Die Welt steht Kopf...Lara Croft im Kampf gegen Sara, Sheila die eine schwerwiegende Entscheidung trifft und Zimmermann, der einen Verrat begeht...es wird spannend im Finale des großen Malaysiaabschnitts.

Konfrontationen

Kapitel LIV

Regenwald von Malaysia, Unbekanntes Grab

Gerade, als die Fingerkuppe des Mannes den Stein berührte, spürte Lara eine heiße Welle der Warnung durch ihren Körper. Noch bevor sie ihn warnen konnte, die Finger von dem Stein zu lassen, war es bereits zu spät. Im Hintergrund jaulte die Witchblade vor Freude auf. Lara hatte schon immer die Tendenz zur Gewalt bei dieser Waffe bemerkt, doch dies war neu. Das sich das Ding an dem Leid der Anderen erfreute.

Mit einem Schrei wurde der Mann von den Füßen gerissen und die Ranken, die sich aus dem nahe stehenden Baum auf ihn herabsenkten, ihn umwickelten und mühelos in mehrere Teile zerrissen. Ein Schwall von Blut ergoss sich auf den Boden und Sheila übergab sich in Anbetracht des Todes ihres Partners.

Angewidert und einwenig traurig über den sinnlosen Tod, wand sich Lara wieder der Witchblade zu: „Sara, hörst du mich?!"

Wir hören dich, Lara.", kam die Antwort. Hinter sich bemerkte Lara, wie etwas großes zu Boden knallte. Anscheinend war an den Ranken noch ein größeres Wesen dran und Lara hatte schon den Verdacht, dass es jetzt richtig ärger geben würde. Die Witchblade und dann noch den Beschützer des Steines als Feinde zu haben, das war keine wirklich gute Bilanz.

„Ich will mit Sara reden. Lass sie frei.", schrie Lara der Kreatur ohne Furcht entgegen. Amüsiert bewegte sich die Witchblade ein paar Schritte nach vorne und kam auf Lara zu. Das war kein gutes Zeichen. Scheinbar wollte die Witchblade nicht mit Lara kooperieren. Aber das war auch zu erwarten gewesen.

Weg da, Lara. Lauf.", Zips Warnung kam zu spät. Noch bevor sie etwas tun konnte, entlud sich ein Blitz aus Saras Handfläche und riss die Archäologin von den Beinen. Benommen blieb sie liegen und versuchte nicht in Ohnmacht zu fallen. Ein gutes Zeichen für Saras Anwesenheit war, dass Lara noch immer lebte. Sonst hätte der Blitz sie hundertprozentig gegrillt.

„Aua.", entfuhr es ihr, während sie langsam auf die Beine kam.

Unterdessen hatte sich Max mit Sheila der Pflanzenkreatur zugewandt. Nur sie stand noch zwischen dem Stein und ihnen. Das Wesen war gigantisch und erinnerte einwenig an ein botanisches Missgeschick.

Eigentlich war es nur ein großer, grüner Klumpen der in alle Richtungen Tentakel wachsen hatte und mit denen schien es sehr genau zielen zu können.

Schnell brachte sich Max hinter einem Baum in Sicherheit, als die Ranken durch die Luft pfiffen und nach seinem Kopf zielten. Stattdessen pflügten sie nur durch den Boden. Sheila, die ihr Gewehr vor hin an sich genommen hatte, feuerte einige Kugeln in das grüne Fleisch, doch Max Verdacht wurde hier bestätigt.

Die Kugeln drangen zwar in den Körper der Kreatur ein, aber das Wesen scherte sich da nicht wirklich drum. Vermutlich empfand es nicht einmal Schmerz. Sie mussten also einen anderen Weg finden dem Monster den Gar aus zu machen.

„In Deckung.", rief Sheila in dem Moment, mehr aus Gewohnheit, als sie die erste Granate schleuderte. Erstaunt musste Maxwell beobachten, wie eine Ranke die Granate aus der Luft griff und davon schleuderte, weit weg in Richtung des zweiten Wesen, mit dem Lara gerade zu tun hatte.

Die Granate explodierte direkt neben der jungen Frau in der Metallrüstung. Max musste erstaunt zusehen, wie sich im letzten Moment die Rüstung erweiterte und so einen Schild bildete.

Dann zerriss die Explosion die Luft.

Als Lara wieder zu sich kam, hörte sie immer noch leicht gedämpft. Sie sah das Max und Sheila beide noch standen. Von Zimmermann war nichts mehr zu sehen. Vielleicht hatte ihn das Monster ja endlich erledigt, so dass sie weniger Probleme hatten.

Lara, ist alles okay. Die Explosion hat...das Bild beschädigt...wir...", die Archäologin verzichtete darauf sich das weiter anzuhören, sondern zog das Headset aus ihrem Ohr. Wenn sie sowieso nichts sehen konnten, waren sie im Moment nutzlos und Lara brauchte dringend Konzentration.

Sie hatte sich so sehr gewünscht Sara endlich bei sich zu haben und jetzt, wo ihr Wunsch erfüllt worden war, versuchte sie nur noch heraus zu bekommen, was nicht stimmte. Mit einem Schrei formte sich die Witchblade wieder zurück, so dass sie Sara nicht komplett einhüllte. Dann ließ sie einen schnellen Blitz auf das Rankenmonster niederfahren.

„Gut so, hilf uns Witchblade.", schrie Lara ihr zu. Wenn man einen Feind nicht bekämpfen konnte, musste man sich damit eben verbünden. Das war ein weiser Spruch, der ihr oft geholfen hatte.

Der Blitz schlug in einer Ranke ein und riss einwenig Fleisch mit heraus. Sofort ließ das Monster von Max und Sheila ab und konzentrierte alle Ranken auf die neue, viel mächtigere Feindin.

Die Witchblade entfaltete sich erneut. Weitere Ranken wuchsen aus ihren Körper und wehrten die Pflanzen so gut es ging ab. Lara richtete ihre Schusswaffen auf das Rankentier und feuerte, doch ohne wirklich einen Effekt zu erzielen.

Im letzten Moment tauchte sie weg, als ein weiterer Blitz in ihre Richtung zuckte. Anscheinend war der Witchblade nicht sonderlich viel an Laras Wohl gelegen. Wahrscheinlich sah sie in Lara die Feindin, weil Sara in ihrem Inneren rebellierte und zu ihrer Freundin durchdringen wollte.

Das lassen Wir nicht zu...", eine Hechtrolle rettete Lara erneut. Sie war wehrlos gegen die Übermacht der Witchblade und vor allem wollte sie es nicht riskieren und Sara verletzten oder sogar töten.

Unterdessen wand sich das Rankenmonster wieder an Max und Sheila. Die Übermacht der Witchblade schien das Wesen akzeptiert zu haben. Außerdem hatte es einige der tödlichen Ranken einbüßen müssen bei der übereilten Attacke auf die große Gefahr.

Zimmermann beobachtete das Geschehen aus dem Schatten einiger Bäume heraus. Die Schreie des Mannes, den das Rankenmonster in Teile gerissen hatte, hallten noch immer in seinen Ohren nach.

Das Bild ließ sich dagegen viel leichter verdrängen. Er beobachtete mit einer Mischung aus Furcht und Ehrfurcht, wie dieses Wesen, die Witchblade, gegen Lara Croft kämpfte. Er war einst in Ägypten im Tal der Könige auf eine neuartige Hieroglyphe gestoßen. Das Symbol hatte eine Frau dargestellt mit einem ausgestreckten Arm, der zu einer Art Klaue deformiert war.

Danach hatte er sich einige Zeit damit befasst und war auch fündig geworden. Ein Kontaktmann hatte ihm den Namen Kenneth Irons empfohlen, doch als er Irons aufgesucht hatte, schien dieser bereits Selbstmord begannen zu haben. Also hatte Zimmermann weiter geforscht und war auf weitere Quellen gestoßen.

Demzufolge war diese Witchblade eine Waffe unbekannten Ursprungs, die sich mit weiblichen Wesen vereinigen konnte und zwar immer nur mit einer Frau pro Generation. Danach hatte ihn anderer Stoff gefesselt gehabt und er hatte die Witchblade in die Rubrik Mythos eingegliedert.

Doch jetzt stand sie leibhaftig vor ihm, die Frau, die fähig war die Witchblade zu lenken zusammen mit ihrer Waffe. Vermutlich eine der mächtigsten auf der ganzen Welt. Leider war auch jetzt sein Geist von einer anderen, vielleicht sogar mächtigeren Waffe gefesselt worden. Diese lag da vorne auf dem Podest, für alle deutlich zu erkennen. Er musste nur noch dahin gelangen und danach greifen.

Dann war er seinem Ziel einen kleinen Schritt näher. Lara Croft war so leicht zu täuschen gewesen. Klar, Heinrich Zimmermann war Archäologe mit Leib und Seele, aber er war auch Geschäftsmann. Er verhandelte nicht mit Ländern und vor allem hielt er nicht viel vom Glaube an das Vaterland. Ihm war egal, ob Deutschland jetzt die Waffe in den Händen halten würde. Zimmermann war sowieso egal, wer die Waffe in den Händen halten würde. Hauptsache sein Preis würde stimmen.

„Das lief ja alles wie am Schnürchen.", murmelte er zu sich selbst.

Sein Blick folgte dem Rankenmonster, was gerade mit der rothaarigen Amerikanerin und diesem aufgeblasenen Sprössling des Frys Clan beschäftigt war.

Corban Frys war ein guter Mann gewesen, Zimmermann selbst hatte engen Kontakt zu ihm gehalten und hätte Lara Croft sich wirklich für Heinrich und seine Machenschaften interessiert, wäre ihr diese Verbindung sicher nicht entgangen. Auch Maxwell schien erstaunlich kurzsichtig zu sein.

Noch immer glaubten sie daran, dass die Welt zu verbessern sei. Leute wie Zimmermann hingegen hatten das wahre Prinzip dieser Welt erkannt. Sie war nicht zu verbessern und man tat gut daran sich opportunistisch zu verhalten und mit dem Strom zu schwimmen.

Ein Kichern stahl sich über seine Lippen, während er durch den Urwaldartigen Rand der Halle schlich, um die Aufmerksamkeit nicht auf sich zu lenken. Sein Plan würde gelingen. Doch leider würde er Lara Crofts Stein hier lassen müssen. Das war wirkliches Pech für ihn.

„Sara, kämpfe!", Lara war schon reichlich lädiert. Den Angriffen der Witchblade auszuweichen war nicht besonders schwer, aber langsam verließ sie die Kraft, während Sara oder besser die Waffe, die sich ihrer angenommen hatte, noch munter weiter angriff. Mittlerweile war sie dazu übergegangen nicht mehr mit Energieblitzen nach Lara zu schießen, sondern sie viel mehr mit einer schwertartigen Verlängerung ihres rechten Armes zu attackieren.

Das lassen Wir nicht...", ein weiterer Angriff folgte und erwischte Lara an der Schulter. Der rechte Träger ihres Rucksacks wurde durchtrennt und ein feiner Schnitt entstand in Laras Kleidung.

Mit letzter Kraft griff Lara nun an. Mit bloßen Händen stieß sie der Witchblade vor die Brust und wehrte eine weitere Rankenattacke von der Seite ab, nicht ohne sich einen heftigen Schnitt an ihrem rechten Arm zu kassieren.

„Aah.", mit einem Schrei ging sie zu Boden, während die Witchblade sich ihr wieder näherte. Das sah absolut nicht gut für sie aus.

„Nicht ich bin der Feind. Hör auf damit!", eine schnelle Rolle nach links rettete ihr vermutlich das Leben, denn der Schwertarm der Waffe stieß nach ihr und bohrte sich in den Boden. Dies nutze Lara, um selbst auszutreten und Sara am Bauch zu erwischen.

Es tut mir so Leid.

Für einen kurzen Moment zögerte Lara. Hatte sie das eben gedacht? Ja, sie hatte sich in ihrem Inneren dafür entschuldigt. Aber es war ihr so vorgekommen, als hätte da...

Sara, bist du es?

Lara hatte nicht vor noch weiter zu sprechen. Mit etwas Glück würden sie so diese Biester, die der Witchblade Leben einverleibten, umgehen können.

Kämpfe Sara...bitte.

Laut kam nur ein weiterer Schrei über ihre Lippen, als die Witchblade plötzlich Lara Verteidigung durchbrach und eine Ranke sich in Laras Oberschenkel bohrte.

Eine Rolle rückwärts brachte die Archäologin für einen weiteren Moment aus dem Gefahrenradius.

Bitte, Sara...antworte doch. Bleib bei mir...Süße.

Doch ohne Erfolg. Anscheinend war die Kontrolle der Witchblade wieder hergestellt. Also holte Lara aus, sammelte alle Kräfte, die ihr verblieben waren und schlug zu. Sara riss ihren Arm hoch und Laras Faust traf auf hartes Metall, doch –den Schmerz ignorierend- zog sie mit der linken Faust nach und konnte sich das Grinsen nicht verkneifen, als sich die milchigen Augen leicht verwundert verzogen.

Die Faust traf Sara direkt im Gesicht und ließ die Witchblade zurücktaumeln. Lara erkannte ihre Chance. Auch wenn ihr all das Leid tat, was sie jetzt tun musste, so sprintete sie die paar Meter blitzschnell heran, sprang ab und mit beiden Beinen voraus trat sie Sara vor die Brust. Mit einem Keuchen ging die Witchblade zu Boden und Lara holte nach.

Vielleicht gelang es ihr so, die Kontrolle der Witchblade über Sara zu vermindern. Sie hatte auf alle Fälle große Hoffnungen und wollte sie –wenn sie ehrlich war- nicht gerne enttäuscht sehen.

„Achtung!", Max stieß Sheila bei Seite, die ihre Magazine mittlerweile leer geschossen hatte. Ihnen war bisher kein guter Plan eingefallen, um an den Stein heran zu kommen und somit vielleicht auch die Kontrolle über das Pflanzenwesen zu erringen.

Bei seiner Rettungsaktion wurde er aber von einer sehr dicken Ranke erwischt und zurückgeworfen. Als der Aufprall kam, verlor er für einen Augenblick das Bewusstsein, doch das Adrenalin in seinem Körper sorgte dafür, dass er dennoch weiter bei Sinnen blieb.

„Max!", Sheila kam herbei und half ihm auf die Beine: „Alles in Ordnung?!"

„Ja. Kümmere dich nicht um mich.", wie selbstverständlich hatten sie zu dem du gewechselt und das, obwohl keiner das sein Einverständnis wirklich gegeben hatte. Für Max erschien das alles im Moment allerdings besonders passend.

„Was sollen wir tun?", Sheilas sonst eher helles Gesicht war vor Anstrengung gerötet und an ihrer Stirn hatte sie sich eine dicke Platzwunde zugezogen, als das Rankenwesen sie für einen Moment in der Gewalt hatte.

„Die Granaten. Wir müssen es irgendwie schaffen die Granaten näher an das Ding zu bringen.", Max war der Gedanke schon vorhin gekommen, doch er hatte ihn nicht aussprechen wollen, weil er keinen Plan hatte um sie heran zu bringen. Die beiden Granaten, sie sie seit ihrem ersten Versuch geworfen, gerollt und gekickt hatten, waren allesamt von dem Wesen direkt als Gefahr identifiziert worden und abgeblockt worden.

„Oder wir bringen dieses Ding dazu, dass es für uns Poison Ivy auseinander nimmt.", erwiderte Sheila doch beide hatten bemerkt, dass Lara im Moment scheinbar die Oberhand behalten würde und das hieß, dass von diesem Wesen keine Hilfe zu erwarten war. Soweit Max es mitbekommen hatte, handelte es sich um Sara, eine von Lara besten, wenn nicht sogar die Beste, Freundin.

Er konnte sich vorstellen, was es bedeutete, die eigene Freundin so zurichten zu müssen.

„Wir können damit aufhören.", mehrmals hintereinander schlug Lara in das Gesicht der Witchblade und obwohl sie wusste, dass das Wesen Schmerz spürte und Sara vermutlich damit auch, blieb das Gesicht vollkommen unberührt von den Schlägen.

Wir...", ein Schlag folgte: „...müssen dich aus...", erneut schlug Lara zu: „...aus dem Weg...", noch ein Schlag.

Plötzlich spürte Lara das bekannte Gefühl der Ranken um ihre Taille. Wenn sie sich jetzt nicht schleunigst entfernte, würde die Witchblade sie in zwei Teile reißen. Sara zog die Beine an, stemmte sie in Laras Magengegend und stieß sie von sich. Noch im Flug ahnte Lara, dass es nicht die Witchblade gewesen war, die das getan hatte, sondern Sara, um ihre Freundin vor einem blutigen Ende zu bewahren.

Sara. Bitte, sei da...kämpfe. Ich weiß das du es schaffst. Bitte Sara...Bitte.

Lara sah die beiden Ranken viel zu spät, die sich durch Laras Schultern bohrten und sie wie eine Fliege an den Boden nagelten. Mit glühenden Augen kam die Witchblade auf sie zu: „Wenn Wir dich los sind, sind Wir endlich frei."

Tatsächlich sah die Witchblade Lara als Ursache für die Rebellion von Sara Pezzini. Darum war sie auch ein Hindernis und musste endlich weggeschafft werden.

Das hättest du nicht tun sollen.", schrie die Witchblade in Laras Gesicht, dann holte sie aus und schlug zu.

Unterdessen warf Sheila einen Blick zu Max, dann wieder zurück zum Rankenmonster. Ihre Augen verengten sich. Sie hatte einen Entschluss gefasst und dieser Entschluss gefiel Max ganz und gar nicht: „Sheila, nicht."

Mit einem lauten Auflachen fischte Zimmermann währenddessen unbemerkt den Stein vom Podest und drehte ihn in den Fingern. Endlich...er ist mein!!!

Fortsetzung folgt:

Jaja, ein spannender Cliffhanger...wird Lara überleben? Was geschieht mit Sheila und wird Zimmermann vielleicht doch den Stein nutzen, um seinen Begleitern zu helfen, so wie er es schon einmal bei Lara getan hatte? Und wo bleibt überhaupt Chase Carver?

Wir werden sehen und ich hoffe, dass ich bald mit dem Malaysiaabschnitt fertig bin, dass waren mir einwenig zu viele Figuren auf einen Schlag. Das hat mich selbst total verwirrt und eigentlich hatte ich mir so viel tolles für den Teil überlegt, was aber jetzt irgendwie total untergegangen ist, weil jede Figur auch mal was sagen sollte. Oh man, ich hasse Alister und Zip...ich glaube ich lass die demnächst raus, sonst gibt es nur wieder größeres Chaos. Die Zukunft wird es weisen...also dann, viel Spaß, einen schönen Tag und bis demnächst.