Die Personen und Orte gehören Stephenie Meyer.

Die Originalstory ist von lizzy90.

Du?!Bellas Pov.

„Shht kleiner Mann." Hörte ich Alec flüstern und machte langsam die Augen auf, die Sonne schien schon durch die Gardinen, als ich mich umdrehte sah ich Alec und er schaukelte Lucas in seinen Armen.

„Guten Morgen." Sagte Alec, als er sah, dass ich die Augen auf hatte.

„Guten Morgen." Antwortete ich und setzte mich vorsichtig hin, mir tat alles weh.

„Hier vermisst jemand seine Mama." Sagte er sanft und legte mir Lucas in die Arme.

„Danke Alec."

„Du bedankst dich ständig bei mir, hör auf damit, du weißt genau, dass ich es tue, weil ich dich liebe." Erklärte er ernst.

„Ja..."

„Ich verlange nicht von dir, dass du mich deswegen auch liebst, so etwas würde ich nie tun." Er setzte sich zu mir aufs Bett.

„Ich weiß." Antwortete ich und streichelte ihm über die Wange, er nahm meine Hand und küsste sie sanft. „Aber ich möchte es versuchen." Alec sah mich mit großen Augen an.

„Was?" Fragte er erstaunt. „Sag das nochmal."

„Das ich es mit dir versuchen möchte." Murmelte ich. „Es richtig versuchen, ich hab dich sehr lieb Alec, sehr und ich weiß, dass ich die lieben könnte, nicht Heute, nicht Morgen, aber ich vertraue in Gott und deine Liebe und das mir das helfen wird."

„Meinst du das ernst?" Fragte er leicht zweifelnd, ich holte tief Luft und wusste genau, dass das was ich jetzt tun würde ihn von meinen Absichten überzeugen würde. Ich beugte mich zu ihm und legte meine Lippen auf seine.

Zuerst reagierte er nicht, wahrscheinlich war es etwas geschockt, es war das erste mal, dass ich ihn küsste, nicht das wir uns bis jetzt oft geküsst hatten, aber ich wusste genau, was es für ihn bedeutete und ich meinte es ernst. Ich würde versuchen, die beste Frau für ihn und die beste Mutter für Lucas sein.

„Du weißt gar nicht, wie glücklich mich das macht." Sagte er und strahlte mich an, als das leise Wimmern von Lucas meine Aufmerksamkeit auf ihn lenkte.

„Da hat jemand Hunger." Sagte Alec lächelnd. „Und ich versteh, dass Lucas jetzt das wichtigste für dich ist." Er gab mir einen Kuss auf die Wange und Lucas einen auf die Stirn. „Ich gehe Frühstück machen, Victoria und James kommen bestimmt auch jeden Moment."

Er stand auf und ging aus dem Zimmer, während ich mich erstmal um meinen Sohn kümmerte und mir richtig bewusst wurde, dass ich jetzt eine Mama war.

„Ich muss dir etwas zeigen." Alec kam lächelnd ins Zimmer, ich hatte den ganzen Tag in seinem Zimmer verbracht und jetzt war Vicky bei mir und fing schon an, ihren Neffen zu verwöhnen. Sie hatte mir saubere Sachen gebracht und mir auch dabei geholfen, mich zu duschen. Alec hatte darauf bestanden, dass wir noch mindestens eine Nacht bei ihm bleiben sollten und das auch Vicky hier bleiben könnte, wenn sie wollte.

„Jetzt?" Wollte ich wissen und er nickte. „Passt du einen Moment auf Lucas auf?" Fragte ich Victoria, die natürlich begeistert nickte.

Alec nahm meine Hand und führte mich langsam durch den Flur zu einer Tür, die bis jetzt immer geschlossen gewesen war. Er hatte mir immer gesagt, dass er dieses Zimmer nicht benutzen würde und ich es nicht sauber zumache brauchte.

„Es ist eine Überraschung." Sagte er aufgeregt, er stellte sich hinter sich, legte seine Hand über meine Augen und machte die Tür auf, dann schob er mich sanft in das Zimmer. Er nahm seine Hand weg, aber ich ließ meine Augen noch geschlossen, da ich ihm seine Überraschung nicht verderben wollt.

„Du kannst die Augen jetzt aufmachen." Sagte er und als ich es tat, sah ich das entzückendste Kinderzimmer, dass ich je gesehen hatte.

Die Wände waren weiß und blau gestrichen und es gab jede Menge Zeichnungen von Tieren und Pflanzen. Dem Fenster gegenüber, stand eine wunderschöne weiße Wiege, daneben stand ein Schaukelstuhl und eine hübsche Kommode, auf der alle möglichen Babysachen standen. Es gab auch einen Schrank, dessen Türen offen standen und eine große Auswahl an Babykleidung zeigte.

„Gott." Murmelte ich. „Ich weiß nicht, was ich sagen soll."

„Du musst gar nichts sagen." Er legte von hinten seine Arme um mich und sein Kinn auf meine Schulter.

„Wann hast du das alles gemacht?" Fragte ich erstaunt.

„Ich habe angefangen, als du angefangen hast für mich zu arbeiten." Sagte er leicht beschämt.

„Was?"

„Also...du hast mir von Anfang an gefallen und ich wollte, dass du es hier bequem hast wenn du hier arbeitest, ein Baby braucht viel Zeit und dein Haus..." Er schwieg betreten.

„Es ist schon Ok, ich weiß, dass mein Haus klein ist." Sagte ich beruhigend.

„Genau und deswegen habe ich einen Vorschlag für dich."

„Und der wäre?"

„Nachdem James und Victoria geheiratete haben..." Er holte tief Luft. „...ziehst du dann zu mir?"

Ich sah ihn an und konnte mal wieder nichts sagen, meine Gefühle fuhren Achterbahn und es war noch viel zu früh um über das Zusammenleben zu reden.

„Was sagst du Bella?"

„Ich..."

Edwards Pov.

„Er muss gleich hier sein." Sagte Jasper ich sah ihn an, konnte aber nicht aufhören, auf der Terrasse des Restaurants auf und ab zu gehen.

„Mr. Cullen." Der Kellner kam zu uns. „Mr. Volturi ist da." Ich nickte und Caius kam direkt hinter ihm, er trug einen schwarzen Anzug, der aussah, als ob er maßgeschneidert wäre.

„Guten Abend." Begrüßte er uns höflich.

„Guten Abend." Erwiderten wir und setzten uns an den Tisch.

„Es freut mich, dass du kommen konntest." Fing ich an. „Ich muss wirklich..."

„Woher kommt dieses Interesse?" Unterbrach er mich. „Gibt es da etwas, was ich wissen sollte?"

„Nein." Antwortete ich schnell, vielleicht zu schnell, er sah mich misstrauisch an.

„Überlege gut was du sagst Edward, ich mag es gar nicht, wenn man mich für dumm verkauft und ich habe das Gefühl, dass du, genau wie mein Neffe, mir etwas vorenthältst." Sagte er ernst.

„Caius ich..."

„Warum ist dieses Mädchen so wichtig?" Unterbrach er mich wieder.

„Das ist etwas privates." Antwortete ich.

„Würdest du sie von meinem Neffen fernhalten?" Fragte er und ich war kurz davor zu lügen und nein zu sagen, aber die Wahrheit war, dass ich sie so weit weg wie möglich von diesem Alec haben wollte.

„Ja." Sagte ich deswegen ehrlich.

„Gut." Sagte er, sehr zu meiner Überraschung. „Dieses Mädchen kompliziert das Leben meines Neffen viel zu sehr." Bei seinem abfälligen Ton, hätte er beinahe meine Faust zu spüren bekommen.

„Vorsicht, sie..."

„Mir ist es völlig egal, wer oder was sie ist." Unterbrach er mich wieder. „Sorge einfach nur dafür, dass die Trennung für meinen Neffen so schmerzlos wie möglich verläuft." Er sah mich ernst an. „Alec hat schon viele zu viele schmerzhafte Verluste in seinem Leben erlitten und er kann es gar nicht gebrauchen, dass so ein junges Ding ihm den Kopf verdreht."

„Du weißt gar nichts von Bella!" Ich hielt seinen abwertenden Ton nicht mehr aus.

„Edward." Sagte Jasper beruhigend und legte seine Hand auf meinen Arm.

„Sie ist..."

„Das interessiert mich nicht." Caius schien mich nicht ausreden lassen zu wollen. „Ich will sie nicht im Leben von Alec, ich will nicht, dass sie ihm Flausen in den Kopf setzt und ihn dann weh tut, er ist meine Familie und ich tue alles, um ihn zu schützen."

„Bella tut niemandem weh." Sagte ich und die Welle der Schuld schlug wieder über mir zusammen, ich hatte es zu spät gemerkt und musste jetzt mit den Konsequenzen leben.

„Von mir aus kann sie die Jungfrau Maria sein." Sagte Caius. „Hier hast du die Adresse von Alec, je schneller du da bist, desto schneller kannst du sie mitnehmen.." Sagte er kalt und legte ein fein säuberlich gefaltetes Blatt Papier auf den Tisch. „Sorge nur dafür, dass es ein ein sauberer Bruch wird und das sie ihm nicht das Herz bricht." Fügte er dann, mit einem traurigen Unterton hinzu. Ich hatte keine Ahnung, was in dem Leben der Volturis schon alles passiert war, aber auch sie schienen schon so einige Verluste erlitten zu haben.

„Danke." Ich nahm das Blatt. „Ich werde mein bestes tun." Caius stand auf, verabschiedete sich und verschwand wieder.

„Was für ein Typ." Bemerkte Jasper. „So einen Onkel wünscht sich keiner." Ich sagte nichts dazu, Caius und ich hatten so einiges gemeinsam.

„Lass uns gehen, wir haben was zu erledigen." Sagte ich dann zu ihm.

„Auf geht's." Sagte er nur und wir gingen aus dem Restaurant.

Bellas Pov.

„Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist." Diese Worte gingen mir immer wieder im Kopf herum, aber das war die beste Antwort die ich Alec geben konnte. Und diese Antwortete hatte ich ihm vor einer Woche gegeben, ich konnte einfach noch nicht mit ihm zusammen wohnen, noch nicht und ob ich es eines Tages können würde...ich war keine freie Frau und obwohl Edward unsere Ehe nie respektiert hatte, musste ich es doch tun, für mich, für meinen Sohn.

Wenn ich mit einem Mann zusammenleben würde, der nicht sein Vater war, was würde er von mir denken? Es war alles so kompliziert, ich hatte mir fest vorgenommen, es mit Alec zu versuchen, aber sollte es irgendwann wirklich „ernst" werden, würde ich Edward suchen müssen und die Scheidung einreichen.

„Denk nicht an das, an was du gerade denkst." Sagte Alec sanft und legte seine Arme um mich. „Was besorgt dich so?"

„Nichts." Log ich.

„Es scheint aber mehr zu sein als nichts." Ich lächelte und kuschelte mich in seine Arme, es war schön das Alec so... „er" hatte mir nie Vorgehalten, dass ich nicht bei ihm wohnen wollte, im Gegenteil, er hatte sich für seinen voreiligen Vorschlag entschuldigt und wollte in näherer Zukunft nochmal darauf zurückkommen.

„Sie sind verdammt glücklich." Bemerkte er, während wir Victoria und James beim tanzen beobachtet, Victoria hatte Lucas auf dem Arm, der sie mit seinen großen Augen ansah, die so grün waren wie die seines Vaters und der seinen Spaß zu haben schien.

Es war unvermeidlich, dass ich jetzt öfters an Edward dachte und jedes mal machte sich ein Gefühl der Leere in mir breit.

„Man sieht richtig, wie verliebt sie sind." Sagte Alec und ja, man sah dem frisch verheiratetem Paar an, wie glücklich sie waren, sie strahlten und bekam das Lächeln gar nicht mehr aus dem Gesicht. Wenn meine Eltern doch jetzt nur hier sein könnten und sehen könnten, dass ihr Sohn endlich die richtige Frau gefunden hatte und bereit war eine Familie zu gründen.

James hatte darauf gedrängt, so schnell wie möglich zu heiraten, was mich etwas überraschte, mir aber zeigte wie sehr er sich geändert hatte und wie sehr er Vicky liebte. Dank ihr hatte ich meinen Bruder wieder,den richtigen James und nicht den Spieler und Trinker der er noch vor kurzem gewesen war.

„Sie werden ausgezeichnete Eltern sein, wenn sie erst ihre eigene kleine Familie haben." Murmelte ich und Alec gab mir einen Kuss auf die Wange.

„Du bist die beste Mama der Welt und die hübscheste.!" Schmeichelte er mir.

„Alec." Schimpfte ich und er lachte.

„Hey ihr Turteltauben." Sagte James und brachte mir meinen Sohn, der aussah, als ob er gleich weinen wollte. „Ich glaube, mein Neffe möchte zu seiner Mama."

„Na dann komm her mein Schatz." Ich nahm Lucas, der sich sofort in meinen Arm kuschelte.

„Oh ja, er will nur seinen Mami." Bemerkte Alec lachend.

„Geh du mit deiner Frau tanzen." Sagte ich zu meinem Bruder und der ließ sich das nicht zweimal sagen. Die Hochzeit von James und Victoria war schlich, aber voller Liebe und Glück. Alec hatte uns sein Haus zur Verfügung gestellt und wir feierten in seinem schönen Garten. Victoria, Concha und ich hatten für das Essen gesorgt und die Gäste schienen alle zufrieden zu sein. Wir hatten einige Freunde im Dorf gefunden und es war eine sehr schöne Feier.

Es blieb natürlich nicht aus, dass ich an meine eigene Hochzeit erinnert wurde und ich musste mehr als einmal gegen meine Tränen ankämpfen.

„Soll ich Lucas ins Bett bringen?" Fragte Alec, es war mittlerweile schon zehn Uhr und Lucas schlief tief und fest in meinen Armen.

„Ja." Antwortete ich. „James und Victoria werden bestimmt gleich gehen und wir müssen die Gäste verabschieden." James und Victoria würden heute Nacht in unserem Haus schlafen und ich würde bei Alec bleiben..

Es dauerte dann auch nicht lange und die Verabschiedung ging los, als alle Gäste gegangen waren, waren James und Vicky an der Reihe.

„Wir sehen uns Morgen." Sagte James und umarmte mich.

„Mein Glückwünsche Brüderchen." Sagte ich. „Ich hab dich so lieb und freue mich für dich."

„ dich...ohne dich hätte ich sie nie kennen gelernt."

„Du hast mir nichts zu danken und jetzt geh und benimm dich wie der Gentlemen zu dem Mama dich erzogen hat." Er lachte und ging zum Auto von Alec, jetzt war Victoria dran.

„Hab keine Angst, James würde dir nie weh tun." Flüsterte ich ihr zu und umarmte sie fest.

„Ich weiß...ich bin nur so nervös." Gab sie zu.

„Denk immer nur daran, wie sehr mein Bruder dich liebt." Sie nickte, gab mir einen Kuss auf die Stirn und ging dann hinter meinem Bruder her.

„Wir gehen besser rein." Sagte Alec hinter mir. „Es wird frisch und..."

„Ja." Unterbrach ich ihn und fuhr mir nervös durchs Haar, nicht das Alec irgendetwas unpassendes tun würde...aber, allein mit einem Mann...ich sollte besser aufhören so einen Unsinn zu denken.

Wir gingen rein und ich ging in das Zimmer von Lucas, in das Alec noch ein Bett für mich gestellte hatte, so das ich in seiner Nähe war, sollte er nachts aufwachen. Aber zum Glück war Lucas ein ruhiges Baby und schlief fast die ganze Nacht durch. Ich holte das lange, weiße Nachthemd aus meiner Tasche,zog es an und band mir meine Haare zu einem Zopf.

Es klopfte sanft an der Tür und als ich sie aufmachte, stand natürlich Alec davor.

„Was ist?" Fragte ich.

„Ich bin nur gekommen, um dir eine gute Nacht zu wünschen." Sagte er, beugte sich runter und gab mir einen Kuss. Ich würde lügen,wenn ich behaupten würde, dass mir seine Küsse nicht gefielen.. Gut, bis jetzt hatte ich erst drei Männer geküsst und Alec war einer von ihnen. Seine Küsse waren sanft und süß, eine Mischung aus den geraubten Küssen Jacobs und den leidenschaftlichen von Edward. Er war wie ein ruhiges Meer, in dem ich mich sicher fühlen konnte.

„Alec." Murmelte ich,als er mich mit seinem Körper sanft gegen die Wand drückte, er war normalerweise nicht sehr impulsiv und das war bis jetzt der wagemutigste Kuss den ich von ihm bekommen hatte.

„Tut mir Leid." Sagte er und legte seine Stirn gegen meine. „Ich konnte dir nicht widerstehen."

„Ist schon gut." Sagte ich beruhigend. „Gute Nacht Alec."

„Gute Nacht Amor." Sagte er und ich wünschte mir, ihm das gleiche sagen zu können, aber ich war noch nicht so weit, der Moment war noch nicht gekommen. Alec ging, ich legte mich ins Bett und konnte die ganze Nacht nicht schlafen.

Am nächsten Morgen kamen James und Victoria ziemlich früh, um mit uns zu frühstücken. James und Alec hatten angefangen, unser kleines Häuschen zu erweitern und bauten noch ein Zimmer und auch ein Badezimmer an. James hatte wegen seiner Hochzeit zwei Tage frei bekommen und Alec hatte ihm, wie immer, seine Hilfe angeboten. Wir hatten es geschafft ein wenig Geld zu sparen und da James und Alec alles selber machten, konnten wir uns den Anbau leisten.

Nach dem Frühstück fuhren James und Alec ins nächste Dorf, wo sie noch einige Materialien einkaufen wollten. Victoria und ich gingen kurz auf dem Markt und dann nach Hause. Victoria bekam das dämliche Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht und ich war so glücklich, dass mein Bruder genau die richtige Frau für ihn gefunden hatte und er endlich seine Vergangenheit vergessen konnte.

Am nächsten Tag musste James wieder arbeiten und zusammen mit Victoria machte ich das Haus sauber und kümmerte mich um Lucas. Alec brauchte mich Heute nicht, so das ich den Vormittag mit Victoria verbringen konnte. Der Vormittag war schnell vergangen und es war Zeit für den Mittagsschlaf von Lucas. Ich brachte ihn in sein Bettchen und deckte ihn gut ich wieder ins Wohnzimmer kam, saß Victoria nachdenklich auf dem Sofa.

„Geht es dir gut?" Fragte ich, sie nickte und seufzte dann.

„Kannst du mir zeigen, wie du deine Marmelade machst?" Fragte sie schüchtern. „Und mir auch einige von deinen Rezepten verraten?" Sie sah mich mit großen Augen an. „Ich möchte James überraschen und ihm eine gute Ehefrau sein."

„Selbstverständlich." Ich lächelte sie an. „Ich zeige dir alles was du möchtest."

„Toll." Sie klatschte in die Hände und erinnert mich an Alice. „Ich gehe in den Garten und hol uns etwas Obst." Sagte sie dann und stand auf.

„Geh nur, ich kümmere mich um das essen, Alec wir bestimmt gleich hier sein." Erklärte ich, Alec würde mit uns essen und dann mit dem Anbau weitermachen. Es fehlte nicht mehr viel, dann würden James und Victoria ein richtiges Zimmer haben und unser Haus würde um einiges größer sein.

„Es freut mich so, dass du Alec eine Chance gibst." Sagte Victoria noch und verschwand dann nach draußen.

Ich ging wieder zum Herd, auf dem ein leckerer Eintopf vor sich hin kochte und zuckte zusammen, als es plötzlich klopfte.

„Das ging aber schnell Vicky." Sagte ich, ohne mich um zudrehen.

„Ich bin nicht Vicky." Sagte ein viel zu bekannt Stimme, bei deren Klang ich sofort eine Gänsehaut bekam. Dies Stimme, die so sanft und doch fest war, diese Stimme hatte mir so viele schöne und süße Worte gesagt und genauso viele hässliche und verletzende. Der Löffel fiel mir aus der Hand und schlug mit einem lauten Knall auf dem Boden auf, sofort dachte ich an Lucas und hoffte, dass er nicht wach werden würde.

Meine Hände schwitzten und ich legte eine auf meine Brust, weil ich Angst hatte, dass mein Herz herausspringen würde, dann nahm ich all meinen Mut zusammen und drehte mich um, um den Menschen anzusehen, der mir so viel Lied zugefügt hatte.

Und da stand er, er war dünner und sah irgendwie älter aus, aber er war es...Edward Cullen. Er sah mich mit seinen grünen Augen an und versuchte zu lächeln.

„Edward..." War das einzige, was ich sagen konnte.