p dir="ltr"em"That's how it goes/embr /emSo take care like a grown-up/embr /emLife's not a fairytale, it's hard to own up/embr /emHire a hitman to take care of you/embr /emAnd end it like lovers do/embr /emOoh, love is just another four letter word/embr /emBut that never stopped nobody/embr /emOoh, either way we lose/embr /emJust like lovers, just like lovers do/embr /emI see you watching me/embr /emEyes on your target/embr /emMix drinks and smoke rings, it's already started/embr /emLet's roll the dice and we'll both make our moves/embr /emPlaying like lovers do" /em- Hey Violet (Like Lovers do)/p
p dir="ltr"Es war eine Woche später. br /Ich saß gerade in der Bibliothek und las meine Lieblingsmärchen von Beedle dem Barden nach. Alleine. Felicity hatte mir etwas Gesellschaft geleistet, war aber dann schon zu Bett gegangen./p
p dir="ltr"Irgendwann fielen mir die Augen zu und ich schlief auf dem Buch ein./p
p dir="ltr"Ich träumte von Nicholas. In meinem Traum stand er vor mir, aber ganz verzerrt und sagte mir immer wieder, ich sollte so weiter machen, wie bisher. Und dass er mich liebte. Ich wollte nicht, dass der Traum vorbei ging. Ich wollte meinen Bruder zurück./p
p dir="ltr""Graygrove", jemand rüttelte mich sanft an der Schulter. Ich grummelte leise und vergrub mein Gesicht in meinen Armen. Jetzt rüttelte jemand energischer an mir./p
p dir="ltr"Ich schreckte hoch und rieb mir verschlafen über die Augen. Riddle stand vor mir im Pyjama. Seine Haare standen auf einer Seite nach oben, wahrscheinlich hatte er auf der Seite geschlafen und seine Augen sahen müde aus. br /Sein Pyjama bestand aus einem weißen T-Shirt und einer grauen Jogginghose- wenn man es denn so nennen konnte./p
p dir="ltr"Das T-Shirt lag so eng an, dass man die Konturen seiner Muskeln am Oberkörper erkennen konnte. Es war auch der Grund, weshalb mein Blick dort kleben blieb./p
p dir="ltr""Meine Augen sind hier oben, Graygrove", er lächelte träge. Er war anscheinend aus dem Schlaf geholt worden. "Ich habe nicht gestarrt", log ich. Riddle lachte leise. "Du bist so eine schlechte Lügnerin, Effy" Wieder dieses perfekte Lachen./p
p dir="ltr" /p
p dir="ltr"Ich verzog das Gesicht. Anscheinend konnte ich, wenn es darauf ankam, ganz gut lügen./p
p dir="ltr""Komm, ab ins Bett", murmelte er und deutete mir an, ihm zu folgen. Ich war müde. "Woher wusstest du, dass ich hier bin?", wollte ich wissen. emUnd wieso du?/em,dachte ich./p
p dir="ltr""Peeves", sagte er nur in gedämpfter Lautstärke. Ich nickte. Der Slytherin Hausgeist schien immer genau zu wissen, wo und wann ein Schüler nicht in seinem Bett war./p
p dir="ltr""Wieso bist du dann losgegangen?", wollte ich müde wissen. Er zuckte mit den Schultern. "Ich bin Präfekt", war seine sachliche Antwort./p
p dir="ltr""Wie geht es deiner Lippe?" Wieder Achselzucken. "Geht schon. Was willst du denn von mir hören, Graygrove?" Ich rollte mit den Augen. "Ich will eine ehrliche Antwort, Riddle. Nicht diesen falschen Charme", sagte ich und hielt ihn am Arm fest./p
p dir="ltr""Du willst den echten Tom Riddle?", echote er. Ich stimmte sanft zu. "Glaube mir, Effy, der würde dir nicht gefallen", meinte er langsam. Ich runzelte die Stirn. Er nannte mich Effy?/p
p dir="ltr""Sag schon", ich stieß ihn mit dem linken Ellenbogen in die Seite. br /"Mir geht es gut", sagte er und verschwand durch das Bild nach innen, nachdem er das Passwort emSchlangenhaut /emvor sich hin gemurmelt hatte./p
p dir="ltr"Ich stieg nach ihm hindurch. br /Riddle schien in verschlafenem Zustand lammfromm zu sein. br /Vor der Tür des Mädchenschlafsaals war er kurz stehen geblieben. Gerade als ich hinein gehen wollte, ging Riddle einen Schritt auf mich zu, hielt mich an beiden Armen fest und gab mir einen zögerlichen Kuss auf die Lippen. Seine Lippen berührten meine nur ganz leicht und doch war ich mit einem Mal hellwach. "Gute Nacht, Effy", seufzte er./p
div align="center"
p dir="ltr" Ich wollte ihn gerade fragen, was das jetzt eben war, doch er war schon im Jungenschlafsaal verschwunden./p
/div
p dir="ltr"Meine Hand glitt zu meinen Lippen. War das jetzt eben wirklich passiert? Meine Lippen prickelten immer noch von der Berührung./p
p dir="ltr"Unnötig zu erwähnen, lag ich die ganze Nacht wach und wälzte mich von einer auf die andere Seite. Ich fand auch keinen richtigen Schlaf mehr und so kam es, dass ich am nächsten Morgen zu Slughorns Klasse zu spät kam./p
p dir="ltr"Ich hatte nicht einmal Zeit gehabt, meine Haare zu kämmen. In Eile hatte ich mich angezogen. Mein Hemd steckte nicht ordentlich in meinem Rock und die Strümpfe hingen irgendwo auf halb acht./p
p dir="ltr""Entschuldigen Sie Professor, ich hatte eine schlechte Nacht", zischte ich gereizt. Der Professor nickte nur und fragte mich, ob ich einen Schlaftrank brauchte. Ich verneinte und ließ mich neben Riddle nieder./p
p dir="ltr"Er musterte mich mit einem Lächeln. "Was ist los? Wieso bist du so gut gelaunt?", fragte ich noch immer missmutig. Er schüttelte den Kopf und sah mich noch immer schmunzelnd an./p
p dir="ltr"Wann immer Riddle gut gelaunt war, konnte das nichts Gutes bedeuten./p
p dir="ltr""Du siehst aus wie eine Vogelscheuche", zog er mich trocken auf. Ich schoss ihm metaphorische Pfeile in den Kopf. br /Ich griff nach meinem Haargummi und band meine Locken zu einem Dutt zusammen./p
p dir="ltr""Tom, mein Junge, über Miss Graygroves durchaus liebenswerte Lockenpracht Witze zu machen, wird dich im Grab landen lassen. Das Aussehen einer Frau darfst du niemals kritisieren", flüsterte Slughorn Riddle so laut zu, dass ich es mitbekam./p
p dir="ltr"Riddles Wangen färbten sich rot. Ich würde mir dieses Bild noch ganz lange im Gedächtnis behalten müssen. Ob seine Wangen jetzt vor Wut oder Scham rot geworden waren, war nebensächlich./p
p dir="ltr""Danke, Professor", presste er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. "Ach kein Thema, mein Junge!", rief Slughorn fröhlich./p
p dir="ltr"Riddle massierte sich die Schläfen. "Eines Tages bringe ich ihn um", sagte er so laut, dass nur wir es hören konnten. Bei so einer Aussage hätte es mir kalt den Rücken herunter laufen müssen, doch stattdessen lachte ich nur über seine alberne Drohung. Hier in Hogwarts würde er niemals so etwas versuchen. Er würde niemals riskieren, rausgeworfen zu werden./p
p dir="ltr""Fangen wir an!", rief Slughorn. Alle setzten sich auf und hörten auf zu tuscheln. "Heute brauen wir den Alraunen Trank", erklärte der Professor und rieb sich die Hände. Riddle tippte mich an. "Gleich stolpert er wieder über den Türstopper", meinte er mit einem listigen Glitzern in seinen Augen. Und wirklich, Slughorn war über den Türstopper beim Weg in seine Vorratskammer gestolpert./p
p dir="ltr"Riddle sah mich erwartungsvoll an. Ich schmunzelte nur. "Das war dein Werk, oder?", löcherte ich ihn. Seine Mundwinkel zuckten verdächtig. "Vielleicht"/p
p dir="ltr"Ich verschränkte die Arme vor der Brust. "Du weißt von so kleinen Sachen ist es nur eine Frage der Zeit, bis du richtig böse wirst", schnaubte ich. Riddle beugte sich ein wenig näher zu mir. "Du weißt, du stehst drauf", wisperte er so, dass nur wir beide es hören konnten./p
p dir="ltr"Ich schüttelte den Kopf. "Wie oft muss ich das noch sagen? Ich stehe nicht auf dich", verteidigte ich mich wieder. "Und was sollte eigentlich der..." Ich leckte mir über die Lippen,"Was sollte der Kuss?" Riddle lachte laut auf. Für einen Moment war ich ganz perplex. Das Geräusch seines Lachens war extrem ansprechend. /p
p dir="ltr""Graygrove, kann ich nicht einmal etwas tun, ohne mich vor dir rechtfertigen zu müssen?", fragte er. Seine Augen glitzerten immer noch vor Freude. Die Emotion sah so ungewohnt auf seinem normalerweise stoischen Gesicht aus, dass ich kurz inne hielt. "Glaube bloß nicht, dass du so gewinnst" Ich wedelte mit dem Zeigefinger vor seinem Gesicht herum./p
p dir="ltr"Riddle fing meinen Finger /"Effy, du stichst noch jemandem ein Auge aus" Ich schüttelte den Kopf. "Ich weiß genau, was du denkst. Ich lasse dich nicht gewinnen", entgegnete ich spitz und etwas zu laut./p
p dir="ltr""Wollen Sie nicht auch langsam anfangen? Wir haben heute nur neunzig Minuten Zeit", hakte Slughorn neugierig nach. Wir fuhren auseinander, wie vom Blitz getroffen. /p
p dir="ltr"Riddle hatte schließlich die Zutaten geholt, während ich das Wasser schon mal in den Kessel füllte und das Feuer untendrunter anmachte./p
p dir="ltr"Riddle würfelte die Alraunenscheiben perfekt. Konnte er eigentlich etwas nicht perfekt machen? Riddle sah mich belustigt an. Hatte ich das eben laut gesagt? "Keine Sorge, Effy" Da schon wieder die Verwendung meines Vornamens. Ich fühlte mich, als hätte ich etwas falsch gemacht. "Du kannst auch ein paar Sachen ziemlich gut. Natürlich nicht so gut, wie ich, aber dennoch ziemlich beeindruckend. Zum Beispiel hier in Zaubertränke"/p
p dir="ltr"Mein Mund fiel auf und ich spürte, wie ich rot wurde, aufgrund seines /Er beugte sich nochmal zu mir. br /Seine Lippen schwebten Zentimeter vor meinen. "Effy, ich würde dich gerne heute Nacht auf dem Astronomieturm treffen", murmelte er. Sein Blick war auf meine Lippen gerichtet. "Nüchtern", raunte er mir zu./p
p dir="ltr"Ich nickte ganz benebelt. Sein Duft war ganz schnell auf die Nummer eins meiner Lieblingsdüfte geklettert. br /Seine Lippen hingen noch immer vor meinen. "Gut, dass wir uns verstehen" Ich nickte erneut. Ich traute mich nicht etwas zu sagen, weil ich befürchtete, meine Stimme würde mich im Stich lassen. /p
p dir="ltr"Den Rest der Stunde arbeiteten wir in vollkommener Stille. Ich spürte immer wieder Riddles glühenden Blick auf mir ruhen. br /Ich fragte mich, was passiert war, dass er mich nachts zum Astronomieturm bestellen wü /Oder dass er so fröhlich war. Das konnte doch nichts Gutes bedeuten.../p
p dir="ltr"Nach der Stunde wartete Abraxas vor der Tür. Riddle schoss ihm einen vernichtenden Augenausdruck zu und drehte sich vorher nochmal um, um mir zuzuzwinkern./p
p dir="ltr""Ich kann es nicht glauben, wer denkt er, dass er ist?", meinte Abraxas auf dem Weg zum Mittagessen hitzig. Ich zuckte mit den Schultern./p
p dir="ltr"Ich zog ihn mit in eine der vielen Besenkammern. Meine Lippen überfielen ihn und er brauchte einen Moment sich wieder zu fangen. Ich presste all meine Frustration wegen Riddle in die Küsse./p
p dir="ltr" /p
p dir="ltr"Abraxas begann lockerer zu werden und küsste mich jetzt ebenso energisch zurück, vermutlich nur aus anderen Gründen, als ich. Für einen Augenblick, als ich durch sein Haar fuhr, stellte ich mir vor, er wäre Riddle./p
p dir="ltr"Mein Herzschlag setzte kurz aus, als ich mir vorstellte, dass Riddle mich auch so wild und hemmungslos küssen könnte./p
p dir="ltr"Ich löste mich von ihm. Jede Lust auf schnellen Sex war /"Ich muss noch essen", sagte ich atemlos. Abraxas nickte enttäuscht. "Wann haben wir denn mal wieder Sex, Effy? Ich habe das Gefühl, das letzte Mal ist schon wieder ewig her", beklagte sich der Slytherin./p
p dir="ltr""Ich weiß es noch nicht", meinte ich leise und zog meinen Pullover wieder herunter. "Effyy. Du kannst mich nicht so hinhalten", klagte er erneut. Ich gab ihm einen letzten Kuss auf die Lippen und verschwand durch die Tür nach draußen./p
p dir="ltr""Wo warst du- Oh", begann Felicity. Alphard blickte von seinem Mittagessen auf."Effy, warst du schon wieder bei Riddle?", zischte er. Ich sah ihn belustigt an. "Wenn du mit "bei Riddle" Slughorns Unterricht meinst, dann ja", gluckste ich./p
p dir="ltr"Der Brünette verdrehte die Augen. "Sehr witzig", maulte er. Ich trat ihm gegen das Schienbein. "Au! Wofür war das jetzt?", wollte er verwundert wissen. "Ich kann auf mich selbst aufpassen, Alphard", entgegnete ich angespannt./p
p dir="ltr"Er sah mich enttäuscht an. "Ich werde nicht mehr versuchen, zu helfen", fauchte er und stand auf und machte einen dramatischen Abgang./p
p dir="ltr""Was hat Black denn?", fragte eine mir nur allzu bekannte Stimme verwundert. Mein Kopf schnellte nach oben. Riddle hatte sich anscheinend nicht, wie sonst zu seinen Anhängern gesetzt, sondern gegenüber von mir./p
p dir="ltr"Er begann sich Essen auf den Teller zu laden, als er meinen stechenden Blick auf sich ruhen spürte und aufsah./p
p dir="ltr"Ich fühlte mich plötzlich wie auf dem Präsentierteller. Das würde die Gerüchteküche nur noch mehr anheizen und Riddle schien sich dem ganz bewusst zu sein./p
p dir="ltr"Felicity starrte ihn noch immer mit großen Augen an. "Riddle, was tust du hier?", fragte ich misstrauisch. Riddle lächelte unschuldig. Ich war nur froh, dass Abraxas Quidditchtraining schon begonnen hatte, denn die Rivalität zwischen den beiden schien nur noch schlimmer geworden zu sein. Und das Schlimmste am Ganzen war, dass Riddle es auch noch genießen zu schien, Abraxas so aufzuregen. /p
p dir="ltr""Ein Knut für deine Gedanken, Graygrove", meinte Riddle, als er einen Schluck Kürbissaft nahm. Ich schüttelte den Kopf. "Das wüsstest du gerne,was Riddle?", sagte ich lachend und befeuchtete meine Lippen./p
p dir="ltr"Riddle starrte mich, oder besser gesagt meine Lippen, unverblümt an. Felicity beugte sich an mein Ohr. "Die Spannung zwischen euch beiden ist ja nicht mehr auszuhalten!", flüsterte sie entrüstet. Ich musste mir das Lachen verkneifen./p
p dir="ltr"Wieso bestand jeder immer darauf, dass zwischen uns eine Spannung herrschte?/p
p dir="ltr"Als Riddle weg war, fing sich meine blonde Freundin wieder. br /"Du weißt, was der will, oder?", fragte sie mich. br /Ich zuckte mit den Schultern. br /"Die Weltherrschaft?", riet ich. Meine nächste Stunde fing in fünf Minuten an./p
p dir="ltr""Sex, Effy"/p
p dir="ltr"strongAN:/strongbr /strongSo hier mache ich mal einen Cut. Bin /strongstrongheute/strong strongsowieso/strong strongschon/strongstrong den ganzen Tag am Schreiben!/strongbr /strongHoffe, ihr /strongstrongmögt/strong strongdas/strongstrong Kapitel :)/strongbr /strongLG, H. /strong/p
p dir="ltr"Es war eine Woche später. br /Ich saß gerade in der Bibliothek und las meine Lieblingsmärchen von Beedle dem Barden nach. Alleine. Felicity hatte mir etwas Gesellschaft geleistet, war aber dann schon zu Bett gegangen./p
p dir="ltr"Irgendwann fielen mir die Augen zu und ich schlief auf dem Buch ein./p
p dir="ltr"Ich träumte von Nicholas. In meinem Traum stand er vor mir, aber ganz verzerrt und sagte mir immer wieder, ich sollte so weiter machen, wie bisher. Und dass er mich liebte. Ich wollte nicht, dass der Traum vorbei ging. Ich wollte meinen Bruder zurück./p
p dir="ltr""Graygrove", jemand rüttelte mich sanft an der Schulter. Ich grummelte leise und vergrub mein Gesicht in meinen Armen. Jetzt rüttelte jemand energischer an mir./p
p dir="ltr"Ich schreckte hoch und rieb mir verschlafen über die Augen. Riddle stand vor mir im Pyjama. Seine Haare standen auf einer Seite nach oben, wahrscheinlich hatte er auf der Seite geschlafen und seine Augen sahen müde aus. br /Sein Pyjama bestand aus einem weißen T-Shirt und einer grauen Jogginghose- wenn man es denn so nennen konnte./p
p dir="ltr"Das T-Shirt lag so eng an, dass man die Konturen seiner Muskeln am Oberkörper erkennen konnte. Es war auch der Grund, weshalb mein Blick dort kleben blieb./p
p dir="ltr""Meine Augen sind hier oben, Graygrove", er lächelte träge. Er war anscheinend aus dem Schlaf geholt worden. "Ich habe nicht gestarrt", log ich. Riddle lachte leise. "Du bist so eine schlechte Lügnerin, Effy" Wieder dieses perfekte Lachen./p
p dir="ltr" /p
p dir="ltr"Ich verzog das Gesicht. Anscheinend konnte ich, wenn es darauf ankam, ganz gut lügen./p
p dir="ltr""Komm, ab ins Bett", murmelte er und deutete mir an, ihm zu folgen. Ich war müde. "Woher wusstest du, dass ich hier bin?", wollte ich wissen. emUnd wieso du?/em,dachte ich./p
p dir="ltr""Peeves", sagte er nur in gedämpfter Lautstärke. Ich nickte. Der Slytherin Hausgeist schien immer genau zu wissen, wo und wann ein Schüler nicht in seinem Bett war./p
p dir="ltr""Wieso bist du dann losgegangen?", wollte ich müde wissen. Er zuckte mit den Schultern. "Ich bin Präfekt", war seine sachliche Antwort./p
p dir="ltr""Wie geht es deiner Lippe?" Wieder Achselzucken. "Geht schon. Was willst du denn von mir hören, Graygrove?" Ich rollte mit den Augen. "Ich will eine ehrliche Antwort, Riddle. Nicht diesen falschen Charme", sagte ich und hielt ihn am Arm fest./p
p dir="ltr""Du willst den echten Tom Riddle?", echote er. Ich stimmte sanft zu. "Glaube mir, Effy, der würde dir nicht gefallen", meinte er langsam. Ich runzelte die Stirn. Er nannte mich Effy?/p
p dir="ltr""Sag schon", ich stieß ihn mit dem linken Ellenbogen in die Seite. br /"Mir geht es gut", sagte er und verschwand durch das Bild nach innen, nachdem er das Passwort emSchlangenhaut /emvor sich hin gemurmelt hatte./p
p dir="ltr"Ich stieg nach ihm hindurch. br /Riddle schien in verschlafenem Zustand lammfromm zu sein. br /Vor der Tür des Mädchenschlafsaals war er kurz stehen geblieben. Gerade als ich hinein gehen wollte, ging Riddle einen Schritt auf mich zu, hielt mich an beiden Armen fest und gab mir einen zögerlichen Kuss auf die Lippen. Seine Lippen berührten meine nur ganz leicht und doch war ich mit einem Mal hellwach. "Gute Nacht, Effy", seufzte er./p
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p dir="ltr" Ich wollte ihn gerade fragen, was das jetzt eben war, doch er war schon im Jungenschlafsaal verschwunden./p
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p dir="ltr"Meine Hand glitt zu meinen Lippen. War das jetzt eben wirklich passiert? Meine Lippen prickelten immer noch von der Berührung./p
p dir="ltr"Unnötig zu erwähnen, lag ich die ganze Nacht wach und wälzte mich von einer auf die andere Seite. Ich fand auch keinen richtigen Schlaf mehr und so kam es, dass ich am nächsten Morgen zu Slughorns Klasse zu spät kam./p
p dir="ltr"Ich hatte nicht einmal Zeit gehabt, meine Haare zu kämmen. In Eile hatte ich mich angezogen. Mein Hemd steckte nicht ordentlich in meinem Rock und die Strümpfe hingen irgendwo auf halb acht./p
p dir="ltr""Entschuldigen Sie Professor, ich hatte eine schlechte Nacht", zischte ich gereizt. Der Professor nickte nur und fragte mich, ob ich einen Schlaftrank brauchte. Ich verneinte und ließ mich neben Riddle nieder./p
p dir="ltr"Er musterte mich mit einem Lächeln. "Was ist los? Wieso bist du so gut gelaunt?", fragte ich noch immer missmutig. Er schüttelte den Kopf und sah mich noch immer schmunzelnd an./p
p dir="ltr"Wann immer Riddle gut gelaunt war, konnte das nichts Gutes bedeuten./p
p dir="ltr""Du siehst aus wie eine Vogelscheuche", zog er mich trocken auf. Ich schoss ihm metaphorische Pfeile in den Kopf. br /Ich griff nach meinem Haargummi und band meine Locken zu einem Dutt zusammen./p
p dir="ltr""Tom, mein Junge, über Miss Graygroves durchaus liebenswerte Lockenpracht Witze zu machen, wird dich im Grab landen lassen. Das Aussehen einer Frau darfst du niemals kritisieren", flüsterte Slughorn Riddle so laut zu, dass ich es mitbekam./p
p dir="ltr"Riddles Wangen färbten sich rot. Ich würde mir dieses Bild noch ganz lange im Gedächtnis behalten müssen. Ob seine Wangen jetzt vor Wut oder Scham rot geworden waren, war nebensächlich./p
p dir="ltr""Danke, Professor", presste er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. "Ach kein Thema, mein Junge!", rief Slughorn fröhlich./p
p dir="ltr"Riddle massierte sich die Schläfen. "Eines Tages bringe ich ihn um", sagte er so laut, dass nur wir es hören konnten. Bei so einer Aussage hätte es mir kalt den Rücken herunter laufen müssen, doch stattdessen lachte ich nur über seine alberne Drohung. Hier in Hogwarts würde er niemals so etwas versuchen. Er würde niemals riskieren, rausgeworfen zu werden./p
p dir="ltr""Fangen wir an!", rief Slughorn. Alle setzten sich auf und hörten auf zu tuscheln. "Heute brauen wir den Alraunen Trank", erklärte der Professor und rieb sich die Hände. Riddle tippte mich an. "Gleich stolpert er wieder über den Türstopper", meinte er mit einem listigen Glitzern in seinen Augen. Und wirklich, Slughorn war über den Türstopper beim Weg in seine Vorratskammer gestolpert./p
p dir="ltr"Riddle sah mich erwartungsvoll an. Ich schmunzelte nur. "Das war dein Werk, oder?", löcherte ich ihn. Seine Mundwinkel zuckten verdächtig. "Vielleicht"/p
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p dir="ltr"Ich schüttelte den Kopf. "Wie oft muss ich das noch sagen? Ich stehe nicht auf dich", verteidigte ich mich wieder. "Und was sollte eigentlich der..." Ich leckte mir über die Lippen,"Was sollte der Kuss?" Riddle lachte laut auf. Für einen Moment war ich ganz perplex. Das Geräusch seines Lachens war extrem ansprechend. /p
p dir="ltr""Graygrove, kann ich nicht einmal etwas tun, ohne mich vor dir rechtfertigen zu müssen?", fragte er. Seine Augen glitzerten immer noch vor Freude. Die Emotion sah so ungewohnt auf seinem normalerweise stoischen Gesicht aus, dass ich kurz inne hielt. "Glaube bloß nicht, dass du so gewinnst" Ich wedelte mit dem Zeigefinger vor seinem Gesicht herum./p
p dir="ltr"Riddle fing meinen Finger /"Effy, du stichst noch jemandem ein Auge aus" Ich schüttelte den Kopf. "Ich weiß genau, was du denkst. Ich lasse dich nicht gewinnen", entgegnete ich spitz und etwas zu laut./p
p dir="ltr""Wollen Sie nicht auch langsam anfangen? Wir haben heute nur neunzig Minuten Zeit", hakte Slughorn neugierig nach. Wir fuhren auseinander, wie vom Blitz getroffen. /p
p dir="ltr"Riddle hatte schließlich die Zutaten geholt, während ich das Wasser schon mal in den Kessel füllte und das Feuer untendrunter anmachte./p
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p dir="ltr"Ich löste mich von ihm. Jede Lust auf schnellen Sex war /"Ich muss noch essen", sagte ich atemlos. Abraxas nickte enttäuscht. "Wann haben wir denn mal wieder Sex, Effy? Ich habe das Gefühl, das letzte Mal ist schon wieder ewig her", beklagte sich der Slytherin./p
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p dir="ltr"Der Brünette verdrehte die Augen. "Sehr witzig", maulte er. Ich trat ihm gegen das Schienbein. "Au! Wofür war das jetzt?", wollte er verwundert wissen. "Ich kann auf mich selbst aufpassen, Alphard", entgegnete ich angespannt./p
p dir="ltr"Er sah mich enttäuscht an. "Ich werde nicht mehr versuchen, zu helfen", fauchte er und stand auf und machte einen dramatischen Abgang./p
p dir="ltr""Was hat Black denn?", fragte eine mir nur allzu bekannte Stimme verwundert. Mein Kopf schnellte nach oben. Riddle hatte sich anscheinend nicht, wie sonst zu seinen Anhängern gesetzt, sondern gegenüber von mir./p
p dir="ltr"Er begann sich Essen auf den Teller zu laden, als er meinen stechenden Blick auf sich ruhen spürte und aufsah./p
p dir="ltr"Ich fühlte mich plötzlich wie auf dem Präsentierteller. Das würde die Gerüchteküche nur noch mehr anheizen und Riddle schien sich dem ganz bewusst zu sein./p
p dir="ltr"Felicity starrte ihn noch immer mit großen Augen an. "Riddle, was tust du hier?", fragte ich misstrauisch. Riddle lächelte unschuldig. Ich war nur froh, dass Abraxas Quidditchtraining schon begonnen hatte, denn die Rivalität zwischen den beiden schien nur noch schlimmer geworden zu sein. Und das Schlimmste am Ganzen war, dass Riddle es auch noch genießen zu schien, Abraxas so aufzuregen. /p
p dir="ltr""Ein Knut für deine Gedanken, Graygrove", meinte Riddle, als er einen Schluck Kürbissaft nahm. Ich schüttelte den Kopf. "Das wüsstest du gerne,was Riddle?", sagte ich lachend und befeuchtete meine Lippen./p
p dir="ltr"Riddle starrte mich, oder besser gesagt meine Lippen, unverblümt an. Felicity beugte sich an mein Ohr. "Die Spannung zwischen euch beiden ist ja nicht mehr auszuhalten!", flüsterte sie entrüstet. Ich musste mir das Lachen verkneifen./p
p dir="ltr"Wieso bestand jeder immer darauf, dass zwischen uns eine Spannung herrschte?/p
p dir="ltr"Als Riddle weg war, fing sich meine blonde Freundin wieder. br /"Du weißt, was der will, oder?", fragte sie mich. br /Ich zuckte mit den Schultern. br /"Die Weltherrschaft?", riet ich. Meine nächste Stunde fing in fünf Minuten an./p
p dir="ltr""Sex, Effy"/p
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