OK, Leute ich weiß, es waren schon wieder drei oder vier Wochen, in denen ich nichts gepostet habe... kommt aber leider mal vor. Bei mir daheim waren die letzten Tage nicht gerade mit Sonnenschein durchflutet. Es gab ein paar Querelen...
Reden wir nicht darüber, obwohl, deswegen ist dieses Kap etwas...wie ich finde merkwürdig geworden. Ein paar Sachen haben sich eingeschlichen, die ich nicht so dargestellt hätte. Seht es mir nach, ok?
Ach, ja, danke an alle die die mir gereviewt haben: memorize, Dax, Minerva McGonagall, Arthus, lythande14, alp, d4foasta, Danke, ohne euch ist das Schreiben so viel anstrengender!
Aber jetzt geht's los.
Kapitel 54: Streit
Der folgende Montagmorgen kam trüb und mit schweren, tief hängenden Wolken an. Die Sonne hatte sich hinter dem dichten Wolkenschleier versteckt. Ein kühler, Regen verkündender Wind wehte zwischen den Türmen des Schlosses hindurch. Es war fast so, als ob das Wetter nur darauf gewartet hatte, dass das Quidditch- Spiel abgehalten wurde um danach sofort auf Herbst umzuschlagen.
Ron und Harry, die wie auch ihre Teamkameraden am Sonntag weiter gefeiert hatten, gehörten zu den letzten Gryffindors, die zum Frühstück erschienen. Am Eingang der Großen Halle stoppte Harry kurz. Fetzen von Unterhaltungen drangen an seine Ohren, die zu einem lebhaften Stimmengewirr verschmolzen. Was ihm auffiel, war, das zwar weniger Gelächter herrschte als sonst, jedoch war es kein so geschockter Zustand wie Freitagabend oder besonders am Samstagmorgen. Offenbar hatte das Spiel den Bann gebrochen, den die plötzliche Serie an Anschlägen über die Schule geworfen hatte. Harry bemerkte, dass sowohl die Creevey- Brüder, als auch die Patil- Zwillinge fehlten. Wahrscheinlich waren sie zu den Begräbnissen nach Hause gegangen.
Ron und Harry eilten zu Hermine hinüber, die ihnen wie üblich zwei Plätze freigehalten hatte. Sie schaute von ihrem Exemplar des Tagespropheten auf und warf ihren beiden Freunden einen missbilligenden Blick zu.
„Die zwei Herren geben sich also auch endlich die Ehre. Ihr wisst schon, dass ihr nur noch eine Viertel Stunde habt, bevor das Frühstück abgeräumt wird, oder?"
„Oh, komm schon, Mine", sagte Ron. „Das ist doch jetzt echt kein Grund uns den Kopf abzureißen."
Hermine winkte ab. „Ja, ja, schon gut. Hör auf zu jammern und setz dich."
Die Jungs taten wie angewiesen. Währen sich die zwei über ihr Frühstück hermachten, vergrub sich Hermine wieder in der Zeitung. An einem Toast kauend schaute Harry zu Ginny hinüber, die nur ein paar Sitze weiter entfernt saß. Als ob sie seinen Blick gespürt hätte, sah sie zu ihm. Sie lächelten sich gegenseitig an. Nach einem Moment huschten Ginnys Augen einen Platz weiter. Sie grinste und nickte Harry zu, er solle sich umsehen.
Harry drehte neugierig den Kopf zur Seite und bemerkte, was Ginny so belustigte. Ron saß da, mit halb erhobener Teetasse und einem recht dümmlichen Grinsen auf dem Gesicht, während er Hermine anschmachtete. Diese grummelte mit ärgerlichem Stirnrunzeln etwas vor sich hin, während sie eine Seite umblätterte. Harry blickte zu Ginny und hob grinsend die Schultern.
Der Gryffindor fixierte Hermine, die jetzt an der Lippe kauend konzentriert las. „Steht was Interessantes drin, Hermine?"
„Hm?", sie hob aufgeschreckt den Kopf. „Oh, ja. Wie es scheint können sich seit dem Samstag Zauberer und Hexen zur Ministerwahl stellen…" Sie brach ab und schaute Ron stirnrunzelnd an, seinen Gesichtsausdruck bemerkend, wenn auch nicht erkennend. Ron fuhr zusammen, als eine Hand vor seinen Augen wedelte, dann versuchte er sich mit roten Ohren in seiner Teetasse zu verstecken.
Hermine sah Harry verwirrt an, der ernsthaft zurückblickte. „Und?", hakte er nach. „Hat sich schon wer zur Wahl gestellt?"
„Ähm, ja." Hermine hob den Tagespropheten, den sie hatte sinken lassen. Harry linste zu Ginny hinüber, die diesmal mit den Schultern zuckte.
„Also", rief Hermine seine Aufmerksamkeit auf sich. „Bis Montag nächste Woche können sich Kandidaten eintragen oder auch ihre Kandidatur wieder zurücknehmen. Danach gibt es einen zweiwöchigen Wahlkampf, worauf gewählt wird. Und bis jetzt hat sich erst ein gewisser Wolfram Bor zur Wahl gestellt."
„Nie gehört, den Namen", meinte Harry.
Ron schaute skeptisch zu Hermine. „Wolfram Bor sagtest du? Dad meint, der wäre einer von Fudges Lakaien gewesen."
„Ich weiß es nicht, Ron. Allerdings steht hier drin, dass er vor ein paar Monaten erst die Leitung über die Auroren übernommen hat."
„Oh, großartig", raunzte Harry. „Wollen wir nur hoffen, dass der nicht die einzige Wahlmöglichkeit bleibt."
„In einer Woche kann viel passieren", sagte Hermine langsam. „Ich glaube, dass sowohl Voldemort als auch Dumbledore einen Favoriten ins Rennen schicken werden."
Harry setzte sich auf. „Du hast Recht. Das ist die perfekte Gelegenheit, um die Kontrolle über das Ministerium zu gewinnen."
„Wer das dann wohl sein wird?", überlegte Ron laut.
„Gute Frage", kam es von Hermine, die ihre Zeitung zusammenfaltete. „Ich schätze, das wird sich bis zum nächsten Montag herausstellen." Sie schaute die zwei Jungs an. „Seid ihr fertig? Wir sollten langsam zum Unterricht."
Der Tag verlief im gewohnten Trott, bis schließlich der Abend dämmerte. Harry, der mit seinen Freunden im Gemeinschaftsraum der Gryffindor saß, schaute zur Standuhr und seufzte.
Hermine schaute von ihrem Buch auf. „Harry, was ist los?"
Harry seufzte wieder. „Ich hab' nur ziemlichen Bammel vor der heutigen ‚Strafarbeit'", flüsterte er ihr zu.
Ron und Hermine warfen sich einen Blick zu.
„Warum denn?", hakte Ron nach. „Mit den anderen warst du doch auch okay?"
Harry sah sich kurz nach Lauschern um. „Ihr wisst doch, was Snape mir das letzte Mal gesagt hat…"
Hermine begriff sofort, dass Harry den Befehl Snapes meinte, seine Fähigkeiten nicht ohne Überwachung einzusetzen. „Und du hast dich nicht daran gehalten", ergänzte sie den angefangenen Satz ihres Freundes.
Ron blinzelte und kam auch endlich darauf. „Oh, Richtig. Aber, weiß Snape das überhaupt?"
„Ja", murmelte Harry bedrückt. „Und ihr wisst doch, wie verflixt nachtragend er sein kann, wenn er will."
„Oje, mein Beileid", meinte Ron bedauernd. Er ergriff Harrys Hand und schüttelte sie. „Es war schön, dich gekannt zu haben, Freund. Ich werde dich nie vergessen und dein Andenken immer bewahren."
Harry riss heftig seine Hand aus dem Griff seines sommersprossigen Freundes. „Blödmann." Er schaute wieder zur Uhr hinüber. „Ich muss los. Will ihn nicht auch noch wütender machen, indem ich zu spät komme."
„Hals- und Beinbruch", wünschte ihm der Weasley.
„Mach dir keine Sorgen, Harry", kam es ernsthaft von Hermine. „Snape wird dich schon nicht umbringen. Er zieht dir höchstens nur die Haut ab."
Harry starrte seine zwei Freunde böse an. „Ihr seid zwei morbide Idioten, aber echt. Ihr solltet mich aufmuntern und mir mit eurem Geschwafel nicht noch mehr Futter für meine Ängste liefern. Euretwegen könnte ich jetzt für den Rest meines Lebens an Alpträume leiden."
Hermine und Ron lachten, als Harry ärgerlich vor sich hinbrummelnd abzog.
Der Gryffindor eilte zielstrebig durch die Gänge. Ja, gestand er sich ein, er hatte fast schon Angst davor, heute Snape zu begegnen. Er dachte an seine vorherigen Übungsstunden zurück und erkannte erst jetzt, wie sehr sich die Beziehung zwischen ihm und dem Tränkemeister gebessert hatte. Jedoch beschlich ihn das ungute Gefühl, dass er durch seine Dummheit bei dem Quidditch- Training das alles aufs Spiel gesetzt hatte.
Harry seufzte wieder. Snape hatte ihm zwar schon einmal die Leviten gelesen, doch glaubte er nicht, dass der Slytherin sich dadurch schon abgeregt, oder es einfach so vergeben und vergessen würde.
Ein Todeskandidat auf dem Weg zum Richtplatz konnte sich nicht schlimmer fühlen, als Harry, der gerade die Treppe zu den Kerkern hinunter stieg. Hoffentlich lief die heutige Übung glimpflicher ab, als er es befürchtete.
Dann schließlich erreichte er das Büro des Tränkemeisters. Tief durchatmend hob er die Hand und klopfte zögerlich an.
„Herein!", erklang es sehr barsch, was Harry leicht zusammenfahren ließ.
Der Gryffindor trat ein, schloss die Tür hinter sich und näherte sich zögernd dem Schreibtisch, an dem Snape saß. Ohne von dem Schüleraufsatz, der schon zur Hälfte mit roter Korrekturtinte übersäht war aufzublicken, deutete Snape zu dem Platz vor dem hölzernen Schreibtisch. „Setzen!", schnarrte er.
Stumm tat Harry wie ihm geheißen und schaute ebenso stumm zu, wie der Lehrer für Zaubertränke fortfuhr, den Aufsatz vor sich mit roter Tinte zu attackieren. Während Harry an seiner Unterlippe kaute, überlegte er, dass ihm der bedauernswerte Schüler, von dem jener Aufsatz stammte, wirklich Leid tun sollte, wenn er nicht selbst schon an der Schwelle zur Panik stünde.
Schließlich war Snape damit fertig, den Aufsatz aufs Gründlichste zu verreißen. Heftig steckte der Lehrer die Feder in den Halter zurück, legte den Aufsatz beiseite und starrte Harry mit regelrecht glühenden Augen an. Dieser rutschte unruhig in dem Stuhl hin und her.
„Der berühmte Harry Potter gibt sich also doch noch die Ehre", zischte Snape giftig.
Harry zuckte wieder zusammen. Wenn Snape jetzt damit anfing, dann hatte sich der Slytherin wirklich noch mehr in seine Wut hineingesteigert, als er gedacht hatte.
„Der Goldene Gryffindor hat sich also doch dazu entschieden, sich gnädigerweise von mir unterrichten zu lassen. Was für eine Ehre", flüsterte der Hauslehrer Slytherins mit vor Hohn triefender Stimme.
Harry zog den Kopf ein. Konnte er es wagen, den Tränkemeister zu unterbrechen, oder war es Selbstmord, etwas Derartiges zu tun?
„Sie sind ein arroganter kleiner Bastard und keinen Deut besser als ihr elender Vater. Er war genau wie sie ein unerträglicher Mistkerl, der Regeln befolgte oder brach, wie es ihm passte."
Dieses Mal fuhr Harry wie unter einem Peitschenhieb zusammen. Er riss den Kopf hoch und funkelte den Professor wütend an. „Warum fangen sie eigentlich immer wieder mit meinem Vater an?", knurrte er aus zusammengebissenen Zähnen hervor.
„Schweigen sie, Potter!"
Harry sprang wütend auf. „Nein, jetzt halten sie mal die Klappe!", schnaubte er laut.
Tatsächlich, völlig überrascht starrte Snape den aufgebrachten Schüler an und ließ ihn reden.
„Müssen sie eigentlich jedes Mal mit diesem uralten Zeug anfangen, wenn irgendwas schief läuft? Ja, ich weiß. Was die Rumtreiber ihnen angetan haben, war grausam, aber das ist jetzt schon fast zwanzig Jahre her! Egal, wie sehr sie sich darüber noch aufregen, es wird sich nichts daran ändern!"
Harry holte tief Luft, während Snape ihn wütend anblitzte.
„Ich sage ihnen ja nicht, dass sie aufhören sollen, meinen Vater und seine Freunde zu hassen. Genauso gut könnte man von mir verlangen, Voldemort zu vergeben. Es wird einfach nicht passieren. Aber hören sie auf, mich ständig mit meinem Vater gleichzusetzen! Falls sie es noch nicht bemerkt haben: Ich. Bin. Nicht. James!"
Harry stemmte sich auf dem Tisch ab und lehnte sich vor. „Ich kann nichts dafür, dass ich so aussehe wie James und das lässt sich auch nicht ändern. Er war nun mal mein Vater. Und er ist tot. Aber sie leben. Also begreifen sie endlich, dass ich ich bin!"
Er brach ab und schüttelte kurz den Kopf. „Ich weiß, dass wir beide überhaupt keine andere Wahl haben, als diese Ausbildung durchzuziehen, aber ich habe wirklich keinen Bock darauf, mir bei jedem Fehler ihre Vorhaltungen anzuhören! Und – ja – ich werde sicher noch mehr Fehler machen, so Leid es mir auch tut! Aber können sie nicht akzeptieren, dass das keine Absicht ist?"
Das Gesicht des Tränkemeisters war vor Zorn blass geworden. So hatte es noch kein Schüler gewagt, mit ihm zu reden. Er erhob sich langsam, richtete sich zu seiner vollen Größe auf und starrte den Schüler kalt an. „Potter…", setzte er knirschend an.
„Nein!", schnappte Harry rücksichtslos dazwischen. „Mit wem reden sie überhaupt? Mit James? Oder mit Harry? Wenn sie sich nicht selbst am Riemen reißen können, dann verschwinde ich von hier und pfeife auf die Geistmagie!"
Jetzt zuckte Snape zusammen. Das war wohl die einzig relevante Drohung, die Harry machen konnte. Die zwei Zauberer stierten sich gegenseitig an. Kalte Wut und hitzige Worte lagen über dem Büro wie eine drohende schwarze Wolke. Eine zum Zerreißen angespannte Stille herrschte, als Snape mit sich selbst kämpfte.
„Hören sie, Professor", sagte Harry endlich. „Keiner von uns kann sich irgendwelche Streitereien leisten. Weder sie, Sir, noch ich… und auch nicht Sirius."
Lange Sekunden starrte Snape Harry reglos an. Verschiedenste Emotionen huschten über sein Gesicht und die Hände ballten sich wie in Zeitlupe zu Fäusten, bis die Knöchel vor Anspannung weiß wurden und zu zittern begannen. Urplötzlich wirbelte der Slytherin herum und machte zwei schnelle Schritte zum nächsten Regal. Eine Hand klammerte sich an ein Regalbrett. Der Lehrer verharrte, den Rücken dem Schüler zugewandt.
Aufseufzend ließ sich Harry in seinen Sitz fallen. Seine Wut war so plötzlich, wie sie gekommen war wieder verpufft. Träge rieb er sich über die Stirn. „Wissen sie, Professor, ich respektiere sie. Wirklich. Was sie leisten ist wahrhaft erstaunlich. Spionage für den Orden, Tränkemeister in Hogwarts und meine Ausbildung. Das ist echt viel. Nur wäre es ganz nett, wenn das auch in beide Richtungen ginge."
„Respekt?", kam es ruhig von Snape, der Harry noch immer den Rücken zukehrte. „Und wofür wollen sie Respekt?"
Harry machte den Mund auf und wollte zurückschnappen, doch dann stieß er nur verwirrt den Atem aus. Diese Frage war weder sarkastisch noch ironisch, noch spöttisch gemeint. Nein, der Tonfall Snapes war ruhig und völlig ernst. Die Frage war völlig ernst.
Wofür wollen sie Respekt?
Harry zögerte.
Ja, wofür eigentlich? Für Voldemorts Ersten Fall? Dafür dass er der einzige war, der den Tödlichen Fluch überlebt hatte? Nein, ganz sicher nicht. Damals war er nur ein Kleinkind gewesen und hatte nur wegen dem Opfer seiner Mutter überlebt. Für so etwas wollte er niemals Respekt haben.
Vielleicht für die ganzen Begegnungen mit Voldemort, von seinem ersten Schuljahr in Hogwarts an? Der Stein der Weisen? Der Basilisk? Die Dementoren? Das Trimagische Turnier? Die Mysteriumsabteilung im Ministerium? Nein, das war nichts, das jemand wie Snape respektieren würde. Damit konnte er seine Klassenkameraden oder auch viele Erwachsene beeindrucken. Jedoch nicht den Tränkemeister, der selbst Voldemort wieder und wieder begegnete und ihn wieder und wieder über seine wahren Loyalitäten täuschte.
Quidditch? Das brauchte er noch nicht einmal zu erwägen.
Seine Fähigkeiten in Verteidigung gegen die dunklen Künste? Für einen Schüler war das, was er beherrschte – so konnte er unbescheiden sagen – beachtlich. Doch kam er noch lange nicht an Snapes Wissen heran.
Wofür also?
Wofür konnte er selbst von Snape Respekt verlangen?
„Dafür, dass ich hier bin."
Harrys Mund schien sich von alleine bewegt zu haben.
Er blinzelte. Snape hatte sich umgedreht und schaute Harry eindringlich an.
Endlich schloss Harrys Gehirn zu seinem Mund auf. „Dafür, dass ich lernen will. Dafür, dass ich offen zugebe, noch nichts zu beherrschen, was von wirklicher Bedeutung ist. Dafür, dass ich Fragen stelle…"
Harry verstummte, als der andere Zauberer die Arme verschränkte. Er lehnte an dem Regal hinter ihm. Eine steile Falte entstand zwischen seinen Augenbrauen und die Augen schienen sich nach innen zu wenden.
Mit angehaltenem Atem starrte Harry Snape an. Noch nie hatte er den Tränkemeister so ernst über etwas nachdenken sehen. Zumindest nicht über etwas, das von ihm – Harry – stammte.
Nach einer scheinbaren Ewigkeit kräuselte sich Snapes Oberlippe und stemmte eine Hand in die Hüfte. „Nun gut, Potter. Wenn sie es schaffen, ihre Dummheiten auf ein Minimum zu begrenzen, dann werde ich sie wohl ertragen können."
Harry nickte eilig, währen er innerlich erleichtert aufseufzte. Merlin sei Dank, dass Snape so sehr am Leben hing. Und auch dafür, dass er so viel auf Logik gab.
„Natürlich, Professor. Ich gebe mir alle Mühe." Harry atmete tief durch. „Machen wir dann gleich weiter, Sir?"
Snape warf ihm einen Blick mit hochgezogener Braue zu. „Nein. Kommen sie morgen Abend."
Mit diesem, sehr kurz gehaltenen Abschied, verließ Harry das Büro des Tränkemeisters wieder.
Was haltet ihr davon? Ich glaube zwar, dass Snape und Harry sich bei JKR nie so verhalten würden (Harry vielleicht schon, nur nicht Snape gegenüber...), aber in meine Geschichte passt es so besser 'rein.
Ach ja, danke an alle Wähler, doch die Wahl ist noch nicht vorbei! Ihr könnt immer noch wählen, bis ich das Kapitel poste, in dem die Ministerwahl tatsächlich stattfindet (oder die Ergebnisse bekannt gegeben werden). Also, hier noch mal die Kandidaten:
Amelia Bones
Augusta Longbottom
Wolfram Bor
Archibald Ironfist
Die Kurzcharakteristik zu den jeweiligen Kandidaten findet ihr am Ende von Kapitel 53. Übrigens zählt jede Stimme nur ein mal. Trotzdem: Geht wählen!
Bis nächstes Mal!
Thaia
