21. Cisco Ramon rettet das Multiversum, Legends Style
Universum: Die Entscheidung-Verse, diese Fic ist eine Fortsetzung von der Fic „Die Entscheidung" aus „The Flash Shorts-Sammlung"
Spoiler: Für die 2019/20 Staffeln des Arrowversums, inklusive Legends 5.1. „Meet the Legends" und für alle fünf Teile von „Crisis on Infinite Earths"
Pairings: Cisco/Kamilla, Cynco, Westallen, Darhkatom
Warnings: Multipler Character Death, universelle Vernichtung, Fix-It, Timey-wimey, seltsamer Humor
Inhalt: In einem Multiversum, in dem Cisco seine Kräfte niemals aufgegeben hat, ist in Bezug auf diese große Krise alles anders, manches aber ist multiversell überall gleich, wie es scheint.
Seine Kräfte nicht aufzugeben stellte sich bald als die richtige Entscheidung heraus. Kaum, dass Barry und Iris dabei waren über den Verlust von Nora hinwegzukommen, tauchte der Monitor auf und prophezeite Barry den Tod. Mit Hilfe von Jay Garrick fand Barry heraus, dass universelle Vernichtung drohte, und zwar jeglicher Form des Lebens. Laut dem Monitor bestand die einzige Chance die Erde zu retten darin, dass er sich opferte. Cisco hatte nicht vor das zuzulassen. Er hatte sich dafür entschieden seine Kräfte zu behalten. Also würde er sie auch benutzten - in irgendwelchen alternativen Zeitlinien musste es doch einen Hinweis darauf geben, wie man die drohende Katastrophe abwenden könnte.
In Noras Zeitlinie hat es doch eine Krise gegeben. Wie haben sie diese überstanden? Wenn ich Noras Kostüm hätte, es berühren würde….. Doch es half alles nichts. Alleine gelang es Cisco nicht etwas zu finden, das ihm weiterhelfen konnte. Wie auch? Nora war ein Kleinkind als diese Krise in ihrer Zeitlinie passiert ist. Sie kann keine Erinnerungen daran besitzen, oder? Aber sie hat uns allen doch etwas von einer Videobotschaft erzählt, die ihr Barry hinterlassen hat. Vielleicht, wenn mir gelingt diese Videobotschaft zu viben, finde ich darin Hinweise, die uns weiterhelfen könnten. Doch Cisco empfing viel von Noras Jacke, nicht aber die Botschaft.
Alleine schaffe ich das nicht, wurde ihm klar, doch er wusste jemanden, der ihm helfen konnte. Jemanden durch den er schon in der Vergangenheit besser viben hatte können. Auch wenn es seltsam sein würde Cynthia nach all der Zeit wiederzusehen. Cisco war über sie hinweg, zumindest dachte er das. Er war glücklich mit Kamilla, sehr sogar. Anders als Cynthia war sie jemand, der sich auf ihn einließ, der ihn an sich heranließ, der bei ihm bleiben wollte, und das auf lange Sicht. Aber Cyndy und er, was sie verbunden hatte, war wahre Leidenschaft gewesen, Leidenschaft, die durch ihre Kräfte angefacht worden war.
Trotzdem, er musste sie um Hilfe bitten. Also schickte er ihr eine Nachricht. An ihrer Stelle tauchte ihr Vater – noch dazu überraschend. Breacher, na wunderbar. „Meine Tochter jagt Echo, sie hat keine Zeit für deine traurigen Versuche sie zurückzugewinnen, Ciscy", meinte er barsch.
„Meine … Sehr witzig. Ich will sie gar nicht zurückgewinnen. Ich bin in einer glücklichen Beziehung, danke vielmals. Nein, ich brauche ihre Hilfe, ich muss herausfinden, wie man die kommende Krise abwenden kann, und wenn sie mir dabei hilft die Krise, wie sie sich in einer anderen Zeitlinie abgespielt hat, hervorzuviben, dann wissen wir vielleicht, was wir zu tun haben", verteidigte sich Cisco, der es noch nie zu schätzen gewusst hatte, wenn Breacher einfach so uneingeladen in seinem Leben auftauchte, oder in seinem Schlafzimmer, wie er es gerade eben getan hatte.
„Babe, sprichst du mit mir?", wollte Kamilla wissen, die eben schlaftrunken von ihrem mitternächtlichen Toilettengang zurückkehrte, und dann erschrocken aufschrie, als sie Breacher erblickte, „Ah!"
„Kamilla, das ist Breacher. Gypsys Vater", stellte Cisco seiner Freundin ihren gemeinsamen mitternächtlichen Gast vor.
„Oh. Freut mich", murmelte Kamilla.
Breacher musterte Kamilla, gab ein Mhm-Geräusch von sich und meinte dann: „Von was für einer Krise brabbelst du da?"
„Von der Krise – rote Himmel, rote Wellen, die Menschen, Gebäude, Natur, und ganze Planeten in nichts auflösen!" (Barry hatte ihm alles haarklein beschrieben, weil er ihn mehr oder weniger dazu gezwungen hatte). „Von der Anti-Materie-Welle, die sich ihren Weg durch das Multiversum bahnt. Jay Garrick hat sie entdeckt und beobachtet sie."
„Anti-Materie?! Ist das etwa der Grund, warum Erde-2 zerstört wurde?", wunderte sich Breacher.
„Was?!" Harry! Jesse! Ciscos Herz setzte einen Moment lang aus. „Heißt das etwa … willst du damit etwa sagen, dass die Krise schon begonnen hat?!"
Cisco versammelte alle, und er meinte wirklich alle. Natürlich kamen nicht alle freiwillig, aber … nun er konnte sehr lästig sein, wenn er wollte. „Ja, es stimmt, Erde-2 wurde zerstört. Ich war da, ich habe es gesehen", erklärte Laurel Lance von Erde-2 gerade, „Oliver hat es auch gesehen."
„Der Monitor hat mich gewarnt. Ich bin auf Missionen für ihn unterwegs. Oder war es zumindest. Er scheint etwas bauen zu wollen. Ich bin aber nicht mehr sicher, ob wir ihm vertrauen können", sagte Oliver Queen, „Die Liga der Assassinen hat beunruhigende Dinge über ihn geschrieben."
„Er hat mir gesagt, dass ich mich opfern muss um diese Welt zu retten", erklärte Barry, „Aber er hat kein Wort von Erde-2 erwähnt."
„Er hat dir-" Oliver brach ab und wirkte selbst für Oliver Queen-Verhältnisse verstört. „Ich wusste doch, dass man ihm nicht trauen kann. Ich hätte mich niemals auf diesen Deal mit ihm einlassen dürfen…."
„Was für ein Deal?", wollte Barry wissen.
Sie hatten sich alle in StarLabs versammelt. Oliver hatte neben Black Siren und Diggle auch noch seine Kinder auf der Zukunft mitgebracht (offenbar waren Besuche zukünftiger Nachkommen nun ein seasonales Event in der Superheldengemeinschaft), der Rest seines Teams hielt die Stellung in Star City.
Von den Legends war nur Sara gekommen. „Ich habe meinem Team versprochen, dass sie bei keinem Crossover mehr machen mitmachen müssen", behauptete sie. „Ist das jetzt Rache, weil wir uns geweigert haben bei euren seltsamen Commercial mitzumachen?", wollte Oliver daraufhin wissen. „Nein, das ist die Konsequenz der Tatsache, dass beim letzten Crossover einer von uns gestorben ist, und diese Person Mitglied meines Teams war", erwiderte Sara spitz, und alle dachte einen Moment lang schweigend an Martin Stein.
Supergirl war von ihrer Erde gekommen, zusammen mit J'onn J'onzz. Wenigstens sie jammerte nicht.
Breacher stand vor sich hin grummelnd im Hintergrund herum. Wolfgang Wells und Sherloque waren via Hologramm anwesend. Unterdessen projizierte Jay seine Multiversum-Karte auf den Bildschirm, so dass sie alle sehen konnten.
Ralph legte den Kopf schief, als er die Karte betrachtete. „So sieht also das Multiversum aus", stellte er fest, „Ich hab es mir irgendwie anders vorgestellt."
„Entschuldigung, aber was genau ist dieses Multiversum eigentlich?", wollte Batwoman wissen. Cisco war nicht sicher gewesen, ob er sie einladen sollte, aber anders als die Vixens hatte sie wenigstens auf ihre Einladung reagiert.
„Paralleldimensionen. Andere Zeitlinien. Etwa eine Erde auf der die Nazis den zweiten Weltkrieg gewonnen haben", erklärte Ray Terrill.
„Wie in The Man in the High Castle?", wollte Batwoman wissen.
„Nein, eher wie in Es ist wirklich passiert, und sie sind verdammt schwer loszuwerden", erwiderte der Ray, „Ich lebe auf dieser Erde."
„Mein Beileid", meinte Batwoman.
„Ich wurde dort geboren", betonte Leo.
„Doppelgänger", fügte Wolfang Wells hinzu, „Monsieur Wells und ich sehen nicht gleich aus, weil wir Zwillinge wären, sondern weil wir von unterschiedlichen Erden stammen."
„Okay, ich glaube, ich verstehe, was ihr meint", behauptete Batwoman.
„Wo wir gerade bei Doppelgängern sind. Keiner von euch fand es wichtig uns mitzuteilen, dass Erde-2 zerstört wurde? Unsere Freunde wohnen dort!", meinte Cisco vorwurfsvoll in die Richtung von Black Siren, „Oder ist das ein unwahres Gerücht?"
Womit sie wieder in der Gegenwart angekommen waren und bei der aktuellen Diskussion. „Letztes Jahr hätten Kara und du sterben sollen, es war euer Schicksal, ich habe den Monitor dazu überredet es zu ändern und mein Leben gegen eures getauscht", erklärte Oliver nun und sah dabei aber nur Barry an und wich Karas Blick aus.
„Warum hast du das nur getan, Oliver?", wollte Barry daraufhin mit leidendem Gesichtsausdruck wissen.
„Weil ihr die Besten von uns seid, weil ich nicht zulassen konnte, dass die Welten euch verlieren", sagte Oliver, „Es war keine schwere Entscheidung, wenn die Frage war ihr oder ich."
Barry deutete auf Olivers erwachsene Kinder. „Aber du hast eine Familie, Oliver", betonte er.
„Die habt ihr auch", lautete die Antwort.
„Die Diskussion darüber, wer sich für wen opfern wollte und will, führt zu nichts", beschloss Sara, „Wer oder was ist dieser Monitor-Typ? Ist er ein Dämon? Denn mit Dämonen kennen wir uns aus. Und wir haben da einen Spezialisten…."
„Nein, er ist eine Art Gottheit, wie es scheint", sagte Oliver.
„Götter mag es geben oder auch nicht, aber diejenigen, die das von sich behaupten sind es meistens nicht", merkte Sherloque an.
„Die Liga der Assassinen hat über ihn geschrieben als wäre er einer, ein Gott der Zerstörung", meinte Oliver. Laurel die Zweite gab ein abwertendes Geräusch von sich.
„Vielleicht ist er ja nur ein sehr mächtiger Außerirdischer", meinte Barry, „Ich meine, wir wissen sehr wenig über ihn, oder?"
„Ich glaube, er ist ein Außerirdischer", meinte Kara.
„Also kann keiner von Constantines Tricks hier helfen", schloss Oliver.
„Sei dir da nicht so sicher, seine Tricks, wie du sie nennst, haben dabei geholfen Nate ins Leben zurückzubri…." Sara brach ab. „Ich glaube, ich habe eine Idee", meinte sie dann, „Was genau brauchst du, Cisco? Und überleg es dir genau, sehr genau. Wir haben vielleicht nur eine Chance. Ray? Ich bin's. Wo steckt Nora gerade? Und sag jetzt bitte nicht Peru oder dergleichen, und egal, wer sie gerade hat, er muss sie sofort freilassen und sie soll hierher nach StarLabs kommen!"
Alle sahen sie verwirrt an. „Ich habe eine gute Fee", erklärte sie dann.
„Du hast eine gute Fee?!", wiederholte Iris verwundert.
„Oh, ja. Nora Darhk. Keine Sorge, sie hat sich vom Bösen abgewandt und ist jetzt auf unserer Seite. Und sie datet Ray und ist eine gute Fee", erklärte Sara, als wäre das alles vollkommen normal.
„Gute Fee hin oder her. Können wir mit dieser Karte den Weg der Anti-Materie-Welle vorhersagen und betroffene Welten informieren und evakuieren, bevor es zu spät für sie ist?", wollte Frost wissen.
„Bis zu einem gewissen Grad, ja, aber durch die Anti-Materie fallen genaue Messungen des Raunzeitkontinuums zunehmend schwer", meinte Jay, „Wenn ich gewusst hätte, was Erde-2 bevorsteht, hätte ich versucht sie zu warnen."
„Vielleicht können wir da helfen. Unser Freund Brainy ist eine Art biologischer Computer, wenn es um Fragen der Mathematik geht", meinte Supergirl.
„Entschuldigt, aber wohin würdet ihr die Betroffenen evakuieren wollen?", mischte sich Wolfgang Wells ein, „Und mit Betroffenen meint ihr nur Bewohner der Erde? Es wurde nicht nur Erde-2 ausgelöscht, es wurde das gesamte Universum ausgelöscht, in dem sich Erde-2 befand."
Das sorgte für einen Moment der unbehaglichen Stille. „Ich bin mir sicher, wir finden eine Lösung", sagte Cisco dann, „Wir müssen retten, wen wir retten können, und wenn wir die Überlebenden auf alle anderen restlichen Universen aufteilen müssen, dann ist es eben so. Aber zuerst geht es darum sie zu retten." Tatsächlich könnten sie jede gute Fee gebrauchen, die sie kriegen konnten. Und alle anderen Sorten von Wunder, wie es schien.
Während Brainy versuchte auszurechnen, welches Universum als nächstes in Gefahr geraten würde, ging Cisco einen Vertrag mit Nora Darhk, der Guten Fee, ein. Sie war tatsächlich auch angezogen wie eine gute Fee, trug ein Disney-Prinzessinnen-Kleid, eine Tiara, und besaß einen Zauberstab. Unter anderen Umständen wäre das alles sehr befremdlich gewesen, aber Cisco hatte keine Zeit um befremdet zu sein, er musste arbeiten.
„Du musst dich schon genauer ausdrücken, Ramon! Was genau willst du denn viben! Ich kann dir nicht helfen, wenn du es mir nicht sagst!"
„Und ich kann mich nicht konzentrieren, wenn du mich anschreist!"
„Sie wird netter, wenn sie sich erst einmal an einen gewöhnt hat", meinte Ray Palmer dazu. Letztlich hatte er sich die Aussicht auf ein Crossover doch nicht entgehen lassen können, wie es schien, und war ganz unauffällig gemeinsam mit Nora Darhk in StarLabs eingetroffen.
„Ich will mich nicht an sie gewöhnen! Ich will Resultate! Ich will wissen, was mit dem anderen Barry Allen passiert ist, nachdem der Monitor ihn weggebeamt hat! Dazu brauche ich einen Gegenstand, der mit ihm verbunden ist! Ein Stück von seinem Kostüm oder etwas ähnliches! Was weiß ich!", rief Cisco frustriert.
„Na schön, na schön, ich sehe, was ich tun kann!", knurrte Nora, schwenkte ihren Zauberstab, und dann hielt Cisco auf einmal ein Flash-Emblem in der Hand, das nicht mehr ganz war. Schon ohne es zu viben, wusste Cisco, dass der Träger wohl nicht mehr lebte. Trotzdem, er musste herausfinden, was passiert war. Er konzentrierte sich darauf und dann….
„Oh, das ist gar nicht gut", stellte er fest, „Er wird gefangen gehalten von einer weißen hässlichen Version des Monitors, die ihn zwingt auf einer Tretmühle zu rennen… Und …. So wurde Erde-2 zerstört! Ich weiß jetzt, was wir tun müssen! Ich weiß jetzt, was wir ändern müssen! Wir müssen einfach nur verhindern, dass dieser Barry diesem … Anti-Monitor jemals in die Hände fällt, dann haben wir die Krise verhindert!"
Nora sah ihn vielsagend an.
„Nun, dann hatte es offenbar doch etwas Gutes, dass die Legends beim letzten Crossover nicht mit dabei waren", stellte Ray strahlend fest, „Wir können mit der Waverider dorthin zurückreisen, wo der andere Barry verschwunden ist, ohne auf uns selbst zu treffen!"
Sara würde das gar nicht gefallen, das wusste Cisco.
„Eines muss man dir lassen, du gibst nicht so einfach auf, Barry", sagte der Monitor, hob seine Hand und hielt inne … da der Flash von Erde-90 bereits verschwunden war. Er runzelte für einen Moment die Stirn und wandte sich dann wieder den restlichen Helden zu, die sich versammelt hatten, um ihn zu stellen. Unterdessen flog ein winzig kleiner Atom mit einem winzig kleinen Flash in den Armen unbemerkt davon.
„Was sollte das? Warum habt ihr das getan? Wer seid ihr?", wunderte sich der Flash.
„Als sie sagten anderer Barry Allen hab ich mir eigentlich, nun ja, einen anderen Barry Allen erwartet", meinte Nate und musterte den Mann stirnrunzelnd, „Wird Barry mal so aussehen, wenn er älter ist?"
„Konzentriert euch, wir haben größere Probleme, sobald wir zurück nach 2019 fliegen, wird sich keiner dort mehr daran erinnern, warum wir überhaupt weggeflogen sind", sagte Sara, „Falls also irgendetwas nicht so gelaufen ist wie geplant, bleibt die Rettung der Welten an uns alleine hängen. Ich wusste ja gleich, warum ich an diesem Crossover nicht teilnehmen wollte."
„Barry ist in die Speed Force gegangen", wandte Ray ein, „Er wird sich erinnern. Und Cisco, wenn er einen von uns berührt. Und vielleicht können wir den anderen ihre Erinnerungen irgendwie zurückgeben…."
„Das sagt sich so leicht", seufzte Sara, „Anschnallen. Sie auch, Barry. Ava, Mona, Behrad, kommt zur Brücke, wir starten gleich wieder. Wo stecken eigentlich Charlie und Mick?"
„Mick ist bei einer Autogrammstunde in Central City", meinte Ray hilfsbereit.
„Was? Und das sagst du mir erst jetzt? Ist Charlie etwa bei ihm?"
„Oh, nein, die hat sich das Jump Ship geborgt", erklärte Nate freundlich.
„Na toll. Ja, warum auch nicht. Unter diesen Umständen kann nichts schief gehen", murmelte Sara.
Als sie zurück nach StarLabs kamen, waren immer noch alle versammelt, wie es schien. „Sara, Ray, Nate, seltsame Frau im Disney-Prinzessinnen-Kostüm, anderer Barry Allen, das wurde also aus dir, ich dachte schon die Legends kommen gar nicht mehr", begrüßte Cisco sie, „Wir haben es gerade mit einer noch nie dagewesenen Krise zu tun."
„Anti-Materie macht sich um Muliversum breit", erklärte Harry Wells von Erde-2, „Wenn ich noch so schlau wie früher wäre, wüsste ich, was man dagegen tun könnte, aber…"
Jesse Quick kam neben ihrem Vater zum Stehen. „Ich habe überall gesucht, aber Wally ist einfach nirgends zu finden", berichtete sie.
Der Barry Allen von Erde-1 tauchte ebenfalls wieder aus der Speed Force auf. „Und? Hat es geklappt?", wollte er wissen, „Harry, Jesse, ihr lebt! Barry! Das heißt es hat…" Er erblickte die versammelte Mannschaft bestehend aus Mitglieder von Team Arrow, Team Flash, Supergirl und ihren Freunden, Batwoman, und all ihren Freunden aus allen Ecken und Enden des Multiversums „.. offenbar nicht geklappt."
„Ich wusste es ja gleich", schnaubte Sara, „Ich wusste gleich, dass es nicht so einfach sein kann!"
Cisco und Gute Fee Nora machten sich wieder ans Viben. Diese neue Zeitlinie unterschied sich, sofern sie feststellen konnten, kaum von der vorherigen, mit Ausnahme der Tatsache, dass Erde-2 nicht zerstört worden war. „Ich war dort, habe das geholt, was ich holen sollte, und bin wieder zurück nach Hause gegangen. Genau wie John. Und Laurel ist mitgekommen, weil sie dem Monitor nicht vertraut hat", sagte Oliver.
„Ich wollte ein Auge auf Oliver haben", erklärte Laurel Lance von Erde-2, „Er ist manchmal zu leichtgläubig. Und ich hatte doch recht, oder? Diesem Monitor ist nicht zu trauen!"
„Genau genommen ist unser Feind ein Wesen namens Anti-Monitor", berichtigte sie Barry Allen von Erde-1, „Ich glaube nicht, dass es das selbe Wesen wie Mar Novu ist. Die Aufzeichnungen der Liga müssen ihn gemeint haben und nicht den Monitor, Oliver."
„Sein Gegenstück", murmelte Green Arrow, „Ja, das macht Sinn."
„Dieses Gegenstück hat jetzt Wally und zwingt ihn dazu das Multiversum zu zerstören, wir müssen etwas unternehmen", betonte Barry.
„Das werden wir auch", meinte Sara, „Sobald wir wissen was. Wir können nicht einfach weiter blind herum stochern. Ja, wir haben eine Zeitmaschine, aber trotzdem haben wir nicht ewig Zeit."
Brainy kam zu ihnen in die Schaltzentrale gerannt und wirkte recht bleich, und das obwohl er eigentlich blau war und nicht hautfarben, als er verkündete: „Ich habe es durchgerechnet, das wahrscheinlichste Ziel, der nächsten Anti-Materie-Well ist Erde-38!"
„Wir müssen sofort nach Hause zurück und alle warnen!", meinte Kara und war schon dabei ein Portal in ihre Heimat zu öffnen.
„Aber was wollt ihr tun? Warnen ist gut und schön, aber wie wollen wir den Anti-Materie aufhalten?", warf Sara ein.
„Das weiß ich nicht, aber während ihr darüber nachdenkt, sorge ich dafür, dass sie klügsten Köpfe von unserer Erde ebenfalls darüber nachdenken", meinte Kara, „J'onn, Brainy, wir gehen! Wir müssen Alex und die anderen informieren. Und wir müssen mit Lena reden, vielleicht fällt ihr etwas ein. Egal wie wütend sie gerade auf uns ist, die Erde wird sie genauso wenig sterben lassen wollen wie wir."
Und damit waren die Bewohner von Erde-38 schon wieder weg.
„Wisst ihr, ich habe nachgedacht", meldete sich Joe West zu Wort, „Über Zufälle und keine Zufälle. Nash Wells ist auf unserer Erde aufgetaucht, genau in dem Moment, als uns diese Krise prophezeit wurde, und er hat nach etwas ganz Bestimmtes gesucht, in der Kanalisation. Hat ihn einer von euch in der letzten Zeit gesehen?"
„Joe und Allegra hatten recht", teilte Cisco den anderen mit, „Es war Nash. Er hat den Anti-Monitor gefunden und befreit. Wenn wir ihn davon abhalten, dann bleibt er eingesperrt, dann gibt es keine Krise."
„Ich hoffe nur, du hast diesmal recht, Cisco", meinte Sara, „Ich möchte nicht feststellen, dass sich dieses Crossover hier in die Bishop/Forge-Storyline aus dem X-Men-Cartoon der 90er verwandelt."
„Wir es nicht. Diesmal wird es klappen", behauptete Cisco, „Da bin ich mir ganz sicher."
Nash wollte gerade die Symbole berühren, als er von einem Windstoß zur Seite geweht wurde. „Was…..?"
„Nash Wells, tun Sie das nicht, das wäre ein ganz großer Fehler. Hinter dieser Wand haust ein Monster, aber nicht das Monster, nach dem Sie suchen. Wenn Sie es befreien, dann verurteilen Sie damit uns und das gesamte Universum zum Untergang!" Erklärte Sara Lance, die in ihrer vollen White Canary-Montur vor ihrem Team, bestehend aus Atom, Steel, Behrad, Mona Wu und Ava Sharpe stand.
„Ookayyy…..", meinte Nash nur dazu.
Die Legends kehrten gemeinsam mit Nash nach StarLabs zurück.
„Legends, und Nash Wells, umso besser, mehr Köpfe sind besser darin ein Rätsel zu lösen", meinte Cisco, „Dem Multiversum steht eine große Krise bevor…."
„Ich wusste es!", knirschte Sara.
Ein paar Vibe-Versuche später, meinte Cisco: „Offenbar gibt es immer jemanden, der dumm genug ist den Anti-Monitor zu befreien. Zumindest behauptet er das. Es ist wie damals, als der Monitor ihn zum ersten Mal befreit hat und auf unser Multiversum aufmerksam gemacht hat, es muss scheinbar immer passieren."
„Na gut, dann befreien wir ihn und besiegen ihn, bevor er irgendetwas anstellen kann. Irgendwelche Ideen wie?", schlug Sara, die langsam aber sicher wirklich mit den Nerven am Ende war, vor.
Ray hob vorsichtig die Hand. „Ich hätte da einen Vorschlag", meinte er, „Ihr erinnert euch doch alle an Ant-Man, oder?"
So befreiten, stellten, und schrumpften die Legends den Anti-Monitor und retteten das Multiversum. „War's das? Haben wir's endlich geschafft?", wollte Barry wissen, als er diesmal aus der Speed Force zurückkehrte.
„Sieht so aus", meinte Sara, „Oder Cisco?"
„Was haben wir geschafft?", wunderte sich dieser, „Stimmt was nicht? Hab ich was verpasst, als ich Gypsy geholfen haben Echo zu fangen?"
„Du warst bei Gypsy und hast ihr geholfen Echo zu fangen?", wunderte sich Barry.
„Ja, weißt du, ich hatte irgendwie das Gefühl, dass sie mich braucht. Es ist schwer zu erklären. Kamilla weiß davon und war einverstanden. Das bedeutet nicht, dass ich Cyndy noch liebe oder so was. Es war nur … ich hatte einfach das Gefühl es tun zu müssen, weißt du?", meinte Cisco, „So wie bei Ramsay damals, weißt du noch?"
„Um ehrlich zu sein, nicht, aber ich werde es bald wieder wissen", meinte Barry, „Wie es aussieht, haben wir es geschafft, die Krise ist abgewendet, das Multiversum gerettet."
Sara schnaubte nur. „Wer weiß. Alles, was mich im Moment interessiert ist, dass ich endlich schlafen gehen kann", meinte sie, „Wieder einmal haben die Legends den Tag gerettet. Gern geschehen." Sie nickte Barry und Cisco zu und ging dann zurück zur Waverider.
„Was ist der denn über die Leber gelaufen?", wunderte sich Cisco, „Und wieso glaube ich, dass die Antwort Gute Fee lautet?"
„Wie geht es dem Multiversum, Cisco? Erde-2, Erde-38, sind sie noch da?", unterbrach ihn Barry sanft. Cisco sah auf seine Instrumente und scannte kurz nach den geforderten Welten. „Ja, alles wie es sein sollte", meinte er dann.
„Und Jay hat uns nichts über eine Anti-Materie-Welle berichtet?", vergewisserte sich Barry.
„Nein. Davon wüsste ich als teamansässiges Superhirn doch wohl, oder? Warum fragst du, Barry?"
„Oh, aus keinem besonderen Grund, Cisco, sondern einfach nur so."
Fin.
A/N: Ehm, ja diese Fic ist etwas anders geworden als ursprünglich geplant, ich gebe der Season Premiere von Legends die Schuld, offenbar stand ich immer noch unter deren Einfluss, Stilistisch clasht es vielleicht ein wenig mit „Die Entscheidung", aber immerhin ist es die vierte Version von „Crisis", die ich in kurzer Zeit geschrieben habe, und nach der ernsten Kompass-Verse –Version wollte ich es scheinbar wieder etwas lockerer halten. Und warum auch nicht? So ist jede Version ihr eigenes Ding und sehr anders.
Das wäre also passiert, wenn die diversen Charaktere aus den verschiedenen Serien außerhalb der Crossover noch miteinander sprechen würden. Das scheint nun ja der Fall zu sein, ich bin aber gespannt wie lange es vorhält (und ob es nicht nach dem Ende von „Arrow" schon wieder vorbei ist).
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