Vielen Dank an diejenigen die ein Review hinterlassen haben. Das spornt doch immer wieder an. Hier ist nun wieder mal eine Warnung angebracht. Es ist ein Kapitel mit eindeutigen sexuellen Handlungen. Wer sowas also lieber nicht lesen mag, sollte hier nun nicht weiter lesen. - Morti
Kapitel 44
Das Abendessen war zu Ende. Einmal mehr stand ein Wochenende bevor, an dem es für die Siebtklässler von Hogwarts hieß Lernen, Lernen und nochmals Lernen.
Severus Snape verließ die Große Halle und konnte immer noch nicht glauben, wohin er gerade unterwegs war.
Vor ein paar Tagen war Professor Slughorn in den Gemeinschaftsraum der Slytherins gekommen und hatte den Ältesten unter ihnen eröffnet, dass es in diesem Schuljahr eine Ausnahme geben würde.
Normalerweise war das Einzelzimmer in den Slytherinkerkern reserviert für einen möglichen Schulsprecher aus ihrem Haus und blieb ansonsten leer. Doch da sie in diesem Jahr die Möglichkeit hatten, dass ein Slytherin den höchsten Abschluss des Jahrgangs machte, sollte dieser das Privileg bekommen, ein Einzelzimmer zu beziehen, sodass er in Ruhe und ungestört lernen konnte.
Die anderen Schüler hatten sich gegenseitig angesehen und einer kicherte sogar, als Severus aufstand. Doch dieses Kichern blieb ihm im Hals stecken, als Slughorn tatsächlich bestätigte, dass er von Severus sprach.
Keinen seiner Schulkameraden hatte bisher interessiert, wie gut Snape wirklich war. Sie hatten alle nur das Halbblut gesehen, das von Rechtswegen nicht einmal in diesem Haus sein sollte.
Seit fünf Tagen bewohnte er nun das Einzelzimmer, das im Jahr zuvor seinem Meister gehört hatte.
Als er durch den Gemeinschaftsraum ging, tuschelten einige Drittklässler sofort los. Doch störte ihn das wenig bis gar nicht. Zufrieden, ein ganzes Wochenende ungestört lernen zu können, öffnete er die Tür und trat ein.
Zwei weitere Wochen waren vergangen. Zwei Wochen in denen Louis nicht mehr mit angesehen hatte, wie Lucius kaum Schlaf fand und so hatte dieser ihm kurzerhand einen Traumlosenschlaf Trunk in den abendlichen Tee gemischt. Wenigstens hatte Lucius die darauf folgenden Nächte gut schlafen können, auch wenn er dem Heiler immer noch nicht verziehen hatte, ihn derartig hereingelegt zu haben. Was wäre gewesen, hätte sein Lord ihn gerade in dieser Phase gerufen?
Doch diese beiden Wochen war nichts Diesbezügliches geschehen und Lucius hatte es endlich geschafft, seine Geschäfte und sonstigen Beziehungen wieder auf einen für ihn annehmbaren Status zu bringen, bei dem er sich hie und da einige Tage auch um andere Dinge kümmern konnte.
Seien es nun Aufträge, seine Dienste beim Lord oder … so wie heute, dass er sich endlich das gönnte, nach dem er schon seit über einem Monat mehr als nur verlangte, ja sich regelrecht danach verzehrt hatte. Es war erst wenige Minuten her, seit er sich ins Schloss und in den Gemeinschaftsraum geschlichen hatte, dessen Passwort Lucius ein leichtes gewesen war herauszufinden. Er hatte sich einfach einige der von Morgan und Averys - Lucius Gesicht verzog sich leicht bei dem Gedanken an diesen bestimmten Todesser, dem er froh war noch nicht wieder begegnet zu sein - erlernten Tricks angewandt und konnte so einen Schüler belauschen, der die Slytheringemeinschaftsräume betrat, als dieser zufälligerweise den Becher mit Saft über seine Kleidung vergoss, welchen er bei sich gehabt hatte und so nun zurück in den Gemeinschaftsraum musste, um sich umzuziehen. Es hatte nicht lange gedauert und auch dieser Schüler - ein Erstklässler vermutete Lucius, da er ihn nicht kannte - kam wieder heraus. Der Rest war kaum eines Gedankens wert.
So saß er nun hier seit knapp fünf Minuten in dem am nächsten am Kamin befindlichen Stuhl, bereits erregt von der bloßen Vorstellung, was ihm gleich zuteil werden würde, als sich die Zimmertüre auch bereits öffnete.
Kaum dass sich die Tür hinter dem Objekt seiner Begierde - denn genau das war es, was Lucius am meisten empfand - geschlossen hatte, schwenkte er seinen Zauberstab und versiegelte die Türe, begleitet von einem Stillezauber, der keinen Laut ganz gleich wie laut dieser auch sein mochte, nach Draußen dringen ließ.
Mitten im Schritt war Severus erstarrt und blinzelte einige Male, als hielte er, was er sah, für ein Trugbild. "Meister?", hauchte er dann leise, als wäre er noch immer heiser.
Lucius' Augen wurden schmal als er die Reaktion des Schwarzhaarigen sah. Doch war er nicht wirklich erstaunt darüber, nach ihrem letzten Zusammentreffen, das für Severus alles andere als angenehm gewesen war. Nun … auch Lucius war nicht wirklich zufrieden daraus hervorgekommen und schon gar nicht befriedigt: "An deiner … Begeisterungsfähigkeit solltest du noch üben, Severus."
"Verzeiht, Meister. Ich.. habe nur nicht mit Eurer Anwesenheit gerechnet.", erwiderte der Schwarzhaarige und trat nun näher. Langsam setzte er sich neben Lucius auf einen weiteren Stuhl und sah diesen fragend an.
Ein leichtes Schmunzeln huschte kurz über das von blonden Haaren umrahmte Gesicht, das Lucius neuerdings mit Vorliebe halb offen trug. "Ich könnte dich jetzt natürlich fragen, wie es in der Schule läuft … wie es dir geht … auch wenn mich das tatsächlich interessiert, aber im Moment habe ich für deinen Mund nur an einem ein besonders … gesteigertes Interesse." Und damit wies Lucius auf die deutliche Wölbung in seiner Hose. Ja … selbst nur darüber in Andeutungen zu sprechen, ließ ihn bereits noch weiter schwellen.
Severus schluckte kurz, doch zögerte er dieses Mal nicht mehr. Sofort rutschte er von dem Stuhl, auf den er sich eben erst gesetzt hatte, und befand sich im nächsten Moment auch schon auf Knien zwischen den leicht gespreizten Beinen seines Meisters.
Vorsichtig öffnete er die Hose und stellte erstaunt fest, dass Lucius keine Unterhose trug. Doch hielt Severus sich damit nicht auf. Immerhin hatte er eine Anweisung erhalten und sein Bedürfnis an Strafen, war auf Jahre im Voraus gedeckt. Also beugte er sich vor und nahm das schon deutlich geschwollene Glied in den Mund, um es nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen.
Nach Luft schnappend rutschte Lucius ein gutes Stück die Stuhllehne herunter, strecke seine rechte Hand nach dem schwarzen Schopf aus und drückte ihn fester gegen seinen Schritt, während sich seine andere Hand regelrecht in die Stuhllehne verkrallt hatte.
Das war es! Genau das hatte er die ganze Zeit über gebraucht … und nun bekam er es auch!
Laut aufstöhnend versuchte er noch mehr dieser köstlich warmen Höhle auszufüllen, während die darin stattfindenden Bewegungen ihn fast wahnsinnig machten vor Lust und er bereits jetzt ein heftiges Zittern seinen Körper erfassen spürte, das seinen viel zu schnell nahenden Höhepunkt unmissverständlich ankündigte.
Sich innerlich vor dem in ihm aufsteigenden Ekel verschließend, schloss Severus die Augen und saugte fester, während er an etwas sehr gut schmeckendes dachte. Plötzlich nahm er Lucius vollkommen in seinen Rachen auf, sodass er mit der Nase gegen das Schambein drückte und Lucius' Hoden gegen sein Kinn schlugen.
Das war nun eindeutig zu viel und mit einem gutturalem Aufschrei schoss der viel zu lange angestaute Samen in den Rachen, während sich Lucius' Hüfte fast schon zuckend immer wieder hob, wollte sein Orgasmus schier kein Ende finden.
Wie von selbst rutschte er noch ein Stück weiter nach vorne auf dem Stuhl und seine Beine schlangen sich Halt suchend um seinen Sklaven, wäre er sonst glatt zu Boden gerutscht.
Sofort hob Severus beide Hände und legte sie an Lucius' Pobacken, um zu versuchen, ihn oben zu halten, während er ihn noch sauber leckte. Allerdings würde er ihn unmöglich halten können, sollte sich Lucius' Körperspannung lösen. Langsam blickte der Schwarzhaarige auf,
Seine Beinmuskeln noch etwas fester anspannend, grinste Lucius offen. Im Moment bestand keine Gefahr, dass er herab fiel - so lange auch Severus seinen Teil dazu beitrug, ihn zu halten - war er doch alles andere als erschöpft. Im Gegenteil … das war nur der Anfang gewesen, der Appetitanreger sozusagen.
Er hatte es sogar so eilig gehabt, dass ihm erst jetzt auffiel, dass er den Glamour ja noch nicht entfernt hatte und so zog sich Lucius mit einem leicht bedauernden Blick nun doch wieder nach oben zurück auf die Sitzfläche, fischte nach seinem fallen gelassenen Zauberstab und holte das Versäumnis nach.
Das Kribbeln der Magie auf seine Haut ließ Severus leicht lächeln, da es ihn immer freute, sein wahres Aussehen zu tragen. Doch gleichzeitig wurde er auch mehr als nervös, da er sich – wenn auch eher unterbewusst – an die letzten Worte seines Meisters bei ihrem letzten Zusammentreffen erinnerte.
Er sollte sich so benehmen, als würde er Lucius begehren. Doch wie?
Lucius' Augen glitzerten leicht amüsiert, als er seine noch freie Hand auf seinen Schritt legte und mit einem versonnenem Lächeln über die noch feuchten Stellen streichelte, wobei es ihn wenig störte, dass seine Hose noch halb um seine entblößten Oberschenkel hing: "Worauf, glaubst du, hab ich wohl als nächstes Lust?"
"Auf mich...", hauchte Severus ohne zu zögern und sogar ein kleines Lächeln umspielte seine Lippen dabei. "Im Bett... nackt...", setzte er fort und es klang wirklich so, als würde er das auch wollen. Die Zeit hatte ihn zu einem guten Schauspieler gemacht.
Auch wenn er wusste, dass es nicht wirklich das war, was Severus wollte, so hinderte dies Lucius nicht daran, das Spiel zu genießen. Er hatte genug Kummer und Widerwillen für sie beide durchgemacht und so war Lucius zu der Entscheidung gekommen, dass es damit nun genug war.
Auch für sie beide.
Sollte der Dunkle Lord ihn wieder rufen, würde er sich an das erinnern, was Severus ihm unbewusst auch jetzt lehrte. Wie man, selbst wenn es innerlich anders aussah, wenigstens so tat, als machte es einem Spaß und Lucius hatte die Hoffnung, dass es dann auch wirklich soweit kam, dass er es ein Stück weit sogar selbst genießen konnte, wenn er wieder in der unterlegenen, der benutzten Position war.
Jetzt jedoch wollte er auskosten was ihm möglich war.
Leicht verstärkte er seine Handbewegungen, umfasste sein eigenes Glied nun ganz, was erneut fast schon ausreichte, um ihn wieder etwas erstarken zu lassen: "… erzählt weiter, während du dich ausziehst."
Sofort erhob Severus und begann sich auszuziehen. Allerdings diesmal nicht so überhastet und ängstlich, sondern langsam und möglichst verführerisch. Dabei erzählte er leise weiter, was Lucius alles mit ihm im Bett tun könnte. Ein leichter Rotschimmer legte sich währenddessen auf seine Wangen.
Schon bald wurde Lucius' Atem schneller, unkontrollierter und mit einem unwilligen Stöhnen löste er sein eigene Hand von dem, was sie tat, und stand mit leicht wackligen Knien auf, während sich überdeutlich das Verlangen in seinen grauen Augen und seinem vor Erregung geröteten Gesicht zeigte.
Bei seinem ersten Schritt wäre er fast über seine eigene, noch immer um seine Beine hängende Hose gestolpert, aus welcher er anschließend ungeduldig heraus stieg. Doch sowohl sein Hemd als auch die Schuhe und Socken behielt er noch an, dauerte es ihm einfach zu lange sich auch diesen noch zu widmen und sich nach seinem Zauberstab zu bücken, oder ihn zu sich zu rufen und.. nein… all das war bedeutungslos… unwichtig…
Fast schon zitternd vor Lust trat Lucius an seinen Sklaven heran, schlang seine Arme um ihn und drückte sich möglichst eng an ihn heran, während sein Blick kurz suchend durch den Raum zuckte und schließlich auf dem mit einigen Schulbüchern belegten Schreibtisch hängen blieb.
Oh ja.. das war eindeutig besser als das Bett… vorerst jedenfalls.
Fast schon lasziv schmiegte Severus sich gegen den heißen Körper und schlang ebenfalls seine Arme um Lucius. Es dauerte nur Augenblicke und sein Körper reagierte, auf die Hitze und die ganze Situation. Mit leicht geöffneten Lippen lehnte er den Kopf an Lucius' Schulter und schloss die Augen, während er ihm mit einer Hand über die Brust strich.
"Hmm …. Sag mir wie sehr du mich brauchst …, wie begierig du darauf bist mich zu spüren …", flüsterte Lucius leise, während er nicht widerstehen konnte und sich an dem an ihm geschmiegten Körper zu reiben begann, während seine rechte Hand erst über den Rücken und dann den Hintern herunter strich und er sacht über die Pospalte zu streichen begann.
Mit einem leichten Keuchen rieb sich auch Severus an dem Blonden, während er gleichzeitig versuchte, sich dem Finger entgegen zu drücken. "Ich brauche Euch, Meister... Eure Stärke...", wisperte er, während er scheinbar versuchte, den Finger gleich in sich zu bekommen, so sehr drängte er sich dagegen. "Ich verzehre mich danach." Die Worte klangen wirklich echt und Severus ließ sich absolut gehen, um Lucius' Befehl befolgen zu können.
Unwillkürlich aufstöhnend verstärkte Lucius die kreisenden Bewegungen, die er abwechselnd mit seinem Zeige- und Mittelfinger machte. Eigentlich hatte er nicht vorgehabt ohne Gleitcreme … da war ja immer noch diese Spezialmischung, die er schon das letzte Mal dabei gehabt hatte … aber im Moment schien eine solche kaum erforderlich zu sein.
Das war ein neuer Aspekt, der Lucius überraschte, hatte er damit doch nun wirklich nur äußerst schmerzhafte und unangenehme Erfahrungen gemacht. Aber nun… er war hier, um zu lernen und wenn es auch dort etwas zu lernen gab, würde er dies mit ebensoviel Genuss tun, wie alles andere in den letzten Minuten.
Als Lucius dann das nächste spürte, wie ihm der Hintern regelrecht entgegengeschoben wurde, gab sein Zeigefingern nicht wie sonst nach, sondern schob sich vorsichtig ein Stück weiter hinein.
Severus keuchte auf und drängte sich nun wieder vorn gegen Lucius, weg von dem Brennen, das der trockene Finger auslöste. Er rieb seine Erektion gegen die von Lucius. "Mit Gleitgel ist es viel schöner.", hauchte er dabei leise und begann Lucius' Hals entlang zu küssen und suchte nach einer empfindlichen Stelle, die er unterhalb des Ohrläppchens auch fand.
Unwillkürlich wurden Lucius die Knie schwach und aufkeuchend zog er seine Hand und damit auch seinen Finger wieder zurück: "Auf…", heftig sog er die Luft ein, "…auf dem Nachttisch neben dem Bett…", brachte er schließlich hervor, hatte er dort doch das mitgebrachte Döschen abgelegt.
Nochmals umspielte Severus' Zunge flink die Stelle, die Lucius derartig ins Schwanken brachte. Dann löste er sich von ihm und holte die Dose von der angegebenen Stelle. Dabei zeigte seine eigene Erektion fast wagerecht nach vorn und schwankte unangenehm auf und ab.
Lucius begab sich indessen zum Schreibtisch, fegte alles was auf selbigem Lag mit einer schwungvollen Bewegung seines Armes einfach beiseite und klopfte anschließend auffordernd mit der flachen Hand auf die nun frei gewordene Holzfläche.
Als zwei Bücher zusammen mit allem anderen zu Boden fielen, zuckte Severus zusammen, sagte jedoch nichts dazu. Stattdessen kletterte er auf den Schreibtisch, zog die Beine nach oben und lehnte sich gegen die Wand. Lucius hatte nun den optimalen Blick, als Severus die Beine auffallen ließ. "Soll ich es selbst machen, Meister?", raunte der Schwarzhaarige, während er die Dose bereits öffnete.
"Wie wäre es dir denn lieber?", konnte sich Lucius nicht erwehren, schmunzelnd zu fragen, während ihn das, was er sah, nur noch mehr erregte.
Einen Moment strich Severus sich stöhnend über die eigene Erektion, um zu überlegen, was die richtige Antwort wäre. "Ich... ich fände es erregender, wenn Ihr es macht, Meister.", raunte er dann heiser.
Zwei begeistert aufleuchtende Augen waren Antwort genug, dass es die richtigen Worte gewesen waren und schon tauchte ein langer Finger in den Inhalt der Dose: "Komm etwas höher, mein Schöner, damit ich richtig herankomme."
Es war das erste Mal, das Lucius etwas anderes sagte als eben Severus, oder gar etwas anderes dachte als eben an dessen Namen, oder wenn dann als an seinen Sklaven, oder sein Eigentum… und so hielt seine Hand, die über die Innenseiten der Oberschenkel zu streicheln begonnen hatte, zögernd inne.
Ein leichtes Lächeln umspielte Severus' Lippen und es war echt. Komplimente kannte er eigentlich nicht. Langsam stellte er seine Füße etwas anders hin und drückte dann seinen Hintern etwas nach oben, damit Lucius besser heran kam. Zwar war diese Position weitaus anstrengender, aber das war im Moment nicht so wichtig.
Da Lucius aus eigener Erfahrung wusste, dass eine derartige Haltung nicht wirklich angenehm war - auch wenn er es bisher nur aus dem Bett des Dunklen Lords kannte und dieser allen finsteren Göttern zum Dank noch nicht auf eine derartige Idee gekommen war - zögerte er nicht lange und schob seinen dick eingegelten Finger in das nun sichtbar gewordene Loch. "Sag mir wie sich das anfühlt.", verlangte er schließlich, während er den Finger leicht hin und her zudrehen begann und sich so ohne wirkliche Pause immer tiefer bohrte.
"Kalt.", keuchte Severus als erstes, drängte sich dem Finger aber entgegen. Seine Glieder zitterten bereits leicht. "Und heiß."
Lucius' Augenbrauen wanderten nach oben, hatte er damit doch nicht gerechnet und langsam schob er einen zweiten Finger dem ersten hinterher.
"Es.. kribbelt.", keuchte Severus und öffnete die Augen, um zu Lucius zu blicken. Das war ein so merkwürdiges Gefühl, dass er es gar nicht beschreiben konnte. "Was... was ist das?", wollte er leise wissen, ehe er sich aufstöhnend noch näher an die Finger drückte, damit Lucius vielleicht den Punkt in ihm berührte.
"Etwas, über das ich gelesen habe…", langsam zog Lucius seine Finger wieder zurück, um anschließend mit dreien wieder einzudringen, zog sie wieder zurück - auch wenn diesmal nicht wieder ganz heraus - und drang wieder ein, erst langsam und dann schneller, fester und dann stieß er sie so tief wie möglich bis zum Ansatz in den schon gut geweiteten Anus.
Eigentlich hätte er schon mit mehr als nur seinen Fingern eindringen können, doch auch wenn Lucius seine eigene Erregung immer heftiger spürte und er sich um wenigstens etwas des Drucks zu verlieren, gegen die Schreibtischkante drückte, hielt er sich noch zurück. War es doch eine ganz eigene Art des Genusses mit seiner Hand zu arbeiten und die Reaktionen so überdeutlich und unmittelbar mitfühlen zu können.
Severus keuchte immer lauter und konnte sich einfach nicht mehr in der Stellung halten, sodass er langsam runter sank. Dabei rutschte er aber auch weiter nach vorn, sodass Lucius weiter vollen Zugriff hatte und er nun mehr auf dem Tisch lag als saß. Dabei fragte sich der noch halbwegs rationale Teil in ihm, was der Blonde vorhatte, denn er glaubte nicht, dass Lucius wusste, wie er weiter machen könnte, wollte er seine ganze Hand benutzen. Oder zumindest hoffte Severus, dass Lucius davon noch keine Ahnung hatte.
Lucius' Augen glitzerten leicht als ihm plötzlich eine Idee kam und ehe er es sich noch anders überlegen konnte, beugte er sich vor und küsste auf die Spitze des durch die Bewegungen auf und ab wiegenden Schafts.
Nicht weil er es musste…
…sondern weil er es in diesem Moment einfach selbst wollte, weil er selbst derart erregt war, dass er einfach irgendetwas tun musste, wollte er nicht doch schon seine Handarbeit beenden. Doch noch war Lucius dazu nicht bereit.
Erstaunt sah Severus an sich herunter und stöhnte auf, da er damit nun wirklich nicht gerechnet hatte. Seine Erektion war so hart, dass es schmerzte und erste Lusttropfen bildeten sich an der Spitze. "Bitte, Meister... Ich will Euch spüren.", flehte er, weil es das war, was Lucius wollte, und drängte sich den Fingern noch mehr entgegen.
Langsam zogen sich Lucius Finger zurück, bis er seine Hand schließlich wieder frei hatte. Seine eigene Erektion nun fassend, führte er sie nun an den stark geweiteten Anus, drang aber noch nicht ein. Erst gab es etwas, das er wissen musste: "Willst du das, weil ich möchte, dass du es willst, oder weil es wirklich dein Wunsch ist?"
"Ich...ich will es ... ich brauch es .. jetzt...", stöhnte Severus und drängte sich ihm entgegen. Er war im Moment einfach zu erregt, um etwas anderes zu wollen.
"Dann sollst du bekommen, was du verlangst..", murmelte Lucius sich vorbeugend und während seine Lippen den anderen Mund zu einem leidenschaftlichen Kuss trafen, drang er mit einem raschen Stoß in diesen ein, was Lucius im ersten Moment regelrecht den Atem nahm, derart einnehmend waren die damit einhergehenden Gefühle.
Da die Erektion dann doch noch um einiges größer war, als Lucius drei Finger, keuchte Severus laut auf. Doch er konnte nicht einmal nach hinten wegrutschen, um der Wucht zu entkommen und so atmete er nur hektisch in den Kuss, um die plötzlichen Schmerzen wegzuatmen. Sein Schließmuskel zuckte einige Momente lang, bis er sich an die Dehnung gewöhnte hatte.
Für einen Moment verharrte Lucius, als er spürte, dass er vollständig in den Andern eingedrungen war, und genoss die sein Glied massierenden Kontraktionen, ehe er den Kuss schließlich beendete und mit nun doch heiserer Stimme raunte: "Zufrieden?"
Severus leckte sich über die Lippen und nickte hektisch. Was hätte er auch anderes tun können, ohne die Stimmung zu verderben? "Ja.. Meister...", brachte er mühsam hervor.
"Gut…", erneut beugte sich Lucius zu einem Kuss vor, während er langsam begann, sich zu bewegen.
Wie immer in solch einer Situation war ein Teil von Severus entsetzt über sein eigenes Verhalten. Den anderen, im Moment weitaus größeren Teil interessierte es nicht. Er wollte nur Befriedigung und drängte sich den viel zu langsamen Stößen entgegen, sofern das in dieser Position überhaupt möglich war. Leise keuchend versuchte er den Kuss zu erwidern.
Es kostete Lucius alle Selbstbeherrschung, derer er noch fähig war, um nicht schneller zu werden und den langsamen Rhythmus beizubehalten. Nicht wenig half ihm dabei, dass er seinen ersten - wenn auch ungemein kurzen - Höhepunkt bereits hinter sich gebracht hatte. Er selbst war derart erregt, dass ihm im Moment nicht einmal sein eigener Samen störte, dessen Reste er immer noch im Mund seines Sklaven zu schmecken vermochte. Nun … zumindest nicht so sehr, dass er in seinem Tun innehielt.
Mehrere Minuten vergingen so, während er mit jeder Faser seines Körpers und nicht nur seinen mittleren Regionen die Vereinigung genoss, doch irgendwann wurde es selbst für ihn eher ein Schmerz als ein Vergnügen, so sehr drängte es ihn nun doch, zu einem Ende zu kommen.
Sich selbst noch einmal zurückhaltend, lauschte Lucius für einen Moment ihrer beider schwerem, keuchendem Atem, ehe er sich noch ein letztes Mal zusammenreißend, fast ganz aus dem Schwarzhaarigen zurückzog.
Ein leises, verzweifelt klingendes Wimmern kam daraufhin von Severus, weil er glaubte, dass Lucius schon fertig wäre und aufhören wolle. "Bitte.. bitte mehr. Meister..", keuchte er flehend vor sich hin.
Bei diesem Flehen konnte sich auch Lucius nun nicht mehr beherrschen und mit einem schnellen Stoß drang er abermals bis zur Gänze in Severus ein, zog sich kurz wieder zurück und stieß dann abermals zu und diesmal ohne weitere Unterbrechungen, schneller und schneller werdend, angestachelt von dem klatschenden Geräusch, das sich durch die rasche Bewegung und das Aufeinandertreffen ihrer beider Körper ergab.
Es dauerte nur noch wenige Momente und ohne dass Lucius ihn irgendwie zusätzlich berühren musste, kam Severus mit einem Aufschrei zum Höhepunkte. Dass er sich dabei vollkommen besudelte, merkte er nicht einmal, so fertig war er danach.
Auch Lucius brauchte nur noch wenige weitere harte Stöße und auch er erlangte mit einem letzten tiefen Stoß seinen zweiten Höhepunkt an diesem Tag, wobei ihm schlichtweg die Luft fehlte, um irgendeinen Laut außer einem sichtlich befreiten Stöhnen von sich zu geben.
Keuchend und sein schweißfeuchtes Haar nicht aus seiner ebenso feuchten Stirn wischend, stützte er sich mit beiden Händen seitlich auf dem Schreibtisch zu beiden Seiten des wie erschlafft auf dem Schreibtisch liegenden Severus ab, dabei darauf achtend, dass er so dicht bei ihm blieb, dass sein nun ebenfalls erschlafftes Glied nicht aus ihm herausrutschten konnte und nutzte die nächsten Minuten erst einmal, um wieder einigermaßen zu Atem zu kommen.
Als Severus wieder halbwegs bei sich war und blinzelnd aufsah, blickte er direkt in eisgraue Augen. Sofort färbten sich seine Wangen rot, auch wenn er wusste, dass er sich genau so verhalten hatte, wie Lucius es wollte. Ein kleines Lächeln umspielte seine Lippen.
Das Lächeln erwidernd, da er gar nicht anders konnte, zog sich Lucius vorsichtig aus Severus zurück, drehte sich ein wenig zur Seite, schob seinen rechten Arm unter dessen Beine und seinen linken um dessen Rücken und hob ihn kurzerhand hoch, dabei keinen noch so kleinen Moment den Augenkontakt zu diesen schwarzen, samtenen Seen unterbrechend.
Zum Glück war das Bett nicht allzu weit entfernt, denn auch wenn der Schwarzhaarige nicht wirklich schwer war, so war Lucius selbst nicht gerade bei Kräften - nicht so kurz nach seinem zweiten Orgasmus - und so fiel er auch mehr mitsamt seinem Sklaven in das Bett, als dass er ihn hinlegte und sich selbst setzte.
Unvermittelt auflachend blieb Lucius liegen, sich in diesem Moment nicht darüber wundernd, auch wenn er sich gar nicht mehr daran erinnern konnte, wann er das letzte Mal derart freiheraus hatte lachen können.
In diesem einen Augenblick fühlte er sich regelrecht beschwingt, ja … vielleicht sogar glücklich. Als wäre eine große Last von ihm gefallen, von der er nicht einmal gewusst hatte, dass er sie mit sich herumgetragen hatte.
Severus lächelte leicht. Es freute ihn, dass Lucius so ausgelassen war, und er schmiegte sich im Bett gleich wieder an ihn. Allerdings nicht, um ihn erneut zu noch mehr Spielchen zu überreden, sondern einfach, um bei ihm zu sein... seine Nähe zu spüren.
Nur zu gerne ließ Lucius die Annäherung geschehen und wie von selbst wand sich ein Arm von ihm unter Severus' Kopf vorbei, so dass dieser nun noch dichter bei ihm liegen konnte.
Mehrere Minuten genoss er einfach das schlichte Beisammensein, ehe Lucius schließlich langsam seinen Kopf wandte und immer noch mit einem tiefen Gefühl der Zufriedenheit verkündete: "Hätte ich früher gewusst, wie … wie schön Sex sein kann … ich hätte mir wohl einiges an … Disziplinierung von Ihm sparen können."
"Ja... aber soetwas weiß man vorher doch nie.", raunte Severus leise, der mit nicht geringem Schrecken an seine eigene Zeit des Lernens zurückdachte, während er sich in die Arme schmiegte. Auch für ihn wahr es anfangs die Hölle gewesen... und war es für einen Teil von ihm noch immer. Aber das würde er nicht mehr zugeben.
Lucius schmunzelte kurz zustimmend, ehe er plötzlich wieder ernst werdend leise fragte: "Und … wie fühlst du dich?"
Langsam hob Severus den Blick, um den Blonden anzusehen, ehe er seinen Kopf wieder an Lucius' Schulter legte. "Gut, Meister.", murmelte er leise. "Es tut durch die Überdehnung etwas weh, aber das vergeht schnell... Hat es Euch gefallen?"
"Sehr … ich habe mich seit sechs Wochen nicht mehr derart erleichtert gefühlt …" Doch dann runzelte Lucius leicht seine Stirn und ein Hauch Besorgnis schlich sich in seine Stimme: "… ich hatte gehofft, es würde nicht mehr weh tun … nachdem ich dich vorbereitet hatte."
"Nein... während dem Sex war es nur einen Augenblick unangenehm, als Ihr so schnell eingedrungen seid. Aber hinterher spürt man es... So wie Muskelkater nach dem Sport.", erklärte Severus leise.
"Hmm …lass mich sehen …", murmelte Lucius, ehe er etwas abrückte und den Schwarzhaarigen bedeutete sich ihm richtig zuzudrehen. Er selbst war bei seinen eigenen Lektionen bisher nie mit einem einfachen Muskelkater davon gekommen und da dies keine Lektion, keine Strafe, kein Aufzwingen hatte sein sollen, hatte Lucius gehofft, dass es auch für den unterlegenen Part ohne Schmerzen - gleich wie gering - vonstatten gehen würde.
Ohne zu zögern und nur mit leicht roten Ohren drehte Severus sich weg und zog die Beine unter den Bauch, ehe er sie leicht spreizte, sodass Lucius leicht an seinen Hintern kam. Sein Anus war noch immer deutlich geweitet. Unter einer Mischung aus Gleitmittel und langsam aus ihm heraus laufendem Samen war deutlich sichtbar, dass der Muskel gerötet war. "Es ist nicht schlimm, Meister... das ist normal und vergeht bald."
Lucius antwortete nicht, fühlte er doch plötzlich fast schon so etwas wie … ja … Schuld? Nein … es war sein gutes Recht zu genießen, was er besaß, aber dennoch … er hatte nicht gewollt, dass … nein, er hatte sich gewünscht, dass es Severus ebenso viel Genuss bereitete wie ihm selbst. Wortlos seinen Zauberstab zu sich rufend, reinigte er erst einmal sie beide gründlich mit einem dementsprechenden Spruch, was auch seine Kleidung einbezog, was im Falle seines immer noch an seinem Körper befindlichen Hemds auch dringend notwendig war und besah sich erneut den geröteten Muskel, was ihn nicht so kalt ließ, wie er es in diesem Moment vielleicht gerne gehabt hätte.
Ehe er es sich noch anders überlegen konnte, beugte sich Lucius plötzlich vor und einer Eingebung folgend, fuhr er sacht mit seiner Zungenspitze darüber und zu seiner eigenen nicht geringen Überraschung, machte es ihn unglaublich an.
Severus war so überrascht, weil er damit nun überhaupt nicht gerechnet hatte, dass er mit einem Aufschrei nach vorn hechtete und dabei fast vom Bett fiel. Dann starrte er Lucius mit riesigen Augen an. Natürlich war ihm das nicht neu, doch niemals hatte er es selbst gespürt, nur immer bei seinem früheren Herrn.
Lucius zuckte zurück als hätte er einen Schlag erhalten und das Gefühl das zuvor noch in ihm gewesen war, wich nun uneingeschränktem Schrecken, was wie er wusste ihm auch deutlich anzusehen war: "Hab … hab ich dir wehgetan?"
‚Hundert Punkte von Slytherin für diese selten dämliche Frage … natürlich hast du das … schließlich hat er doch eben noch gesagt, das es ihm weh tut …', schalt er sich selbst. Hastig rutschte er das letzte Stück vom Bett herunter und rappelte sich auf, ehe er seinen Blick suchend durch den Raum schweifen ließ. Wo bei Mordraud konnte die Salbe stecken, die Louis dem Schüler sicher mit nach Hogwarts gegeben hatte?
"Nein... Meister.", rief Severus sofort. Doch da war Lucius schon aufgesprungen. "Ich... ich hab mich nur erschreckt... ich.. ich hätte nie erwartet, dass... dass Ihr das für mich tun würdet.", sprach er leise weiter und lächelte entschuldigend. "Ich wusste nicht, dass es sich so gut anfühlt...", gab er dann zu.
Ein Schwall purer Erleichterung durchzuckte Lucius und als er spürte wie ihm die Knie weich wurden, kehrte er auf das Bett zurück, wo er sich erst einmal auf die Kante setzte. Doch war er immer noch bereit jederzeit wieder aufzuspringen: "Sicher? Ich meine, … ich … ich wollte dir wirklich nicht noch mehr Schmerzen bereiten …" Sich zum tief Durchatmen zwingend, sprach Lucius schnell weiter: "…wenn du mir sagst wo die Salbe für diese Art von … von Verletzungen ist, dann kümmere ich mich darum … vorsichtig."
"Es hat wirklich nicht weh getan, Meister. Nur wenn ich mich bewege, ist es etwas unangenehm, aber nicht wirklich schmerzhaft.", murmelte er leise und unterdrückte die aufkeimende Enttäuschung, dass Lucius nicht weiter machen würde. "Die Salbe ist in dem kleinen Schrank im Badezimmer."
Relativ schnell hatte Lucius die Salbe gefunden und so kehrte er schließlich, das Döschen bereits aufgeschraubt habend, ins Zimmer zurück. Er wollte lieber nicht darüber nachdenken, was er eben getan hatte … und dass er es gerne eigentlich noch einmal tun würde…
Innerlich sogar enttäuscht, dass Lucius vermutlich wirklich nicht weiter machen würde, aber irgendwie auch erleichtert, kniete Severus sich wieder hin, damit Lucius erneut guten Zugriff auf seinen Hintern hatte.
Langsam setzte sich Lucius hinter seinen Sklaven, tunkte einen Finger in die Paste und … starrte sekundenlang einfach nur auf das so verführerisch gerötete Poloch. Es wäre so einfach … sich vorbeugen … die Zunge über den Muskelring spielen lassen … vielleicht - Lucius spürte wie seine Körpersäfte stetig wieder nach unten flossen - vielleicht auch die Zungenspitze ein wenig tiefer hinein wandern lassen …
Heftig ausatmend verteilte er etwas der Paste auf den Muskelring und ließ seinen Finger nur ganz kurz, kaum mehr als angedeutet auch in den Anus hineingleiten, so dass auch von innen her die Heilsalbe wirken konnte.
Severus schnappte leise nach Luft, als der Finger mit der kühlen Salbe seine erhitzte Haut traf. Dann biss er sich auf die Unterlippe, um nicht aufzustöhnen. Automatisch verengte sich der Muskel kurz um den Finger. Aufgrund seiner früheren Erfahrungen konnte er nicht verhindern, dass er erneut langsam erregt wurde, was Lucius in dieser Position sicher nicht entgehen würde.
Langsam setzte Severus sich auf und sah dann zu Lucius auf. "Werdet... Ihr jetzt häufiger herkommen, Meister?", wollte er leise wissen und es war nicht zu sagen, auf welche Antwort er nun hoffte.
Lucius schwieg einen Moment, als müsse er erst darüber nachdenken. Doch eigentlich gab es dabei nicht viel das dagegen- und nur umso mehr, das dafür sprach und während er sich seine Kleidung glatt strich erwiderte er mit einem leichten Schmunzeln. "Ja, ich denke schon. Vielleicht fällt dir etwas ähnlich Gutes ein wie der Schreibtisch, das wir ausprobieren könnten."
"Ich werde mir etwas einfallen lassen.", nickte Severus und legte leicht den Kopf zur Seite. "Wie oft kann ich mit Eurem Besuch rechnen?", wollte er dann weiter wissen, da er sich ja mit seinen Hausaufgaben darauf einrichten musste.
Lucius schüttelte bedauernd seinen Kopf: "Ich weiß es nicht …", antwortete Lucius ehrlich und mit einem Hauch Bedauern in seiner Stimme, "… es kommt ganz darauf an, ob meine Aufmerksamkeit … anderweitig benötigt wird, oder nicht. Falls möglich alle zwei Wochenenden. Vielleicht aber auch schon eher."
Severus nickte leicht, ehe er aufstand, um zu seinen Sachen zu gehen und sich anzuziehen. Die Hose in der Hand sah er allerdings zu Lucius auf. "Darf ich?", fragte er nach, weil er im Moment doch unsicherer war, was er tun durfte und was nicht. Und sich zu bedecken, wenn Lucius ihn vielleicht noch nackt betrachten wollte, durfte er definitiv nicht.
Nun doch überrascht sah Lucius auf, war er mit seinen Gedanken doch gerade abgelenkt gewesen: "Natürlich ... und ehe ich es wieder vergesse …", begann er und richtete seinen Zauberstab auf seinen Sklaven, wieder den Glamour über ihn sprechend.
Severus hatte den Kopf gesenkt, als Lucius den Zauberstab hob. Sogleich verwandelte sich der eben noch seidige Vorhang aus Haaren zu seinem fettigen, strähnigen Gegenstück. Langsam hob er den Kopf und sah in die grauen Augen. "Wird es.. für immer so sein, Meister?", wisperte er leise.
Lucius zögerte mit einer Antwort. Sollte er lügen, um eine Hoffnung zu wecken, die vielleicht niemals realisierbar werden würden? "Für die Öffentlichkeit … ja. Aber sobald du das Jahr hier beendet hast, sobald du … wieder länger bei mir bist, wirst du diese Art der Verkleidung weit weniger benötigen als jetzt."
"Ja, Meister. Danke...", erwiderte Severus leise, während er sich mit gesenktem Kopf fertig anzog. Er sollte also recht behalten. Egal wie gut sein Abschluss sein würde.. es zählte gar nichts. Er würde auf Malfoy Manor eingesperrt sein, außer Avery hatte einen Auftrag für sie zu erledigen, was aber augenscheinlich nicht so oft vorkommen würde, wenn Lucius nicht einmal mehr trainieren musste.
In seine rechte Hosentasche greifend, zog Lucius eine silberne Taschenuhr hervor, was die daran befindliche Kette leicht klimpern ließ.
Severus war fertig angezogen und sah nun auch wieder zu Lucius auf, als wäre nichts weiter. "Darf.. ich fragen, wie Ihr hier hereingekommen seid... ohne dass Euch jemand gesehen hat, Meister?", fragte er neugierig nach und dachte an einen Unsichtbarkeitsumhang.
Lucius' Lippen zuckten amüsiert: "Ich habe angewandt, was wir die letzten Wochen vor dem Ende der Ferien an … Außenübungen hatten. Es war zwar etwas anstrengend, aber nicht wirklich allzu schwer, während die meisten Schüler noch im Unterricht waren. Ich versteckte mich in einem der Geheimgänge, die es hier in den Kerkern ja reichlich gibt und wartete bis die meisten Schüler zum Essen gegangen waren. Dann musste ich nur noch warten bis ein etwas … ungeschickter Erstklässler seinen Saft beim Hinausgehen verschüttete und …", achselzuckend beendete Lucius seinen Part, "…so erfuhr ich das neue Passwort zum Slytheringemeinschaftssaal."
"Und ich habe das Passwort zu diesem Raum hier nicht geändert.", murmelte Severus und lächelte leicht. Was wohl gewesen wäre, wenn er es doch getan hätte und Lucius vor der Tür hätte warten müssen?
"Nun ..", Lucius lächelte leicht, "… ich freue mich auf unser nächstes Treffen." Damit aktivierte Lucius den Portschlüssel, welcher die silberne Taschenuhr war und war im nächsten Moment auch schon verschwunden.
Erst als er wieder in Malfoy Manor erschien, fiel ihm ein, dass er sich eigentlich auch hatte erkundigen wollen, ob Severus irgendwelche Probleme hatte, um die er sich kümmern müsste. Doch achselzuckend wischte Lucius diesen Gedankengang wieder beiseite. Sicher hätte dieser ihm gesagt, wenn es so wäre.
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TBC
