Scorpius erwachte mitten in der Nacht. Er war nicht sicher weshalb – sein Herz schlug nicht heftig und er erinnerte sich nicht das er einen Alptraum gehabt hätte – aber er sah auf die Uhr und sah das es zwei Uhr morgens war und als er zu Besinnung kam merkte er das er nicht in seinem Bett in Hogwarts war und der lange Tag der Verhandlung kam in Blitzen und Gefühlen zu ihm zurück.

Albus schlief friedlich neben ihm, er schnarchte leicht, einen Arm unter seinem Kopf und der andere lag über Scorpius' Bauch.

Scorpius sah ihm einige Minuten beim Schlafen zu, sein Haar unordentlich und in seinem Gesicht, seine Lippen leicht geöffnet all die Anspannung die er normalerweise trug verschwunden was sein Gesicht weich machte. Scorpius lächelte und fuhr mit dem Finger über seine Nase bevor er die Decke höher um ihn zog.

Scorpius sah ihm beim Schlafen zu bis er nicht mehr still liegen konnte und vorsichtig Albus' Arm wegzog und aus dem Bett glitt.

Ein Glas warme Milch wird helfen, sagte Scorpius sich selbst und machte sich auf den Weg zur Küche.

Das Manor war leer und ruhig und dunkel aber Draco hatte die Laternen etwas brennen lassen so das der lange Gang zur Küche anstelle von furchteinflössend mit einem leichten, flackernden Glühen erhellt war.

Scorpius lief vorsichtig, barfuss, schlang seine Arme um sich und wünschte er hätte eine Robe oder einen Pulli mitgenommen bis er den ersten Stock erreichte und eine Stimme hörte.

„Ich glaube er wird in Ordnung kommen."

Scorpius runzelte die Stirn und folgte ihr leise. Er konnte nicht genau verstehen was danach kam aber er wusste das es Dracos Stimme war und er folgte ihr bis er die Tür erreichte.

Ist er wach und spricht um diese Zeit mit Dania? Bleibt sie überhaupt hier?

Scorpius spähte hinein mit der Absicht seine Anwesenheit bemerkbar zu machen aber was er stattdessen sah war etwas was er wusste das er es nicht stören sollte. Es war auch etwas was er nicht belauschen sollte aber aus irgendeinem Grund konnte er sich nicht dazu bringen wegzugehen.

Draco sass auf seinem Lieblingsstuhl am Feuer in einem schwarzen, seidenen Schlafanzug. Seine Haare fielen ihm offen auf die Schultern – etwas was Scorpius seit Jahren nicht mehr gesehen hatte – und er hatte sich auf seine Knie vorgebeugt, ein Glas Brandy in der Hand starrte er sehnsüchtig zum Portrait seiner verstorbenen Frau hinauf.

„Du wärst heute so stolz auf ihn gewesen Astoria", sagte Draco. „Er ist überhaupt nicht wie ich es war – nicht wie ich war als du mich kennengelernt hast. Er war ehrlich und offen und er war so viel stärker als ich gedacht hätte."

Astorie starrte zärtlich mit einem sehnsüchtigen Lächeln zu ihm hinunter, ihre zarten, gemalten Hände hielten eine einzelne rote Rose.

„Und ich bin so erleichtert – nicht nur das es vorbei ist aber wenn Daphne recht hat auch wenn sie verrückt ist und er deinen Familien Fluch nicht trägt dann werde ich ihn – „

Dracos Stimme versagte und Scorpius sah wie er seinen Kopf senkte.

„Ich werde ihn nicht verlieren."

Stille senkte sich über den Raum und Scorpius starrte seinen Vater an, hauptsächlich hinter der Wand versteckt aber in der Lage einen Teilprofil von Dracos Gesicht zu sehen als er sich sammelte.

Er hörte ein herzliches Schniefen und Draco hob das Glas an seine Lippen und nahm einen Schluck und räusperte sich.

„Es ist auch so merkwürdig – in der Nähe der Potters zu sein. Ich hätte nie gedacht das sie Familie sein würden oder das ich Leute hätte auf die ich mich verlassen kann aber das ist was Scorpius tut. Das ist was er schon immer getan hat. Von dem Tag an dem er geboren wurde an hat er mich repariert und ich wünschte du könntest es sehen. Ich wünschte du wärst hier."

Scorpius wischte die Tränen unter seinen Augen mit dem Ärmel seines Schlafanzugs weg und sah wie Astoria ihren Kopf schief legte und zu Draco hinunter lächelte und Scorpius erinnerte sich an diesen Blick – die Art wie sie zu ihm hinunter gelächelte hatte als er spielte oder ihr eine Zeichnung gegeben hatte. Sie war stolz auf ihn.

„Er wird bald seinen Abschluss machen und er hat Albus und ich wollte das Kind wirklich hassen", sagte Draco und kicherte düster vor sich hin. „Und nun fühle ich mich schrecklich weil ich dich ihn nie hab einladen lassen als sie klein waren und du hier warst und du konntest nie den Mann kennenlernen in den sich unser Sohn verliebt hat."

Scorpius legte eine Hand über seinen Mund und lehnte sich an den Türrahmen und hörte seinem Vater zur.

„Ich weiss das er nicht geheilt ist. Ich weiss nicht ob er das je sein wird, aber er ist in Sicherheit und wir hatten so viel Glück. Auf so viele Arten."

Draco starrte eine lange Zeit hoch zu seiner Frau und sie lächelte zu ihm hinunter. Als er wieder sprach war seine Stimme sehr leise.

„Und ich habe dir nicht vor ihr erzählt – wenn du überhaupt zuhörst. Ich habe jemanden kennengelernt und ich weiss das du mir gesagt hast das es in Ordnung ist bevor du gegangen bist. Ich weiss das du gesagt hast das ich weiter machen soll und das ich wieder heiraten soll wenn ich die richtige Person treffe – aber es ist so schwer weil sie nicht du ist und es ist auch leicht weil sie so anders ist."

Scorpius lehnte seine Stirn gegen die Wand. Die Linien von Astorias Gesicht waren ohne Brille auf die Distanz verschwommen aber er konnte sie gut genug sehen um zu wissen das sie zufrieden aussah.

„Ich konnte nicht schlafen bis ich dir das gesagt habe", sagte Draco und Scorpius konnte das Lächeln in der Stimme seines Vaters hören. Astoria lächelte Draco warm an und nickte und als sie sich streckte als ob sie ihn berühren könnte räusperte sich Scorpius und betrat den Raum.

Draco sah über seine Schulter zu ihm, nicht verärgert aber auch nicht begeistert.

„Wieso bist du um diese Zeit wach? Du musst morgen zurück zur Schule."

„Ich könnte dir die selbe Frage stellen", sagte Scorpius und kam langsam hinein. Er setzte sich auf seinen Stuhl neben seinem Vater und sah ihn an.

„Ich spreche manchmal mit ihr", sagte Draco nach einem Moment. „Ich weiss das Gemälde ist nur ein Nachklang und nicht sie aber es hilft mir schlafen."

Scorpius sagte nichts und sah einfach zu seiner Mutter hoch. Er hatte ihr Portrait seit Dezember nur ein paar mal kurz angesehen – jedes mal wen er es ansah sah er Daphne und es war schwer genug Ainsley anzusehen – aber sie jetzt zu sehen wie sie auf sie beide hinunter lächelte und zwischen ihnen her sah, sah sie so anders aus als die verrückte Tante die er bei der Verhandlung gesehen hatte.

„Wie viel davon hast du gehört?" fragte Draco.

„Genug." Scorpius wollte ihm nicht sagen wie lange er da war und Draco fragte nicht.

Er sah noch etwas länger zu ihre hoch bevor er seinen Vater ansprach.

„Du solltest dich selbst glücklich sein lassen", sagte Scorpius. „Sie würde wollen das du dich wieder verliebst."

„Ich weiss", antwortete Draco. „Das hätte ich für sie gewollt wenn die Situation anders herum gewesen wären."

„Ich hoffe ich werde Dania besser kennen lernen. Sobald die Schule vorbei ist meine ich."

Draco lachte. „Ich erzähle ihr die ganze Zeit von dir. Ich bin zuversichtlich das sie das Gefühl hat dich zu kennen."

„Dann erzähl mir von ihr", sagte Scorpius und zog seine Beine in den Stuhl und schlang seine Arme um seine Knie. Er sah Draco erwartungsvoll an.

„Bist du sicher?"

„Ja", sagte Scorpius mit einem Grinsen. „Ich muss rausfinden ob ich das befürworte oder nicht."

Draco lehnte sich in seinem Stuhl zurück und stellte sein Glas zur Seite. Er fing an Scorpius von Dania zu erzählen und über ihre Arbeit als Heilerin und über ihr Wissen in Muggel Medizin und als er seinen Zauberstab nahm und ein paar mehr Stämme auf das Feuer legte lächelte Scorpius denn wenn sein Vater so viel zu sagen hatte bedeutete das das er glücklich war.

Scorpius und Ainsley betraten die grosse Halle um die Mittagszeit, sie beschwerten sich gegenseitig wie viel Arbeit sie aufholen mussten um Zeit für die Prüfungen zu lernen zu schaffen.

„Ich bin froh das ich nicht in meinem UTZ Jahr bin", gestand Ainsley. „Bei allem was vor sich geht bin ich sicher das ich durchfallen würde."

„Ich freue mich wenn sie vorbei sind", sagte Scorpius.

„Ich weiss nicht worüber ihr euch beschwert", sagte Albus hinter ihnen. Scorpius hörte auf zu laufen – sie waren zu weit vorausgegangen und er konnte nicht mithalten. „Ohne Quidditch fühle ich mich als hätte ich einen extra Tag in der Woche."

„Nun du bist an mehr Zeiteinschränkungen gewöhnt", sagte Ainsley. „Und ich habe noch Quidditch."

„Du glückliche", murmelte Albus als sie in das Zentrum des Raums kamen. Er hatte nach einem Platz zum sitzen gesucht aber die meisten Tische waren voll. Bis er anhielt und sich nochmal umsah hatte er die Stille und die Augen die ihnen folgten nicht bemerkt.

„Da", sagte Albus. „Am Ende des Slytherin Tisches."

Scorpius sah zu ein paar feindlichen Gryffindors. Sie sahen schnell weg und starrten auf ihre Teller hinunter.

„Ich glaube sie haben Angst vor mir", sagte Scorpius mit einem Gähnen. Seine Unterhaltung mit Draco hatte fast bis zum Sonnenaufgang gedauert und er hatte nur ein paar Stunden schlaf bekommen.

„Gut", sagte Ainsley. „Vielleicht lassen sie uns in Ruhe."

Hinter sich am Ravenclaw Tisch hörte Scorpius hinter sich die Worte „Mutter" und „Askaban" und drehte sich um bevor er es sich anders überlegen konnte. Er erkannte die Stimme – Janus Fortescue, der nervigste Sechstklässler.

„Was hast du gesagt?" verlange Scorpius auch wenn er sich ziemlich sicher war was er gehört hatte.

Fortescue war immer ein arrogantes Kind gewesen und als er aufstand und seine Arme verschränkte bemerkte Scorpius wie komisch sie aussehen musste. Er überragte den Ravenclaw.

„Ich sagte vielleicht hätten sie dich und sie mit ihrer Mutter nach Askaban stecken sollen und wir wären alle sicherer."

„Ich an deiner Stelle würde aufpassen was ich sage", sagte Albus und trat an Scorpius' Schulter.

„Was willst du tun Potter?" fragte Janus. „Mich hinhalten?"

Albus seufzte und sah zu Scorpius.

„Kann ich ihn mit meinem Stock schlagen? Bitte?"

„Nein", sagte Scorpius. „Wir haben es McGonagall versprochen."

Fortescue grinste.

„Ehrlich ich bin überrascht das sie dich wieder durch die Tür gelassen haben" sagte er zu Ainsley. „Du bist ein Todesser in Ausbildung oder du bist ein kompletter Idiot das du nicht wusstest das deine Mutter – „

Albus hatte seine Hand erhoben war aber zu spät. Eine schnelle Bewegung und ein Knacken brachen Fortescues Monolog ab. Er stolperte rückwärts und fiel neben den Ravenclaw Bank wobei er sich an den Roben seiner Hausgenossen griff.

„Ich habe Professor McGonagall nichts versprochen."

Ainsley schüttelte ihre Hand mit einer Grimasse aus aber Albus grinste. Er war nicht sicher ob sie vorher schon jemanden geschlagen hatte aber er wäre froh ihr zu zeigen wie sie es richtig machte sobald sie mit dem Nachsitzen fertig war.

Scorpius verschränkte die Arme und sah wie Professor Longbottom kopfschüttelnd hinüber kam.

Ainsley sah zu Albus und Scorpius.

„Miss Greengrass!" sagte Neville. „Mr. Fortescue. Sie beide kommen mit mir."

„Ich denke es hat etwas befreiendes", sagte Ainsley grimmig als Neville einem benommenem Fortescue auf die Beine half. „Es ist nicht so als könnten sie meinen Eltern schreiben oder so."

Scorpius sah zu wie sie mit Neville ging während Fortescue seine Nase hielt und versuchte die Blutung zu stoppen.

„Ich wollte ihn schlagen", gab Albus kleinlaut zu.

„Ich weiss", sagte Scorpius zurückhaltend. „Ainsley hätte das nicht tun sollen."

„Nein hätte sie nicht", stimmte Albus zu. „Ich werde ihr beibringen müssen wie sie es besser macht."

Scorpius sah zu ihm hinunter und schüttelte den Kopf während Albus stolz grinste.

„Dennoch sie hat ihn zum Schweigen gebracht."

Scorpius drehte sich um und ging murmelnd zum vakanten Ende des Slytherin Tisches.

„Vielleicht hättest du ein Gryffindor sein sollen."

Ainsley fand Albus und Scorpius an ihrem üblichen Tisch hinten in der Bibliothek sie sah nicht zu bekümmert über die Woche nachsitzen die sie bekommen hatte aus.

„Ehrlich", sagte sie ihnen, „es ist gut. Tatsächlich schien sich Professor Longbottom zu amüsieren aber wenn ich könnte was du kannst Scorpius ich weiss nicht ob ich ihn dann einfach ignoriert hätte."

„Ich habe entschieden das ich nicht an mehr Bekanntheit interessiert bin", sagte Scorpius und strich einige Zeilen aus einem Aufsatz. „Sobald ich hier fertig bin will ich in Ruhe leben."

„Und ein professioneller Bücherwurm sein?" fragte Albus grinsend und lehnte sich gegen die Wand. Er machte seit einer knappen halben Stunde eine Lehrnpause und hatte verschiedene Methoden versucht Scorpius abzulenken, was bisher daraus bestand kleine Papierkugeln in seine Haare zu werfen, fest an seinen Ärmeln zu ziehen und am erfolgreichsten an seinem Ohr zu knabbern während er versuchte zu schreiben.

„Das ist der Plan", sagte Scorpius. „Es klingt unheimlich aufregend."

„Es klingt grossartig", sagte Ainsley warm.

„Zieht ihr nach Hogwarts noch immer zusammen?" fragte Ainsley.

„Ja", sagte Albus. „Wir müssen zuerst einen Ort finden."

„Also werde ich allein mit deinem Dad im Manor sein?" fragte Ainsley.

„Nun nein", sagte Scorpius. „Wir werden vorbeikommen und du kannst immer mit uns bei Harry rumhängen wenn wir dorthin gehen."

„Wo wir davon sprechen", sagte Ainsley, sah zu Albus und grub in der Tasche ihrer Robe. „Ich habe heute eine merkwürdige Nachricht von deinem Bruder bekommen."

„Meinen Bruder?"

„Ja. Offensichtlich hat er davon gehört das ich den Ravenclaw geschlagen habe", sagte sie und breitete das Pergament auf dem Tisch aus. Albus nahm es und las es laut vor.

„Gute Arbeit beim ausschalten von Fortescue", las Albus. „Er war schon immer ein rotznäsiger kleiner Wichser und er hat einmal die Borsten meines Besen verbogen. Nächstes mal wen ich dich sehe gehen die Drinks auf mich."

Scorpius war überrascht. „Das hört sich an als ob James flirten würde."

„Das ist James beim flirten", stellte Albus klar. „Glaub mir ich weiss es. Er hat versucht mit vor Hogwarts Unterricht zu geben – dachte er sei ein Experte."

„Merlin sei dank hat das nicht funktioniert", murmelte Scorpius. „Auch wenn du Unterricht hättest gebrauchen können."

„Als ob du ein Meister wärst", sagte Albus sarkastisch.

„Wieso flirtet dein Bruder mit mir?" fragte Ainsley verblüfft.

Albus zuckte mit den Schultern, er fuhr idyllisch mit der Hand über Scorpius' Rücken während er Notizen organisierte.

„Du bist hübsch und nett", sagte Albus. „Vielleicht will er dich nur wiedersehen."

Scorpius sah das sie skeptisch aussah und nahm seine Brille ab – ein Zeichen das er fertig für den Abend war.

„James ist nicht schlecht", sagte Scorpius. „Al hat wahrscheinlich recht. Ausserdem bin ich sicher das er es respektiert das due Fortescue geschlagen hast. Er ist in dieser Hinsicht seiner Mutter ähnlich."

Ainsley zog eine Augenbrauche hoch.

„Bist du sicher?"

„Ich bin mir sicher", sagte Albus. „Du wirst ihn irgendwann wiedersehen, auch wenn ich mich frage woher er es weiss. Lily wahrscheinlich. Oder Rose."

„Hört sich an als hättest du heute ein Paar Fans gewonnen Ainsley", sagte Scorpius. „Du wirst sehen das die Potters und Weasley einen guten Kampf lieben."

„Nun es wird mich in Hufflepuff nicht beliebt machen das steht fest", sagte Ainsley und stand auf.

Scorpius sah mitfühlend zu ihr auf. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auch nicht die Lieblingsperson in Slytherin sein werde. Ausser im Unterricht war ich heute nur hier."

„Nun ich werde euch morgen wissen lassen wie es läuft", sagte Ainsley. „Geh schlafen. Du siehst erschöpft aus."

Ainsley umarmte Scorpius und küsste seine Wange was er dankbar akzeptierte. Er war immer eifersüchtig auf Albus gewesen das er Familie in Hogwarts hatte auch wenn sie sich nicht immer verstanden und nun bereute er nur das er nicht früher auf Ainsley zugegangen war.

Es sah wie sie auch Albus umarmte bevor sie ging und beugte sich seufzend über den Tisch.

„Es gibt so viel zu tun", sagte Scorpius und sah auf ihre Notizen die über den Tisch verteilt waren. „Arbeit über Arbeit und dann wiederholen für die UTZs."

Scorpius sah auf seinen Kalender von Unterricht und Testen die zur den Prüfungen führten. Er war in einer kleinen Pause zwischen den Feiertagen und dem schwierigsten Teil des Semesters und es fühlte sich überhaupt nicht wie eine Pause an.

„Sei etwas nachsichtig", sagte Albus und legte sein Kinn auf seine Hand. „Du bist genial. Du musst wahrscheinlich nicht mal lernen."

Scorpius sah ihn zweifelnd an.

„Nicht das ich denke du sollst aufhören zu lernen", sagte Albus. „Du bist…irgendwie schön wen die liest und dich auf etwas konzentrierst."

Scorpius lehnte sich zurück um ihn mit einem schiefen, belustigenden Lächeln anzusehen.

„Was?"

Albus zuckte mit den Schultern und lächelte verlegen. „Du hast mich verstanden."

„Sag es noch einmal."

„Du bist schön wenn du lernst und wenn du schläfst und wenn du isst…eigentlich zu jeder Zeit."

„Das hast du vorher noch nie gesagt."

„Nun ich habe vier Jahre gebraucht um dir zu sagen das du grosszügig bist auch wenn du es unbedingt hättest hören müssen", sagte Albus mit einem schrägen Grinsen und er legte sein Kinn auf Scorpius' Schulter. „Ich werde diesen Fehler nicht noch mal machen."

Scorpius schloss seine Augen zufrieden und legte seine Schläfe an Albus' Stirn.

„Du bist auch nicht so übel" sagte Scorpius. „Und wenn du mich weiterhin so ansiehst werden wir es nicht zurück zum Schlafsaal schaffen."

„Du bist schrecklich mit Drohungen", sagte Albus, griff und Scorpius' Stuhl und zog ihn näher. Scorpius legte einen Arm um Albus' Schultern und strich mit seinen Lippen über Albus' Wange liebkoste ihn vorsichtig während Albus mit seinen Finger über die empfindliche Stelle hinter Scorpius' Ohr fuhr.

„Ich muss sicher stellen das du Dinge weisst und manchmal sind es Dinge die ich nicht gut ausdrücken kann", sagte Albus leise und Scorpius fragte sich ob jemandes Augen je grüner oder aufrichtiger gewesen waren. „Das du schön bist und grosszügig und das ich dich liebe."

Albus schloss seine Augen und atmete ihn ein – alles Pergament und Tinte und Kürbissaft – vergrub seinen Kopf in seinem Kragen. Er fragte sich ob die Neuigkeit das Scorpius lebte und warm war je abklingen würde.

Er hoffte sie würde es nicht.