Disclaimer: wie immer… uns nix – alles denen!
Wir müssen uns entschuldigen, dass wir die Update-Vorhersage wirklich bis zum letzten Tag ausgereizt haben… aber irgendwie… waren wir beide nach den Feiertagen derart abgeschlafft… sorry.
Kylyen – Nein, Harry wird weiterhin „Potter" heissen. Und Luc und Blayden? (grinst geheimnisvoll) ich weiss von nichts… Danke für dein Lob! Sowas ist immer unglaublich motivierend.
Tinkita – Danke! Bis du eigentlich auch neu hier? (grübel)
Fello – ich blick's zwar gerade nicht, aber es ist schön, wenn man merkt, dass unsere Fic so aufmerksam gelesen wird.
Devi016 – oh, keine Sorge! Zwischen Harry und Draco wird noch genug passieren.
Phoenixfeder – dafür werden die Kaptielt immer länger – heute mal wieder 12 Seiten. Wir versuchen eben alle Charas zu berücksichtigen, da kommen Harry und Draco schon mal ein wenig zu kurz – sorry.
Shinesun – Morag bekommt in diesem Chap ein etwas grössere Rolle, sozusagen als Auslöser… ach, lies selbst!
Sabysemilla – wie viele Kapitel? (stöhn) Keine Ahnung… aber ich glaube nicht, dass wir die 100 vollmachen. Ich denke wir werden dann doch ganz knapp vorher fertig. (gg)
HermyBookworm – Wow… das ist eine reife Leistung, das alles auf einmal zu lesen! Wir hoffen, dass es dir auch weiterhin viel Spass macht.
Truemmerlotte – Noch ein neuer Leser! Auch dir heissen Dank und vor allem viel Durchhaltevermögen (smile)
Sevil – Oja… Luc und Blayden sind sehr, sehr, sehr einsam. Die Armen! Und Draco hat bei uns eben eine etwas andere Auffassung von Verantwortung… öhm, er nimmt sein Amt als Schulsprecher eben doch ziemlich ernst.
The Green Side of Life
by The Slytherin Sisters
(Toyo Malloy & Lorelei Lee)
Chapter fifty-five
55
Wieder war ein Wochenende vorbei und wieder war Montag. Doch die fast 50 Schüler, die sich an diesem Morgen zum Frühstück in der grossen Halle einfanden, trugen nur sehr vereinzelt ihr übliches, nicht sehr ansprechendes Montag-Morgen-Gesicht.
Die meisten von ihnen hatten Spass an den Förderkursen, hatten sich auch am Samstag vormittag ohne zu murren in den Gewächshäusern getroffen und freuten sich nun unter anderem darauf, ihre neuen Kenntnisse, die sie bei Professor Lupin erworben hatten, im zweiten Teil des Duellier-Clubs umzusetzen.
„Ich finde, Mister Malfoy und Professor Blayden machen das ganz fabelhaft. Man hat bei ihnen gar nicht das Gefühl, dass es sich nur um eine langweilige Demonstration handelt, wenn sie uns die Flüche zeigen", meinte Ginny Weasley während sie an dem grossen Tisch Platz nahm, der die verschiedenen Haustische für die Dauer der Weihnachtsferien ersetzte. „Es sieht immer so echt aus."
Auch wenn Professor Dumbledore die Schüler mehrmals ermuntert hatte, nicht an einer bestimmten Sitzordnung festzuhalten, mischten sich die Schüler nur sehr selten unter die anderen Häuser.
„Ja – das ist schon was anderes, als damals mit diesem dämlichen Lockhart", gab Ron, wenn auch nur sehr widerwillig, zu. Immerhin beinhaltete diese Aussage auch ein indirektes Lob über Lucius Malfoy.
„Ich fand Kräuterkunde auch sehr interessant", sagte Hermine und nahm sich etwas Marmelade. „Ich kann es kaum erwarten, heute Nachmittag die Gegengifte bei Professor Snape zu brauen."
„Da dürftest du die einzige sein", witzelte Harry und wies mit einem Kopfnicken zu Neville, der bei der Erwähnung des Zaubertränkemeisters sehr blass geworden war. Neville hatte sie alle überrascht, als er sich mit wahrer Todesverachtung in die Liste für die Zaubertrank-Kurse eingetragen hatte.
„Nein, ist sie nicht", sagte Neville mit einer Stimme, die nur sehr leicht bebte. „Die Vulcanette vulgaris ist eine sehr interessante Pflanze und ihr Gift zu neutralisieren ist eine wirkliche Herausforderung."
Ron verdrehte nur die Augen und Ariana Mills, eine Viertklässlerin, kicherte.
„Susan Bones hat das gestern beim Abendessen auch gesagt", grinste Ariana und sah Neville augenzwinkernd an.
„Susan?" fragte Seamus Finnegan. „Aus Hufflepuff? Hey, Neville, alter Schwerenöter – sollten wir da etwas wissen?"
In diesem Moment sorgte Justin Finch-Fletchley für eine Ablenkung. Er war ein wenig verspätet und ausser Atem in die grosse Halle gekommen und stand nun etwas unsicher neben Ginny Weasley, die mit grossen Augen zu ihm aufsah.
„Ist das dein Ernst?" fragte sie gerade und ihr Bruder Ron wurde hellhörig.
Und nicht nur Ron. Merkwürdigerweise war plötzlich der ganze Tisch verstummt und man hätte ein Stecknadel fallen hören können.
Von den Lehrern war noch niemand anwesend und so erging auch keine Rüge an die Schüler, sich besser zu benehmen und nicht so auffällig auf Ginny zu starren, die mittlerweile genauso rot geworden war, wie ihre Haare.
„Ja", sagte Justin und seine Stimme hörte sich an, als ob er einen Frosch verschluckt hätte. „Ich würde sehr gern mit dir morgen Abend auf den Silvesterball gehen."
„Ähm… das würde ich sehr gern", sagte Ginny leise und wurde, wenn möglich, noch röter.
Harry atmete erleichtert aus. Endlich hatte er Gewissheit, dass sie ihre Schwärmerei für ihn überwunden hatte. Justin war ein netter Junge – sie würde sicher viel Spass mit ihm haben.
„Fein", sagte Justin, die Erleichterung stand ihm förmlich ins Gesicht geschrieben. „Dann wäre das also abgemacht. Soll ich dir nachher bei Zauberkunst einen Platz freihalten?"
Ginny nickte verlegen und Justin ging zu seinen Mitschülern um sich zwischen Susan Bones und Laura Medley, die genau wie Ariana eine Viertklässlerin war, zu setzen.
Langsam setzten die üblichen Frühstücksgeräusche wieder ein, bis Laura mit lauter Stimme und einem sauren Gesichtsausdruck nicht mehr länger an sich halten konnte.
„Natürlich musste es ja eine Gryffindor sein, Justin", sagte sie beleidigt. „Jemand aus deinem eigenen Haus ist dir wohl nicht gut genug!"
Justin starrte sie mit offenem Mund an. Doch bevor er noch etwas sagen konnte, rief Ariana über den ganzen Tisch hinweg: „Du bist doch nur neidisch!"
„Was weißt du denn schon!" fauchte Laura gehässig zurück. „Du schmachtest doch 24 Stunden am Tag Professor Blayden an!"
„Das ist überhaupt nicht wahr!" schrie Ariana.
„Professor Blayden?" fragte Michael Corner betroffen.
„Tja, Alter, gegen den kommst du bei den Mädels nicht an", neckte Terry Boot seinen Klassenkameraden.
„Immerhin bin ich noch nicht so tief gesunken um mit einer Slytherin wie Pansy anzubändeln!" schrie Michael wütend zurück.
„Na und?" mischte sich Anthony Goldstein aufgebracht ein. „Nur weil du zu blöd bist, um ein Date zu bekommen, sollen wir anderen auch enthaltsam leben, oder was?"
„Wenn man dir so zuhört, könnte man meinen, du bist auch scharf auf so eine Slytherin-Schlange!" gab Michael lautstark zurück.
„Ja – bin ich!" schrie Anthony. „Hast du damit ein Problem!"
Den meisten entging im ersten Moment, dass Morag McDougal erbleichte, doch als Pansy anfing zu lachen, wurde diese Tatsache nur allzu offenbar.
„Anthony?" japste sie atemlos und wischte sich die Lachtränen aus den Augen. „Oh Morag! Anthony ist dein heimlicher Verehrer!"
„Das geht dich überhaupt nichts an, du blöde Kuh!" gab Morag heftig zurück. „Du bist doch nur frustriert, weil Terry dich noch nicht ausdrücklich für den Ball eingeladen hat!"
„Morag! Pansy! Das reicht jetzt!" rief Draco mit all seiner Autorität und stand auf. Und dabei hatte der Tag so friedlich angefangen. Er hatte in der Nacht von Potter geträumt und überhaupt…
„Du hast mir überhaupt nichts zu sagen!" keifte Pansy.
„Ich hab mich wohl verhört?" fragte Draco zischend. „Ich bin hier immer noch Schulsprecher."
„Und ich ebenfalls!" rief Hermine mit klarer Stimme über den Tisch und stand ebenfalls auf. „Wir sollten uns jetzt alle wieder beruhigen und…"
„Halt die Klappe, Elfenfreundin", sagte Draco kalt. „Das hier geht dich gar nichts an."
Hermine schnappte empört nach Luft, doch gleichzeitig stand auch Ron auf.
„Niemand beleidigt meine Freundin – und du schon gar nicht!" schrie er Draco wütend an.
„Was war das gerade, Wiesel?" fragte Draco gereizt zurück.
„Okay, das reicht!" schrie Ron und krempelte seine Ärmel hoch. „Ich mach dich platt – und wenn Harry zehnmal scharf auf dich ist! Das war genau ein Wiesel zuviel!"
„Ron! Nicht!" stöhnte Hermine und versuchte, ihn festzuhalten.
Harry zwickte sich in den Arm und betete darum, dass das nur wieder einer dieser Träume war, doch seine Gebete wurden nicht erhört. Glücklicherweise schien Ron's Bemerkung, die ihn und Draco betroffen hatte, in dem immer lauter werdenden Tumult untergegangen zu sein.
„Hast du Angst um dein Ronnie-Mäuschen?" lästerte Millicent und schüttelte Theodore Nott's Hand ab, der sie beruhigen wollte. „Da tust du auch gut dran! Unser Draco macht den doch noch mit der rechten Hand auf den Rücken gefesselt fertig!"
Harry wusste hinterher nicht mehr, wer den ersten siruptriefenden Pfannkuchen geworfen hatte. Tatsache war, dass noch irgendjemand Hermine eine dumme Streberin genannt hatte und darauf war auch er selbst ausgerastet. Bald flogen nicht nur Pfannkuchen, sondern auch Toastscheiben und Porridge, der von Löffeln geschleudert wurde, durch die Luft. Harry hatte sogar ein Portion Rührei in den Haaren.
So erbittert die essbaren Wurfgeschosse auch geworfen wurden, so blieben doch die Zauberstäbe – fast wie abgesprochen – sicher verstaut und wurden von keinem der Schüler gezückt. Das erste Gekicher war zwischen den Schimpfworten und Beleidigungen schon zu hören und bald nahm das Gelächter überhand und die bösen Worte verstummten.
Mitten in die grösste Essensschlacht hinein betraten die Lehrer und der Direktor die grosse Halle und blieben wie angewurzelt in der Tür stehen.
Sie hatten sich vor dem Frühstück noch kurz im Lehrerzimmer getroffen um die letzten Vorbereitungen für den morgigen Silvesterball zu besprechen und hatten sich dabei etwas verspätet.
„Silencium!" rief Dumbledore mit magisch verstärkter Stimme durch den Raum und das Chaos endete so abrupt, wie es angefangen hatte. Alle Schüler starrten die Lehrer, die mit fassungslosen und missbilligenden Blicken in den Raum traten, verlegen und peinlich berührt an. Hermine schluckte und versuchte den Pfannkuchen, den sie noch in der Hand hielt, möglichst unbemerkt auf ihren Teller zu legen.
Fast gleichzeitig traten Professor Snape und Professor MacGonagall vor.
„Mister Malfoy." „Miss Granger – was haben Sie uns in ihrer Eigenschaft als Schulsprecherpaar über dieses beispiellose Benehmen zu sagen?" fragte die Gryffindor-Hauslehrerin kühl.
Hermine schwieg und warf einen raschen Blick zu Draco hinüber, der sich die marmeladenverschmierten Hände gerade an einer Serviette abwischte. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte.
Professor MacGonagall schnalzte ungeduldig mit der Zunge und sah Snape an.
„Mister Malfoy – ich warte", sagte er leise und dennoch verstand ihn jeder im Raum problemlos.
Doch auch Draco schwieg. Für einmal hatte ihn seine Beredsamkeit verlassen und er warf Hermine einen ratlosen Blick zu.
„Vielleicht haben sie einfach einen Stubenkoller", liess sich die sanfte Stimme von Professor Lupin vernehmen. „Denn, soweit ich es sehe, ist niemand ernsthaft zu Schaden gekommen – oder?"
„Dennoch – die Schulsprecher hätten diesen Tumult unterbinden oder zumindest melden sollen", sagte Professor Snape miesepetrig. „Doch es hat ganz den Anschein, als ob die beiden auch noch kräftig mitgemischt hätten."
„Gegen Stubenkoller hilft Lebertran immer noch am besten", warf Madam Pomfrey trocken ein. „Und gesund ist er ausserdem."
„Eine ausgezeichnete Idee", erwiderte Professor Dumbeldore und seine Augen zwinkerten verschwörerisch. „Also..." Ein Schlenker seines Zauberstabes genügte, um die Schüler, den Tisch und die Halle zu säubern. Eine zweite Bewegung des Stabes und vor jedem Sitzplatz stand ein Glas mit einer grosszügig bemessenen Portion Lebertran. Die meisten Muggelgeborenen hatten ihn in ihrem Leben schon gekostet und verzogen angeekelt das Gesicht.
Wurmschwanz huschte in seiner Animagus-Gestalt durch das Unterholz. Der dunkle Lord hatte ihn fortgeschickt, um Maximilian Graves eine persönliche Nachricht zukommen zu lassen. Eine Ehre auf die Wurmschwanz gut und gerne hätte verzichten können.
Der Lord war fuchsteufelswild geworden, als er den Gegenstand, den Graves für ihn aufgestöbert hatte, genauer untersucht hatte.
Es hatten doch tatsächlich einige Teile gefehlt, ohne die dieser mächtige, schwarzmagische Gegenstand so gut wie nutzlos für die Ziele des Lords war. Er lief so schnell wie er konnte, doch er wusste jetzt schon, dass ihm eine Strafe wegen Trödelei sicher sein würde. Nur der Gedanke, dass Graves noch viel schlimmer dran sein würde, als er selbst, munterte ihn etwas auf.
„Ich hasse Lebertran."
„In meinem ganzen Leben habe ich noch nie so etwas ekliges getrunken. Pfui."
„Habt ihr gesehen, wie gemein Snape gegrinst hat, als wir angefangen haben, dieses Zeug zu schlucken?"
„Vielleicht hätten wir nur mit Pfannkuchen werfen sollen, und nicht auch noch mit dem Porridge..."
„Vielleicht hätten wir lieber mit gar nichts werfen sollen!"
„Vielleicht hättest du lieber deine vorlaute Klappe..."
„Schluss jetzt!" fauchte Hermine und unterbrach damit die durcheinandersummenden Stimmen ihrer Mitschüler, die gerade die Halle verliessen und zu ihren verschiedenen Kursen gingen. „Ihr fangt ja schon wieder an! Oder seid ihr scharf auf eine richtige Strafe? Und überhaupt hätte ich jeden einzelnen von euch melden sollen! Ich weiss wirklich nicht, warum ich das nicht auch getan habe!"
„Nimm's locker, Granger", rief Draco ihr im vorbeigehen mit einem Grinsen zu. „Ich glaube, wir mussten einfach alle mal Dampf ablassen." Er blieb kurz stehen und musterte sie eindringlich. „Aber wenn du dir so grosse Sorgen machst... vielleicht sollten wir mit gutem Beispiel vorangehen und morgen Abend die Tanzerei eröffnen?"
Hermine lag schon ein kühles vielleicht solltest du dafür lieber Harry nehmen auf der Zunge, doch als sie bemerkte, dass sich die meisten Slytherins hinter Draco versammelt hatten und voller Vorfreude grinsten, wusste sie, dass Draco genau wusste und auch wollte, dass sie Nein dazu sagen würde – unter normalen Umständen... Doch gerade jetzt erwachte ihr Kampfgeist und sie hatte überhaupt keine Lust, vor Draco klein beizugeben.
„Einverstanden!" sagte sie mit gespielter Gelassenheit und hatte die Genugtuung ihn kurz zurückzucken zu sehen. Sie hielt ihm die Hand hin und zog eine Augenbraue andeutungsweise in die Höhe. „Was ist, Malfoy? Ich warte... oder war dieses Angebot am Ende gar nicht Ernst gemeint?"
Etwas wie Anerkennung flackerte in Draco's sturmgrauen Augen auf und er ergriff Hermine's Hand und schüttelte sie.
„Abgemacht – aber nur, wenn du mir deinen eifersüchtigen Weasley vom Hals hältst."
Hermine nickte knapp, doch innerlich hatte sie das Gefühl, dass nicht Ron, sondern Harry die grösseren Probleme verursachen würde, denn es war so gar nicht typisch für den schwarzhaarigen Gryffindor, einfach davonzurennen und irgendwas über zu-spät-kommen vor sich hinzumurmeln.
„Es hat etwas gefehlt!" entfuhr es Maximilian Graves verblüfft und er sah Wurmschwanz eindringlich an. „Es war vollständig... dachte ich zumindest..." Verwirrung zeichnete sich auf seinem Gesicht ab, bevor es sich verfinsterte. „Oder hast du daran herumgefingert!" brauste er plötzlich auf und packte Wurmschwanz am Kragen.
„Nein, Mister Graves, Sir...", wimmerte der Animagus. „Wie hätte ich das tun sollen – sie haben das Kästchen doch nie aus der Hand gegeben und der dunkle Lord hat es ebenfalls nicht aus den Augen gelassen."
„Verdammt – was mache ich jetzt?" murmelte Graves betroffen und liess mit einer angeekelten Miene den Animagus wieder los.
„Bevor Ihr irgendetwas anderes tut, soll ich Euch zu unserem Lord bringen", sagte Wurmschwanz mit einem kaum merklichen maliziösen Lächeln. Für heute würde sicher einmal ein anderer als er selbst in den Genuss des Cruciatus-Fluches kommen.
Lucius Malfoy zwang sein Gesicht zu einem Lächeln. Die zweite Stunde des Duellier-Clubs neigte sich dem Ende zu. Die Schüler waren aufmerksam gewesen und sie waren mit dem Unterrichtsstoff gut vorangekommen. Nur einer hatte nicht mitgespielt – Blayden!
Obwohl sie abgesprochen hatten, dass Lucius heute die Flüche und Schutzbanne erläutern würde, hatte er doch ständig dazwischengequasselt und seinen Senf dazugegeben. Eingedenk der Tatsache, dass jedes scharfe Wort, das er vor den Schülern zu Blayden sagen würde, unweigerlich auch dem Direktor zu Ohren kommen würde, hatte Lucius die Zähne zusammengebissen und sich beherrscht, so gut es eben ging.
Bis jetzt.
Sie wollten noch eine Schlussdemonstration über einen speziellen Schutzbann vorführen, der vor den meisten Verwirrungsflüchen schützte, als Blayden ihn schon wieder in seinen Ausführungen unterbrach.
„Mister Malfoy – nur einen kleinen Moment", sagte Blayden honigsüss und lächelte dieses grauenhafte falsche Lächeln, das schon den ganzen Nachmittag sein Gesicht geziert hatte. „Ich bin mir sicher, dass Sie nur aus Versehen nicht erwähnt haben, dass..."
Lucius hörte nicht länger zu. Leider war das meiste, was dieser Schwachkopf heute von sich gegeben hatte, auch richtig gewesen. Lucius hatte diese Dinge auch alle gewusst – er hatte sie nur nicht erwähnt, weil er nicht zu sehr ins Detail hatte gehen wollen. Es waren trotz allem noch Schüler und sie waren hier in einem Duellier-Club und nicht in einer Gladiatoren-Schule oder auf einem Nachwuchs-Todesser-Training.
Er wartete einfach ab, bis Blayden's Mund aufgehört hatte sich zu bewegen und fragte dann die Schüler: „Hat das jeder verstanden oder gibt es noch Fragen?" Er musterte die knapp dreissig Jugendlichen, die fast andächtig zu ihm aufsahen und seine schlechte Laune verflüchtigte sich wieder etwas.
„Gut – dann wird Professor Blayden so freundlich sein und mit Hilfe dieses speziellen Schutzbannes meinen Angriff abwehren", erläuterte er und begab sich gleichzeitig mit Blayden in Position.
Lucius sprach die Formel für den ersten Angriff und Blayden wehrte ihn mustergültig und mit einem überlegenen Lächeln ab, das Lucius unbeschreiblich nervte und er beschloss, dem braunhaarigen Zauberer eine kleine Lektion zu erteilen. Absprache hin oder her.
Sie demonstrierten noch zwei weitere Angriffe, dann war der Unterricht eigentlich beendet. Lucius sprach noch einige abschliessende Worte, doch bevor er die Schüler entliess, richtete er noch einmal seinen Zauberstab auf Blayden und murmelte leise einen Zauberspruch.
Es ging alles so schnell, dass niemand mitbekam, was genau eigentlich passierte – Tatsache war, dass Blayden plötzlich auf dem Rücken lag und verhalten fluchte.
„Und das, liebe Schüler...", sagte Lucius und lächelte genauso honigsüss und falsch wie Blayden vorher, „...das war ein nützlicher kleiner Zauber – in der Umgangssprache wird er oft Vorsicht – frisch gebohnert genannt. Das war's für heute. Wir sehen uns am Donnerstag wieder."
Die Schüler verliessen grinsend und kichernd den Raum.
Als sie alleine waren, sprang Blayden vom Boden auf und ging auf Lucius los.
„Was sollte diese Scheisse!" schrie er wütend. „Das war nicht abgesprochen!"
„Ach – sag bloss du hast das nicht kommen sehen", erwiderte Lucius höhnisch. „Du hast doch heute sonst auch alles besser gewusst."
„Hätte ich etwa ruhig daneben stehen und nichts sagen sollen, während du mit Halbwahrheiten um dich geschmissen hast?"
„Ja – denn genau das ist die Aufgabe eines Assistenten. Hübsch aussehen und die Klappe halten!" stichelte Lucius gehässig. „Und dazu dürftest du gerade noch in der Lage sein."
„Ach ja?" fauchte Blayden, hob seinen Arm und versetzte Lucius einen Stoss gegen die Schulter.
„Hör auf mich zu schubsen, oder...", drohte Lucius.
„Oder was", unterbrach ihn Blayden. „Oh – ich habe ja so grosse Angst!" Er schubste Lucius ein zweites Mal.
„Letzte Warnung, Blayden!"
„Dann wäre es jetzt wohl klug, aufzuhören? Aber wie du ja gerade so trefflich ausgeführt hast, gehört Intelligenz nicht gerade zu meinen herausragendenden Eigenschaften." Doch bevor Blayden den blonden Slytherin ein drittes Mal schubsen konnte, fühlte er einen harten Klammergriff um seinen Hals und die Wand im Rücken.
Ihre Gesichter waren kaum eine Handbreit voneinander entfernt. Ihre Körper berührten sich leicht und beide atmeten schwer. Hasserfüllte silbergraue Augen trafen sich mit dunkelbraunen, die einen harten, kalten Glanz hatten.
Die Luft zwischen ihnen schien zu knistern und die Sekunden verstrichen so langsam, dass Blayden irgendwann das Gefühl hatte, sie würden schon ewig an dieser Wand stehen und sich anstarren. So konnte das doch nicht weitergehen – ausserdem bekam er mit diesen stahlharten Fingern um seinen Hals nur unzureichend Luft.
„Malfoy – lass den Quatsch...", krächzte Blayden atemlos. „Ich ersticke – und so einfach will ich es dir auch wieder nicht machen."
Zögernd und nur widerwillig löste Lucius seinen erbarmungslosen Griff um die Kehle des anderen Mannes. Stattdessen drückte er seine Hand nun gegen Blayden's Schulter um ihn weiter unter Kontrolle zu halten. Dabei veränderte er leicht seine Position und Blayden machte eine interessante Entdeckung.
Konnte es sein, dass gerade eine beginnende Erektion über seinen Oberschenkel gerieben hatte? Oder hatte er wegen dem Sauerstoffmangel kurzfristig den Verstand verloren...
„Du armselige, kleine Kröte...", fing Malfoy da gerade an, doch Blayden unterbrach ihn sehr wirkungsvoll, indem er seinen Oberschenkel ein wenig mehr gegen die Hitze zwischen Malfoy's Beinen drückte.
„Und was haben wir hier?" fragte Blayden mit vor Sarkasmus triefender Stimme. „Gott – Malfoy – du bist wirklich erbärmlich. Bist du schon so lange nicht mehr flachgelegt worden, dass dich schon eine kleine Rangelei mit mir anmacht?"
Lucius' Lippen wurden blass und pressten sich zu einem schmalen Strich zusammen. Doch er rührte sich keinen Millimeter. Die einzige Bewegung, die er machte, war, mit seiner rechten Hand blitzschnell zwischen Blayden's Beine zu fassen.
„Ein wenig mehr Selbstbeherrschung würde deiner Hose auch nicht schaden", flüsterte er in einer Parodie von zärtlicher Intimität in Blayden's Ohr und seine Finger drückten sehr sanft die Beule in Blayden's Hose.
Scheisse! Seit wann hatte er diesen verdammten Ständer? Und wieso? Zu allem Überfluss fühlte Blayden, wie ihm langsam eine verräterische Hitze in die Wangen stieg. Gott – er konnte doch jetzt nicht rot werden wie eine ertappte Jungfrau!
Wieder starrten sich beide wortlos in die Augen, dann brach Lucius den Kontakt zwischen ihnen, in dem er fast hastig einen Schritt zurück trat. Beide atmeten immer noch unregelmässig – wie nach einem heftigen Kampf.
„Das hier ist nie passiert!" sagte Lucius mit schneidender Stimme und forderndem Blick.
Blayden strich sich automatisch über die Falten in seiner Kleidung und erwiderte den Blick mit flammender Intensität. „Zum ersten Mal bin ich froh, dass ich mit dir einer Meinung bin!" erwiderte er kalt.
„Potter!" rief Draco und winkte dem Gryffindor erleichtert zu. Er hatte nach den Kursen noch mit Harry sprechen wollen, doch dieser war ihm heute den ganzen Tag aus dem Weg gegangen und im Duellierclub hatte er ihn nicht beachtet und sich Morgana als Partnerin ausgewählt. Und kaum war die letzte Stunde beendet gewesen, war Harry auch schon verschwunden. Draco hatte leise geflucht und die Unzulänglichkeit seiner Zeig-mir-wo-du-bist-Taschenuhr verdammt. Nach einer Weile angestrengten Nachdenkens beschloss er, Harry nicht im Schloss, sondern ausserhalb zu suchen.
Er hatte seine Winterrobe aus seinem Zimmer geholt und war nach draussen gegangen – immer in der Hoffnung, Harry noch vor dem Abendessen zu erwischen und ihn zu fragen, warum er sich so komisch benommen hatte.
Draco hatte schon aufgeben wollen, doch da verliess Harry gerade Hagrid's Hütte und blieb wie angewurzelt stehen, als Draco auf ihn zu kam.
Es wurde langsam dunkel und Draco stapfte mühsam durch den hohen Schnee.
„Mann, Potter – du bist heute fast schwieriger zu erwischen als ein goldener Schnatz", sagte Draco, als er Harry erreicht hatte.
„So", erwiderte Harry einsilbig und sah an Draco vorbei zum Schloss. „Ich will nicht zu spät zum Abendessen kommen", fuhr er tonlos fort und wollte an Draco vorbeigehen, doch dieser hielt ihn am Arm fest.
„Scheisse, Harry – was ist denn heute los mit dir?"
„Warum interessiert dich das überhaupt noch – wo du doch jetzt mit Hermine auf den Ball gehst?" schnappte Harry und wollte Draco's Arm abschütteln.
„Was redest du da für einen Blödsinn! Du warst doch dabei – du hast doch mitbekommen, wie sich dieser Quatsch entwickelt hat", rief Draco fassungslos aus. „Glaub mir – ich bin wirklich nicht scharf darauf mit Granger das Tanzbein zu schwingen... ich würde viel lieber mit dir..." Da! Jetzt hatte er es gesagt, ohne darüber nachzudenken. Gespannt hielt er den Atem an. Was würde Harry dazu sagen?
„Wirklich?" fragte Harry leise. „Du würdest lieber mit mir... Draco – wenn das einer deiner Scherze war, dann bringe ich dich um!"
Draco fiel ein solcher Stein vom Herzen, dass ihm plötzlich ganz leicht zumute war. Fast, als ob er ohne Besen fliegen würde. „Kein Scherz – Slytherin-Ehrenwort!" versprach er Harry feierlich. Der daraufhin verdächtig rote Wangen bekam, aber das war bei den diffusen Lichtverhältnissen etwas schwer zu beurteilen.
„Dann... dann haben wir jetzt eine Verabredung?" fragte Harry zögernd.
„Ich glaube schon...", gab Draco mit einem Lächeln zurück und küsste Harry ohne weiter nachzudenken auf die schneekalte Wange.
„Dann haben wir nur noch ein Problem... ich kann nicht tanzen", beichtete Harry gefasst und beobachtete verwirrt, wie Draco daraufhin in leises Gelächter ausbrach.
„Dann bekommst du eben einen Crash-Kurs von mir. Mein Tanzlehrer hatte mit mir wesentlich mehr Freude als mein Klavierlehrer."
Lucius hatte sich das Abendessen in seinen Räumen servieren lassen. Ihm war nicht wirklich nach Gesellschaft gewesen, doch als der Zauber, den er vor knapp einer Stunde ausgesprochen hatte, Alarm schlug, und ihm somit anzeigte, dass Severus in diesem Augenblick seine Räume betreten hatte, stand er sofort auf um seinem Freund noch einen Besuch abzustatten.
Als er vor der Eule stand, wollte er schon das Passwort aussprechen, doch er besann sich eines besseren. Severus war womöglich nicht allein... Er presste seine Zähne zusammen und klopfte an. Gut – dann musste Sev den Werwolf eben kurz loswerden... bei dem Thema, das er mit seinem Freund besprechen wollte, konnte er kein Publikum gebrauchen.
Die Eulenstatue gab den Weg frei und Lucius betrat die Räume des Zaubertränkemeisters.
„Guten Abend, Lucius", grüsste Severus mit einem Hauch von Neugier in der Stimme und hängte seine Robe und sein Jackett an die Garderobe. „Du warst nicht beim Abendessen – aber da du noch lebst, wird dir wohl nichts ernsthaftes zugestossen sein." Er nahm in einem Sessel vor dem Kamin Platz und schürte das Feuer mit einem gemurmelten Zauberspruch.
„Wo ist Lupin?" fragte Lucius und sein Blick glitt unwillkürlich zu Severus' Schlafzimmertür.
Severus bemerkte die Blickrichtung, doch ausser einem schmalen Lächeln zeigte er keine Regung.
„Ich habe ihm seinen Wolfsbanntrank gegeben und mittlerweile liegt er vermutlich schon in seinem eigenen Bett – und vermutlich schläft er auch schon... das heisst... wenn ihn Flitwick nicht noch wegen der Dekoration für morgen Abend aufgehalten hat." Er hielt kurz inne. „Und wenn ich es mir recht überlege, dann bin auch ich ziemlich müde..."
Lucius verzog das Gesicht. „War ich etwa auch so ekelhaft selbstzufrieden?"
„Ich weiss nicht, wovon du sprichst."
„Oh doch, das weißt du genau", erwiderte Lucius mit Nachdruck. „Ich rede von der Zeit, als ich noch regelmässig Sex hatte und du nicht. Habe ich mich da etwa genauso benommen, wie du jetzt?"
„Wie benehme ich mich denn?" fragte Severus zurück und lächelte verhalten.
„Wie eine Katze, die gerade eine ganze Schüssel Sahne ausgeschleckt hat!"
„Nun... eine ganze Schüssel war es sicher nicht..."
Lucius unterbrach ihn mit einer heftigen Handbewegung. „Okay – danke! Es reicht. Ich entschuldige mich für jede dumme und anzügliche Bemerkung, die ich je in deiner Gegenwart habe fallen lassen!" Er musterte Severus mit neuem Interesse. „Wie hast du das mit mir eigentlich nur ausgehalten."
Nun lächelte Severus offen. „Wir haben uns zum Glück nicht so oft gesehen", erwiderte er spöttisch. „Aber nun wäre ich dir sehr verbunden, wenn du dich endlich hinsetzen würdest. Es ist entsetzlich ermüdend, dir beim herumstehen zuzusehen."
Mit einem resignierenden Seufzen liess sich Lucius auf das Sofa fallen.
„Also – was ist los?" fragte Severus nach einer Weile und sah Lucius ruhig und abwartend an.
Der blonde Slytherin richtete sich ein wenig in dem Sofa auf und erwiderte den Blick mit einem leichten unruhigen Flackern in seinen Augen.
„Sev... hast du schon mal jemanden gehasst? Ich meine... so richtig... gehasst bis aufs Blut?"
Severus verdrehte die Augen. „Luc – denk erst mal nach und dann frag noch mal!"
„Ach ja... Black... natürlich...", sagte Lucius nachdenklich. „Ähm... würdest du sagen, dass Black gut aussieht? Ich meine... er ist doch ziemlich attraktiv", fuhr Lucius zögernd fort.
Severus' Augen verengten sich. „Wie bitte? Luc – worauf soll dieses Gespräch bitte hinauslaufen?" fragte er mit einer Mischung aus Argwohn und Neugier.
Lucius zupfte mit seinen langen Fingern an seinem rechten Ohrläppchen herum und in diesem Moment wusste Severus, dass irgendetwas nicht stimmte. Lucius zupfte nur an seinem Ohrläppchen, wenn er sehr nervös oder sehr, sehr unsicher war. Severus konnte sich nicht erinnern, wann er diese bestimmte Geste das letzte Mal bei seinem Freund gesehen hatte. Es musste Jahre her sein.
„Ich meine... attraktiv im sexuellen Sinn... Du würdest ihn doch sicher nicht von der Bettkante schubsen, oder?" fragte Lucius mit einem seltsamen Unterton.
„Du fängst wirklich an, mich zu beunruhigen. Wieviel genau hast du getrunken?"
„Ich habe keinen Tropfen getrunken und wenn du mich einmal ausreden lassen würdest, dann wären wir hier schon lange fertig!" entgegnete Lucius heftig.
Severus hob in einer beschwichtigenden Geste die Hände. „Ich sage ja schon nichts mehr."
Lucius warf ihm noch einen Blick zu und stöhnte dann leise. „Die Sache ist die... ist es dir schon einmal passiert, dass du sexuell erregt wurdest... von jemand... den du absolut nicht ausstehen kannst?"
„Ich will lieber gar nicht wissen, was hinter dieser Frage steckt", bemerkte Severus leicht angeekelt.
„Wieso?"
„Du versuchst doch gerade, mir schonend beizubringen, dass du scharf auf Black bist", sagte Severus mit abwehrender Miene.
„Black! Oh Gott, nein!" Lucius lachte kurz auf. „Black... du meine Güte..." Er schüttelte den Kopf.
Severus betrachtete ihn perplex. „Ja, aber... wer denn dann?" Er runzelte die Stirn. „Blayden!" rief er dann aus.
Lucius nickte resigniert und liess den Kopf hängen.
„Und warum sagst du das mir?" fragte Severus dumpf. Er sah ungezählte Komplikationen auf sich zukommen.
„Weil ich nicht weiss, was ich tun soll!"
Severus schüttelte den Kopf. „Ich würde sagen, du lässt die Finger davon!" erwiderte er bestimmt. „Oder wie hast du dir das vorgestellt? Eine schnelle Nummer in einem leeren Klassenzimmer? Um die Spannung abzubauen? Mit jemandem, mit dem du dich nicht im selben Raum aufhalten kannst, ohne beleidigend zu werden? Das ist doch Schwachsinn... Was ist nur mit dir los, Luc?"
„Was wird wohl mit mir los sein!" gab Lucius heftig zurück. „Ich habe die Gesellschaft meiner rechten Hand herzlich satt!" Er nahm eines der Sofakissen und warf es aus Frust gegen eine Vase auf dem Kaminsims, die klirrend zerbrach.
„Luc – kannst du nicht nach nebenan gehen und deine eigenen Sachen kaputt machen?"
Doch Lucius hörte ihm nicht zu. Er hatte hinter den Sofakissen etwas entdeckt und zog es nun hervor. Es war der schwarze Seidenschal, der Teil seines Geschenks gewesen war.
„Oho... was haben wir denn hier?" fragte er mit einem anzüglichen Grinsen und liess die anschmiegsame Seide durch seine Hände gleiten.
„Gib das her, Luc!"
„Ich frage mich, wer von euch..."
„Accio Schal!" rief Severus und der Seidenschal entglitt Lucius' Fingern.
„Spielverderber!" schmollte der Blonde. „Ich habe dir früher auch immer alles erzählt."
„Ja, leider...", seufzte Severus vielsagend.
tbc.
Lorelei: Mann, das schneit immer noch!
Severus: Du meinst wohl eher schon wieder…
Toyo (kommt rein): Mann, es schneit immer noch!
Severus + Lorelei: Wissen wir!
Lucius: Mir ist langweilig…
Severus (fies grinsend): Och – spielt niemand mit dir?
Lorelei (zu Toyo): Ich glaube, unsere Jungs haben auch den Stubenkoller…
