Kapitel Eins - Spätschicht
Er mochte Quidditch überhaupt nicht. Schon immer war ihm der Sport fremd gewesen und es war ihm jeher schwer gefallen, zu begreifen, wieso es jemandem eine Freude bereitete an einem Spiel teilzunehmen, das zu schweren Verletzungen oder gar zum Tode führen könnte.
Aber nun gut, Quidditch war ein hoch angesehener Sport und diejenigen, die es in die obere Liga schafften und sogar Nationalspieler wurden, waren nicht nur Superstars, sondern ewige Helden.
Trotzdem hielt er nicht viel davon. Die Turniere waren zumeist brutal und sprachen mit ihrer Zerstörungswut nur die niederen Instinkte an. So ergab es sich aber, dass heute einmal mehr ein anstrengender Tag sein würde. Es war Samstag und somit wieder Spieltag. Glücklicherweise fanden die Turniere jedoch nur an jedem zweiten Samstag statt, sodass nicht jedes Wochenende von etlichen Knochenbrüchen und Muskelrissen gezeichnet war. Wenn dann aber der Spieltag einmal wieder gekommen war, so war es stets gewiss, dass immer mindestens einer, aber im Durchschnitt überwiegend bis nahezu zwanzig Spieler nach und nach in die Abteilung für Utensilien-Unglücke, in der Hugo hauptsächlich arbeitete, gebracht wurden. Die meisten Spieler kamen mit den ulkigsten Knochenbrüchen in das Krankenhaus und obwohl sich Hugo über jeden Einzelnen insgeheim ob ihrer Arglosig- und Gleichgültigkeit ärgerte, so sah er auch die Vorteile darin: wann immer er auch gedachte hatte, nun alle möglichen Varianten des Knochenbruchs gesehen zu haben, kam wieder eine neue Variante dazu. Man lernt eben nie aus. Es war also wieder einer der Tage, an dem er sich mental darauf vorbereitete, schweißgebadete und selbstverliebte Quidditchspieler zu versorgen und natürlich war er für die Spätschicht eingeteilt - selbstverständlich die beliebteste aller Schichten an solchen Tagen. Spätschicht an solchen Tagen bedeutete, dass man die volle Breitseite der Verletzten abbekam und man grundsätzlich die eingeplanten Pausen streichen konnte.
Hugo hatte bereits drei Spieler versorgt und war nun auf dem Weg zu seinem nächsten Patienten. In seiner Hand hielt er neben seiner Heilerakte auch die Aufnahmepapiere seines nächsten Pflegefalls und überflog diese auf dem Weg. Er hätte es eigentlich bereits wissen sollen, nachdem ihm mitgeteilt wurde, in welchem Stationsbereich der Patient untergebracht worden war. Der Spieler war in eines der exklusiv für sogenannte privilegierte Reinblüter reservierten Zimmer gebracht worden. Die Zimmer wiederum befanden sich auf einer abgegrenzten Station, zu der nur befugtes Personal Zutritt hatte. Es galt ja immerhin dafür zu sorgen, dass keine minderwertigen Personen sich in den Bereich verirren konnten. Hugo fand die strikte Trennung und die damit verbundene erzkonservative und veraltete Denkweise mehr als lächerlich, war aber leider nicht in der Position, daran etwas zu ändern. So lange das Ministerium es noch immer ermöglichte, das Reinblütern eine Sonderstatus in der magischen Welt gewährt wurde, so lange würde man auch im strengstens trennen. Hugo war letztendlich also nicht überrascht, den Namen Draco Malfoy auf dem Papier zu lesen. Er seufzte kurz und hoffte, dass die Behandlung schnell und schmerzfrei erfolgen würde. Für Beide.
Dabei hatte er selbst eigentlich nur seinen Sohn, Scorpius, gekannt, aber im Prinzip hatte das finale Fazit ähnlich gelautet wie das seiner Eltern in Bezug auf dessen Vater. Arrogant, selbstverliebt, nervtötend. Hugo hatte nur leider ebenfalls das große Los gezogen, mit Scorpius im selben Haus zu landen. Slytherin. Obwohl Scorpius zwei Jahre über Hugo gewesen war, hatten sie sich andauernd in die Haare bekommen, zumeist wegen Kleinigkeiten. Hugo musste sich allerdings eingestehen, dass er selbst kein Unschuldslamm gewesen war und, sollte man jemals die Konfrontationen summieren, würde man wahrscheinlich feststellen, dass er für die meisten Vorfälle verantwortlich gewesen war.
Wie auch immer, das war nun Schnee von gestern. Scorpius war nach der Schule in die Lehre an der Verwandlungsakademie in Birmingham gegangen und Hugo, zwei Jahre danach, hatte seine Ausbildung als Heiler im St.-Mungo-Hospital in London begonnen.
Noch immer die Aufnahmepapiere in seiner Hand haltend, trat Hugo selbstbewusst in das Zimmer und hatte eigentlich erwartet, einen komplett lädierten Quidditchspieler vorzufinden. Stattdessen saß ein durchaus gesund wirkender Mann mittleren Alters auf dem luxuriösen Krankenbett (drei Kissen, gefüllt mit Hippogreiffedern, Decke aus reinstem Kaschmir, die Matraze neu und unbenutzt).
Er saß aufrecht, Füße fest auf dem Boden, doch mit dem Rücken zur Tür gewandt. Er schien aus dem Fenster zu schauen und nicht zu bemerken, dass soeben jemand den Raum betreten hatte.
Hugo hielt kurz inne und machte sich mit einem kleinen Räuspern bemerkbar, doch der Mann hatte ihn entweder nicht gehört oder ignorierte ihn einfach. Am wahrscheinlichsten war jedoch, dass er von dem schmerzstillenden Trank, den alle Schwerverletzen bei einer Einlieferung bekamen, etwas durcheinander war und seine kognitiven Fähigkeiten etwas eingeschränkt.
„Mr Malfoy, guten Abend. Ich bin Heiler Weasley und zuständig für Sie.", sagte Hugo, zuerst zögerlich, doch dann etwas bestimmter. Er näherte sich Malfoy, welcher leicht den Kopf in seine Richtung drehte und als er den Heiler nun endlich vor sich sah, kurz nickte.
„Ach herrje." sagte Hugo ruhig, konnte sich aber ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen. Es schien, dass ein Besen vollends zersplittert war und sich mit seinen Einzelteilen, insbesondere mit den scharfen und robusten Borsten, durch beide Schlüsselbeine gebohrt hatte. Ein paar wenige, kleinere Holzsplitter hatten auch das Gesicht erwischt. „Das muss ziemlich schmerzhaft gewesen sein.", bemerkte Hugo und holte aus seinem hellen Heilerkittel Handschuhe und seinen Zauberstab. Malfoy erwiderte Hugos Bemerkung nur mit einem gelangweiltem Lächeln. „Unangenehm scheint mir der angemessenere Begriff zu sein.", antwortete er und musterte Hugo. „Weasley?", fragte er, fast schon provozierend, und Hugo bemerkte, dass Malfoys Augen jeden Millimeter seines Körpers begutachteten. Das Schmerzmittel schien doch keine größeren Effekte auf seine kognitiven Fähigkeiten zu haben, stellte Hugo fest.
„Tatsache.", erwiderte Hugo knapp und bedeutete Malfoy, sich auf den Rücken zu legen. Dieser befolgte die stille Anweisung und trotz des stolzen Versuchs, dies so elegant wie möglich zu tun, fiel es ihm sichtlich schwer, sich mit den fest verbohrten Borsten in seinem Oberkörper zu bewegen.
„Unangenehm, ja?", bemerkte Hugo leicht amüsiert und wandte sich jedoch zuerst den Splittern in Malfoys Gesicht zu. Es bedurfte hier nur wenig Zauberei. Er kramte flink eine Pinzette aus seinem Kittel und im Nu waren die Splitter entfernt. Danach trug er eine durchsichtige Salbe auf, die dafür sorgen würde, dass die kleinen Wunden schnell und schmerzfrei heilten. Mit einer Schere, die er ebenfalls aus den Tiefen seines Kittels hervorholte und die üblicherweise keine Anwendung in der Magischen Welt fand, begann er dann, das zerfledderte Trikot stückweise zu zerschneiden und zu lösen. Dank seiner Mutter wusste Hugo so manch Muggelerfindungen durchaus zu schätzen. Natürlich hätte er die selbe Arbeit auch mit Hilfe von Magie durchführen können, aber die Schere bot in diesem Fall die nötige Effizienz und Genauigkeit. Aus dem Augenwinkel konnte er erkennen, dass er von Malfoy misstrauisch beobachtet wurde und hatte eigentlich erwartet, jeden Moment eine abtrünnige Bemerkung zu erhalten, aber der Mann verharrte in Schweigen. Nachdem Hugo den Oberkörper gänzlich freigelegt hatte, musterte er die Verletzungen genauer. Sie sahen auf den ersten Blick zwar schlimm aus, aber er war sich relativ sicher, dass die Heilung jener keine größeren Probleme bereiten würde. Jeweils beide Teile des Schlüsselbeins waren mit den dicken, widerspenstigen Borsten durchbohrt. Auf der linken Seite hatte eine Borste das Schlüsselbein ein Stück herausgehoben, sodass ein kahler, mit Blut verschmierter Knochen aus dem Fleisch herausragte. In die rechte Seite hatten sich zwei weitere Borsten verirrt, die jedoch teilweise abgebrochen waren und wohl eher die umgebenden Muskeln erwischt hatten.
Er entschied, sich zuerst um die linke Seite zu kümmern. Er wusste, welche Zaubersprüche nun wichtig waren, welche Griffe er anzuwenden hatte. Behutsam, aber nicht langsam, begann Hugo damit, die Borste zu entfernen und gleichzeitig einen Zauberspruch aufzusagen, der dafür sorgen würde, dass die Wunde direkt eine selbstständige Reinigung vornahm. Für solche Fälle, in denen es beider Hände bedurfte und die Heiler somit ihren Zauberstab nicht unmittelbar halten konnten, hatte man schon früh eine Lösung entdeckt. So gab es speziell für Heiler maßgeschneiderte Verbindungsstücke. Diese bestanden aus jeweils einem Stück, das an den Zauberstab angebracht war und dem dazugehörigen Pendant, welches der Heiler an sich trug. Die meisten Heiler trugen ihre Verbindungsstücke in Form eines enganliegenden Armbandes. Dies machte es möglich, ihren Zauberstab durch rein mündliche Befehle kontaktlos zu nutzen. Hugos Zauberstab schwebte ein wenig abseits neben dem Bett, von wo aus jener den Anweisungen seines Besitzers folgte. Nachdem Hugo die Borste vollständig entfernt hatte, analysierte er die Wunde und stellte neben dem Bruch auch Muskelrisse fest. Er bemerkte jedoch, dass Malfoys Augen noch immer fest auf ihn gerichtet waren. Das irritierte ihn etwas, war es doch in den meisten Fällen so, dass die Patienten während der Behandlung angewidert wegschauten.
„Wieso schauen Sie mich so an?", fragte Hugo und heftete seinen Blick an den von Malfoy.
„Grün steht dir gut", antwortete Malfoy und Hugo war sich nicht sicher, ob er in den kühlen, blauen Augen Provokation oder ein ernstgemeintes Kompliment zu seiner Augenfarbe fand.
Er gab sich trotzdem unbeeindruckt und versuchte, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Er musste jedoch zugeben, dass der Oberkörper des Spielers nicht unbemerkt geblieben war. Malfoy war noch gut in Schuss für sein Alter. Seine Brust- und Bauchmuskeln waren gut definiert und durchaus anregend. Hugo konnte sich ein ungezogenes Grinsen nicht verkneifen, als sein Blick erneut den von Malfoy traf.
„An was denkst du?", fragte Malfoy und dabei bohrten sich seine kalten Augen immer weiter in die von Hugo.
Nach kurzer Überlegung zuckte dieser dann unschuldig mit den Schultern und sagte: „Ein Mann in Ihrem Alter sollte vielleicht besser auf Extremsport verzichten."
Er wusste, dass Malfoy diese Bemerkung nicht erwartet hatte, machte aber keine Anstalten, seine Augen von seinen abzuwenden.
„Ziemlich frech für einen Weasley.", bemerkte Malfoy trocken, doch in seinem Gesicht war etwas aufgeflammt, was Hugo nicht recht zu definieren wusste. Die Augen des Mannes hatten sich verdunkelt und seine Wangen leuchteten nun in einem schwachen rosa. Doch sein Blick schien keinesfalls feindlich. Er glich eher einem Hai, der seit langem wieder den Geruch von Blut in die Nase bekommen hatte. Hugo hielt inne, eine Hand dabei leicht auf Malfoys Brust gelegt.
„Nun, es ist eben nicht meine Aufgabe, nett zu sein, sondern fachmännischen Rat zu geben.", konterte Hugo und spürte, wie sich ein leichtes Kribbeln der Aufregung in seinem Bauch ausbreitete. Was auch immer es war, was sich in jenem Moment zwischen den beiden Männern anbahnte, es war aufregend.
Malfoys Lippen verzogen sich zu einem schelmischen Grinsen. „Mache ich dich nervös?"
Hugo überlegte kurz, sich auf das Spiel einzulassen, entschied sich aber dagegen. Er schüttelte verneinend den Kopf, besann sich wieder auf seine Arbeit und nachdem er die Heilung der einen Seite vollständig abgeschlossen hatte, wandte er sich nun den anderen Borsten zu, die sich auf der anderen Seite zwischen Schlüsselbein und Schulter gebohrt hatten.
„Ein bisschen weiter unten und die Borsten hätten sich womöglich durch die Rippen gebohrt. Das hätte Sie sogar umbringen können.", sagte Hugo und zog langsam, aber bestimmt, die Borsten heraus. Sie ließen sich leichter entfernen als die erste, trotzdem hatten auch sie merkbare Schäden hinterlassen.
Malfoys Lippen entfuhr ein Zischen und sein Gesicht verzog sich kurz zu einer schmerzerfüllten Grimasse. Das Schmerzmittel schien anscheinend langsam seine Wirkung zu verlieren.
„Das haben wir gleich." Aus einem Schrank, der sich unmittelbar gegenüber des Bettes befand, holte Hugo eine Ampulle des Schmerztranks heraus und verabreichte diesen Malfoy. „Es sollte gleich wieder gehen." Er wartete ein paar Sekunden und setzte dann die Behandlung fort.
„So, fertig.", sagte Hugo abschließend nach einer weiteren knappen Viertelstunde, nachdem er nun auch das rechte Schlüsselbein samt Muskeln geheilt hatte. „Sie müssen nun etwas geduldig sein. Das Gewebe kann unter Umständen noch etwas angeschlagen sein. Ich denke aber, dass Sie uns noch im Laufe des Abends verlassen können."
Hugo packte seinen Zauberstab, sowie Schere und Pinzette wieder weg und zog die Handschuhe aus. Malfoy fasste sich derweil an seine Brust und fuhr über die nun borstenfreien Stellen. Dann nickte er zufrieden und setzte sich etwas auf.
„Gute Arbeit.", sagte er bedeutend und beobachtete Hugo dabei, wie sich dieser Notizen auf die mitgebrachten Papiere machte.
Draco musste zugeben, dass er selten ein so hübsches Exemplar eines Rotschopfes gesehen hatte. Der Junge war großgewachsen, schmal gebaut und hatte lange, elegante Finger. Das rote Haar war an den Seiten kurz geschoren und oben länger gehalten, sodass sich hin und wieder ein paar Strähnen in dem mit Sommersprossen durchsäten Gesicht verirrten. Draco hatte die ganze Zeit überlegt, an welchen Körperstellen sich diese in solch einer Menge wohl noch zeigten. Doch er hatte sich schnell dazu gezwungen, seine Gedanken um etwas anderes kreisen zu lassen, um etwaige Peinlichkeiten zu vermeiden. Stattdessen hatte er sich dann weiterhin auf das Gesicht des jungen Weasleys konzentriert. Er hatte die feinen, eleganten Gesichtszüge – zum Glück – von seiner Mutter geerbt und sah seinem Vater, den Draco zum eigenen Bedauern leider nur zu gut kannte, überhaupt nicht ähnlich. Einzig die Augenfarbe hatte er von seinem Vater geerbt: ein sanftes, blasses Grün, das an frühreife Limonen erinnerte.
„Wie alt bist du?", fragte Draco geradewegs, obwohl er eine Vermutung hatte. Täuschte ihn seine Erinnerung nicht, dann musste der junge Weasley nun fünfundzwanzig sein.
Der Rotschopf sah verwundert von seinen Papieren auf. „Fünfundzwanzig. Warum fragen Sie?" Es lag zwar Verwunderung in Hugos Stimme, allerdings klang diese keineswegs misstrauisch, sondern interessiert. Für Draco war es offensichtlich, dass der Junge neugierig wie ein kleines Kätzchen war.
„Oh, ich war mir nur nicht mehr sicher.", antwortete Draco und ließ es sich nicht nehmen, eines seiner hämischen Gesichter aufzusetzen. „Hugo, richtig?", fügte er hinzu, aber kaum fragend. Er kannte die Namen der jungen Weasleys, da Scorpius nur allzu oft während ihrer Schulzeit mit ihnen aneinandergeraten war.
Hugo nickte, fast schüchtern, und legte die Papiere auf den Beitisch neben dem Bett. „Meine Kollegen werden in den nächsten zwei Stunden immer mal wieder vorbeischauen und wenn nötig auch nochmal ein schmerzstillendes Mittel verabreichen. Danach werden Sie entlassen.", sprach Hugo noch immer bestimmt, aber in seiner Stimme lag auch ein leicht nervöser Unterton. Draco fühlte sich bei dem Anblick an ein scheues Reh erinnert.
„Ich hatte gehofft, du würdest nach mir schauen.", sagte er und bohrte seine Augen in Hugos. Es herrschte eine kurze Stille zwischen den beiden, denn Hugo schien offenbar nach einer kecken Antwort zu suchen. Diese kam jedoch nicht und so stand der Junge weiter da, die Augen weit mit Erstaunen und Sprachlosigkeit aufgerissen. Erst nachdem Draco seinen Kopf fragend etwas zur Seite neigte, fand Hugo seine Stimme wieder.
„Ich werde bei anderen Patienten dringender gebraucht. Sie sind ja nun, ähm, verarztet. Alles weitere können die Pfleger veranlassen."
Eine weitere Stille folgte und es war mehr als verlockend für Draco, noch mehr Nervosität aus dem Jungen herauszukitzeln, doch er entschied sich dafür, es bei einem leichten Kopfnicken zu lassen. „Nun, wenn das so ist, dann danke ich Ihnen für die ausgezeichnete Behandlung, Mr Weasley."
Hugo nickte zögernd und entschied, dass nun der Zeitpunkt gekommen war, schleunigst zum nächsten Fall zu eilen. Er packte die Heilerakte, warf einen letzten prüfenden Blick auf Malfoys Oberkörper und verließ den Raum, seine Schritte dabei schneller als eigentlich geplant, und erst als er sich sicher war, dass die Tür hinter sich ganz geschlossen war, holte er tief Luft und stieß ein erleichtertes Seufzen aus.
