Die langen Haustische der grossen Halle waren entfernt worden. An den Rändern des Raumes waren Tribünen wo die Familien Schulter an Schulter zusammengepfercht waren, so das in der Mitte ein langer Gang für die Hogwarts Absolventen blieb. Sie sassen in Reihen gemäss ihren Häusern und zuoberst auf der Tribüne sass Draco Malfoy neben den Potters und Weasleys und Grangers – genau in der Mitte zwischen Harry und Bill Weasley. Mit ihnen wieder in Hogwarts zu sein brachte Draco ein verdrehtes Deja-vu – ausser das er dieses mal nicht am Slytherin Tisch war und an der idyllischen Unterhaltung der Reichen und Gelangweilten teilnahm.

Die Slytherin Mädchen gingen über die Bühne und Draco sah hinunter zu Scorpius. Er war in dem Meer aus schwarzen Roben leicht zu erkennen – sein weis-blondes Haar stach aus der Menge heraus und Draco fragte sich on Lucius hinuntergesehen hätte um ihn bei seinem Abschluss vor all den Jahren zu suchen wenn das Schloss nicht zerstört worden wäre.

„Ich kann nicht glauben das sie abschliessen", sagte Bill zum millionsten Mal als Molly Tränen von ihren Augen wischte. Sie hatte geweint seit sich die Gryffindors aufgestellt hatten – lange bevor Roses Name aufgerufen wurde.

Seit Draco angekommen war und sich zu ihnen gesetzt hatte teilten sie Geschichten aus Albus und Roses Jugend – wie sie gewachsen waren und sich verändert hatten – und auch wenn er ziemlich zufrieden war das Dania entschieden hatte ihn zu begleiten fühlte Draco Astorias Abwesenheit wieder einmal.

Du wärst so stolz auf unseren Jungen, dachte Draco.

Die Slytherin Jungs standen auf und stellten sich in die Schlange als ihre Klassenkameraden ihre Diplome von Professor McGonagall erhielten. Er sah wie Scorpius Albus in die Schlange half, umgeben von ihren Mitbewohnern und dachte an seinen eigenen Abschluss – oder das Fehlen davon.

Ein gesendetes Diplom mit einem Hogwarts Siegel und ein kleiner, geschmackloser Kuchen den seine Mutter von Hand gemacht hatte.

„Ich bin sehr dankbar", sagte Draco kontrolliert, „das er eine andere Hogwarts Erfahrung hatte als ich. Das er einen richtigen Abschluss kriegt."

„Das Diplom in meinem Büro ist ehrenhalber", sagte Harry und lehnte sich mit verschränkten Armen gegen die Wand. „Wenigstens ist deines echt."

Vor ihnen drehte sich Dania um und lächelte, sie sass zwischen Hermine und Ainsley welche mit Hugo darüber sprach was sie tun wollten nachdem sie ihren Abschluss hatten.

„Sind sie froh fertig zu sein?"

„Ich denke schon", sagte Harry. „Ich weiss die letzten Jahre waren nicht al zu schlecht aber die ersten waren nicht die besten für Albus und Scorpius. Du weisst was man über den ersten Eindruck sagt."

Draco lächelte und sah wie Albus seinen Kopf gegen Scorpius' Schulter legte während sie warteten. Es sah Scorpius lächeln und als er den Kopf wandte um nach seiner Familie zu sehen winkte Draco.

„Er ist so ein lieber Junge", sagte Molly die ihm auch zuwinkte. Arthur hob seine Hand enthusiastisch und Albus lachte ab ihnen.

„Sie sind beide liebe Jungen", sagte Ainsley als James Hugo überzeugte die Plätze mit ihm zu tauschen.

Harry und Ginny setzen sich gerade hin und hielten sich fest an den Händen als Farley über die Bühne ging. Scorpius stand auf den Stufen hinter Flint und selbst aus der Ferne konnte Draco sein Grinsen sehen. Als Flints Name aufgerufen wurde tauschten sie Worte und Scorpius und Albus warfen beide ihre Köpfe lachend zurück.

Unter ihnen unter den Zuschauern jubelte Flints Familie und für einen kurzen Moment hatte Draco Angst – Angst das nur er für seinen Sohn klatschen würde und das die Abwesenheit seiner Mutter noch bemerkbarer war. Er erinnerte sich daran wie er die Farbe von Scorpius' Koffer gewischt hatte als er nach seinem zweiten Jahr nachhause kam und die tränenreichen Geschichten die er Astoria erzählte wie sie ihn genannt hatten.

Er hätte sich nicht Sorgen müssen. Als McGonagall Scorpius Malfoys Namen rief stand die ganze Potter-Weasley-Granger Familie mit ihm auf und jubelte – ein ohrenbetäubendes Dröhnen das mit höfflichem Applaus durch den Raum hallte. Es waren so viele von ihnen – die grösste Familie im Raum und sie jubelten für seinen Sohn als wäre er einen von ihnen.

Als er Professor McGonagall erreichte sah Draco wie Scorpius zu ihnen hoch sah und grinste – das grosse, breite, strahlende Grinsen an das sich Draco erinnerte als Scorpius ein Kind gewesen war und etwas neues entdeckt hatte. So hatte er ausgesehen als er lesen gelernt hatte und wenn er etwas zum ersten mal erlebte. Er erhielt einen Handschlag von McGonagall und sie behielt ihn etwas länger da als die anderen bevor sie ihm mit seinem Diplom auf die Schulter klopfte und Scorpius auf die andere Seite der Bühne ging.

Ungleich der anderen stieg er nicht hinunter zu seinen Klassenkameraden. Er stand an Rand neben der Treppe und wartete und grinste zu seinem Dad und der Familie der er so nah stand hoch als sie für Albus jubelten.

Albus ging auf McGoanall zu – langsamer als die anderen aber stabiler als zuvor – und erhielt sein Diplom mit ein paar extra Worten der Schulleiterin.

Draco und Harry sahen nebeneinander zu als Albus Scorpius an der Kante der Treppe traf und sie aneinander gelehnt hinunter gingen.

„Ich bin nicht sicher ob es richtig ist das ich stolz auf Albus bin", gab Draco zu, „aber ich bin sehr stolz auf beide."

„Ich auch", sagte Harry ihm und sie tauschten ein Lächeln. „Ich denke sie werden klar kommen."

Albus und Scorpius warteten auf den Rasen mit Flint welcher Maggie fröhlich auf seinem Rücken herumtrug auf ihre Eltern.

„Es ist vorbei!" sagte Flint.

„Auch wenn wir den Pokal nicht wie gewollt gewonnen haben", sagte Albus etwas melancholisch. Scorpius nahm seine Hand.

„Es ist in Ordnung Kumpel", sagte Flint.

„Wenigstens ist er an Gryffindor gegangen und nicht an Hufflepuff", sagte Maggie fröhlich. „Ich habe ihnen nicht dafür vergeben was Marcus getan hat."

„Hei", rief Ainsley und kam joggend auf sie zu. „Sprich nicht schlecht über Hufflepuff."

Scorpius liess Albus los als Ainsley ihre Arme um seinen Nacken warf und er hob sie einen Moment vom Boden hoch, lächelnd und sie fest umarmend.

„Danke das du hier bist", sagte er als er sie auf den Boden stellte.

„Wo sollte ich sonst sein?"

Ainsley lächelte zu ihm hoch und Scorpius war von herzen dankbar das sie ein Teil seiner Familie geworden war. Er sah als sein Vater mit den Potters, Weasley und Grangers, Rose mit ihrem Diplom im Schlepptau, näher kam. Hermine hielt die Schärpe ihrer Tochter – die die auszeichnete das sie die zweit beste in ihrer Klasse war – und schätzte sie.

„Es ist nicht das Ende der Welt Rose", sagte Hermine. „Du bist dennoch genial."

Der verärgerte Ausdruck auf Roses Gesicht sagte Scorpius das sie offensichtlich nicht der gleichen Meinung war.

Als Draco seinem Sohn gratulierte und ihn fest umarmte sah Scorpius sie alle an – Albus und Ainsley und Harry und Ginny – ihre Familien und Freunde während sie sich umarmten und küssten und als Draco ihn losliess zogen sie Scorpius auch zu sich und umarmten und küssten ihn als wäre er einer von ihnen.

Er merkte das er Angst hatte als Molly Weasley ihn umarmte und seine Wange tätschelte und ihm sagte wie stolz sie war. Er hatte Angst das eines Tages – morgen oder an einem Tag in der Zukunft – die Sache mit Albus nicht funktionieren würde und das er nicht nur seinen festen und besten Freund verlieren würde – er würde auch diese Familie die er zu lieben gelernt hatte im selben Atemzug verlieren.

Scorpius drehte sich um und sah Draco der seine Hände auf Albus' Schultern gelegt hatte und Albus grinste nicht mehr. Scorpius löste sich aus Charlie Weasleys Handschlag und wollte auf sie zugehen aber Ginny packte ihn am Arm und zog ihn zurück.

„Lass sie reden", sagte sie sanft.

„Ist etwas nicht in Ordnung?"

Ginny schüttelte den Kopf, sah zu ihm auf und lächelte so warm das Scorpius dachte wenn seine Mutter nicht hier sein konnte, das Mrs. Potter das nächst beste war.

„Harry und ich haben dieses letzte Semester etwas Zeit mit deinem Vater verbracht", sagte Ginny. „Ich denke nicht das ich es vorher bemerkt habe aber Draco und Albus – sie haben eine einzigartige Verbindung."

Scorpius sah wieder zu ihnen gerade als Albus Draco in eine enge Umarmung zog – eine die Draco offensichtlich nicht erwartet hatte aber er fasste sich nach einem Moment und klopfte Albus auf den Rücken.

Als Rose in freundlich anstupste als sie in dem Haufen ihrer Familie an ihm vorbeiging sah Scorpius hinunter zu Ginny. Er war nun viel grösser als sie aber die heftige Zugneigung mit der sie ihre Familie ansah – und nun auch ihn – liess ihn sich ziemlich klein fühlen.

„Wegen mir?"

Ginny lächelte und nickte und zog Scorpius hinunter in eine warme, sanfte Umarmung die sie lange hielt.

„Wegen dir."

Der Jungenschlafsaal war ein Chaos und Albus konnte die hälfte seiner Kleider nicht finden.

„Mir fehlt ein Schuh," rief er zu Scorpius welcher sich sofort hinkniete um unter dem Bett nach zu sehen.

„Wirklich Al?" sagte Scorpius und tauchte mit Albus verlorenen Anzugschuh und seiner Krawatte auf.

Albus grinste. „Danke."

Scorpius schüttelte seinen Kopf mit gespielter Genervtheit fing aber an zu Lächeln. Albus starrte ihn mit einem sanften Ausdruck an – die Art die er hatte wenn er sich an etwas erinnerte.

„Was?"

„Nichts wirklich", sagte Albus. „Wir haben sieben Jahre an diesem Ort verbracht und das ist die letzte Nacht die wir hier sein werden."

„Zum Glück", sagte Pucey und kam in seinen Festroben aus dem Badezimmer. „Ihr beide werdet zu spät kommen."

„Wir haben zu viel Zeit mit meiner Familie verbracht", sagte Albus. „Sie reden gerne."

„Und umarmen gerne", fügte Scorpius hinzu. „Sie umarmen viel."

Pucey lachte und warf seine Uniform ungezwungen in seinen Koffer und warf den Deckel zu.

„Sehe ich euch unten?"

„Wir werden gleich da sein."

Pucey klopfte Albus auf seinem Weg aus dem Raum auf die Schulter und Albus setzte sich auf die Kante von Scorpius' Bett.

„Es ist endlich vorbei", sagte Scorpius erleichtert.

„Leicht für dich zu sagen", grummelte Albus. „Du bist in unserer Klasse hinter Rose platziert – „

„Darüber werde ich immer sauer sein."

„Du wartest nicht auf deine UTZs um zu wissen ob du einen Job hast."

„Ich bin sicher du warst gut", sagte Scorpius aber er war nicht sicher. Er fühlte sich schuldig das sein Irrwicht Vorfall Albus während seiner Prüfung in Pflege magischer Geschöpfe abgelenkt hatte und er hoffte aufrichtig das es Albus seinen Platz bei der Gemeinschaft der Magiezoologen nicht kostete. Er war nicht sicher ob er sich Albus humpeln und den Verlust des Jobs den er wollte verzeihen konnte.

Albus sah zu ihm auf und massierte abwesend seinen Oberschenkel. „Der Trank klingt ab."

„Er wird dir immer nur ein paar Stunden helfen", sagte Scorpius traurig. „Es tut mir leid."

„Ich wünscht er hätte länger angehalten", gab Albus zu.

„Wenn du nicht gehen willst müssen wir nicht hin."

„Natürlich will ich", sagte Albus. „Nachdem Fiasko beim Weihnachtsball letztes Jahr und…nun dem informellen an den wir am Ende des Herbstsemesters nicht konnten…"

Scorpius sah hinunter und schlurfte mit den Füssen. Albus packte seine Hand und zog daran bis er hinüber kam und vor ihm stand.

„Ich will nur mit meinem Freund zu unserem letzten Hogwarts Ball gehen", sagte Albus. „Und wenn ich mir das Genick breche wenn ich versuche mit ihm zu tanzen, ist das in Ordnung weil er genial ist und es wahrscheinlich umgehend heilen kann."

„Deine Quidditch Kratzer waren eine Sache", lachte Scorpius. „Eine Wirbelsäulen Verletzung ist komplett anders."

Albus gluckste und schlang seine Arme um Scorpius' Taille, drehte seinen Kopf zu seinem Bauch.

„Ich denke das ist die längste Zeit in der ich in meinem Leben meistens Glücklich war", sagte Albus. „Ich glaube Dankbarkeit macht das mit dir."

Scorpius fuhr mit seinen Fingern durch Albus' Haar und glättete es.

„Worüber hast du mit meinem Dad gesprochen?"

„Hmm?" summte Albus gedämpft durch Scorpius' Pulli.

„Vor kurzem. Als du ihn umarmt hast."

„Oh du hast das gesehen?" fragte Albus und sah wieder zu Scorpius auf. „Ich glaube dein Dad mag es nur dich zu umarmen."

„Ändere das Thema nicht."

„Kann ich versprechen das ich es dir irgendwann sage?" fragte Albus. „Nur nicht heute?"

Scorpius verdrehte die Augen und trat zurück.

„Geheimnisse? Wirklich?"

„Es ist kein Geheimnis. Es ist nur etwas zwischen mir und deinem Dad und ja ich weiss das ist komisch."

Scorpius verschränkte die Arme verstört. Er mochte es nicht wenn er Sachen nicht wusste besonders wenn es um seinen Vater oder Albus ging und das betraf sie beide.

„Du willst es wirklich wissen?"

„Ja."

„Er hat mir gesagt das er stolz auf mich ist und er hat sich nochmal bei mir bedankt das ich mich die letzten Monate um dich gekümmert habe", sagte Albus. „Und er hat mir gesagt das egal was zwischen dir und mir passiert das er immer für mich da sein wird wenn ich ihn brauche."

„Das ist…tatsächlich ziemlich nett", sagte Scorpius. „Ich habe vorhin wirklich gedacht das wenn zwischen uns etwas passiert…"

Albus sah stirnrunzelnd zu ihm hoch.

„Was meinst du?"

„Nun wenn wir uns trennen", sagte Scorpius, „das ich deine Familie wirklich vermissen würde."

Albus blinzelte ihn an. „Ich habe nicht einmal in Betracht gezogen das wir uns trennen könnten. Nicht seit dem letzten Weihnachtsball."

„Wirklich?"

„Nein. Ich glaube ehrlich nicht das ich darüber nachgedacht hätte." Albus sah plötzlich ängstlich aus. „Bist du unglücklich?"

„Nein! Überhaupt nicht", sagte Scorpius schnell nervös. „Das habe ich nicht gemeint. Ich meinte nur wenn du mich satt hast oder so würde ich deine Familie wirklich vermissen weil ich sie mag aber ich bin nicht – ich denke nicht wirklich an diese Dinge. Schlechte Dinge. Wir waren nur immer in Hogwarts und ich frage mich wie es danach sein wird."

„Okay", sagte Albus erleichtert glaubte es aber nicht ganz. Er wurde ruhig und spielte mit Scorpius' Finger bis er zurück trat um seinen Pulli auszuziehen und sich umzuziehen.

„Warte", sagte Albus.

„Worauf?"

„Einfach…warten."

Albus schlurfte zu seinem Koffer und wühlte darin, warf unpassende Socken und alte Federn hinaus bis er fand was er suchte – eine alte Kamera. Er stand auf und überprüfte den Film und platzierte die Kamera zufrieden auf dem obersten Regal auf Augenhöhe in seinem Schrank.

Scorpius sah verwirrt zu.

„Wenn das das letzte mal ist das wir unsere Uniformen tragen…will ich mich daran erinnern", sagte Albus und lächelte über seine Schulter. „Wir sind in diesen Dingern erwachsen geworden und wenn ich daran zurückdenke will ich mich nicht daran erinnern wie wir im zweiten Jahr gejammert haben und unser Haus und diesen Ort gehasst haben. Ich will mich an uns erinnern wie wir jetzt sind."

„Verkrüppelt und die meisten Nächte ein Fieberträumen leidend?"

Albus funkelte ihn spasseshalber an. „Zusammen. Auch wenn es eine Weile gedauert hat."

Albus drückte den Selbstauslöser auf der Kamera und Scorpius sah wie sie blinkte und Albus hüpfte zu ihm zurück und zog ihn auf eine Linie mit der Linse. Sie hatten nicht viele Fotos zusammen – nicht nur sie beide – und gerade als das Licht anhaltend leuchtete und der Fokus sich öffnete wandte er sich um und küsste Albus Wange und er lachte.

Das war es an was er sich erinnern wollte.

Alle Siebtklässler liefen mit Drinks in den Händen und Lächeln auf den Gesichtern umher als Albus und Scorpius die grosse Halle betraten. Sie war mit allen Haus Fahnen geschmückt – nicht so prächtig wie bei den Feiertagen aber viel vertrauter und wärmer.

Es ist schön, dachte Scorpius, zu gehen ohne diesen Ort zu hassen.

Scorpius stellte sich auf die Zehen und sah sich nach bekannten Gesichtern um während Albus mit den Manschettenknöpfen spielte die sein Vater ihm vorher geschenkt hatte.

„Ich wette es hat ihn umgebracht", murmelte Albus und fuhr mit seinen Fingern über den dunklen grünen Stein, „die von Slytherin zu kaufen."

Scorpius winkte Ainsley welche für sie beide Getränke schnappte als sie am Erfrischungstisch vorbei ging. Sie trug die schwarz goldene Festtagsrobe die Draco ihr über die Osterferien gekauft hatte.

„Danke das ihr mich eingeladen habt!" sagte sie zum zehnten Mal.

„Ich konnte mein plus eins nicht verfallen lassen", sagte Scorpius und nahm einen Schluck. Das Butterbier war warm und süss – nicht unähnlich wie sich der Tag anfühlte.

„Ich war nicht erlaubt", murrte Albus wieder.

„Wem hast du deines gegeben?"

„Meinem Bruder", sagte Albus. „Er kennt noch immer viele Leute hier."

Ainsley rümpfte für eine Sekunde die Nase und Albus zog eine Augenbraue hoch.

„Problem?"

„Nein. Dein Bruder ist in Ordnung. Ich sollte nicht…es ist nicht wichtig", sagte Ainsley geringschätzig. Stattdessen führte sie sie zu den Tischen in der Nähe der Tanzfläche. „Jetzt nicht."

Scorpius sah aus dem Augenwinkel ängstlich wie Albus humpelte.

„Al bist du in Ordnung?"

„Es geht mir gut", sagte Albus, aber Scorpius kannte alle seine Lächeln und das war dasjenige welches er benutzte um Schmerz und Frustration zu überdecken. Er blieb still bis sie den Tisch erreichten den Ainsley ausgewählt hatte und setzte sich um Snacks von dem sich wieder auffüllenden siebenstöckigen Servierturm im Zentrum des Tischs zu nehmen.

„Oh! Es hat diese kleine Eclairs die du magst", sagte er und hielt eines Albus hin welcher es mit einem leicht traurigen Lächeln annahm.

Rose tauchte aus der Masse der Schüler auf und grinste in ihrer tief roten Festtagsrobe.

„Kanns du es glauben?" fragte sie und liess sich auf den leeren Stuhl neben Albus fallen. Sie nahm einen Schluck von seinem Butterbier.

„Was glauben?" fragte Albus.

„Das wir unseren Abschluss haben! Ich werde traurig sein wisst ihr" sagte sie ihnen. „Ich habe Hogwarts von dem Tag an geliebt als wir herkamen aber es wird gut sein im Ministerium zu sein."

„Also hat deine Mum einen Platz für dich gefunden?" fragte Scorpius. Rose sah ihn mit leicht verengten Augen an.

„Nein Mum hat es nicht" sagte sie ihm. „Ich habe mich alleine für eine Position in der Abteilung für Spiele und Sport beworben. Ich wollte nicht das sie für mich Strippen zieht."

Scorpius entschied das es keine gute Idee war sie daran zu erinnern das ihr Nachname ihr jeden Job den sie wollte brachte auch ohne das einmischen der Ministerin, also beschäftigte er sich mit den Ärmeln seines Hemds und stellte sicher das sie die Narben an seinen Handgelenken verdeckten.

„Ich kann nicht abwarten bis ich hier fertig bin", sagte Ainsley. „Nicht das ich es nicht mag aber ich würde lieber dort draussen Leuten helfen."

„Was willst du machen wenn du deinen Abschluss hast?" fragte Rose sie aufrichtig. Ainsley zuckte mit den Schultern.

„Ich bin nicht sicher", sagte sie. „Ich habe ein paar Ideen habe mich aber noch nicht entschieden."

„Nun ich bin sicher das du grossartig sein wirst", sagte Albus.

„Deine Noten sind stabil und du bist exzellent in Zauberkunst", sagte Scorpius.

Ainsley lächelte sie an und öffnete ihren Mund um zu antworten aber James tauchte hinter seinem Bruder auf und klopfte ihm auf den Rücken.

„Bereit ein erwachsener zu sein?" fragte James.

„Überhaupt nicht", sagte Albus mit einem Grinsen.

„Ich glaube dein Absolventenball ist besser als meiner", gab James zu. „Bessere Musik."

Albus öffnete den Mund um zu wiedersprechen – Scorpius wusste das er das Lied welches spielte hasste – aber er bekam keine Chance. Ein fremder Arm kam um Scorpius' Seite und nahm ein Glas Wasser und bevor er es merkte warf eines der hübschen, blonden Gryffindor Mädchen aus ihrem Jahr es James ins Gesicht, durchnässte seine Haare und den oberen Teil seiner Robe.

Das", sagte die Gryffindor, „ist dafür was du letzten Frühling getan hast."

Und sie stolzierte ohne ein weiteres Wort weg. Scorpius sah zu James hoch während er das Wasser aus seinen Augen und von seinen Wangen wischte.

„Hast du das verdient?" fragte Ainsley kühl.

„Das habe ich wahrscheinlich", murmelte James. Albus sah auf sowohl amüsiert als auch mitfühlend und sah das sein Bruder ziemlich rot geworden war, so ähnlich wie ihre Mutter es wurde wenn ihr etwas peinlich war.

„Was hast du ihr getan?" fragte Scorpius. James erschauderte.

„Ich würde lieber nicht darüber sprechen", gab er zu und benutzte seinen Zauberstab und ein paar schnelle Zauber um die Schultern seiner schwarzen Robe zu trocknen. „Es ist schon lange her."

„Ich weiss nicht James", sagte Rose. „Für sie ist es das wahrscheinlich nicht. Letztes Jahr ist nicht so lange her."

James sah niedergeschlagen aus und schob seine Hände in die Taschen seiner Robe.

„Kann ein Typ sich nicht ändern?" fragte er Rose. „Schau – Scorpius hat all diese Jahre damit verbracht dich um ein Date zu bitten und jetzt ist er mir Albus zusammen und alle akzeptieren das. Kann ich nicht aus ein paar Sachen rausgewachsen sein?"

„Ich würde nicht sagen das es alle akzeptieren", korrigierte Scorpius. Die Gryffindors welche unschöne Dinge über seine Beziehung mit Albus gesagt hatten – der der seinen ersten öffentlichen Ausbruch verursacht hatte – waren in der Menge zu sehen.

„Jeder der wichtig ist", sagte James. „Ich versuche es weisst du."

Ainsley seufzte und stand auf, sie glättete ihre Robe und strich sich eine Locke ihrer Haare weg.

„Komm schon", sagte sie. Sie hielt ihre Hand James hin welcher sie für einen Moment anstarrte bevor er zu ihr aufsah. „Tanz mit mir."

Albus hatte James in einigen kurzen Beziehungen gesehen. Er hatte einige der Mädchen getroffen mit denen er ausgegangen war und hatte sogar einige von ihnen gemocht bevor James zwangsläufig entschied das er jemand anderes treffen wollte oder des Feld räumte. Albus hatte sogar geglaubt das James einige seiner Freundinnen gemocht hatte.

Aber er hatte nie gesehen das sein Bruder jemanden so ansah wie er in diesem Moment Ainsley Greengrass ansah. Der James den er seit Jahren kannte hätte einem Mädchen nie gezeigt was eine solche Geste ihm bedeutete aber als James seinen Arm anbot und sie zur Tanzfläche gingen sah er erfreut aus.

„Wartet", sagte Rose. „James bekommt noch immer was er will auch wenn er beschuldigt wird das er in der Vergangenheit gemein zu einem anderen Mädchen war?"

„James bekommt immer was er will", erinnerte Albus sie, schüttelte den Kopf und sah zu seinem Bruder als sich die Musik änderte und er anfing langsam mit Ainsley zu tanzen. „All diese Weihnachten…"

Rose lachte als sie aufstand und den Rest von Albus' Butterbier hinunter lehrte.

„So wahr" sagte sie. „Ich sehe auch beide später. Das ist meine letzte Chance mit Bradley Powell zu tanzen bevor er in die Staaten geht und ich verpasse sie nicht."

„Los schnapp ihn dir", ermutigte Albus sie.

Scorpius winkte ihr als sie ging.

„Ich mag deine Familie", sagte er und legte sein Kinn auf Albus' Schulter.

„Sie sind in Ordnung", sagte Albus. „Ich glaube wir sind alle besser geworden."

Scorpius bemerkte wie Albus auf sein Knie tippte, sein Kiefer angespannt.

„Wir müssen nicht tanzen oder so", sagte Scorpius sanft. „Wir können einfach hier sein. Es ist schön."

Albus schüttelte den Kopf und lächelte über seine Schulter, er griff in die Innentasche seiner Robe. Scorpius konnte nicht sehen was er tat und bevor er es aufhalten konnte entkorkte Albus eine Phiole und trank ihren blauen Inhalt mit einem Schluck.

„Al!"

„Was?" sagte Albus und verzog das Gesicht ab dem Geschmack. Er warf die leere Phiole auf den Tisch und Scorpius' Verdacht wurde bestätigt. Es war eine weitere Dosis des schmerzstillenden Trankes den er früher am Tag genommen hatte um durch die Abschlussfeier zu kommen.

„Du kennst die Nebeneffekte! Du hast heute schon eine Dosis genommen."

„Ich nehme den Kater wenn es bedeutet das ich endlich mit dir tanzen kann", sagte Albus, spülte den Trank mit ein paar Schluck Wasser hinunter und stand auf, er teste sein Gleichgewicht für ein paar Sekunden bevor er es als ausreichend befand.

„Komm schon", sagte er, nickte zur Tanzfläche und streckte seine Hand aus. „Ich denke nach allem verdienen wir einen einzigen Tanz."

Scorpius sah auf seine ausgestreckte Hand – die die er schon so oft genommen hatte – und wurde plötzlich von Nostalgie überrannt.

Er war Albus so oft in Schwierigkeiten gefolgt – vom Zug runter, durch die Zeit, in Diskussionen in denen er nicht sein musste und sogar in ein paar Kämpfe – und er wusste auch wenn sie Hogwarts und ihre Kindheit hinter sich liessen würde er Albus Potter überall hin folgen.

Scorpius nahm seine Hand und Albus führte ihn mit einem leichten Humpeln in die Menge ihrer Kollegen – die bekannten Gesichter die seine Erinnerungen füllen würden für gute oder schlechte Zeiten – sich schlängelten sich durch Freunde und Bekannte und alte Zaubertrankpartner. Sie kamen an den Leuten vorbei die sie als Sohn Voldemort und den Slytherin Squib bezeichnet hatten und den Slytherins die sie verteidigt hatten und denjenigen die den Rufen zugestimmt hatten. Die schlängelten sich durch die Gryffindors welche sie gemobbt hatten und den Freunden der Weasleys die versucht hatten es zu stoppen and Janus Fortescue dessen Nase noch immer nicht ganz richtig aussah.

Scorpius fand einen freien Fleck auf der Fläche und zog Albus an sich – froh das die Musik ruhiger geworden war. Er nahm eine von Albus' Händen in seine und legte eine andere auf seine Seite – die die immer schmerzte und als Albus das selbe tat ihn näher zog fühlte er sich seit einem Jahr so normal das er hart schlucken musste um sich zu sammeln.

„Was ist los?" fragte Albus als sie sich auf dem Fleck wiegten keiner von ihnen wollte führen.

„Es ist nur so normal", sagte Scorpius.

Albus grinste – ein echtes Lächeln das seine hellgrünen Augen erreichte. Es war die Art Lächeln die Scorpius nicht all zu häufig sah. Es war die Art die er das Gefühl hatte sich verdienen zu müssen.

„Es ist normal", sagte Albus. „Ich bin Albus. Nur Albus und du bist einfach Scorpius."

„Und das ist alles?"

„Und das ist alles."

Sie lächelten einander an und Albus sah ihn mit so viel Zärtlichkeit an das Scorpius sich sicher fühlte das Albus Potter ihm auch überall hin folgen würde – aber hatte er das nicht bereits? Als sie sich zur Musik wiegten dachte Scorpius an all die Male in denen sich Albus um ihn gekümmert hatte – von den beruhigenden Unterhaltungen vor einem grossen Test bis zu der Art wie er die Nacht am Boden im Malfoy Manor damit verbracht hatte seiche Hand zu halten.

Ich lasse dich mich diesen Sommer in die Hölle mitnehmen wenn du willst.

Noch so vielen komplizierten Tagen und Nächten fand sich Scorpius vollständig – ein Gefühl an das er sich kaum erinnerte – einfach mit seinem Freund zu tanzen und sich nicht darum kümmern was jemand denkt und war für den Moment komplett glücklich.

Albus konnte sich nicht entscheiden ob er sich an seine letzten Augenblicke in Hogwarts erinnern wollte oder nicht aber als er den Slytherin Jungenschlafsaal nach dem ihre Mitbewohner ihre Sachen weggeräumt hatten nach Gegenständen untersuchte die er oder Scorpius vergessen hätten können konnte er sich nicht helfen als sich an Bruchstücke der letzten sieben Jahre zu erinnern als er verlorenen Socken und Papier zusammensammelte.

„Komisch zu denken das wir nicht zurückkommen werden", sagte Scorpius neben seinem Bett.

Albus starrte auf sein Bett, sorgfältig gemacht und fragte sich war der nächste Slytherin sein würde der es besetzte. Diese Person würde nie wissen das er Scorpius Malfoys Bett hatte oder wie viele Alpträume und Tränen dieses Kissen gesehen hatte. Er würde nie wissen das Albus Potter das letzte Semester in diesem Bett geschlafen hatte und jedem sagte das es zu Scorpius' Wohl war auch wenn er wusste das es auch für sein eigenes war.

„Es macht mir nichts aus", gab Albus zu und setzte sich auf seinen Koffer an der Tür. Er war müde und litt und sein Magen war sehr unglücklich über die Menge an Tränken die er am Tag zuvor genommen hatte. „Ich glaube dieser Ort ist fertig mit uns."

Scorpius lächelte als er seine Brille mit dem Rand seines Shirts putzte. Er wollte den Raum ein letztes mal gut sehen und entschloss sich, sich an die schöneren Dinge an Hogwarts zu erinnern.

„Erinnerst du dich an die Nacht vor den Abschlussprüfungen im fünften Jahr?"

Albus lachte. „Wie könnte ich das vergessen?"

Scorpius grinste ihn an und setzte seine Brille auf sein Gesicht.

„Ich glaube das war der schrecklichste Moment in meinem Leben", sagte Scorpius und verschränkte die Arme. „Bis zu diesem Moment. Wenn du den ganzen Voldemort Tag Vorfall vergisst."

„Ich habe zwei Jahre versucht es zu vergessen."

„Ich konnte nicht aufhören zu zittern", erinnerte sich Scorpius. „Ich war so glücklich. Ich wäre glücklich gewesen wenn du mir nur gesagt hättest das du auf mich stehst."

„Also war dich ohne Vorwahrung zu küssen zu viel des guten?"

„Du hättest einen Herzinfarkt auslösen können."

„Das wäre enttäuschend gewesen", gab Albus zu. „Stell dir vor das Madame Pomfrey zu erklären."

Scorpius streckte sich und löschte die Laterne über seinem Bett zum letzten Mal und fuhr mit der Hand über die Oberfläche seines Schreibtischs.

„Es war nie perfekt", klagte Scorpius. „Aber wir hatten immer einander."

„Und es war immer genug."

Scorpius packte die Griffe ihrer Koffer und Albus zog seinen Rucksack über seinen Rücken.

„Brauchst du deine ´Krücke´?" fragte Scorpius und imitierte seinen Vater.

„Nein es wird etwas gehen", versicherte Albus ihm.

Scorpius nickte und blickte noch mal zu ihrem Schlafsaal bevor er den Gang runter ging und Albus die Tür hinter sich schloss.

Der Hogwarts Express fuhr wie jedes Jahr pünktlich in Kings Cross ein und wie jedes Jahr war Gleis 9 ¾ voller Eltern und Grosseltern, Brüdern und Schwestern die warteten ihre Liebsten abzuholen.

Scorpius überblickte die Gesichter durch das Fenster als der Zug anhielt und sah seinen Vater in der Ferne mit Harry und Ginny sprechen.

„Al?"

Scorpius sah hinunter wo Albus fest schlafend an seine Schulter lehnte. Er und Rose hatten beide es nur kurz im Zug ausgehalten bevor sie ohnmächtig wurden. Rose war erschöpft weil sie bis Sonnenaufgang wach gewesen war und Albus spürte den Effekt zu viel schmerzlindernde Tränke genommen zu haben.

Albus bewegte sich nicht und Scorpius, dessen Arm seit einer Stunde taub war so zu Ainsley welche ihr Buch zur Seite legte.

„Dad ist draussen", sagte Scorpius ihr.

„Das ist das erste mal das meine Mutter nicht hier ist um mich abzuholen", sagte Ainsley sanft. „Ich bin nicht verärgert. Es ist nur…komisch."

„Ich weiss", sagte Scorpius. „Es hat sich viel geändert."

„Das Ministerium versucht meinen Vater ausfindig zu machen", sagte sie. „Ich weiss nicht was sie finden werden."

Sie sah aus dem Fenster als der Zug mit einem Ruck zum stehen kam und sowohl Albus als auch Rose weckte.

„Sind wir schon da?" stöhnte Rose.

Albus drehte sein Gesicht zu Scorpius' Schulter und liess nur ein Durcheinander von welligem schwarzem Haar sichtbar.

„Komm schon verschlafener Albus", sagte Scorpius leise. „Wir müssen aus dem Zug steigen."

„Bereits? Noch fünf Minuten."

Albus schlang seine Arme um Scorpius' Bauch und hielt ihn fest. Ainsley lächelte sie liebevoll an als Scorpius seine Finger hob, die wie voller Nadeln waren, und mit ihnen durch Albus' Haar fuhr.

„Wir müssen gehen", flüsterte er zu Albus.

Albus schnaubte und setzte sich auf, er rieb sich die Augen bis sie klar waren und sah aus dem Fenster und musste durch das Licht blinzeln.

„Okay", sagt er schliesslich. „Wenn wir müssen."

Albus und Rose standen auf und Scorpius zog ihre Taschen von der Ablage.

„Ich freue mich meine Katze zu sehen", gab Scorpius zu. „Ich habe es gehasst sie zurückzulassen."

„Zu viel mit den UTZs und allem", sagte Rose. „Ich bin noch immer gestresst und es ist seit zwei Wochen vorbei."

„Ihr stresst mich ein Jahr zum voraus", sagte Ainsley.

Albus murrte und sah zu seinem Bein hinunter als Scorpius ihre Taschen über seinen Rücken schnallte.

„Bist du in Ordnung?"

Albus sah ihn eine Sekunde an bevor er nickte und schräg lächelte.

„Mir geht's gut", versicherte Albus bevor er Scorpius' Wange küsste und hinter Rose und Ainsley aus dem Abteil humpelte.

Scorpius trat das letzte Mals etwas ängstlich aus dem Hogwarts Express und sah die lange rote Maschine hinunter Rauch kam von vorne. Die Menge vor ihm war beklemmend – er war ausserhalb Hogwarts lange nicht in so einer Gruppe gewesen ausser bei der Verhandlung – und er war sich plötzlich der Augen auf ihm und der Gesichter die sich ihm zuwandten und hinter ihren Händen flüsterten bewusst.

Sein Vater war einige Meter entfernt, durch Reihen und Reihen wartender Familien und es schien wie eine furchtbar weite Strecke zu sein und Ainsley und Rose waren bereits in der Menge verschwunden. Er sah aus dem Augenwinkel wie ein Vater in musterte und beschützend seine junge Tochter näher zog.

Scorpius merkte wie er rot wurde bis ein bekanntes Gesicht sich durch die Menge zurückkämpfte. Albus hielt Scorpius lächelnd eine Hand hin.

„Komm schon. Lass uns nachhause gehen", sagte Albus. „Dieses Mal zusammen."

Scorpius lächelte und nahm Albus' Finger, liess sich in die Menge ziehen bis Albus seinen Arm um seine Schulter legte und seine Lippen gegen seine Schläfe drückte. Sie schlängelten sich durch die Leute und Scorpius hielt sich an Albus' Taille fest, geerdet und sicher.

Albus sah all die Leute starren als sie vorbeigingen und grinste.

„Glaubst du noch immer wir können nach Hogwarts ruhig leben?"

„Wahrscheinlich nicht", gab Scorpius zu. „Wir haben die Tendenz sensationelle Schlagzeilen zu machen."

„Ich würde es nicht anders wollen", sagte Albus als sie die Potters und Draco erreichten und erneut von der merkwürdigen Patchwork Familie die sie geschaffen hatten umschlossen wurden.

Scorpius wusste nicht was als nächstes passieren würde oder wo er Enden würde und nach allem was er gesehen hatte, wusste er das dieser Gedanke ihn ängstigen sollte aber als Albus ihn über Lilys Kopf angrinste, Begrüssungen mit Draco und seinen Eltern tauschte wusste Scorpius mindestens das er immer wusste wo zuhause war.