Liebe Leserschaft, ich, Runa, bin heute dran, Euch für Euer Interesse und die wie immer unübertroffenen lesenswerten Reviews von Miss Perenelle (die wieder die erste war), Zuckerdrache, Hedril, Dark Fay, elctric angel und Seraphin zu danken. Demzufolge kommt heute Lucius' innere Befindlichkeit während des durchtriebenen Spiels Hermines ans Tageslicht. Unser Beta-LESER hat nicht widersprochen – also scheint es in einem umgarnten Manne zumindest ÄHNLICH zuzugehen. Noch zwölf Kapitel!

Runa

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4. 11. 2005 11:20 Uhr

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Lucius

Lucius war gezwungen, seiner wachsenden Frustration zu begegnen, indem er einen verstohlenen Seufzer ausstieß und sein Gewicht über seiner Körpermitte nach vorne verlagerte. Schon ihre Hand zu streicheln, hatte ein nachdrückliches Prickeln in seinem Unterleib ausgelöst!

Sich diszipliniert zur Geduld mahnend, atmete er in seine beginnende Erektion, deren Schicksal jedoch leider Merlins noch immer ungewiß schien.

Denn daß Miss Hermine Granger sich so lange, so herzlos und so UNANGEMESSEN zierte, mochte anfangs den Reiz tatsächlich erhöht haben; allmählich hörte es aber wahrhaftig auf, anregend und spannend zu sein!

„Haben SIE vergessen, daß wir eben übereingekommen sind, UNSEREN AUFENTHALT hier zu GENIEßEN?" fragte er, sie neckisch verwarnend, indem er aufstand, um ihr eindeutiger als bisher verstehen zu geben, wie weit sie in ihrem Spiel vorangeschritten waren und was er an dieser Stelle von ihr erwarten durfte. Vielleicht war diese als Intelligenzbestie verschrieene Frau in zwischenmenschlichen Belangen schlicht und ergreifend unterbelichtet?

Demnach mußte ER die Sache in die Hand nehmen. Mittlerweile konnte und wollte er nicht länger warten! Er war bereit für sie. Mußte sie endlich berühren, RICHTIG berühren! Sie unter seine hungrigen Hände bekommen! Sich an ihren verlockenden Körper pressen! Sich an ihr reiben. JETZT.

Wie befürchtet, war sie ihrerseits aufgesprungen und dabei, vor ihm zurückzuweichen.

Komm, Kleine, das ist jetzt wirklich unfair!

Aber womöglich war sie raffinierter, als er dachte? Und ihr widersprüchliches Verhalten gehörte zum Spiel? Vielleicht wollte sie GEFANGEN werden! Verlangte nach einem STARKEN Mann, der sie überwältigen sollte? Er brauchte vermehrt Luft. Solche Machtspiele LIEBTE er! War es schon überaus erregend, eine scheinbar widerstrebende Frau zu erobern – sie gewaltsam nehmen zu dürfen, stellte alles in den Schatten! Den Gedanken an die junge Weasley, die diese Vorliebe geteilt hatte, trieb ihm das Blut in die Wangen. Daran wollte er natürlich nicht denken! Auch war Hermine zu schade, sie mit Erinnerungen an andere Frauen zu vermischen. Sie verdiente ihn ganz! JETZT!

Seine Bereitschaft, bis zum Äußersten zu gehen, in seinen Bewegungen unmißverständlich ausdrückend, machte er einen raschen Schritt auf sie zu und streckte seine Hände nach ihr aus. Zog sie heftig an sich heran.

„MISTER MALFOY, NEIN!"

Sie zappelte, machte sich steif – und IHM selbiges damit unmöglich! Dieses Weib war WIRKLICH unfair! Ihre Stimme klang schrill. Angsterfüllt? Jedenfalls ohne auch nur den Hauch eines ironischen oder genüßlichen Untertones.

Mußte er sie loslassen? Nichts wollte er weniger! Er KONNTE gar nicht mehr zurück! Ihre Haare umwehten seine Nase…verwöhnten ihn mit ihrem wunderschönen Duft. Neu! Erregend anders… Vanille! Hmm. Und eine Prise von etwas Süßem… Karamell, genau. Wundervoll! Diese unbändigen Locken! Dieses Volumen! Diese ungezügelte Lebendigkeit! Er mußte sie haben, besitzen, sie immer berühren, riechen, schmecken, alles an ihr!

Warum verstand er die Besitzerin dieser wunderschönen Haare nur so schlecht? Ihr noch eine letzte Chance gewährend, raunte er ihr – doch schon ziemlich gereizt – ins Ohr:

„Wenn Du Nein meinst, mußt Du mir das schon deutlicher sagen!"

Jetzt mußte sie mit erstickter Stimme Nein wimmern, sich jedoch gleichzeitig in seinen Armen weich machen, so daß er sie ENDLICH besitzergreifend küssen konnte:

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(Astrid-Runa)