Moin,

Ich bin etwas enttäuscht da bekommt man auf ein Chap 50 Reviews und bei anderen nur sieben nur grr so schlecht kann es doch nicht gewesen sein oder!

Vielen dank dann aber an alle die Reviews geschrieben haben. Also danke nochmals an: indy: ich hoffe. Schwarzleserin 001: wir können das mit dem Geld vielleicht in griff kriegen pssst nicht hier ;-) (Freundin liest mit), Dax: ;-), Wilder Terminator, Tatze, Tybman. Zauberscherze: Ich auch auf beides ;-) (autsch bei zweiten Thema). Lesen Bella kommt.

nun die Story


Rückblende Chap 37

„Wo ist eigentlich Aschera?" kam es von Harry mit einem Blick in die Runde.

„Brenntag" sagte Narzissa „sie ist in einer Schale neben den Kamin."

Harry ging zu der Schale und sah nun den kleinen hässlichen Vogel den er in Bulgarien das erste Mal gesehen hatte. „Wir sollten uns besser absprechen meine kleine" kam es von Harry der ihr über die Haut fuhr, da das Gefieder noch nicht wieder da war. „Hättest eine Menge für mich tun können letzte Woche und ich hätte jede Menge Zeit gehabt dich zu kraulen."

Ein jämmerliches schipp kam von den Tier, „ich weiß doch das du das nicht aussuchen kannst." Er kraulte das Häufchen Elend hinter dem Ohr. Und seine Gedanken gingen wieder zu Ginny warum erst jetzt und nicht schon in der Sauna? Fragte er sich erneut.


38 Kapitel:Treffen mit Bella

Die Hochzeit war nur für die Familie und die Mitglieder des Ordens und je ein Abgesandter vom Ministerium und Gringotts waren auch da, aber Harry schätze, das man den Kobold lieber nicht ansprechen sollte. Er schien, um es mal freundlich zu sagen, etwas desinteressiert. Was Molly sicherlich mehr störte war, das der Ministeriumsangehörige nicht ihr Sohn war, allerdings war das auch eine weise Entscheidung von ihm gewesen. Fred und Georg hätten ihm sicherlich einiges reingewürgt, Hochzeit hin oder her.

Harry war zur gewünschten Zeit am gewünschten Ort und wartete nun auf die Gäste und auf den Beginn der Zeremonie. Er hatte sich etwas abseits in eine Ecke der Stube verdrückt und beobachtete so das Treiben im Haus und, durch ein Fenster, das im Garten.

Bill wurde langsam zappelig und schaute alle zehn Sekunden auf eine Uhr. Das nervige war nur, das er keine hatte und jeden in der Umgebung fragen musste. Mrs. Weasley richtete bei allen ihren Jungs die Kleider oder machte ihnen die Haare. Sie versuchte auch in die Küche zu gelangen, aber wer auch immer für das Essen verantwortlich war verhinderte dieses.

Harry erfuhr später, dass es ein Koch aus Frankreich war, der einen seiner Angestellten dafür abgestellt hatte Molly aus der Küche zu halten. Harry tat der Kerl leid. Allerdings wurde Molly nach oben verbannt, als sie anfing auch die Klamotten und Haare der Mitglieder des Ordens zu richten.

Eine Feuerwerksfontäne zeigte an, das es nun Zeit war und wie auf Kommando kamen Gabby, Hermine und Ginny herunter und positionierten sich. Einzig seine Begleitung nickte ihm nur kühl zu. Scheinbar war sie nur erschienen, da sie es ihren Bruder nicht antun konnte zu fehlen.

Es war eine durch und durch ergreifende Zeremonie und Harry erkannte mal wieder aufs Neue, dass die Zwillinge, wenn sie wollten, sehr Kreativ sein konnten. Irgendwie hatten sie als Hintergrundspanorama einen Sonnenuntergang organisiert und bei dem Kuss ließen sie eine Unmenge von Tauben aufsteigen, zusammen mit einigen Fontänen entlang des Ganges. Harry erkannte erst auf dem zweiten Blick, das einige der Tauben Gnome als Reiter auf dem Rücken hatten. Er sah auch wie einige der Frauen vor Rührung weinten, selbst Ginny die ihm gegenüber stand kämpfte mit ihren Tränen.

„Na Harry so was machst du gleich öfters" kam es von Georg, nachdem sie ihre Plätze am Tisch eingenommen hatten.

Zwar war Harry nicht wirklich danach Witze zu ertragen, aber er wusste auch, dass die Zwillinge heute keine schlechte Laune zulassen würden. „Nein" und auf das Gesicht von Georg „nur Mrs. Potter würde die bekommen, die anderen wären nur eine Unterschrift auf Papier bei Gringotts und fertig."

„Uh" sagte Fred „dann würde ich auf Potter bestehen, schon alleine um das Feuerwerk zu bekommen."

„Feuerwerk?" Kam es im Chor von den anderen am Tisch.

„Keine Ahnung was der hässliche Vogel damit gemeint hat" kam es von Georg, der seinen Bruder nun weiter schob.

„Ah Mr. Potter – Black könnte ich sie kurz von ihrer hübschen Begleitung trennen" Yves war zu ihm getreten.

„Nehmen sie ihn mit" kam es von Ginny die neben Harry sitzen musste. „Brauchen ihn auch nicht wiederbringen" setzte sie noch hinterher.

Es war ein kleiner Stich der Harry aber doch traf, andererseits konnte er sich ja wirklich nicht beschweren. Wobei, wenn er darüber nachdachte, würde er lieber der zweite Mann bei Cho sein, als sie nie wieder zu sehen, wie es jetzt der Fall war. Aber scheinbar sah er da das ganze aus einer anderen Perspektive, wer könnte ihn da auch schon wirklich verstehen wenn er selbst mit seinen Gefühlen nicht wirklich klar kam.

Ich bin ein Arschloch, wenn sie da ist habe ich Verständnis für sie und mache mir Vorwürfe und wenn sie weg ist bumse ich eine andere. Mit diesen Gedanken im Kopf folgte er Yves in eine ruhigere Ecke des Gartens.

„Ist doch schön geworden" begann Yves, was Harry durch ein Lächeln und Nicken bestätigte. „Wir kommen in die heiße Phase mit Mrs. Lestrange." Er änderte seine Stimme in einem geschäftsmäßigen Tonfall.

„Das heißt?"

„Die Anklageschrift ist fertig und liegt mir nun vor und Ende der Woche wird der erste Verhandlungstag bekannt gegeben." Harry nickte, „ich habe sie überflogen, im Endeffekt wirft man ihr Mitgliedschaft bei den Todessern und den Gebrauch des Crucio vor."

„Keine genauen Taten?" fragte Harry überrascht

„Schon, nur haben sie gleich davon abgesehen ihr Morde vorzuwerfen, da wir einen Antrag auf Benutzung eines Denkariums während der Verhandlung eingebracht haben."

„Heißt das, sie hat niemanden ermordet?" fragte Harry wieder völlig überrascht.

„Ob du es nun glaubst oder nicht und ich habe mir einige der Überfälle anschauen müssen, hat sie niemanden dabei ermordet. Allerdings hat sie eine Menge Leute unter dem Crucio gehabt, die dann von anderen getötet wurden. Ich weiß von einen Mord, aber das wäre eher eine Entlastung, da Rodolphus ein Todesser war."

Harry nickte langsam, das hatte er nicht erwartet, Er dachte es wäre eine Art Grundvoraussetzung gewesen zu töten, um überhaupt Todesser zu werden. „Harry was ich eigentlich wollte ist, das du sie mit mir zusammen mal besuchen kommst." Harry Kopf zuckte nach oben, er sollte sie besuchen? „Sie fragt mich jedes Mal, ob ich was von dir, ihrer Schwester oder Nichte gehört habe und jedes Mal sage ich ihr, das ich das nicht will."

„Was hat deine Meinung geändert?"

„Sie verliert langsam ihren Mut." Er fuhr sich mit den Hände durch die Haare „sie setzt alle meine Ratschläge um, ist all meinen Vorschlägen gegenüber offen, aber ich merke, das sie jetzt anfängt zu resignieren. So eine Phase gibt es immer, doch ich glaube sie denkt sich, das es alles kein Sinn hat. Man sollte sie einsperren und den Schlüssel wegwerfen und das sie sowieso niemanden hat, der ihr zeigt das sie ein Mensch ist oder dem sie etwas bedeutet."

Auf Harrys Blick meinte er dann „sie stand viel früher als du denkst unter dem Imperius - Fluch." Er schaute sich nervös um „allerdings wurde der von ihr genommen als sie süchtig nach dem Crucio geworden war."

Harry nickte langsam und versuchte das gehörte zu verstehen, für ihn war sie immer noch das Monster, auch wenn sie unter dem Imperius gestanden hatte, oder? Wollte er ihr verzeihen? Wollte er ihr wirklich verzeihen? „Noch mal zurück zum Denkarium, warum ist das so wichtig?" fragte er dann, auch um etwas Zeit zu schinden für seine Antwort.

„Harry sie ist schuldig, sie hat Leute gequält, sie war eine Todesserin" begann Yves. „Da können wir nichts dran ändern. Das einzige was wir machen können, ist zu zeigen, dass sie sich ändern will. Zu einen indem ich einen Handel mit dem Ministerium schließen kann und zum anderen, das die Öffentlichkeit sieht, das sie ein anderer Mensch geworden ist."

Harrys Augenbrauen verschwanden unter dem Haaransatz. „Sie werden sie immer anders behandeln und meiden, das ist klar, aber sie werden sie nicht mit Knüppeln jagen" warf Yves darauf hin ein. „Wenn wir nun das Denkarium einsetzten und dem Ministerium zeigen, das sie unter dem Imperius stand oder gestellt wurde, verlieren sie etwas Angriffsfläche. Wenn wir ihnen dann auch noch einige Namen anbieten können, werden sie vielleicht das Strafmaß herunter setzten."

„Warum nur herunter? Früher gab es Freisprüche."

„Das würden sie nicht machen, die Öffentlichkeit will Erfolge und ein hartes durchgreifendes Ministerium, da kann man so einen Fisch nicht einfach wieder laufen lassen."

„Was schwebt dir vor?"

„Fünfzehn Jahre für all ihre Taten" kam es von Yves, Harry musste schlucken. „Siehst du, das wirkt! Die Öffentlichkeit wird das genauso sehen. Nur wird sie Öffentlichkeit nicht erfahren, das die Zeit die sie schon in Askaban gesessen hat angerechnet wird, also kommt sie sofort frei."

„Du glaubst das klappt?"

„Dadurch, dass dieser andere Todesser auch sitzt und sein Maul hält, sieht es nicht schlecht aus. Allerdings muss sie noch eine Hürde nehmen und da habe ich Momentan meine Probleme. Sie weigert sich zwar nicht wirklich, doch schiebt sie die Entscheidung immer weiter raus, so das es langsam eng wird."

„Welche Hürde ist das?" Harry konnte sich nicht schlimmeres Vorstellen, als jemand der all seine Gedanken und Erinnerungen preisgeben musste.

„Das Dunkle Mal muss weg."

Harry sah ihn überrascht an „ich dachte das geht nicht?"

„Ihr Inselaffen" brummte Yves, „es ist gefährlich und sicherlich sehr schmerzhaft, aber es geht. Harry du musst dir den Effekt im Gericht vorstellen, wenn Scrimgerough ihr vorwirft ein Todesserin zu sein. Was niemand bestreitet, ihr dann befielt ihren Arm zu zeigen und das Mal ist weg." Er grinste breit „BANG!"

„Aber er wird das doch erfahren, seine Leute werden ihm das doch sagen wenn sie es entfernen lässt." Yves grinste „sie bekommt eine Untersuchung im St. Mungo in zwei Tagen. Wenn wir dort den Fachmann, welcher momentan durch einen Zufall in England weilt, einschleusen, merkt das keiner von denen. Zumal die Wachen sich freuen, wenn es ihr schlecht geht und sich deshalb nicht weiter um sie kümmern."

„Also wann soll ich sie sehen?" Harry hatte keine Wahl, wenn sie sogar das Mal entfernen lassen wollte, musste er ihr einfach helfen.

„Du kommst als einer meiner Praktikanten morgen mit ins Ministerium und du kannst dort mit ihr reden, sie wird nicht abgehört, wenn ich auch im Raum bin."

„Sicher?"

„Ganz sicher, die erste Verwarnung hat das Ministerium deshalb schon bekommen" er grinste breit. „Sie wollen nicht, dass sie wegen eines Formfehler den Prozess vergeigen, obwohl das für Mrs. Lestrange schlimmer wäre als ein Prozess."

„Wieso denn das?"

„Wenn kein Urteil gegen Todesser gesprochen wird, kommen sie sofort nach Askaban und sie dort wieder raus zu bekommen ist eine langwierige Sache die sie auch nicht verkraften würde."

Harry nickte „also wann?"

„Morgen zwölf Uhr im Ministerium und sorg dafür, das man dich nicht sofort erkennt."

„Daddy machst du schon wieder Geschäfte?" fragte Fleur und bedachte ihren Vater und auch Harry mit einem bösen Blick.

„Nein mein Spatz ich doch nicht" er lächelte übertrieben. „An deinem Ehrentag?" sagt er dann noch.

„Ich darf doch?"

Fleur schaute auf Harry dieser lächelte nur und sagte „ich werde der Braut doch heute keinen Wunsch ausschlagen." Damit hackte sich Fleur bei ihren Vater ein und zerrte ihn Richtung Arther und Molly. Er war eine gute Wahl, ich glaube keiner hätte sich so für eine Todesserin eingesetzt dachte Harry. Er schaute sich um, die Platzordnung schien aufgehoben zu sein, denn jeder saß nun wo es ihm gefiel.

Harry sah Ginny, die sich mit Tonks unterhielt, allerdings wirkten beide nicht wirklich glücklich. Auch Neville saß genervt an seinem Tisch und nippte an seinem Glas, so wie Harry schätzte, Feuerwhisky. Während Hermine und Ron scheinbar wieder reden gegangen waren. „Was hältst du von ihm?"

Harry drehte seinen Kopf zu Gabby, die neben ihm stand. „Neville?" sie nickte. „Typischer Gryffindor, hilfsbereit, ehrlich, allerdings gefährlich wenn man ihn in eine Ecke drängt. Wieso fragst du?"

„Ach naja nur so halt"

„Hey ich war dir zu alt!" Sie wurde nun zart rosa. „Ich weiß nicht ob er dazu momentan bereit ist" kam es dann von Harry, ihm schwebte noch ihr Gespräch beim Spaziergang ihm Ohr. „Er hat viel durchgemacht."

„Na Potter, Brautschau?" Ginny ging an ihm vorbei, Richtung Haus, ihre Laune schien noch schlechter als schon vorhin.

„Nee ich bin ihr zu alt" erwiderte Harry.

Was Ginny nur durch ein Schnauben und dem Ausspruch „ist auch besser für dich!" kommentierte. Besser für mich? Harry sah ihr nachdenklich nach.

„Scheinbar hatte Fleur mit euch beiden Recht, auch wenn sie anderes reagiert, als ich erwartete hatte." kam es von Gabby.

„Anders?"

„Nicht wichtiges, sie wirkt nicht genervt wie ich erwartet hatte, sonder eher… ach ich weiß auch nicht, halt anders als erwartet" antwortete sie dann mit vielen Worten ohne Inhalt, zumindest für Harry. „Danke, für deine offne Einschätzung von Neville."

„Hey dafür sind alte Menschen da." Sie grinste und schlenderte Richtung Neville davon.

Harry schaute sich erneut um und ging dann Richtung Tonks, die sich gerade über den Tisch mit den Nachspeisen hermachte. „Hattet ihr Streit?"

Sie sah ihn überrascht an, da sie eigentlich abgesprochen hatten sich aus dem Weg zu gehen. Zumindest hatte Harry sie darum gebeten. „Nichts ernstes" sagte sie wenig überzeugend.

„Ich habe kein Recht mich da einzumischen" naja eigentlich doch dachte er. „Aber was immer zwischen ihr und mir ist, hat nichts mit ihr und dir zu tun." Tonks sah ihn überrascht an „schau nicht so, ich kann es auch nicht erklären." Ich will nur das ihr zwei glücklich seid.

„Harry nicht alles in dieser Welt dreht sich um dich."

„Dann ist ja gut" sagte er „ich wollte das nur sicherstellen, falls sie dich mal Besuchen will, jederzeit. Ich habe sicherlich irgendwo etwas zu tun, so das ihr ungestört reden könnt."

„Hörst du mir überhaupt zu?" fragte Tonks etwas ernster nach.

„Wenn es keine Halbwahrheiten sind, sicherlich." Damit nahm er sich eine Erdbeere und marschierte davon. Den Rest des Tages machte er hier und dort Smalltalk und er verabredete auch das nächste Treffen mit Neville und Anhang, diesmal allerdings in Muggel-London, wo hoffentlich niemand sie überraschte.

Harry war etwas traurig darüber das Remus nicht hier war, doch laut Mad-Eye hatte er einige wichtige Termine, die er nicht verschieben wollte oder konnte. Harry merkte nun erst wieder wie lange er diesen schon nicht mehr gesehen hatte. Sie schrieben sich zwar und er hatte auch einen Heuler von ihm bekommen, aber sonst kam nichts. Er musste grinsen, als er an den Heuler dachte. Da Remus nur darauf geschrieben hatte Damit sich nicht alles in deinen Leben ändert.

Das große Feuerwerk der Zwillinge war der krönende Abschluss des Festes, da sich das Brautpaar nun auf zwei Besen von seinen Gästen verabschiede. Fred und Georg hatten noch Dosen an diese gebunden, die nicht klapperten sondern in der Stimme von Molly Ermahnungen zum Besten gaben.

Fliegt schön rechts, ich möchte eine Enkeltochter, Bill putz dir die Nase, Fleur gib ihm auch genug zum Essen, deck ihn immer schön zu waren nur einige von diesen Ermahnungen, die nun unter dem Gelächter der Gäste zitiert wurden. Molly war zu gerührt um sich die Zwillinge zu greifen. Sie schniefte nur in die Schulter ihres Mannes und winkte bis Fleur und Bill aus dem Blickfeld verschwunden waren.

Harry machte sich auf dem Heimweg, es war eine gelungene Feier gewesen, aber er wollte morgen Fit sein, denn das war sicherlich kein leichtes Gespräch, auch wenn er so langsam erkannte, das Bella wirklich ein Opfer zu sein schien.


„Mr. Delacour" Harry hatte ihn angesprochen, da er mit seinen blauen Augen und blonden Haaren, sowie einer Figur die Duddi alle Ehre gemacht hätte nicht zu erkennen war, wie er hoffte.

„Ah, Frederic folgen sie mir" Yves grinste über seinen Praktikanten und marschierte mit Harry zu Empfangsschalter, wo sie sich anmeldeten, dort kurz abfällig gemustert wurden und nur eine oberflächliche Überprüfung stattfand.

Sie stiegen in den Fahrstuhl und stiegen in der gleichen Etage aus, die Harry schon bei seinem letzten Besuch genommen hatte, nur gingen sie diesmal in eine andere Richtung. Vor einer weiteren Tür hielten sie inne, bis sich Yves auch hier angemeldet hatte und diese geöffnet wurde.

Sie waren nun in einem völlig weißen Raum getreten. Die Wände, die Decke, selbst der Tisch am rechten Rand war weiß. Harry schätze, dass in diesen Raum eine Art Überprüfung stattfand und hoffte das Tonks das in ihrer Taktik Harry zu verkleiden mit einbezogen hatte.

„Dort werden wir gleich Mrs. Lestrange treffen." Yves zeigte etwas rechts von Harry auf eine ebenfalls weiße Tür. „Bitte lege deinen Zauberstab und andere Gegenstände, die als Waffen gelten könnten, dort ab." Harry hat damit schon gerechnet und deshalb nur einen Stab dabei, er überlegte kurz, ob er aus Spaß einen Impuls loslassen sollte. Ließ das aber doch sein, es war das Zaubereiministerium, Muggeltechnik war hier sicherlich verpönt.

Als sie die Sachen abgelegt hatten betraten sie den nächsten Raum, dieser sah aus wie ein Verlies bei Gringotts. Kalte graue Wände die feucht wirkten, in der Mitte ein Tisch und auf dem ersten Blick war keine weitere Tür zu erkennen, aber als er sich umschaute verschwand auch die Tür durch die sie gerade getreten waren. Harry folgte Yves und erblickte eine etwas nervöse aber recht gut gepflegte und genährte Bellatrix Lestrange. Sie sah aus, als wolle sie sofort etwas fragen, schien aber auf etwas zu warten, da sie nervös auf ihrem Sitz hin und her rutschte und wie gebannt auf Yves schaute.

Yves nahm eine rötlich schimmernde Glaskugel aus seiner Tasche und legte sie auf den Tisch. Er bat Harry Platz zunehmen und als alle drei saßen färbte die Kugel sich Blau und Bellatrix begann sofort. „Haben sie was von ihm oder meiner Schwester?" sie schien sich für Harry gar nicht weiter zu interessieren.

„Deiner Schwester geht es gut und sie lässt dir ausrichten, dass du deinen Graphornarsch zusammen reißen sollst Trix." Harry hatte geantwortet bevor Yves überhaupt reden konnte. Bellatrix starre ihn an, als hätte er Drachenohren und ein Graphorn Horn im Gesicht.

Bevor sie fragen konnte legte Harry kurz seine Hand auf den Tisch, so dass der Siegelring der Blacks erschien. Sie nickte und Tränen liefen ihr über das Gesicht, die sie versuchte sofort abzuwischen. „Zissa ist in Sicherheit und wird immer zu dir stehen, egal was passiert oder wie du dich entscheidest. Ich soll dir auch noch sagen, du schuldest ihr eine Galleone vier Sickel und zwölf Knut." Harry wusste das das ein Code war, aber Narzissa hatte ihm nicht gesagt was dieser bedeutete.

„Das ist schön zu hören" sie lächelte geistesabwesend, als wäre sie weit in die Vergangenheit gereist. „Danke, für alles was du für sie getan hast." Sie atmete beruhigt aus.

„Das würde ich für jeden tun der es verdient" erwiderte Harry ohne zu zögern. „Für jeden verstehst du?" Sie nickte, Harry hatte aber das ungute Gefühl das sie nicht motivierter geworden war. „Bella sie vermisst dich sehr, sie braucht dich, sicherlich mehr als sie sich selber eingesteht." Harry wusste nicht ob das stimmte, doch was sollte er ihr anderes sagen.

„Mrs. Lestrange" Yves brachte sich nun ins Gespräch mit ein, „Morgen ist die Untersuchung und ich habe immer noch nicht ihre Zustimmung." Sie schaute ängstlich zu Yves und anschließend zu Harry, scheinbar war sie immer noch nicht dazu bereit die Angst vor Voldemort schien zu groß.

„Bella ich weiß ich könnte es fordern" sie musterte ihn mit einer Mischung aus Angst und Überraschung. „Das will und werde ich aber nicht, es ist deine Entscheidung und dein Leben. Ich werde nie etwas von dir fordern was du nicht willst." Er schaute ihr direkt in die Augen „ich kann dir nur eins versprechen und zwar das wir dir nur helfen können wenn du bei uns bist."

Nun konnte sie sich nicht mehr zusammen reißen und heulte los. So Stolz sie auch die ganze Zeit versucht hatte zuwirken, das war nun vorbei. Vor ihnen war nun ein eingeschüttertes Persönchen. „Ich habe Angst" schniefte sie „solche Angst, ich weiß nicht ob ich das kann" jammerte sie weiter.

Harry wäre am liebsten um den Tisch gesprungen doch das war nicht erlaubt und so musste er tatenlos zusehen wie sie dort jammerte. „Wir werden dir helfen so gut es geht" Harry schaute kurz auf Yves und sagte dann „sie wird Morgen bei dir sein." Nun schaute Yves überrascht, nickte aber zustimmend, als er den fragenden Blick von Bella in die Richtung der beiden sah.

Sie nickte nun und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht, sie versuchte auch ein Lächeln, was ihr nur andeutungsweise gelang. Als auch schon die Kugel auf dem Tisch anfing zu flackern. „Sagen sie der Banshee das Geld wird sie nicht ohne Beweise bekommen und sie soll unsere Anatomie nicht dauernd verwechseln." Scheinbar wieder ein Spitzname der beiden Schwestern.

„Das hätten wir dann Mrs. Lestrange, wir sehen uns dann am Freitag…" in diesen Moment wurde die Kugel wieder Rot. „…und werden den Verhandlungsablauf nochmals durchgehen." Sie nickte als Zeichen, das sie verstanden hatte.

Harry nickte und die beiden machten sich auf den Rückweg. Harry war froh, als er das Gebäude endlich verlassen hatte und er nun wieder er selbst sein konnte. Er hatte sich noch kurz mit Yves über den Ablauf mit Narzissa verständigt, diese sollte als Krankenschwester dort aufkreuzen und konnte so Bella während der Entfernung des Mals beistehen. Jetzt verschwand er zur Hütte, um es der sicherlich völlig nervösen Narzissa zu sagen.

Harry hatte Recht, er war kaum erschienen, da wurde er auch schon mit Fragen bombardiert. Wie geht es ihr? Was hat sie gesagt? Wie sieht sie aus? Wird sie gut behandelt? Harry beantwortete ihr geduldig die Fragen und erklärte ihr anschließend, was er ihr für morgen versprochen hatte. Die Reaktion war doch anders als erwartet, da sie sich auf ihn stürzte und ihm einige Küsse ins Gesicht drückte.

„Was hatte das mit dem Geld zu bedeuten?" fragte Harry, nachdem sie von ihm abgelassen hatte.

Sie wurde zu Harrys Überraschung etwas nervöser und murmelte etwas von wegen sie müsse noch einiges vorbereiten und verschwand nach oben. Harry würde wetten, dass sie sogar rot angelaufen war.

Harry verschwand anschließend wieder, er hatte Nachricht von Justin erhalten und sie wollten sich heute in Muggellondon treffen und etwas abhängen. Sie waren erst im Kino, anschließend in einer Spielhalle, in der Justin Harry in einer Terminator Version zeigte was Muggelwaffen alles können.

Allerdings hätte er das nicht machen müssen, da Harry in seiner Hotelzimmerwoche sehr viele Berichte über Muggelwaffen und Spezialeinheiten im Fernsehen gesehen hatte. Das war das Interessanteste, was er Nachts gefunden hatte. Da er nicht raten wollte, wie viele Karos auf einem Blatt waren und schon gar nicht anrufen wollte, obwohl die Damen mit Peitsche es gerne so gehabt hätten.

Als Justin Harry das dritte Mal gezeigt hatte, dass er besser war, machten sie sich auf in eine Kneipe, die Harry aussuchen durfte. Justin wunderte sich wo Harry mit ihm hinwollte und fing an zu protestieren, als er erkannte wo er ihn genau hin führte. Aber das ließ Harry nicht gelten, den heutigen Abend würden sie bei Crissi beenden, vielleicht würden sie sogar Duddi treffen.

Als sie wieder in der Loge abseits bedient wurden, brauchte Justin einiges bevor er etwas lockerer wurde. Harry musste ihm auch dreimal schwören, dass er Susan nichts davon erzählen würde, allerdings würde Harry diese Entscheidung erst endgültig fällen, wenn es soweit war. Was Justin scheinbar auch wusste.

„Woher kennst du den Laden?"

„Mein Cousin musste mich mitnehmen. Ahh, wo wir vom Basilisk sprechen kommt der Schwanz um die Ecke." Harry nickte Richtung Eingang, wo Duddi gerade einmarschierte.

„Das ist dein Cousin?" Justin grinste „wusste gar nicht das du Pottwale in der Verwandtschaft hast."

„Naja, Freunde kann man sich aussuchen, Verwandte nicht." Erwiderte Harry, grinste aber auch bei dem Vergleich.

Justin grinste „Oh deine Verwandtschaft gibt sich die Ehre."

„Potter was machst du hier?"

Harry warf einen bedeutungsschweren Blick Richtung Justin. „Hallo Duddi wie geht's?" Justin verdrehte die Augen, „Fernseher wieder heile?"

Dieser musterte ihn angestrengt durch seine Schweinsäuglein „Das warst du?" Er schlug mit seiner Faust in die flache Hand.

„Ja aber deine Eltern haben dir sicherlich einen größeren gekauft, jetzt wo sie die Million bekommen haben?"

Duddi musterte ihn wieder fragend, „nah für meinen Aufenthalt, haben sie dir nichts davon abgegeben?" Harry sah ihn bedauernd an, „das würde ich ihnen aber heimzahlen." Harry griff in seine Tasche und reichte Duddi ein Bündel Pfund Noten „damit du auch was davon hattest." Duddi schaute nun angepasst zu seinen IQ auf Harry, als seine Freunde ihn auch schon Richtung Bühne zogen.

„HUHARR" rief Justin, Harry versteifte sich innerlich bei dem Ausspruch „endlich ein Sieg ohne Prügelei, ich glaube du wirst erwachsen." Justin grinste zu Harry, der auch grinsen musste.

„HUHARR?"

„So ein Gebrüll von jemanden, den ich bei meinem Onkel getroffen habe" erwiderte Justin lässig.

„Hört sich dämlich an, aber ich habe das glaube ich schon mal gehört" Harry tat als würde er nachdenken.

„Sicherlich einer der Filme von mir, ist so ein Anfeuerungsspruch bei den Amis."

„Stimmt, wenn die aus dem Graben gehüpft sind" meinte Harry, er erinnerte sich gerade an eine dieser Szenen.

„Also ich muss schon sagen, deine Verwandtschaft ist etwas auf das man stolz sein kann" sagte Justin und schaute in die Richtung der Bühne.

Harry folgte seinen Blick und sah wie der zweihundertfünfzig Pfund Duddi gerade Limbo unter dem Bein einer Tänzerin tanzte. Was durch einen Platsch endete, als Duddi auf der Bühne aufschlug.

Justin lachte so, dass er fast vom Stuhl kippte und wurde erst wieder ernst, als Harry ihn fragte, ob sie jetzt noch zu Susan wollten. Beide lachten anschließend noch eine Weile über Duddi und seine Freunde, bevor sie sich trennten, wobei Harry glücklich darüber war einen Portschlüssel zu haben. Denn apparieren wäre in seinem Zustand die Hölle gewesen.

Er schlug im Esszimmerbereich auf, wie er hoffte leise. Er schaute sich um, scheinbar waren die Mädels schon am schlafen und so steuerte er auf das Sofa zu, er wollte die beiden nicht stören. Er würde sicherlich mehr Lärm machen als nötig und die Treppe wirkte auch viel zu steil für ihn.

Er schaffte es noch seine Schuhe abzustreifen und seine Jacke auszuziehen, warf noch einige Holzstücke in den Kamin und legte sich dann auf das Sofa. Er war sofort weg, nur leider träumte er heute viel:

Bella die nun zwei Dunkle Male trug anstatt des einen und ihn mit weit aufgerissenen Augen anstarrte und wie eine Geisteskranke auslachte. Über Tonks die sich in Schniefelus mit Brüsten verwandelte und meinte „damit sie ihren Traummann wenigsten hin und wieder sähen würde, würde sie für immer so bleiben."

Zu Narzissa die ihm ein Messer in die Brust rammte und ihm ins Ohr säuselte „ich habe einen Erben danke du Trottel". Zu Red - Head die gerade Nott küsste, während Pansy Parkinson diesen mit den Händen unter das Hemd fuhr. Red -Head hauchte in seine Richtung „es ist mir egal ob ich dich teilen muss, Hauptsache ich kann bei dir sein."

Justin der in einen Tarnfleck Kampfanzug und geschultertem Gewehr „HUHARR" schrie, während seine Kameraden sich über den Zauberer beugten der gerade erledigt wurde. Zu Remus der von Ministerium Beamten auf fliegenden Teppichen gejagt und zum Schluss mit silbernen Pfeilen erlegt wurde. Immer wieder versuchte Harry sich einzureden, dass er nur träumte und aufwachen würde, doch dann wechselte der Traum nur wieder.

Tom der gerade ein Schottisches Volkslied summte, während er Neville der Länge nach in Scheiben schnitt. Ein Totesser küsste seine Füße und stammelte immer wieder „Meister ich danke euch." Harry erkante die Stimme erst als Tom erwiderte „ruhig Potter ich muss mich konzentrieren."

„AAAHHH" er schrie auf und erwachte endlich, KRACH, schmerzhaft da er vom Sofa gestürzt war. Er erkannte das es schon hell draußen war und er sah das Tonks und Narzissa ihn überrascht musterten.

„Was ist los?" fragte dann auch Narzissa besorgt.

Harry hob nur die Hand und murmelte „Albtraum", er hielt sich seinen brummenden Schädel. Er versuchte alles um den Alptraum und die entsetzlichen Bilder aus seinen Bewusstsein zu verdrängen und so normal wie möglich zu wirken. Was ihm etwas schwer viel, da er verschwitzt war und verwirrt wirkte.

„Interessanter Abend?" Er nickte nur. „Selbst Schuld" kam es von Tonks und sie grinste ihn diebisch an. „Was hältst du von Zissa?"

Harry sah Tonks verwundert an und als diese auf Narzissa zeigte wusste Harry was sie meinte. Diese trug einen Standart Schwesternkittel vom St. Mungo. Harry grinste nun breit, ihm war eine Idee gekommen und so ging er zu Narzissa und zog seinen Stab und veränderte ihr Outfit ein wenig.

„Was soll das denn sein?" kam es von Tonks, sie grinste aber immer noch breit.

Im Gegensatz zu Narzissa, die etwas unbehaglich an sich herunter schaute und ihrem sehr kurzen Rock und ihrem tiefen Ausschnitt skeptisch gegenüberstand. „Wozu soll das gut sein?" brachte sie auch hervor.

Harry grinste nun, ein Outfit bei dem Duddi voll abgegangen war. „Damit wird sich keiner der Auroren mehr an dein Gesicht erinnern" erklärte er ihr.

Sie ließ die Augenbraun kurz nach oben zucken, „aber so wirke ich eher wie eine Lebedame" brummte sie. Tonks musste schon ihre Faust in den Mund stecken um ein Lachen zu unterdrücken und selbst dann liefen ihr die Tränen noch über die Wange. Narzissa wirklich völlig aufgelöst und pikiert, so etwas war dann scheinbar doch zuviel des guten für sie.

„Aber eine verdammt süße" erwiderte Harry knapp und verschwand unter dem überraschten Blicken der beiden ins Badezimmer. Mit dem Vorsatz nie wieder soviel durcheinander zu trinken. Wieso bin ich mit Justin in diesen Laden gegangen. Harry James Lestrange Malfoy Potter - Black du bist ein unsensibles Arschloch, du hast viel zu viel Glück bei so einen Charakter.


„Ist sie schon los?" fragte Harry, als er geduscht wieder nach unten kam.

„Ja sie trifft sich mit dem Fachmann etwas früher, damit sie nicht weiter auffällt." Sie grinste wieder, „allerdings haben wir den Rock wieder einige Zentimeter verlängert und den Ausblick auf den Bauchnabel verwehrt" erklärte Tonks, die es sich auf dem Sofa bequem gemacht hatte. „Und was machen wir jetzt?"

„Frische Luft schnappen" sagte Harry. „Was hältst du von einem Einkaufsbummel durch die Winkelgasse und anschließend Muggellondon?" Harry erkante an ihrem Gesichtsausdruck das etwas nicht stimmte, aber es wirkte nicht so, als wolle sie es ihm jetzt sagen.

„Ober traust du dich nicht, dich mit mir in der Öffentlichkeit zu zeigen?" Sie sah überrascht auf, Jackpot dachte sich Harry. Scheinbar war sie wirklich etwas gekränkt gewesen, das sie nicht zusammen zu der Hochzeit waren.

„Doch" warf sie ein knapp ein.

Harry erinnerte sich an sein Gespräch mit Fred und Georg von wegen der Hochzeitfeier, wie musste sich Tonks wohl dort gefühlt haben. Langsam begriff er immer mehr Dumbledores Worte bezüglich der Verantwortung. „Tonks?" diese sah erneut zu ihm „ich meine Bummeln richtig als Pärchen."

„Harry du brauchst..."

„Doch tue ich" unterbrach er sie „ich weiß was du für mich geopfert hast und ich würdige es, indem ich so tue als wäre nichts zwischen uns in der Öffentlichkeit, das ist nicht fair."

„Ich habe nichts geopfert Harry." Sie war nun vor ihn und gab ihm einen Kuss. „In Ordnung, normal ist diese Beziehung nicht, aber ich bin auch kein normales Mädchen." Sie lächelte ihn spitzbübisch zu, ließ ihre Haare Pink werden und sagte „fertig."

Beide erschienen in der Winkelgasse und schlenderten Hand in Hand durch die einzelnen Läden. Hier und dort erstanden sie wie Harry fand Staubfänger oder unnützes Zeug. Laut Tonks waren das allerdings äußert Dekorative Gegenstände, die für das Leben in der Jagdhütte unablässig waren.

Harry würde lügen, wenn er sagen würde er hätte nicht am liebsten einige Male seinen Zauberstab gezogen und die Leute verhext die sie begafften, aber Tonks schien das nicht weiter zustören und mit der Zeit war es ihm auch egal. Sollten sie sich doch ihre Mäuler zerreißen. Ihm gefiel es hier mit Tonks, sollten Sie doch verschwinden. Sein Verhalten verwunderte ihn selbst, früher war es ihm doch auch egal gewesen was man von ihm dachte und nun?

Als sie durch Muggellondon gestreift waren, entdeckte Harry etwas, was ihn auf eine Idee brachte. Er hatte schon öfters überlegt ob die Jagdhütte auf lange Sicht ein Heim bilden würde, allerdings war im keine Alternative eingefallen.

„Was ist mit dir Harry?" Tonks hatte ihn angesprochen, da Harry stehen geblieben war und weiter auf die zum Verkauf stehenden Häuser schaute.

„Wie gut kennst du dich mit Muggeln aus?" fragte er. „Ich meine wir sind im Ministerium gemeldet, wie läuft das hier?"

„Genauso, jeder ist mit Wohnsitz und allen anderen Angaben bei Einwohnermeldeamt gemeldet, wieso?"

„Woher weist du das?"

„Mein Dad war Muggelstämmig" sie sagte das, als müsste sie das einem dreijährigen erklären.

„Ach ja", Harry rügte sich selber „hast du diesen Ausweis oder noch besser kannst du so einen Ausweis manipulieren?"

„Natürlich nicht" sagte sie in so einen entsetzten Tonfall der klarmachte, jederzeit.

„Lass uns in ein Cafe oder so was" unterbreitete Harry nun, sie nickte, scheinbar war ihr klar das er hier nicht weiter reden wollte. So gingen sie in das nächste Straßencafe und als sie ihre Getränke hatten, begann Harry von neuen.

„Ich habe mir überlegt, dass wir uns ein Haus kaufen könnten, außerhalb der Zaubererwelt in einer Kleinstadt irgendwo in England."

„Wieso?"

„Was ist wenn Bella wirklich freikommt?" Auf ihr erregtes Zucken „Anders, wenn Bella frei ist, ist die Jagdhütte erstens auf Dauer zu eng, zweitens wird sie mit Sicherheit von Tom und seiner Brut gejagt und drittens wissen wir nicht, wie die Gemeinschaft auf ein Freispruch reagiert."

Tonks nickte verstehend, „also willst du offiziell ein Haus bei den Muggel kaufen?"

„Ich will es so magiefrei wie möglich erwerben. Das heißt niemand in der Nähe, der auch nur an Zauberei glaubt. Keine Zauber die man auf den Kaufunterlagen nachvollziehen kann, es soll wirken als hätte ein Muggel ein Haus gekauft und fertig."

„Warum das ganze, wir können die Unterlagen doch verschwinden lassen oder mit einen Anti – Muggelzauber belegen."

„Genau das will ich nicht, ich möchte das jemand ein Haus kauft, der echte Muggelausweise hat, der ordnungsgemäß Steuern dafür bezahlt, der seinen Rasen auf Muggelweise weg macht. Es soll wirken wie ein ganz normales Muggelhaus. Keiner der es sieht oder die Unterlagen überprüft. soll merken das es Zauberer beherbergt."

„Wieso? Ich meine wenn du die Zaubererwelt austricksen willst. reicht doch der Kauf auf die Muggelweise."


Ich hätte gern Meer

mig

Silvertrust

HIER UNTEN BEI GO (sofern ff nicht gerade wieder eine Macke hat)