38. Kapitel: Geburtstag!

(2 Monate später)

Im siebten Monat einer Schwangerschaft wird einfach alles schwerer! Das hinsetzten, hinlegen...sogar das Atmen! Deine Füße schwellen an und dein Rücken tut höllisch weh!

"Bella?", rief Edward von unten. "Ich bin hier oben". Ich hörte wie er die Treppen stieg und sich dann an die Türschwelle lehnte. "Warum hast du nicht gesagt, dass du schlafen gehst?". "Weil es sowieso eine Ewigkeit dauert, bis ich meine Schlafsachen an habe". Er lächelte, als er sich mir näherte und dann seine Hände auf meine Schulter legte. Ich saß an meinem Kosmetiktisch, während er sanft meine Schulter massierte. "Sind wir heute ein wenig angespannt?", flüsterte er kurze Zeit später. "Nicht nur ein wenig". Mühsam stand ich auf und legte mich danach aufs Bett. "Kann ich etwas für dich tuen?" Egal, wie fies ich zu Edward war. Er versuchte dennoch mir zu helfen. "Du könntest dich neben mich legen". Edwards lächeln wurde breiter, als er sich sein T-Shirt auszog und sich danach neben mich aufs Bett legte.

"Hey Bells, du kannst mir alles sagen. Das weißt du oder?", fragte Edward und küsste meinen Handrücken. "Ich weiß. Das Problem ist einfach, dass ich aussehe wie ein ganzer Planet und ich wollte an deinem Geburtstag unbedingt ein schönes Kleid tragen. Aber Stattdessen musste ich etwas aus der Schwangerenabteilung kaufen. Ich hab einfach das Gefühl, dass ich nicht hübsch genug für dich bin".

Das wichtigste in einer Ehe ist es, alles mit dem Partner besprechen zu können. Und dass Edward mir jedes mal zuhörte, wenn ich ein Problem hatte, machte ihn umso perfekter.

"Bella, du bist die hübscheste Frau, die ich jemals in meinem Leben gesehen habe, und ich werde nie aufhören dir das zu sagen. Außerdem liebe ich dich mehr als mein Leben". Ich kuschelte mich (so gut es ging) an Edward, während ich sagte: "Ich hab so ein Glück, dass ich einen Mann wie dich gefunden habe". "Das war doch ganz einfach", flüsterte er, bevor er seine Lippen auf meine legte.

"Und jetzt solle Mommy schlafen", unterbrach er den Kuss und deckte mich wie ein kleines Kind zu. "Du bleibst doch hier oder?". Edward umarmte mich von hinten und legte seine Hand auf meinen Bauch. Sanft strich er darüber, als er flüsterte: "Für immer".

Am nächsten morgen stand ich, bemüht Edward nicht zu wecken, auf und bereitete das Frühstück vor. Danach zog ich mich an und ging wieder zu Edward. Sanft hob ich seine Hand und legte sie auf meinen Bauch. Renesmee war ziemlich hektisch an dem Morgen und ich wollte, dass Edward das spürte. Er lächelte halb im Schlaf, während ich mich im langsam näherte und flüsterte: "Happy Birthday Daddy".

"Ich glaube, ich will gar nicht Geburtstag haben", murmelte Edward, während er sich die Augen verrieb. "Sag so etwas nicht. Ich habe eine ganze Woche damit verbracht, diesen Tag zu planen". "Ich fühl mich so alt", schmollte er und vergrub sein Gesicht in einem Kissen. "Edward, du bist erst zwanzig", kicherte ich und wuschelte ihm durch die Haare. "Komm steh auf. Wir haben noch viel vor!"

Nach dem Frühstück zogen wir uns an und verließen das Haus. Wir machten eine Reise in die Vergangenheit, indem wir zuerst zum Strand und dann zu unserer alten Schule fuhren. Als nächstes fuhren wir ins Kino.

Nach der Vorstellung gingen wir zurück zu unserem Wagen. "Wo geht's jetzt hin, Mrs. Cullen?", fragte Edward, während er mir die Beifahrertür aufhielt. "Zu Starbucks".

Vor ungefähr 2 Jahren, hatten wir uns in Starbucks kennengelernt. Und das war auch der Grund, warum ich Edward's Geburtstagsparty unbedingt dort feiern wollte. Um ihm eine Freude zu machen, hatte ich sogar die alten Highschool Freunde von uns eingeladen. Sogar Tanja.

"Ehm..Schatz, ich glaube es ist geschlossen", sagte Edward nichts ahnend. "Komm mit". Ich zog ihn an der Hand und öffnete die Tür. Als wir hineintraten riefen alle: "ÜBERRASCHUNG!" und kamen aus ihren Verstecken heraus. Edward lächelte überrascht und küsste meine Wange. "Alles Gute zum Geburtstag, Edward", sang Tanja und warf sich in Edwards Arme. Langsam wanderte ihre Hand seinen Arm entlang und als sie an unseren ineinander verschränkten Hände ankam, trennte sie diese.

Edward wurde nacheinander gratuliert und schien meine Abwesenheit nicht einmal zu bemerken. "Bella, willst du dich hinsetzen. Du solltest nicht so lange auf den Beinen bleiben", hörte ich Rosalie sagen, während sie leicht meine Schulter tätschelte. "Okay", nickte ich, da mein Rücken mich sowieso fertig machte.

Mühsam setzte ich mich zu Esme, Nick und Rosalie und beobachtete Edward aus der Ferne. Ich beschloss es ihm nicht übel zu nehmen. Denn schließlich hatte er Geburtstag! Er unterhielt sich mit seinen Freunden aus der Highschool, während er aus seinem Glas nippte. Aus den Augenwinkeln sah ich, dass Tanja sich ihm langsam näherte. Sie redete über etwas, während sie ihre Hand über seine muskulöse Brust gleiten ließ.

"Bella, alles okay?", hörte ich Esme besorgt fragen. Ich hatte nicht bemerkt, dass ich mich fest an meinen Stuhl geklammert hatte. "Ja, alles gut". Warum stoppte Edward sie nicht? Warum sagte er nicht, dass es ihm zu weit ging und dass er verheiratet war? "Möchtest du den ersten Tanz vielleicht mir widmen?", hörte ich Tanja fragen. Ich konnte nicht länger zusehen. Schnell wendete ich mich Nick, der mit seinen Star Wars Spielfiguren spielte. Es war 2 Jahre her verdammt! Warum versuchte Tanja mir immer noch Edward weg zu nehmen?

"Misses Cullen?", hörte ich jemanden fragen und drehte mich in die Richtung, aus der die Stimme kam. Edward stand mit seinem verführerischen Lächeln vor mir und hielt mir seine Hand hin. "Gestatten Sie mir die Ehre mit ihnen zu tanzen?" Eigentlich hätte ich nein sagen sollen. Denn schließlich hatte er vor meinen Augen mit Tanja geflirtet. Aber wie könnte ich nur nein zu so einem Lächeln sagen?

Edwards Hände ruhten an meiner Taille, während ich meine um seinen Hals geschlungen hatte. Wir tanzten zu einem langsamen Lied, während Tanja uns mit stechenden Blicken aus der Ecke beobachtete. "Warum hast du nicht mit Tanja getanzt?", hakte ich nach. "Weil Tanja nicht der Grund ist, warum ich lebe", flüsterte Edward und küsste meine Stirn. "Weil Tanja nicht die Mutter meiner Tochter ist" er drehte mich elegant, was mich zum kichern brachte "Und weil Tanja nicht meine Frau ist". Er schaffte es einfach immer wieder, mich aus der Fassung zu bringen! Ich wollte doch sauer auf ihn sein!

"Aber sie hat deine Brust angefasst". Edward lächelte als er antwortete: "Bella, sie hat nur einen Fussel entfernt". "Aha. Und was für eine Ausrede hast du dazu, dass sie unsere Hände getrennt hat?" Er schien überrascht "Wann denn das?" Es konnte doch nicht sein, dass er das nicht bemerkt hatte. Genervt ließ ich ihn los und wollte gerade die Tanzfläche verlassen, als er seinen Griff an meiner Taille befestigte. "Geh nicht. Okay, ich habe es nicht bemerkt aber es ist natürlich nicht in Ordnung. Aber es ist mir auch egal. Es gibt nur eine Frau, bei der ich jetzt sein will. Nämlich du. Mach mit mir, was du willst Bella. Ich gehöre ganz dir".


Reviews unbedingt erwünscht :) Danke fürs Lesen :) Schaut auch bei meiner anderen Geschichte rein :)

Fortsetzung folgt...