-The black Prince-


Disclaimer: Es gehört mir noch immer nichts.

Wie versprochen, der neue Prinz!

Have Fun!


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Hermine sah sich in dem Raum um und wunderte sich ehrlich, wie Harry es geschafft hatte alle diese Parteien an einen Tisch zu bekommen.

Amelia Bones als Ministerin der Magie und Arthur Weasley als Leiter der Abteilung für Magische Strafverfolgung repräsentierten das Englische Ministerium. Ginny, Neville und sie Selbst die Schatten. Minerva McGonnagal und Hestia Jones den Phönixorden. Zudem waren Derek Fischer und ein gewisser Georg Leander als Stimme der Auroren aus dem Dreilandministerium zugegen, die ohne Einverständnis ihrer Regierung am Kampf teilnehmen wollten.

Was allerdings Sirius Black und Remus Lupin hier sollten, wusste sie jedoch nicht, denn noch lies Harry sich nicht in die Karten schauen.

Der schwarze Prinz stand für sich selbst und lies niemanden darüber im Zweifel, das der gesamte Plan ohne ihn Sinnlos wäre.

Er hielt gerade den Vortrag, den Hermine zusammen mit Ginny und Neville bereits vernommen hatte.

Unbehagliches Schweigen senkte sich in dem Raum, denn jeder wusste, das er im Recht war.

Amelia Bones räusperte sich.

„Nun Mister Potter, wir haben gehört wie es um uns steht. Und ich stimme ihnen zu. Doch was ist ihr Plan?"

„Wir bündeln unsere Kräfte."

Er erklärte, was er auch Hermine bereits erklärt hatte, beschrieb bis ins Detail, wie man Vorzugehen hätte und nannte auch die Bedingungen die erfüllt werden müssten. Besonders hob er hervor, das man alle Kräfte unter einer Unabhängigen Kommandozentrale stellen musste, welche die Angriffe koordinieren würde.

„Aber wer sollte das Kommando übernehmen? Sie Mister Potter?", fragte McGonnagal skeptisch.

Es behagte niemanden, einen Schwarzmagier als Kommandanten zu haben.

„Nein, ich werde die Einheiten nicht koordinieren, denn meine Aufgabe ist es, den zu Vernichten den sie nicht Vernichten können. Ich werde mich um Voldemort kümmern. Zum Koordinieren der Angriffe halte ich Sirius Black für die beste Wahl."

„Black?", entfuhr es McGonnagal, was den Animagus dazu veranlasste grinsend mit den Augenbrauen zu wackeln.

Bones zog die Brauen zusammen.

„In der Tat, als Auror war Mister Black als hervorragender Taktiker bekannt."

„Er ist unabhängig und versteht sein Handwerk. Daher dürfte er Qualifiziert genug sein.", steuerte Harry bei.

Sirius räusperte sich. Als alle ihm ihre Aufmerksamkeit geschenkt hatte begann er zu sprechen.

„Es war Dumbledores Wunsch, das ich diese Rolle spielen sollte. Er wusste, eines Tages würde es soweit kommen. Und er ahnte wohl, den Tag selbst nicht mehr mit zu erleben."

Bei diesen Worten sah er Harry an.

„Das ist wahr. Kurz nach seiner Rehabilitation erklärte Dumbledore uns, was wahrscheinlich passieren würde und was er von uns erwartet.", sagte Remus in das Ungläubige Schweigen.

„Dumbledore… wusste was kommt?", fragte McGonnagal fassungslos.

„Er vermutete es.", korrigierte Black mit ernstem Gesicht.

„Das ist auch der Grund, weshalb wir beide uns bereits eingehend mit einem solchen Fall in der Theorie auseinandergesetzt haben.", fügte Remus hinzu und sah ernst in die Runde. „Wir haben Zauber recherchiert, die uns überblick über die gesamte Lage verschaffen können. Wir haben eine Organisationsstrucktur entwickelt, um Truppen effektiv koordinieren zu können. Außerdem haben wir nach einem Gespräch mit Harry einen Weg gefunden unabhängig von Störzaubern mit den Einheiten zu kommunizieren."

Die Anwesenden sahen den schwarzen Prinzen erwartungsvoll an.

Ein großes Problem bei Kampfeinsätzen von Magiern, war immer die Kommunikation. Es war leicht die so genannten Flüsterzauber oder die Kommunikationssphären zu stören. Außerdem hatten sie nur begrenzte Reichweiten, was eine Großflächige Kommunikation unmöglich machte.

Ein Weg, dieses Problem zu beheben, könnte entscheidend für den Ausgang des Krieges sein, da ungestörte Kommunikation einen gewaltigen Vorteil darstellte.

Harry grinste breit.

„Ich weiß, das niemand das von mir erwartet hätte, doch ich schlage vor einfachen Muggelfunk zu benutzen. Es gibt dort genug Lösungen die für Gefechte entwickelt wurden. Außerdem können wir so ganz Britannien abdecken. Die Todesser werden niemals darauf kommen."

Zu sagen das Hermine geschockt war, wäre untertrieben. Auch McGonnagal, Arthur, Neville und Ginny, also alle die den Prinzen kannten waren schier entsetzt…

Dann fiel dem Mädchen wieder ein, wie er sich einst Bücher über Muggelelektronik besorgt hatte. Wie ihre Mutter erzählte, das er sich mit dem Fernseher und dem Toaster beschäftigt hatte…

Harry musterte die erschrockenen Gesichter und grinste.

„Ich weiß, auch mir behagt der Gedanke nicht Muggeltechnik zu verwenden und verstehe euer entsetzen, doch der Vorteil ist nicht von der Hand zu weisen."

Er wusste genau, das es die anderen nicht stören würde Muggeltechnik zu verwenden, das sein Vorschlag der Grund für ihr erschrecken war. Das er sich solche Spitzen auch nicht verkneifen konnte.

Black und Lupin grinsten bei seiner Aussage. Und Hermine entdeckte in den Augen ihres Mannes jenes seltene schelmische Funkeln, das sie auch hin und wieder bei seinem Paten bemerkte. Das Funkeln, das sie an die Geschichten von James Potter erinnerte.

Die Anwesenden beratschlagten sich und Sirius musste erklären wie er sich seinen Kommandostab vorstellte.

Jede Fraktion sollte zwei ihrer besten Taktiker an ihn abtreten. Diese würden Befehle von ihm und Remus erhalten und sofort an die entsprechenden Gruppen weitergeben.

Außerdem hatten sie Steine so verwandelt, das sie ein magisches Signal ausstrahlten. So konnte man sie auf verschiedenen Karten darstellen, welche die beiden im Laufe des Jahres erstellt hatten. So wären sie in der Lage die Truppen perfekt zu Koordinieren, da sie die Standorte eines jeden Kämpfers kennen würden.

Die Anwesenden waren erstaunt, wie viel Planung Sirius und Remus hereingesteckt hatten. Außerdem gab Harry eine klare, harte Linie aus.

Alle sollten im unklaren über die Aktion bleiben, bis es soweit sein würde.

Unter Vorwänden würden sich die Truppen sammeln und dann nur drei Minuten vor dem Zugriff informiert werden. So sollten eventuelle Spione keine Chance haben, Warnungen herauszugeben. Außerdem sollten alle Kräfte und Spione eingesetzt werden. Jeder der auch nur im Verdacht stand ein Todesser zu sein, sollte festgesetzt werden. Es mussten so viele wie möglich aus dem Verkehr gezogen werden, ehe sich die Äußeren Kreise sammeln konnten. Über Schuld und Unschuld sollten später die Gerichte entscheiden, doch vorerst galt es, bei Verdächtigung, Verhaftung!

Gefangenenlager sollten eingerichtet werden, welche von angelernten Schülern und Aurorenrekruten bewacht werden sollten.

Harry würde als Unterstützung der Wächter, Statuen mit gewissen Zaubern belegen und so zur Überwachung einsetzen. Außerdem deutete er an, noch weitere Unterstützung mit einzubringen, das wolle er allerdings mit Sirius alleine besprechen.

Vier Stunden saß der Kreis zusammen und plante die Aktion.

Auch welche Vorbereitungen getroffen werden mussten, welche Resourcen zur Verfügung standen und wie man diese am besten ausnutzte.

„Der Zugriff erfolgt in drei Wochen!", beschloss Sirius und die Anwesenden stimmten zu.

Bis dahin musste noch viel Vorbereitet werden…


Bill war schlichtweg gesagt beeindruckt von dem was er sah.

Ein großer Raum, überall behängt mit Karten. Eine große Karte von Britannien und jede Menge Ausschnittsvergrößerungen säumten eine Wand, welche durch ihre Details bestachen.

Vier große Tische mit seltsamen Muggelgeräten standen davor und ein Größerer Tisch.

Sirius schlug dem Fluchbrecher Freundschaftlich auf die Schulter.

„Beeindruckend was?"

„Wo habt ihr nur dieses ganze Muggelzeug her?", fragte Bill erstaunt und betrachtete die Apparate mit den Knöpfen, Reglern und leuchtenden Skalen fasziniert.

„Das ist eine Leihgabe der Britischen Armee. Amelia hat sie durch den Premierminister erhalten.", erwiderte Remus.

„Beeindruckend… und wofür das ganze?"

„Ich denke das wird Harry dir erklären. Ich weiß nicht, weshalb er dich sprechen möchte, aber ich schätze mal, das er das Thema auch Anschneiden wird. So, nun aber Raus. Gleich kommt der SAS Mann, der uns an den Funkgeräten anlernen soll. Harrys Butze ist gerade raus und die zweite links."

Bill nickte und verabschiedete sich von seinen beiden Freunden.

An der von Sirius beschriebenen Tür hielt er inne und klopfte an.

Hermine öffnete ihm und wirkte überrascht.

„Bill… was für eine schöne Überraschung.", rief sie aus und nahm den Fluchbrecher in die Arme.

„Was führt dich den her?", fragte sie und lies ihn in die Wohnung.

„Dein Gatte wollte mich sehen.", erwiderte dieser und setzte sich auf den Sessel, den Hermine ihn anbot.

„Seltsam. Er ist im Moment nicht da. Moment, ich mache uns erst einmal Tee."

Hermine wuselte in der kleinen Küche herum, die zu den Räumen gehörte und brühte einen starken Tee auf.

Zusammen tranken sie eine Tasse und plauderten, bis die Tür aufschwang und Harry herein trat, zu Bills Überraschung gefolgt von Fred, George und Charlie, die sehr neugierig wirkten.

„Schau mal einer an, der Aushilfsägypter.", rief Fred belustigt aus.

Harry wirkte zufrieden.

„Sehr gut, es sind alle Anwesend. Bitte setzt euch."

Hermine ging bereits in die Küche und machte mehr Tee. Als sie alle versorgt waren, blickte Harry ernst in die Runde.

„Bald wird es ernst werden.", sprach er in die gespannte Stille hinein, welche sich in den Raum gesenkt hatte.

„Und eure Familie wird eine Rolle dabei spielen, wie schon einmal. Ihr seid die Nachfahren der Prewets aus dem Geschlecht der Hufflepuffs. Ich werde eure Hilfe bei dem kommenden benötigen."

Bill war nicht wirklich überrascht, das Harry von ihrer Abstammung wusste, doch Hermine wirkte erstaunt.

Der älteste Weasley räusperte sich und sah Harry an.

„Wie genau sollen wir denn helfen?"

Es war keine Frage, das sie helfen würden, die Frage war, was dieser Schwarzmagier von ihnen Verlangen würde.

Harry erzählte ihnen die geplanten Zugriffe und kam dann zum eigentlichen Kern des Gespräches.

„Da unsere Truppen nicht sehr stark sind, möchte ich diese verstärken. Da kommt dann ihr ins Spiel."

Bill konnte sich denken was er meinte. Als Ältester der Familie war er der einzige der Brüder, der das dunkle Geheimnis ihrer Familie kannte. Es wurde seid Generationen vom Vater zum Ältesten Sohn weitergegeben.

„Die Armee der Toten?", fragte er deshalb lauernd.

„Exakt!"

Bill bemerkte den verwunderten Blick seiner Brüder und seufzte.

„Jungs, das ist ein altes Familiengeheimnis. Nur Mum, Dad und ich wissen davon. Vor mehr als Tausend Jahren, als die Sachsen in Britannien einfielen, da wurden sie unter anderem vom Stammvater der Familie Hufflepuff zurückgeschlagen, der vier Magier der schwarzen Gilde zu sich beorderte. Diese erschufen ihm ein Heer aus gefallenen Feinden, das er befehligte. Inferi…"

Charlie sog scharf die Luft ein.

„Inferi?!?"

„Damals war das noch nicht so schlimm.", rechtfertigte Bill.

Fred und George grinsten den schwarzen Prinzen an.

„Und wir sollen die Familientradition fortführen oder wie?", fragte George.

„In der Tat. Ich unterstelle jedem von euch eine Truppe von zehn Inferi. Und für Herren Charlie Weasley habe ich etwas ganz besonderes. In der Zeit des Waffenstillstandes warst du Drachenforscher, habe ich recht?"

Charlie nickte überrascht.

„Dir unterstelle ich vier Dracheninferi. Ihr seid Hufflepuffs, ihr könnt sie steuern."

Hermine schwirrte der Kopf.

„Hast du eigentlich total den Verstand verloren?", fragte sie leise. „Lebende Tote… was glaubst du was du da machst?"

Er sah sie einfach an und grinste.

„Hast du vergessen, das ich auch ein Nekromantiker bin? Vater wird hunderte dieser Wesen in die Schlacht senden, allerdings muss er seine durch Steine steuern. Unsere vier Freunde hier, werden sehr viel besser mit den Inferi umgehen können. Wir benötigen jeden Vorteil und die Nekromantie ist einer davon."

„Aber… du kannst doch nicht einfach Tote dafür benutzen. Das ist nicht richtig!", beharrte Hermine.

Harry legte sanft eine Hand auf ihr Bein.

„Beruhige dich. Es wird die letzte Schlacht werden, wir müssen alles in die Waagschale werfen was wir haben. Das Vermächtnis der Hufflepuffs ist ein gewaltiger Vorteil."

„Ich stimme zu.", sagte Bill und auch die drei anderen wirkten entschlossen.

Harry nickte gefällig und nippte an seinem Tee.

„Muss ich euch alles nötige zeigen?", fragte er zuvorkommend.

Doch der älteste Weasley winkte ab.

„Ich nehme die drei in die Lehre. Zwei Wochen werde ich allerdings brauchen um ihnen alles nötige beizubringen."

Harry klatschte in die Hände.

„Perfekt, ihr habt drei Wochen bis zum Zugriff. Zu niemanden ein Wort."

„Das versteht sich doch von selbst.", riefen Fred und George grinsend.

Bill glaubte sofort, das es den beiden gefallen würde mit verdorbener Magie umzugehen. Er selbst hatte sich nicht wohl gefühlt, als er diese Formeln von seinem Vater beigebracht bekommen hatte.

„Das wird unsere Reihen gut ergänzen. Alles weitere werdet ihr in drei Wochen erfahren.", sagte Harry und verabschiedete sie.

Bill nahm seine Brüder mit zum Fuchsbau. Dort würden sie umgehend mit den Lektionen beginnen.

‚Na toll… Mum wird n' Tobsuchtsanfall bekommen.", dachte der Fluchbrecher resigniert…


Hermine sah sich um und ein beklemmendes Gefühl beschlich sie.

Die Vorbereitungen liefen auf vollen Touren.

Neville trainierte mit den Schatten bis zum erbrechen, Harry war ständig unterwegs und auch Sirius war enorm beschäftigt.

Derek Fischer war mit seinen Abtrünnigen Auroren eingetroffen… mehr als er angekündigt hatte. Nun waren es vierzig Auroren des Dreilandministeriums, welche sie beherbergen mussten. Doch auch noch anderes Personal hatte sich unerlaubt entfernt. Heiler, Fluchbrecher, Vergissmichs und unsägliche hatten sich den Auroren angeschlossen, so das sich insgesamt fünfundsiebzig Österreicher, Schweizer und Deutsche im Refugium aufhielten.

Die Auroren trainierten zusammen mit den Schatten, wobei auch Hermine immer öfter mit machte. Sie fühlte sich wie vor einer großen Prüfung, für die sie nicht genug gelernt hatte…

Auch andernorts liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Minerva McGonagal hatte Snape angewiesen, die älteren Jahrgänge Heiltränke und Salben herstellen zu lassen, welche im Refugium eingelagert wurden. Ihr Lehrer für Verteidigung unterrichtete die älteren Schüler außerdem darin, wie man die Gefangenenlager bewachen konnte, was diese natürlich nicht mal ahnten.

Die Auroren des Ministeriums dagegen wurden von Alice ständig in Feldmanöver gejagt.

Und trotz aller Geschäftigkeit verging die Zeit einfach nicht.

Das warten machte sie alle irre.

Doch schließlich brach der Tag an.

Hermine war dabei, als die Einsatzbesprechung stattfand, noch vier Stunden bis sie Zuschlagen wollten.

Sirius verteilte gerade die Steine an die Vertreter der verschiedenen Fraktionen und erklärte wie man sie benutzte, dann begannen sie sich in der Kommandozentrale einzurichten und die Aufgaben zu verteilen.

Sirius hatte alles gut geplant. Die Informationen liefen zusammen und wurden sofort ausgewertet, Standorte mit Nadeln auf den Karten markiert und so weiter. Der Raum wirkte wie ein aufgescheuchtes Bienennest.

Harry erschien immer wieder und gab Informationen an Remus weiter, auch Neville verschwand und kam mit Informationen wieder.

Doch nicht nur die beiden, auch andere huschten ständig herein und hinaus.

So ging das eine ganze Weile.

Und ständig stieg die Spannung… hoffentlich ging es bald los…


Pepples wirkte genervt, und nicht nur er. Die anderen Kollegen machten ebenfalls keinen besonders fröhlichen Eindruck.

Seid drei Wochen veranstalteten sie alle zwei Tage Manöverkämpfe… Alice übertrieb es wirklich. Besonders da die Todesser in letzter Zeit recht ruhig geblieben waren.

Einzig die verlassenen Häuser bekannter Schattenmitglieder waren Angegriffen worden. Wo sich die Familien befanden war allerdings unbekannt. Die Schatten hatten sie rechtzeitig in Sicherheit gebracht, soweit er wusste.

Die Senioren, Junioren und sogar die Rekruten standen nun in Reih und Glied und erwarteten die Anweisung durch Alice und Shaklebolt. Doch zu Altairs Überraschung erschienen diese in Begleitung von Amelia Bones und Arthur Weasley.

Alice und Kingsley stellten sich zu ihnen und stille senkte sich in den Bereitschaftsraum.

Ministerin Bones blickte ihre auroren an und begann zu sprechen.

„Ich weiß, ihr seid alle genervt durch die Manöver… doch heute wird keines Stattfinden. Stattdessen werdet ihr am Größten Einsatz der Zaubereigeschichte Teilnehmen. Vor exakt fünfzehn Minuten habe ich einige Notfallanordnungen unterschrieben, welche die nun folgenden Aktionen legitimiert. Da Kriegsrecht herrscht habe ich als Ministerin das Recht dazu. Die Senior und Junior Auroren werden zusammen mit anderen Kräften in exakt zehn Minuten Razzien im ganzen Land durchführen. An der Aktion werden sich Auch die Schatten beteiligen, der berüchtigte Phönixorden, Auroren des Dreiländerministeriums, welche aus eigenem Antrieb handeln. Koordiniert werdet ihr über Muggelfunk von Alice und Kingsley. Führt jede Anordnung ohne Fragen aus. Alice und Kingsley werden euch nun die Funkgeräte aushändigen und euch zeigen wie man sie benutzt. Es ist mit einem Flüsterzauber vergleichbar, nur das die Todesser das nicht stören können. Außerdem erhaltet ihr einen Stein, welcher der Kommandozentrale euren Aufenthaltsort anzeigen wird. Nehmt die Steine und schreibt mit einem Scriptum Zauber eure Namen darauf. Schnell."

Alice und Kingsley teilten die Gegenstände aus, während Bones sich an die Rekruten wandte.

„Ihr werdet gemeinsam mit Schülern aus Hogwarts und einigen Verzauberten Wächtern die Gefangenen Bewachen! Die Sammelstelle wurde im Westminster Fußballstadion eingerichtet. Ihr alle seid ermächtigt im Zweifelsfall Tödliche Gewalt anzuwenden. Niemand darf entkommen!"

Die Auroren waren ausgestattet worden. Altair mochte das seltsame Gefühl nicht, welches der Knopf in seinem Ohr auslöste, doch er beklagte sich auch nicht.

„Rekruten, Zum Stadion! Auroren, in der Kiste dort drüben liegen präparierte Portschlüssel, welche Gefangene in das Sammellager Transportieren. Jeder nimmt sich einige mit!"

Alice und Kingsley verschwanden, während die auroren sich mit den murmelgroßen Kügelchen eindeckten.

„Achtung, Achtung!", sprach plötzlich eine Stimme laut und deutlich zu Altair, der wie einige andere Auch zusammenfuhr.

„Jeder der mich hören kann, sammelt sich in einer Gruppe um Pepples!", befahl die Stimme von Alice

Sieben Auroren sammelten sich um Altair, und auch die anderen Gruppierten sich.

„Ihr seid Gruppe zwei, Zielgebiet ist Canterburry. Appariert in den Stadtkern und erwartet weitere Anweisungen."

Pepples suchte das seltsame kleine Muggelgerät und drückte den grünen Knopf, so wie Alice es ihm gezeigt hatte.

„Hier Pepples, hab verstanden.", sagte er Versuchsweise.

„Dann rückt ab!", erwiderte die Stimme von Alice.

Der Rothaarige Auror war wirklich Überrascht, wie gut diese Muggeldinger Funktionierten.

„Ihr habt es gehört, Abrücken!", rief er seinen Männern zu.

Gemeinsam disapparierten sie in den Kern der kleinen Stadt.

Sie warteten einige Sekunden, dann ertönte wieder die Stimme von Alice in seinem Ohr.

„Die Straße zu deiner Linken, setzt euch in Bewegung!"

Die Auroren gehorchten sofort.

„Kümmert euch nicht um die Muggel. Jetzt die zweite Straße nach links. Das rote Haus auf der Rechten Seite, Vermutlich vier Todesser. Eindringen Festsetzen abschicken und dann weiter, das muss alles sehr schnell gehen. Meldet euch, wenn ihr fertig seid!"

„Verstanden!", bestätigte Pepples.

Diese Mugelldinger… Funken oder wie auch immer, waren genial!

„Aufteilen, Eindringen!", befahl er.

Die Auroren verteilten sich, errichteten die Anti Flucht Schilde und drangen ein.

Alice hatte recht, es waren vier sehr Junge Männer, gerade aus der Schule raus. Die vermutlichen Todesser leisteten kaum Widerstand.

Schnell wurden sie geschockt und mit den Portschlüsseln ins Lager gesandt. Nachdem dies erledigt war, betätigte Pepples den grünen Knopf und begann zu sprechen.

„Hier Gruppe Zwei, Auftrag erledigt."

„Bitte bleibt in Bereitschaft.", erwiderte Alice.

Es verging gut eine Minute, ehe sie sich wieder meldete.

„Gruppe zwei! Nottingham, appariert in den Westteil und wartet auf Instruktionen."

„Verstanden! Abrücken!"


Mal sehen, wenn ich unter der Woche Zeit finde gibts das Update vielleicht früher.

Bis nächste Woche

Gruß

Dat Z.