"Wie gesagt, sie unterstützt ihn nicht wirklich. Seine Ziele - ja, aber nicht ihn." Neville sah nervös aus. "Ich meine, vielleicht würde Oma uns helfen."

Er schluckte und sah uns alle an. "Also", begann Luna nach ein paar Sekunden. "Ich finde, das ist eine gute Idee. Wenn sie uns helfen könnte... Was meint ihr?"

Damit sah sie Ginny und mich fragend an. Die rothaarige schaute zu mir und sah mich abwartend an. Ich sollte anfangen.

"Ähm... Also die Idee ist gut. Nur, wie willst du deine Oma erreichen?", fragte ich zögerlich.

Neville zuckte mit seinen Schultern. "Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung."

"Gut! Wir nämlich auch nicht!", zischte Ginny angespannt. Wieso war sie jetzt so angespannt?

"Hey, Ginny, was ist denn los?", fragte Luna beunruhigt. "Ach nichts ist los! Wir sitzen ja nur in Askaban! Aber es ist alles in Ordnung!", fauchte sie.

Ginny hatte Temperament. "Wir doch auch. Und wir finden einen Weg heraus!", erwiderte Neville beruhigend. "Mein ihr?", fragte sie leise.

Wir nickten. Dann sank sie auf ihre Pritsche und vergrub ihr Gesicht in ihren Händen. "Es ist nur, ich, wir sind von allen verraten worden. Mum..." Sie schluchzte.

"Dad, Ron, Percy, Bill, Charlie, Hermine. Alle! Es ist als hätte ich keine Eltern mehr." Ich verstand sie nur zu gut. Nur, dass meine tot waren und ihre noch nicht - was nicht half.