Am nächsten Tag passierte etwas was keiner von uns erwartet hatte. Und es war zu oft. Die Besuche von ihm. Dumbledore.
"Ah, guten Morgen Harry!", rief er fröhlich, fischte einen Zitronenbonbon aus seiner Tasche und setzte sich auf einen Hocker. Diese falsche Freundlichkeit.
"Guten Tag, Proffessor Dumbledore!", sagte Luna fast in einer Singsang Stimme. "Ah, Miss Lovegood. Wie geht es ihnen?" "Ganz gut Proffessor.", antwortete sie. "Und ihnen?" "Ebenfalls."
Er räusperte sich. "Nun Harry, du fragst dich sicher warum ich hier bin." Ich nickte nicht, nicht tat ich etwas anderes. Dumbledore schien etwas entäuscht. Er kam näher an die Gitter heran. "Warum Harry?"
Ich verstand nur Bahnhof. "Was warum?", fragte Neville verwirrt. Und das wollte ich ebenfalls wissen. Dringend. "Harry, wieso hast du deine Verwandten getötet? Sicher waren sie nicht so schlimm, haben sich all die Jahre um dich gekümmert! Wie kannst du ihnen dann so etwas antun? Und dann auch noch dich Voldemort anschließen?"
Ginny unterbrachen seine schier endlos lange Rede. "Ähm, Proffessor? Ist ihnen nie in den Sinn gekommen, dass Harry das nie gewesen sein könnte?" Dieser sah sie entrüstet an. "Die Beweise sind eindeutig, Miss Weasley!" Er holte tief Luft. "Harry,ich sehe du bereust nichts. Nun, dann kann ich nicht mehr für dich tun."
Er ging wieder. Zum Glück.
