Wie man es evtl. am schreibstiel merkt ist dies meine erste Fanfiction, ich würde mich sehr über Kommentare und Kritik freuen, und hoffe euch gefällt diese Geschichte.

„tock, tock, tock" Harry schlug die Augen auf und starte unruhig von seinem Bett an die Decke, Er hätte schwören können… „tock, tock, tock" Ja, da war es wieder, leise glitt er aus seinem Bett, griff nach seinem Zauberstab auf dem Nachttisch und schlich vorsichtig zum Fenster um zu sehen was dieses Geräusch verursachte. Vor seinem Fenster sah er die umrisse einer dunklen Gestalt, die ihn aus leuchtenden, großen Augen anstarrte. Harry Atmete erleichtert auf, „Puh, Hedwig! Du hast mich vielleicht erschreckt, kannst du dir nicht einen besseren Zeitpunkt aussuchen um nach Hause zu kommen?". Tatsächlich war es das erste Mal seit drei Tagen das er Hedwig sah, sie mochte es nicht besonders bei den Dursley, und zog es daher vor auf lange jagt Ausflüge zu gehen, wenn Harry während der Sommerferien bei seinen verwandten war. Hedwig hüpfte durch das nun offene Fenster in sein Zimmer und streckte ihm auffordernd ihr Bein entgegen. Erst jetzt bemerkte Harry das ein großer dunkler umschlag aus Pergament an ihr Bein gebunden war. „Nanu? Was hast du denn da für mich?" Harry nahm ihr vorsichtig den Umschlag ab und betrachtete das Siegel aus dunkelrotem wachs auf dem Papier. „Hm, von Gringotts, was wollen die denn von mir?" neugierig machte er den Brief auf und las was Gringotts so Wichtiges zu sagen hatte um es mitten in der Nacht zu schicken.

Sehr geehrter Mister Potter

Wir von Gringotts entschuldigen uns für die späte stunde in der sie dieser Brief erreichen wird. Leider wurden jedoch all unsere früheren versuche mit ihnen in kontakt zu treten von ihrem magischen Vormund Albus Dumbledore unterbunden. Da sie nun 16 sind steht ihnen das recht zu ihrer Lordschaft über das Haus Potter anzunehmen, und somit auf ihren magischen Vormund – zum treffen wichtiger Entscheidungen – zu verzichten. Dementsprechend bitten wir sie möglichst bald die Londoner Filiale unserer Bank aufzusuchen um einige der anliegenden Probleme im zusammen hang mit ihrem Besitz zu klären.

Des Weiteren möchten wir sie informieren, dass sie im Testament des Verstorbenen Sirius Orion Black als Erbe genannt werden, und sie zur Verlesung des Testamentes am 10. August um 09:00 Uhr in der Londoner Filiale der Bank erwartet werden. Da es sich hierbei um eine Veranstaltung auf neutralem Grund der Bank Handelt müssen wir sie des Weiteren informieren das es ihnen nicht gestattet ist, Waffen jeglicher Art (Muggel oder Magisch) mit in den Verhandlungsraum zu nehmen. Es ist ihnen jedoch gestattet ihren Zauberstab während der Dauer ihres Aufenthaltes in ihrem verlies unterzubringen.

Möge ihr Gold auf ewig gut fließen.

Ragnok
Direktor der Bank von England
Kriegsfürst der Englischen Kolonie.

Ein leises „Oh" entwich Harry als er sich auf die kante seines Bettes setzte. „Lord Potter?" Er sprach es aus um sich der Bedeutung dieser worte bewusst zu werden. „aber, dass kann doch gar nicht sein." Harrys Gedanken rasten, wie konnte das sein? Er war doch nur ein einfacher junge. Gut, er war der junge der lebte und eine Berühmtheit in der magischen Welt, aber bestimmt hätte es ihm jemand gesagt, wenn er ein Lord wäre, oder nicht? Und die Kobolde hatten in ihrem Brief von einem Besitz gesprochen, meinten sie damit sein Verlies, oder kommt mit dem Titel Lord noch mehr?

Aber ein Gedanke ließ ihn nichtmehr los, warum hatte Dumbledore ihm nie gesagt das er sein magischer Vormund ist? Hätte er sich nicht um ihn kümmern müssen? Stattdessen hat er ihn einfach bei den Dursleys abgeladen. Bei der Familie die ihn schlechter behandelt hat als die Malfoys ihr Hauselfen.

Ein lautes Gähnen unterbrach seinen Gedankengang, und ein kurzer Blick auf seinen Radiowecker auf dem Nachttisch sagte ihm das es bereits 2 Uhr nachts war, also legte er sich wieder hin und schloss die Augen mit dem stillen Versprechen sich am nächsten tag einmal genau mit seinen Befürchtungen Dumbledore gegenüber zu befassen.