Kapitel 38:

Onnextra's Ende

貴様が大嫌いんだ!

"Piccolo-san! Piccolo-san!", rief Trunks und lief zur Zimmertür des Namekianers, dort hämmerte er wild gegen die Tür in der Hoffnung das er nicht schon bei Tisch saß, "Piccolo-san, mach auf! Mach auf in Gottes Namen, öffne die Tür!"

Das sein Rufen und Bitten auf Dauer keinen Sinn hatte wusste der Junge. Er hatte in seiner Panik einfach verdrängt das Chichi erklärte das nur noch einer am Tische fehlte und das war Ruky. Geschwinnt lief er den Gang wieder zurück zur Treppe die in die Große Halle führte. Anstatt aber direkt die Treppe nach unten zu laufen, sprang er am Geländer nach unten. So ging es viel schneller. Schließlich kam Trunks auf dem Boden auf und rannte in den Essensaal.

Bulma sprang sofort auf. Das etwas nicht stimmte war sonnen klar und nicht zu übersehen. Das rote Blut tropfte von Trunks herunter als ob es aus seinen eigenen Adern floss. Seine Mutter lief sofort panisch zu ihm und fuhr ihn regelrecht an:
"Was ist los, Truks? Was ist passiert? Ist das ... Das ist nicht dein Blut?"

"Nein Mama!", antwortete Trunks und legte sich in heftig zitternd in die Arme seiner Mutter, "Ruky-chan's Blut!"

Mehr bekam er nicht mehr aus seinem Munde heraus, es war auch genug. Sofort sprangen Piccolo, Son Gokuu, Son Goten und Minako auf und rannten aus dem Raum.

Bulma wirkte ein wenig verzweifelt als sie merkte das Trunks in ihren Armen weggetreten war. C-18 ging langsam zu ihr und nahm der Frau Trunks ab.

"Geh du und sieh mit Chichi-san nach was noch zu machen ist. Ich werd ihn ersz mal sauber machen und neue Sachen besorgen!", meinte sie, doch Bulma zögerte noch, "Mach schon bevor es zu spät ist!"

Bulma nickte und machte sich zusammen mit Chichi auf den Weg ins Kinderzimmer wo Son Goten und Minako verstört warteten. Minako war in Tränen aufgelöst und schmiegte sich an Son Goten's Schulter.

"Ihr habt euch das doch wohl nicht angesehen? Goten-chan, Minako-chan?", fragte Chichi energiegeladen. Wie immer wirkte sie als ob sie gleich in die Luft gehen würde.

Son Goten schüttelte hastig den Kof: "Papa hat Minako-chan heraus geschoben bevor ich herein kommen konnte. Nach ihrer Reaktion zu urteilen muss es noch schlimmer aussehen als bei ... ähm ... na ja, ihr wisst schon..."

Bulma schob sich schweigend an Son Goten vorbei, der warnende Blicke von Chichi bekam. Diese folgte Bulma ins Zimmer wo Piccolo und Son Gokuu versuchten Ruky's Blutung zu stillen.

"Das ist die Antwort auf diese enormen Schwankungen ihres Ki, Bulma! Ruky-chan war schwer verletzt!", erklärte Piccolo leise.
"Aber...", wandte Bulma gereizt ein.

"Durch den Druck des Ki konnte sie am Leben gehalten werden. Dann hat sie mit ihrem 'Kamehame-Ha der Freundschaft' ihr letztes gegeben und nun...", fügte Son Gokuu hinzu.
Bulma sah auf den blutüberströmten Boden hinab. Warum war diese Welt so verdammt ungerecht? Ruky konnte doch nicht einfach sterben nachdem sie dieses Wunder vollbracht hat.

"Sie wird doch nicht sterben oder?", sprach Chichi nun leise aus, was die anderen sich auch voller Angst fragten.

Piccolo nickte stumm in sich hinein: "Wenn ich ganz ehrlich sein soll, sehe ich keine Hoffnung mehr für Ruky-chan. Sie ist nur noch deshalb am Leben weil sie ein Saiyajin ist. Sie wird ganz sicher in wenigen Minuten sterben! Ruky-chan's Blutverlust ist einfach viel zu hoch. Ihr Körper kann dies einfach nicht aushalten..."

"Das dürfen wir nicht zulassen! Verdammt noch mal Piccolo dieses Mädchen hat uns alle gerettet zum Teufel noch mal! Wir können doch nicht einfach nur rumstehen und warten bis die Kleine stirbt! Wenigstens versuchen müssen wir etwas!", fuhr Bulma Son Gokuu und den Namekianer an. In ihr kam eine Wut zum Ausdruck die sie nur selten in sich verspürt hatte. Zuerst musste sie mit ansehen wie Vegeta von einem Monster dahin geschlachtet wurde, und jetzt sollte sie hilflos mit ansehen wie das junge Mädchen der sie ihr aller Leben zu verdanken hatten, starb.

"Dann sag du mir wie ich Ruky-chan ohne Dende, ohne Zensu oder sonstige Wundermittel heilen soll! Ich bin nicht wie Dende, Bulma! Ich kann niemanden heilen, ich bin ein Krieger!", fauchte Piccolo zurück.

Bulma war ganz und gar nicht überrascht dass Piccolo so sehr in rage geraten war. In seinen Augen spiegelten sich Schmerz wieder. Auch er hatte einen großen Verlust erlitten. Er und Dende waren stehts gute Freunde und hatten immer zusammen gehalten. Manchmal kam es ihr vor als seien die beiden Brüder gewesen die aufeinander aufpassten. Und Ruky ... Ruky war für Piccolo mittlerweile schon wie eine Tochter. Für alle Mitglieder der Gruppe Z war Ruky etwas besonderes. Ihr fröhliches Wesen, ihre strahlenden Augen und ihr Lächeln brachte jeden dazu wieder Hoffnung zu bekommen. Ruky war es die die Gruppe Z dazu brachte nicht aufzugeben. Und sie versuchte jeder Zeit sich in die anderen hinein zu versetzen damit sie niemandem schadete.
"Ruky-chan wird nicht sterben! Es gibt einen Weg!", antwortete Bulma wieder ruhiger und sah dem Namekianer direkt in die dunklen Augen, "Ich weiß wie wir Ruky-chan retten können. Wie so oft wird uns die Technik der Saiyajins den Kopf aus der Schlinge ziehen. Wir werden sie in den Medi-Tank bringen. Im Keller haben wir so ein Teil herum stehen!"

"Alle Achtung Bulma! Ich wusste gar nicht das wir so was überhaupt hier in der Festung haben!", sagte Son Gokuu begeistert.

Die drei warteten auch nicht länger. Piccolo nahm Ruky auf den Arm und zusammen mit Bulma verließ er das Zimmer. Chichi besah sich das Zimmer noch eine Weile. Auch Minako wagte es nun wieder das Zimmer zu betreten.

"Es gibt für dich bestimmt jede menge Arbeit in der Festung zu erledigen, Chichi-san. Ich werde das hier schon sauber machen!", meinte das Mädchen matt.

"Ich werde helfen!", fügte Son Goten hinzu.

Chichi gab sich besser gleich geschlagen. Den Kindern konnte man in einer solchen Situation wohl kaum sagen was sie zutun oder zu lassen hatten. Außerdem wurde sie gebraucht. Im Keller sollte es Ruky bald besser gehen, aber dort war sicher viel das es zu arbeiten gab.

Bulma, Piccolo und Son Gokuu hatten die Kellerräume in Handumdrehen erreicht. Bulma ging geschwinnt zu einer gewaltigen Maschine herüber und betätigte einige Knöpfe. Sofort floss eine grün - bläuliche Flüssigkeit in den Tank hinein, in dem Ruky liegen sollte.

Piccolo schloss Ruky an die Beatmungsmaschine die sich im Medi-Tank befand und verriegelte die schwere Eisentür, das alles war so schnell gegangen, dass sich Ruky's Zustand nicht weiter verschlechtert hatte.

Son Gokuu wandte sich nun an Bulma: "Vielleicht ist es besser für dich wenn du dich erst mal ausruhst. Oder willst du lieber in Gesellschaft bleiben?"

"Ist schon gut, Son-kun. Ich denke ich werde mich ein wenig hinlegen, es war ein langer Tag!", entgegnete Bulma und verschwand aus dem Medizinraum.

Piccolo's Blick wanderte besorgt von Ruky zu Son Gokuu. Er machte sich ebenfalls die größten Sorgen um die Kleine, schließlich war sie noch so jung und musste schon so hart kämpfen.

"Mich wundert dass sie noch ein Super Saiyajin ist!", kam es vom Namekianer.

"Sie hat wahrscheinlich durch Vegeta's Tod einen so großen Schock davon getragen dass sie sich noch nicht zurück verwandelt hat. Ich kann mir vorstellen das ihr Zorn noch immer sehr groß ist, auch wenn sie nicht bei Bewusstsein ist so weiß sie in ihrem Herzen noch immer was geschehen ist", erklärte der Saiyajin, "Allerdings ist es mit dem hohen Blutverlust ein Wunder, das stimmt."

"Manchmal hab ich das Gefühl du seist ein ganz anderer Gokuu. Du bist wohl auch so was wie ein Vater für die Kleine geworden, hm!", meinte Piccolo leicht grinsend und verließ den Raum ebenfalls. Es gab nichts mehr das er tun konnte.

Son Gokuu blieb jedoch dort im Keller bei der Kleinen sitzen. Ihn drängte ein beißendes Gefühl, ein warnendes Gefühl das ihm befahl dort zu bleiben. Ganz egal ob er nun etwas tun konnte oder nicht. Vielleicht war es aber auch eher weil er die besorgten und niedergeschlagenen Gesichter der anderen nicht sehen wollte. Ruky war in diesem Medi Tank sehr gut aufgehoben, das wusste er. Langsam floss die heilende FLüssigkeit in ihren Körper und spendete ihr neue Kraft. Bald würde sich auch ihre Wunde wieder schließen und neues Blut in ihren Adern fließen.

In Ruky's bitteren Schlaf in dem sie gefangen war begann sich langsam ein Licht aufzutun. Das Mädchen wusste ganz genau was ihr nun wieder blühte. Eine Vision. Ncht einmal in einem solch hilflosen Zustand blieb ihr so etwas erspart, was sollte sie jetzt wieder sehen? War Onnextra etwa noch nicht besiegt?
"Bitte hör auf! Ich habe Onnextra doch getötet! Bitte zeig mir nicht schon wieder grausame Dinge über Feinde oder Zerstörung! Ich will so was nicht mehr!", rief Ruky dem Licht entgegen.

Zur Antwort kam ihr allerdings nichts Fremdes oder Bösartiges. Es war eine ihr wohlbekannte Stimme, die sie so sehr vermisst hatte:

Vegeta's.

"Beruhige dich erst mal. Glückwunsch, du hast es also hinbekomen. Jetzt komm in's Licht, alles klar?", befahl der Prinz.

Ruky folgte diesem Befehl sofort obwohl ein merkwürdigs Gefühl an ihr riss. Eigentlich wiederstrebte es ihr ein wenig in dieses Licht zu gehen wo ihr Prinz wartete. Oder wollte dieses Gefühl sie einfach nur täuschen und in die Irre führen?
Als sie in das helle Licht trat fand sie sich auf einer grünen Wiese wieder, die mit kleinen Blumen geschmückt war. Der Himmel war violett und es befand sich nur ein einziger Baum an diesem Ort. War sie etwa allein?
"Bleib ruhig bevor du wieder heulst! Du befindest dich in deiner Vision auf dem kleinen Planeten Kaiou's. Ich wohn' zur Zeit hier und du hast Schwein dass du nicht auch hier einziehen musst!", erklärte Vegeta.
Ruky war sehr überrscht, warum hatte sich Vegeta erneut in ihr Unterbewusstsein geschlichen?

"Vegeta Ouji-sama warum...?", begann Ruky, doch ihr fiel jemand anderes ins Wort,

"Weil ich ihn darum bat. Um dir deine Illusionen zu nehmen, die ich dir einst gab."

Ruky drehte sich rasch herum. Hinter ihr war ein Saiyajin aufgetaucht, der ihr furchtbar ähnlich sah. Auch die Aura kam ihr bekannt vor. Sie hatte diese starke Energie schon einmal gespürt. In der Paralellwelt und auch in einer Vision war sie ihr nahe gewesen.

"Vater!", entfuhr es ihr, "Ich ... Ihr seid doch mein Vater!"

Der Saiyajin betrachtete Ruky mit einem nahezu totbringenden Blick. Ruky huschte es klt über den Rücken. Hatte sie etwas etws falsches gesagt?
"Hör zu, mein Name ist Radditz und du nennst mich gefälligst auch so. Mit 'Vater' hatte ich noch nie viel am Hut! Wag' es also nie wieder mich mit 'Vater' oder Ähnlichem anzusprechen, hörst du!", fauchte der große Saiyajin.

Ruky sah erschrocken aus und blickte wieder zu Vegeta, in der Hoffnung er würde diese Situation aufklären. Auf jeden Fall konnte sie sich keinen Reim auf die harten Worte ihres Vater machen. Doch leider musste sie feststellen dass es keine sofortige Erklärung oder Trost gab.

"Nein, sieh mich bloß nicht so unschuldig an, hast du verstanden!", sagte der Prinz, "Ich kann Radditz verstehen. Ich kann gut nachvollziehen dass er dich nicht als seine Tochter akzeptieren will. Wer will so etwas schon!"

"Vegeta Ouji-sama was ... wieso ... Ihr ...", stammelte das Mädchen verstört.

Einen richtigen Satz bekam sie nicht heraus. Wie konnte Vegeta nur so etwas gemeines sagen? Und auch Radditz ... war dies der selbe freundliche Saiyajin den sie damals in ihrer Vision kennen lernte? Ruky bekam plötzlich das Gefühl als ob sich ein tiefer schwarzer Abgrund vor ihr auftat und drohte sie hinunter in die Hölle zu reißen. In das ewige Nichts.

"Aber ... Radditz-san sagtet Ihr nicht das ich geboren wurde, weil Ihr mich wolltet? Weil Ihr mich unbedingt sehen wolltet?", fragte Ruky den Tränen nahe.

"Ich? Nein Kleine, ich sagte dass deine Mutter dich unbedingt sehen wollte. Ich habe dich schon vor deiner Geburt aus tiefsten Herzen gehasst!", antwortete Radditz, "Ich weiß das es für dich wie ein dummer Scherz vorkommen muss, aber irgendwie musste ich dein Interesse für mich ja wecken."

Ruky stand verloren vor den beiden Saiyajins. Soeben hatte sich ihre komplette heile Welt in Scherben aufgelöst. Selbst wenn dies hier nur eine Vision war, so fühlte Ruky doch die Wirklichkeit an diesem Ort. Der Hass den Radditz ihr entgegen brachte war echt und auch Vegeta schien aus irgendeinem Grund genauso zu denken wie ihr Vater. Ihr Magen verkrampfte sich heftig als ob jemand mit voller Wuch hinein geschlagen hätte. Die Tränen flossen heiß über ihr Gesicht und sie ließ sich auf das grüne Gras nieder. Auf Knien sitzend sah sie Vegeta flehend an.
Der Prinz aber stand wie immer stolz vor der kleinen Ruky. Die Arme hatte er vor seiner Brust verschränkt und ein überlegenes Lächeln zierte sein Gesicht.

"Vegeta Ouji-sama ... warum ...?", fragte Ruky noch einmal.

Doe Kälte in Vegeta's Augen war ihr nicht entgangen. Er sah aus als wolle er Ruky mit einem Eiszapfen durchbohren.

Erst nach einigen Sekunden konnte der Prinz antworten: "Warum wir so taten als würdest du einen hohen Wert in unseren Herzen eingenommen haben?"
Ruky blickte mit einem Mal ernst in Vegeta's stechende Eiskristalle. Er hatte den Nagel also auf den Kopf getroffen. Der Prinz der Saiyajins hielt kurz inne, nur um die plötzlich aufgetretene Stille wieder mit einem schallenden Lachen zu durchbrechen.
"In der Tat ast du geglaubt das ich mich von dir umgarnen lasse Tachikawa Ruky? Dau bist genauso dumm wie dieser ehlende Veräter Kakarotto! Weißt du wer dein Vater ist? weißt du in welcher Verbindung Radditz zu Kakarotto steht?", fragte Vegeta und fuhr fort als Ruky tat als zu weinen, "Radditz ist der ältere Bruder dieses Verräters. Das hat aber nur beiläufig dazu beigetragen, meinem Hass gegen dich freien Lauf zu lassen. Du bist Schuld das Onnextra die Erde zu erobern versuchte, deinetwegen geht es Bulma und Trunks schlecht. Deinetwegen wurde ich gedemütigt."

"Es tut mir leid, Vegeta Ouji-sama! Ich glaube es hat wenig Sinn Euch zu sagen, dass Ihr tun und lassen könnt was Euch beliebt. Allerdings ... bleibt meine Liebe zu Euch noch immer bestehen! Hört Ihr? Und auch Euch, Radditz-sama, werde ich eines Tages wieder Leben einhauchen lassen. Das verspreche ich Euch!", brachte Ruky erstickt hervor.
Es war auch für sie überraschend, dass sie dazu überhaupt noch in der Lage war. Sie fühlte sich im Moment so verletzt als ob Vegeta noch einmal in ihren Armen gestorben wäre. SIe blieb einfach stumm im Gras sitzen. Der Mut Vegeta oder Radditz in die kalten Augen zu sehen war verschwunden.

"Sie zu das du nach Hause kommst!", sagte Vegeta noch einmal und die beiden Saiyajins tauchten wieder in das richtige Jenseits ein.

"Und das hieltet ihr beiden nun für nötig? Meine Güte sie hat euch so verdammt lieb und ihr müsst der Kleinen so vor den Kopf stoßen!", schimpfte Kuririn.

Radditz entgegnete nichts darauf, er hielt es nicht für nötig sich rechtfertigen zu müssen. Und schon gar nicht vor einem kleinen Menschen der keine Ahnung vom Stolze der Saiyajins hatte.
Stattdessen antwortete Vegeta grob wie gewöhnlich: "Hör zu Glatze! Du verstehst das nicht, und du wirst es niemals verstehen. Du solltest dich also aus saiyanischen Angelegenheiten heraus halten. Fest steht dass unser kleines Prinzesschen noch genug Stolz und Ehre in sich hat um ihren Vater wieder zu beleben!"

"Ihr seid echt gemein! Ruky-chan ist dch die jenige die hier Stolz und Rückrad besitzt! Ist doch ganz klar dass sie weder den Prinzen der Saiyajins, noch ihren eigenen Vater, den sie so lange gesucht hat, nicht im Stich lässt!", entgegnete Kuririn.

Nun mischte sich der Kaiou des Nordens ein um einen großen Streit zu verhindern. Die Saiyajins waren leicht zu reizen und auf eine Massenprügelei hatte er absolut keine Lust.
"Es ist nicht mehr rückgängig zu machen und ich glaube kaum dass die beiden großartig mit sich reden lassen, Kuririn. Der Kampf gegen Onnextra's Untergebenen waren hart genug und vorderten eure Leben!", sagte der Meister.

Vegeta grinste zu Radditz hinüber: "Na endlich hat einer begriffen warum wir über den Schlangenpfad gekommen sind. Und was sagst du, Radditz? Sollen wir trainieren?"

Der andere Saiyajin nickte zustimmend auf diesen Vorschlag.

Piccolo war bei Minako und Son Goten, die das Kinderzimmer wieder auf Vordermann brachten. Der Namekianer wollte ihnen eigentlich helfen, aber sie waren schon beinahe fertig.
"Ruky-chan wird's überleben", versprach Piccolo, "Mit dem Medi Tank ist sie genau in einer Stunde wieder bei Bewusstsein und wird bei uns sein können. Sie ist sehr hart im Nehmen und dank ihrer saiyanischen Abstammung sind ihr Lebenswille und ihre Stärke hartnäckig genug sie am Leben zu halten."

Son Goten blickte erleichtert auf und meinte: "Da bin ich froh! Ich glaube wenn Ruky-chan auch noch sterben würde, dann wäre alles verloren. Für unsere ganze Gruppe. Aber wo du schon ihre Saiyajin-Cellen erwähnst. Vegeta-san hat mir mal erzählt das die Kampfkraft um ein vielfaches steigt sollte man dem Tode nahe kommen. Wenn Ruky-chan so mächtig ist, dass sie Onnextra so einfach umbringen konnte, wie gefährlich ist sie wohl jetzt?"
"Gibt es für euch Saiyajins eigentlich noch etwas anderes als Kraft und kämpfen? Ich mache mir große Sorgen um Ruky-chan's Gefühle Goten-kun! Wenn sie aufwacht und merkt das alles Wirklichkeit ist...", sagte Minako betrübt.
Piccolo nickte, natürlich hatte Minak Recht. Es hätte schließlich auch gut eine Vision in ihren Augen sein können.

"Dann müssen wir dafür sorgen, dass sie nicht allzu traurig sein kann oder zumindest sollte sie ihre Trauer auch mal vergessen können. Wer hätte ahnen können das ein solcher Regentag über uns kommt wo wir doch gerade begonnen haben wieder alles ins Lod zu bekommen", sagte der Namekianer und sah zu wie die Kinder die Sachen zum putzen wieder zusammen packten, "Goten, Minako-chan ... würde es euch was ausmachen in einem Zimmer zu übernachten? Trunks nehme ich heute Nacht zu mir damit Ruky-chan Ruhe hat."

"Das ist kein Problem!", entgegnete Minako während Son Goten's Gesichtsfarbe einer Tomate ähnelte, "Immerhin ist Manami-chan's Bett noch frei."

"Sehr gut. Dann werde ich in den dritten Stock zu Juuhachi Gou gehen und sehen wie es Trunks geht", meinte er und verschwand aus dem Kinderzimmer.
Sofort lenkte er seine Schritte wie geplant zum Zimmer der Cyborgfrau. Kurzerhand kloppte er an die Tür und C18's Stimme gewährte ihm Einlass.

"Du Piccolo-san! Wunderbar, komm rein. Trunks-kun ist auch schon wieder wach. Ich hab ihn nur gezwungen noch ein wenig im Bett zu bleiben. Außerdem ist es schon spät", entgegnete sie.

"Na sehr schön. Trunks? Geht es dir gut?", fragte der Namekianer.

Trunks nickte: "Juuhachi Gou-san wäre eine gute Mutter, sie hätte ihre Kinder ganz sicher im Griff. Mir geht's ganz gut. Und Ruky-chan?"

"Sie ist noch im Medi Tank", antwortete Piccolo, "Aber Sorgen brauchst du dir keine mehr machen. Sie überlebt."

"Meinst du ich kann morgen mit ihr reden?", wollte der Junge wissen.
Piccolo nickte als Bestätigung.

Das lang ersehnte Lärmen des Medi Tankes ertönte nun endlich. Son Gokuu kannte es gut, denn auf Namek musste er auch einmal in so einem Tank liegen und auf seine Heilung warten.
Schließlich öffnete Ruky ihre schmerzenden Augen. Sie wunderte sich wo sie war, aber richtig Lust sich aufzuregen hatte sie nicht, außerdem ließ Son Gokuu das heilende Wasser wieder aus dem Tank heraus und befreite das Mädchen schnell.

Die kalte Luft an ihrem Körper lies Ruky erzittern. Noch immer fühlte sich ihr Kopf wie eine tickende Zeitbombe an und ihr Schluchzen ging auch noch leise. Son Gokuu ergriff eine kuschelige Decke die er irgendwo herumliegen sah und legte diese um das Mädchen herum.

"Ruky-chan, geht's wieder?", fragte er leise und wuschelte durch das weiße Haar des Kindes. Noch immer hielt ihre Super Saiyajin Stufe an.

Ruky brachte nur stotternd hervor: "Chichi-ue ... mein Papa er ... heißt Radditz!"
( Chichi-ue bedeutet "mein Vater", das "ue" lässt man heut zu Tage weg da es mehr eine Rangbedeutung hat.)

"Radditz?", fragte der Saiyajin mit Nachdruck, "Bist du sicher?"

Ruky nickte stumm als Antwort.

"Aber das heißt ja dass...", stellte Son Gokuu lächelnd fest.

"Ich bin schrecklich müde, Gokuu Oji-chan!", wimmerte die Kleine.
(O-ji-chan bedeutet Onkel!)

Son Gokuu nickte und brachte Ruky wieder ins Kinderzimmer zurück. Dort legte er sie ins Bett und deckte sie gut zu.

"Ruky-chan! Schlaf jetzt und Morgen, da wird es dir bestimmt besser gehen und dann können wir alles für die Wiederbelebung planen. Hab keine Angst, alles wird wieder gut", meinte Son Gokuu, "Gute Nacht."

Damit verließ der ältere Saiyajin das Kinderzimmer wieder und rief alle Erwachsenen zu sich um ihnen die Neuigkeiten zu erzählen. Das Radditz der Vater der kleinen Ruky sei, konnte sich keiner vorstellen. Bulma erinnerte sich noch an den gemeinen Klotz Radditz. Die verblüffende Ähnlichkeit mit ihm fel nicht nur ihr sondern auch Piccolo nun sofort auf.
Nun stellte sich natürlich die Frage ob es klug war dass Ruky ihren Vater wieder zum Leben erweckte, denn schließlich hatte er vor Jahren versucht Son Gokuu auf dei Seite der Saiyajins zu ziehen indem er Son Gohan entführte. Allerdings war Vegeta nun einer der Gruppe Z geworden. Vielleicht war das ein Neuanfang für den anderen.
Das Ruky allerdings noch mit sich kämpfen musste um einschlafen zu können wusste keiner und auch nicht, dass sie sich schlimmer fühlte als zuvor. Warum war es immer sie, die zu leiden hatte...

Ende Kapitel 38, Fortsetzung folgt in Kapitel 39: "Einsamkeit" oder auch "Yakusoku - Boku ga Kimi wo mamorunda!"

Nachwort Kapitel 38:

So meine Damen und Herren, das hier ist eines der letzten Kapitel in der Onnextra Saga. Ich liebe es! Ich liebe es wirklich die kleine Ruky so sehr leiden zu lassen. Und es sei euch versprochen dass dies nicht das letzte mal sein wird, dass sie durch die Hölle gehen muss.
Warum hasst Radditz die kleene Ruky so sehr? Dit is janz einfach ... der Grund liegt bei seiner Vergangenheit und bei der Herkunft seiner kleenen Tochter höhö Ja ich bin wieder sehr fies und werde dieses Geheimnis nicht bis zum Ende der Jeanne Saga preis geben. Wartet also bis zur Saiyajin Saga. Habt aber keine Angst in der Jeanne Saga gibt es noch allerhand Dinge die gelöst werden also müsst ihr euch nicht langweilen :D

Vegeta's Hass scheint euch unpassend und irgendwie total übertrieben? Ich verspreche euch dass ihr den wahren Grund auch noch erfahren werdet .v Wie unser Prinz schon sagte, das Ruky zu Gokuu gehört ist nur ein Grund von vielen noch triftigeren .- Aber dieses Geheimnis werde ich nicht bis zur Mettrox Saga auflösen. Das heißt also noch drei Sagen voller ... Quälerei für Ruky.

Als dann Leute, ich hoffe ihr bleibt dran :D

Was mir gerade so auffällt: Dragonball Ex läuft schon seit einem 3/4 Jahr im Inet! Wow, ich merke gerade wieviel Zeit schon vergangen ist seit ich eine erneute Welle von DBZ Wahn bekam. Und wie lange es schon wieder her ist seit ich diesen Aetat Kurs belegt habe, Ranma-chan kennen lernte knuddel gell Ranma, das is echt schon ne schöne Zeit gewesen? Tja ... und die Zeit in Tromsö habe ich letztendlich auch ganz gut überstanden. Also dann Leute, bis zum nächsten Kapitel :D