Wortanzahl: 218 Wörter

Abby an Gibbs IV

Es dauerte nicht lange, dass er, nachdem er ihren Grabstein erreicht hatte, vor Trauer auf seine Knie fiel. Jeder hatte ihm erzählt das es einfacher werden würde und das mit jeden Tag der Schmerz sich mindern würde, nur es passierte nie. Er zog daraus den Schluss, dass sie entweder lügen oder das er die Art von Herz hatte, das nie verheilte.

Manche Tage waren besser als die anderen. An einigen Tagen erfüllte er die anstehenden Aufgaben mit Leichtigkeit, an anderen Tagen kannte er kaum in ihr Labor gehen. Ihr Labor. Niemanden sonst. An manchen Tagen vergeht eine Stunde ohne das er sich an sie erinnert, an anderen Tagen kann er seinem Team nicht in die Augen sehen. Er versprach ihr das ihr niemand weh tun würde und egal wie viele Tage vergangen waren, er würde sich niemals verzeihen, dass er sie enttäuscht hatte.

In manchen Nächten trank er sich selbst in den Schlaf, in anderen Nächten weinte er. In manchen Nächten saß er alleine da und sprach in die Luft, in anderen Nächten weinte er. In manchen Nächten verlor er sich selbst in Erinnerungen, in anderen Nächten weinte er.

Heute erinnerte er sich an ihre letzten Worte an ihn.

"Bitte weine nicht..."

Heute erinnerte er sich an ihre liebliche Stimme.

Heute weinte er.

Ende