„Es geht ihm gut."

„Ich will nur sicher gehen", sagte Jennifer und testete die Reflexe ihres Sohnes. „Er ist ein paar Wochen zu früh auf die Welt gekommen. Da muss man vorsichtig zu sein."
Guide seufzte als er das hörte und gab sich geschlagen. „Wenn es dich beruhigt."
„Das tut es. Kannst du vielleicht Beckett herrufen? Ich würde ihn gerne noch sprechen." Guide stand neben Jennifer die ihren Sohn auf dem Bett liegen hatte und weiterhin nach allem wichtigen sah. „Natürlich." Er legte seine Hand auf ihren Rücken, und trat dann nach etlichen Stunden, das erste Mal aus dem Zimmer. Er brauchte auch nicht lange bis er Beckett fand. Immerhin waren sie in der Krankenstation und der Arzt hatte schon den nächsten Patienten bei sich stehen. Überrascht war Guide als er Ayesha bei dem Mann stehen sah. Ihre Augen waren gerötet und sehr klein. Becket reichte ihr gerade eine Pillendose. „Nimm gleich Zwei ein und dann legst du dich hin. Und Ayesha… Alles wird gut. Okay?"
„Danke. Dr. Beckett." Ayesha merkte auf als sie jemanden an der Türe stehen sah. Sofort sah Beckett auf. „Oh Guide! Und wie geht es den beiden?"
„Jennifer will dich sehen. Beiden geht es gut." Guide sah noch Ayesha an, ehe er sich umdrehte und wieder ging. Carson sah von ihm zurück zu der Frau und legte eine Hand auf ihre Schulter. „Erhol dich jetzt erst einmal."

„Danke." Ayesha beobachtete wie Carson ging und sah dann noch einmal auf die Pillen die sie zur Beruhigung bekommen hatte. Sie hatte eine Entscheidung getroffen. Eine die ihr Herz zusammen drückte. Ember hatte ihr Vertrauen missbraucht. Er würde es wieder tun auch wenn er glaubte es nicht Böse zu meinen. Vertrauen war etwas… Etwas Zerbrechliches.

„Na wie geht es meinen beiden Patienten? Jennifer du solltest dich ausruhen", tadelte Beckett sie und kam zu ihr gelaufen. „Aber du siehst Fit aus", gab er zu. „Diese Gabe die Wraiths haben, ist immer wieder bemerkenswert. Aber ich muss dir sagen, wenn dein Körper nicht daran gewöhnt gewesen wäre, hätte der Überschuss an Hormone dich getötet."

„Das stimmt." Jennifer trat etwas bei Seite als Beckett sich das Baby ansah. „Er schläft immer noch? Hat er schon gegessen?"

„Ja ich habe ihn vor einer Stunde gestillt. Er war sehr Hungrig. Hat er… Hat er schon in die Windeln gemacht? Nach der Geburt?"

„Ja, das hat er. Sehr kräftig sogar. Aber mir scheint euch beiden geht es gut. Ich habe in die Schrank dort Ersatzkleider für ihn und frische Windeln."
„Die habe ich schon entdeckt. Danke dafür." Jennifer trug noch ihr Krankenhaushemd und wollte nach dem Besuch von Beckett Duschen und sich umziehen. „War etwas Auffälliges? Bei ihm?"

„Der Kleine ist stark und gesund Jennifer. Seine Reflexe sind alle da, genauso wie es sein sollte. Er braucht viel Schlaf und Ruhe und dir empfehle ich das auch."

„Es geht mir gut." Jennifer hob das Baby wieder auf ihre Arme und blickte zu ihm runter. „Und wenn es ihm gut geht würde ich mit Kit und Guide in mein Zimmer gehen."

„Kit? Er hat schon einen Namen? Also heißt er Kit Keller?"

„Fürs erste" sagte Guide und blickte den Arzt an. „Wir werden bald auf mein Hive zurückgehen. Wenn also nichts mehr ist…"

„Sicher! Aber im Moment sind ja noch alle ohne hin hier. Das Treffen läuft etwas Holprig weiter."

„Was meinst du?" fragte Jennifer sofort nach. „Wird das Virus nicht angenommen?"
„Doch, die Labore laufen hier gerade auf Hochbetrieb um einiges von den Wirkstoffen an die neue Allianz ausgeben zu können sobald diese aufbrechen aber… Es wurden andere Themen angesprochen, die… Nicht so gut ankamen."

Jennifer konnte sehen wie Guide seine Hände zu Fäusten ballte und blickte ihm daraufhin in die Augen. „Wenn du möchtest kannst du dort hingehen", schlug sie Guide vor. „Kit und ich kommen schon zurecht."

Guide schüttelte sofort seinen Kopf und sah wieder Beckett an. „Es wird sich zeigen, was dort rauskommt. Wir kommen hier soweit klar."

„Natürlich. Jennifer, wenn du noch Probleme hast sag mir Bescheid."

„Danke." Als Carson ging schaute Jennifer Guide wieder an und kam mit Kit im Arm auf ihn zu. „Guide du hast viel Erfahrung, du wirst bestimmt dort gebraucht. Ich bin hier sicher."
Er wollte sie nicht aus den Augen lassen. Nicht so bald. „Ich nehme Kit", sagte Guide. „Und du wirst dich Duschen und umziehen."

„Ich muss erst meine Sachen holen." Jennifer seufzte leicht und sah auf ihren Sohn runter. Sie musste auch etwas essen. Hungrig war sie zugegeben schon.

„Geh Duschen", sagte Guide. „Ich kümmere mich um alles."
Jennifer reichte ihm den Jungen vorsichtig und küsste dann die Stirn des Babys. „Okay", flüsterte sie und sah Guide an. Er war wirklich wieder zurück. Der Mann den sie lieben gelernt hatte.

Es konnte nicht angespannter sein. Rodney sah von einem zum anderen und beobachtete die kritische Situation. Eben hatte Woolsey den Anwesenden Gästen mitgeteilt, mögliche Lösungen ihrer Weiblichen Unterbesetzung zu haben. Genau genommen gab es zwei Möglichkeiten aber die letztere hatte er noch nicht angesprochen. Er selbst war Nervös. Er wollte nach Jennifer sehen und er wollte hier schnell fertig werden. Aber schnell würde das hier nicht sein. Weir war ebenso anwesend, aber sie war schlapp. Deshalb übernahm Woolsey nun das meiste zu klären. Die Königinnen waren angespannt. Er konnte es fühlen, aber er hielt sich sehr zurück.

Quest war es die als erste das Wort ergriff und dieses Thema hinterfragte. „Ihr sagt, auf der Erde, leben Wraiths?"

„Wie viele es genau sind wissen wir nicht", gab Woolsey zu. „Sie halten sich sehr bedeckt und durchleben ihre eigene Evolution aber… Ja. Kurz gefasst es gibt sie."
„Sie sind anders", sagte Sheppard nun und presste kurz seine Lippen zusammen. Teyla nahm es um die Lage besser zu erklären. „Diese Wraiths wurden geschaffen, so wie einst die ersten Mütter", sagte sie weiter. „Die weiblichen Wraiths sehen aus wie ihr es tut. Die Männlichen aber, sehen Menschlich aus. Alle beide aber Nähren sich auf die gleiche Weise wie ihr. Diese anderen Wraiths wurden von einer Antikerin geschaffen, um die Menschen vor einer anderen Bedrohung zu beschützen, sobald sie alle selbst aufgestiegen wären." Teyla wusste nicht in wie weit sie mehr zu alledem sagen durfte, aber sie wollte die ganze Wahrheit sagen, damit es keine Missverständnisse geben würde. „Dass die Antiker so etwas gemacht haben und dass es Wraiths auf der Erde gab wussten wir bis vor ein paar Jahren noch nicht", erzählte sie. „Wir, Colonel Sheppards Team wurden vor drei Jahren auf die Erde berufen um dort spezielle Mordfälle nachzugehen. Es sind Leichen aufgetaucht die… Wenn man es wusste sah man, dass man sich an diesen Menschen genährt hatte. Wir gingen dem ganzen auf der Erde nach und trafen dort auf eine Frau, Rebecca. Sie war dem ganzen auch schon auf die Spur gekommen und wusste, dass etwas nicht stimmte. Also weihten wir sie ein. Sie erzählte von zwei verschiedenen Gruppen. Die Ninlil und die Liliths. Die eine Gruppe verschrieb sich dem Schutz der Menschen, die anderen verfolgten ihre eigenen Ziele um einen Weg zurück zu ihren Verwandten zu finden. Zurück zu euch." Teyla presste ihre Lippen zusammen. „Diese Meinungsverschiedenheit ist entstanden weil die Wissenschaftlerin Lilith, die Antikerin die sie geschaffen hat, sie mit einer Aufgabe zurückließ die wiederum auf zwei Weisen Interpretiert wurde. Diese Wraiths lebten seit je her im Untergrund. Sie zeigten sich nicht und gingen sehr vorsichtig vor. Ihre Anzahl konnten sie aber nicht so Rapide steigern, weil die Männlichen Wraiths nicht dazu in der Lage waren sich mit den Menschen zu kreuzen. Nur die Frauen waren dazu in der Lage. Aber die Antikerin Lilith forschte auch wie viele andere, daran. Diese Situation zu ändern. Wenn Wraiths sich von Menschen nähren, würde das nie lange gut gehen. Deshalb wartete sie auf die Evolution. Es stellte sich raus, dass Rebecca, die zwar Menschlich aussah, eine Ninlil war. Als Kind wurden ihre Eltern umgebracht von Liliths. Sie vergaß ihre Herkunft und wuchs nur mit diesen alten Geschichten auf, die ihr ganzes Leben bestimmten. Als sie sich dann das erste Mal nähren musste, tat sie es nicht an einem Menschen, sondern an einem Tier. Und sie lebte."

„Das ist unmöglich, wir können uns nicht an Tieren nähren, es sättigt nicht!" sagte eine der Königinnen sofort, aber Teyla blieb geduldig.

„Das stimmt. Rebecca aber konnte es. Sie ist das Gen auf das Lilith gewartet hatte. Darauf hatte sie es angelegt. Rebecca ist der Evolution erledigen. Das erste Glied für einen Neuanfang. Nach einem schweren Kampf zwischen Ninlil und Liliths, gingen die Ninlil als Sieger hervor. Es waren nicht viele die wir sahen aber wir gehen davon aus, dass es mehr von ihnen gibt. Genau genommen… Wir wissen, dass sie hier herwollen."

„Ohne diese Wraith wären wir heute nicht hier", sagte Woolsey nun. „Einer dieser Wraiths brachte diesen Ball ins Rollen, als er eine Kette an eine Kathrin gab. Kathrin war die Tochter eines Forschers der unser Erdenstargate gefunden hatte. Es lag vergraben tief in der Wüste und wurde in Vergessenheit geraten. Dieses Mädchen, verbrachte danach ihr ganzes Leben damit, die Fundstücke ihres Vaters zu studieren und Dr. Daniel Jackson schaffte es die letzten Puzzlestücke zusammen zu führen. Und durch ihn begannen wir die Welten zu bereisen und fanden viele Jahre später Atlantis."
„Wir haben Brüder und Schwester die auf der Erde verweilen, seit Jahrtausenden und ihr berichtet uns heute davon?" fragte Quest genauer nach. „Ihr wusstet es, seid Drei Jahren und habt sie sich selbst dort überlassen?"

Woolsey räusperte sich und versuchte weiterhin Diplomatisch zu sein, aber da mischte sich Weir nun mit ein. „Wir haben es vorgehabt", sagte sie direkt. „Nur war da die Sache mit Death kurz darauf und dann ergab sich kein richtiger Moment. Jetzt wo alle sich zusammengetroffen haben, ist es eines der Dinge die wir euch sagen sollten."

„Hm!" hörten sie ein schnaufen von Quest und Alabaster war es nun die Sprach. „Ich wusste davon. Guide und Jennifer erzählten es mir."

Woolsey tauschte einen Blick mit Weir aus, aber diese übernahm es nun wieder zu sprechen. „Wir werden auf jeden Fall Zeit brauchen, bis wir sie alle gefunden haben, aber ich bin mir sicher sie werden hierherkommen."

„Wie lange müssen wir warten?" fragte Alabaster nun nach und lehnte sich leicht vor. „Ich spreche für alle wenn ich sage, dass wir sie schnell hier haben wollen. Sie müssen viel lernen", unheimlich viel.

„Das kann ich mir denken, ich schätze mit dem richtigen Team… Und Daniel Jackson. Vielleicht vier Wochen. Mit Glück. Vielleicht früher."

Alabaster dachte darüber nach und tauschte selbst einen Blick mit den anderen Königinnen aus, ehe sie nickte.

„Gut. Wenn das geklärt ist…" meinte Weir. „Vielleicht erlauben wir uns alle eine kurze Pause bevor es weitergeht. Ich bin mir sicher, inzwischen müsste es Dr. Keller auch bessergehen." Damit sah sie Alabaster an.

„Sicher." Nicht nur sie alle brauchten eine Pause. Silver Tongue war schrecklich müde, das konnte sie dem jungen Teenager ansehen. Die letzten Stunden waren auch sehr Nervenaufreibend gewesen und sie selbst wollte auch nach ihrem Halbbruder und Jennifer sehen.

Alabaster wusste zwar wo sich die Krankenstation befand, allerdings begab sie sich erst zu ihrem Sohn, damit auch er nach dem Baby sehen konnte. Als sie das Zimmer erreichte in welchem Darling, zusammen mit Torren, Smoke und Kleiner Bruder war. Die Kinder sahen sich gerade einen Film an als Alabaster in das Zimmer kam. Darling saß auf dem Boden und schaute sofort hoch als er seine Mutter wahrnahm. „Mama! Schau mal Mama das ist ein neuer Film!"

Smoke erhob sich sofort und neigte den Kopf vor seiner Königin. Alabaster trat näher und reichte Darling ihre Hand. „Smoke ich bringe dir Darling gleich wieder."

„Ja meine Königin."

„Ich hoffe er hat keine Probleme gemacht?"

„Alle Drei haben sich gut Verhalten meine Königin."
„Ja Mama wir waren lieb!"

„Das ist gut." Alabaster hielt seine Hand fest und nickte den anderen zu, ehe sie sich umdrehte und mit Darling loslief. „Mama wo gehen wir hin?"

„Wir besuchen Guides Sohn. Er ist heute Geboren."

„Oh! Wow!" Darling schritt aufgeregt schneller weiter. „Komm Mama!"

Alabaster musste lächeln und behielt ihre ruhigen Schritte bei Darling zog zwar an ihrer Hand, aber sie ließ ihn gewähren. „Schon gut Darling. Wir sind sofort da." Sich frei durch diese alte Stadt bewegen zu dürfen war ein gewaltiger Fortschritt. Alabaster schätze dieses Vertrauen der Lanteaner und sie schätze die Philosophie die dahintersteckte. Sie alle waren Erben dieser Stadt. Jeder hatte ein Recht darauf hier sein zu dürfen und die Stadt war trotz der schrecken die hier gewesen waren, wunderschön. Als sie die Krankenstation erreichte, öffnete sie die Türe und fand Guide im Zimmer stehen. Von Jennifer war nichts zu sehen, aber sie hörte Wasser rauschen aus einer der Türen im Zimmer. „Guide", sagte sie und ließ Darling los, ehe sie ihre Hände nach ihrem Vater ausstreckte und dieser sofort entgegen kam um ihre Hände zu umgreifen. „Meine Königin." Er sah erleichtert aus. Fast schon komplett zufrieden. Er hatte seine Ruhe wiedergefunden. Seinen Frieden. „Dir und Jennifer geht es gut?" fragte sie ihn sofort. „Und deinem Sohn?"

„Es geht uns gut." Guide neigte seinen Kopf einmal. „Jennifer ist dank deiner Hilfe wieder fit. Sie ist im Bad."
„Verstehe."

Darling hatte die Begrüßung beobachtet und war dann zu dem Brutkasten gelaufen, der neben dem Bett stand. Da er nicht richtig reinsehen konnte, schob er einen Stuhl dort hin und kletterte auf diesen. „Mama! Schau mal da ist er!"

Guide und Alabaster blickten zu dem Jungen und Alabaster schritt langsam auf den Brutkasten zu. Als sie hineinsah musterte sie zufrieden den Jungen. „Du kannst ihn herausnehmen", sagte Guide und trat an ihre Seite damit er den Kasten öffnen konnte. Das Baby schlief einfach Seelenruhig weiter und Alabaster zögerte nicht ihren Halbruder auf den Arm zu nehmen. „Er ist Klein, es geht ihm doch gut?"
„Alles in gut", sagte Guide und musterte beide, „Du bist auch so Klein gewesen."

Überrascht sah Alabaster ihren Vater an und lächelte. „Und dein Haar war genauso Wild abgestanden."

„Vater." Ihre Gesichtszüge waren nun wesentlich sanfter und stolz besah sie sich ihren Bruder noch einmal. „Er riecht wie wir."

„Das ist sehr gut", fand Guide. „Er ist wie wir."
„Und er ist sehr schön. Er wird später in der Gunst jeder Königin stehen können, die er will."

„Er wird viel erreichen da bin ich mir auch sicher", sagte Guide und betrachtete seinen schlafenden Sohn in den Armen seiner Tochter. „Wie läuft das Treffen?"

Alabaster seufzte leicht und schüttelte ihren Kopf. „Darüber musst du dir jetzt keine Gedanken machen Guide. Konzentrier dich alleine auf das jetzt. Diese Zeit kommt nie wieder."

Guide wusste das Alabaster recht hatte, aber er machte sich natürlich auch Gedanken um das alles. Auf dieses Treffen haben sie alle schließlich hingearbeitet. „Wir reden am besten, wenn es vorüber ist." Alabaster sagte das noch, als die Badezimmertüre aufging und Jennifer herauskam. „Fair One! Dein Baby ist süß!", sagte Darling sofort und zog dann am Bein seiner Mutter. „Darf ich ihn auch tragen?"

„Setz dich dazu erst einmal auf das Bett", Alabaster setzte sich neben Darling hin und half ihm das Baby zu tragen. Jennifer kam näher und blieb neben Guide stehen. Dieser legte sofort seinen Arm um ihre Taille und blickte zu ihr runter. Sie wirkte wesentlich fitter. Ihr Haar war noch feucht, aber daran störte sie sich nicht und er genauso wenig. „Dir geht es besser?"

„Mir ging es vorhin schon besser", sagte sie leise und lehnte sich an ihn. Alabaster war noch mit Darling und Kit beschäftigt, weshalb sie diesen Anblick einfach genoss und lächeln musste.

Alabaster sah nach einem Moment hoch zu Jennifer und schenkte ihr ebenso ein lächeln. „Dein Sohn ist wunderbar", sagte sie. „
„Wir nennen ihn Kit", sagte Jennifer und kam nun näher. „Er hat schon gut gegessen."

„Er ist zufrieden", stimmte Alabaster dem zu und nahm Kit wieder an sich. „Ich wollte nach euch beiden sehen. Nach euch Dreien." Die Königin erhob sich und gab Jennifer ihren Sohn zurück. „Kit ist ein interessanter Name. Er stammt von der Erde nehme ich an", fragte sie und blickte in Jennifers Arme. Das Kind schien seine Mutter zu spüren, den er wachte kurz und drückte sein Gesicht an ihre Brust. Beide Frauen brachte das zum Lächeln. „Wie läuft das treffen?" fragte Jennifer sofort nach. „Ich würde gerne noch daran teilnehmen."

„Ihr beiden habt euch tatsächlich gefunden", sagte Alabaster und blickte von Jennifer zu Guide und wieder zurück.

„Was meinst du?"

„Nichts. Schon gut. Das Treffen läuft gut. Ihr Drei solltet euch aber ausruhen. Ihr könnt später alle Informationen bekommen."
„Es ist schon okay", sagte Jennifer sofort. „Uns geht es gut."

Alabaster hon ihre Hand und legte diese auf ihren Oberarm. „Ich weiß. Das sehe ich- Aber diese Zeit jetzt ist für euch etwas Besonderes. Die Arbeit kann warten."

Jennifer war überrascht, nickte dann aber leicht. „Ja, das stimmt." Und Guide war damit einverstanden? Das war schon fast überraschend. „Wir ziehen uns zurück", sagte Guide nun zu seiner Tochter. „Wenn etwas sein sollte, ruft mich dazu."

„Sicher." Alabaster nahm sich Darlings Hand und verabschiedete sich von der Ärztin, ehe sie sich zurück zum großen Saal begab. Vorher wollte sie noch Darling bei Smoke vorbeibringen.

Als Guide mit Jennifer alleine war, löste er sich von ihr und schritt vor. „Du solltest auch etwas essen."
„Ich hole mir etwas wenn wir in meinem Zimmer sind", sagte Jennifer. „Und…" als sie auf den Flur traten sah Jennifer zu Guide hoch. „Ich würde gerne noch meinen Vater versuchen zu kontaktieren. Ich habe ihn schon Monate nicht mehr gesehen."

Guide dachte darüber nach und neigte seinen Kopf vor. „Natürlich." Sie vermisste ihren Vater, das konnte er Nachvollziehen.