The black Prince
Disclaimer: Mir gehört auch heute nix ;P
Da ich ein wenig ärger mit meinem I-Net Anbieter habe, werde ich bald wechseln und weiß nicht wann ich wieder verfügbar bin. deshalb bin ich heute mal nett und sende euch diese Kapitelchen, damit das ewige Klagen wegen meiner klitzekleinen Cliffies aufhört. Allerdings...
I have a dream...
Storys just written with Cliffhängersssss
I ask you, are you ready for a cliff?????
Yes we can... yes we, ach egal :)
Viel spass (grinz)
51. Die Tote Legende
Die Dunkelheit hatte sich bereits über die kleine Stadt gelegt. Nebelbänke wanderten die Straßen entlang, zu dieser Jahreszeit durchaus nicht ungewöhnlich, doch trugen sie zu einer seltsamen, ja fast dramatisch theatralischen Stimmung bei, die dem Kommenden Ereignis durchaus angemessen schien.
Man sah dem kleinen Haus an, das sich Jahrelang niemand darum gekümmert hatte.
Vor Jahren mochte es vielleicht einmal ein schönes Häuslein gewesen sein, doch nun wirkte es heruntergekommen.
Harry sog tief die Luft ein, welche das modrige Aroma des nahen Waldes enthielt. Ein echter, ein Lebendiger Geruch.
Und ob er wollte oder nicht, er musste einfach Andächtig innehalten und jedes Detail dieses Ortes in sich aufnehmen.
Dies war der Ort, an dem Harry James Potter starb, niedergestreckt durch einen Todesfluch. Und dies war der Ort, an dem der schwarze Prinz geboren wurde… dort wo alles endete und alles begann.
Unwillkürlich berührte er die Blitznarbe an seiner Stirn. Ein Symbol für das was war und das was kommen würde.
Er konnte die Anwesenheit des Widergängers spüren. Er wurde erwartet.
„Willst du erneut Zeuge sein, so wie schon einmal?", fragte er mit ruhiger Stimme.
„Er bat mich darum. Und wenn es euer Gefallen findet, so werde ich diesem Ereignis als Zeuge beiwohnen mein Prinz."
Harry blickte Wurmschwanz nicht an, sondern nahm noch immer jedes Detail des Baufälligen Hauses auf.
„Es muss dich schmerzen wieder hier zu stehen.", bemerkte der Prinz.
„Ja… es schmerzt. Dies war ein Zuhause für mich. Und auch das Ende meines Lebens in Unschuld."
„Ein magischer Nexus… ein Ort bestimmt für Große Taten. Worte sind Schall und Rauch, lass uns nun Schweigen und begleite mich alter Freund."
Sorgsam und von einer seltsam melancholischen Stimmung erfüllt betrat er das Haus und sah sich um.
Wurmschwanz schwieg und folgte ihm wie ein Schatten.
Vorsichtig bewegte der schwarze Prinz sich durch das Haus, auf ein Zimmer zu, durch dessen geborstene Tür Licht fiel.
Er betrat den Raum… eindeutig ein Kinderzimmer.
Dumbledore saß auf einen Stuhl gegenüber einer verwahrlosten Wiege und summte ein altes Kinderlied.
Harry verharrte und musterte die bizarre Szenerie.
Der Widergänger summte die Melodie zu ende und drehte sich langsam zu Harry um.
Er wirkte alt, des Lebens überdrüssig… anders konnte man es nicht beschreiben.
„Lily liebte dieses Lied. Sie hatte es dir immer vorgesummt, wenn ich euch besuchen kam. Wer hätte damals auch nur ahnen können, das es einmal so kommen würde?", sprach er mit schwerer Stimme.
„Sieh dich um Harry. Hier liegen deine Wurzeln. Bist du noch dazu fähig etwas deswegen zu empfinden? Oder ist deine Seele bereits so verkrüppelt wie die von Tom, dem jedes Gefühl außer Hass fremd geworden ist?"
Keine Regung zeigte sich auf Harrys Gesicht.
„Derartig Pathetische Reden stehen dir nicht gut zu Gesicht Kreatur.", erwiderte er emotionslos.
„Mag sein… doch ich kann noch fühlen. Ich fühle bedauern, das alles so kommen musste. Trauer um Lily und James… und auch um das, was aus dir wurde. Widergänger oder nicht, ich bin dennoch ein Alter Mann, der ein wenig in Erinnerungen schwelgt. Doch ich denke du möchtest zur Sache kommen."
Harry musste nichts erwidern sondern blickte einfach in diese stahlblauen Augen.
„Erlaube mir eine Frage, bevor wir zur tat schreiten.", bat die Kreatur.
„Natürlich…"
„Wofür kämpfst du?"
Harry blickte den Widergänger irritiert an.
„Wie bitte?"
„Wofür kämpfst du? Ich möchte wissen, ob du noch weißt wofür du kämpfst. Nur für eine Prophezeiung? Für dein persönliches Vergnügen? Worauf läuft das alles hinaus?"
Was für eine dumme Frage. Harry wollte gerade zu einer höhnischen Antwort ansetzen… doch es fehlten ihm die Worte.
Irritiert hielt er inne und wunderte sich über sich selbst.
Sollte diese Antwort nicht einfach sein? Bevor er sich… verliebte, ja, da war diese antwort einfach gewesen. Er hatte für sich gekämpft. Um zu Überleben. Um der größte der Lebenden Großmagier zu sein. Doch nun…
Er spürte, das dies nicht mehr sein Ziel war. Etwas hatte sich verändert, etwas das er nicht in Worte zu fassen vermochte.
„Ich weiß es nicht mehr… aber das ist nicht wichtig.", erwiderte er ehrlich.
„Wenn wir beide fertig sind, dann wirst du es wieder wissen.", prophezeite Dumbledore und erhob sich.
Alle Müdigkeit war von ihm abgefallen und einer Spannung gewichen, die den Körper des Widergängers wirken lies, wie eine fast bis zum Bersten gespannte Stahlfeder.
„Peter, mein guter Junge. Verwandle dich und sei der Zeuge und Richter in diesem Duell.", sprach Dumbledore mit stählerner Stimme.
Wurmschwanz verneigte sich vor den beiden Kontrahenten und verwandelte sich in seine Rattenform.
„Du willst das Auge des Ra…. und wenn du mich vernichtest, dann wird es dich finden. Ich habe es in eine weiße Kaskade gebannt, welche nur durch meinen endgültigen Tod zerstört werden kann. Sollte ich dich besiegen, werde ich mein möglichstes Tun, um es zu vernichten und Tom zu töten, damit Hermine frei Leben kann. Das verspreche ich dir."
Harry erhob grüßend den Stab, küsste ihn und verneigte sich. Dumbledore erwiderte die Geste und dann standen sie sich gegenüber.
Es verging Zeit.
Harry vermochte hinterher nicht zu sagen, ob es Sekunden waren, Minuten… vielleicht Stunden.
Es zählte einfach nicht mehr, die Zeit hatte ihre Bedeutung verloren.
Stahlblaue Augen gruben sich in Saphirgrüne.
Sie würden Kämpfen um den Gegner zu vernichten. Keiner würde sterben wollen.
Harry spürte wie sein Herzschlag von einer Sekunde zur nächsten begann zu Rasen.
Das Adrenalin schwappte in heißen Wellen durch seinen Körper.
Zeitgleich ließen die Kontrahenten ihre Stäbe vorschnellen.
Komprimierte Ströme Arkaner Energie von nicht zu messender Intensität kollidierten in dem Kleinen Raum und entluden ihre zerstörerischen Energien.
Harry disapparierte vor das Gebäude, genau wie Dumbledore.
Er rematerialisierte im Garten und das Haus kollabierte in einer gewaltigen Schuttwolke, doch dafür hatte der Prinz keine Augen.
Geschickt drehte er sich aus dem Wirkungsbereich eines weiteren Fluches, den Dumbledore auf ihn abfeuerte.
Noch in der Drehung sammelte er seine Energien für eine Dunkle Kaskade und feuerte sie in die Richtung, aus der er beschossen wurde.
Er hatte den Fokus weit gewählt und traf Dumbledore, der von der wucht des Zaubers einige Meter fort geschoben wurde, tiefe Furchen im verwilderten Rasen hinterlassend.
Harry nutzte die Zeit und sandte einen zerstörerischen Kraftschlag in die Richtung des Widergängers.
Dieser hatte sich auf den Beinen gehalten und konterte die Komprimierte magische Energie welche ihn zerschmettern sollte, mit einem eigenen Kraftschlag.
Die Zauber prallten aufeinender und erneut entluden sie ihre zerstörerischen Energien in einer gewaltigen Explosion.
Die beiden Kontrahenten wurden durch die Druckwelle einige Meter nach hinten geschleudert, schafften es dennoch auf den Beinen zu bleiben.
Plötzlich flogen Trümmer des Hauses auf den schwarzen Prinzen zu.
Für dieses eine mal schloss Harry seinen Frieden mit dem Vampir, der in den Untiefen seines Wesens lauerte und überlies ihm völlig bewusst die Kontrolle über sein Tun.
Diese Nekromantischen Wesen verfügten über Reflexe, die nicht einmal Harry beherrschte, weit jenseits dessen, was ein Mensch zu tun vermochte.
Der Vampir sprang unmenschlich schnell umher und wich den Trümmern aus. Irgendwie griff diese Wesenheit nach Harrys Magie. Diese schnellte hervor, packte die Gesetze der Physik und verbog sie zu seinen Gunsten.
Dennoch wurde er an der Rippe und dem Bein getroffen.
Harry spürte die dumpfen Schläge und erkannte irgendwo ihre Bedeutung. Doch das Adrenalin lies nicht zu, das Schmerz sein Bewusstsein erreichte.
Er rollte sich ab und schwang seinen Stab um das Arkane Band zwischen dem Widergänger und den Haustrümmern zu zerfetzen.
Anschließend formte er einen Feuerball und entfesselte diese Gewalt. Mit einem langen Schweif schoss die Kugel aus reinen Magischen Flammen auf Dumbledore zu.
Doch dieser konterte mit einem nicht minder mächtigen Ball aus reinem Eiswasser.
Als die Flüche aufeinander prallten, gab es eine weitere Explosion.
Eine Verpuffung aus reinem Dampf, der sich blitzartig ausbreitete.
Die dicke Feuchte Luft machte das Atmen schwer und durchnässte Harrys Kleidung, der einen weiteren Fluch auf Dumbledore abfeuerte, der mit geradezu Jugendlicher Energie und Schnelligkeit auswich, soweit der Prinz es beurteilen konnte.
Der Dampf machte seinen Kontrahenten zu einem undeutlichen Schemen. Um so deutlicher spürte er die widersinnige Energie der Kreatur, welche bei jeder Bewegung Verletzungen im natürlichen Magischen Gefüge zurück lies.
Erneut tauschten die Kontrahenten magische Kraftschläge aus.
Die natürlichen Gesetze der Physik wurden in diesem Kampf gebogen und bis zur Unkenntlichkeit verdreht.
Diese beiden schenkten sich nichts.
Dann sandte Dumbledore einen weiteren gewaltigen Kraftschlag aus.
Harry riss die linke Hand empor und bündelte seine Magie zu einem Schild in der Handfläche.
Der Kraftschlag wurde abgelenkt und schlug eine breite Schneise durch den Nahen Wald.
Bäume zersplitterten zu feinen Holzspänen, welche einer Wolke gleich auseinander stoben.
Die pure Gewalt des Kraftschlages, schlug Harrys Hand nach innen.
Deutlich spürte er wie die Knochen seines Handgelenkes barsten. In widernatürlichen Winkel stand seine Hand ab, doch er beachtete den alles verzehrenden und stechenden Schmerz, welcher sich in die Windungen seines Hirns schlängelte, nicht einmal.
Der einzige Gedanke, außer dem vernichten seines Gegners war, das er Glück gehabt hatte diesen Angriff nicht mit dem Stab abzuwehren. Dieser wäre mit Sicherheit zerschmettert worden…
Zum allerersten Mal in seinem Leben, spürte der Prinz einen Hauch dessen, was man Angst nannte.
Todesangst.
Der Widergänger kämpfte nicht nur mit aller magischer Macht gegen ihn… nein.
Er legte seine ganze Existenz in seine Angriffe. Alles was davon noch übrig war.
Harry verstand, das dieses Wesen seiner Bestimmung folgte und ihn unter allen Umständen Vernichten wollte.
Dieser Hauch von Angst, dieses widernatürliche Gefühl, das sich wie ein eisiger Klumpen in seiner Brust festfraß, das an ihm zerrte und zog, das war der Auslöser.
Auch Harry Kämpfte nun mit allem was ihn ausmachte gegen seine Drohende Vernichtung an.
Zum aller ersten Mal in seinem Leben, fühlte er sich in seiner Existenz bedroht.
Seine Verletzungen und Prellungen missachtend, bewegte er sich noch immer behände zwischen Dumbledores Flüchen hindurch und versuchte nicht mehr sie zu Blocken oder um zu lenken, das Risiko war zu groß geworden.
Statt dessen Riss er mit magischer Macht Tonnenschwere Trümmer empor, welche durch die pure Kraft seines Widersachers zermalmt wurden.
Auch sandte er immer wieder Mächtige Attacken in Richtung Dumbledores, der ebenso auswich.
Dann begann er langsam zu erschöpfen.
Der Kampf zog sich immer weiter in die Länge und er erschöpfte immer mehr, während die Angriffe des Widersachers unverändert stark blieben.
Seine Knie wurden weicher… die Hände begannen zu zittern und nun buhlten auch die Schmerzen um seine Aufmerksamkeit… zerrten an seiner Konzentration.
War er so schwach geworden? Oder war dies wirklich die Größte Herausforderung, der er je Gegenübergestanden hatte… eine Herausforderung zu Groß, selbst für ihn?
Ein Weiterer Kraftschlag zertrümmerte seine Deckung.
Faustgroße Steine prallten auf seinen Körper und zerschmetterten die Knochen, auf die sie trafen.
Der Schmerz war überwältigend.
Eine Sekunde lang glaubte Harry, das dies das Ende wäre… doch dann geschah es.
In der schwärze, die seine Sicht zu trüben begann, bildete sich ein Gesicht… sanfte Züge von unendlicher Trauer erfüllt… Hermine…
Ihre traurigen Rehbraunen Augen und ihre Stimme die flüsterte… so zart und Zerbrechlich…
„Überlebe… Versprich mir wieder zu kommen…"
Er hatte sein Wort gegeben…
ER HATTE SEIN WORT GEGEBEN!!!
Er war der Gottverdammte schwarze Prinz!
ER STAND ZU SEINEM WORT!!!
„Komm einfach wieder…", flüsterte Hermines Bildnis ihm zu.
Eine Verborgene Quelle nahe seinem Herzen tat sich auf.
Frische, Süße magische Energie erfüllte seinen Körper mit neuer gewaltiger Stärke, schwemmte die Schmerzen hinfort.
„ICH HABE MEIN WORT GEGEBEN!!!", brüllte er zornig mit sich überschlagender Stimme und bündelte die neue Energie in einem gewaltigen Fluch.
„Ich weiß…", rief Dumbledores lachende Stimme.
Der Widergänger versuchte alles, um den Fluch abzuwehren, doch die gewaltige Energie zerschmetterte dessen Abwehr und erreichte seinen Körper.
Eine gewaltige Detonation, gefolgt von einem unirdischen, gleißend hellen glühen, welches sogar das Licht der Sonne übertraf, erschütterte die Gestirne.
„Ich weiß…", flüsterte Dumbledores vergnügte Stimme in Harrys Geist, ehe die Existenz des Widergängers endete.
Der Prinz sackte zusammen… so unendlich erschöpft wie noch nie zuvor in seinem Leben. Ein Schmuckstück erschien begleitet von einem sanften glühen vor seinen Augen. Er ergriff es und steckte es ein, ehe er völlig kollabierte und zusammenbrach.
Seine Lieder wurden schwer… nur undeutlich erkannte er die gedrungene Gestalt, die sich über ihn beugte.
„Habt keine Sorgen mein Prinz… ich bringe euch zu ihr…"
Wurmschwanz… sein treuer Diener… sein Freund…
Harry lies zu, das sein Geist in die schwärze abdriftete…. In die wohltuende Dunkelheit des Schlafes…
Voldemort wandte sich ab und disapparierte zurück in seine Residenz.
Ohne ein Wort zu verlieren begab er sich in seine Bibliothek und schenkte sich einen Scotch ein.
Normalerweise bevorzugte er einen guten Wein… doch nicht heute. Am heutigen Abend gelüstete es ihm nach etwas stärkerem.
Er setzte sich hin und dachte nach.
Niemals hätte er geahnt, was in erwartete, als er die Erschütterungen in den Bahnen der Magie gespürt hatte.
Etwas derartiges hatte er in seinem gesamten Leben niemals empfunden.
Und er hatte die Quelle aufgespürt… hatte den größten Teil der Schlacht miterlebt, welche sich die beiden lieferten.
Und es hatte ihn beeindruckt.
Nun empfand er widerstreitenden Gefühle… einerseits war er stolz auf Harry…
Sein Zögling hatte etwas vollbracht, zu dem er nie fähig gewesen war… falsch…
Etwas zu dem er sich niemals durchringen konnte, nämlich Dumbledore ein für alle mal zu stellen.
Er spürte bedauern über das Ableben des Widergängers.
Ein Leben lang waren sie sich ebenbürtige Gegner gewesen… er würde es vermissen. Er konnte sich ein Leben ohne seinen Feind kaum noch vorstellen.
Dumbledore hatte sein Leben reich an Herausforderungen gemacht… das war nun unwiderruflich vorbei… bedauerlich… bedauerlich…
Und nun besaß Harry seinen letzten Horcrux.
Es wäre ihm ein leichtes gewesen, das Udjat Auge wieder an sich zu nehmen. Doch das war nicht seine Art. Das war eines Voldemort nicht würdig.
Seinem Sohn als dritter den wohlverdienten Lohn des Triumphes zu rauben… als eine dritte Macht, als Beobachter welcher die Lorbeeren erntet.
Nein, das war seiner nicht würdig.
Harry würde sowieso an der Natur des Auges scheitern. Dieser Horcrux war Lord Voldemorts Meisterstück.
Erneut brütete er vor sich hin, ging die Pfade seiner Gedanken entlang und plötzlich hob er sein Glas.
„Auf dich Albus… du warst ein guter Feind in all den Jahren. Ich werde auf dich trinken und unsere Feindschaft in Ehren halten…", sprach er zu dem leeren Raum.
Dann leerte er sein Glas und lächelte.
Harry hatte gezeigt, welches Potential in ihm steckte… ihr Kampf würde Legendär werden.
Und nun musste er sich darauf vorbereiten… der Krieg würde bald in seine letzte Phase gehen.
Kampffieber ergriff ihn und Vorfreude.
Der sich anbahnende Kampf würde eines Lord Voldemort würdig sein… ganz gewiss…
Hermine eilte die Korridore entlang und kümmerte sich nicht um die erschrockenen Gesichter derer, die sie passierte.
Tränen verschleierten ihre Sicht.
Wo war sie?
Das Mädchen hielt inne…
Sie hatte sich verlaufen!
Verzweifelt drehte sie sich im Kreis… wo war der Weg…? Wo war der Weg VERDAMMT!?!
„Hermine?"
Sie schreckte zusammen, als jemand sanft ihre Hand berührte.
„Sirius… wo muss ich hin… ich habe mich verlaufen…"
All ihre Verzweiflung schwang in der Stimme mit.
„Keine Sorge, ich werde dich hinbringen.", erwiderte der Animagus mit beruhigender Stimme.
Sanft nahm er sie in die Arme und führte sie zur Krankenstation.
Dort angelangt öffnete er die Tür.
Hermine eilte sofort zu der zerschlagenen Gestalt, die dort auf dem Bett lag.
Blut… überall war Blut. Sein ganzer Körper wirkte deformiert… aber er war wach.
„Hey…"
Seine Stimme war schwach und gebrochen.
„Harry… was ist nur passiert…?"
„Ich habe… dir mein Wort gegeben… und das halte ich…", flüsterte der Prinz.
„Ja… du hast dein Wort gehalten…"
Hände berührten sie an der Schulter.
„Hermine… bitte lassen sie mich nun wieder heran. Bitte glauben sie mir, ich kriege ihren Mann schon wieder hin.", sagte die Sanfte Stimme von Mrs. Finch - Fletchley, Justins Mutter welche Heilerin war.
Widerwillig lies sich Hermine von ihrem schwer Verletzten Ehemann Fortziehen.
„Komm mit Hermine… Ginny und Neville warten schon, wir trinken jetzt erst mal einen schönen Tee.", sagte Sirius.
„In zwei Stunden können sie wieder vorbei kommen… dann werde ich die meisten Verletzungen im Griff haben.", sagte die Heilerin.
„Bitte… ich möchte hier bleiben…", flehte Hermine. Sie konnte ihn so doch nicht liegen lassen.
„Es tut mir leid… aber für sie wäre es besser, wenn sie später wiederkommen."
Sirius führte sie mit sanfter Gewalt hinaus, alles aufbegehren nutzte nichts.
Er führte sie in die Küche, wo sie bereits von Neville und Ginny erwartet wurden.
Die rothaarige sprang sofort auf und Schloss Hermine in die Arme.
„Oh weh… mein Armer Schatz… komm setzt dich erst mal.", flüsterte sie mütterlich.
Auch Neville lies es sich nicht nehmen, sie einmal tröstend in die Arme zu nehmen.
„Keine Sorge… der sture Sauhund ist zäh wie ein Ochse… der wird schon wieder.", meinte er mit echter Zuversicht in der Stimme.
Doch Hermine konnte sich nur schwer beruhigen.
Colin Creevy, der ihr Bescheid gegeben hatte, das Harry wieder da war hatte sogar geglaubt, das er Tod sei.
Das hatte sie bis in ihre Grundfesten erschüttert.
Sirius bereitete einen Te mit einem Schuss Feuerwhisky vor… mit einem Großen Schuss Feuerwhisky und stellte ihn vor der Schülerin ab, die das Heiße Getränk sofort hinunterstürzte.
Kommentarlos nahm der Animagus die leere Tasse entgegen und machte eine weitere fertig.
Ginny redete beruhigend auf sie ein, während sich Sirius und Neville leise unterhielten.
Doch sie vernahm jedes einzelne Wort.
„Was ist eigentlich passiert?", flüsterte Neville besorgt.
Er und Ginny waren miteinander beschäftigt gewesen. Sie hatten von Harrys Aufbruch nichts mitbekommen.
„Wenn ich Bill richtig verstanden habe… dann hat Dumbledore Harry zum Duell gefordert… auf Leben und Tod…"
Neville sog scharf die Luft ein.
„Harry lebt… bedeutet das…"
„Ja… Dumbledore ist Tod…"
„Harry… warum hat er das nur getan?", fragte Neville betrübt.
„Es war unvermeidlich… irgendwann wäre es dazu gekommen… und nun ist es vorbei. Aber es hat ihn übel erwischt."
Hermine richtete sich auf.
„Er hatte versprochen wieder zu kommen…", flüsterte sie. „Und er hat sein Wort immer gehalten… Immer…"
Are you ready for a Review?
Yes we can!
Yes we can!
Macht alle mit ;)
Gruß
Dat Z.
