Einen schönen Weihnachtsgruß an alle meinen Lieben,

ich hoffe, ihr habt euch gestern nicht maßlos überfressen und es heute auch wieder aus dem Bett geschafft. Denen, die heute Verwandtenhopping machen, wünsche ich viel Geduld und wenig Stress und euch allen einen gemütlichen und etwas kalorienärmeren 1. Weihnachtsfeiertag!

Und hier kommt meine Überrachung, dies ist nicht das letzte Kapitel! Auch wenn ein Adventskalender nur 24. Türchen hat, kann ich die Geschichte einfach nicht so enden lassen. Dafür gibt es noch viel zu viele offene Fragen und einige möchte ich gerne noch beantworten. Deshalb wird es morgen noch ein weiteres Kapitel geben! ^^

Ich hoffe, ihr freut euch darüber!

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!


Christmas Eve

Der Heiligabend begann für Derek und Stiles mit Herzrasen. Wild konnte Derek Stiles Herz hämmern hören, neben dem Stöhnen und Keuchen, dass seinen Mund verließ. Tief drängte sich Derek in Stiles und genoss die starke Reibung an seiner Erektion. Er versenkte sich mit jedem Stoß vollständig in Stiles, der ihn willig aufnahm.

Er schlug momentan noch einen langsameren Rhythmus an um es mit jeder Faser zu genießen, Stiles zu ficken. Besitzergreifend fuhr er mit seiner Hand Stiles Rückgrat hinauf, der mit aufreizend erhobenem Hintern vor ihm kniete. Stiles bettelte schon seit einigen Minuten um mehr, aber Derek wollte ihn noch länger spüren, es sollte noch nicht vorbei sein. An Stiles Nacken angekommen, fuhr er mit Druck über die erneuerte Markierung und entlockte Stiles damit ein tiefes Stöhnen. Der Gedanke, dass Stiles ihm gehörte und ihn seine Beanspruchung erregte, ließ Derek fast den Verstand vor Begierde verlieren.

Fest schloss sich seine Hand um Stiles Schulter um ihn bei jedem Stoß an sich ran zuziehen und noch ein Stück tiefer in ihn zu stoßen. "Derek!" stöhnte Stiles kehlig auf und warf seinen Kopf in den Nacken. Oh ja, genau so wollte er Stiles haben, willig, geil, hemmungslos und ihm unterworfen, schoss es Derek durch den Kopf. Es nun selbst nicht mehr länger aushaltend hämmerte er sich plötzlich in Stiles und ließ ihn vor Lust aufschreien.

Seit dem Bund war ihr Sex so viel intensiver, dass Derek manchmal nicht wusste, ob er seine Lust oder Stiles spürte. Die doppelte Intensität vernebelte ihre Sinne und ließ sie sich fast wie Tiere verhalten. Egal wie zärtlich sie begannen, am Ende fickten sie sich immer die Seele aus dem Leib. Gefangen in seiner Lust, bemerkte Derek erst beim zweiten Mal, dass Stiles in ansprach.

"Derek, stopp, bitte Derek!" und er hielt sofort inne. Sorge macht sich in ihm breit, hatte er es diese Mal übertrieben? Doch sie wurde sofort wieder zerstreut, als Stiles weiter sprach. "Ich will dich ansehen. Lass mich dich sehen, wenn du kommst!" bettelte er. Ein dreckiges Grinsen erschien auf Dereks Gesicht. Das konnte er haben!

Ruckartig zog er sich aus Stiles zurück und drehte ihn schwungvoll auf den Rücken, nur um gleich wieder über ihm zu sein. Verlangend küsste er ihn und versenkte sich nur Sekunden später mit einem harten Stoß tief in Stiles. Es ließ sie beide ihn den Kuss stöhnen und Derek zog das Tempo wieder an.

Stiles schlang sich mit Beinen und Armen um Derek, was den Werwolf noch mehr anheizte. Stiles absolute Hingabe turnte Derek immer wieder von neuem an und gab ihm heute den Rest. Den Rhythmus noch einmal erhöhend rammte er sich immer wieder in Stiles und brachte sie beide ihrem Höhepunkt nah.

Verschwitzt und keuchend waren sie nur noch ein Haufen von Gliedmaßen in wilder Ekstase auf dem Weg zur Erlösung. Es bedurfte nur noch weniger Stöße, sie beide über die Klippe zu bringen. Zielsicher griff Derek nach Stiles tropfendem Schwanz, wollte ihn hart pumpen, doch die bloße Berührung reichte schon aus, um seinen Gefährten kommen zu lassen und dann war es auch um ihn geschehen. Stiles Orgasmus brandete durch seinen Verstand, sein Körper engte ihn noch mehr ein und Dereks Blickfeld explodierte. Er kam in mehreren Schüben tief in Stiles und war vollkommen überwältigt von ihren Emotionen.

Erschöpft sackte er nach kurzer Zeit neben Stiles auf die Matratze. Es dauerte einige Minuten, bis sich seine Sinne wieder schärften und er einen selig lächelnden Stiles erkannte, der neben ihm lag und ihm sanft das Gesicht streichelte. Noch nicht fähig seine Gedanken in Worte zu fassen, schob Derek einfach seinen Kopf zu Stiles´ und küsste ihn mit all der Liebe, die er für ihn hatte und Stiles verstand ihn.

Es dauerte noch eine ganze Weile, bis sie aufstanden und duschen gingen. Beide hatten nicht das Verlangen diesen Moment der innigen Zweisamkeit zu unterbrechen. Unter der Dusche blieb es heute bei zärtlichem Streicheln und kleinen Küssen, sie hatten gerade keine Eile, den Druck hatten sie vorhin schon abgebaut.

So schön der Morgen auch begonnen hatte, so nervig wurde der Tag doch für Derek. Das Frühstück hatten sie noch in Ruhe genießen können, doch ab dann war Stiles mit den Vorbereitungen für den Abend beschäftigt und wirbelte durch das Loft. Er deckte den großen neuen Tisch, denn sie extra für heute besorgt hatten und Derek war sich sicher, jetzt wo so ein Ding hier stand, würde er bestimmt noch häufiger Abende mit viel zu vielen Leuten ertragen müssen.

Außerdem kümmerte Stiles sich um seinen Truthahn, stopfte ihn, überwachte ihn beim garen, backte seinen polnischen Mohnstrudel und ständig klingelte sein Handy, weil irgendwer eine Nachfrage bei Stiles hatte. Derek war das alles zu viel. Er zog sich in die hinterste Ecke seines Lofts zurück und versuchte die ganze Hektik durch ein gutes Buch auszublenden. Es gelang ihm mehr schlecht als recht, aber die Stunden vergingen trotzdem, bis Stiles irgendwann vor ihm stand, mit zwei Weihnachtsstrümpfen in den Händen.

"Wir müssen sie noch aufhängen!" teilte er Derek mit einem hinreißend süßen Lächeln mit. In diesem Moment sah Stiles wirklich sehr jung aus, dachte Derek. Ein Lächeln stahl sich auf sein Gesicht. Wie sehr er Stiles doch liebte, war sein Gedanke.

Mangels eines Kamins hatte Stiles sich entschlossen ihre Weihnachtsstrümpfe an einer Girlande zu befestigen, die auf Augenhöhe an der Wand neben dem Weihnachtsbaum entlang gespannt war. Zusammen hängten sie ihre Strümpfe auf, gerade passend, denn danach ging die Tür zum Loft zum ersten Mal auf. Ein breit grinsender Scott stand in der Tür, mit einem vorfreudigen Isaac und einer erstaunten Melissa. Sie war scheinbar von dem ganzen Kitsch überwältigt, aber sie fing sich schnell wieder und strahlte gerade zu.

"Das habt ihr echt toll hinbekommen, Jungs." lobte sie die Anwesenden und die Jüngeren fingen stolz an zu lächeln. Stiles eilte gleich zu ihnen herüber, begrüßte sie und bat sie ins Loft. Von da an ging es zügig weiter. Als nächstes kamen Lydia und Natalie, dicht gefolgt von Allison und Chris. Peter erschien mal wieder mit einem großen Auftritt und Derek verdrehte die Augen. Konnte der nicht einmal wie ein normaler Mensch reinkommen? Als letztes kam Noah und entschuldigte sich, dass er noch auf der Wache aufgehalten wurde.

Alle hatten Taschen voller Essen dabei und nachdem alles seinen Platz gefunden hatte, platzte der Tisch fast aus allen Nähten. Stiles stand noch mit Peter verschwörerisch in der Küche und Derek konnte es nicht lassen seine Ohren zu spitzen. "Ganz wie gewünscht habe ich dir deine Ware mitgebracht." hörte er Peter freudig berichten. "Super." sprach Stiles begeistert aus. "Jetzt wird der Abend perfekt!" Derek würde niemals von sich behaupten neugierig zu sein, aber er machte sich auf den Weg in die Küche, denn wenn Peter in Stiles Nähe war, konnte das nichts Gutes bedeuten, er tat das also nur für Stiles Sicherheit.

Schon bevor er einen Fuß in die Küche gesetzt hatte, war ihm bewusst, was Peter Stiles da mitgebracht hatte. Heute Nachmittag hatte Derek noch die Hoffnung gehabt, dass Stiles seinen Plan mit dem Eggnog aufgegeben hatte, da er nichts dafür vorbereitete, allerdings wusste Derek nun auch wieso. Stiles hatte Peter als Alkoholschmuggler eingesetzt und stand nun vor mehreren Flaschen selbstgemachtem Eggnog, die er grinsend in einen großen Topf goss, um ihn zu erwärmen. Na das konnte ja was werden, dachte Derek.

"Stiles." kam es da auch gleich schon vom Sheriff, der hinter ihm in die Küche kam. Noah hatte die Szene schnell überblickt und war nicht begeistert von dem was er sah. "Stiles, ich hoffe, du hast nicht vor den Eggnog, den du da gerade erwärmst, selbst zu trinken!" riet er seinem Sohn mit scharfem Unterton. Überrascht hielt Stiles in seinem Tun inne und überlegte kurz. "Doch, dass habe ich, Dad und weil du mir so sehr vertraust und ich ein verantwortungsbewusster Sohn bin, wirst du es mir bestimmt auch erlauben!" versuchte es Stiles. Noah wollte schon etwas einwenden, doch er wurde von seinem Sohn unterbrochen.

"Außerdem ist Weihnachten! Und achtzehn bin ich auch schon uuunnd du bist dabei und hast die Macht mich jederzeit zu stoppen." grinste Stiles ihn an. "Stiles!" kam es nur warnend von Noah. "Ach, komm schon Dad! Es ist Weihnachten!" bettelte Stiles und konnte seinen Vater so erweichen. "Argh, na gut!" gab ihm der Sheriff die Erlaubnis. "Aber nur ein Glas und wenn ich Schluss sage, dann ist auch Schluss. Haben wir uns verstanden?" "Aber klar doch!" grinste Stiles von einem Ohr zum anderen.

Derek war genauso wie Noah in diesem Moment vollkommen klar, dass Stiles wesentlich mehr als ein Glas trinken würde und das ein Nein, noch lange nicht das Ende für Stiles sein würde. Aber damit würde sich Derek morgen beschäftigen, entschied er. Dann wenn Stiles mit einem dicken Kater im Bett lag und den Alkohol verfluchen würde.

"Stiles, ich hab dir etwas mitgebracht." zog Noah die Aufmerksamkeit auf sein eigentliches Anliegen, für das er in die Küche gekommen war. "Da du inzwischen mehr hier wohnst als zu Hause, dachte ich, es wäre eine nette Idee." und er überreichte seinem Sohn ein in Geschenkpapier eingewickeltes Kästchen. Überrascht nahm Stiles es an sich und riss es direkt auf. Zum Vorschein kam ein Bilderrahmen und Stiles starrte auf das gerahmte Bild. Tränen bildeten sich in seinen Augen und er warf sich seinem Dad um den Hals. Ein geschnieftes "Danke" entkam seinen Lippen, als Noah seinen Sohn ebenfalls umarmte und fest drückte. Eine kleine Ewigkeit verbrachten Vater und Sohn so.

Derek fühlte sich dabei etwas überflüssig doch bevor er, wie bereits Peter, die Küche verlassen konnte, nahm Stiles ihn wieder war. Er machte sich von seinem Dad los und kam sich die Tränen aus den Augenwinkeln streichend, aber dennoch lächelnd auf Derek zu und zeigte ihm stolz das Bild. Es zeigte Stiles als Kind, an einem sonnigen Tag, als er mit seinen Eltern am Strand war. Das Bild drückte Liebe, Freude und Geborgenheit aus und Derek war bewusst was es Stiles bedeutete. Ein Bild zu haben, auf dem er mit seinem Vater und seiner Mutter war, auf dem sie lächelte, an dessen Tag sich Stiles noch erinnern konnte, war mehr wert als alles Geld der Welt. Zu gern hätte auch Derek so ein Bild von seiner Familie, aber er musste mit den Erinnerungen in seinem Herzen leben.

Sofort verstand Stiles, was in Derek vorging und zog ihn in eine feste Umarmung. Es tat Derek gut, so viel Verständnis und Fürsorge von seinem Gefährten zu erhalten und ließ ihn die Trauer, die ihn ergreifen wollte, wieder verdrängen. Glücklich sahen sie sich in die Augen und küssten sich kurz, als sie auch schon von Scott aufgefordert wurden zu Tisch zu kommen.

"Das könnt ihr später wieder machen." rief er rüber zur Küche. "Jetzt kommt erst mal essen, bevor es kalt wird." Lächelnd gingen sie gemeinsam zu den Anderen, als auch Peter noch etwas einwerfen musste. "Ach ja und vielen Dank, dass ihr dieses Mal vorher gelüftet habt." grinste er sie an. Stiles wurde schlagartig rot, in Gegenwart seines Vaters und Derek verdrehte genervt die Augen. Konnte Peter nicht einmal seine Klappe halten?

Doch alles in allem musste selbst Derek am Ende des Abends zugeben, dass es ganz nett gewesen war. Sie hatten alle viel zu viel gegessen, sehr viele alte Geschichten erzählt und sich auch liebevoll an die Verstorbenen erinnert. Es wurde viel gelacht und getrunken, die Stimmung war ausgelassen und ihn hatte sogar ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und der Wärme überkommen. Natürlich war es nicht wie die Weihnachtsfeiern im Hale-Rudel, aber Stiles hatte recht gehabt. Es war dennoch schön gewesen und vielleicht würde er auch nächstes Jahr so eine Feier bei sich dulden.


Ich hoffe, das Kapitel war euch nicht zu abgebrochen. Ich hätte ewig über die Gespräche am Abend schreiben können, aber das hätte die Länge des Kapitels gesprengt. Aber zum Glück habe ich ja jetzt noch die Möglichkeit morgen einiges davon einfließen zu lassen. ^^ Daher bitte ich euch nicht enttäuscht zu sein, da kommt noch was! -.^

Hat euch der Kapitelbeginn überrascht? Begeistert? Oder war es zu viel? Ich wollte unbedingt noch etwas Lemon in die Story bringen. :P~~~

Also, dann darf ich noch ein letztes Mal bis morgen sagen!

Liebe Grüße

Zira