Georgie und ich waren demnach auch sehr guter Stimmung am Tag des Balles. Das ganze Haus wimmelte und summte, aus der Küche drangen die delikatesten Gerüche, Dienstboten wuselten eifrig hin und her, Gärtner schleppten üppige Blumengebinde aus den eigenen Gärten durch die Gegend, Geschirr wurde aus den Schränken geholt, Silber wurde poliert, Böden gebohnert. Lady Anne gab mit ruhiger Stimme letzte Anweisungen, ansonsten konnte sie sich blind auf Mrs. Reynolds verlassen, die alles im Griff hatte und an tausend Orten gleichzeitig zu sein schien. Fitzwilliam und sein Vater hatten vormittags zunächst einige Pächter aufgesucht und sich später in die Bibliothek zurückgezogen – sie bekamen wir so schnell nicht mehr zu Gesicht. Zumindest wußte ich jetzt, woher mein Mann seine Abneigung gegenüber Bällen und ähnlichen Veranstaltungen hatte!
Georgiana und ich verbrachten den Nachmittag damit, zu baden, unsere Abendgarderobe anzuprobieren, Schmuck auszuwählen und uns die Haare machen zu lassen. Ich hatte mich nach einem wohltuenden Bad in mein Schlafzimmer zurückgezogen und saß nun, nur gekleidet in meinen seidenen Morgenmantel, vor dem Spiegel. Meine Zofe bürstete mir die Haare und ich hatte mich faul zurückgelehnt und die Augen geschlossen. Ich liebe Haarebürsten! Ich hörte ein leises Geräusch, so als würde eine Tür aufgehen, doch ich hatte keine Lust, die Augen zu öffnen und gab mich ganz den sanften Bürstenstrichen hin.
Als sich jedoch wenige Minuten später warme Finger einen Weg nach unten in meinen Seidenmantel bahnten und das Bürsten aufhörte, schlug ich erschrocken die Augen auf – nur um in das amüsierte Gesicht meines Ehemannes zu schauen, das mich im Spiegel anlächelte. Er hatte die Bürste zur Seite gelegt und widmete sich wieder meinen Brüsten, was mich ungewollt zum Aufstöhnen brachte. Ich hatte doch jetzt überhaupt keine Zeit für solche Dinge! Ich mußte mich anziehen, fertig machen, nach unten gehen… aber ach…hmmmm….
Nein, ich war schon immer sehr schlecht darin gewesen, Fitzwilliams Zärtlichkeiten zu widerstehen. Er hatte magische Hände, wann immer er mich berührte, ich war wie Wachs in seinen Fingern. Er drehte mich halb zu sich hin und öffnete ungeniert meinen Mantel, unter dem ich weiter nichts trug. „Fitzwilliam…ich muß mich anziehen…und…" „Sssch….," murmelte er und küßte mich. Er kniete sich vor mich und seine Hände wanderten an meinem Körper entlang, bald gefolgt von seinen Lippen. Nein, ich hatte keine Kraft, mich ihm zu widersetzen. Fast automatisch öffnete ich meine Beine und gewährte seinen hungrigen Lippen Zugang.
„Wie gut du riechst," flüsterte er und küßte sich einen Weg an meinen Schenkeln entlang. „Nach Seife, nach Rosen…und…" seine Zunge leckte spielerisch zwischen meinen Beinen, „nach Frau. Nach sehr erregter Frau…" Na, das war ja auch kein Wunder! dachte ich ermattet und vergrub meine Hände in seinen Locken. „Fitzwilliam…" murmelte ich und keuchte auf, als er den kleinen, so überaus empfindlichen Punkt küßte und leckte. Ich wußte, es würde nicht lange dauern, bis er mich soweit hatte und kaum hatte ich es gedacht, spürte ich auch schon die mir so vertrauten, heißen Wellen nahen, die mich regelrecht mitrissen und laut aufstöhnen ließen. Ich wand mich in Ekstase auf dem gepolsterten Stuhl hin und her und es dauerte eine ganze Weile, bis ich wieder auf die Erde zurückkam. Schweratmend sank ich in meinem Stuhl zusammen.
Fitzwilliam lächelte selbstzufrieden. „Ich habe dich im Spiegel beobachtet, Liebes," sagte er leise und malte mit einem Finger Kringel auf mein Bein. „Du bist sehr leidenschaftlich, wenn du zum Höhepunkt kommst. Hoffentlich hast du nicht das ganze Haus alarmiert." Er grinste dreist und ich wurde rot. War ich denn wirklich so laut gewesen? Ich wußte, unsere Liebesnächte auf Sandhurst Manor waren schon öfters einmal ein wenig… hm… leidenschaftlicher, sprich auch durchaus etwas lauter. Aber was hatte er vorher gesagt? Er hatte mich im Spiegel beobachtet? Ich warf einen Blick zur Seite und sah dort mein Spiegelbild: eine halbnackte Frau mit einer etwas wilden Lockenmähne und immer noch schamlos geöffneten Beinen. Die Spuren meiner Lust waren ebenfalls sehr deutlich zu sehen. Die Vorstellung, daß mich Fitzwilliam dabei beobachtet hatte…nun ja, es war schon ein wenig erregend, zugegeben.
Ich wollte mich bedecken und die Beine schließen, doch daran war natürlich nicht zu denken. „Nein," murmelte er und streichelte mich an intimster Stelle, „wir sind noch nicht fertig." Mit einer Hand öffnete er rasch seine Hose und befreite seine harte Männlichkeit, mit der anderen schob er meine Beine ein Stück auseinander, um ohne weiteres Zögern in mich eindringen zu können. Aber ich hatte andere Vorstellungen.
Angeregt durch Fitzwilliams Spielerei mit dem Spiegel kniete ich vor ihm nieder und begann, ihm die gleiche Gefälligkeit zu erweisen, die er mir gerade erst erbracht hatte. Mit Fingern, Lippen und Zunge verwöhnte ich meinen Ehemann so, wie er es gerne mochte und drehte ihn ein wenig zur Seite, so daß ich meine Bemühungen ebenfalls im Spiegel verfolgen konnte. Und er hatte recht, es war schon ein sehr anregender Anblick! Ich nahm mir vor, bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit einen großen Spiegel für mein Schlafzimmer in Sandhurst Manor in Auftrag zu geben – egal, wie schamlos und unschicklich das war!
Unser intimes Intermezzo war zwar sehr anregend und befriedigend gewesen, aber genauso gut hätte ich mir das Bad vorher verkneifen können. Ich duftete erregend nach Fitzwilliam und leidenschaftlicher Ekstase, ein Geruch, den ich normalerweise sehr erregend fand, aber nun eben nicht mehr nach Seife und Rosen. Mein Seidenmantel wies mehrere verräterische Flecken auf und war auf der Rückseite naß geworden.
„Ich muß mich noch einmal waschen," sagte ich und stand auf. „Ich hab eine bessere Idee," gab mein Gatte zur Antwort und zog mich kurzerhand in sein eigenes Schlafzimmer. Dort stand eine Badewanne, vollgefüllt mit heißem Wasser. „Nach ihnen, Madam," lud Fitzwilliam mich ein. „Gestatten sie, daß ich ihre Reinigung übernehme." Ich sah mich skeptisch um, doch der Kammerdiener war nirgends zu sehen und wir waren ganz alleine und ungestört. Fitzwilliam griff nach dem Schwamm und seifte mich gründlich ein, und es war so anregend und sinnlich, daß ich – gegen meinen Willen – zu einem zweiten Höhepunkt in kurzer Zeit kam.
„Du bist unglaublich, Liebes," lachte mein Mann, gab mir einen Klaps auf den Po und bedeutete mir, ihm den Rücken zu schrubben. Dieser harmlosen Bitte kam ich gerne nach und mit ein wenig Eile schaffte ich es schließlich, ordentlich gekleidet mit tadelloser Frisur und darüberhinaus pünktlich zum Empfang der Ballgäste zu erscheinen. Vorher hatte ich noch gemeinsam mit Fitzwilliam den Kindern gute Nacht gewünscht.
Georgie grinste mich wissend an, als ich endlich unten erschien. „Mein Bruder sieht so zufrieden aus – ich bin sicher, es liegt nicht an der Vorfreude auf den Ball!" murmelte sie und ich wurde rot. Bevor sie allerdings weitersticheln konnte, nahm sie selbst eine äußerst rötliche Gesichtsfarbe an und versetzte mir einen Hieb in die Seite. „Au!" machte ich aus Reflex, nicht weil es so wehgetan hatte und wollte sie eben zur Rede stellen, doch da bemerkte ich ihren verklärten Blick, schaute in dieselbe Richtung und wußte augenblicklich Bescheid. Julian MacAlister war im Anmarsch, in Begleitung seines Vaters.
Die beiden Schotten waren natürlich nicht zu übersehen. Beide waren große, stattliche Männer, die mit stolz erhobenen Köpfen auf uns zukamen. Aber das war nicht das einzige Merkmal: Beide trugen ihre vornehmste Ausgehtracht. Einen Kilt in den Tartanfarben ihres Clans, ein blütenweißes, gestärktes Hemd, darüber eine edle schwarze Jacke mit massiven, silbernen Knöpfen. Die beiden Herren waren schon ein beeindruckender Anblick – und nicht nur wegen ihrer strammen Waden, die unter dem Kilt hervorblitzten!
Während Sean MacAlister, Julians Vater, genauso aussah, wie ich mir einen echten Schotten vorgestellt hatte – rote, wilde Mähne, Bart, dunkle, blitzende Augen, war sein Sohn das schiere Gegenteil. Julian MacAlister war natürlich ebenso hochgewachsen, aber er hatte schwarze Haare (dunkler noch als Fitzwilliams, wenn das überhaupt möglich war), war glatt rasiert und hatte die blauesten Augen, die ich jemals gesehen hatte. Blaue, kristallklare Bergseen, die genauso durchdringend schauen konnten. Ich wunderte mich nicht, daß Georgie für diesen äußerst gutaussehenden, jungen Schotten schwärmte!
Zu meinem größten Vergnügen spürte ich im nächsten Augenblick Fitzwilliams Hand sehr besitzergreifend auf meinem Rücken. Ein Blick nach links ließ mich schmunzeln: Mein Gemahl starrte die schottischen Gäste fast ein wenig finster an, doch dann siegte seine gute Erziehung und er stellte mir die beiden vor. „Elizabeth, Mr. Sean MacAlister und sein Sohn, Mr. Julian MacAlister. Gentlemen, meine Frau, Mrs. Elizabeth Darcy." Am liebsten hätte ich ihm einmal herzhaft in die Seite gekniffen für seine unterkühlte, fast schon unfreundliche Höflichkeit. Kein Lächeln verirrte sich auf seinem Gesicht und ich war schon gespannt wie er reagierte, falls mich Julian MacAlister später zum Tanz auffordern würde!
Doch der junge Schotte – so höflich er auch zu mir war – hatte sowieso nur Augen für Georgiana und diese verlor sich fast in diesen blauen Seen, auch Augen genannt, so kam es mir vor. Ich wußte, es war nur eine Frage der Zeit, bis Fitzwilliams Aufmerksamkeit geweckt werden würde, was das Interesse des jungen MacAlister für die wohlhabende, einzige Tochter der Familie Darcy anbetraf.
In der Tat dauerte es nicht allzu lange. Julian MacAlister hatte sich gleich den ersten Tanz mit Georgie gesichert, was Fitzwilliam mit einem finsteren Stirnrunzeln zur Kenntnis nahm. Aber er konnte schlecht mit seiner Frau und seiner Schwester gleichzeitig tanzen und so begnügte er sich damit, die beiden nicht aus den Augen zu lassen. „Du wirst Deiner Schwester hoffentlich nicht den Ball verderben," warnte ich ihn, als er vor lauter Starren beinahe eine Figur vermasselte und um ein Haar eine andere Tänzerin umgerannt hätte. Zur Antwort erhielt ich ein undefinierbares Schnauben.
Ich seufzte. „Fitzwilliam, selbst Deine Eltern haben keine Einwände gegenüber den MacAlisters. Und außerdem tanzen die beiden bloß zusammen, sie wollen ja nicht heute nacht noch nach Gretna Green durchbrennen!" Fitzwilliam schaute mich alarmiert an, so als hätte ich ihn gerade auf dumme Gedanken gebracht. Ich schüttelte augenverdrehend den Kopf und fuhr fort, bevor er etwas sagen konnte. „Georgie genießt den Ball und sie mag den Schotten. Warum auch nicht? Die MacAlisters sind eine respektable Familie, wohlhabend, angesehen. Was hast du dagegen einzuwenden?" Ich machte ihn besser jetzt nicht darauf aufmerksam, was eine Ehe mit dem Sohn eines Weinhändlers im Vergleich darstellte.
Fitzwilliam seufzte und schaute sich wieder nach seiner Schwester um. Georgie hatte Spaß mit Julian MacAlister, das war nicht zu übersehen. Sie plauderten angeregt miteinander und lachten viel. „Ich weiß, es gibt keinen Grund, den jungen MacAlister abzulehnen," meinte Fitzwilliam schließlich etwas brummig. „Du und dein Beschützerinstinkt, Liebling," lächelte ich und strich kurz über seine Wange, bevor wir wieder getrennt wurden. „Aber du brauchst keine Angst zu haben, Georgie ist erwachsen genug und wird schon keine Dummheit machen."
Das war ein Fehler, denn Fitzwilliam erinnerte sich sofort an den Weinhändler und seine mühsam erreichte gute Laune sank wieder etwas. „Ach nein? Und was ist mit diesem Greenwood? In den war sie doch angeblich so verliebt? Willst du damit sagen, sie vergibt ihre Gunst zu leichtfertig? Um so mehr ein Grund, sie auf Pemberley einzusperren bis sie reif genug ist, Entscheidungen dieser Art zu treffen! Wobei…solche Entscheidungen muß sie glücklicherweise ja nicht treffen, solange mein Vater und ich etwas zu sagen haben in dieser Sache!"
Ich schüttelte den Kopf. „Beruhige dich wieder und sieh das alles doch einfach ein wenig gelassener! Der junge Weinhändler war nur eine harmlose Schwärmerei, eine Art erste Liebe, und wie gesagt, Georgie wird keine Dummheiten machen. Vertrau ihr einfach." Das war recht viel verlangt, und ich wußte es. Fitzwilliam und seine kleine Schwester – das war ein Kapitel für sich. „Und…Fitzwilliam… es wäre sehr nett von dir und deinem Herrn Papa, wenn ihr Georgie erlauben würdet, aus Liebe zu heiraten."
Fitzwilliam sagte zu diesem Punkt wohlweislich nichts weiter. Aber er nutzte die Gelegenheit, als dieser Tanz beendet war, um mir einen etwas unzüchtigen Kuß auf die Lippen zu drücken und ein kaum zu verstehendes „Ich liebe dich auch, du unmögliche Frau," zu murmeln. Bevor ich etwas erwidern konnte, war er in Richtung Georgiana unterwegs, um ihr den nächsten Tanz abzuluchsen. Kopfschüttelnd starrte ich ihm hinterher, diesem unmöglichen Mann!
Eine amüsierte, tiefe Stimme neben mir holte mich in die Realität zurück. Ich fuhr leicht zusammen und wandte mich um – nur um in die lachenden blauen Augen Mr. MacAlisters zu blicken. „Madam, darf ich um den nächsten Tanz bitten?" fragte er und verneigte sich galant. Entschlossen, mich diesen Abend nicht nur auf die Aufmerksamkeiten meines Ehemannes zu verlassen, nahm ich nur zu gerne an.
Wir waren weit genug von Fitzwilliam und Georgie entfernt, doch natürlich hatte er mich trotzdem im Visir und beäugte mich finster, was Georgie und mich ziemlich erheiterte. Ich grinste innerlich. Glaubte Fitzwilliam wirklich, ich würde mich von blauen Augen und ein paar charmanten Höflichkeiten beeindrucken lassen? Oh ja, Julian MacAlister war ein vollendeter Gentleman. Er pflegte eine leichte, amüsante Konversation, war offenkundig gebildet und – ich hatte es schon öfters erwähnt – er sah gut aus. Aber er war nun einmal kein Fitzwilliam Darcy. Keinen Mann der Welt würde ich für meinen eintauschen – das mußte ich ihm nur noch begreiflich machen. Oder…vielleicht doch lieber nicht. Manchmal war es sicher nicht verkehrt, wenn er darüber Zweifel hatte!
Ich sah von weitem, daß Fitzwilliam mit seiner Schwester in ein ernstes Gespräch vertieft war und hätte ihn würgen können. Aber Georgie schien ihn glücklicherweise gar nicht ernst zu nehmen – sie nickte pflichtschuldig zu seinen Ermahnungen und ließ dann die Blicke schweifen – immer wieder zu Julian MacAlister, der ihr Lächeln jedes Mal erwiderte und dachte, ich würde es nicht merken. Hach, wie niedlich, diese beiden!
Das Stück war zu Ende und Mr. MacAlister dankte mir höflich für den Tanz und brachte mich zu meinem Platz zurück. Er mußte natürlich aufpassen, mehr als zwei- dreimal durfte er nicht mit Georgiana tanzen, um keine neugierigen Fragen aufzuwerfen. Und Georgie selbst mußte allen anderen Tanzaufforderungen der männlichen Gäste Folge leisten, ob sie wollte oder nicht – einen Interessenten abweisen war gleichbedeutend mit Tanzverzicht für den Rest des Abends, um besagten Interessenten nicht zu beleidigen.
Ich hatte gerade eben ein wenig durchatmen können, als der nächste Tanzwillige vor mir auftauchte – ein grauhaariger, aber sehr freundlicher Herr, ein Nachbar der Darcys, und mich auf die Tanzfläche holte. Fitzwilliam, der nur um wenige Sekunden zu spät gekommen war und mich resigniert anschaute, zwinkerte ich zu. Er war doch wohl nicht auf diesen Herrn hier eifersüchtig, der offensichtlich alt genug war, um mein Vater sein zu können? Ein Blick in die Runde sagte mir, daß auch Georgie wieder aufgefordert worden war, diesmal von einem jungen Mann, der sie ganz eindeutig anhimmelte. Ich kicherte innerlich, als ich Fitzwilliams unheilvolle Miene sah. Es war noch ein langer, langer Weg für ihn, fürchtete ich.
Ich unterhielt mich gerade angeregt mit meinem Tanzpartner, einem reichen, verwitweten Gutsherrn aus der Nachbarschaft Pemberleys, als es vorne im Eingangsbereich des Ballsaals etwas unruhig wurde und hier und da Gelächter zu hören war. Neugierig, was es wohl zu sehen gab, reckte ich unauffällig den Hals, doch vergebens. Natürlich wollte ich auch nicht unhöflich sein und so beendete ich den Tanz regulär und ließ mich von der Tanzfläche führen, bevor ich mir meinen Weg zum Eingang bahnte.
Als ich in die Nähe kam, wurde das Gelächter immer lauter und die Leute redeten durcheinander und schienen sich prächtig zu amüsieren. Plötzlich wurde – aus welchen Gründen auch immer –die Musik leiser und hörte schließlich ganz auf, was aber anscheinend nur noch zu mehr Gelächter führte. Alarmiert trat ich näher, auch wenn ich nicht genau wußte, warum ich ein so komisches Gefühl hatte. Und ich fand es nicht im geringsten amüsant, als ich zum Orchester hinüberblickte und Victoria und Alexander Darcy gerade dabeiwaren, die Musiker von ihrer Arbeit abzuhalten.
