Hallo meine Lieben,

hier kommt nur endlich das Silvester-Special! Ich weiß, ich bin spät dran, aber irgendwie ist das ganze ausgeufert und hat nun fast die doppelte Länge der eigentlichen Planung. X.X Ich bin auf jeden Fall total fertig!

Ich wurde gefragt, ob ich die Story fortsetzten würde und habe mir lange Gedanken darüber gemacht. Eigentlich wollte ich die Geschichte mit dem Special beenden, da ich bereits eine neue Idee für einen Sterek-FF habe, aber nach ein wenig plotten habe ich bemerkt, dass ich meine neue Idee mit dieser auch gut verknüpfen könnte.

Allerdings würde die Fortsetzung dann sehr düster werden, besonders am Anfang. Der Plot ist eher in Richtung Darkfic, wird aber mit der Zeit netter werden. Meine Frage ist nun an euch: Hättet ihr an so einer Fortsetzung Interesse oder soll ich daraus lieber eine eigenständige Geschichte machen? Schreibt mir doch bitte eure Meinungen dazu, damit würdet ihr mir sehr helfen! ^^

Und nun viel Spaß beim Lesen!


Silvester-Special

Die Weihnachtsfeiertage lagen hinter ihnen und Stiles war sehr stolz auf seinen Sourwolf. Derek hatte an Heiligabend und auch dem ersten Weihnachtsfeiertag die Rudel- und Familientreffen klaglos über sich ergehen lassen. Stiles konnte zwar nicht behaupten, dass er vor Begeisterung gesprüht hätte, aber er hatte gespürt, dass auch Derek sich wohl gefühlt hatte. Er war glücklich, dass sein Gefährte es geschafft hatte etwas Positives an diesen Tagen zu finden.

Allerdings wurden seine Gedanken aktuell von etwas ganz anderem eingenommen. Hingebungsvoll biss und saugte Derek an Stiles Hals und entlockte ihm immer wieder süße Laute. Sie hatten sich entschieden an diesem Nachmittag in den schneebedeckten Wald zu fahren, waren aber noch nicht weit gekommen. Der Jeep stand zwar am Eingang zum Reservat, allerdings waren sie nicht auf dem Weg hinein. Stiles saß auf der Motorhaube, mit Derek, der sich zwischen seine Beine drängte und seit gefühlten Stunden Stiles freiliegende Haut liebkoste.

Heiße Schauer jagte immer wieder durch Stiles Körper, so dass er seinen kalten Hintern gar nicht mehr wahrnahm. Die kleinen Bisse ließen Stiles aufstöhnen, inzwischen heizten sie ihm richtig ein und er schallt sich einen Idioten dafür, dass er es sich so lange versagt hatte. Es war süße Folter und er konnte nicht genug davon bekommen.

Plötzlich zog ein kalter Lufthauch unter seine dicke Jacke und er bemerkte, dass Dereks Hände auf der Suche nach mehr Haut waren. Die unangenehme Kälte ließ ihn wieder etwas klarer denken. Er nahm Dereks Gesicht in beide Hände, löste ihn liebevoll von seinem Hals und küsste ihn innig. Einen atemlosen Moment lang war Stiles erfüllt von purer Glückseligkeit, doch dann trennte er sich von Derek und sah ihm fest in die Augen.

"Ich würde liebend gerne mit dir hier weitermachen, aber ich habe keine Lust am Ende auf der Motorhaube mitten im Wald festzufrieren. Lass uns das auf später verschieben!" schlug Stiles vor. Derek war sofort anzusehen, dass er von der Vorstellung nicht begeistert war. "Lass uns sofort zurückfahren!" warf er ein und Stiles musste unwillkürlich lachen. Derek war seit dem sie den Bund geschlossen hatten wirklich kompromisslos. Er wollte alles sofort und ohne Widerrede, als wenn er ein Stück mehr Wolf geworden wäre.

"Nein, mein Großer! Wir fahren jetzt nicht zurück!" versuchte es Stiles sanft. "Wir wollten einen Nachmittag im Schnee genießen und du wolltest laufen, falls du es vergessen hast und genau das werden wir jetzt tun! Heute Abend kannst du dann gerne alles mit mir anstellen, was du willst." Derek war anzusehen, dass er immer noch nicht begeistert war, aber Stiles sehr anzügliches Grinsen und die Möglichkeit als Wolf zu laufen, schienen ihn doch zu überzeugen.

Lächelnd stahl er sich einen Kuss von Stiles, bevor er ihn von der Motorhaube runter hob und ihn ganz langsam an sich selbst runter gleiten ließ. Das war so heiß, dass Stiles fast gestöhnt hätte. "Ganz wie du willst!" raunte er ihm dabei ins Ohr und ließ danach einen angeturnten Stiles im Schnee stehen, der sich nun nicht mehr sicher war, ob er nicht doch direkt zurück wollte.

Dieser Arsch, ging es ihm durch den Kopf. Das hatte Derek mit voller Absicht getan, aber das würde er noch zurück bekommen. Als Stiles sah, dass Derek einfach weiter in den Wald ging, schüttelte er einmal kurz seinen Kopf, um seine Gedanken zu klären und hastete dann seinem Gefährten nach.

Es wurde ein schöner Nachmittag. Sie gingen eine ganze Weile durchs Reservat, redeten über einander und das Rudel und genossen ihre Zweisamkeit. Immer wieder stahlen sie sich gegenseitig Küsse, einmal lagen sie sogar küssend im Schnee, doch mehr geschah nicht. Sie blieben dabei bis zum Abend zu warten, um sich lieber in der Abgeschiedenheit von Dereks Loft auszutoben.

Derek genoss es sichtlich in Wolfsform durch den Wald zu rennen und auch Stiles fühlte sich berauscht, da er das erste Mal ein wenig von dem Nachempfinden konnte, was Derek dabei spürte. Es war unvergleichlich! Er fühlte sich frei und unbeschwert. Als wenn es keine Sorgen, keine Zweifel oder Ängste gäbe. Ein Wolf fühlte diese Dinge nicht so intensiv wie ein Mensch und Stiles fühlte sich fast schwerelos. Er badete gerade zu in Dereks Gefühlen, als ein neues dazukam, Neugierde.

Irgendetwas hatte die Aufmerksamkeit des Wolfes erregt. Derek spitzte die Ohren und folgte kurz darauf einem Geräusch, das Stiles nicht hören konnte. Ihm blieb nichts anderes übrig, als ihm zu folgen. Immer wieder umrundete Derek Baumgruppen und Anhöhen, um nach einiger Zeit vor einer kleinen Senke stehen zu bleiben.

Stiles mühte sich sichtlich Derek durch den verschneiten Wald zu folgen und war leicht außer Atem, als er mit einer Hand in seinem Fell, neben Derek stehen blieb. Jetzt vernahm auch er die Geräusche, die Derek angelockt hatten und ihm tat sich das Herz auf.

Vor ihnen im Unterholz in der Senke hockten vier zitternde und jaulende Wolfswelpen um einen Wolfskadaver. Stiles nahm sofort an, dass der ausgewachsene Wolf in der Mitte ihre Mutter gewesen war und sah mit Erschrecken, den Pfeil, der tief in der Brust des toten Tieres steckte. Es war selbst für einen Laien leicht zu sehen, dass der Wolf schon länger tot war und das bereits verfärbte und geronnene Blut bestätigte das.

Stiles analytischer Verstand schlussfolgerte sofort weiter, dass die Welpen demnach schon seit Tagen nichts mehr zu fressen gehabt haben mussten, da sie in diesem Alter auf die Beute der Erwachsenen angewiesen waren. Sofort wollte er zu ihnen hinunter, doch Derek stellte sich mit einem Knurren in seinen Weg.

Ungläubig sah Stiles ihn an. "Derek, wir können sie nicht hier lassen! Sie werden sterben!" Doch das schien den Werwolf nicht zu überzeugen. "Wir müssen ihnen helfen!" Wieder erklang ein Knurren. Stiles konnte es nicht fassen. "Willst du sie wirklich streben lassen? Elendig an Hunger und Kälte verreckend? Wo liegt dein Problem?" fragte Stiles ihn aufgebracht. Er konnte es nicht verstehen. Auch Dereks Gefühle gaben ihm keinen Aufschluss. Stiles konnte nur Widerwillen und Entschlossenheit in ihm spüren, aber es war ihm auch egal. Was auch immer Derek für ein Problem mit der Situation hatte, Stiles würde diese kleinen hilflosen Geschöpfe nicht ihrem Schicksal überlassen.

"Ich werde ihnen helfen! Und entweder hilfst du mir oder du kannst schon mal zum Jeep zurückgehen." teilte er Derek entschlossen mit und drängte sich an ihm vorbei. Er war noch keine zwei Schritte weit gekommen, da sprang der schwarze Wolf an ihm vorbei in die Senke und näherte sich den Welpen. Stiles Herz blieb stehen. Derek würde ihnen doch nichts antun oder? ging es ihm durch den Kopf, aber da spürte er auch schon und sah, wie Derek sich ganz behutsam und vorsichtig den Kleinen näherte.

Überrascht sahen die Welpen auf, als sie Dereks Anwesenheit wahrnahmen und stellten sich schützend hintereinander. Stiles brauchte keine Werwolfsnase um zu erkennen, dass die Kleinen Angst vor dem großen Wolf hatten, aber Derek erwies sich als Welpenflüsterer. Ganz langsam ging er mit gesenktem Kopf auf sie zu und schnupperte an ihnen. Ruhig ging er um sie herum um den Geruch von allen aufzunehmen. Mutig durch das fehlende aggressive Verhalten des Wolfes geworden, tapsten sie langsam auf ihn zu und trauten sich auch seine Witterung aufzunehmen.

Es dauerte nur einige Minuten und die kleinen naiven Welpen waren soweit aufgetaut, dass sie ihre Nasen in Dereks Fell vergruben und sich schützend vor der Kälte an ihn kuschelten. Stiles Herz wäre fast geschmolzen, so hinreißend fand er das Bild vor sich, auch wenn ihm Derek immer noch mit seinen Blicken klar machte, dass er hiermit nicht wirklich einverstanden war. Allerdings hatte er wohl entschieden, dass es ihm wichtiger war, Stiles vor eventuell ausgehungerten Wolfswelpen zu beschützen und so als erstes den Kontakt zu den Vieren gesucht hatte.

Nun trat auch Stiles endlich näher und hockte sich vor Derek und den Welpen. Scheu versteckten sie sich hinter dem großen Wolf. Doch als Derek sich liebevoll an Stiles schmiegte, wurden auch die Welpen wieder mutiger und Stiles durfte sie nach einigen Minuten das erste Mal streicheln.

Ihr braun graues Fell war zwar ein wenig zerzaust, aber noch weicher als Dereks und ihre kalten Nasen stupsten nach kurzer Zeit auffordernd in seine Handflächen auf der Suche nach mehr Wärme und Liebkosungen. Ein missfälliges Knurren begleitet von leichter Eifersucht erreichte Stiles Sinne und ließ ihn aufsehen, direkt in die strahlend blauen Augen des schwarzen Wolfes. Lächelnd nahm er Dereks Kopf in beide Hände und gab ihm einen Kuss auf seine Schnauze. "Dich werde ich immer mehr lieben als jeden Anderen!" teilte er ihm mit einem tiefen Gefühl von Liebe mit und spürte sogleich, wie ihm Derek über den Bund mit tiefer Zuneigung antwortete. "Danke!" hauchte er ihm noch entgegen und vergrub sein Gesicht in seinem dicken Fell. Stiles wusste, was es Derek kostete über seinen Schatten zu springen und wollte es gebührend honorieren.

Sie saßen noch eine ganze Zeit in der Senke und streichelten und knuddelten mit den Welpen, bis sie sich wirklich an sie gewöhnt hatten. Als Stiles irgendwann trotz seiner dicken Winterkleidung anfing zu frieren, brachen sie auf. Es benötigte dennoch einiges an Überzeugungsarbeit von den beiden, die Welpen dazu zubringen ihre tote Mutter zurückzulassen, aber ihr angeborener Überlebensinstinkt half ihnen dabei.

Mit tapsigen Schritten brauchten sie lange, bis sie den Jeep erreichten. Immer wieder fiel einer der Welpen über seine eigenen Beine oder eine Wurzel oder wurde einfach von irgendetwas Interessanterem abgelenkt. Stiles und Derek hatten alle Hände und Pfoten voll damit zu tun, die kleinen Fellknäule zusammen zu halten und waren erleichtert, als sie endlich den Wagen erreichten. Kurzerhand öffnete Stiles die Heckklappe und hob die Welpen hinein. Es würde sicherlich noch ewig dauern, wenn er versuchen würde ihnen beizubringen selbst in den Jeep zu steigen.

Als er die Tür geschlossen hatte, sah er sich auch schon einem bekleideten Derek gegenüber, der zwar nicht richtig sauer aussah, aber auch weit entfernt von zufrieden. "Erklär mir ganz genau, warum das jetzt sein musste!" forderte er Stiles auf. Sofort wollte Stiles sich verteidigen, doch Dereks Worte ließen seine Wut wieder hochkochen. "Hättest du sie denn wirklich dort verhungern lassen?" fragte er fassungslos. "Ja." antwortete Derek knapp und als er merkte, dass Stiles diese Antwort nicht reichte fügte er noch "So ist die Natur!" hinzu.

Stiles wollte es nicht glauben. "Ach und deshalb wolltest du diesen hilflosen Wesen nicht helfen? Weil es die Natur der Dinge ist, dass sie sterben ohne ihre Mutter? Aber das wir ihnen helfen können, hast du nicht miteinkalkuliert? Ich kann nicht glauben, dass du sie wirklich zum Sterben zurückgelassen hättest!" äußerte Stiles schockiert.

"Stiles, hast du denn nur einen Moment weiter gedacht?" fragte er ihn einem etwas versöhnlicheren Ton. "Was hast du denn mit ihnen vor? Wo sollen sie bleiben? Womit willst du sie füttern? Wie sollen sie erzogen werden?" Derek hatte natürlich recht, dass sich Stiles darüber keine Gedanken gemacht hatte, aber das würde er ums verrecken nicht zugeben. "Na, wir könnten doch..." fing er an, als Derek ihm direkt ins Wort fiel. "Stiles, dass sind wilde Tiere! Das sind richtige Wölfe und keine in Wölfe verwandelte Menschen! Sie können nicht einfach als Haustiere gehalten werden."

Stiles wusste, das Derek recht hatte, aber alles in ihm schrie danach sich um die Welpen kümmern zu müssen und so meldete sich sein Trotz und auch sein Verstand warf wieder brauchbare Argumente aus. "Das ist mir auch klar und ich will sie auch gar nicht als Haustiere halten. Nur weil ich sie nicht sterben lassen möchte, heißt das nicht, dass ich mit ihnen Gassi gehen will. Und was ihre Unterkunft angeht, im Loft ist genug Platz für sie, bis ich mit Deaton gesprochen habe. Der wird sicherlich eine artgerechte Lösung finden und uns für den Übergang bis dahin auch bestimmt Tipps geben können. Außerdem habe ich doch einen sehr guten Lehrer für sie, mein großer böser Wolf!" grinste Stiles ihn an.

"Stiles, ich bin nicht geeignet Wölfe zu erziehen. Nur weil ich gelegentlich einen Pelz trage, bin ich noch lange kein richtiger Wolf!" wies Derek in hin. "Ach, komm schon Derek! Es ist nur für ein paar Tage, bis ich alles mit Deaton geklärt habe." versuchte es Stiles mit vorgeschobener Unterlippe und wurde dabei von herzzerreißendem Winseln aus dem Jeep unterstützt. Die Welpen fühlten sich alleine im Jeep überhaupt nicht wohl und versuchten verzweifelt herauszukommen.

Stiles konnte spüren, wie Dereks Widerstand bröckelte und setzte noch ein langgezogenes "Bitte!" drauf. Resigniert schloss Derek für einen Moment die Augen und Stiles wusste, er hatte gewonnen. Vor Freude strahlend fiel er Derek um den Hals. "Danke!"

"Ich hoffe wirklich, dass ich das nicht bereuen werde." brummte Derek in Stiles Nacken und dieser war sofort dabei ihn davon zu überzeugen, dass alles gut verlaufen würde. Als das Winseln immer weiter zunahm, war beiden klar, dass es Zeit war loszufahren. Zügig, stiegen sie in den Jeep, wo Stiles darauf bestand, dass Derek hinten bei den Welpen mitfuhr, da sie ihm momentan am meisten vertrauten. Kurzfristig waren die Kleinen zwar verwirrt und ängstlich, dass ein unbekannter Zweibeiner zu ihnen stieg, doch schnell erkannten sie Dereks Geruch wieder und kuschelten sich in seinen Schoß.

Mit einem Dauergrinsen beobachtete Stiles seinen Gefährten mit den Welpen die ganze Fahrt über im Rückspiegel. Es machte ihn glücklich Derek so zu sehen und insgeheim wünschte er sich, die Welpen nicht abgeben zu müssen.

Zurück im Loft hatten Stiles und Derek die Welpen kurzerhand hochgetragen. Sie die ganzen vier Etagen hinaufsteigen zu lassen, war beiden nicht richtig vorgekommen. Außerdem hatte Stiles irgendwo mal gelesen, dass Hunde keine Treppen steigen sollten und übertrug das direkt auf die Wölfe.

Oben angekommen, verhielten sich die Welpen anfangs sehr zurückhaltend. Sie trauten sich kaum einen Schritt von Derek weg und folgten ihm überall hin. So dass er nach kurzer Zeit entschied sich einfach auf den Boden vor der Couch zu setzen, denn die Welpen wollte er nicht auf den Möbeln haben. Sie drängten sich eng an ihn, aber ihre Augen und Nasen nahmen die neue Umgebung neugierig auf. Als sie bemerkten, dass ihnen hier keine Gefahr drohte, wagten sie sich weiter vor und schneller als Derek es erwartet hätte streiften sie gemeinsam durch sein Loft.

Alles würde einmal beschnuppert oder angeleckt. Überall wurde versucht raufzuklettern und Derek war sehr froh, dass es in seinem Loft nichts gab, dass die kleinen Fellknäule umstoßen konnten. Während er die Kleinen genau beobachtete, hörte er, wie Stiles mit Deaton telefonierte.

"Ja, kennst du jemanden, der sie aufnehmen kann?" sprach Stiles in sein Handy und eine kleine Pause entstand. "Nein, ich glaube nicht, dass es Jährlinge sind, dafür sind sie zu klein. Sie müssen aus diesem Jahr sein, also gerade mal sechs oder sieben Monate alt." Wieder eine Pause. "Ok, dass hört sich doch gut an. Meldest du dich wieder?" "Super, dann bis später!" vernahm Derek und er hätte schwören können, dass Stiles sich am Ende wehmütig angehört hätte.

Zweifelnd zog er eine Augenbraue hoch und besah sich die vier Chaoten, die sein Loft durchstreiften. Ein Gefühl sagte ihm, dass er sie nicht so schnell wieder los werden würde.

"Deaton, kennt jemanden in einer Aufzuchtstation hier in der Nähe." teilte ihm Stiles mit, als er zu ihm rüber kam. "Er fragt direkt nach, ob sie Platz für die Kleinen haben." Liebevoll glitt Stiles Blick dabei über die Welpen und Dereks Vorahnung verstärkte sich. Er hoffte nur, dass Deaton seine Verantwortung als Tierschützer ernst nahm und nicht damit einverstanden wäre, wenn Wildtiere in einer Wohnung aufgezogen wurden. Denn er spürte ganz genau, dass Stiles die Tiere eigentlich nicht abgeben wollte. Egal was er Derek versichert hatte, Stiles wollte die Welpen behalten. Aber vielleicht hatte er ja auch mal Glück.

Gemütlich setzte sich Stiles zu Derek auf den Boden, kuschelte sich an ihn und beobachtete mit ihm die Kleinen, wie sie durch das Loft streunten.

Sofort horchte Derek auf, als keine halbe Stunde später auch schon wieder Stiles Handy klingelte. "Ja?" ging er ran. "Hey Deaton und konntest du etwas erreichen?" und da war er schon wieder, dieser wehmütige Klang. "Oh, wirklich!" War das Freude?, ging es ihm durch den Kopf. Es gab nur eine Sache, die Stiles gerade erfreuen konnte und die war überhaupt nicht in seinem Interesse. "Ok und was machen wir jetzt?" "Ja, klar können wir das!" Das war Freude und zwar sehr große! "Und auf was sollen wir achten?" Warum sollten sie auf etwas achten?, fragte sich Derek und er war versucht sein Wolfgehör zu nutzen, aber so weit war es noch nicht mit ihm, dass er Stiles belauschte. "Ja..., ok..., mhm..., verstehe. Super, ich werde deine Anweisungen genauestens befolgen. Wann kommst du vorbei?" Derek schwante Übles. "Gut, dann bis morgen!" verabschiedete sich Stiles und legte auf.

Derek brauchte in diesem Moment keine Wiedergabe des Telefonats um zu wissen, was passiert war. Stiles Gefühle und seine Antworten hatten ihm genug verraten. Die Welpen würden noch eine Weile bleiben!

Mit schlecht versteckter Begeisterung ließ sich Stiles neben Derek auf den Boden sinken und hatte gleich die Hand im Fell eines der Welpen, die inzwischen wieder um Derek herum hüpften. "Die Aufzuchtstation ist voll, hat Deaton gerade erzählt. Er versucht so schnell wie möglich wo anders einen Platz zu finden." teilte ihm Stiles mit krampfhaft enttäuschter Stimme mit, doch Derek konnte er nicht täuschen. "Er hat mich gefragte, ob wir uns so lange um die Kleine kümmern können, da er glaubt, dass du als Wolf immer noch die beste Alternative momentan bist." Das war doch ein abgekartetes Spiel, dachte sich Derek. "Bist du damit einverstanden?" fragte Stiles ganz nebenbei.

Derek stöhnte gequält auf und wollte sich mit der Hand übers Gesicht fahren, doch einer der Welpen schnappte sich seine Hand als Spielkamerad und versucht sie anzugreifen. Sein Blick blieb an dem kleinen Wolf hängen. "Habe ich denn überhaupt eine andere Wahl?" fragte er resigniert. "Klar, also grundsätzlich..." fing Stiles an. "Grundsätzlich hast du doch schon zugestimmt." fing Derek Stiles Satz auf. "Ähm, vielleicht, eventuell, ja." antwortete Stiles verlegen.

Tief atmete Derek ein. "Stiles, ich weiß dass du die Welpen gerne behalten würdest, ich kann es spüren. Also lüg mich nicht an. Ich kann dich ja verstehen, aber versteh auch du, dass diese Tiere ein richtiges Rudel brauchen und eine artgerechte Umgebung um aufzuwachen." legte Derek seinen Standpunkt dar. "Das ist mir auch bewusst! Glaubst du etwas ich bin total blöd? Ich habe eine ganze Menge über Wölfe in Erfahrung gebracht, seit Scott gebissen wurde und ich bin mir sicher, viel mehr über sie zu wissen, als du, auch wenn du gelegentlich wie einer aussiehst." gab Stiles trotzig wieder. Derek war nur allzu klar, dass Stiles es zwar logisch wusste, aber es dennoch nicht sehen wollte.

"Die Wölfe können bis zur Vermittlung bleiben." schlug er deshalb vor. "Aber nur unter der Bedingung, dass du sie ohne Widerrede abgeben wirst, wenn es soweit ist und dich bis dahin vernünftig um sie kümmerst." Begeistert schrie Stiles auf und verschreckte damit die Welpen. "Du kannst dich voll und ganz auf mich verlassen!" schwor er ihm bei seiner Pfadfinderehre und machte sich sofort daran alles zu besorgen, was die Welpen in den nächsten Tagen benötigen würden. Zurück blieb ein ungläubiger Derek mit vier spielsüchtigen Fellknäulen, der sich nicht sicher war, wie viel er auf Stiles Wort geben konnte, da er nie bei den Pfandfindern gewesen war.

Die nächsten Tage war sich Derek nicht mehr sicher, wer sich hier um die Welpen kümmerte. Bereits in der ersten Nacht, bat Stiles ihn, sich als Wolf zu ihnen zu legen, weil er sie einfach nicht beruhigt bekam und auch in den darauffolgenden Tagen erwischte sich Derek immer wieder dabei, wie er sich um die Tiere kümmerte und nicht Stiles.

Zwischenzeitlich war auch Deaton einmal dagewesen und hatte die Kleinen untersucht und ihnen erste Impfungen und Wurmkuren gegeben. Zum Glück konnte auch geklärt werden, dass ihnen nichts fehlte, außer das sie etwas unterernährt waren. Doch das würde sich bei Stiles Fütterung schnell legen, denn die Tiere bekamen nur das Beste Fleisch mit ausreichend Fett.

Gerade jetzt saß Derek wieder mit einem von ihnen auf dem Boden und wusste nicht, was er tun sollte. Die Welpen hatten natürlich noch nie etwas davon gehört, dass sie nicht in ihr Zuhause machen durften und Derek sah sich einem verständnislosen Welpen und einer gelben Pfütze gegenüber.

Wie wütend war er doch gerade auf Stiles, dass der mal wieder nicht da war. Ergeben holte er sich eine Menge Tücher und einen Lappen, beseitigte die Sauerei und schnappte sich dann alle Welpen um mit ihnen raus zu gehen. Glücklicherweise lag das Loft in einem Industriegebiet, in dem niemand fragen würde, warum er mit einem Rudel Wölfe Gassi ging. Aber es war auch ein süßer Anblick, gestand er sich ein, wie die Kleinen versuchten Schneeflocken zu fangen und wild im Schnee miteinander tollten.

Dennoch hatte er sich das definitiv anders vorgestellt. Eigentlich wollte Stiles der sein, der sich um die Waisen kümmerte, aber mittlerweile war Stiles nur noch derjenige, mit dem sie spielten und der ihnen Leckerlis gab und alles andere blieb an Derek hängen. Es war sehr ungewöhnlich für Stiles sich vor etwas zu drücken, was er gerne machte und Derek beschlich ein Gefühl von Unbehagen. Hatte er etwa was verpasst?

Zurück im Loft ließ sich Derek direkt auf das aus Decken und Kissen improvisierte Lager der Kleinen sinken, denn er wusste ganz genau, dass sie jetzt erst mal eine Pause brauchten und ohne Stiles oder ihn viel es den Kleinen sehr schwer zu schlafen. Derek wusste, dass sie die Welpen zu sehr verwöhnten, aber so wenig er es auch zugeben wollte, irgendwie gefiel es ihm mit ihnen zu kuscheln. So nervig er das Zusammenleben mit vier sehr verspielten kleinen Vierbeinern auch fand, besonders da seine Zeit zu zweit mit Stiles nun bei null lag, so merkte er auch, wie viel es ihm gab. Es war zwar kein Familienersatz, aber Stiles, das Rudel und die Welpen zusammen gaben ihm doch ein Gefühl von Heimat und Wärme, dass er lange nicht mehr verspürt hatte.

Erschrocken wachte er auf, als die Tür zum Loft geöffnet wurde und Stiles die Stufen herunterkam. Er musste zwischen den Welpen eingeschlafen sein, die auch langsam wieder erwachten und gähnten.

"Hallo, mein Großer!" begrüßte ihn Stiles mit einem Kuss und einem Lächeln auf den Lippen. Unbewusst nahm Derek Stiles Geruch in sich auf und stockte. Roch er da etwa Peter? "Warst du bei Peter?" fragte er ungläubig. "Ja." antwortete Stiles knapp und sofort konnte Derek seinen schneller werdenden Herzschlag vernehmen. "Und warum warst du bei ihm?" fragte er nach. "Ich hab ihm doch noch einen Gefallen geschuldet und er bat mich ihm beim Einräumen einiger neuer Bücher zu helfen, die er bekommen hat." antwortete Stiles unschuldig. Doch irgendwas stimmte hier nicht. Derek konnte hören, dass Stiles ihm die Wahrheit sagte, aber er war trotzdem ungewöhnlich nervös.

"Warum hast du mir das nicht vorher gesagt? Ich hätte dich begleiten können!" setze er nach. "Und wer hätte dann auf die Welpen aufgepasst?" fragte nun Stiles. "Die hätten wir einfach mitgenommen. Dann hätten sie in Peters Wohnung pissen können und ich hätte den Dreck nicht wegmachen müssen." entgegnete Derek schadenfroh. "Oh, nein, war es wieder Fenrir, mein Kleiner!" kam es sofort mitleidig von Stiles. Er kniete sich vor den Kleinsten der vier Welpen und nahm seinen Kopf in seine Hände. "Ich weiß, dass du das nicht extra gemacht hast." säuselte er ihm zu. "Aber du darfst nicht ins Loft machen! Hörst du? Sonst wird Papa Derek sehr böse und schickt uns alle weg!"

"Stiles!" kam es direkt genervt von Derek. "Du weißt, dass sie nicht für immer bleiben werden und du sollst ihnen keine Namen geben!" "Aber wie sollen wir sie denn sonst ansprechen. Ich kann ja nicht zu jedem `Hey Kleiner´ oder `du da´ sagen. Außerdem wäre das Skadi gegenüber nicht nett." argumentierte er, während er dem einzigen Weibchen im Wurf den Kopf kraulte. "Hab ich nicht recht, meine Süße!"

Derek konnte nur die Augen verdrehen. Stiles übertrieb es mal wieder wirklich! "Könntest du dich jetzt mal wieder um die Kleinen kümmern?" fragte er als Stiles schon wieder aufsprang und zum Küchentisch lief. "Ja, sofort, ich muss nur noch schnell etwas im Internet nachsehen." antwortete er und öffnete bereits seinen Laptop.

Und aus ein paar Minuten wurden natürlich wieder Stunden. Es war seit Weihnachten häufig so und jedes Mal, wenn Derek nachsehen wollte, was Stiles da so trieb, machte er schnell den Laptop zu, genauso wie dieses Mal. Das hatte doch ganz bestimmt etwas mit seinem Besuch bei Peter zu tun, dachte sich Derek. Ungewöhnliche Dinge, die ihm ein Unbehagen vermittelten, hatten immer mit Peter zu tun und er würde schon noch rausfinden, worum es dabei ging.

Doch jetzt würde er erstmal seinen Gefährten zu sich auf die Couch holen und mit ihm einen gemütlichen Abend verbringen, mehr oder weniger zu zweit. Denn wo sie saßen, da waren die Welpen nie weit.

Am nächsten Morgen war Stiles bereits verschwunden, als Derek aufwachte. Er fand nur einen Zettel auf dem Küchentisch und ein paar viel zu fitte Welpen vor. Stiles hatte ihm geschrieben, dass er etwas erledigen musste und dass es länger dauern könnte. Wenig begeistert machte Derek sich Frühstück und versuchte bei seinem Weg durch das Loft auf keinen der Welpen zu treten, die munter zwischen seinen Beinen herumtollten.

Der Tag verging. Derek verbrachte ihn damit, regelmäßig mit den Wölfen nach draußen zu gehen, um kein Malheur mehr auf dem Boden zu haben und ein wenig zu lesen, wenn sie ihn ließen. Als Stiles mittags immer noch nicht zurück war, schickte Derek ihm eine Nachricht. Doch er erhielt keine Antwort. Vielleicht war Stiles wieder zu vertieft in etwas und hatte seine Umwelt komplett vergessen, dachte Derek, überraschend wäre es nicht.

Gegen Nachmittag lag er entspannt auf dem Deckenlager, mit vier dösenden Welpen über seine Beine und Brust verteilt. Skadi, die kleine Wölfin hatte sich mit ihrem Kopf in seine Halsbeuge vergraben und schnaufte ihn an. Wodan und Hati, hatten sich über und zwischen seine Beine zusammen gekuschelt und Fenrir, der Kleinste im Wurf, lag auf seiner empfindlich gefüllten Blase. Auch Derek hatte die Zeit, in der die Kleinen schliefen, für ein kurzes Nickerchen genutzt. Es überraschte ihn, wie anstrengend die Welpen doch waren und wie sehr sie selbst ihn auspowerten.

Unwillen machte sich zwischen den Fellknäulen breit, als Derek sich unter ihnen hervor arbeitete. Ein Blick auf sein Handy verriet ihm, dass Stiles sich immer noch nicht gemeldet hatte und langsam machte sich Sorge in ihm breit. Kurz verschwand er ins Bad, nur um danach direkt Stiles anzurufen. Lange ließ er es klingeln, doch sein Gefährte nahm nicht ab.

Derek konnte nicht sagen, woran es lag, aber er wurde von Minute zu Minute unruhiger. Innerlich suchte er nach seiner Verbindung mit Stiles. Ein Schock durchfuhr ihn, als er sie erst nicht fand, doch sie war da, nur sehr schwach. Derek kannte das. Es war normal, wenn der Partner weiter entfernt war. Die Verbindung würde zwar nie abbrechen, aber sie war nur noch ein Schatten ihrer eigentlichen Intensität.

Er konnte spüren, dass Stiles ok war. Er hatte weder Angst noch Schmerzen, aber Derek gefiel es trotzdem nicht. Denn er spürte auch sonst keine Emotionen von seinem Gefährten. Stiles war jemand, der niemals ruhig war, solange er wach war. Es war also eigentlich nicht möglich, dass Derek nichts von ihm empfing und diese Erkenntnis beschleunigte seinen Herzschlag auf der Stelle. Stiles musste etwas passiert sein, da war er sich ganz sicher!

Angst raste augenblicklich durch seine Venen und machte auch die Welpen unruhig. Sie konnten riechen, dass ihr Alpha besorgt war und kuschelten sich fiepend ganz eng zusammen. Doch Derek hatte für die Welpen gerade keinen Kopf. Er musste Stiles finden!

Hektisch ging er jeden durch, der wissen könnte wo sein Gefährte war und rief zuerst bei Noah an. Er nahm bereits nach dem zweiten Klingeln ab, doch er hatte von Stiles heute auch noch nichts gehört. Genauso war es bei Lydia, Isaac und Melissa. Selbst Scott rief er an, auch wenn er wusste, dass er noch in L.A. war und fragte ihn, ob sich Stiles bei ihm gemeldet hatte. Aber auch Scott wusste nichts.

Derek wurde immer verzweifelter und auch das Winseln der Welpen wurde lauter. Inzwischen ging er auf und ab im Loft und überlegte fieberhaft, wo Stiles sein könnte. Eine Ahnung beschlich ihn, dass Peter vielleicht etwas wissen könnte, also wählte er seine Nummer.

"Was kann ich für dich tun, Neffe!" fragte Peter nach dem dritten Klingeln. "Wo ist Stiles?" raunte er ihn an. "Woher soll ich wissen, wo dein kleiner Gefährte ist? Hast du ihn etwas nicht an die Leine gelegt und er ist dir jetzt schon entschlüpft?" fragte Peter neckend. "Sag mir sofort wo er ist oder ich komme zu dir und reiß dir die Kehle raus!" brüllte Derek in den Hörer. Er hatte keine Geduld für Peters Spielchen.

"Ganz ruhig, mein Lieber!" kam es von diesem. "Ich hab deinen Kleinen heute noch nicht gesehen. Keine Ahnung wo er sich rumtreibt." Derek verlor die Geduld. Wenn Peter nicht wusste, wo Stiles war, wie sollte er ihn dann finden? "Natürlich weißt du es! Er war gestern erst bei dir und du hast ihm bestimmt wieder zu irgendeinem Mist angestiftet." "Zu deiner Enttäuschung, habe ich Stiles zu gar nichts angestiftet. Er hat mir bloß mit meinen Büchern geholfen und mich ein bisschen über dich als Kind ausgefragt, wozu ich ihm gerne Auskunft gegeben habe." antwortete Peter schadenfroh.

"Verarsch mich nicht Peter!" knurrte Derek. "Stiles ist seit Stunden verschwunden und meldet sich nicht und auch über unsere Verbindung kann ich ihn nicht spüren. Es ist, als wäre er nicht bei Bewusstsein!" "Ok, ok, jetzt komm mal runter! Was hat er als letztes zu dir gesagt?" Schnaubend versuchte Derek sich zu beruhigen. Liebend gerne würde er Peter gerade den Kopf abreißen, aber er war seine einzige Chance Stiles zu finden. "Er hat mir gar nichts gesagt. Heute Morgen lag nur ein Zettel auf dem Tisch, dass er für ein paar Stunden weg ist." erzählte er gezwungen ruhig.

"Und gestern Abend?" fragte Peter. "Nichts. Nachdem er von dir wieder kam, hat er nur wieder Stunden am Laptop verbracht und hat dann mit mir auf der Couch gelegen." "Und was hat er am Laptop gemacht?" Genervt knurrte Derek auf. "Das weiß ich nicht. Jedesmal wenn ich gucken will macht er das Ding zu. Das geht schon seit Weihnachten so!" "Seit Weihnachten." kam es überlegend von Peter. "Ja, dass hab ich doch gerade gesagt." motzte Derek gereizt.

Seine Nerven lagen blank. Er hatte wahnsinnige Angst um Stiles und Peter trieb ihn an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. "Was ist nun, weißt du etwas?" brüllte er wieder. "Vielleicht." kam es ruhig von Peter und er machte eine Pause. Derek wollte ihn schon wieder anbrüllen, als Peter weitersprach. "Es ist nur eine Vermutung, aber... Stiles war es wichtig, dass du wieder Freude an Weihnachten hast, trotz der wenigen Gründe dafür. Er hat alles dafür getan, damit du dich wohl fühlst. Außerdem ist ihm aufgefallen, dass du geknickt warst, als du das Foto von seinen Eltern mit ihm gesehen hast." "Ich war nicht geknickt!" wandte Derek ein.

"Unterbrich mich nicht!" forderte Peter. "Dann mach schneller!" motzte Derek zurück. "Du warst geknickt, keine Widerrede, meine Nase hat´s mir gesagt und als Stiles hier war, hat er mich über unsere Familie, dich und die Vergangenheit ausgefragt. Er fragte auch, ob wir früher viele Fotos gemacht hätten. Ich habe ihm gesagt, dass es massig davon gab, aber sie alle im Feuer verbrannt sind. Also, was wäre, wenn der aufopfernde Stiles dir eine besondere Freude mit einem alten Familienfoto machen wollte. Wie die Generation heute ist, erst mal im Internet danach gesucht, aber nichts gefunden hat und dann eventuell ins alte Haus gegangen ist?" beendete Peter seine Schlussfolgerung mit einer Frage.

"Und warum spüre ich dann nichts von ihm?" fragte Derek ungläubig. "Nun, ich will den Teufel nicht an die Wand malen. Aber das Haus ist einsturzgefährdet. Die Bretter sind nass und morsch und könnten unter der Last der Schneemassen der letzten Wochen sicherlich problemlos einstürzen." erläuterte er Derek. In Sekundenschnelle raste Adrenalin gepaart mit unbändiger Angst durch Derek. Sollte es wirklich so sein? Konnte Stiles diese Idee entwickelt haben? Wäre er wirklich so lebensmüde und würde sich dieser Gefahr aussetzten? Derek konnte diese Fragen nur mit einem riesen großen JA beantworten und war schneller im Treppenhaus als er gucken konnte. Auch wenn er nicht mit Sicherheit sagen konnte, ob Stiles wirklich dort war, musste er es überprüfen. Zu groß war die Angst, dass es so war und er würde sich niemals verzeihen können, wenn er nicht alles getan hatte um Stiles zu finden.

Auf dem Weg runter gab er Peter noch ein paar Anweisungen. "Komm hier her und pass auf die Welpen auf!" "Das ist jetzt nicht dein Ernst. Ich passe nicht auf diese Flohschleudern auf!" protestierte Peter. "Halt die Klappe und pass auf sie auf, ich muss Stiles suchen!" brüllte Derek. "Das kann ich nicht alleine!" wehrte sich Peter weiter, als Derek am Camaro ankam. "Dann hol dir Hilfe!" knurrte er in den Hörer, bevor er in den Wagen stieg und auflegte. Er musste so schnell wie möglich zu seinem Elternhaus.

Die Straßen waren voller Schnee und Eis, doch Derek achtete nicht darauf. Wie ein Wahnsinniger fuhr er viel zu schnell raus aus der Stadt Richtung Reservat. Bilder schoben sich in seinen Geist. Bilder von einem verletzten oder toten Stiles, der von Trümmerteilen des Hauses durchbohrt wurde. Roter Schnee, der ihn sanft einhüllte und in Derek stieg Panik auf. Die Ungewissheit machte ihn wahnsinnig und ließ ihn das Gaspedal noch weiter durchdrücken. Für ihn gab es nur noch einen Gedanken, er musste zu Stiles.

Seine Sinne waren aufs Äußerste gespannt und so nahm er auch ihre stetig stärker werdende Verbindung war. Je näher er dem Reservat kam, desto stärker konnte er Stiles spüren und er fühlte seine Vorahnung bestätigt. Stiles war hier und ganz bestimmt verletzt, es konnte gar nicht anders sein.

Schlitternd fuhr der Camaro über den Waldweg zum alten Hale-Haus und bereits aus einiger Entfernung konnte Derek sehen, dass das Haus wirklich eingestürzt war. Kalte unbändige Angst jagte durch seinen Körper und schaltete seinen Verstand aus. Nein, dass durfte nicht sein!

Er überließ sich ganz seinen Instinkten und sein Wolf leitete ihn. Wie ein besessener sprang er aus seinem Wagen, als er am Haus ankam und jagte auf das eingestürzte Haus zu. Es waren nur noch Trümmer davon übrig und nirgends konnte er Stiles sehen, aber er sah seinen Jeep. Nur wenige Meter hinter dem Trümmerhaufen stand er und war mit einer dicken Schneeschicht bedeckt. Angst, Trauer und Verzweiflung kämpften in Derek um die Oberhand und ein animalisches Brüllen verließ seine Kehle.

Schwer atmend rief er immer wieder "Stiles! Stiles!" und durchsuchte die Überreste seines Elternhauses. Er konnte nichts sehen, ihn nicht finden, aber er wusste, dass Stiles hier sein musste und sein Wolf leitete ihn. Brett für Brett arbeitete er sich vor, immer in der Angst, Stiles unter sich zu haben, wenn er einen Schritt machte.

Seine Hände waren schwarz und blutig. Er war verschwitzt und keuchte, aber er bemerkte es nicht. Er grub sich weiter durch die Trümmer. Er konnte ganz genau spüren, dass Stiles hier war, aber er konnte ihn nicht riechen oder hören und es peitschte seine Verzweiflung noch weiter an.

Irgendwann, es könnten Stunden, aber auch nur Minuten gewesen sein, Derek wusste es nicht, kam er im ehemaligen Wohnzimmer an. Hier lagen noch viel mehr Trümmer, denn hier waren das erste Obergeschoss und die Reste des Daches runtergekommen. Als er das sah, schien es ihm fast aussichtslos Stiles zu finden, doch er würde nicht aufgeben, niemals!

Weiter und weiter grub er sich durch morsche Bretter, alte Holzdielen, zerbrochene Fenster und kaputte Dachschindeln, bis er etwas sah. Ein Stück roten Stoff. Konnte das Stiles sein? Hatte er schon wieder diesen roten Hoodie an? Erleichterung, Freude, aber auch Ungewissheit und Angst breiteten sich in Derek aus. Er betete, dass es Stiles war und dass es ihm gut ginge, denn er wüsste nicht, was er sonst tun würde.

Wie Besessen riss er Trümmerteile hoch und schleuderte sie von sich, ohne auf sich selbst zu achten. Sein einziger Gedanke galt dem roten Stück Stoff und seiner Hoffnung, dass es Stiles sein könnte. Ungeduld und Angst trieben ihn an und immer schneller schleuderte er die Bruchstücke seines ehemaligen Heims von sich und legte frei, was sich darunter verbarg und dann sah er es. Ganz klar konnte er erkennen, dass es sich um einen Arm handelte, der in einem roten Pullover steckte. Blind vor Sorge warf er sich mit den Knien in den Schutt und grub weiter mit seinen bloßen Händen.

Angst erfüllte ihn, dass er zu spät gekommen war, als er den letzten Holzbalken wegräumte und Stiles eindeutig erkannte. Er lag friedlich auf dem Bauch vor ihm, bedeckt mit Dreck, Asche und Schnee und sah aus als wenn er schlafen würde. Dereks Augen wurden feucht. War er zu spät gekommen? Hektisch suchte er mit seinem Blick den Körper seines Gefährten nach Verletzungen ab, konnte aber auf den ersten Blick nichts erkennen. Aber warum wachte Stiles dann nicht auf?

Schnell räumte er noch ein wenig mehr Platz frei um Stiles vorsichtig auf den Rücken zu drehen und sofort viel sein Blick auf sein Gesicht. Seine Gesichtshälfte war blutüberströmt und eine dicke Wunde ragte an seiner Schläfe hervor. Außerdem war sein Hoodie blutverschmiert und zerrissen, er hatte sicherlich noch mehr Verletzungen. Warum hatte er das Blut nicht gerochen und warum trug Stiles keine Jacke, er war eiskalt? ging es Derek durch den Kopf.

Doch seine Fragen mussten warten. Benommen schüttelte er Stiles leicht und sprach ihn an, aber egal wie häufig er das tat, Stiles reagierte nicht. Erneute überfiel ihn unbändige Angst und panisch versuchte er einen Pulsschlag zu finden. Erst als er sich Zwang Durchzuatmen und ein wenig zur Ruhe kam, vernahm er einen leisen, aber stetigen Herzschlag von Stiles und eine unfassbare Erleichterung ergriff ihn. Stiles lebte noch!

Aber Derek wurde ihn diesem Moment klar, dass Eile geboten war, wenn es so bleiben sollte. Also nahm er Stiles so behutsam wie er konnte auf die Arme, trug ihn über die Überreste des Hale-Hauses und setzte ihn in den Camaro. Zügig rannte Derek auf die Fahrerseite, stieg ein und fuhr los. Während der Fahrt hatte er Stiles Herzschlag immer im Blick um mitzubekommen, falls sich irgendetwas ändern sollte.

Gleichzeitig rief er bei Noah an und teilte ihm mit, dass er seinen Sohn gefunden hatte. Aber auch, dass er verletzt war und Derek noch nichts zu seinem Zustand sagen konnte. Derek war auf dem Weg ins Krankenhaus, als der Sheriff ihn darauf hinwies, dass er vielleicht besser zu Deaton fahren sollte, da Stiles durch ihren Bund nun auch nicht mehr ganz menschlich wäre. Derek haderte mit sich. Deaton war gut, aber er war ein Tierarzt und Druide. Bestens ausgebildet für Tiere und Monster, aber Stiles war ein Mensch. Doch Noah beharrte auf seinem Wunsch und Derek gab nach und lenkte den Camaro zur Tierklinik. Vielleicht hatte der Sheriff recht, vielleicht war Stiles gar nicht mehr so menschlich, wie er dachte.

Als er dort ankam, stand Deaton schon vor der Tür und erwartete ihn. In Windeseile brachte Derek Stiles nach hinten in den Behandlungsraum und Deaton befreite ihn von seiner Kleidung. Was Derek dann sah, ließ seinen Atem stocken und nahm ihm seine Hoffnung. Stiles ganzer Oberkörper war blutig und übersät mit Wunden. Ebenso wie sein Rücken und seine Beine. Seine Haut wirkte eher blau als rosig, wie sonst. Derek stand unter Schock und die Angst Stiles doch noch zu verlieren wurde übermächtig.

Es bedurfte mehrerer Rufe von Deaton, bis Derek aus seiner Starre erwachte und den Druiden wieder wahrnahm. "Derek, beruhige dich! Es ist alles nicht so schlimm wie es aussieht! Stiles heilt bereits wieder. Durch eure Verbindung ist er nun viel widerstandsfähiger und wird es schaffen. Derek, Derek hörst du mich?" Es dauerte eine ganze Zeit, bis Deatons Worte zu ihm durchdrangen und selbst dann nickte er nur.

Seinen Gefährten so verletzt und blutverschmiert vor sich zu sehen und noch nicht einmal mitbekommen zu haben, dass ihm etwas zugestoßen war, konnte er kaum verkraften. Er hatte Stiles nicht beschützt und nun war er schwerverwundet. Eine gewaltige Schuld lastete schwer auf ihm, während er zusah, wie Deaton Stiles verarztete, ihm das Blut abwusch und ihn verband und sein Gefährte nicht ein Mal die Augen aufschlug.

Kurz bevor Deaton fertig war, kam auch der Sheriff in die Praxis gestürmt, aber auch ihm erklärte Deaton, dass es Stiles zwar schwer erwischt hatte, aber er bereits heilte und es überstehen würde. Stiles hatte eine ganze Menge tiefer Schnitte und Prellungen abbekommen und eine dicke Gehirnerschütterung, ebenso wie eine leichte Unterkühlung, war aber ansonsten unverletzt.

Derek stand abseits und sah in das sorgenzerfurchte Gesicht von Noah und das friedlich schlafende von Stiles. Er hatte das Gefühl, nicht das Recht zu haben, Stiles nah zu sein, denn er hatte ihn enttäuscht, er hatte ihn nicht beschützt.

Peter fragte sich ernsthaft, was er falsch gemacht hatte, dass er erst zur Welpennanny degradiert wurde und sich dann auch noch dieses ganze sentimentale Geflenne wieder antun durfte.

Als Derek ihn anrief und von ihm wissen wollte, wo Stiles war, wusste Peter schon, dass sich der Kleine wieder in Schwierigkeiten manövriert hatte. Irgendwie hatte er ja schon so ein komisches Gefühl gehabt, als Stiles bei ihm gewesen war, aber er hatte es ignoriert, immerhin war er ja nicht sein Gefährte. Allerdings war er natürlich so gnädig seinem Neffen zu helfen. Als zukünftiger Alpha sollte er sein Rudel wenigstens zusammen halten. Nicht das er vorhatte sich groß um alle zu kümmern, aber tot brachten sie ihm ja auch nichts.

Und dann hatte Derek doch wirklich die Frechheit besessen ihm die nervigen Flohschleudern aufzubürden, von denen im Stiles erzählt hatte. Wo kamen wir denn da hin, wenn Peter jetzt auch noch Welpenmami spielen würde. So viel er auch bereit war für den Status des Alpha zu opfern, aber das ging zu weit! Also rief er direkt Isaac an und bestellte ihn ins Loft. Sollte er sich doch um die Scheißer kümmern, selbst noch als Welpe sollte ihm das ja nicht schwer fallen. Allerdings ließ Peter es sich nicht nehmen sich das ganz anzusehen. Vielleicht ergab sich ja dabei eine Möglichkeit, wie er ein weiteres Stück von Isaacs Schale knacken konnte.

So traf Peter nur kurz nach Isaac im Loft ein und fand ihn auf dem Boden spielend umringt von vier Wolfswelpen. Er setzte sich hinter ihn auf die Couch und blieb so in Isaacs Nähe, bereit jede Gelegenheit zu nutzen. Eine ganze Zeitlang sah er sich das chaotische Treiben an und konnte irgendwann nicht umhin sich einzugestehen, dass Isaac mit den Fellmonstern ein wirklich süßes Bild abgab. Peter tat zwar sein Bestes, die Welpen immer wieder mit bösen Blicken zu erdolchen und gelegentlich auch anzuknurren, wenn sie an seinen Hosenbeinen spielten, aber die Wirkung die es haben sollte verpuffte komplett. Peter wusste nicht ob es an seiner dominanten Art oder vielleicht an der Reife lag, die er ausstrahlte, aber er konnte machen was er wollte, die Flohschleudern liebten ihn.

Immer wieder versuchten sie ihn zum Spielen zu animieren oder sich an ihn zu kuscheln. Es nervte Peter wahnsinnig, denn er konnte sie noch so oft von sich stoßen, sie kamen immer wieder. Am liebsten hätte er sie im Bad eingesperrt um endlich seine Ruhe zu haben, aber Isaacs Blick hielt in davon ab. So unverständlich es für Peter auch war, aber die Zuneigung, die die Welpen ihm entgegenbrachten, hatte wohl eine erneute Kerbe in Isaac Mauer geschlagen und so duldete er die Kleinen notgedrungen.

Stunden nachdem Peter eigentlich schon wieder in seinem Appartement sein wollte, wurde es dann laut im Treppenhaus und ein völlig fertiger Derek und ein sehr besorgter Sheriff, kamen mit einem verwundeten Stiles zurück. Schnell analysierte Peter die Gerüche und Stiles Herzschlag und wusste, der Junge hatte zwar einiges abbekommen, würde es aber überleben. Weshalb er bei dem ganzen Trara, der um ihn gemacht wurde, nur die Augen verdrehen konnte.

Es war fürchterlich! Derek gab sich mal wieder die Schuld an allem, der Sheriff, war überfordert wie immer, weil sein Sohn sich ständig in Gefahr brachte, Isaac zerfloss fast vor Mitgefühl, die Welpen winselten die ganze Zeit nach ihrer Mami und dann tauchte auch noch der Rest des Rudels auf und bezeugte sein Mitgefühl. Grausam, so eine Folter hatte er wirklich nicht verdient! Mehrfach überlegte er abzuhauen um sich diesen Mist nicht mehr antun zu müssen, aber wenn er dieses Rudel haben wollte, musste er wohl ebenfalls mitspielen und den besorgten Onkel spielen.

Es dauerte noch bis zum nächsten Tag, bis Stiles wieder seine Augen aufschlug und erst dann beruhigte sich auch Derek wieder. Schlimm genug, dass er vor lauter Sorge nichts mehr auf die Kette bekam. Noch so eine Sache von gebundenen Wölfen. Wenn sie einmal in der Spirale aus Sorgen und Verzweiflung gefangen waren und keine akute Gefahr drohte, waren sie zu nichts zu gebrauchen. Sie nahmen ihre erweiterte Umwelt nicht mehr war und waren dann nicht besser als Menschen. Das hatte man dann davon, dass man sich auf Gefühle einließ. Und wer war der Leidtragende? Peter natürlich!

In seinem Zustand schaffte es Derek natürlich nicht sich um die Welpen und Stiles zu kümmern und so musste er auch noch die Nacht im Loft verbringen. Das einzig Gute daran war gewesen, dass er sich zu Isaac hatte kuscheln können, unter dem Vorwand, dass die Flohschleudern dann besser schliefen, auch wenn er sie dafür ertragen musste.

Zumindest musste Peter das alles nicht sehr lange ertragen, denn bereits nach zwei Tagen, in denen alle ihn betüddelten und er mit einer Menge Welpen im Bett schmuste, war Stiles wieder wie neu. Durch den Bund und die Anwesenheit des Rudels war er schnell wieder vollständig geheilt und Peter durfte endlich wieder zu seinem eigenen Leben zurückkehren. Allerdings musste er Stiles insgeheim Respekt zollen. Peter hatte natürlich mit seiner Vermutung richtig gelegen und Stiles war auf der Suche nach Fotos ins Hale-Haus gegangen und der nervtötende Kerl hatte wirklich welche gefunden. Stolz präsentierte er, noch umsorgt im Bett liegend, seine beiden Schätze und löste eine erneute Welle der sentimentalen Liebesbekundungen aus.

Auch Peter hatte sich die Fotos angesehen und hatte sich selbst darauf wieder gefunden. Auf dem einen war seine Schwester Talia zu sehen, als sie in der Küche stand und etwas zubereitete, während ihr die kleine Cora etwas vom Tisch stibitzte und auf dem Anderen, war er selbst mit Derek, Lara und Cora, während sie im Garten grinsend in die Kamera strahlten. Die Fotos waren zwar an gekokelt und vergilbt, aber sie konnten noch wieder aufbereitet werden.

Unverhofft, trafen die Bilder auch in Peter auf Resonanz und ein längst begraben geglaubtes Gefühl von Sehnsucht ergriff ihn, dass er aber so schnell er konnte wieder abschüttelte. Doch, auch wenn es ihm nicht gefiel, es war nicht ganz unbemerkt geblieben. Denn Isaac und Stiles sahen ihn danach für seinen Geschmack viel zu lange an.

Das konnte er natürlich nicht auf sich sitzen lassen und verabschiedete sich mit einem Versprechen und einem anzüglichen Grinsen an Stiles, dass er noch etwas für ihn hatte, das er ihm morgen zukommen lassen würde. Es war zwar als reine Ablenkung gedacht, aber die Idee, die ihm vorschwebte, gefiel ihm und er würde es wahr machen.

Überrascht nahm Peter zur Kenntnis, dass auch Isaac sich gleichzeitig verabschiedete und ihm nach draußen folgte. Da kam ihm doch direkt noch eine Idee. Vielleicht sollte er sich die kleinen Flohschleudern die Tage mal ausleihen und Isaac zu sich einladen. Bei einem ausgiebigen Kuschelnachmittag auf dem Teppich, ergäbe sich ja vielleicht die Möglichkeit nicht nur die Welpen, sondern auch mal Isaac auf dem Schoß zu haben. Was eine gute Chance für ihn wäre, zu schauen, wie Isaac auf Trockenvögeln reagierte und ob er damit bei ihm etwas weiter kam.

Stiles war in Hochstimmung! Er hatte trotz seines nicht ganz leichten Unfalls Derek glücklich machen können mit den Fotos, ihm ging es schon wieder super, Dank seines nicht mehr ganz menschlichen Wesens, die Welpen hatte er bei Peter abgegeben, der sich erstaunlicherweise sogar richtig darüber gefreut hatte, er hatte Derek den Mist ausgeredet, dass er Schuld an allem war und endlich war Silvester! Es war also alles vorbereitet, für einen sehr romantisch heißen Abend zu zweit.

Stiles grinste. Er hatte sich schon genau überlegt was er heute gerne mit Derek tun würde. Er hatte den ganzen Tag kleine Snacks vorbereitet, von denen sie immer wieder mal naschen konnten und ansonsten wollte er den Abend nackt, in völliger Ekstase verbringen. Seit Tagen hatte er nicht mehr mit Derek geschlafen, weil entweder die Welpen ihnen im Weg standen oder Stiles Verletzungen und er war sich vollkommen bewusst, dass er ein hormongesteuerter junger Mann war und es heute unbedingt wieder brauchte. Außerdem waren Dereks ganze Markierungen weg und das gefiel ihm nicht. Wenn er es benennen müsste, würde er sagen, dass er sich nackt und schutzlos ohne sie fühlte und das wollte er ändern.

Gerade ging er noch einmal durch, ob er auch alles erledigt hatte, als es an der Tür zum Loft klopfte. Verwundert sah Stiles auf. Wer klopfte denn? Es kamen doch sonst auch immer alle einfach rein! Neugierig machte er sich auf den Weg und zog die Tür auf, als er vor sich einen jungen Mann in seinem Alter erblickte mit einem Namensschild, auf dem Charlie stand. Er hatte ein Paket in der Hand und lächelte Stiles verschmitzt an. "Hey, ich hab hier eine Lieferung für Stiles Stilinski von Peter Hale." sagte der Andere. Stiles zog die Augenbrauen hoch, dass konnte ja nichts Gutes bedeuten. "Ich bin Stiles." antwortete er. "Wo soll ich unterschreiben?" "Hier!" deutete der Bote auf sein Pad, dass er aus seiner Tasche zog. Flink unterschrieb Stiles und nahm ihm das Paket ab. "Ach und ich soll noch dabei sagen. `Viel Spaß heute Nacht und lasst keine Ecke aus!´" gab er seine aufgetragene Botschaft weiter. "Weißt du was das heißt?" fragte der Bote interessiert.

Oh und wie Stiles wusste was das hieß und es ließ ihm die Schamesröte ins Gesicht steigen. Dieser verdammte Peter! Verlegen winkte Stiles ab. "Nein, nicht wirklich. Aber Peter spricht gerne mal in kryptischen Sätzen." wiegelte er schnell ab und verabschiedete sich. Skeptisch sah der junge Mann ihn an, beließ es aber dabei und drehte sich zum gehen, als er prompt in Derek stolperte. Mit Dereks breiter Brust vor dem Gesicht, entschuldigte er sich peinlich berührt und ging schnell die Treppen runter. Bei dem Gesichtsausdruck konnte man ja nur flüchten!

"Was wollte der?" fragte Derek sogleich. "Er hat ein Paket von Peter gebracht." erklärte Stiles und machte Derek auf das Paket in seiner Hand aufmerksam. Ein genervtes Brummen war alles was Derek noch darauf erwiderte. Es konnte nichts Gutes sein, wenn es von Peter kam. Aber Stiles wollte dennoch wissen, was Peter ihnen geschickt hatte und machte sich mit dem Paket auf der Couch breit.

Ungläubig musste er lachen, als er den Inhalt des Pakets in Augenschein nahm und lockte so auch Derek an. Peter hatte ihnen eine gut ausgesuchte Auswahl an Sexspielzeug geschickt. Stiles konnte Analplugs sehen, Gleitgel, Massageöl und bei genauerer Betrachtung sah er auch zwei Analvibratoren und etwas, dass er nicht benennen konnte, aber das aussah wie ein dicker Aal und das man definitiv zu zweit benutzte.

Seine Ohren färbten sich knallrot, bei der Vorstellung diese Dinge zu benutzen und neugierig sah er zu Derek hoch. Er wollte zu gerne wissen, was er von ihrem `Geschenk´ hielt. Doch Derek war einfach nur sprachlos. Mit großen Augen und ungläubigen Blick starrte er in das Paket. Es dauerte ganze zwei Minuten bis er sich wieder bewegte und extrem verstimmt das Gesicht verzog. "Den Scheiß kann er direkt wieder haben!" knurrte er und wendete sich ab.

Derek war also überhaupt nicht begeistert von den Spielsachen, aber Stiles war sich nicht sicher, ob er Dereks Meinung war. Vielleicht würde er die Sachen noch nicht sofort zurückgeben, denn das ein oder andere hatte bereits sein Interesse geweckt. Zügig stellte er dennoch die Kiste erstmal an die Seite und läutete den gemütlichen Teil des Abends ein.

Eine Stunde später hatten sie gegessen und Stiles hatte gerade ihre Teller in die Küche geräumt. Beim Essen hatte er sich alle Mühe geben so verführerisch wie möglich seine Snacks zu verspeisen und Derek dabei tief in die Augen gesehen. Stiles wollte keine Sekunde des Abends vergeuden. Er war heiß und das schon seit Stunden. Ein Augenaufschlag hier, ein laszives über die Lippen lecken da und er hatte gemerkt, wie es seinen Gefährten nicht kalt ließ.

Ganz bewusst, rollte er beim Gehen ein klein wenig seine Hüften und war nicht überrascht, als er kurz darauf spürte, wie sich Derek verlangend von hinten an ihn drängte. Er spürte den schon halb erigierten Schwanz seines Gefährten an seinem Hintern und konnte ein kleines Aufstöhnen nicht verhindern. Genau darauf hatte er sich gefreut.

Ohne Zeit zu verschwenden, wanderten Dereks Hände zu Stiles Vorderseite und seine Lippen senkten sich in seinen Nacken. Kleine Küsse und zarte Bisse verteilte er dort, während eine Hand über Stiles Bauch nach oben zur Brust strich und die andere bereits ihren Weg zu Stiles Mitte suchte. Oh ja, genau so wollte er es haben, dachte Stiles, schnell und intensiv. Alles andere konnten sie später noch nachholen. Jetzt war sein Druck einfach viel zu groß und sein Körper schrie nach Erleichterung.

Verlangend saugte sich Derek an seinem Nacken fest und rieb wie zufällig über Stiles eingeschlossenen Schwanz. Heiß lief es Stiles den Rücken runter und zog sich in seiner Mitte zusammen. Das war gut, aber er braucht mehr, viel mehr! Aufreizend rieb er seinen Arsch an Dereks Schwanz und wurde mit einem Knurren belohnt. Fest presste Derek ihn an sich. Seine Hand strich über Stiles Brust, suchte seine Brustwarze und fing an sie durch den Stoff zu zwirbeln. Überrascht keuchte Stiles auf. Ein Kribbeln breitet sich in ihm aus und ließ die Anspannung, die sich schon den ganzen Tag aufbaute weiter steigen.

Fester rieb er sich an Derek, doch dieser begnügte sich mit seiner Arbeit an Stiles Nacken und Brustwarze und strich nur langsam mit seiner anderen Hand Stiles Hüfte entlang. Frustriert stöhnte Stiles auf. "Mehr, ich brauche mehr, Derek!" flehte Stiles ungeduldig. Sein Schwanz war inzwischen vollständig hart und er wollte einfach nur gefickt werden.

Doch Derek erhörte ihn nicht und machte weiter in seinem Tun. Er wechselte nur von der einen zur anderen Brustwarze und fing an Stiles fester zu beißen. Immer wieder entkamen Stiles keuchende Laut, aber es war ihm einfach nicht genug. Er brauchte jetzt etwas anderes. "Scheiße, Derek, fick mich endlich!" rief er aus, versuchte verzweifelt mehr Reibung aufzubauen und ließ seine Hand bereits zu seinem Schwanz wandern, um sich selbst etwas zu helfen. Dabei strich er ganz leicht über Dereks Hand, was diesen sofort aufmerken ließ. In Sekundenschnelle löste er sich von Stiles, drehte ihn um und pinnte ihn mit den Händen an den Schultern an den Pfeiler hinter ihm. Drohend stand er über ihm und knurrte ihn mit glühenden Augen an.

"Wage es ja nicht dich selbst zu berühren! Nur ich bestimme wann dein Schwanz Aufmerksamkeit verdient!" raunte er Stiles an und Dereks Worte schickten einen heftigen Stromstoß direkt in Stiles Schwanz und ließen ihn aufstöhnen. Er liebte es, wenn Derek gelegentlich den Dominanten raushängen ließ, es turnte ihn richtig an.

Ergeben hob Stiles die Hände an den Seiten und machte Derek damit klar, dass er seiner Anweisung folgen würde. Zufrieden schnaubte Derek und nahm seine Hände von Stiles Schultern. Eine vergrub er in Stiles Haaren und zog ihn zu einem Kuss zu sich, dass ihm Hören und Sehen verging und die andere platzierte er auf Stiles Arsch und zog ihn fest an sich. Dereks Zunge kämpfte mit seiner und rang sie nieder, lockte sie immer wieder um sie erneut zu besiegen. Stromstöße löste ihr Zungengefecht aus, die alle geradewegs in Stiles Mitte gingen und ihn den Kuss stöhnen ließen.

Fest knetete Dereks Hand seinen Hintern und rieb sich langsam an Stiles. Langsam und quälend brachte er ihre verhüllten Erektionen zusammen und ließ sie immer wieder auf keuchen. Die süße Pein reizte Stiles Nervenbahnen und ließ ihn nach mehr betteln. Die Passivität nicht mehr aushaltend, hob nun auch Stiles seine Hände und vergrub sie in Dereks Haaren. Eine machte sich direkt auf den Weg seinen starken Rücken entlang und glitt sofort unter Dereks Shirt.

Ein Knurren entwich erneut Dereks Kehle, aber diese Mal vor Erregung. Stiles Hände auf seinem Körper turnten ihn noch mehr an und ließen ihn den Kuss noch intensivieren. Hart und verlangend küsste Derek ihn und drängte ihn nun wieder fest an den Pfeiler in seinem Rücken. Stiles fühlte sich wie Wachs in den Händen des Werwolfs.

Derek löste sich von Stiles Lippen und knabberte sich einen Weg sein Kinn und denn Hals entlang, als der Hautkontakt wohl auch ihm zu wenig wurde. Abrupt ließ er von Stiles ab, griff mit seinen Händen unter Stiles Pulli und zog ihm ihn aus. Im gleichen Zuge entledigte auch er sich seines Shirt, bevor er seine Tätigkeit an Stiles Schlüsselbeinen wieder auf nahm.

Genüsslich leckte und biss er sich über Stiles Brust, den Bauch entlang zu seinen Leisten. Kurz über dem Knopf verharrte er und ließ dem Bereich über Stiles Hose besondere Aufmerksamkeit zukommen. Stiles hatte währenddessen seine Hände in Dereks Haaren vergraben und lehnte schwer atmend an dem Pfeiler. Er wollte Derek drängen weiter zu gehen, er hielt es kaum noch aus, aber er wusste, er durfte nicht. Dieses Mal würde Derek den Ton angeben und er liebte es Stiles zu quälen.

Freudig nahm er war, als Derek endlich seinen Knopf öffnete um ein Stück mehr seiner Leisten mit seinen Zähnen zu malträtieren. Die Anspannung in ihm wuchs. Gleich war es so weit, gleich würde Derek ihm Erlösung verschaffen. Doch frustriert musste Stiles feststellen, dass nichts der gleichen geschah, sondern dass sein Gefährte wieder nach oben kam und ihn in einen leidenschaftlichen Kuss verwickelte.

Stiles wusste nicht, ob er enttäuscht sein sollte oder begeistert. Auf der einen Seite, war da immer noch sein harter und inzwischen tropfender Schwanz der schmerzhaft nach Aufmerksamkeit schrie, aber auf der anderen Seite, bekam er diesen unglaublichen Kuss. Es war, als würde Derek all seine Leidenschaft und Erregung in den Kuss legen. Es ließ ihn stöhnen und vernebelte Stiles die Sinne.

Benommen registrierte er, dass Derek den Kuss unterbrach und ihm etwas ins Ohr raunte. "Dreh dich um!" Dereks Stimme war nicht mehr als ein raues Flüstern und ging Stiles durch Mark und Bein. Gehorsam drehte er sich mit dem Gesicht zum Pfeiler, als Derek sich wieder dicht hinter ihn drängte. Stiles konnte wieder seinen harten Schwanz an seinem Arsch fühlen und die Erregung in ihm stieg weiter. Derek hatte begonnen wieder an Stiles Hals zu saugen und er stöhnte halb schmerzhaft, halb erregt auf. Derek markierte ihn erneut und es geilte Stiles weiter auf.

Doch dieses Mal waren Dereks Hände zielstrebiger unterwegs und eine schob sich plötzlich mit Leichtigkeit in Stiles Boxershort und fing an seinen Schwanz zu pumpen. Überwältigt von Dereks Initiative schrie Stiles auf. Genau das war es, was er wollte und er genoss jede von Dereks Bewegungen. Inzwischen hatte er Stiles Erektion befreit und wie gebannt starrte er sie an. Er konnte seinen Blick nicht abwenden. Es war viel zu geil zu sehen, wie Dereks Hand ihn wichste und dabei immer wieder seine Vorhaut über die Eichel schob und zurück. Als Derek dann mit seinem Daumen über Stiles Eichel strich und seine Lusttropfen verteilte, musste er kurz die Augen schließen. Die Intensität der Gefühle war einfach zu stark.

Weiter und weiter pumpte Derek Stiles Schwanz und brachte ihn kontinuierlich zum Keuchen. Stiles merkte, wie sich der Druck immer weiter in ihm aufbaute und er wusste nicht, wie lange er das noch durchhalten würde. Doch bevor er Derek warnen konnte, spürte er auch schon seine andere Hand, die ihm die Hose samt Boxershorts vom Hintern schob und feucht und kühl seine Spalte entlangfuhr. Stiles hatte keine Ahnung, woher Derek gerade das Gleitgel gezaubert hatte, aber es war ihm auch egal. Die Gefühle von Dereks pumpender Hand und einem Finger, der genüsslich Runden um seinen Eingang zog, waren gerade viel wichtiger.

Stiles wusste nicht, wohin er seine Aufmerksamkeit lenken sollte, denn beide Hände bereiteten ihm gerade sündige Freuden. Doch als Derek mit sanftem Druck in ihn eindrang, war Stiles Entscheidung gefallen. Gierig schob er sich dem Finger entgegen, wollte mehr, wollte es schneller, denn er wusste ganz genau, was ihn danach erwartete.

Das Kribbeln in seinem Unterleib nahm immer mehr zu und wurde unerträglich. Dereks Hand an seinem Schwanz hatte inzwischen ihre Tätigkeit verlangsamt und strich nun aufreizend langsam auf und ab, während sich nun zwei Finger in ihm befanden, die ihn tastend weiteten. Begierig wartete Stiles auf den dritten und dieses Mal wurde er nicht lange hingehalten. Ein leichtes Ziehen breitete sich wie immer beim dritten Finger in ihm aus, aber es verging schnell, fiel zu erregt war er.

Ein leichter Schrei entkam Stiles, als Derek das erste Mal seine Prostata streifte und er es als Zeichen nahm, dass Stiles so weit war. Bis aufs Äußerste erregt, wartete Stiles darauf, dass Derek ihm seine Finger entzog und seinen harten Schwanz endlich in ihn schob, doch nichts dergleichen geschah. Stattdessen merkte Stiles, wie Derek ihn fester packte und seine Finger sich in ihm immer schneller bewegten und immer tiefer stießen.

Sterne tanzten vor Stiles Augen, als Derek so immer wieder seine Welt zum explodieren brachte. Schweiß rann ihm nach Sekunden über den ganzen Körper und seine Erektion tropfte nur noch. Derek fickte ihn hart mit seinen Fingern und Stiles konnte nur noch Stöhnen und Schreien. Immer schneller zog sich alles in ihm zusammen und er wusste, dass er gleich kommen würde, aber so wollte er es nicht. Nein, er wollte Dereks Schwanz.

Unter Aufbietung all seiner noch verbleibenden Konzentration suchte er Dereks Aufmerksamkeit. "Nein, Derek, bitte nicht. Nicht so! Bitte, ich will...ich...bitte steck mir deinen Schwanz rein und fick mich richtig. Derek...bitte!" flehte er und versuchte krampfhaft nicht zu kommen.

Abrupt hielten die Finger in ihrer Bewegung inne. "Ganz wie du willst!" spürte er Dereks Stimme mehr als das er sie hörte. Sie war nur noch ein Knurren und Stiles wusste, ohne hinzusehen, dass Dereks Gesicht sich verwandelt hatte. Rückartig wurden die Finger aus ihm gezogen und Stiles nutzte den Moment um aus seiner Hose zu steigen, bis Derek sich hart an ihn presste und Stiles damit an den nackten Pfeiler drängte.

Ohne weitere Vorbereitung setzte Derek seine Spitze an Stiles Eingang an und drang in ihn ein. Ein tiefes Grollen begleitete sein Tun und auch Stiles musste tief Aufstöhnen. Bis zum Anschlag versenkte Derek sich und hob damit Stiles fast ein Stück hoch. Das Gefühl vollkommen ausgefüllt zu sein überrollte Stiles und er wollte kurz Durchatmen um seine Erregung wieder etwas unter Kontrolle zu bringen, doch diese Gelegenheit bot Derek ihm nicht. Ohne Abzuwarten zog er sich fast komplett aus Stiles zurück, nur um sich dann wieder tief in ihm zu versenken.

Sofort setzte er einen schnellen Rhythmus an und fickte Stiles hart. Ihm war nichts anderes möglich, als sich am Pfeiler festzuhalten, während Derek sich immer wieder in ihn rammte. Stiles explodierten die Sinne. Derek fickte ihn so gekonnt, dass er immer wieder schreien musste und nicht mehr wusste, ob es Lust oder Schmerz war, den er empfand. Kurz bevor er glaubte, gleich in heftigen Schüben zu kommen, stockte Derek in seiner Bewegung. Er legte eine Hand in Stiles Kniekehle und zog eins seiner Beine hoch.

Sofort setzte Derek seinen schnellen Rhythmus wieder fort und Stiles schrie direkt auf. Durch die neue Position konnte sich Derek noch tiefer in ihm versenken und fickte Stiles ohne Erbarmen. Völlig in seiner Ekstase gefangen, fühlte Stiles nur noch. Fest krallte er sich an den Beton, während Derek in hart und tief rannahm und ihm ging nur ein Gedanke durch den Kopf. Derek fickt mich hart gegen den Pfeiler und ich finde es geil! Kurz schoss Verwunderung über sich selbst durch Stiles, doch sie wurde sofort wieder von der Lust hinweg gespült.

Das Einzige was Stiles in den nächsten Momenten noch wahrnahm waren ihre beiden verschwitzten Körper, wie sie auf den Höhen der Ekstase trieben und ihr Stöhnen, dass das Loft erfüllte. Bis Stiles spürte, dass der Druck nun unerträglich wurde, sich alles ihn ihm zusammen zog und er hart und schubweise kam und gegen den Pfeiler abspritzte. Derek rammte sich noch einige Male in Stiles, bis auch er mit einem animalischen Schrei kam und Stiles auf den Wellen des Orgasmus folgte.

Es dauerte lange, bis beide wieder einigermaßen zu Atem kamen und Stiles war froh, dass Derek ihn weiterhin hielt. Ansonsten wäre er zusammengebrochen, denn seine Beine schienen keine Knochen mehr zu haben. Derek hatte seine Stirn an Stiles Rücken gelehnt und so ungewöhnlich ihre Position auch wahr, Stiles genoss sie. Glücklich trieb er im Nebel der Befriedigung und genoss es Derek nahe zu sein.

Irgendwann lösten sie sich dann von einander. Stiles drehte sich um und wurde immer noch von Dereks starken Armen gehalten. Er sah ihm in sein wieder zurück verwandeltes Gesicht und nahm es in seine Hände. Strahlend sah er ihn an und küsste ihn liebevoll und zärtlich. "Danke, das war absolut geil!" und auch auf Dereks Gesicht erschien ein mehr als nur befriedigtes Lächeln.

Bis zum nächsten Mittag, trieben sie es noch drei Mal. Einmal war es der Küchentisch, nachdem sie sich ein wenig mit Snacks gestärkt hatten, ein anderes Mal der Teppich vor der Couch und zu letzt die Treppe auf ihrem Weg ins Schlafzimmer, das fiel zu weit entfernt war. Danach mussten sie sich leider wieder bekleiden, denn kurz drauf standen Peter und Isaac schon im Loft mit den Welpen, die sie zurückbrachten und auch Scott hatte angekündigt, dass er und Allison in Kürze wieder da wären und gerne die Welpen kennenlernen würden.

Doch Stiles und Derek waren nicht böse, denn nun hatten sie einen guten Teil des Lofts markiert und den Rest würden sie auch noch nachholen.


Und wie gefiel es euch? Was war eure Lieblingsstelle? Wer wollte wieder Peter umbringen? Hast euch die Lemon-Szene so gefallen oder war sie zu kurz?

Ich hoffe euch hat der Wechsel der Erzählerperspektive nicht gestört! Ich wollte einfach alle nochmal zu Wort kommen lassen. ^^

Ich würde mich über eine Rückmeldung von euch wahnsinnig freuen und verabschiede mich bis zur nächsten Story!

Liebe Grüße

Zira