-The black Prince-


Disclaimer: Siehe Kapitel 1 bis 53 ;)

Grüße, is am Wochenende leider nix geworden. Ein guter Westfale feiert halt gern Karneval (-g-). Vielleicht hat es der eine oder andere bemerkt, aber der LogIn von war im Eimer. Nu geht er wieder und das Kappie wird nachgereicht.

Have Fun!


54. Stürme


Hermine hasste es untätig zu sein!

Die Schatten wurden geführt von Michael Corner. Harry wollte, das sie zusammen mit Ginny und Neville bei ihm blieb, sie würden noch gebraucht. Als Unterstützung wartete Derek Fischer mit drei Auroren, auch sie sollten den Prinzen begleiten.

Lupin und Black legten eine Glanzleistung hin, dirigierten ihre Truppen, welche auf den Karten dargestellt wurden und reagierten exzellent.

„Gruppe zehn wird von einer Überzahl attackiert! Eindeutig Todesser!", rief Hestia Jones gerade.

„Schickt die schwarze drei hin!", befahl Remus.

Die schwarze drei… das war George mit seiner Truppe aus Inferi.

Hermine schauderte als sie sich daran erinnerte, wie Bill, Fred und Gorge mit ihren Toten Truppen aufgebrochen waren. Doch schrecklicher war Charlie mit den vier Toten Drachen. Wo man ihn hin sandte, gab es keine Überlebenden unter den Feinden…

„Die Todesser sammeln sich langsam…", stellte Black fest.

„Alice, Kingsley fasst eure Gruppen zusammen. Medaowes soll das Oberkommando übernehmen und ihre Truppe auf die andern vier verteilen. Sie sollen sich auf der Ebene vor Charlston sammeln und abwarten!"

Die beiden Auroren nickten und gaben ihre Anweisungen in das Funkgerät. Fasziniert beobachtete Hermine, wie die Punkte auf der Karte unverzüglich reagierten und sich an der genannten Stelle sammelten. Auch Remus fasste Truppen zusammen.

Die Schatten vereinigten sich mit dem Phönixorden und sammelten sich irgendwo bei Liverpool.

Die Gruppen des Dreiländerministeriums sammelten sich zu zwei gleich starken Gruppen und apparierten an beide Stellen.

Bill und Charlie wurden nach Charlston gesandt, Fred und George nach Liverpool.

"Die beiden äußeren Kreise haben sich gesammelt.", stellte Harry fest. „Es wird bald Zeit, bereitet euch vor…!"


Tonks war mehr als Unbehaglich zumute.

Diese verdammten Roben scheuerten wie verrückt… wie hielten die Todesser das nur aus?!?

Eigentlich mochte sie ihre Metamorphischen Fähigkeiten… doch im Moment hasste sie es!

Warum nur hatte sie sich von Harry bequatschen lassen?

Mit finsterer Miene schritt sie entschlossen voran.

Die Todesser des äußeren Kreises wichen Ehrfürchtig vor ihr zurück, während sie auf das Haus zustürmte.

Zabini, McNair Jr. und Nott blickten sie missbilligend an, als sie in das Haus stürmte.

„Was willst du hier Crouch? Du solltest doch bei Charlston sein?", meinte Zabini bissig.

‚Ja sollte er, allerdings haben ihn unterwegs einige mies gelaunte Inferi in Stücke gerissen…', dachte Tonks ironisch und verzog das Gesicht.

„Mit den Schatten und den Phönixleuten kommen wir alleine klar!", bellte Nott und grinste.

„Lestrange hat mich hergeschickt. Ich soll nur sichergehen, das ihr auch euren Pflichten nachkommt!", brummte Tonks mit der ungewohnten tiefen Stimme.

Sie hasste es Männer zu spielen!

„Jetzt hast du es ja gesehen! Verpiss dich, wir kommen klar!", raunzte McNair.

Tonks brummte und lies unauffällig das Kügelchen fallen, ehe sie sich abrupt umwandte und das Haus verlies.

„Und vergiss nicht brav bei Lestrange Männchen zu machen!", rief einer der Todesser ihr hinterher.

Tonks schritt entschlossen aus dem Lager und verlies die Grenze der Schutzzauber. Dann zerriss ein gewaltiges Donnern die Nacht und eine Druckwelle wirbelte ihre Roben auf.

Deutlich erkannte Tonks, wie die Vereinigten Schatten und Phönixagenten das Lager nun Angriffen.

Grinsend verwandelte sie in sich selbst und blickte zurück, wo das Haus der Führenden Todesser in Trümmern lag. Die Bombe hatte alles dem Erdboden gleich gemacht…

Ohne ihre Chefs, agierten die Todesser des äußeren Kreises Kopflos.

‚Mission erfüllt… Zeit aus diesen Scheiß Roben herauszukommen… Ich sollte echt mehr Gehalt verlangen…', dachte Tonks und disapparierte…


„Operation Bam Bum Bang abgeschlossen.", meinte Sirius zufrieden.

Remus schenkte ihm einen Missbilligenden Blick, der genau zeigte was er von diesem Namen hielt.

Harry stieß sich von der Wand ab und nickte zufrieden. Er wirkte wie ein ruhiger Pol in diesem Chaos.

„Perfekt. Wenn Tonks sich umgezogen hat, soll sie zu den Truppen bei Charlstone stoßen. Dort wird Jeder Mann gebraucht. Corner und Snape sollen die Truppen bei Liverpool schnell vernichten und dann ebenfalls nach Charlstone reisen!"

Sirius nickte und verfolgte die Bewegungen der Kampfverbände auf den Karten.

Harry winkte seine Auserwählten zu sich für eine kurze Lagebesprechung.

Hermine trat heran und war gespannt. Noch hatte er nicht erklärt, warum sie nicht mit in die Schlacht ziehen sollten.

„In Ordnung, es wird bald ernst. Ein Großteil der Todesser ist beschäftigt. Alle weiteren halten sich bei Vater auf. Er wird mich erwarten. Und das ist auch das Problem. Mit Sicherheit werden einige Todesser dort lauern, deren einzige Aufgabe darin besteht, mich zu schwächen. Mich dazu zu bringen, mich zu Verausgaben. Deshalb seid ihr hier. Ihr werdet das verhindern und euch um die Statisten kümmern!"

Fischer nickte und grinste breit. Neville lies die Nackenknochen knacken, was Hermine wie immer einen Schauer des Ekels den Rücken herunter jagte.

„Was meinst du mit Statisten?", fragte der Schattenführer beiläufig.

Harry grinste.

„Hab keine Sorgen, du wirst auf deine kosten kommen.", meinte er.

Ginny starrte vor sich hin. Die Auroren wirkten in sich gekehrt und Neville freudig erregt.

Harry dagegen machte auf Hermine einen nachdenklichen Eindruck.

Er sah ihr in die Augen und sie verlor sich in dem grün.

‚Alles wird gut…', schienen sie sagen zu wollen.

Im Augenblick fühlte sie… nichts. Keine Angst, keine Panik, keine Freude… gar nichts. Nicht mal Sorgen.

Es war schwer zu beschreiben.

Vielleicht fühlte sie auch so viel auf einmal, das ihr Verstand alles ignorierte. Sie konnte es nicht sagen.

Harry richtete sich auf.

„Sirius! Wir werden nun aufbrechen. Haltet die Todesser beschäftigt!"

„Geht klar.", erwiderte der Animagus und begann ruhig Anordnungen zu erteilen.

Harry nickte ruppig und holte den Portschlüssel hervor.

„Hat noch irgendjemand etwas zu erledigen?", fragte er in die Runde.

Eisiges Schweigen schlug ihm entgegen.

„Nun gut, auf drei. Eins… Zwei… Drei…"


Verdammt waren das viele…

Niemals zuvor hatte er so viele Todesser auf einen Haufen gesehen. Und er war sich sicher, das es den anderen genau so ging. Dabei war das nur einer, der äußeren Kreise.

Meadowes erteilte Instruktionen und stimmte sich mit der Zentrale ab.

Dann begann der Angriff. Als Vorhut stürzten vier Schwarze Schatten aus dem Himmel.

Pepples schauderte es bei dem Anblick.

Tote Drachen… Drachen Inferi, er kam noch immer nicht darüber hinweg, das sie solche Kreaturen einsetzten. Noch dazu das es Charlie war, der diese Viecher befehligte.

Pepples war einmal der Mentor des Rothaarigen gewesen und dachte er würde ihn kennen. Aber das?

Bill lies seine sieben Inferi vorstoßen.

Bei dem was an Flüchen auf die Drachen und die Lebenden Leichen einschlug, war Altair allerdings mehr als froh, das man zu diesem Mittel gegriffen hatte.

Meadowes beobachtete ungerührt das geschehen.

Immer mehr Flüche prasselten auf die toten Kreaturen ein. Einer der Drachen war bereits zerfetzt worden, dennoch hatte die Kreatur brutal unter den Todessern gewütet.

„Bereit Halten!", bellte Dorcas.

Altairs Muskeln spannten sich an.

Adrenalin wurde ausgeschüttet und machte seine Knie weich.

Er hoffte zu überleben und dachte an Melissa.

Sie sollte nicht auch noch ihn verlieren… aber sie sollte auch nicht in einer Welt aufwachsen, in der Schrecken und Terror regierten.

Deshalb würde er jetzt nicht kneifen, auch wenn es verlockend war bei den Bildern die er nun ertragen musste.

Die Inferi bewegten sich abgehackt und extrem Schnell. Bill steuerte sie perfekt. Sie rissen den Todessern Körperglieder aus, bissen sich in ihnen fest so das Blut Spritze.

Ihm wurde schlecht bei dem Anblick, doch er ertrug es wie ein Auror.

Ein weiterer Drache stürzte.

Meadowes Kopf ruckte herum.

„Angriff!!!", brüllte sie.

Die Auroren fächerten auseinander. Fluchbrecher schützten ihren Ansturm mit Schilden.

Schon flogen die ersten Flüche in ihre Richtung.

Todesflüche rissen Löcher in die Schilde und streckten Auroren nieder, doch ihr Ansturm war nicht aufzuhalten.

Altair hechtete über die Leiche eines Kameraden und sandte seinerseits Flüche gegen die Todesser.

Es war pures Chaos…

Purer Krieg…


Harry und seine Begleiter erschienen auf einer Waldlichtung.

Der schwarze Prinz führte sie und schon bald erreichten sie ein Herrenhaus im Viktorianischen Stil.

„Hat sich nicht sehr verändert der Kasten.", meinte Neville und überprüfte seinen Stab.

„Äußerlich vielleicht nicht, aber unter der Oberfläche spielen sich ganz andere Dinge ab…", erwiderte Harry und wandte sich an Hermine.

„Nun bist du dran meine Geliebte. Du bist der Schlüssel, der es uns ermöglicht den Garten zu durchqueren. Emanuels Erbe ist stark in dir, du kannst uns den Weg ebnen. Du wirst uns leiten…"

Hermines Augen weiteten sich. Sie erinnerte sich an die Worte, die Ron in dem weißen Raum zu ihr gesprochen hatte…

„Du wirst ihn leiten auf diesem Weg…"

Deutlich erinnerte sie sich an seine Stimme…

„In Ordnung.", sagte sie und weitete ihre Sinne… erkannte die Abwehrzauber und Fallen welche sie erwarteten.

Und sie lies ihrem Instinkt freien Lauf.

Ohne zögern Schritt sie voraus, Harry und Neville wie Leibwächter an ihrer Seite. Die anderen folgten.

Instinktiv wob sie ihre Arkanen Energien zu Gegenmustern, welche jede Falle und auch jeden Schild neutralisierten auf den sie trafen. Außer Harry würde niemand es bemerken.

Dieser nahm ihre Hand und flüsterte Gelegentlich zärtliche Worte in ihr Ohr, die sie nur am Rande wahrnahm, da sie in einem Tranceartigen Zustand gefallen war.

Doch diese Worte wärmten ihr Herz und schenkten ihr Kraft.

Denn es zerrte sehr an ihr, sie wurde immer schwächer.

Doch schließlich standen sie vor der Tür aus Mahagoni und schwarzer Magie, welche unter Hermines Berührung zu Asche zerfiel.

Ihr wurde schwindelig, aber Harry hielt sie.

„Wach auf. Du hast deinen Teil erfüllt. Banne die Fähigkeit und ruh dich aus. Das war Hervorragend…", flüsterte Harry und gab ihr einen Kuss.

Hermine schreckte aus ihrer Trance und lächelte matt.

Sie war so geschwächt, das sie ihrer Stimme nicht traute.

Der schwarze Prinz wandte sich an Ginny.

„Kleiner Feuervogel, nun folgt dein Part. Du wirst Hermine bewachen und ihr helfen!"

Ginny nickte und nahm ihm die geschwächte Hermine ab.

„Niemand wird ihr zu nahe kommen.", versprach die rothaarige.

Harry nickte und wandte sich an Neville und die Auroren.

„Meine Herren, nun sind sie dran. Räumen sie mir den Weg frei!"

Fischer grinste breit und auch Neville und die beiden anderen.

„Ist uns ein Vergnügen Digger.", erwiderte der Deutsche und machte einige Handzeichen.

Sie postierten sich neben der Tür und wie auf ein unhörbares Kommando, begannen sie damit in das Gebäude einzudringen.

Sie bewegten sich geschickt und ohne sich zu behindern, als hätten sie einen Tanz einstudiert. Außerdem verständigten sie sich mit Handzeichen.

Hermine konnte sich nur wundern, besonders da Neville sich nahtlos einfügte, doch sie war zu erschöpft um sich genauere Gedanke darüber zu machen…


„Heiler! Einen Heiler Verdammt!!!", brüllte Pepples aus Leibeskräften.

Verzweifelt versuchte er mit bloßen Händen das Blut zurückzuhalten, welches aus Cordays Hals quoll.

„Schon da!", rief eine Stimme in gebrochenem English.

Einer der Heiler aus dem Dreilandministerium kniete nun an seiner Seite und untersuchte die Verletzte Aurorin, während ohne Unterlass Flüche an ihnen vorbeizischten.

Ein Sectusempra hatte sie erwischt.

„Wunde weiter halten zu!", befahl der Heiler und murmelte einige Zaubersprüche.

Der Blutstrom versiegte und der Heiler legte eine Kugel auf Lydias Brust… ein Portschlüssel der sie ins Feldlazarett befördern würde.

„Sie wird schaffen.", meinte der Heiler und hastete zu dem nächsten Verwundeten.

Pepples wischte das Blut an seiner Robe ab und nahm seinen Zauberstab wieder in die Hand.

Erneut schleuderte er Flüche gegen alles, was eine schwarze Robe trug.

Und er war nicht zimperlich.

Schon in den ersten Minuten des Angriffs hatte er sich von Schockern und Stoßflüchen auf Schneide und Explosionsmagie gesteigert.

Unverzeihlich wandte er nur selten an, da sie zuviel Kraft kosteten. Und so wie die Sache aussah, würde er seine Ausdauer auch brauchen.

Taktik hatte bereits jeden Sinn verloren… das war pures Chaos.

Irgendwann hatte er über Funk gehört, das Liverpool sauber war. Die Truppen die Dort gekämpft hatten, waren bereits zu ihnen gestoßen und hatten ihre ausgedünnten Linien wieder gefüllt. Auch die Kommandozentrale war geräumt worden und alle die dort die Truppen koordiniert hatten, waren nun hier und kämpften mit ihnen.

Doch es waren immer noch verdammt viele von diesen Scheiß Todessern!

Er schleuderte Fluch um Fluch.

Und auch seine Kameraden kämpften.

Der Boden war glitschig vom Blut und es stank bestialisch…

Nach Blut, Ozon und Fäkalien. Irgendwo roch es auch nach verbranntem Fleisch.

Der Geruch war das schlimmste… er raubte ihnen den Atem und ätzte sich in die Lungen…

Pepples schloss sich einer Gruppe Junioren unter dem Kommando von Flittwick an, welche einen Vorstoß gegen eine Traube Todesser unternahmen.

Die Auroren wüteten unter ihren Feinden und ließen keinen am Leben.

Dann hörte Pepples einen verzweifelten Schrei.

Er wandte sich um und erkannte Alice Longbottom, die einen Todesser Buchstäblich in Fetzen fluchte.

Zu ihren Füßen lag Frank… oder was von ihm übrig geblieben war...

Frank… Meadowes… Kingsley… Hestia… alle Tod.

Pepples sammelte einige Auroren unter sich und gemeinsam preschten sie durch das Schlachtfeld.

Er wurde öfters getroffen, doch erlitt nur leichte Brand und Fleischwunden.

Flittwicks Arm stand in einem seltsamen Winkel ab… es wurde immer härter.

Dann sah Altair auch seinen alten Freund Sirius.

Auch er blutete aus nicht gerade wenigen Wunden, dennoch stand er Rücken an Rücken mit Lupin. Doch sonderbarer war der dritte Im Bunde.

Gemeinsam mit den beiden stand ihr liebster Feind Severus Snape und gemeinsam kämpften sie wie ein Mann.

Alle die sie sahen wurden angespornt… auch Altair spürte es.

Die Zuversicht, die diese drei Kämpfenden Männer ausstrahlten, trotz der Wunden die sie erlitten hatten, weckte neuen Kampfgeist in ihm.

Erneut griffen sie an, mit neuer härte.

Heute würde es Enden… Heute musste es Enden, egal auf welche Weise!

Und Pepples würde verflucht sein, wenn er an diesem Tag nicht alles gegeben würde, was er hatte…


Flüche prallten gegen die Wände und Neville konnte einfach nicht anders.

Er musste grinsen.

Das hier… das war ein Gefecht, ganz nach seinem Geschmack.

Der Deutsche und die beiden Schweizer an seiner Seite waren gut… sie waren sehr gut.

Er genoss den Kampf aufs äußerste. Harry hatte nicht zuviel versprochen… er kam auf seine kosten!

Wieder streckte einer der Todesser törichterweise den Kopf aus der Deckung…

Ein Angebot das Neville dankend annahm.

Der Reductorfluch des Schülers zerschmetterte die Schädelknochen des törichten Todessers.

Fischer kam aus seiner Deckung gehechtet und nahm neben ihm Stellung.

„Mal ehrlich Kleiner, erst hatte ich ja Zweifel, doch du hast echt was auf dem Kasten. Aber Hallelujah!"

„Danke, das Kompliment gebe ich gerne zurück.", erwiderte Neville grinsend.

„Irgendwie sitzen wir wohl fest, aber dein Schwarzmagischer Kumpel will ja zu seinem Daddy um ihn die Ohren lang zu ziehen. Lass uns mal n' feinen Ausfall machen."

„Links oder Rechts?"

„Rechts.

Neville grinste.

„Auf drei oder eins, zwei, drei und dann Bäng?", fragte er.

„Du stellst Fragen… Auf drei natürlich."

„Okay großer Meister."

Fischer hielt stumme Konservation mit seinen Kollegen auf der anderen Flanke des Raumes und zählte anschließend mit den Fingern Rückwärts.

Auf drei sprangen die Auroren aus ihrer Deckung und verteilten sich neu im Raum.

Die Todesser stolperten geradezu übereinander, als sie versuchten aus den neuen Fluchlinien zu kommen.

Sie töteten drei, doch einer der Schweizer wurde schwer getroffen. Sein Kollege verarztete ihn hinter der Deckung, während Neville und der Deutsche wieder zusammen feststeckten und Feuerschutz gaben.

„Sag mal n' Satz mit X.", brummte Fischer.

„Das war wohl nix.", erwiderte Neville und feuerte zwei Stoßflüche ab.

„Zeit für Plan B. Wenn wir schon diese Muggelfunkendinger benutzen, dann sind ja auch andere Spielzeuge erlaubt oder?"

Der Auror kramte in den Taschen seiner Uniform und holte einen seltsamen Gegenstand heraus. Es sah aus wie ein Ei mit einem Bügel und einem Ring, den der Deutsche abzog.

Dann warf er das seltsame Gebilde in Richtung der Todesser und drückte sich an die Wand.

„Ähhh… Deckung?", sagte er zu Neville, der sich daraufhin ebenfalls herunterdrückte.

Gerade noch rechtzeitig, denn eine Detonation erschütterte das Zimmer.

Teile der Wandvertäfelung wurden herausgerissen… es roch nach verbrannten Fleisch.

Ein intensiver Pfeifton erfüllte Nevilles Ohren

„Was bei Merlin war denn das?!?", schrie er, weil er sich selbst schlecht hörte.

Die Stimme des Deutschen klang dumpf in seinen Ohren als er die antwort brüllte.

„Eine Muggelgrannini oder irgendwie so in der Art. Egal, es macht laut Bum und die bösen Buben sind Kaputt!"

Der unverletzte Schweizer schloss die Augen seines Kameraden… er hatte es nicht geschafft. Dann spähte er über die Deckung und gab ihnen das Signal weiter vorzurücken.

„Raum gesichert!", rief Fischer nach hinten, so dass Harry, Hermine und Ginny weiter zu ihnen aufschließen konnten.

Zu dritt drangen sie weiter in das Gebäude ein, stießen allerdings nicht mehr auf Widerstand. Erst in einer Art Vorhalle wurden sie von drei Todessern erwartet.

Wieder wurde eine Art Stellungskampf daraus, bis eine heißere Stimme gehässig auflachte.

„Auroren! Was haltet ihr von einem kleinen Duell? Wir sind die letzten! Lasst das Versteckspiel, Kämpfen wir Mann gegen Mann!"

„Das ist Greyback…", knurrte Neville.

Deutlich erinnerte er sich daran, wie der Werwolf die Eltern von Cindy Snyder umgebracht hatte… und er war damals machtlos gewesen.

„Greyback? Bist du das du räudiger Köter?!?"

„Hört, hört! Der kleine Longbottom!"

Neville wandte sich dem Deutschen zu.

„Der Scheißkerl gehört mir!", zischte er.

„Was persönliches wa? Gerb dem Penner das Fell, wir kümmern uns um seine Kumpels!"

„Was ist nun? Hosen voll?", höhnte der Werwolf.

„Wir nehmen an! Aus dir mach ich mir einen Bettvorleger!", rief Neville zurück.

Sie richteten sich auf und auch Greyback kam aus seiner Stellung.

Die Todesser nahmen die Masken ab, so das Neville sie alle erkennen konnte.

Greyback wurde flankiert von Rabastan Lestrange, der sie mit einem irren Glitzern in den kalten Augen musterte und manisch grinste. Außerdem stand dort der Pockennarbige Augustus Rookwood, der hämisch grinste.

„Passt auf die Arschlöcher auf… die sind gut!", raunte Neville den beiden Auroren zu.

„Also ein Duell… du gehörst mir Wunderknabe. Ich mag zartes Fleisch.", kicherte Greyback und hob den Stab vor sein Gesicht.

„Pech für dich, von dir lass ich mich nicht vernaschen, du bist einfach nicht mein Typ.", konterte Neville und erwiderte die Geste.

Greyback knurrte.

„Genug gefaselt Bubi… Kämpf!"


Sooooo, bis bald

Gruß

Dat Z.