nicht darüber nachgedacht, dass Draco so etwas vermutlich noch nicht in der Hand gehabt hatte, vor allem nicht in so kleiner Ausführung.
„Ich habe sie von meinen Eltern bekommen. Sie hat zwar eigentlich nur einen symbolischen Charakter für mich, aber sie funktioniert."
„Sie funktioniert?" Mit reiner Neugier starrte Draco Malfoy nun auf den Anhänger und schüttelte die Kette leicht.
„Nicht so." Hermine lachte leise. „Schau so."
Sie griff nach dem kleinen Gegenstand und drehte kurz an der unteren Hälfte. Ein winziger Lichtstrahl erhellte den dämmrigen Raum.
„Was ist das?" fragte Draco verblüfft.
„Muggeltechnik. Eine winzige Taschenlampe. Du kannst sie an und ausschalten, indem Du hier unten drehst." Sie führte es ihm vor. „Sie ist solarbetrieben. Das heißt, sie bekommt durch die Sonne am Tag ihre Energie. Siehst Du hier…" Hermine zeigte auf die winzige bläulich schimmernde Solarzelle am oberen Ende der Taschenlampe. „Damit läd sie sich auf im Hellen."
„Muggel." Fasziniert und irrtiert zugleich schüttelte Draco mit dem Kopf. „Und wofür haben Deine Eltern Dir eine Taschenlampe geschenkt? Du hast doch einen Zauberstab."
Hermine grinste schief. „Sie haben gesagt, wenn ich meinen Zauberstab mal im Dunkeln verlegt habe, wäre eine Taschenlampe sicherlich ganz nützlich. Auch wenn diese hier kaum Licht gibt."
Draco lachte auf. „Deine Eltern kennen Dich scheinbar nicht sehr gut, oder?"
Hermine kräuselte die Nase. „Wie kommst Du darauf?"
„Hermine Granger und ihren Zauberstab verlegen… Das passt einfach nicht zusammen. Du bist dafür doch viel zu überpenibel."
„Oh!" empörte sich Hermine und knuffte Draco in die Seite, der abwehrend die Hände hob, die Taschenlampe in seiner rechten Hand fest und sicher umschlossen. Dabei merkte er nicht wie die Decke herunterglitt und er selbst durch die plötzliche Bewegung vom Fenstersims rutschte. Hermine, die immer noch vor ihm saß, wurde von dem Schwung mitgerissen und mit einem lauten Poltern landeten sie beide auf dem -Merlin sei Dank- mit dicken Teppichen belegten Boden.
„Aua!" beschwerte sich Hermine lachend, die sich plötzlich auf Draco liegend wiederfand. Als sie die Augen aufschlug, sah sie direkt in seine silbernen Augen. Ihr Blick wanderte von seinen erstaunlich dunklen geschwungenen Wimpern zu seinen Lippen.
„Ich bin nicht überpenibel." flüsterte sie mit erstickter Stimme. „Ich nehme es nur genau."
„Sage, ich doch. Du bist eine unverbesserliche Streberin." kam es von Draco mit ebenso rauer Stimme zurück.
„Frettchen." erwiderte Hermine atemlos und platzierte kleine Küsse auf die helle Haut seines Halses kurz unterhalb seines Ohrläppchens. Draco keuchte leise auf.
„Hermine?" Es war mehr ein wohliges Seufzen, als eine Frage, und es hielt die junge Hexe nicht davon ab mit ihren Händen über die feste Kontur seiner Schultern zu streichen.
„Ja?" hauchte sie, als sie spürte, wie sich auch Dracos Arme um ihre Hüften schlangen, um sie enger an sich zu ziehen.
„Danke." murmelte der hellblonde Zauberer und Hermine war sich sicher, dass er damit nicht nur die kleine silberne Taschenlampe meinte, die sich Draco inzwischen um sein Handgelenk geschlungen hatte.
Forsetzung folgt
Seufz... Dabei wird es für die beiden leider nicht so harmonisch weitergehen. Wäre auch zu einfach oder?
Immerhin haben wir ja noch so viele ungeklärte Fragen:
Was heckt Lucius aus?
Wird Greyback seine Rache an Draco bekommen?
Wer ist Amandas Bruder?
Finden Amanda und Harry zusammen?
Wie wird sich die Prophezeiung erfüllen?
Und was geschieht mit dem verräterischen Minister?
Und was ist mit Ron?
Nächtes Kapitel: Harry konfrontiert Draco... oder Draco Harry? Harrys PoV
