AN: mature content at the end of the chapter


Ich wurde wach als ich spürte wie sich die beiden Vampire neben mir unruhig bewegten. Langsam öffnete ich die Augen.

„Was ist los?", flüsterte ich. Dwayne sah auf mich herunter. Er strich mir ein paar Haare aus dem Gesicht und gab mir einen Kuss auf die Stirn.

„David ist wieder da. Wir haben ein bisschen was zu besprechen. Schlaf weiter, Kätzchen." Ich richtete mich halb schlafend auf und hielt seine Hand fest als er aus dem Bett rutschte.

„Ich will mitkommen." Hinter mir kicherte Paul. Er stand bereits neben dem Bett. Er war zwar noch sehr blass, aber sonst schien es ihm viel besser zu gehen. Er streckte die Hand nach mir aus, doch bevor ich danach greifen konnte hatte Dwayne mich an sich gezogen.

Er wickelte eine dünne Decke um mich und nahm mich auf die Arme. Paul bedachte er mit einem missbilligenden Blick.

„Das kannst du vergessen. Es ist noch nicht einmal fünf Stunden her, dass ich dich wieder zusammen geflickt habe. Ich trage sie."

Dwayne lief mit mir auf dem Arm zurück zur Haupthöhle und Paul folgte uns grummelnd. Marko lag lang ausgestreckt auf dem einen Sofa, also lies Dwayne sich mit mir auf dem Schoß auf dem Anderen nieder. Paul setzte sich neben ihn und zog meine Beine, dabei grinste er mich kurz an.

David rollte mit seinem ‚Thron' zu uns heran. Er zog die Augenbrauen hoch und bedachte mich mit einem nachdenklichen Blick. Ich atmete auf als sein Blick von mir zu Paul glitt. Dieser schien wieder eine Spur blasser zu werden, während der ältere Vampir ihn einfach nur ansah.

„Sei froh, dass du deine Quittung schon bekommen hast, sonst hätte ich dir den Arsch aufgerissen, du Idiot." Davids Stimme triefte nur so vor Boshaftigkeit. Unwillkürlich zuckte ich zusammen, worauf Dwayne beruhigend über meinen Rücken strich.

„Was war überhaupt los? Eben mache ich noch ein Nickerchen und im nächsten Moment kommt Paul als lebendiges Hacksteak hier rein.", meldete sich jetzt Marko zu Wort. Im selben Moment traf ihn ein Kissen im Gesicht und Paul sah ihn böse an.

„Ihr wisst doch ohnehin schon fast alles…" brummte er und machte ein bockiges Gesicht.

„Paul. Du hast es versprochen." Meine Stimme war leise, dennoch sahen mich alle Vampire an und Paul seufzte ergeben.

„In der Bar war ein Wolf. Ich wollte nur klar stellen, dass ich nicht da bin um Ärger zu machen. Ich hab ja mittlerweile verstanden, dass Santa Carla mehr oder weniger neutraler Boden ist. Dann fing er an, dass wir neulich ohne Erlaubnis ihr Revier betreten hätten und Joe danach tot war. Ich sagte ihm, dass ich davon nichts weiß. Worauf er sagte, tut mir Leid Prinzessin, dass er die kleine Vampirschlampe deren Blut an Joes Fingern war in der Bar riechen kann. Vielleicht habe ich dann fallen lassen, dass er es verdient hatte, dass Dwayne ihm die Lichter ausgeknipst hat…"

„Paul!", rief ich entsetzt, während er von Dwayne einen kräftigen Klaps auf den Hinterkopf bekam.

„Ach kommt schon. Schaut mich nicht so an. Der Fettsack ist einfach auf sie losgegangen, obwohl sie ein Mensch ist und offenbar auf der Flucht vor uns war. Außerdem waren die auf unserem Boden…" Paul hatte schmollend die Arme vor der Brust verschränkt. David lies sich mit einem Seufzer in seinem Stuhl nach zurück sinken.

„Und was ist dann passiert?" Er verdrehte die Augen und sah den Blonden genervt an.

„Ach ich weiß nicht mehr so genau… Ein Wort hat das andere gegeben und er sagte irgendwas von Vergeltung und Blutschuld. Ich hab nicht mehr so genau zugehört und als er dann angefangen hat, dass wir Kim die nächste Zeit lieber nicht alleine lassen sollten. Und dann habe ich vielleicht seinen Kiefer neu arrangiert." Er fuhr sich mit einem nervösen Grinsen über den Nacken und starrte auf seine Stiefel. Ich schloss einen Moment die Augen und legte meinen Kopf an Dwaynes Brust. Das konnte nicht gut sein.

Als er nicht weiter redete stupste ich mit meinem Fuß gegen seinen Bauch und er sah mich mit seinen großen blauen Augen an. Er lies den Kopf nach hinten fallen und fuhr fort.

„Ich hab ihm also eine rein gehauen und offenbar hat er das etwas persönlich genommen. Ich dachte nur noch, dass ich Kim da weg schaffen muss und habe ja dann auch David Bescheid gegeben. Nur für den Fall, dass wir nicht ohne Probleme da raus kommen. Als ich dann wieder rein gegangen bin hatte ich noch eine kurze Auseinandersetzung mit ein paar Surfern, die ihre drei Idiotenfreunde suchen. Und dann komme ich rechtzeitig zurück um Tom von unserer Prinzessin weg zu holen. Den Rest kennt ihr ja." Ich schüttelte den Kopf und schaute von einem zum anderen.

Mit gefiel nicht, dass Dwayne besorgt vor sich hin starrte und geistesabwesend mit meinen Haaren spielte. Ich legte meine Hand an seine Wange und brachte ihn dazu mich anzusehen. Er legte seine Hand über meine und lächelte mich wenig überzeugend an.

„Mach dir keine Sorgen, Kleines." Ich drehte den Kopf weg als er versuchte mich zu küssen.

„Du machst dir Sorgen. Und das macht mir Angst." Statt einer Antwort zog er mich fester an sich.

„Tut mir Leid, Kätzchen. Ich wollte dich nicht beunruhigen." Ich zog die Decke wieder über meine Schultern nach oben, mir war plötzlich ganz kalt.

„Das ist ja alles schön und gut. Aber was zum Teufel ist mit dir passiert?" Marko sah Paul fragend an, auch wenn er sich offensichtlich schon denken konnte was passiert war.

„Die Typen die uns verfolgt haben waren alles Wölfe. Nachdem wir uns aufgeteilt haben, haben mich leider vier von ihnen erwischt, weil ich falsch abgebogen bin. Als sie gemerkt haben, dass ich nur Kims Bluse dabei habe, haben sie versucht aus mir heraus zu prügeln wo wir sie hingebracht haben. Ich habe gewonnen. Und nein sie leben alle noch, auch wenn ich glaube, dass der eine mit seiner Kinderplanung fertig ist."

„Du Idiot!" Ich wollte mich auf ihn stürzen, aber bevor ich auch nur den halben Weg von Dwaynes Schoß zu ihm hinüber geschafft hatte, hatte mich David auch schon mit einem Arm um meine Mitte an sich und ein paar Schritte von Paul weg gezogen.

„Kim." Seine Stimme war leise aber gebieterisch und ich hörte auf mich zu wehren. Er lies mich los und ich fiel mit Tränen in den Augen vor Paul auf die Knie.

„Du bist so ein verdammter Idiot. Und hör endlich auf so selbstgefällig zu grinsen! Du hättest sterben können!" Er zog mich vorsichtig auf seinen Schoß, so dass ich ihn anschauen musste. Liebevoll legte er die Hände an mein Gesicht und wischte die Tränen weg.

„Hey. Hör auf zu weinen. Mir geht es gut." Ich griff fest in seine Haare und zog seinen Kopf nach hinten.

„Diesmal.", knurrte ich und presste meine Lippen auf seine. Als ich von ihm ab lies sah er mich mit leuchtenden Augen an.

„Hmm. Ich sollte mich öfter zusammenschlagen lassen, wenn das deine Reaktion ist, Prinzessin." Ich verdrehte die Augen und stand auf um mich neben Marko fallen zu lassen.

„Leider sind die Wölfe gerade nicht unser einziges Problem. Ihr wisst was ich meine. Und du…" Er zeigte auf mich. „Du wirst morgen Tom mitteilen, dass du nur noch die Nachtschichten machst. Dann kann einer von uns in der Nähe bleiben bis du Feierabend hast." Ich sah ihn ungläubig an. War das sein Ernst?

„Schluck es runter, Schätzchen. Darüber wird nicht diskutiert. Und ich werde jetzt schlafen gehen, die Sonne geht bald auf." Anscheinend keine weitere Diskussion duldend stand David auf und ging einfach. Ich sah ihm schmollend nach und sah erst auf als ein Schatten über mich fiel.

„Bringen wir dich ins Bett." Paul hielt mir seine Hand hin und genervt griff ich danach. Er zog mich hoch und schob mich sanft auf den schmalen Gang zu den Zimmern zu. Als ich in mein Zimmer verschwinden wollte stellte sich Dwayne mir in den Weg.

„Lass den Quatsch. Ich bin müde.", maulte ich und versuchte mich an ihm vorbei zu schieben.

„Du kommst mit uns." Dwaynes Stimme war noch rauer geworden und ich wich ein Stück zurück als er jetzt auf mich zuging. Ich prallte sofort gegen Paul, der noch immer hinter mir stand. Er strich meine Haare zur Seite und murmelte gegen meinen Hals.

„Komm schon, Prinzessin." Er drehte mich zu sich herum und zog mich gegen sich. Ich seufzte resignierend als seine Lippen meine fanden. Ich keuchte überrascht als Dwayne in meine Haare griff und meinen Kopf von Paul weg und zu sich drehte. Er grinste mich an bevor er sich zu mir herunter beugte.

„Sag bitte." Seine Lippen waren nur Millimeter von meinen entfernt. Seine Augen leuchteten als er sah wie ich darum kämpfte mich seinem Befehl zu widersetzen.

„Bitte…", wimmerte ich. Mit einem zufriedenen Brummen tat er mir den Gefallen. Er war nicht sanft, er küsste mich fordernd und hungrig wie schon einmal an diesem Abend.

Plötzlich lies er mich los und eine Sekunde später befand ich mich auf Pauls Schulter. Bevor ich wusste wie mir geschah waren wir in seinem Zimmer und er lies mich auf sein Bett fallen. Mir wurde warm als ich beide Vampire mit hungrigem Blick vor mir stehen sah.

„Schön weiter atmen, Prinzessin.", kicherte Paul und setzte sich mit dem Rücken gegen das Kopfteil des Bettes. Ich quietschte überrascht als er seine Finger in den Bund meiner Shorts hakte und mich mit dem Rücken gegen sich zog. Ich lies meinen Kopf gegen seine Schulter sinken. Seine Lippen fanden meinen Puls während seine Finger langsam an meinen Seiten nach oben unter mein Shirt glitten.

Mein ganzer Körper begann zu kribbeln als seine Hände meine Brüste fanden und ich konnte ein Keuchen nicht unterdrücken.

„Mach die Augen auf und schau nach vorne.", flüsterte er. Ich bereute es sofort. Dwayne hatte sich seiner Jacke und seiner Hose entledigt und kroch nun langsam auf mich zu. Seine Augen fast schwarz und auf mich fixiert. Ich hasste Paul in diesem Moment dafür, dass er die Ablenkung nutzte mir einfach mein Shirt zu zerreißen. Ich schaute ihn wütend an, auch wenn es mir eigentlich gerade egal war.

„Das war mein Schlafshirt." Er griff mein Kinn und brachte mich dazu ihn wieder anzusehen.

„Ich kaufe dir ein Neues." Erneut küsste er mich, verschaffte sich fordernd Zugang zu meiner Zunge. Seine Hände glitten tiefer und er schob meine Beine leicht auseinander um Platz für seinen Bruder zu machen.

Dwaynes Hand glitt über meinen Bauch nach oben und er knurrte leise als ich in seine Haare griff um seinen Kopf zu mir herunter zu ziehen.

„Ich habe dir doch versprochen, dass wir noch nicht fertig sind." Ich stöhnte in Pauls Kuss hinein als Dwayne sanft in meinen Hals biss und presste mich stärker gegen Paul. Dieser lies von mir ab und lachte leise. Er tauschte einen kurzen Blick mit Dwayne und bevor ich wusste was geschah hatte er meine Short samt Höschen nach unten gezogen. Erschrocken presste ich meine Beine so gut es mit dem Vampir dazwischen ging zusammen.

„Ein bisschen spät um schüchtern zu werden, Prinzessin." Paul griff meine Hüfte und zog mich fest gegen seine Erregung. Gleichzeitig schob Dwayne meine Beine wieder auseinander und glitt tiefer. Ich grub meine Fingernägel tief in Pauls Nacken und unterdrückte einen leisen Schrei als ich die Zunge seines Bruders zwischen meinen Schenkeln fühlte. Ich biss mir auf die Lippe und war sicher, dass es blutete. Dwayne schaffte es binnen Sekunden, dass ich nicht mehr wusste wo oben und unten war. Ich nahm nur undeutlich wahr wie Pauls Hände zu meinen Brüsten zurückkehrten.

Sanft glitten seine Zähne über meinen Hals und ich spürte, dass ich das nicht mehr lange durchhalten würde.

„Dwayne…" Ich stöhnte und zog verzweifelt an seinen Haaren. Anscheinend verstand er und lies von mir ab. Meine Oberschenkel zitterten als er sich langsam aufrichtete.

„Hey, schau mich an. Bist du sicher?" Mit glasigem Blick schaute ich in seine braunen Augen und konnte nur nicken. Das schien ihm zu reichen. Ich stöhnte laut als er langsam in mich eindrang und gegen den blonden Vampir hinter mir presste. Er hielt kurz inne und gab mir Zeit mich an seine Größe in mir zu gewöhnen.

Paul begann wieder mich zu küssen und massierte sanft meine verkrampften Oberschenkel bis ich mich etwas entspannt hatte. Vorsichtig begann sich der dunkelhaarige Vampir zwischen meinen Beinen zu bewegen. Ich hatte das Gefühl zu schweben, jede quälend langsame Bewegung von Dwayne hob mich immer höher in den Himmel hinaus.

Verzweifelt griff ich hinter mich und versuchte Halt gegen Paul zu finden. Gerade als ich dachte ich könnte nicht mehr ertragen fühlte ich wie beide Vampire fragend ihre Lippen über beide Seiten meines Halses gleiten liesen.

„Ja…" Das war alles was ich noch zustande brachte und alles was die beiden brauchten. Gleichzeitig bissen sie zu und ich fiel über den Gipfel hinaus.