so, ihr lieben!! an dieser stelle mal ein herzliches, fättes dankeschön, dass ihr so treu gelesen und revs geschrieben habt!!! ihr habt mich motiviert, weiter zu schreiben - ehrlich!

aber die schlechte nachricht, das hier ist das letzte, das schluss-kapitel. und ich kann euch sagen, es ist mehr sehr schwer gefallen, das online zu stellen, weil ich mich ein wenig vor euren reaktionen fürchte! aber ich hoff doch jetzt einfach mal, dass es euch gefällt! viel spaß beim lesen und wenn euch irgendwelche fehler auffallen, fragen kommen oder dinge fehlen, dann schreibt mir das bitte, denn ich will die komplette geschichte noch mal überarbeiten!!!

danke noch mal und bussi

Kapitel 55:

Die Eulen sammelten sich in den Resten, die von Hogwarts übrig geblieben waren. Hedwig landete neben einem jungen Mann, der mit dem Gesicht nach unten auf der aufgewühlten Wiese lag. Sie zwickte ihn auffordernd ins Ohrläppchen und klackerte mit dem Schnabel, doch der Junge rührte sich nicht.

Harry war nicht der einzige, der reglos vor dem Trümmern des Schlosses lag. Nur wenige Gestalten liefen über das Schlachtfeld, das bis vor kurzem noch unter etlichen Flüchen gebebt hatte. Dunkle, aufgerissene Erde und ein schwarzer Umhang waren das Einzige, was von den Todessern übrig geblieben war. Nach Voldemort's Tod waren sie alle verschwunden.

Remus lief über die Wiese, kniete immer wieder bei dem ein oder anderen nieder, zog leider viel zu vielen den Umhang oder eine Kapuze über das Gesicht, sprach anderen Mut zu und ging dann weiter.

Eine bedrückende Stille lag über den Ländereien Hogwarts. Eine Stille, die von Trauer und Entsetzen, von Wut und Verwirrung getränkt war.

Die Beben hatten inzwischen aufgehört. Es gab aber auch nicht mehr viel, das sie hätten verschlingen können. Eine einsame Wendeltreppe zog sich stoisch ins Leere hinauf, sonst war von dem Schloss nichts als ein riesiger Haufen Steine übrig geblieben.

Etwas außerhalb des Schlachtfeldes saßen ein paar einsame Gestalten, ließen erschöpft die Köpfe hängen und warteten darauf, eine Aufgabe zu bekommen.

Die Auroren waren ins Ministerium zurückgekehrt, hatten ein paar wenige Gefangene mitgenommen, wollten Bericht abliefern und Heiler vom St. Mungos her bringen. Die Ordensmitglieder, so lange sie nicht unter den Opfern weilten, halfen Remus dabei, die Verletzten zu beruhigen und zu helfen, wo sie gerade konnten.

Nellie lag zusammengekrümmt auf der Wiese. Wenn sie die Augen aufschlagen würde, könnte sie Harry sehen, neben dem immer noch Hedwig Wache hielt. Sie könnte aber auch Ginny's rotes Haar erkennen und Frank's Schirmmütze neben sich liegen sehen. Doch sie öffnete sie nicht.

Nachdem Harry den tödlichen Fluch auf Voldemort ausgesprochen hatte, waren zweierlei Dinge geschehen.

Zum einen hatte sich die Schutzglocke endgültig aufgelöst und die Todesser konnten sehen, dass ihr Herr und Meister letztendlich versagt hatte. Was sie so völlig desorientierte, dass sie schleunigst disapparierten.

Zum anderen hatte sich der Fluch, der über Hogwarts und den Schülern gelegen hatte, zerschlagen. Das heißt, dass all die Magie, die der Dunkle Lord ihnen entzogen hatte, wieder auf sie zurückfiel. Dem Schloss half dies leider nicht mehr, denn zu diesem Zeitpunkt war es schon unhaltbar zerstört, doch als die ganze gebündelte Magie auf die Schüler und Lehrer zurück strömte, war das für viele von ihnen zu viel gewesen. Geschwächt, wie die meisten ohnehin schon waren, fielen sie ihrer Erschöpfung daraufhin endgültig zum Opfer.

So kam es, dass nach dem Verschwinden der Todesser und Voldemort's Tod die Wiese übersät war von ohnmächtigen Schülern und Lehrern.

Doch das war nicht der Grund, warum Nellie und Harry noch immer nicht wieder zu sich gekommen waren.

Harry hatte, nachdem er Voldemort das Genick gebrochen hatte, gespürt, wie all die Energie, die er seit seinem elften Lebensjahr darin gesteckt hatte, Tom Riddle entweder zu entkommen oder gegen ihn zu kämpfen, aus ihm herausgepumpt wurde. Erst war ihm der Zauberstab aus den Händen gefallen, dann hatte er Ginny gesehen, die immer noch ein paar Meter von ihm entfernt lag und sein Herz schien vor Kummer überzulaufen. Es war erleichternd gewesen, sich der Dunkelheit, die ihn daraufhin umfing, hinzugeben.

Nellie hatte nichts mehr um sich herum wahrgenommen, nachdem der Cruciatus sie getroffen hatte. Sie spürte nur wieder die feuchten Steine dieses Kellers, in dem sie letzten Sommer gefangen gehalten worden war, unter sich. Sie sah nicht, wie Frank sich auf Voldemort stürzen wollte, sah auch nicht, wie Harry dem düstersten Zauberer aller Zeiten den Rest gab. Sie focht einen einsamen Kampf in ihrem Inneren aus, den sie nicht gewinnen konnte. Alte Narben brachen in ihren Erinnerungen wieder auf, sie sah Bilder vor ihren geschlossenen Augenlidern, die sie schon vergessen zu haben gehofft hatte. Auch Nellie zerrte grenzenloser Kummer in die Fänge der Dunkelheit hinab.

Frank hockte neben Nellie und wartete, dass sie endlich aufwachen würde. Die anderen Schüler waren inzwischen wieder auf dem Damm. Die Heiler kümmerten sich um sie, doch hatten sie für Nellie nicht viel tun können.

„Sie muss von alleine wieder zu sich kommen," hatten sie gesagt, nachdem die gebrochene Rippe geheilt war und ihm eine Hand auf die Schulter gelegt.

Auch Professor Lupin hatte sich eine Weile neben ihn gesetzt und mit ihm zusammen gewartet. Er hatte nicht viel gesagt, er hatte ihm nur Gesellschaft geleistet, wofür Frank sehr dankbar gewesen war.

Frank konnte nicht sagen, warum er hier saß. Er kannte Miss Carols zwar aus dem Unterricht, doch hatte er sonst nicht viel mit ihr zu tun gehabt. Doch hier auf dem Schlachtfeld waren sie Verbündete gewesen. Er empfand eine Menge Dankbarkeit und Respekt für die junge Frau. Er hatte schnell erkannt, dass sie alle ohne Nellie's Hilfe nicht so lange durchgehalten hätten. Sie hatte viel riskiert, hatte ihr eigenes Leben riskiert, um ihnen zu helfen, nun wollte er bei ihr bleiben, bis sie zu sich kam.

Er legte eine Hand auf Nellie's Stirn, streichelte zart über ihre Wange und ließ die Hand dann auf ihrer Schulter liegen.

Tonks saß mit Arthur, Kingsley und den Zwillingen in den Trümmern des Schlosses. Sie hatten für die Schüler getan, was sie konnten und wurden nun nicht mehr gebraucht. Die Verletzten waren ins Krankenhaus gebracht worden, alle anderen hatte das Ministerium zu ihren Familien bringen lassen. Auch Hermine war nach St. Mungos gebracht worden. Ron hatte sich keinen Meter von ihr fort bewegt und war nun bei ihr. Auf der Wiese waren nur noch wenige übrig geblieben. Darunter Harry, Nellie, ein Junge namens Frank und….Ginny.

Arthur und die Zwillinge hatten lange Zeit neben der jüngsten Tochter gesessen, hatten gemeinsame Tränen vergossen und sich gegenseitig festgehalten.

Remus setzte sich schließlich zu ihnen. Er nahm Tonks in die Arme, die immer noch ziemlich verschnupft wirkt.

„Sie hat sich für Harry geopfert," sagte er mit sanfter Stimme. Er wusste, dass das niemanden trösten würde, doch vielleicht machte es den Schmerz erträglicher.

Tonks an seiner Schulter schniefte und nickte leicht.

„Ich verstehe es trotzdem nicht," sagte Georg mit brüchiger Stimme. „Ging es nicht die ganze Zeit darum, dass Voldemort diesen neuen Todesfluch anwenden würde? Warum dann der Avada Kedavra?"

Remus überlegte einen Moment lang.

„Hm," meinte er dann nachdenklich. „Das hatten wir vermutet, aber Voldemort ist einfach unberechenbar. Es tut mir furchtbar leid. Ich mochte Ginny auch sehr gerne."

„Aber was ist da passiert? Was war das für ein Licht?", fragte Tonks und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht.

„Ich kann es nur vermuten," antwortete Remus. „Es muss ihre Liebe zu Harry gewesen sein. Ich stelle es mir ähnlich vor, wie damals, als Lily für ihren Sohn gestorben ist. Es war die bedingungslose Liebe, die Bereitschaft für den geliebten Menschen zu sterben. Das alles muss durch dieses Licht auf Voldemort zurück geprallt sein und ihn damit geschwächt haben. Ich könnte mir vorstellen, dass es damals, als Harry's Eltern starben, genauso abgelaufen sein muss."

„Aber wie konnte Voldemort sich dann noch gegen Harry wehren?", fragte Arthur tonlos. „Wie konnte er ihn zurückschlagen?"

„Das kann ich mir auch nicht erklären," gab Remus erschöpft zu. „Ich kann mir nur vorstellen, dass er im Laufe der letzten Jahre einiges dazu gelernt hat."

Remus wusste nichts von den Horkruxen.

Nachdem das Gelände um Hogwarts herum von Ministeriums-Mitarbeitern abgesichert worden war, wurden Harry, Nellie und Ginny vom Phönixorden in den Grimmauldplatz gebracht.

Molly Weasley brach weinend zusammen, als sie ihre kleine Tochter sah.

Ginny wurde, bis man sich um eine Beerdigung kümmern könnte, in ein kleines Nebenzimmer gebracht. Nellie und Harry teilten sich wieder, ohne es allerdings zu bemerken, den Raum, der ihnen schon einmal als Krankenzimmer gedient hatte.

Hedwig und Polly wichen nicht mehr von ihren Seiten. Und auch Frank ließ sich nicht davon abbringen, dem Orden auf der Stelle beizutreten, um in Nellie's Nähe bleiben zu können. Ron geriet in arge Bedrängnis, als er erfuhr, was mit seinen Freunden und seiner Schwester geschehen war. Er konnte sich nur schwer von Hermine's Seite reißen, doch kam er sofort ins Hauptquartier, um seiner Familie in ihrer Trauer beizustehen. Mit vor Wut verzerrtem Gesicht stand er neben Ginny, seine Mutter lehnte mit bebenden Schultern an seiner Seite. Auch Charlie und Billy waren gekommen, um sich von ihrer Schwester zu verabschieden. Fleur hielt sich dezent im Hintergrund, doch auch sie brauchte mehr als nur ein Taschentuch, um sich die Augen zu trocknen.

Ron konnte nicht lange an Ginny's Bett stehen bleiben. Es machte ihn krank, dass er ihr nicht hatte helfen können. Er fühlte sich schuldig, dass er bei Hermine geblieben war und nicht nach Ginny gesucht hatte. Sein Besuch bei Harry und Nellie konnte ihn von seinen Schuldgefühlen allerdings auch nicht erlösen. Ganz im Gegenteil.

„Was ist mit ihnen?," fragte er Remus. „Sind sie verletzt? Hat irgendein Fluch sie getroffen, wie bei Hermine?"

„Nein," sagte Remus und er sah Ron bedauernd an. „Es wäre schön, wenn es so einfach wäre. Wunden kann man heilen, Fluchschäden behandeln, aber was die Beiden davon abhält wieder aufzuwachen, ist etwas ganz anderes."

„Was ist es denn?"

„Wir wissen es nicht." Remus schenkte Ron ein Lächeln, das ihn etwas aufbauen sollte. „Es war nicht deine Schuld, mach dir keine Vorwürfe. Du hättest ihnen nicht helfen können. Das konnte keiner von uns."

Ron, der inzwischen schon erfahren hatte, was innerhalb der Schutzglocke passiert war, nickt stumm.

„Wie geht es Hermine?"

„Besser. Die Heiler meinen, sie wacht bald auf."

„Das ist gut."

- - - - - - - - - - - - -

„Wo bin ich?"

„Da wo ich auch bin."

„Wer bist du?"

„Ich bin dein zweites Ich."

„Was soll der Scheiß? Wo bin ich hier? Es ist so dunkel."

„Du bist dort, wo dich niemand erreichen kann."

„Und wo soll das sein?"

„Es ist ein Ort, den du dir selber geschaffen hast. Eine kleine Ecke in deinem Bewusstsein, in die du dich verkriechst, wenn du allein sein willst."

„Dann schlafe ich?"

„In gewisser Weise schon."

„Was heißt in gewisser Weise?"

„Du schläfst so tief, dass du nicht mehr aufwachen willst."

„Ich bin tot?"

„Noch nicht, aber mach nur weiter so, dann wirst du es bald sein. Willst du sterben?"

„Ich will zu Harry. Wie geht es ihm?"

„Wenn du das wissen willst, musst du aufwachen."

„Wie soll ich das denn machen?"

„Wach einfach auf."

„Sehr witzig."

„Wenn du ihn wirklich wieder sehen willst, dann wirst du aufwachen."

„Ich will ihn sehen. Aber will ich auch aufwachen?"

„Darüber solltest du dir klar werden."

„Außer Harry hab ich keine Familie mehr. Ginny ist tot, Hogwarts ist zerstört, vielleicht sind sogar Hermine und Ron tot. Wen hab ich denn dann noch?"

„Hogwarts lässt sich wieder aufbauen und der Tod gehört zum Leben einfach dazu."

„Aber es ist so dunkel. Dieser Keller verfolgt mich, ich werd ihn nicht los."

„Du wirst ihn vergessen. Und es ist nur so lange dunkel, wie du die Augen geschlossen hältst."

„Aber was ist, wenn Harry auch tot ist."

„Mach die Augen auf, dann wirst du es sehen."

„Ich habe Angst davor. Was werde ich dann sehen? Was, wenn Harry nicht gewonnen hat gegen Voldemort? Was, wenn alle tot sind? Was, wenn ich ganz alleine bin dort draußen?"

„Dann stirb."

„Nein!"

„Entscheide dich."

„Ich kann nicht."

- - - - - - - - - --

Nellie drehte sich in ihrem Bett unruhig hin und her. Frank saß auf einem Stuhl neben ihr, Polly hatte sich auf dem Kissen zusammengerollt und beobachtete ihre Freundin mit wachem Blick.

Dann, ganz plötzlich, schlug Nellie die Augen auf.

Einen Moment lang starrte sie nur an die Decke. Ihr ganzer Körper war angespannt, als wäre sie bereit, jeder Zeit aufzuspringen und davon zu laufen. Ihr Blick wanderte an der Decke entlang nach unten und blieb schließlich an Frank's Gesicht hängen. Er lächelte sie aus strahlend blauen Augen an und blies sich fröhlich den Pony aus den Augen.

„Na endlich, wurde aber auch Zeit," sagte er.

Doch Nellie konnte sein Lächeln nicht erwidern. Ihr Blick war weiter durchs Zimmer gewandert und schließlich bei Harry hängen geblieben. Als sie ihn dort liegen sah, sprang sie sofort aus dem Bett, rannte Frank dabei noch halb über den Haufen und setzte sich zu Harry.

„Was ist mit ihm?", fragte sie sofort, ohne den Blick von Harry's Gesicht zu nehmen.

„Sie sagen alle, er sei unverletzt. Keiner weiß genau, warum er immer noch nicht aufgewacht ist."

Nellie konnte es ahnen.

„Lässt du mich bitte mit ihm allein?", bat sie Frank.

„Ruf mich, wenn du was brauchst," sagte der nur, lächelte sie noch mal an und ging auf die Tür zu. Bevor er sie hinter sich zuzog, streckte er den Kopf noch mal durch den Spalt. „Ich bin froh, dass du aufgewacht bist."

„Danke, Frank. Ich auch," sagte Nellie und meinte es auch so.

Als der junge Mann die Tür geschlossen hatte, nahm Nellie Harry's Hand in ihre.

„Ginny muss dir schrecklich fehlen," begann sie. „Es hätte nicht passieren müssen, dass sie sich opfert, aber es ist geschehen und wir können es nicht dadurch rückgängig machen, indem wir uns aus der Welt zurückziehen, Harry. Ich weiß, wo du bist und ich weiß, was du fühlst. Du bist nicht alleine! Ich bin hier! Ich bin für dich da!" Nellie fühlte einen schweren Kloß im Hals. „Ich hatte Angst davor, wieder aufzuwachen, weißt du. Angst davor, dass keiner mehr da ist, von den Menschen, die ich liebe. Doch wie kann ich wissen, ob nicht vielleicht doch jemand überlebt hat, wenn ich nicht die Augen aufmache und nachschaue? Bitte, Harry, du musst auch die Augen öffnen. Komm raus aus der Dunkelheit! Du lebst! Ich lebe! Komm zu mir, bitte! Du bist die einzige Familie, die ich noch habe!" Jetzt liefen ihr die Tränen übers Gesicht und sie konnte sie nicht mehr aufhalten. „Du bist mein Bruder, Harry! Komm zurück!"

Nellie wurde von ihrer Verzweiflung so sehr geschüttelt, dass sie nicht mehr weiter sprechen konnte. Sie ließ sich nach vorne kippen und legte ihren Kopf an Harry's Schulter. Sie schluchzte und war gleichzeitig froh darüber, dass sie niemand so sehen konnte. Nach einer Weile hatte sie sich wieder beruhigt.

„Wo bist du, Harry? Folge meiner Stimme, bitte! Erinnerst du dich noch, als wir uns im Sommer getroffen haben? Polly hat dir einmal einen Schokoriegel geklaut. Oder als wir versucht haben, auf den Baum in unserem Garten zu klettern? Ich wäre beinahe herunter gefallen, wenn du mich nicht festgehalten hättest."

So erzählte Nellie noch eine Weile weiter. Sie rief sich all die schönen Momente mit Harry in Erinnerung, um auch ihm einen Grund zu geben, wieder zurück zu kommen. Während sie sprach, kletterte Polly auf ihre Beine und rollte sich dann auf Harry's Bauch zusammen. Nellie hatte den Kopf auf eine Hand gestützt und beobachtete Harry, wie er so da lag, als würde er schlafen. Sie erzählte noch immer, als sie plötzlich spürte, wie Harry tief einatmete. Polly hob den Kopf.

„Harry? Nur noch ein kleines Stück, dann bist du wieder bei mir!"

Und wirklich öffnete Harry eine Sekunde später die Augen. Etwas verwirrt blickte er sich um, hatte aber gar nicht die Gelegenheit, sich zu Nellie umzudrehen, als die ihn auch schon stürmisch und mit erneuten Tränen in den Augen umarmte.

„Was ist denn passiert? Was ist los?", fragte Harry mit matter Stimme und schob sie ein Stück von sich weg. „Es war alles so dunkel."

„Ich weiß. Willkommen zurück im Licht!"

THE END