Kapitel 37:
Das Kamehame-Ha der Freundschaft
貴方が愛している
"Trunks Ouji! Nein!", brach es aus dem Super Saiyajin hervor, "Onnextra du gemeines Biest!"
Onnextra grinste, der kleine Junge in seinem Arm begann zu zappeln und sich zu wehren, aber das Monster hielt ihm seine scharfen Fingernägel an den Hals. Nach kurzem Zögern antwortete er dem Mädchen: "Ich gebe zu, dass dieser Weg nicht besonders ellegant ist, aber dieser kleine junge Mann hier und ich haben uns doch so gern. Nicht wahr, Trunks? Wir kommen schließlich doch noch an unser Ziel, stimmt's mein Kleiner?"
Ruky knurrte, es stand fest dass sie in der Klemme saß. Dabei hatte es gerade so gut ausgesehen. Onnextra hatte in wenigen Minuten tot sein können, aber er musste sich durch Trunks einen Vorteil verschaffen. Das Monster benutzte den jungen Prinzen als Schutzschild. Sollte sie es wagen auch nur ihre Faust gegen das Monster zu erheben so würde Trunks mit Sicherheit sterben. Für Ruky schien der Kampf nun entschieden zu sein.
Plötzlich begann Onnextra wie wild zu schreien. Trunks hatte ihn in den Finger gebissen, da Onnextra ihm den Mund verschlossen hatte. Doch zum Unglück des Jungen kam er durch seinen tollkühnen Zug nicht frei.
"Zu schade ...", triezte Onnextra und presste Trunks erneut an sich, der noch immer verkrampft versuchte sich zu befreien.
"Ruky-chan! Ruky-chan, nimm keine Rücksicht! Los! Töte Onnextra, ich kann mit den Dragonballs wieder zum Leben erweckt werden! Die Hauptsache ist, dass Onnextra stirbt!", rief Trunks und hörte nicht auf mit seinen vergeblichen Versuchen sich los zu machen, "Hörst du Ruky-chan? Du musst ihn unbedingt töten! Ich bin nicht so wichtig, du musst meinen Vater rächen!"
"Na los du große Killermaschine. Beweg dch und töte mich! Du siehst doch das der Kleine dich gerade zu anfleht dass du seinen Geist vom Körper trennst", stichelte Onnextra.
Ruky erwiederte nichts darauf. Sie sah den jungen Halbsaiyajin an, er saß wirklich fest in den großen Armen des Monsters. Anders als zu beginn des Angriffes strahlte Trunks puren Ernst aus. Er wollte unbedingt das sie seinen Vater rächte. Trunks bat sie so inständig darum dass sie keine Gnade zeigte um den Feind endlich los zu werden. Der Super Saiyajin war bewegt von diesem Opfer und wäre dem Willen des kleinen Prinzen sicher nachgekommen
"Mach schon!", drängte Trunks.
Ruky schloss für ein paar Sekunden lächelnd die Augen als ob sie darüber sann, wirklich das Finale zu schießen oder nicht. Der Super Saiyajin sah das Monster und den Saiyajin ernst an. Schließlich schüttelte sie den Kopf einmal, so dass es für ale klar zu erkennen war. Von unten ertönten Proteste und Onnextra nahm Ruky's Reaktion als Aufgabe und feuerte einen Energieball auf das Mädchen ab. Ruky aber schlug die Ki geladene Kugel von sich und sah noch immer toternst aus.
"Hört zu! Ich kann das nicht entscheiden! Ihr wisst wer ich bin. Diese Entscheidung kann nicht bei mir ganz allein liegen. Außerdem hat Trunks Ouji noch eine Familie!", erklärte der Super Saiyajin.
Bei der Gruppe Z ging es gerade heiß her, Ruky und Trunks beobachteten dies genau. Bulma war Son Gokuu und Piccolo an den Kragen gesprungen. Sie war fürchterlich aufgebracht und wütend. Der Namekianer versuchte die junge Frau wieder zu beruhigen, doch es schien nicht wirklich möglich zu sein.
"Ihr spinnt wohl die Kleine auch noch dazu anzustiften Onnextra anzugreifen! Er benutzt Trunks als Schild falls ihr das noch nicht bemerkt habt! Verdammt, gab es nicht schon genug Opfer und Tote?", fragte sie.
"Deshalb soll sie es doch tun! Damit Onnextra besiegt wird und es keine Unschuldigen mehr geben wird, die ihr Leben lassen müssen! Bulma sollte Trunks ...", begann Son Gokuu, doch die Mutter hatte blitzschnell mit der Hand ausgeholt und ihm eine Ohrfeige geschlagen, "Du bist widerlich! Vegeta ist schon gestorben! Kuririn musste sein Leben lassen und Gohan-kun wurde verletzt! Ich will nicht mit ansehen müssen wie Trunks, mein Sohn, auch noch stirbt!"
"Mama!", kam Trunks' Stimme von oben nd zog damit die Aufmerksamkeit der anderen auf sich, "Hör zu, Ruky-chan muss ihn angreifen. Und zwar mit aller Kraft! Wenn ich dabei wirklich sterben sollte, dann erweckt ihr mich einfach mit den Dragonballs wieder zum Leben, das ist doch also auch kein Problem!"
"Trunks...", entflog es ihr noch ein Mal und dann sah sie abermals in Ruky's rotleuchtende Augen. Das Mädchen blieb stumm, sie konnte die wortlose Bitte der jungen Mutter natürlich verstehen. Aber das was sie tun musste, hatte sie nun einmal zutun. Der Super Saiyajin zweifelte allerdings daran das die kleine Ruky, die im Moment tief in ihr schlief, wirklich den Mut fand Onnextra anzugreifen wenn Trunks sich so nahe am Monster befand. Aber wenn sie es bis her her geschafft hatte, gegen das Monster gekämpft hatte und weil sie Vegeta versprochen hatte Onnextra zu erledigen, dann überwand sie sicher auch diese Hürde. Vielleicht musste auch Trunks noch ein wenig Überzeugungsarbeit leisten. Sie alle mussten ganz einfach an den Mut der kleinen Ruky glauben. Selbst in der aussichtslosen Situation eingesperrt in einer anderen Dimension zu sein, sind sie entkommen. Damals hing auch alles an dem kleinen Saiyajin und er hatte es geschafft.
Nach
einigen starren Minuten in denen das Mädchen fast zu einer
Eissäule erstarrt war, schienen alle umstehenden Krieger den
Atem anzuhalten. Wie der Super Saiyajin so in der Luft stand kam es
den Kriegern tatsächlich so vor als sei sie nur eine schöne
Puppe. Die Augen des Kindes wirkten auf einmal völlig leer bevor
sie wieder anfing sich langsam zu rühren. Ruky wirkte aufeinmal
sehr überrascht. Sie wirbelte schnell herum. Ihr Blick wanderte
rasch zu den Kriegern der Gruppe Z zu Onnextra, der plötzlich
Trunks in seinen kräftigen Armen gefangen hielt.
Was war
plötzlich geschehen?
Das Monster, ihr Feind der doch gerade
erst Vegeta getötet hatte war nun nicht mehr an ihr dran. Ruky
betrachtete sowohl ihren Gegner als auch Trunks verwirrt.
Wieso war Onnextra plötzlich so verletzt?
Warum
hatte er seine dreckigen Finger überhaupt an Trunks legen
können?
Wie viel Zeit war in zwischen vergangen? Die Sonne
war schließlich schon am Untergehen.
So
viel Fragen schwirrten ihr auf einmal im Kopf herum. Alle Antworten
die sie sich selbst darauf gab verwirrten sie nur noch mehr und
verhinderten dass sie klar denken konnte. Ruky wurde panisch und
vergrub ihre Hände in den nun kurzen weißen Haaren.
Langsam brach in Ruky das Chaos aus, sie verstand rein gar nichts
mehr.
Was war zum Teufel noch ml war mit ihr geschehen?
Ruky wurde aufeinmal unsicher wegen ihres Gedächtnisschwundes. An nichts konnte sie sich erinnern, außer das sie Vegeta den Schwur gab ihn zu rächen.
Von unten hörte sie Piccolo rufen: "Du bist jetzt ein Super Saiyajin! Hab' keine Angst!"
"Hm?", machte Ruky und ihr verwunderter Blick wanderte von Piccolo zu ihren eigenen Händen, an denen noch immer Vegeta's Blut klebte. Die Tränen begannen von neuem über ihr Gesicht zu rennen, worauf sich in Trunks tiefe Zweifel auftaten. Niemals würde sie ihn angreifen.
"Ruky-chan, hörst du mich?", fragte er das verstrte Mädchen, "Du darfst keine Rücksicht auf mich nehmen, hörst du? Du darfst auf niemanden Rücksicht nehmen ganz gleich was die anderen oder deine Gefühle sagen, hast du verstanden? Im Moment zählt mein Leben nichts, niemandes Leben ist im Moment wichtig! Das einzige was jetzt wirklich nötig ist, ist Onnextra's Tod! Töte ihn Ruky-chan! Du musst Onnextra töten!"
"Trunks-san ...", sagte sie leise.
Diese Situation überforderte sie ein bisschen. Gut, sie war offenbar ein Super Saiyajin und hatte den ganzen Tag lang gegen Onnextra gekämpft. Aber sie konnte doch nicht einfach so angreifen und Trunks womöglich gefährden. Ruky schüttelte den Kopf. Sie konnte es einfach nicht tun. Es musste einen anderen Weg geben!
Onnextra ließ nur ein abfälliges Geräusch hören und griff Ruky nun mit kleinen Energie Attacken an, die allerdings nicht sehr viel Kraft beinhalteten, so dass der kleine Super Saiyajin ihnen einfach entkam. Onnextra grinste, die Kleine war noch immer gefährlich, allerdings war sie leicht erwundbar und das war für ihn ein Vorteil: "Süßer kleiner Schlüssel, wie du weißt habe ich nur noch ein Interesse. Ich will dich töten! Also meine Kleine, wenn du einer der Attacken noch einmal ausweichen solltest, dann stirbt der kleine Prinz!"
Diese Drohung versetzte Ruky einen erneuten Schlag. Sie konnte nichts tun. Sie musste sterben sonst würde Onnextra Trunks umbringen. Warum verkrampfte sich ihr Magen plötzlich? Es brannte in ihr, ein Schmerz der von keiner eben ausgeführten Attacke ausgelöst wurde. Es war mit eiem Mal eine solche Pain in ihrem Körper dass sie gern angefangen hätte zu schreien. Immerhin wäre sie so nicht mehr gezwungen eine Entscheidung zu treffen, wenn sie sowieso gleich starb und damit musste sie dieses Brennen und Stechen nicht mehr lange ertragen.
"Ruky-chan, mach schon, es ist besser wenn ich mit ihm sterbe als wenn er überlebr!", rief Trunks, doch das Mädchen rührte sich einfach nicht, "SCHEISSE, RUKY-CHAN JETZT MACH DOCH ENDLICH WAS! ES MÜSSEN NUN EINMAL OPFER GEBRACHT WERDEN!"
"Ich...", sagte sie unsicher und fühlte wie ihr langsam die Kraft auszugehen schien.
Die anderen sahen gebannt auf die drei Krieger. Bulma's Scouter piepste einige Male warnend und gab der jungen Frau berunruhigende Werte an.
"Was ist los?", wollte Piccolo wissen.
"Ruky-chan's Kampfkraft sinkt immer weiter!", antwortete sie.
"Wie bitte?", platzte es aus Son Gokuu heraus, "Hat sie etwa aufgegeben?"
"Sie kämpft nicht mehr, wegen Trunks!", antwortete der Namekianer, "Aber wenn sie sich töten lässt, dann sind auch wir Geschichte! Onnextra weiß was er tut!"
"NEIN!
RUKY-CHAN! TRUNKS HAT RECHT!", schrie Bulma und zog die
Aufmerksamkeit des Mädchens auf sich, "Wenn du stirbst dann
gibt es niemanden mehr der Onnextra aufhalten kann! Und glaubst du
das wäre in deinem oder Vegeta's Sinne? Onnextra würde uns
und alle Menschen töten um den Planeten dann zu verkaufen."
Ruky
sah Bulma überrascht an. Sie wollte also solch ein Opfer
bringen?
Trunks sah den Super Saiyajin bohrend an: "Na komm schon. Mach dem endlich ein Ende. Schließlich wollen wir doch wieder Frieden haben, oder? Bitte Ruky-chan, tu's jetzt!"
Ruky
wusste weder ein noch aus, sie wollte niemanden töten, nicht
einmal angreifen. Wenn sie es allerdings nicht tat, dann war die Erde
dem Untergang geweiht. Und den Untergang der Erde wollte sie immerhin
verhindern. Das war es, dass sie sich wünschte. Selbst ihrem
Vater hatte sie das gesagt, also musste sie ihren ganzen Mut zusammen
nehmen. Natürlich auch um Minami's Willen. Auch ihr wollte Ruky
zeigen, dass sie eigentlich eine Beschützerin sein wollte.
Ruky
sah blitschnell zu Onnextra hinüber und ließ ihr Ki in die
Höhe schnellen. Das Monster sah sie erschrocken an. Das Mädchen
schien ihn tatsächlich angreifen zu wollen. Ruky achtete also
nicht auf das Leben dieses jungen Saiyajins.
"Trunks-san, Vegeta Ouji-sama, die Anderen ... sie haben alle Recht! Ich muss dich umbringen, egal wie viele Opfer es kostet!", erklärte Ruky und nahm eine neue Kampfpose an.
Trunks nickte bestätigend. Endlich hatte Ruky sich dazu bereit erklärt, sie würde Onnextra nun endlich töten damit die Krieger der Gruppe Z, die Erde und der Rest des Universums endlich die wohl verdiente Ruhe zurück bekommen konnte.
Son Gokuu beobachtete den kleinen Saiyajin etwas skeptisch.
"Was hast du denn, Vater?", wollte Son Gohan wissen.
"Das Masenko hat sie sich doch hauptsächlich einfach nur bei dir abgeguckt, oder? Richtig beigebracht habt weder du noch Piccolo, habe ich Recht?", fragte der ältere Saiyajin.
"Ja, das ist richtig. Es wäre auch gar nicht nötig gewesen ihr die Technik richtig beizubringen. Beireits nach ein paar Vorführungen konnte sie es einfach nachmachen. Warum fragst du?", erkundigte sich Son Gohan.
Son Gokuu sah ungewöhnlich ernst aus: "Weil sie gleich ein Kamehame-Ha perfekt kopieren wird. Und bei der Energie, die sie gerade bündelt, wird es ziemlich ernst für ihren Körper."
"Was? Das glaub ich nicht, sie will doch nicht...?", sagte Bulma.
"Sie will auf Nummer sicher gehen. Deshalb sammelt sie so viel Energie!", antwortete Piccolo und warf einen Blick zu Bulma, "Das wird dieses Mal ziemlich viel Arbeit für Shenlong. Onnextra ist aber so gt wie tot."
"Ruky-chan", sagte Bulma.
Das Mädchen hatte inzwischen schon eine Menge Energie in den Händen gebündelt und war nun bereit zum Angriff. Onnextra machte sich nun auf alles gefasst. Vielleicht hatte er Glück und Trunks würde sich als n+tzliches Schild erweisen und das schlimmste abhalten.
Nun sah sie mit ihren intensiv rotleuchtenden Augen direkt in die von Trunks und lächelte ihn an. Ohne es eigentlich zu wollen, sammelten sich Tränen in ihren Augen.
"Jetzt haben wir uns vertragen und ich muss dich angreifen. Vielleicht wirst du sterben. Aber ... ganz gleich was passiert ich ... Ich wollte es dir eigentlich schon heute Morgen sagen! Du sollst wissen, egal was kommt, ich liebe dich Trunks-san! Ich liebe dich!", sagte Ruky klar und deutlich so dass es jeder hören konnte, schließlich ließ sie die gebündelte Energie frei: "Kamehame-Ha!"
Trunks kniff die Augen zusammen um sich auf das Schlimmste gefasst zu machen, ebenso wie Ruky es tat. Der Strahl aus gold-gelber Energie erreichte Onnextra und den Jungen schneller als das sie lange über den Schaden nachdenken konnten. Trunks empfand diese Energie allerdings als merkwürdig warm. Onnextra's grober Klammergrif löste sich nun von dem Jungen. Der Druck des von Ruky ausgeführten Kamehame-Ha's sorgte dafür, dass Trunks wieder in die Barriere zurück befördert wurde und dort in Piccolo's Armen landete.
Onnextra stieß krachend in den Boden ein und blieb reglos in seinem Loch liegen.
Ruky stand noch immer aufrecht in der Luft. Sie war außer Atem, denn dieses Kamehame-Ha hatte sie viel Kraft gekostet. Langsam kam sie auf den Boden zurück und ging langsam zum Einschlagloch des Monster's herüber. Dem kleinen Super Saiyajin bot sich kein schöner Anblick. Onnextra keuchte und hatte Probleme beim Atmen. Seine Haut war verbrannt, blutig und mit dem Dampf der aufstieg drang ein unangenehmer Gestank aus seinen Poren.
"Du lebst ja immer noch!", keuchte Ruky und hielt sich die Hand über den Schmerzenden Bauchbereich.
"Ja ...", entgegnete Onnextra ebenso außer Atem, "Na los kleiner ... Schlüssel. Beende es endlich! Versetze mir den Todesstoß!"
Ruky sah das Monster hochmütig an. Sie spielte mit dem Gedanken ihn noch ein wenig leiden zu lassen bevor er ins Jenseits einkehren durfte. Jedoch sagte ihr eine andere Stimme dass es besser sei, wenn sie ihm sofort den Garaus machte. Sie selbst fühlte sich schließlich auch ausgelaugt und sehnte sich nach dem Ende des Kampfes. Wenn es nur fünf Minuten für sie gäbe, in denen sie ihre Gefühle ordnen konnte. Langsam streckte sie ihre Hand aus und richtete sie auf ihren Feind. Erneut ließ sie Ki in ihrer Hand sammeln.
Piccolo hatte Trunks aufgefangen. Der Körper des Jungen war furchtbar heiß, doch er hustete und wies damit aktive Lebenszeichen auf.
"Trunks mein kleiner", rief Bulma und lief zu Piccolo.
Der junge Saiyajin öffnete langsam die Augen. Trunks sah ziemlich fertig aus, aber er schien nicht verletzt zu sein. Erleichtert warf sich Bulma gegen Piccolo und drückte ihren Sohn an sich.
"Oh mein Kleiner, ich bin so froh dass dir nichts passiert ist!", sagte Bulma und ihr flossen die Tränen in einem Fluss über ihr Gesicht.
"Was ist da passiert?", fragte Piccolo, "So viel wie ich erkennen konnte hat dich dieses Kamehame-Ha mit voller Kraft erwischt."
"Ich weiß es nicht. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass es unheimlich warm war. Ruky-chan ... Ich habe Ruky-chan in meinem Herzen gespürt und dann, dann war ich aber auch schon bei Piccolo", erklärte Trunks.
"Dann war es wohl Ruky-chan's Liebe, die dich gerettet hat", meinte der Namekianer lächelnd.
Plötzlich viel ein Schuss. Ruky hatte Onnextra den Gnadenschuss gegeben und stand nun einen Moment reglos da. Sie nahm die Barriere von den Kriegern der Gruppe Z und ging dann langsam hinkend sm ojmrm bptnro ohne auch nur ein Wort oder einen Blick mit ihnen auszutauschen.
"Ruky-chan, Trunks-kun lebt!", sagte Minako mit Nachdruck.
Trunks sprang von Piccolo's Arm herunter und sprach sie nun auch an: "Du hast es geschafft! Du hast meinen Papa gerächt und uns alle gerettet!"
Ruky
antwortete allerdings nicht. Sie ging stumm in die Festung Ex hinein
und ließ die tapferen Krieger hinter sich. Sie hatte es
geschafft Onnextra zu besiegen. Es war überstanden!
Trunks
wollte ihr nun hinterher laufen, allerdings wurde er von seiner
Mutter daran gehindert.
"Lass sie mal kurz allein. Ich glaube sie braucht einen Moment", minte sie.
Trunks nickte. Natürlich muss es hart sein jemanden umzubringen, ganz gleich ob es nun so ein verfluchtes Monster war oder nicht, er war immerhin auch ein Lebewesen und schien für seine Familie so etwas wie Ehre zu fühlen.
"Aber sie hat es doch gesagt, oder Mama? Sie hat es gesagt, du hast es doch auch gehört?", fragte er.
Chichi mischte sich nun mit einem Grinsen ein und zwinkerte dem kleinen Trunks zu: "Du meinst, dass sie geschrien hat 'ich liebe dich'?"
Trunks errötete heftig, aber antwortete dann selbst mit einem breiten Grinsen: "Genau das meine ich."
"Ich unterbreche nur ungern, aber ich denke wir sollten den 'Müll' hier erst mal von hier wegschaffen. Das Universum wird früh genug mitbekommen, dass es wieder frei ist", meinte Piccolo.
Trunks, Son Gokuu und Son Gohan stimmten dem zu. Piccolo und diese drei beschlossen also Onnextra's Körper in ein Häuflein Asche zu verwandeln. C-18 half Bulma dabei Vegeta's leblosen Körper in eine Art Sarg zu legen und dann in einer Kühlkapse zu versiegeln.
"Du wirst ihn bald wieder trainieren sehen, Bulma-san", meinte die Androiden.
"Jah. Es ist ungewöhnlich ... Ich kann mir ein Leben ohne ihn nur noch schwer vorstellen. Er ist eben Vegeta und wenn er nicht da ist, dann fehlt der Gruppe Z irgend etwas. Aber so ist es in der Tat bei jedem Mitglied. Wir alle haben dazu beigetragen das aus der Gruppe ein echtes Team wird", entgegnete Bulma.
C-18 nickte: "Ja schon. Aber irgendwann werden wir alle wieder allein sein. Vegeta-san starb wenigstens nicht allein und wird wieder zurück kommen bevor ales ein Ende nimmt."
Auch für Kuririn's Beerdigung wurde alles vorbereitet. Schließlich wurde es ziemlich spät und die Gruppe begab sich wieder in die Festung. Alle waren sich einig, dass sie so schnell wie möglich wieder zum Alltag einfinden mussten ohne lange zu trauern. Chichi und Minako richteten also ein Abendessen für alle her und damit begab sich die Gruppe Z erneut in die Große Halle.
"So jetzt fehlt mir nur noch jemand am Tisch", meinte Chichi schließlich, "Trunks-kun, könntest du die Kleine abholen? Ich hoffe sie ist soweit klar und kann wenigstens runter kommen."
Trunks nickte.
Natürlich würde er sie abholen, aber er bezweifelte das sie herunter kam. Sicher hatte sie genau wie er keinen Hunger und besonders große Lust einer großen Gesellschaft beizuwohnen wohl auch nicht, denn sonst wäre sie doch auch gleich zu ihnen gekommen. Für Trunks war es schwer dort anzuknüpfen wo er aufgehört hatte. Es war ein langer Tag, aber so wie er schon am Morgen die Hoffnung nicht aufgegeben hatte, wollte er es nun auch nicht tun.
Langsam trat er an die Tür zum Kinderzimmer heran und kam langsam zum Stehen. In seinen Beinen schien plötzlich Blei zu stecken. Am Morgen schien alles so gut zu laufen. Nun wusste er sogar wie sie für ihn fühlte, aber dennoch hatte er etwas Angst ihr in die Augen zu sehen. Vorsichtlig, um nicht mit der Tür ins Haus zu fallen, klopfte er an die Tür. Es kam keine Antwort, genau wie Trunks es auch erwartet hatte. Wahrscheinlich war sie eingeschlafen, denn der Kampf war lang und hart gewesen.
Also öffnete Trunks langsam die Tür und sah sich dabei vor nicht zu viele Geräusche zu machen. Mit einem Male drang stechend der Geruch von Metall in seine Nase. Was hatte Ruky bloß hier drinnen gemacht? Als Trunks das Zimmer betrat blieb ihm beinahe das Herz stehen. Ruky lag halb auf seinem Bett und halb auf dem Boden als ob sie sich noch abgestüzt hätte bevor sie in Ohnmacht fiel. Wahrscheinlich konnte sie sich nicht mehr ganz hinauf retten, so fiebrig und nahezu ohnmächtig wie sie war. Trunks' zitternde Hand wanderte zu Ruky's Schulter um sie aufzuwecken. Es war wohl mehr eine Schockreaktion als eine kontrollierte oder bewusste Handlung. Mit allem was er nun erwartet hatte, war die wohl nicht das, womit er gerechnet hatte. Zitternd und weinend ließ er sich auf die Knie zu Ruky herab und nahm sie an sich. Ihr Blut tränkte seine Kleidung und so bemerkte er die Ursache des Ganzen. Wie schon damals beim Training, hatte sich eine tiefe Wunde in ihre Bauchdecke gerissen. Vorsichtig überprüfte Trunks ihren Puls und Atem, beides war nur schwach zu erkennen.
Panisch und ohne über irgendetwas nachzudenken legte er Ruky in ihrem Super Saiyajin Zustand auf sein Bett. Wohin sollte er nun hin?
Plötzlich schlug es ihn wie die Faust in den Magen.
"Piccolo-san!"
Ende Kapitel 37, Fortsetzung folgt in Kapitel 38: "Onnextra's Ende" oder "Kisama ga daikirainda"
Nachwort Kapitel 37:
Na Leute wie geht's euch?
So endlich ist es soweit, Onnextra ist tot. Wir freuen uns alle, er hat ja auch tierisch genervt. Das Kapitel habe ich größtenteils nicht verändert. Nachdem Ruky das Kamehame-Ha abgefeuert hatte musste sie noch ein letztes mal in den Nahekampf mit Onnextra und hatte ihn dann in kleine Minnifitzel pulverisiert. Das schien mir aber ein bisschen unlogisch weil das Kamehame-Ha doch schon so gefährlich für sie sein sollte. Das ist auch der Grund warum sie sich nicht mehr großartig viel Zeit gelassen hatte. Warum ich mal wieder so gemein war und Ruky an den Rande des Abgrunds gestellt habe? Na ja, nicht nur für die Dramatik. Das nächste Kapitel ist glaube ich total neu geschrieben worden ... wenn ich mich recht erinnere gab's das nicht in der ersten Version aber dazu dann später.
Jetzt freut es mich wenigstens, dass Ruky dem Trunks ihre Liebe gestanden hat. Na endlich, dann kann es ja jetzt friede-freude-reiskuchen weiter gehen oder? Aber wie ihr mich inzwischen erlebt habt gibt's ja immer nur kurzweiligen Frieden also ist es doch sowieso schon sicher dass ich die Gruppe Z nicht in Ruhe lasse. Oder doch? Nein ... oder? ggg
Also Leute macht's gut und ich hoffe ihr haltet noch eine Weile durch, erfreut euch weiterhin an den seelischen Grausamkeiten die ich den anderen antue und erwartet einige Romanzen in der Jeanne Saga . -
Ach ja, für alle die an der Vorgeschichte interessiert sind, Hikari no Tabi oder auch Dragonball Ex 0 geht jetzt auf Animexx unter den Doujinshis weiter (dort bin ich auch unter Majin Ruky zu finden). Bis zum nächsten Kapitel also -
