Zusammenfassung:
Um Harry bei der Suche nach den Horkruxen zu helfen, beschließt Hermine noch einmal zum Grimmauldplatz zurückzukehren, um zusammen mit Ginny im Tagebuch der Helga Hufflepuff nach Anhaltspunkten zu suchen.
Nachdem 967 n. Chr. Hogwarts als Zufluchtsort aufgebaut und ab dem Jahr 969 n. Chr. eine Schule für Zauberei und Hexerei geworden war, um sich den Mitgliedern des Bundes wirkungsvoller entgegenstellen zu können, trifft im September 977 n. Chr. ein Drachenboot des Königs von Dänemark, Harald Blauzahn, in Hogwarts ein. Harald möchte nicht nur, dass sein Sohn Sven die Schule von Hogwarts besucht, er fordert auch das Schwert Hrunting zurück, was ihm Helga allerdings verweigert. Um Svens Aufenthalt in Hogwarts nicht zu gefährden, gibt Harald vorerst nach. Obwohl sich die Gründer in der Frage der Dänen nicht einig sind, beschließen sie Sven in die Schule aufzunehmen, da sie in Harald einen Genossen gegen den Bund suchen. Doch schon bald lauern Schüler Salazars dem Königssohn auf und schikanieren ihn. Als Edith, die uneheliche Tochter des ehemaligen Königs Edgar, dem jungen Dänen zur Hilfe kommen will, werden sie und Sven überwältigt und ins Verlies gesteckt. Erst nach einer großen Suchaktion werden beide gefunden und befreit. In einer einberaumten Schulkonferenz entscheiden die Lehrer, dass die Anstifter, Cuthbert und Osdryd, nach Wales zu Godrics Bruder Rhun gebracht werden sollen. Während der nächsten Wochen scheint nichts mehr die Schulstunden zu stören, wobei allerdings Salazar merkwürdige Waren von einem Kaufmann erhält. Zudem beschließen Tortgyd und Edith bei einem Besenausritt, in das Verlies zurückzukehren, um die Merkwürdigkeiten einer wundersamen Treppe zu erforschen. Sven und auch Eirik, ein weiterer Däne, schließen sich den Mädchen an. Dabei entdecken sie, dass Salazar einen Gang unter den See gebaut hat.
Der schwarze Eldorman, der Großmeister des Bundes, empfängt im Oktober 977 n. Chr. den Attentäter Nadal Lynx, sowie Earpwald, den einstigen Führer einer Zentaurenherde und Marrok, einen walisischen Werwolf. Sie sollen Informationen über Hogwarts sammeln, damit dieses endlich besiegt und vernichtet werden kann. Um seine Macht zu verdeutlichen, wird vor ihren Augen ein Verräter des Bundes gefoltert, doch dabei kommt Nadal den Geheimnissen eines anderen Bündlers, Raegenhere, auf die Spur. Schließlich bringt Nadal Raegenhere dazu, für ihn in Hogsmeade zu spionieren, nachdem er von Salazar dorthin gebracht worden war. So entdeckt Raegenhere Geheimgänge von Hogsmeade nach Hogwarts, die dem Bund einen riesigen Vorteil liefern könnten.
Earpwald dagegen schickt seine Zentauren in die Wälder um Hogwarts, doch dort wird einer aus seiner Herde von Berin, dem Führer der Zentauren Hogwarts', überwältigt. Doch die Gefahr um Hogwarts ist keineswegs gebannt, da Marroks Werwölfe um die Gegend von Hogsmeade animalisch wüten.
In Wales gerät Gunhild, Spionin auf Seiten des schwarzen Eldorman, in die Hände des ehemaligen Königs Iago ap Idwal, der mit ihrer Hilfe wieder auf den Thron zurück möchte. Mit Hilfe seines Hofzauberers und den Zaubern Gunhilds erschafft Iago ein besessenes Buch, welches ihm die Macht zurückbringen soll. Dazu greift er zudem noch Caernarfon an, um seinen Neffen Hyfaidd ap Ieuaf nach Angelsey zu locken.
In Canterbury verfolgt Erzbischof Dunstan die Streitigkeiten der Fürsten untereinander und mit den dänischen Bewohnern Englands. Noch hofft er, den jungen König Eduard, Edgars Sohn, aus den Streitigkeiten heraushalten zu können. Als er auf Wunsch des Königs im Witan die Nachfolgeregelung anspricht, kann ein Streit der Fürsten erst durch Solmen Slytherin geschlichtet werden, der neben dem Großvater von Prinz Aethelred, dem Thronfolger, auch Bischof Aelfstan zum Vormund des jungen Prinzen vorschlägt. Damit, ohne dass Dunstan es ahnt, hat der Bund fast seine Ziele erreicht, indem er die Ausbildung eines magischen König vornimmt. Um mehr über den Bund herauszubekommen, weiht Dunstan Hengist, den Sohn seines verstorbenen Freundes Cynesige, in das Geheimnis ein, dass sein Großvater der schwarze Eldorman ist. Im Auftrag Dunstans spioniert Hengist den Bund aus und erfährt von dessen Plänen. In der Hoffnung noch genügend Zeit zu haben, reist Dunstan nach Winchester, um die Pläne des Bundes zu sabotieren.
10. Eine geheimnisvolle Kammer und andere Überraschungen
Hogwarts, im Tunnel unter dem See, Weihnachten 977 n. Chr.
„Hier scheint es noch einen anderen Zugang zu dem Tunnel zu geben!", sagte Tortgyd und leuchtete mit ihrer Fackel nach oben. Merkwürdigerweise schien der neue Zugang eher einer Rutschbahn zu gleichen, wobei das letzte Stück ein wenig nach oben gebogen auslief. Während Edith, Tortgyd und Sven den weiteren Zugang ausleuchteten, schaute sich Eirik um. Der Raum, in dem sie sich nun befanden, war etwas größer, aber reichlich verwinkelt. Es gab Nischen und kleine Kammern, in denen man sich ohne weiteres verstecken konnte. Wie er in der Dunkelheit des Fackellichtes erkennen konnte, führte der Tunnel ein wenig weiter nach unten, wobei die ganze Konstruktion des Tunnels nicht gerade sehr stabil zu sein schien. Dies war natürlich auch leicht verständlich, denn der Tunnel, dem sie gefolgt waren, musste schon weit unter dem See liegen.
„Nein, ich würde sagen, dass dies eher eine Art Zufluss ist … wahrscheinlich eine Art Röhrensystem … vielleicht führt es zu den neuartigen Röhrensystemen, die Folcard gebaut hat. Ihr wisst schon, diese Art Abwassersystem, die schon die Römer benutzt haben sollen", sagte Edith selbstsicher zu Tortgyd und Sven.
„Urrgh… wie eklig", sagte Sven angewidert und trat einen Schritt zurück.
„Besser so etwas, als die ganze Notdurft von der Burg hinunter zu werfen, wie es woanders gemacht wird. Oder wie macht ihr es denn bei euch Zuhause?", fragte Edith, doch sie erhielt von Sven keine Antwort.
„Los, kommt weiter", sagte Tortgyd und eilte Eirik hinterher, der bereits vorangegangen war.
Der Tunnel, der immer glitschiger wurde, schien auch immer schmaler zu werden, so dass er zwar groß genug war, um in ihm zu stehen, aber nicht breit genug, um nebeneinander zu gehen. Dann aber, nach ein paar Biegungen, trafen die vier Schüler auf eine Wand, in die zwei ineinander geflochtene Schlangen eingemeißelt waren. In ihren Augen funkelten große schimmernde Smaragde.
„So, hier ist wohl Schluss", sagte Eirik und schaute sich um. Er hoffte einen anderen Tunnel erblicken zu können, doch es gab nur diesen Tunnel und der endete hier an dieser Wand.
„Meinst du, dies ist eine Tür?", fragte Tortgyd den großen Dänen, der dies mit einem Nicken zu bestätigen schien.
„Ich denke schon … und wahrscheinlich lässt sie sich nur mit einem Zauber … oder mit einem bestimmten Reim … oder Wörtern öffnen. Nur - wir kennen weder den Zauber noch die Wörter, um hier eintreten zu können!", sagte Eirik und klopfte gegen die Wand, hinter der ein weiterer Hohlraum verborgen zu sein schien.
„Tür, los lass uns rein!", sagte Sven, doch die Wand blieb genauso unberührt wie zuvor. Tortgyd hob ihren Zauberstab und murmelte „Alohomora", doch auch ihr Öffnungszauber verpuffte wirkungslos.
„Es bringt nichts … hier kommen wir nicht …", sagte Eirik mit matter Stimme, brach dann aber ab und starrte die Wand an. Alle anderen starrten den großen Dänen an, in der Erwartung, dass er den Satz weiterführte.
„Was ist?", fragte ihn schließlich Edith, doch Eirik legte einen Finger an den Mund. Zunächst schauten die anderen Eirik verwirrt an, dann hörten sie auch jenes Geräusch, auf das Eirik sie hatte aufmerksam machen wollen. Es war ein schlurfendes Geräusch hinten ihnen.
„Verdammt, es ist Aelli … was sucht der hier?", sagte Sven verzweifelt. Hektisch schauten sich die vier um und suchten in ihrer Umgebung ein Versteck, doch hier gab es keine Möglichkeit sich zu verstecken.
„Wir müssen zurück … zu diesem Zufluss. Dort kann man sich verstecken. Hoffentlich erreichen wir diesen Zugang zum Tunnel, ehe Aelli dort eintrifft", sagte Eirik und begann bereits loszulaufen, worauf auch Tortgyd ihm folgte. Edith wollte ihre Freundin noch fragen, was sie dann machen wollten, denn die Tür blieb ihnen ja weiterhin verschlossen, doch sie kam nicht mehr dazu. Eilig liefen die vier Schüler zurück zu dem Zufluss, löschten die Fackeln und versteckten sich. Keine Minute zu spät, denn nur wenige Augenblicke nachdem sie sich versteckt hatten, konnten sie sehen, wie ein hoch vergnügter und vor sich hin pfeifender Aelli den Tunnel entlangkam und an ihnen vorbeiging, ohne sie zu entdecken. Edith atmete erleichtert aus. Schon wollte sie den Tunnel zum Verlies hin betreten, als Tortgyd sie festhielt und leise zu ihr sagte: „Wo willst du hin?"
„Na, zum Verlies … diese Wand können wir ja doch nicht aufmachen!"
„Aber Aelli wahrscheinlich. Nun komm schon, die anderen sind schon zur Tür unterwegs!", sagte Tortgyd und schleppte ihre Freundin mit. Kaum waren sie um die Biegungen zurück zur Wand gelaufen, als sie Aelli schon vor dieser stehen sahen.
„Öffnet", sagte Aelli in Parsel, woraufhin die steinernen Schlangen zum Leben erweckt wurden und sich zu entflechten begannen. Schließlich tat sich ein Spalt auf und nur wenig später glitten die Wandhälften sanft auseinander. Aelli trat ein … und ehe die beiden Hälften der Wände sich wieder schlossen, schlüpften auch die vier anderen Schüler in den Raum hinter der Wand.
„Also Parsel … damit habe ich nun nicht gerechnet. Aber klar … es war bekannt, dass Salazar ein Parselmund ist, aber dass Aelli Parsel kann, das wusste ich nicht", sagte Eirik leise zu den anderen.
"Dann hast du verstanden, was er gesagt hat?", fragte ihn Tortgyd überrascht, da für sie das Wort nur aus Zischlauten bestand. Doch Eirik schüttelte den Kopf, dann legte er noch einmal den Finger auf den Mund und folgte dem buckligen Schüler Salazars, der in einer langen, schwach beleuchteten Kammer hinter mächtigen Säulen zu verschwinden drohte. Überall zwischen den Säulen befanden sich Käfige und Kisten mit merkwürdigen Schriften, die keiner der vier Schüler lesen konnten. Zudem warfen die Säulen lange schwarze Schatten durch das seltsame grünliche Dämmerlicht, das den Raum erfüllte. Keiner von den vieren konnte die Decke der Kammer erkennen, die von den mächtigen Säulen getragen wurde. Insgesamt konnte in dieser Kammer leicht ein ganzes Haus Platz finden.
„Was ist das für eine Kammer?", fragte Edith die anderen, doch Tortgyd, die genauso erstaunt war, wie die anderen, flüsterte nur: "Eine Kammer voller Geheimnisse!"
Vorsichtig gingen die vier weiter.
„In einigen der Käfige sind Schlangen!", sagte Sven leise, aber überrascht zu den anderen.
„Ja… Salazars Lieblingstiere!", sagte Eirik ebenso leise, zog sich seinen Wildlederanzug noch enger und hob leicht seinen Zauberstab.
„Schaut euch nur diese Säulen an. Sie werden umrankt von Steinschlangen. Ich könnte glauben, die mustern mich!", sagte Edith und trat einen Schritt zurück, als sie wiederum eine der Steinschlangen gewahr wurde, die so lebendig zu sein schien, dass Edith das Gefühl hatte, dass sie sie ansehen würde. Dabei trat sie fast Sven auf den Fuß, der eher unbewusst seinen Arm schützend um Edith legte.
„Wartet… was ist das dort", sagte Eirik und blieb unverhofft stehen. Er zeigte auf einen Bereich der Kammer, in dem sich Aelli zu schaffen machte. Aelli stand vor einigen Steintischen, in die Feuerstellen eingelassen worden waren. Über den Steintischen hingen magische Lampen, die ein sonderliches Licht aussandten und so den buckligen Schüler und die Tische noch mehr in ein grünliches Licht tauchten. Vorsichtig gingen die vier Schüler näher heran, um besser nachsehen zu können, was Aelli dort tat. Dennoch trauten sie sich nicht, hinter den schützenden Säulen hervorzukommen, denn dann wären sie für Aelli gut zu sehen gewesen.
„Sagt mal, ist das nicht ein Ei, was er dort hochhebt?", sagte Sven leise zu den anderen. Und wirklich… Aelli hob ein rundes weißlich-gelbes Ding hoch, welches kaum größer war als ein Hühnerei. Während er dieses Ei in seinen Händen hielt, schaute er es sich konzentriert an, ehe er den Gegenstand sehr vorsichtig in eine milchig-grüne Lösung legte, die sich vor ihm in einem Steinbassin befand. Dann griff Aelli in einen anderen Topf, der sich neben dem Bassin befand und holte eine Kröte hervor, die er ebenso in die milchige Lösung tat. Erst dann verschloss er das Bassin mit einer Holzplatte.
„Wie sieht es aus, Aelli?", hörten sie plötzlich eine Stimme von der Seite.
Erschrocken zogen sich die vier Schüler noch weiter zurück in den Schatten der Säulen, als sie Salazar heranrauschen sahen. Der Zauberer trug noch immer eines seiner besten Gewänder, mit denen er noch vor kurzer Zeit beim Weihnachtsessen teilgenommen hatte.
„Nun, eines der Eier scheint bald soweit zu sein. Die Kröte jedenfalls scheint sehr aufgeregt zu sein… die Temperatur der Nährlösung ist perfekt, das Licht steht gut… wir dürften bald Erfolg haben, Meister. Bald werden wir sehen, ob diese Eier auch wirklich das beinhalten, für das Ihr sie gekauft habt", sagte Aelli und verbeugte sich vor Salazar.
„Ich sage dir, es sind Basiliskeneier. Ich kann mich auf meine Informanten und Kaufleute verlassen. Sie haben mich noch nie enttäuscht. Es wäre wirklich die Krönung meiner Versuche… das Züchten der Könige der Schlangen. Was für ein Erfolg! Dagegen sind meine Versuche mit schwarzer Magie andere Geschöpfe entstehen zu lassen nur Beiwerk. Sollten die Basilisken schlüpfen, Aelli, dann gib Acht. Ihr Gift ist sehr tödlich… noch habe ich kein Gegenmittel in der Literatur gefunden. Zudem… schaust du einem Basilisken ins Auge… egal wie groß er ist… dann wirst du ebenso den Tod finden, denn ihr Blick ist ebenso tödlich."
„Ich weiß, Meister, Ihr sagt mir dies immer wieder. Sollte eines der Eier einen Riss haben, werde ich das Ei nicht mehr anfassen. Sollte sich die Farbe der Nährlösung verändert haben oder die Kröte tot sein… oder nicht mehr vorhanden… dann verschließe ich den Behälter sofort… aber so, dass noch immer Licht und Luft an ihn herankommen kann, bis Ihr eingetroffen seid. Ihr entscheidet dann, ob der Inhalt des Behälters entsorgt werden muss oder ob die Bestie zur weiteren Aufzucht in einen anderen Behälter überführt werden kann. Oder ob sie in die Transportbehälter kommt, die ihr für den Kampf vorgesehen habt", sagte Aelli, als würde er etwas aufzählen, was Salazar ihm schon einige Male gesagt hatte.
„Ja… das ist nur richtig so. Ich hoffe, dass wenn der Bund im nächsten Jahr hier eintrifft, unsere Tierchen groß genug sind. Dann werden der schwarze Eldorman und seine Truppen, wie auch mein Vater, ihr größtes Wunder erleben. Sie werden zu Tausenden, zum Teil versteinert, zum Teil durch ihre Bisse getötet, ihr Schicksal erwarten dürfen. Und mein Vater wird endlich erkennen dürfen, was er damals für einen Fehler begangen hat, als er sich mich zum Feind machte", sagte Salazar mehr zu sich, als zu Aelli.
„Nun gut, Aelli… ich will dir noch etwas anderes zeigen. Komm… es wird dich interessieren", sagte Salazar und winkte dem Schüler, dass dieser ihm folgen solle. Vergnügt folgte der bucklige Schüler seinem Meister und schon bald waren beide verschwunden.
„Basiliskeneier!", stieß Eirik hervor und schüttelte sich.
„Was ist ein Basilisk?", fragte Tortgyd, doch noch ehe Eirik antworten konnte, erklärte Edith dies ihrer Freundin.
„Ein Basilisk, der auch König der Schlangen genannt wird, ist eine Schlange, die aus einem Hühnerei schlüpft, welches von einer Kröte ausgebrütet wurde. Diese Schlange kann sehr lange leben, sie hat sehr giftige Zähne, die den baldigen Tod mit sich bringen… und ihr Blick ist ebenso tödlich. Selbst bei einem indirekten Blickkontakt mit diesem Tier wird das Opfer noch versteinert. Allein Hähne können einem Basilisken gefährlich werden", erklärte Edith, als hätte sie aus einem Buch vorgelesen.
„Hähne?", fragte Sven belustigt.
„Ja… Hähne. Anscheinend haben Basiliken ein sehr gutes Gehör… und der Schrei eines Hahnes ist deshalb für sie eine tödliche Sache", erklärte Edith dem dänischen Königssohn, als hätte sie ein Kind vor sich.
„Wo meint ihr, ist Salazar hin verschwunden?", fragte Tortgyd und schaute an einer Säule vorbei in den Bereich der Kammer, in den die beiden verschwunden waren.
„Ich weiß es nicht… meint ihr, die anderen Gründer wissen von der Kammer… und seinen Geheimnissen?", fragte Edith und schaute Eirik und Tortgyd an.
„Kann ich mir nicht denken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die anderen ein solch gefährliches Tier in Hogwarts haben wollen. Es könnte einen Schüler angreifen und ihn töten. Ich denke mir, wir sollten es vielleicht den anderen Lehrern mitteilen, was wir hier entdeckt haben", sagte Eirik.
„Wirklich? Wenn diese Viecher für den Kampf gegen den Bund angeschafft wurden, kann man sie doch bis zu ihrem Einsatz hier behalten. Du siehst ja, wie schwer es war, für uns hierher zu kommen. So auch für andere Schüler. Und ich glaube nicht, dass Salazar wirklich so einfältig ist, eines der Tierchen freizusetzen… und später kann man die Tiere ja immer noch vernichten oder aus Hogwarts wegbringen", sagte Tortgyd.
„Aber vielleicht sollten es dennoch auch die anderen Lehrer wissen. Sie müssen ja entscheiden, was zu geschehen mag. Ich denke, wir haben genug gesehen und… wo ist Sven?", fragte Edith.
Tortgyd und Eirik schauten sich um. In ihrem Disput hatten beide nicht auf den dänischen Königssohn geachtet. Erschrocken stellten Edith, Tortgyd und Eirik fest, dass Sven sich zum Steinbassin aufgemacht hatte. Nun stand er da, wo vor wenigen Momenten noch Aelli und Salazar gestanden hatten und begann eine der Holzplatten zur Seite zu schieben.
„Sven, was tust du da? Komm da weg!", rief Edith und ehe Tortgyd oder Eirik sie festhalten konnte, rannte sie zu Sven. Eirik fluchte und schaute sich um, ob Aelli oder Salazar plötzlich wieder auftauchten. Tortgyd schüttelte nur den Kopf und folgte langsam ihrer Freundin.
„Ich will mir nur mal so ein Ei ansehen. Ist doch nichts dabei!", sagte Sven mit aufgeregter Stimme und versuchte im Bassin das Ei des Basilisken ausfindig zu machen.
„Das ist zu gefährlich, Sven. Komm da weg!", rief Edith und zog an Svens Arm, als dieser eine weitere Holzplatte zur Seite ziehen wollte. Sven, überrascht vom plötzlichen Druck an seinem Arm, machte einen Schritt zur Seite, stieß dabei an eines der Steinbassins, das sich daraufhin leicht zur Seite neigte. Die darauf liegende Holzplatte löste sich und fiel mit einigem Krach auf den Boden. Doch damit nicht genug. Sven wollte einen Schritt vorwärts machen, um das Bassin, welches sich zur Seite neigte, zu sichern, rutschte aus… und statt es wieder in eine sichere Lage zu bringen, riss er das Bassin nun endgültig um. Die gesamte Nährlösung inklusive Kröte und Ei schossen aus dem Bassin und verteilten sich über dem Boden… und vor allem über Sven.
„Da siehst du was du angerichtet hast", sagte Edith verärgert.
„Du hättest mich ja nicht festhalten müssen", sagte Sven… und verzog angeekelt sein Gesicht, als er des Gestanks der Nährlösung gewahr wurde, die nun an seiner Kleidung klebte.
„Irrghh… wie eklig", sagte Sven und schaute auf seine glitschigen Hände… wobei ihm gar nicht auffiel, dass seine Haare ebenso mit Nährlösung voll getränkt waren. Nur sehr unsicher stand er auf, wobei es ihn wieder schüttelte.
„Was war das für ein Krach!", hörten die vier Schüler von weitem.
„Schnell… verdammt wo ist die Kröte… wo das Ei?", fragte Edith und suchte auf dem nun glitschigen Boden nach dem Inhalt des Bassins, doch im Durcheinander und der klebrigen Nährlösung konnten sie weder das eine noch das andere finden.
„Schnell, kommt, ehe man euch entdeckt", sagte Tortgyd, griff nach Ediths Hand und zog sie zurück in die schützende Dunkelheit der Säulen. Auch Sven rannte nun zu ihnen. Noch ehe Aelli oder Salazar auftauchen konnte, liefen die vier Schüler schnell zurück zur Tür und verließen die Kammer… mit einem gewaltigen Schrecken.
Ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
Hogwarts, Helgas Zimmer, Weihnachten 977 n. Chr.
Müde sank Helga in ihren Stuhl, der vor ihrem Tisch stand, an dem sie normalerweise saß, um die Arbeiten der Schüler zu korrigieren. Doch heute war alles anders… denn heute war Weihnachten und Helga, wie auch viele der anderen Lehrer, hatten sich dem Treiben vor der Burg hingegeben. Ehe sie sich zurücklehnte, dachte sie noch einmal an die üppigen Speisen, vor allem die Mengen an Süßwaren, die sie heute gegessen hatte. Der Hunger auf diese Süßspeisen schien vor allem mit ihrer Schwangerschaft zusammenzuhängen, denn nie war ihr so ein Heißhunger auf Süßes aufgefallen. Allerdings hatte sie vor dem Essen auch einige Zeit nicht viel gegessen, was eventuell auch darauf zurückzuführen war. Zart rieb sich Helga ihren kleinen Bauch… der nun von Woche zu Woche wuchs. Schon jetzt konnte Helga einzelne Bewegungen ihres Kindes spüren, was sie ungeheuer glücklich machte. Entspannt atmete sie aus und schloss ihre Augen, um in sich hineinzuhören. Doch irgendetwas störte sie dabei… es war mehr ein Gefühl… ein Gefühl nicht allein zu sein. Ein Gefühl, dass irgendjemand anderes in diesem Raum war und sie angestrengt beobachtete. Noch einmal ließ sie ihre Gedanken fließen, in der Annahme, dass sie überanstrengt war und ihre Nerven doch mit ihr durchgingen. Immerhin hatte sich das ungeborene Kind in der letzten Nacht erheblich bewegt und sie so nicht schlafen lassen. Dass sie dennoch den ganzen Tag voller Energie gewesen war lag ebenso an der Schwangerschaft… wie auch jetzt die Erschöpfung, die sie nun leicht einholte. Wieder versuchte sie ihren Atem zu kontrollieren und ihre Nackenwirbel zu entspannen, indem sie sich streckte und ihren Kopf leicht von einer Seite zur anderen drehte. Plötzlich riss sie ihre Augen auf. Wieder war dieses Gefühl da, dass sie jemand beobachtete. Angestrengt horchte sie in die Dunkelheit des Raumes hinein, der nur von wenigen Fackeln erleuchtet wurde… so, dass sie ungestört am Schreibtisch hatte arbeiten können.
„Ist dort jemand?", flüsterte sie in die Dunkelheit hinein. Angestrengt versuchte sie zu orten, woher dieses Gefühl kam… und ob sie irgendein Geräusch wahrnehmen konnte, doch außer dem Knacken des Holzes im Kamin und dem Zischen des Feuers der Fackeln schien sie kein weiteres Geräusch wahrzunehmen.
„Cedric?", fragte sie nun etwas lauter nach… unsicher, ob es nicht doch ihre Nerven waren, die ihr hier einen Streich spielten.
„Nein, ich bin nicht Cedric! So wie ich es gesehen habe, befindet er sich noch auf dem Weihnachtsfest", sagte ein Stimme, die Helga hochfahren ließ. Sie kannte diese ruhige Stimme… lange hatte sie sie nicht gehört. Und doch konnte sie die Stimme sofort demjenigen zuordnen, dem sie gehörte. Ihre Hand glitt unter ihren Rock, wo sich ihr Zauberstab befand, doch die Stimme des Wesens räusperte sich kurz.
„Hrrmmhh… ich habe nicht vor, Euch irgendwie Schaden zuzufügen, Helga. Und dabei möchte ich auch bleiben… also lasst bitte Euren Zauberstab dort stecken, wo er sich gerade befindet", sagte die Stimme freundlich, aber energisch. Dann fügte sie hinzu: "Ihr wisst doch… auch Euer ehemaliger Mentor hatte dies versucht und wurde damals dennoch von meiner Schnelligkeit überrascht."
„Ja, ich weiß, Nadal. Aber ich weiß auch, wie schnell Ihr geflohen seid, als Godric Euch ein wenig Eure Grenzen aufgezeigt hat", sagte sie und versuchte dabei zu erfassen, wo sich Nadal gerade befand.
„Nun, ja… ich hatte ihn ein wenig unterschätzt. Aber ich hatte es damals immerhin auch verdient… wie sagt man… Hochmut kommt vor den Fall. Immerhin war er einer der Wenigen, die mich je zum Rückzug gezwungen haben. Nun… dennoch glaube ich nicht, dass Euer Animagusfreund gerade jetzt wieder zu Euch stoßen wird. Zumal ich in diesem Augenblick für Euch keine Bedrohung sein sollte. Wie ich schon sagte… ich habe nicht vor, Euch irgendwie Schaden zuzufügen oder Euch gar zu entführen."
„Und was habt Ihr dann vor?", fragte Helga interessiert.
„Nun… ich bin zum einen gekommen, um alte Freunde zu treffen. Und um zu sehen, wie es dem Mädchen von damals heute so ergeht. Immerhin sind seit den Ereignissen von damals 20 Jahre vergangen. Natürlich hatte ich Euch nie wirklich aus den Augen verloren… und das nicht nur, weil ich für den Bund gearbeitet habe und noch heute arbeite. Nein, seit Ihr damals in mein Leben getreten seid – oder besser ich in Eures – habe ich stets eine Verbindung zwischen Euch und mir gespürt… eine Verbindung bis zu meinem Tod."
Nadal schwieg nun, denn beide wussten, worüber Nadal sprach. Noch einmal erinnerte sich Helga an die Vorhersehung der Königin der Sabberhexen, Oilell, die Nadals Tod gesehen hatte. Hatte sie nicht gesagt, er würde bei einer großen Schlacht von Zauberern sein Ende finden? Noch einmal konnte sie Oilells Stimme hören, wie sie den Blick in eine mögliche Zukunft wagte.
‚Ich sehe Berge… hohe Berge, einen See und grünes Land. Du, Nadal, stehst in einer Rüstung und neben dir steht ein Werwolf. Ihr führt ein Heer an, ein Heer aus Werwesen. Ihr dient ihm. Er ist eine schwarze Gestalt, eine mächtige Gestalt, er ist wie ein böser Schatten, der sich auf alles legt. Bösartigkeit sehe ich überall. Schwarze Magie spüre ich. Dabei besitzt das Schwarze kein Gesicht, eine Maske trägt es. Verhüllt somit einen Schrecken, der in der Vergangenheit erlitten. Neben ihm eine Frau. Eine Braut. Sie trägt weiß. Doch ihr Gewand sollte eher rot sein. Irrsinn sehe ich in ihren Augen. Und Lust. Lust am Töten; am Vernichten. Und den Tod. Auf der anderen Seite sehe ich einen anderen Mann, oder ist es eine Schlange… ein Mann in einem Schlangenpanzer… ein Mann, der sich immer wieder aus allem herausgewunden hat… doch nun strebt er seiner Rache entgegen… sie führen ein Heer an, dass so schwarz ist, wie sie selbst… unzählige Geschöpfe der Nacht. Ihnen stellen sich vier entgegen… vier…mächtige Vier… in weiten Gewändern… einer ist in einem Kettenhemd, gold, rot gewandet… einer schwarz und grün… einer mitternachtsblau… einer sonnengelb… sie stehen da und fordern das Heer heraus… fordern die schwarze Gestalt heraus… hinter ihnen stehen eine Menge Zauberer, Menschen… Wesen, die sie unterstützen wollen, doch…Ihr, Nadal, streitet euch mit dem Werwolf… Ihr seid euch nicht eins… jetzt seht Ihr, wie das Heer des Dunklen zustößt, über die vier hinweg… Ihr solltet nun auch angreifen, solltet Truppen des Gegners binden… Ihr tut es nicht… Ihr kämpft… Ihr…AAAAAAAHHHHH'
Helga zuckte. Der Schrei Oilells hallte in ihrem Kopf wieder, als sei die Sicht der Zukunft gerade eben noch einmal ausgesprochen worden. Ängstlich schaute sie sich um und dann sah sie Nadal, der seine Kapuze heruntergezogen hatte und mit seinen gelben Augen Helga anstarrte und dabei mit seinem Kopf nickte. Helga sah in das immer noch weißliche Gesicht des Werleoparden, der allerdings erheblich älter aussah, als sie ihn in Erinnerung hatte. Die einst so merkwürdige Musterung von schwarzen Punkten auf seiner Haut war leicht verblasst, der buschige Bart, der noch immer in alle Richtungen spross, war auch ein wenig weiß geworden. Nur die immer noch nach hinten gekämmten Haare wiesen die schwarze Färbung der früheren Erscheinung auf, doch schien es Helga, als wären es weit weniger Haare als damals.
„Ja… auch ich kann mich an diese Zukunft, die mir vorhergesagt wurde, sehr gut erinnern. Und ich denke mir, dass die Zeit gekommen ist und diese Zukunft nun eintritt. Diese Schlacht… diese Schlacht, die die Sabberhexe vor zwanzig Jahren vorhersagte… sie wird eintreten… bald… und es wird die Schlacht um Hogwarts sein", sagte Nadal und musterte Helga, die weiterhin den Werleoparden beobachtete.
„Aber warum seid Ihr dann hier? Wenn es wirklich die Schlacht um Hogwarts sein wird, auf der Ihr sterben werdet, Nadal, dann würde ich machen, dass ich von hier wegkomme. Hattet Ihr nicht einmal gesagt, dass dies eine mögliche Zukunft sein würde… war dies nicht auch einer der Gründe, warum Ihr England verlassen habt, um in Euer Heimatland zurückzukehren?", fragte ihn Helga mit zweifelnder Miene.
„Ja… ich weiß. Aber ich bin mir sicher, man entkommt seinem Schicksal nicht. Vielleicht wäre die Zukunft anders verlaufen, wäre ich Euch nie begegnet… oder hätte das eine oder andere anders gemacht… doch letztlich würde ich vielleicht doch wieder vor Hogwarts stehen. Man weiß es nicht. Letztlich werde ich mein Schicksal annehmen und aus ihm das Beste machen, was man daraus machen kann."
Nadal unterbrach sich und räusperte sich verlegen, ehe er weiter sprach.
„Nun… ich bin zudem gekommen, um euch vorzuwarnen. Der schwarze Eldorman… und ich bin der Meinung, er ist das Schwarze, das Böse in Oilells Vorhersicht gewesen, rüstet gegen euch. Schon bald, wenn der Schnee getaut sein wird, wird er hier mit einem Heer auftauchen, einem Heer, das nicht nur aus Bündlern, also anderen Zauberern bestehen wird, sondern aus vielen anderen Wesen… Wesen der Nacht. Der schwarze Eldorman will Hogwarts vernichten, denn nicht nur ihr vier, Salazar, Rowena, Godric und Ihr, seid ihm ein Dorn im Auge, sondern Hogwarts als Institution. Es ist nicht nur eine Schule, nicht nur ein Bollwerk… es ist ein Fanal gegen den Bund. Es ist die Zufluchtsstätte und zugleich die Hoffnung aller Zauberer, deren Ziele nicht die des Bundes sind. Besteht Hogwarts nicht mehr, dann wird er all diejenigen Zauberer vernichten, die sich ihm und SEINEN Zielen in den Weg stellen."
„Man könnte fast glauben, Ihr bewundert Hogwarts, so wie Ihr über unsere Schule sprecht", meinte Helga und lächelte Nadal ein wenig an. Ihre anfängliche Angst vor dem vermeintlichen Attentäter des Bundes war gewichen.
„Ich will ehrlich sein… ja, ich bewundere Euren Mut, Eure Zielstrebigkeit diese Schule gegründet zu haben. Ihr habt damit viel mehr getan, als Ihr wahrscheinlich je erfahren werdet. Wäre zu meiner Jugend eine solche Schule vorhanden gewesen… eine solche Schule, in der man trotz seiner Mängel, seines Aussehens, seiner Art aufgenommen worden wäre… ich glaube, ich wäre nicht der, der ich nun bin. Versteht mich nicht falsch… ich liebe meine Arbeit, sie macht mir Spaß und fordert mich. Doch es gibt auch Momente, die ich hasse… Momente, in denen ich auf harte Art gelernt habe zu überleben. Für alle jugendlichen Zauberer ist diese Schule ein Chance, ihr Leben zu meistern, ohne sich selbst verkaufen zu müssen."
Wieder schwieg Nadal, ehe er selbst anfing zu lächeln, wobei Helga wieder sein einmaliges Raubtiergebiss wahrnehmen konnte.
„Man könnte glauben, ich würde auf meine alten Tage noch sentimental werden. Nun… ich wollte euch warnen, denn für England… für die Zauberer steht viel auf dem Spiel. Ihr werdet dem schwarzen Eldorman nur in Einigkeit gegenübertreten können. Seid ihr es nicht, dann werdet ihr verlieren, denn nur wenn ihr ihm eure gemeinsamen Stärken entgegensetzt, nur wenn ihr euch vertrauen könnt und ihr eure Schwächen durch eure eigenen Stärken schützt, könnt ihr gegen ihn und seinen Bund bestehen. Und dabei meine ich nicht nur euch vier… alle die hier gegen ihn antreten, müssen ihre Vorbehalte gegen den anderen ablegen. Sei es nun Zentaur, Hauself oder Mensch. Auch über die Mittel, wie ihr ihn bekämpfen wollt, müsst ihr euch einig sein. Es darf kein Zaudern geben, denn dieses würde er gnadenlos ausnutzen."
„Nadal… ich verstehe Euch nicht. Auf der einen Seite wollt Ihr, dass der Bund hier vor den Toren Hogwarts scheitert und auf der anderen Seite unterstützt Ihr diesen Bund mit Euren Taten seit Jahren? Das macht doch keinen Sinn!", sagte Helga zu Nadal, doch dieser grinste sie nur wieder an.
„Ich arbeite nicht für die Ziele des Bundes… diese sind mir egal. Mir ist egal, ob ein König von England nun zaubern kann oder nicht. Mir ist die Macht ein Land zu regieren egal. Ich habe kein Interesse daran, Macht zu besitzen. Was ich will ist so zu leben wie ich es will. Niemand soll mich in meinem Leben beschneiden. Und um ein solch sorgenfreies, unbekümmertes Leben führen zu können… nun, dafür muss ich einiges tun. Zum einen muss ich diejenigen abwehren, die mich daran hindern wollen. Der Bund war für mich nur Mittel zum Zweck… zum Zweck gut zu leben, meinen Spaß zu haben, einem interessanten Beruf nachgehen zu können, der mich und meine Zauberkraft forderte. Dafür bekam ich einen Namen… einen Namen, den andere fürchten… und so mich in Ruhe ließen. Sicher benutzte mich der Bund… aber auch ich benutzte den Bund. Doch jetzt… wie ich Euch schon erklärte, scheint der Bund sich stärker in meine Belange einmischen zu wollen und dies stört mich. Und letztendlich wird es mich vernichten… nun ja. Doch kommen wir zum schwarzen Eldorman zurück. Ein guter Freund Rowenas… ein alter Weggenosse von euch… und auch von mir, hat mich gebeten, euch einige Informationen über euren Feind zu übermitteln. Ich will nicht verhehlen, dass er mir dafür einiges an Gold gegeben hat, was mich erfreute, doch das ist nicht, wie schon erwähnt, der einzige Grund."
„Wen meint Ihr?", fragte Helga Nadal nach.
„Nun, ich meine seine Eminenz, den Erzbischof von Canterbury… Dunstan, den ehemaligen Abt von Glastonbury", sagte Nadal, wobei er über die leicht aufgerissenen Augen Helgas lächelte, als er diesen Namen erwähnte. Irgendwie schien es Nadal, als würde Helga etwas sagen wollen, doch dann schwieg sie und ließ Nadal weiterfahren.
„Ihr müsst wissen, dass ich auch einige Aufträge des Erzbischofs angenommen hatte. Keine Morde oder dergleichen, nein, sondern eher anderer Art. Und Ihr müsst wissen, dass mir Dunstan sein Leben schuldet. Ja… ich rettete ihm sein Leben, damals vor 13 Jahren, bei der Synode von Canterbury. Ich hatte erfahren, dass einige Zauberer, die dem Bund nahe standen, allerdings noch nicht im Bund waren, planten Dunstan zu töten, da der König ihnen Land weggenommen und der Kirche überlassen hatte. Diese Männer arrangierten einen kleinen Unfall… doch mit meiner Hilfe konnte Dunstan diesen überleben. Seitdem sieht er mich wohl mit anderen Augen. Also hört zu… denn ewig werde ich nicht hier in Euren Gemächern verbleiben wollen. Der schwarze Eldorman ist Dunstans Bruder Wulfric… und somit der eigentliche legitime Eldorman von Sommerset. Allerdings hatte Wulfric schon seit jeher Schwierigkeiten mit seinem Vater Heorstan … und als es schließlich zu einem Streit kam, übertrug Dunstans Vater ihm den Titel und jagte Wulfric vom Hof. Von da an hasste Wulfric seinen jüngeren Bruder. Obwohl Wulfric keinen Titel besaß, gelang es ihm dennoch Einfluss auf einige andere Thegns und Kirchenfürsten zu gewinnen. Mit Hilfe dieser Kontakte gelang es Wulfric schließlich, einige Ländereien vom König zu erhalten. Als aber Dunstan an den Königshof und dort zu einigem Ansehen kam, brach der Neid seines Bruders wieder hervor. Er verbündete sich schließlich mit einigen anderen Adligen gegen Dunstan. Als König Edmund Dunstan wegen wieder aufkommenden Unmutes gegen dessen religiöses Verhalten für kurze Zeit vom Hofe verbannt hatte, überredete Wulfric einige seiner ehemaligen Freunde, den König zu töten und den Mord Dunstan in die Schuhe zu schieben. So lauerten sie König Edmund auf und hätten diesen auch getötet, hätte Dunstan dies nicht verhindert. Dabei entkam König Edmund nicht nur dem Anschlag, sondern wurde schließlich auch noch von Dunstan gerettet, als des Königs Pferd in voller Panik auf eine Steilklippe zu galoppiert war. In der Zwischenzeit wurden Wulfric und seine Attentäter von einem Drachen angegriffen. Wahrscheinlich hatten sie diesen während des missglückten Attentates irgendwie gereizt… jedenfalls setzte der Drache ihnen erheblich zu. So wie Dunstan später erfahren hat, setzten sich Wulfrics Mittäter einfach ab, nachdem dieser vom Drachen zur Unkenntlichkeit verbrannt wurde. Jeder normale Mensch hätte so einen Kampf mit dem Drachen verloren… jedenfalls ohne Hilfe und mit diesen fürchterlichen Verletzungen… aber nicht so Wulfric. Mit Hilfe einiger Wesen der Nacht… Dunstan sprach von Vampiren… überlebte Dunstans Bruder den Angriff des Drachen schwer gezeichnet. Und seit jenen Tagen trägt er diese Maske, um sein verbranntes und nicht mehr zu reparierendes Gesicht zu verbergen. Durch die Kraft und die Macht der Vampire begann Wulfric, der sich von diesem Augenblick an den Titel ‚schwarzer Eldorman' gab, sich zunächst an seinen ehemaligen Mittätern zu rächen. Einige von ihnen habt Ihr glaube ich selbst kennen gelernt!", erklärte Nadal.
„Ich habe ehemalige Verbündete Wulfrics kennen gelernt? Ich bin dem schwarzen Eldorman nur einmal begegnet… damals im Gasthof, als er Meister Richard tötete. Wo sollen dort… Ihr meint… diese hundeartigen Wesen, die uns angriffen, waren einst seine Verbündeten gewesen, die ihn verraten hatten?"
Helgas Gesicht erstarrte, als sie die Wahrheit erkannte. Nadal schaute sie aufmerksam an, ehe er fortfuhr.
„Ja, diese Wesen waren einst seine Freunde. Er hat sie alle gefunden und so lange gefoltert und mit schwarzer Magie behandelt, bis sie schließlich zu jenen bemitleidenswerten Geschöpfen wurden, die ihm nun dienen. Von nun an besaß er keinerlei Skrupel mehr… und mit Hilfe derselben Adligen, die ihn einst unterstützten, begann er den Bund zu gründen. Nach und nach spielte er die Anführer dieser Bewegung gegenseitig aus, bis er schließlich den Weg frei hatte, um die Führung des Bundes als Großmeister zu übernehmen. In den nächsten Jahren festigte er seine Stellung… bis zum heutigen Tage. So wie Dunstan berichtete, plant er abermals ein Attentat auf den König, um schließlich zu einem der wichtigsten Männer Englands zu werden. Einzig sein Gebrechen hindert ihn daran, an die Öffentlichkeit zu gehen und sich den Königstitel selbst zu nehmen."
„Aber was genau können wir gegen ihn unternehmen… außer den Dingen, die wir bereits vorbereitet haben?", fragte Helga Nadal. Dieser lächelte Helga an, ehe er langsam die Kapuze seiner Kutte wieder über seinen Kopf zog.
„Zeigt denen, die ihm folgen, die Wahrheit über den schwarzen Eldorman. Zeigt ihnen, wie er sie manipuliert hat. Entreißt ihm die Maske und zeigt der Umwelt sein wahres Gesicht. Helft den Wesen, die er geschaffen hat… und gebt ihnen wieder ein wenig mehr Menschlichkeit. Vernichtet seine schwarzen Zauber… wie, das werdet ihr in diesem Moment erkennen, wenn ihr den Zauber seht. Und bietet ihm keinerlei Schwächen."
Dann richtete sich Nadal auf und verbeugte sich noch einmal vor Helga.
„Wahrscheinlich werden wir uns nicht mehr sehen, Helga. Ich wünsche Euch und Eurem Mann, wie auch Eurem Sohn ein noch sorgenfreies Leben…"
„Meinem Sohn?", fragte Helga erstaunt.
„Eurem Sohn… Ihr bekommt doch ein Kind, nicht wahr!", erwiderte Nadal mit amüsierter Stimme.
„Aber woher…?"
„Ich bin ein Werleopard. Und so weiß ich so manches mehr als andere Leute wissen. Ihr riecht anders, seht anders aus… und das Ihr ein Kind bekommt, ist mehr als offensichtlich. Nun denn, lebt wohl", sagte Nadal und schritt aus dem Zimmer.
„Wartet, Nadal. Wie… wie seid Ihr überhaupt in die Burg gekommen?", rief Helga ihm nach.
Nadal blieb kurz stehen, schaute Helga noch einmal an und antwortete: „Dies fragt lieber Salazar. Er weiß darauf eine Antwort… aber sicher eine, die Euch jetzt nicht gefallen wird."
Dann schloss Nadal die Tür und ließ eine reichlich verwirrte Helga zurück.
ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
Informationen:
Zum einen möchte ich für die, die als Quereinsteiger meine Geschichte lesen… oder manches aus den ersten beiden ‚Büchern' vielleicht vergessen haben, das Verhältnis von Nadal zu Helga auffrischen.
Nadal Lynx, der Attentäter des Bundes, hatte ja einst von Solmen Slytherin den Auftrag erhalten, nach dem zehnjährigen Mädchen Helga zu forschen, welches seinen Truppen entkommen war. Nachdem Nadal Helga und ihren damaligen Mentor und Ersatzvater Richard Eriugena in Derby fast überrumpelt hatte, stellte er die beiden an der Grenze zu Wales. Dabei versuchte Richard Nadal in ein Gespräch zu verwickeln, um überraschend seinen Zauberstab zu ziehen und ihn so zu besiegen. Leider funktionierte dieser Trick nicht, da Nadal durch seine Fähigkeiten eines Werleoparden sehr viel schneller reagieren konnte als der Halbelf Richard. Wäre in diesem Moment nicht Godric Gryffindor, ein ehemaliger Schüler Richards, aufgetaucht, hätte Nadal Helga schon in diesem Moment nach Bodmin, der Heimatburg Solmens, gebracht. So aber konnte Godric, dessen Animagusgestalt die eines Löwen ist, den Leoparden Nadal vertreiben und Richard und Helga nach Tenby, der Heimatburg der Gryffindors mitnehmen. Als aber ein Jahr später in den Wirrungen der Auseinandersetzungen zwischen Dyfed und Gwynedd Godric in Gefangenschaft geriet, konnte Nadal Helga abfangen - wobei er sie vor Dementoren rettete - und nach Bodmin bringen. Auf dem Weg dorthin kehrten beide bei der Sabberhexe Oilell ein, die jene verhängnisvolle Vorhersicht über Nadals Zukunft aussprach. Als Nadal Helga schließlich in Bodmin ablieferte, bereute er dies sogleich, denn ihm war klar, dass Solmen das zehnjährige Mädchen foltern würde, um an ihre Information bezüglich des Schwertes Hrunting kommen zu können. So beschloss er, da er nicht mehr für Solmen arbeitete und England den Rücken kehren wollte, Richard und Rowena von Ravenclaw mitzuteilen, wo sich Helga aufhielt. Schließlich half er Helga und Salazar, zusammen mit Richard und Rowena vor den Truppen Solmens zu entkommen.
Zum anderen gehe ich noch einmal auf die Geschichte Dunstans ein, denn die beiden ‚Wunder', die ich hier angesprochen habe, sind, laut Geschichtsschreiber der damaligen Zeit wirklich passiert. Zum einen soll Dunstan durch ein Wunder das Pferd Edmunds vor einem Abgrund gestoppt haben, so dass der damalige Herrscher Englands damit gerettet wurde. König Edmund begnadigte daraufhin Dunstan und holte ihn zum Hof zurück. Warum überhaupt das Pferd in Panik geraten war, wurde allerdings nicht erzählt. Auch das zweite in dieser Geschichte auftauchende Wunder soll geschehen sein. So soll 964 n. Chr bei der Synode von Winchester in einer Kirche der Boden unter Dunstan und dem damaligen König Edgar nachgegeben haben, wobei Dunstan wie auch der König unverletzt geblieben seien. Man sprach sogar davon, dass Dunstan über dem Boden ‚geschwebt' sei. König Edgar, der auf der Synode nicht immer eins mit Dunstan gewesen sein solle, habe danach dem Erzbischof nachgegeben, heißt es. Jedenfalls sind solche ‚Wunder' auch der Grund, warum Dunstan später heilig gesprochen wurde.
Sanitäre Verhältnisse in einer Burg
Schon zu Zeiten der Römer wurden Schwemmkanalisationen verwandt, meistens handelte es sich dabei allerdings um offene Gerinne, denn wegen des hohen Bauaufwandes waren Abwasserrohre selten. Die bekannteste römische Kanalisation ist die Cloaca Maxima in Rom. Ein Rest einer unterirdischen römischen Abwasserkanalisation ist in der Kölner Altstadt noch heute begehbar. Allerdings ging im frühen Mittelalter das Wissen um die hygienische Bedeutung einer geordneten Abwasserentsorgung weitgehend verloren, weshalb es über Jahrhunderte hinweg zu verheerenden Pest- und Choleraepidemien kam.
Dagegen waren die sanitären Verhältnisse auf den Burgen besser als ihr Ruf. Auf fast jeder Burg gab es mehr Toilettenanlagen als beispielsweise in der Stadt. Auch Waschmöglichkeiten waren ausreichend vorhanden. Bei der normalen Krankenversorgung kam man auf den Burgen durchaus zurecht. Die Beseitigung der Abfälle hingegen ließ auf den Burgen – und das war in den Dörfern nicht anders –zu wünschen übrig. Die tierischen und pflanzlichen Abfälle der Burgküche wurden in eine Abfallgrube oder einfach über die Mauer geworfen.
Toilettenanlagen hatte es vor der Karolingerzeit (715-814) nicht gegeben. In den römischen Häusern waren sie dagegen gang und gäbe. Die Klöster bewahrten die Entwicklung der Abortanlagen durch das frühe Mittelalter. Als die Burgen des Hochadels entstanden, wurden überall Toilettenanlagen eingebaut. Hier waren die Adelssitze den Dörfern und Städten weit voraus. Nahezu jede Burg verfügte über eine oder mehrere Aborte. Der häufig dafür gewählte mittelalterliche Begriff "Heimlichkeit" lässt auf den Wunsch nach Privatsphäre bei der Verrichtung der Notdurft schließen. Allerdings waren diese Aborte zumeist Latrinen. Der Abfall wurde dann jeden Tag von Dienern weggebracht.
Personen, die in diesem Kapitel der Geschichte Nosce te ipsum, 3. Buch, vorkommen. Die Personen, die kursiv geschrieben sind, sind erdacht (entweder von JKR oder von mir).
Aelfstan
Bischof von London, nachdem Dunstan diesen Titel abgab, um Erzbischof von Canterbury zu werden. Ratsmitglied der Wölfe
Aelli
buckliger Schüler Hogwarts, kommt aus ärmlichen Verhältnissen, hat Visionen und Prophezeiungen
Aethelred
Sohn Edgars und Aelfthrith, späterer König Englands
Berin
Zentaur. Sprecher der Zentauren von Hogwarts, Zwillingsbruder von Alo
Cedric Mac Mail Coluim
Ehemann von Helga, Vetter des ehemaligen König Dubhs und des jetzigen Königs Kenneth II von Schottland, Herr und Wildhüter über die Burg Hogwarts und das Dorf Hogsmeade.
Cuthbert
Sohn eines unbedeutenden Thegns aus Dorchester. Wortführer der ‚Slytherins'
Cynesige
Gestorben 964 n. Chr., ehemaliger Eldorman von Berkshire, Freund Dunstans, gehört zur Ostsächsischen Partei
Dunstan
Geb. 909 n. Chr. Gestorben 988 n. Chr., ehemaliger Abt von Glastonbury, ab 961 Erzbischof von Canterbury, Berater mancher Könige, angefangen von Edmund, über Eadred, Edgar bis zu Eduard. Gegner des Bundes und Zauberer
Earpwald
ehemaliger Führer der Zentauren. Verbündeter des schwarzen Eldormannes
Edith
Uneheliche Tochter von König Edgar und der Nonne Wulfthrith. Aufgrund ihrer Zauberkräfte Schülerin in Hogwarts… gehört zu den ‚Hufflepuffs'
Edgar
König von England von 959 bis 975. Vater von Eduard, Edith und Aethelred.
Edmund
König von England bis 946 n. Chr., Vater von Eadwig, Edgar und Eadberth
Eduard
König von England, Sohn von Edgar
Eirik Håkonsson
Stiefsohn von Hakon Sigurdson, dem Ladejarl von Tröndelag, Freund und Begleiter Svens, Gryffindorschüler
Godric Gryffindor
Sohn des Herrn von Tenby und Gryffindor, Mann von Melangell, Vater von Gyrth und Osdryd, Lehrer Hogwarts für Verwandlung, Astronomie und Waffenkunde
Gunhild
Geliebte König Iagos von Gwynedd, im Bund der Wölfe tätig
Harald Blauzahn
König von Norwegen und Dänemark, Vater von Sven. Verwandt mit Helga Hufflepuff
Helga Hufflepuff
eine der vier Gründer Hogwarts, Ehefrau von Cedric, des Burgherrn von Hogwarts, Trägerin von Hrunting, Lehrerin in Hogwarts für Heilwesen, Heilpflanzen und Okklumentik
Hengist
Sohn von Cynesige, jetziger Eldorman von Berkshire, Enkel des schwarzen Eldormannes
Heorstan
Thegn von Sommerset, Vater von Wulfric und Dunstan.
Hyfaidd ap Ieuaf
Sohn Ieuaf ap Idwal, zunächst Geisel am Hofe Owains, dann mit Hilfe der Angelsachsen und Dyfeder ab 974 n. Chr. König von Gwynedd.
Iago ap Idwal
König von Gwynedd bis 974 n. Chr. Bis ins Jahr 979 n. Chr. versucht Iago, die Königskrone wieder zu erringen.
Marrok
Werwolf aus Wales
Nadal Lynx
Werkatze, Jäger und Attentäter. Übernimmt Aufträge des Bundes
Oilell
Königin der Sabberhexen
Osdryd
Tochter Godrics und Melangells. Schülerin in Hogwarts, gehört zu den ‚Slytherins'
Raegenhere
Ritter des Bundes, Informant und Spion Salazars, wird von Salazar nach Hogsmeade gebracht. Spioniert dort für Nadal.
Rhun ap Maredudd
Bruder Godrics, Berater Hyfaidd ap Ieuaf
Richard Eriugena
Heiler und Arzt, Ausbilder Helgas, starb durch einen Zauber des schwarzen Eldorman in Nottingham
Rowena Ravenclaw
Ehemalige Nonne von Glastonbury und ehemalige Äbtissin von Wilton, eine der vier Gründer Hogwarts, Lehrerin in Hogwarts in den Fächern Kirchenmagie, Zauberkunst und Runenlehre.
Salazar Slytherin
jüngerer Sohn Solmens von Slytherin, Lehrer in Hogwarts in den Fächern Zaubertränke und magische Wesen.
Solmen Slytherin
Eldorman von Cornwall, Graf von Slytherin, Vater Salazars, Ratsmitglied der Wölfe
Sven
Sohn von Harald Blauzahn, später auch Sven Gabelbart genannt. Schüler von Hogwarts, gehört zu den ‚Gryffindors'.
Tortgyd
Walisische Schülerin von Hogwarts, kommt aus Dyfed. Gehört zu den ‚Gryffindors'
Wulfric
Bruder Dunstans, Großmeister des Bundes, nennt sich ‚der schwarze Eldorman 'nennt sich ‚der schwarze Eldorman'
