Luna kam bald wieder. In der Hand hielt sie einige Büschel. "Okay, wir brauchen Wasser. Für eine Art Salbe, nicht?", fragte Ginny. Neville nickte. "Ginny, besorg mir einen spitzen Stein! Und einen großen flachen.", bestimmte er. Sie tat es.
Konzentriert schnitt Neville die Dornen ab und legtes sie beseite. Dann zerstampfte er die Pflanze. Am End es sah es aus wie eine Pampe. Er ließ es in unser einziges Wasser hinein und schüttelte es.
Der Trank sah echt eklig aus. "Muss der nicht auch heiß sein?", meldete sich Luna zu Wort. "Ja schon. Aber wir können hier kein Feuer machen", sagte Ginny.
"Wir könnten ihn mit unseren Handflächen aufwärmen.", schlug Neville vor. "Gute Idee. Geb den Trank her, Neville", sagte Ginny. Als sie ihn erhielt fing sie an zu reiben. Immer döller. "Jetzt Luna. Dann Neville. Und dann wieder ich. Das drei Mal, ja?", fragte sie. Die beiden nickten.
Nach neun Minuten war es geschafft. Zwar war der Trank nicht kochend heiß, aber er hatte eine gewissen Wärme erreicht. "So Harry, ich hoffe du hast Hunger!" Neville kam auf mich zu.
Schwach ließ ich es zu wie er mir den Trank einflößte. Widerlich. Doch die Schmerzen verschwanden bald. "Danke Leute.", flüsterte ich. "Keine Ursache. Wir sind alle im selben Boot!", meinte Ginny schulterzuckend.
Ich lächelte.
