Es war eine klar Nacht. Tausende von Sternen leuchteten am Himmel mit dem Halbmond um die Wette, als Severus Hermine nach draußen führte. Beide schwiegen, aber es war keine unangenehme Stille, die sie umgab. Sie sprachen kein Wort, bis sie den schwarzen See erreicht hatten, in dem sich das Licht der Sterne spiegelte.
„Es ist wunderschön", wisperte Hermine, als sie es betrachtete.
„Nein, du bist es", widersprach der Tränkemeister ihr und blickte sie an.
Die Gryffindor drehte sich zu ihm und lächelte.
„Ich kann es noch immer nicht glauben, dass ich Hogwarts und vor allem dich nicht verlassen muss."
„Aber es ist wahr", sprach er und strich ihr zärtlich über die Wange, bevor er sich ihr langsam näherte und ihre schwungvollen Lippen, mit den seinen verschloss.
Sofort schlang sie ihre Arme um ihn, wie er es bei ihr tat. Ihr Kuss wurde sofort von einer Leidenschaft beseelt, wie nie zuvor. Es wirkte, als wären sie zu einer Person verschmolzen.
Seine Hände glitten wie ein Hauch über ihren Rücken. Sie spürte diese Berührung dennoch intensiver, wie alles andere.
„Oh, Sev", wisperte sie schwer atmend zwischen den Küssen.
Wenn er gekonnt hätte, wäre ein Schmunzeln über seine Lippen geglitten. Dafür drückte er sie stärker an sich.
„Lass uns wieder hinein", sprach er leise.
„Nein, hier sind wir ungestört", antwortete Hermine ihm, worauf er nichts mehr sagte, sondern Taten sprechen ließ.
Vom Schloss aus waren sie nicht mehr zu sehen und sie waren soweit gegangen, dass sie auch keinen weiteren Schüler antreffen konnten.
Sie befanden sich in einer kleinen Bucht, wo Hermine ihm seinen schlichten schwarzen Festumhang löste und ihn zu Boden gleiten ließ. Geschickt begannen ihre zierlichen Finger die vielen Knöpfe seiner Robe zu öffnen. Währenddessen blieb auch Severus nicht untätig. Die Öffnung ihres Kleides hatte er unlängst ausgemacht, aber Hermine schien nicht zu bemerken, dass er den Reisverschluss mit einer fließenden Bewegung öffnete.
Wie flüssiges Gold glitt der Stoff an ihrem schlanken, makellosen Körper hinab. Das mystische Licht des Mondes, ließ ihre Haut schimmern.
„Du bist eine wahre Göttin", sprach er angetan, was eine sanfte Röte in ihre Wangen trieb.
„Ach, Severus", wisperte sie verlegen und senkte dabei ihre Lider.
Zärtlich legte er seine Hand unter ihr Kinn und hob es leicht an.
„Sieh mich bitte wieder an", sprach er dabei und sie folgte seinen Worten.
„Es ist die Wahrheit", äußerte Severus und küsste sie erneut voller Liebe und Leidenschaft.
Hermine ging darauf ein und ihre Finger nahmen ihre unterbrochene Tätigkeit wieder auf, ihn weiter aus seinen Sachen zu schälen.
Nachdem seine Robe den Weg ihres Kleides teilte, spürte sie weitere unendlose Knöpfe, was sie in den Kuss seufzen ließ. Sev lachte daraufhin leise und kehlig.
„So ungeduldig, kleine Gryffindor?"
Leicht knuffte sie ihn dafür.
„Warum muss eine kaltblütige Schlange wie du, sich hinter so vielen Schichten Stoff verbergen", konterte sie seine Worte.
Grinsend zischelte er, wie das genannte Reptil.
„Ich hab es doch gewusst", erwiderte sie schmunzelnd und zog ihn an seiner Weste zu sich, um ihn erneut zu küssen.
Der Tränkemeister ging darauf ein und zog seinen Zauberstab, um ihr zu helfen. Doch sie spürte die Bewegung und legte ihre Finger auf seine Hand.
„Nein, lass mich", wisperte sie mit funkelnden Augen.
Er war überrascht, wie geschickt und flink sie dann seine Weste und das darunter befindliche Hemd öffnete und es ihm langsam über die Schulter strich. Dabei trat sie näher und bedeckte seine freiwerdende Haut mit kleinen, aber intensiven Küssen, dass er das Gefühl hatte, das sie eine brennende Spur hinterließ. Ein Keuchen entfleuchte seinen Lippen dabei. Sanft fasste er sie an ihren schmalen Schultern und dirigierte sie ein Stück zurück. Stablos und stumm ließ er mit einem Zauber seinen Mantel auf dem Boden ausbreiten, auf den er sie sanft bettete. Er legte sich neben sie und strich ihr, wie mit einer Feder über ihren Hals und ihr Schlüsselbein. Seine Augen folgten seinem tun, um jeden Augenblick geistig aufzunehmen, bevor seine Lippen seinen Fingern folgten und sie kosteten. Hermines leises Keuchen drang an sein Ohr und bestätigte ihn in seinem Handeln, sodass er fortschritt sie weiter zu erkunden.
Sev erreicht ihr Brust bei und glitt daran sanft mit seiner Zungenspitze hinab durch das Tal ihres Busens. Dabei sog er ihren Duft in sich auf. Seine Hände um kreiste ihre noch verhüllten Brüste. Schwarze, verruchte Spitze mit silberner Borte präsentierte einen seiner sehnlichsten Wünsche. Schmunzelnd stellte er fest, dass der BH vorne geschlossen war, sodass er ihn mit einer flinken Bewegung ihn öffnet und ihren frei werdenden Busen anschließend in Beschlag nahm. Seine Zunge zeichnete den Hof ihrer Brustwarze nach, wobei er sah, wie diese sich verhärtete und ihn dazu trieb, diese zu liebkosen. Prompt erhielt er ihre Antwort, als sie leise aufstöhnend seinen Namen nannte. Innerlich schmunzelnd begann er an ihr zu saugen, mit der Zunge sie zu necken, während seine freie Hand ihre andere, im Moment stiefmütterlich behandelte Brust, anfing zu massieren und die dortige Brustwarze leicht zwischen seinen geschickten Fingerspitzen gekonnt zu zwirbeln. Erneut vernahm er Hermines liebliche Stimme. Er versank geradezu in ihrer weichen, wohlriechenden Haut, von der er sich nicht mehr trennen wollte. Doch Severus wollte sie weiter erkunden. Keinen Zentimeter auslassen. Sie fühlen und schmecken. So vergrub er kurz sein Gesicht zwischen ihren Brüsten, bevor seine Zungenspitze langsam tiefer glitt. Seine Hände strichen über ihre einzelnen Rippenbögen, während er ihren Bauchnabel erreichte. Sanft wurde dieser von ihm umkreist, bevor er darin versank. Ihm entging ihre Gänsehaut nicht, genauso wenig wie ihr erschauern. Seine Hände erreichten ihre Hüftknochen, die durch ihren flachen Bauch hervorstachen. Sanft zeichnete er die Konturen nach, bevor sie sich langsam dem Bund ihres, zum BH passenden schwarzen Spitzentanga erreichte. Seine Fingerspitzen konnte jede Unebenheit fühlen, als sie über den Stoff glitten. Leicht hob er seinen Kopf und blickte zu ihr hoch. Schwer atmend, ihr Brustkorb sich dabei zügig hebend und ihr Gesicht, welches von ihrem Haar umrahmt wurde, ließ den Eindruck eines Engels nur verstärken. Ihre Augen waren geschlossen und die Augäpfel, die dadurch verborgen waren, zuckten unstet. Ihre angeschwollenen Lippen waren leicht geöffnet und wäre es kalt um sie herum, hätte er ihren Atem sogar sehen können. Zärtlich begann er ihr, ohne den Blick von ihr zu lösen, über den noch verhüllten Venushügel zu streicheln. Deutlich konnte er ein erregtes Zittern fühlen, sodass er einen Kuss auf ihren Bauch hauchte, während seine Finger zu ihrem Oberschenkel glitten. Diesen strich er an der Außenseite hinab und an der Innenseite federleicht wieder hinauf. Er näherte sich ihre Zentrum, was er nicht nur sah und durch die ansteigende Wärme bemerkte, sondern auch dadurch, dass sie scheinbar aus Reflex den Atem anhielt. Schmunzelnd miet er das Zentrum ihrer Lust und seinen persönlichen Himmel, um ihr anderes Bein zu streicheln. Dies löste ein leicht frustriertes Seufzen ihrerseits aus. Jedoch ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn sein Unterleib unlängst schmerzte, aber er wollte jeden Augenblick, sei er noch so kurz, ausnutzen und genießen.
Für Hermine unendlich langsam erreichte er nach einer gefühlten Unendlichkeit erneut den Bund ihres Tangas. Doch anstatt ihn mit den Händen herunterzuziehen, fühlte sie auf einmal seinen warmen Atem auf ihrer Haut, sodass sie ihre Augen öffnete, ihren Kopf leicht anhob und zu ihm sah. So wurde sie Zeuge, wie er das Stück Stoff zwischen seine Zähne nahm und leicht daran zog. Die Augen der Gryffindor leuchteten und ohne wirklich nachzudenken, hob sie ihr Becken an, um ihm das Abstreifen zu erleichtern. Er sah dabei die gesamte Zeit zu ihr hoch. Dies behielt er auch bei, als er langsam zu ihr empor glitt, mit den Fingern sie streichelnd. Abwartend sah sie ihn an und nahm jeden seiner einzelnen, in unregelmäßig gesetzten Küssen auf ihrem sich nach Berührung sehnenden Körper wahr. Sie wurde immer ungeduldiger, was sie ihn spüren ließ, als sie ihn an seinen Oberarmen fasste und ihn mit ungeahnter Kraft auf den Rücken drückte. Für einen Augenblick entgleisten seine Gesichtszüge ins überraschte. Jedoch fing er sich genauso schnell wieder und legte ein süffisantes Lächeln an den Tag, was man noch nie an ihm so gesehen hatte. Jedoch störte Hermine sich nicht daran, als sie sich über ihn beugte und ihre Brustwarzen seinen Oberkörper wie eine Versuchung berührten. Es fiel ihm nicht leicht die Fassung zu bewahren, jedoch war er Meister der Maske.
„Und was wird das, kleine Löwin?", fragte er daher und legte leicht seinen Kopf schief.
„Das wirst du bald erfahren", erwiderte sie und biss sich leicht auf die Unterlippe, nachdem sie leicht mit ihrer Zungenspitze darüber gefahren war.
Ihr entging das Flackern seiner Lider nicht, was sie aufreizend lächeln ließ. Ihre Fingernägel begannen Kreise auf seinem blassen Oberkörper zu ziehen, die immer wieder seine Brustwarzen streiften. Ein Bein schlang sie dabei um das seine und zog es leicht an, sodass sie deutlich seine Erregung spürte, gegen die sie leicht drückte. Sofort kaum seinerseits eine Reaktion, indem er tief Luft holte. Sie wiederholte ihre Bewegung und konnte durch den Stoff spüren, wie seine Männlichkeit härter wurde. Dabei strichen ihre Finger weiter über seinen Oberkörper. Ihr entging dadurch keine Narbe, keine Unebenheit, die keinen natürlichen Hintergrund hatte. Jede davon bedachte sie mit besonderer Nähe und Zuneigung, wobei sie sich immer tiefer arbeitete.
„Du trägst eindeutig zu viel Stoff", raunte sie, als sie an seinem Gürtel nestelte.
Dann glitten ihre Finger bereits vorwitzig in die Hose, was ein zischendes Einatmen Severus zur Folge hatte. Noch war der Stoff seiner Unterwäsche zwischen ihm und ihrer Hand, aber dafür würde sie gleich Abhilfe schaffen. Kurz strich sie über seinen bedeckten Schaft und konnte dabei eine ungefähr Größe seiner Männlichkeit erahnen. Dann zog sie langsam ihre Finger hervor, öffnete seine Hose und strich sie ihm langsam die Beine herunter, bevor sie sie blindlings auf den Boden warf.
Nun lag er nur noch mit seiner Unterwäsche bekleidet vor ihr und sie besah ihn sich mit funkelnden Augen, bevor sie ihm auch das letzte Stück Stoff entwand. Deutlich sah sie seine steil aufgerichtete Erregung, die ihr anzüglich entgegen zu schielen schien.
Katzenhaft krabbelte sie langsam zu ihm hoch, streifte dabei wie unbeabsichtigt seinen Penis, was Sev leicht erzittern und stärker keuchen ließ. Sie sprach kein Wort und strich nur mit ihren Fingerspitzen über seinen Körper, bis sie seine Männlichkeit erreichte. Sanft fuhr sie seinen Schaft hinauf zu seiner Spitze und kreiste dort leicht. Erneut konnte sie so sein Zittern sehen, gepaart mit einem Stöhnen, wobei er seinen Kopf stärker auf den Boden drückte.
„Du, kleine Hexe", knurrte er erregt, was Hermine schmunzeln ließ.
„Ich weiß", schnurrte sie.
Gern hätte sie ihn noch etwas leiden lassen, aber sie wollte genauso wenig lange warten, wie er. Zudem hatten beide abstinent gelebt, sodass sie annehmen musste, dass sein Druck immens war. Daher folgten ihre Lippen den Fingern. Ihre Zunge strich die Konturen seines Penis nach, bevor sie ihren Mund weiter öffnete und ihn in sich aufnahm. Sofort spürte sie das leichte Pulsieren, was von ihm ausging. Ohne weiter nachzudenken, verengte sie ihre Mundhöhle, bevor sie anfing ihren Kopf zu bewegen. Geschickt umspielte ihre Zunge weiterhin seine Spitze, während eine Hand anfing seine Hoden zumassieren und die Andere über seinen Bauch strich.
Dies löste ein tiefes Stöhnen bei ihm aus. Sev versuchte irgendwo halt zu finden.
„Bei Merlin…", kam es kehlig von ihm, während er ihr sein Becken entgegen schob und dem Drang widerstand, ihren Kopf herunterzudrücken.
Früher hatte er gewiss nicht das Problem gehabt sich zurückzuhalten, doch er hatte nun so lange gewartet, dass der Druck unlängst ins Unermessliche gestiegen war. Daher löste er Hermine schweren Herzens von sich, wenn sie nicht ein frühzeitiges Ende wollten. Der Tränkemeister sah den fragenden Blick, doch er gab ihr keine Antwort, sondern presste seine Lippen hart auf die ihren und drehte sich dabei mit ihr, sodass er zwischen ihren Beinen lag. Nur eine Hüftbewegung von seinem Ziel entfernt, doch Severus kratzte seine letzten Reserven zusammen, um Hermine den Genuss seiner flinken Zunge kommen zu lassen. So glitt er tiefer, bis sein Gesicht sich in ihrem Schoss befand. Er schlängelte seine Arme unter ihren Oberschenkeln hindurch, um mit den Händen über ihren Bauch hinauf zu ihren Brüsten zu gelangen.
Hermine spürte seinen heißen Atem deutlich auf ihrer bereits feuchten Grotte und als er anfing, diese zu erkunden, stöhnte sie auf und presste sich ihm entgegen. Ihre Hände krallten sich kurz in dem unter sich befindlichen Mantel, bevor ihre Finger sich in seinem schwarzen Haar vergruben.
Zum Glück waren sie so weit vom Schloss entfernte, das niemand ihre leisen, anschwellenden, spitzen Schreie hören konnte, als Sev anfing an ihrem Lustknopf zu saugen und leicht mit seinen Zähnen zu bearbeiten.
Es war zwar nicht ihr erstes Mal, das man sie auf diese Weise verwöhnte, aber ihr Freund schien genau zu wissen, wie er sie zu einem Punkt ohne Rückkehr brachte.
Immer mehr begann sie sich unter seinen gezielten Zungenschlägen zu winden und ihre Lust bekam noch einen weiteren Schub, als er einen Finger in sie einführte.
Ihr gesamter Körper bäumte sich unter ihm auf.
„Severus", rief sie in ansteigender Ekstase, was ihn in seiner Tat schmunzeln ließ.
Geschickt ließ er seinen Finger in sie gleiten, bewegte ihn in ihr und kostete sie vollends aus, bis er ein ansteigendes Pulsieren ihrerseits spürte, was ihn veranlasste, sich von ihr zu lösen.
Sofort hörte er ein empörtes Schnauben, was ihn schmunzeln ließ, als er zu ihr hoch glitt. Sanft und zugleich fordernd küsste er sie, während er seine schmerzenden Lenden leicht an ihre Schamlippen drückte, ohne sie einzudrücken.
Hermine zog ihn zu sich und schlang ihre Beine um ihn.
„Ich will dich, Severus", sprach sie rau und zog ihn weiter an sich.
Seine pralle Spitze begann dadurch ihre Schamlippen zu teilen, als er erneut verhielt.
„Hab keine Angst", wisperte Hermine.
„Du wirst mir nicht wehtun."
Ihre Worte, noch so leise ausgesprochen, lösten ihn, sodass er mit einer fließenden Bewegung in sie eindrang.
Gemeinsam stöhnte sie ihre Lust hinaus in die Nacht, als er anfing sich in ihrer heißen Enge zu bewegen und zugleich an der weichen Haut ihres Halses zu saugen. Währendessen zogen ihre Fingernägel spuren auf seinem Rücken.
Er füllte sie vollkommen aus und trieb ihre Erregung mit jedem Stoß seiner Lenden weiter voran. Ihr Körper schien nur durch ihn allein in Flammen zu stehen.
Sein Tempo war stetig ansteigend und seinen heißen Atem hörte und spürte sie an ihrem Ohr, als er diese streifte.
Severus selber versuchte gegen seinen Körper anzukämpfen, der sich scheinbar unaufhaltsam seinem Höhepunkt näherte. Jedoch fiel es ihm schwerer und schwerer.
„Lass dich gehen", kam es wie ein Hauch von der Gryffindor.
Wäre es möglich, wären seine schwarzen Augen noch schwärzer geworden, als er ihr in das vor Erregung gerötete Gesicht und somit in ihre Rehaugen blickte. Seine Atmung ging schwer, als er einen Arm nach hinten gleiten ließ und eines ihrer Beine über seine Schulter legte und noch tiefer in sie stieß. Ein verzücktes Stöhnen und ein fester Griff in seine freie Schulter, war ihre Antwort darauf.
Durch ihre Laute, die wie eine bezaubernde Musik in seinen Ohren waren, konnte Severus sich nicht mehr zurückhalten und erhöhte abermals sein Tempo, bis er die Grenze überschritt und seinem Orgasmus erlag, wobei er sich fest an sie drückte.
Hermine hatte ihn so tief in sich gespürt und jede seiner Bewegung hatte sie ihrer Ekstase näher gebracht, sodass sie ihn kurz nach ihm mit ihrem Höhepunkt folgte.
Mit ihren Händen versuchte sie noch Halt zu finden und vergrub somit ihre Fingernägel in seiner Haut. Dies ließ noch einmal aufstöhnen, bevor er ihr Bein losließ und auf ihr zusammensackte.
Auf beider Körper hatte sich ein Schweißfilm gebildet, der im kühlen Licht des Mondes schimmerte.
Severus benötigte einen Moment, bevor er sich etwas gefangen hatte und von ihr rollte, um sie nicht weiter mit seinem Gewicht zu belasten. Zugleich zog er sie sanft an sich und drückte ihr einen Kuss auf die Mähne. Hermine legte ihren Kopf an seine nackte Brust und lauschte seinem Herzschlag, der noch genauso zügig ging, wie der ihre.
Sanft glitten ihren schlanken Finger über seinen Oberkörper, was ihn lächeln ließ.
„Tut mir leid, dass ich etwas ungehalten war", flüsterte er.
Sie hob ihren Kopf und blickte ihn schmunzelnd in die Augen, bevor sie etwas näher zu rutschen.
„Ich kann dich verstehen, wir haben so lange auf uns warten und enthaltsam leben müssen, dass es nur verständlich ist. Zudem hat es mir gefallen", wisperte sie und verschloss seine Lippen mit den ihren.
Eigentlich hatte er noch etwas erwidern wollen, doch er unterließ es und ging auf ihr zärtliches Lippenbekenntnis ein, dabei zog er sie noch mehr an sich.
Noch nie hatte er sich so glücklich gefühlt, seit damals mit Lily. Vergessen würde er seine erste große Liebe niemals, aber endlich hatte auch er sich vergeben können. Hermine war sein neuer Lebensmittelpunkt geworden und nur für sie allein würde er von nun an leben.
Sollten doch die anderen sagen und denken was sie wollten, ihn würde es nicht stören. Sein Leben hatte sich durch das Erscheinen des weißen Königs der Wüste grundlegend verändert. Von nun an, würde er nach außen zeigen können, wie er eigentlich immer innerlich gewesen war und was nur wenige gewusst hatten.
„Ich liebe dich, meine kleine Löwin", raunte er kehlig in den Kuss hinein.
„Und ich liebe dich", wisperte Hermine leise.
Gemeinsam verbrachten sie die Zeit bis zum Morgengrauen am See, um den Beginn des neuen Tages einer neuen, gemeinsamen Zeit durch den Sonnenaufgang, der die Umgebung in ein sanftes gelb-orange tauchte, nicht zu verpassen. Erst dann zogen sie sich, vom menschlichen Auge ungesehen, zurück ins Schloss in Severus Gemächer zurück.
