Kapitel 7
Synthese: In der eine Übereinkunft erreicht wird
Der fünfte Teil. Das Warum
Severus war erleichtert darüber, mittels eines weiteren Portschlüssels ins Manor zurückzukehren, diesmal einem grünen Muggel-Regenschirm. Der Tag war anstrengend gewesen. Lärm, Menschenmassen, die ganze Parkumgebung und die Fahrten hatten ihn nicht gerade ruhig gestimmt. Kam dazu, einen vorübergehend reformierten Massenmörder zu hüten, waren die Nerven unvermeidlich zum Zerreißen gespannt. Die Tatsache, dass sie anwesend war, half auch nicht weiter, noch hatte der Kuss … hatte die Küsse, die sie miteinander geteilt hatten, ihm geholfen. Noch immer konnte er es nicht glauben, ihren Wagemut, ihre Reaktion auf ihn, wie sie sich in seinen Armen angefühlt hatte. Nichts war dem jemals annähernd gleichgekommen.
Lucius traf sie im Wohnzimmer und sagte ihnen, sie sollten sich rechtzeitig zum Abendessen in einer Stunde umkleiden. Nach einer kurzen Verhandlung mittels Augenbrauen, Codewörtern und einigen Blicken übernahmen Luna und die Weasleyzwillinge die Verantwortung für den kleinen Jungen, der immer ein bösartiger Despot gewesen war, und führten ihn davon, damit er badete und etwas anzog, das einem Kind angemessener war. Severus schüttelte den Kopf über das Gekicher, das zu hören war, als sie um die Ecke bogen. Der Rest der Gruppe unterhielt sich anscheinend immer noch über den Park, wenn man auf Hermiones Kichern etwas geben konnte. Das Geräusch machte seltsame Dinge mit seinem Innenleben.
„War das …?", fragte Lucius ihn leise und hob eine Augenbraue in die Richtung, in der die kleine Entourage verschwunden war.
Severus nickte.
„Es ist gruselig, ihn lachen zu hören, oder?", sagte Lucius leise. „Versteh mich nicht falsch, aber ich hätte nie gedacht …"
„Selbst jetzt kein Vertrauen in mich?" Er hob seinem blonden so-etwas-wie-ein-Freund gegenüber eine Braue. „Aber ja, ich stimme dir zu. Es war ein ausgesprochen seltsamer Tag. Ich muss fragen, ist dein Mal verschwunden? Meines ist spurlos weg."
Lucius lächelte, ein sanftes Lächeln, das ihn jung und sorglos aussehen ließ, besser, als er in seiner Jugend je ausgesehen hatte. „Ja, als ich mich vorhin umgezogen habe, habe ich es bemerkt, es ist weg. Wir haben eine neue Chance im Leben, Severus. Narcissa war überglücklich, als ich es ihr gezeigt habe."
Severus nickte und wollte gerade nach den anderen Todessern fragen, als sich die Haupteingangstür öffnete, und Kingsley trat mit Tonks hindurch, die ihr Haar sofort in taillenlanges Platinblond verwandelte, als sie Lucius erblickte.
„Kingsley!", rief Pot… Harry aus, wie immer ein Meister des Offensichtlichen, und ging zu dem älteren Auror. Severus war es noch nicht recht gewohnt, die Vornamen seiner ehemaligen Schüler zu gebrauchen, auch wenn manche einfacher waren als andere. Den Weasleys gestand er es aus Notwendigkeit zu, sonst würde er sich eines Nummernsystems für all die Mr Weasleys bedienen müssen.
„Wie ist es gelaufen?", fragte Hermione und klang ein wenig gespannt.
Kingsley räusperte sich. „Diejenigen, die Lucius festgehalten hat, wurden heute alle von unserem Team vernommen, und die meisten von ihnen wurden mit Reisebeschränkungen nach Hause geschickt. Wir haben außer Travers alle erwischt, die wir haben wollten, und Severus hat versprochen, dass dieses Problem sich innerhalb kurzer Zeit von selbst lösen wird, daher werden wir nur einen Weg finden müssen, eine Bestätigung zu bekommen. Diejenigen, die wir in Gewahrsam genommen haben, haben das Gegenmittel bekommen."
Kingsley sah Severus an, der nickte. Das Gift, das er ihnen verabreicht hatte, war ziemlich heimtückisch und würde sie innerhalb einiger Tage durch innere Blutungen töten, wenn sie keine Behandlung suchten, und es war obskur und schwierig zu diagnostizieren, was bedeutete, dass sie professionelle Hilfe suchen mussten, um eine Chance zu haben, was Kingsley Gelegenheit verschaffen würde, sie im St Mungo zu fangen.
Der Auror fuhr fort. „Pettigrew ist tot; als er gefunden wurde, war er halb in seine Rattengestalt verwandelt. Bellatrix und die Lestrangebrüder, Fenrir Greyback und Antonin Dolohov entschlossen sich ebenfalls zu kämpfen, und nur Rodolphus Lestrange hat überlebt."
„Gut", sagte Harry mit Genuss.
Severus war geneigt zuzustimmen. Dann waren die Schlimmsten von ihnen außer Gefecht. Vielleicht hätte ihm klar sein sollen, dass Pettigrew dem Gift schneller unterlag, wenn er sich verwandelte, schließlich war es im Grunde ein Rattengift, das für Menschen dosiert worden war, aber dann wiederum konnte er sich selbst nicht dazu bringen, dass es ihn besonders kümmerte.
Hermione trat näher zu Kingsley. „Wir müssen herausfinden, ob mit dem Rest der Horkruxe irgendetwas passiert ist", sagte sie und schwang ein Notizbuch und einen Muggelstift. „Harry, würdest du mit Kreacher das Medaillon überprüfen? Und es gibt noch zwei weitere, über die wir überhaupt nichts wissen."
„Horkruxe? Plural?", sagte Kingsley, wankte zu einer Barockbank in der Nähe und wischte sich mit den Händen über das Gesicht, während er sich unbeholfen niedersetzte und beinahe so weiß wurde wie Lucius, der genauso verstört dreinblickte, seine Reaktionen aber besser verbarg, als Hermione und Harry den anderen den Sachverhalt erklärten.
Am Ende kamen sie überein, dass Harry in Begleitung von Tonks und Draco zu Kreacher ginge und mit ihm spräche, und dann würden die Auroren in die Aurorenzentrale aufbrechen, um bei ihren Kollegen nachzufragen, ehe sie rechtzeitig zum Abendessen ins Manor zurückkehrten.
Bevor alle weggingen, gab Hermione jedem eine Dosis des Gegenmittels für die Tränke, die Tom bekommen hatte, und sie sagte, dass jeder von ihnen dafür verantwortlich sei, wie die Dinge verliefen, und dass es nicht nur auf Severus' oder ihrem eigenen Gewissen lag. Über diesen Punkt hatten Hermione und er einige Zeit gestritten, ehe er nachgegeben hatte. Selbstverständlich hatte er ein Gegenmittel zum Gegenmittel, sollte dies notwendig sein, aber es würde den Rest der Gryffindors ein wenig bescheidener halten.
Der nicht mehr länger sehr Dunkle Lord war noch kleiner, als sie alle zum Abendessen im französischen Speisezimmer der Malfoys Platz nahmen, einem kleineren Raum in hellem Rokokostil, der hauptsächlich für kleinere Familienessen als für große, formelle Angelegenheiten gebraucht wurde, und der nie von den Todessern benutzt worden war. Severus saß zwischen Hermione und Narcissa, die völlig entspannt zu sein schien, Gastgeberin einer Person zu sein, die sie in ihrem eigenen Heim über Jahre als Geisel gehalten hatte und jetzt in Gestalt eines fünfjährigen Jungen war, aber Severus kannte sie gut genug, um in der Gespanntheit ihres Lächelns und der Art, wie sie ihre Serviette faltete, zu lesen. Der schwirrende Wirrwarr rotschöpfiger Gryffindors machte es auch nicht einfacher. Alle Weasleys, die an der Mission teilgenommen hatten, waren da genau wie der Rest der Schar.
Kurz zuvor war Harry zusammen mit Draco zurückgekommen. Sie hatten mit Kreacher gesprochen, aber leider hatte Mundungus Fletcher das Medaillon irgendwann gestohlen, daher hatten sie keine weiteren Anhaltspunkte, wo es sein mochte. Kreacher bestätigte jedoch, dass es ein Horkrux gewesen war, und er war von Dankbarkeit überwältigt gewesen, als Harry ihm die Nachahmung gegeben hatte, die Regulus hergestellt hatte.
„Ist das … er?", fragte Tonks mit einem Bühnenflüstern, das durch den ganzen Raum deutlich zu hören war. Sie war gerade aus der Aurorenzentrale zurückgekommen und stand erstarrt im Eingang, ehe sie zu ihrem Platz zwischen den Weasleyzwillingen ging und dabei fast eine Marmorstatue umwarf. Ihr Haar trug sie in einer stacheligen lila Frisur, die ganz sicher unter Reinblütern nicht üblich war.
„Wer ist das?", fragte Tom Luna mit der hohen Stimme eines Kindes. Mit ein paar Kissen auf seinem Stuhl saß er zwischen Luna und Harry. „Ihr Haar ist lila. Warum ist ihr Haar lila?"
Luna tätschelte seine Hand. „Das ist Tonks, Schätzchen. Sie ist eine Freundin. Komm, iss ein paar von Tante Narcissas Fleischklößchen."
„Kann ich auch lila Haar haben?"
Kurz darauf saßen alle und aßen, Narcissa und Lucius an den Schmalseiten und die Weasleys zusammen mit Draco und Tonks an einer Seite des Tischs. Wie immer hatten die Elfen exzellente Arbeit geleistet. Sie bekamen ein leicht italienisch inspiriertes Gericht aus Spaghetti und Fleischklößchen in einer Tomatensoße mit viel Knoblauch, Parmesankäse und frischen Kräutern. Tom plauderte fröhlich mit den Zwillingen und Tonks gegenüber am Tisch und erzählte von den Fahrgeschäften, und was das Beste im Park war. So weit schien es, als läge der Milchshake in Führung gefolgt von den Karussels, die sie am Ende gefahren war, und von denen eines für kleinere Kinder gemacht war. Severus fand es surreal, ihn am Tisch mit den anderen interagieren zu sehen, ohne jemanden von ihnen zu verfluchen.
„Also ich habe von Dawlish gerade etwas Seltsames gehört", sagte Tonks, während sie ein Fleischklößchen aufspießte. Es hüpfte auf Freds Teller hinüber und brachte Tom zum Lachen. „Er sagte, es habe im Haus einer Ministeriumsangestellten eine magische Explosion gegeben, und als sie zu einer Untersuchung hinkamen, fanden sie eine Menge dunkler Artefakte und nahmen sie in Gewahrsam. Ihr stehen ernsthafte Anklagepunkte bevor."
„Wer war es?", fragte Harry.
„Jemand, die du kennen könntest", sagte Tonks mit einem Grinsen. „Dolores Umbridge. Sie hatte eine schicke Kette, die das Zentrum der Explosion gewesen zu sein schien."
Severus war überrascht, dies zu hören, aber dann wiederum vielleicht auch nicht. Sie war die Art Mensch gewesen, die sich zu Macht hingezogen fühlte, solange sie sich davon überzeugen konnte, dass sie nicht erwischt würde. Die jüngeren Weasleys schauten ebenfalls grimmig aus und grinsten gleichzeitig.
Hermione nickte. „Dann ist einer erledigt. Das muss das Medaillon gewesen sein, das Mundungus gestohlen hat." Sie wandte sich Tonks zu. „Weißt du, wie es ausgesehen haben soll? Das Medaillon?"
Tonks zuckte mit den Schultern. „Gold und schwer mit einem S aus Smaragden, sagte Dawlish."
„Das stimmt genau, es sieht genauso aus wie das, das wir Kreacher gegeben haben", sagte Harry. „Stellt sie euch vor mit seiner Seele, was für eine Bescherung das gegeben hätte!"
Der jüngste Weasleys begann zu lachen, und sogar Severus fand es schwierig, ernst zu bleiben. Luna erklärte Tom, was Seelen waren, ein Job, den jemand anderem zu überlassen er erleichtert war.
„Was ist noch übrig?", fragte Kingsley.
„Etwas, das wahrscheinlich Bellatrix überlassen worden sein könnte, und dann etwas, das sich möglicherweise in Hogwarts befindet."
Bill Weasley meldete sich ebenfalls zu Wort. „Ich habe heute etwas von Gringotts gehört. In einem Verlies in den tieferen Ebenen gab es eine Explosion, wo die Lestranges und Parkinsons und Notts ihre Verliese haben. Ich kenne noch keine Details, aber die Kobolde sprachen davon, dunkle Artefakte zu verbieten. Anscheinend hat in einem Verlies etwas einen Geminio-Fluch aktiviert und die Tür aus den Angeln gesprengt, einen Wachdrachen getötet und den ganzen Durchgang mit Falschgold blockiert. Die Kobolde waren ziemlich außer sich, vor allem über das Falschgold."
„Könnte es noch einer … davon gewesen sein?", fragte Hermione. „Und was meinst du mit Wachdrachen?"
„Genau, wie es sich anhört. Und ich weiß noch nichts, aber ich schätze es so ein", bestätigte Bill. „Morgen oder nächste Woche bekomme ich mehr Einzelheiten."
„Dann ist nur noch der eine in Hogwarts übrig", sagte Harry. „Wir sind wirklich nah dran."
Severus holte tief Luft. Würde es wirklich bald vorüber sein? Sobald er zurück war, wäre es leicht, aus Hogwarts Bestätigung zu bekommen. Nun, relativ leicht, sofern er noch ein paar mehr Schokokugeln für Albus mitbrachte.
„Nah dran woran?", fragte Tom. Er hatte seine Fleischklößchen aufgegessen und baute aus ein paar Pastastücken und dem Brokkoli eine Burg.
Harry sah seinen einstweiligen Gegner an. „Nah am Nachtisch! Ich glaube, Draco hat für heute Abend Beauxbatons mess* versprochen, oder?"
Draco nickte. „Nur das Beste für unsere Gäste! Als Kind war es mein Lieblingsnachtisch. Weißt du, was eine Beauxbatons mess ist, Tom?"
„Nein, ist es etwas zu essen?"
Ginny war diejenige, die antwortete. „Oh, darin sind Meringuen und Eis und Bananen und Erdbeeren. Wir bekamen das nur, wenn wir Tante Muriel besuchten und sie Mums Kochkünste übertreffen wollte."
Draco nickte. „Ja, und in unserer gibt es außerdem Schlagsahne, Karamell und Schokoladensauce, wenn du möchtest."
„Wahnsinn! Kann ich das probieren?", fragte Tom begeistert und grinste Draco über den Tisch hinweg an.
Die Mess war in der Tat 'messy'*, und sogar Severus fand sie mit einer angemessenen Menge Schokoladensauce akzeptabel. Die Zwillinge verzauberten einige Meringuen, damit sie um Toms Teller tanzten, was harmlos genug war, bis eine von ihnen ausrutschte und in eine Pfütze Schokoladensauce fiel, und der ganze Teller und dessen Umgebung verwandelten sich in ein chaotisches Schlachtfeld, das mit Fruchtstücken und Meringuekrümeln bedeckt war. Severus war froh, dass er am anderen Ende des Tisches saß, als eine Erdbeere, die mit etwas Schmuddeligem bedeckt war, den ganzen Weg zu Lucius' ordentlicherem Teller flog und seine tadellose graue Robe mit Schokolade bespritzte.
Nach dem Essen war die Stimmung leicht seltsam, da sie alle in die Suite des Dunklen Lords gegangen waren. Der Junge, der jetzt nicht älter als drei Jahre aussah, brauchte noch einmal ein Bad, bevor er bettfertig war. Diesmal nahmen Ginny, Harry und die Zwillinge sich der Aufgabe an.
Luna ging zu ihm hinüber, wo er neben der Tür stand. Hermione und die anderen saßen auf den Sofas am Kamin, während sie warteten; Hermione und Bill sprachen leise über etwas, während Ron und Draco ein Schachspiel hervorholten.
„Er ist fertig, wissen Sie." Das zarte blonde Mädchen schaute zu ihm auf, lächelte vage und schien über seine linke Schulter hinweg etwas zu überprüfen. „Wir haben ihm etwas gegeben, das er nie gehabt hat, aber ich glaube, er weiß dennoch, dass es nicht ganz real ist."
Severus nickte langsam. „Ich weiß. Er würde innerhalb einer Woche wieder zurückfallen, wenn wir aufhörten, ihm die Tränke zu verabreichen, einschließlich schnell um die meisten seiner Jahre zu altern. Dieser Tag würde für ihn dann nur wie ein Traum sein. Oder in seinem Fall wahrscheinlich ein Albtraum."
Luna nickte ebenfalls und stellte sich neben ihn, um die anderen zu betrachten. „Bekommen Sie kein schlechtes Gewissen deswegen, Professor. Sie haben ihm etwas Gutes getan. Haben Sie schon mit ihr über Ihre Beziehung gesprochen?"
„Was?" Er runzelte die Stirn; der plötzliche Themenwechsel ließ ihn schwindelig werden.
Wieder sah sie zu ihm mit einem Lächeln auf, das er wahrscheinlich als geduldig beschreiben würde. „Ihre Beziehung. Mit Hermione. Sie wissen? Rechthaberisch, buschiges Haar, Gryffindor?"
Er schüttelte den Kopf. „Da gibt es nichts, Miss Lovegood."
„Noch nicht." Damit tätschelte die lästige Ravenclaw seinen Oberarm und ging Richtung Badezimmer davon, wo die Crew anscheinend das Bad abgeschlossen und es geschafft hatte, den Jungen in einen frischen Schlafanzug mit grünen Drachen und grauen Hippogreifen hineinzumogeln, den Draco wahrscheinlich als Kind getragen hatte.
Der Junge ging zu der Couch, auf der Hermione saß. „Du bist Tante Mynee, oder?"
„Äh, hallo Tom, das bin ich."
„Danke, dass du mich heute in den Park gebracht hast. Es hat Spaß gemacht." Der Dunkle Lord lächelte sie an, und sie umarmte ihn sogar.
Er stoppte vor Severus. „Hallo, Onkel Shevrus. Ich war vorhin böse. Es tut mir leid. Du bist nett."
Severus hustete. „Danke, Tom."
Die Weasleyzwillinge winkten ihm von der Tür zu, die ins Schlafzimmer führte, und ein Lächeln erhellte den jungen Despoten, als er zu ihnen ging. Das Schlafzimmer war elegant in dunklem Braun und Grün mit Golddetails. Severus dachte, es mochte einem Malfoy-Onkel zu Zeiten seiner ersten Besuche im Manor gehört haben, als Lucius ein junger, frischgebackener Todesser war, und Abraxas Malfoy das Familienunternehmen wie ein Muggel-Mafiaboss geführt hatte.
Der kleine Junge kletterte in das riesige Bett hinauf. Er schien zwischen den Kissen fast zu verschwinden. „Tante Luna, liest du mir vor?"
Luna hüpfte zum Bett hinüber und holte ein Bilderbuch aus ihrer Robe hervor. Während Tom es sich im Bett gemütlich machte, setzte sich Luna auf einen Stuhl daneben und begann 'Each Peach Pear Plum'** zu lesen und ihm dabei die Bilder zu zeigen.
Da er sich indisponiert und fehl am Platz fühlte, verließ Severus leise das Zimmer, während Luna dem Jungen vorlas, der ehemals als der Dunkle Lord bekannt war.
Sie versammelten sich in Lucius' Arbeitszimmer, in dem die Elfen einige Erfrischungen und Wein oder etwas Stärkeres vorbereitet hatten, während sie darauf warteten, dass etwas passierte. Severus stieß einen tiefen Seufzer aus, legte seine Füße auf den Fußhocker und lehnte sich in dem Ohrensessel am Fenster zurück, in der Hand einen Schwenker mit Lucius' exzellentem Cognac. Lucius selbst sprach mit Kingsley und Bill über etwas, das die Auroren betraf, aber Severus war nach dem sehr umtriebigen Tag zu abgekämpft, als dass es ihn kümmerte.
„Dann machen wir damit weiter? Bringen wir es zu Ende?" Draco stellte die Frage, über die jeder nachdachte. Er stand mit verschränkten Armen am Kamin und sah sogar in seinem eigenen Zuhause etwas fehl am Platz aus.
Severus sah auf die Menschen, die auf den Sofas am Kamin saßen. Eine seltsame Gruppe von Leuten, wenn es je eine gegeben hatte, aber sie hatten mehr erreicht, als er jemals erwartet hatte. Für einen langen Moment sprach niemand.
„Was meinst du damit?", fragte Harry. „Er fällt wieder zurück, wenn wir aufhören, ihm die Tränke zu verabreichen, richtig?"
„Ja, er würde innerhalb einer Woche wieder zurückfallen und wieder in den Zustand eines Erwachsenen zurückkehren, auch wenn er am Ende wahrscheinlich viel jünger wäre, als er gewesen war", sagte Severus ruhig zu Harry.
Fred, George und Harry nickten.
„Aber bisher ist er nett gewesen", sagte Ginny. „Ich weiß nicht, können wir das wirklich machen?"
Zu Severus' Überraschung war es Ronald, der antwortete. „Er ist heute nett gewesen, aber das war vermutlich das erste Mal in seinem Leben. Außerdem, erinnerst du dich, als die Tränke im Park nachließen? Er war bereit, jeden zu verfluchen, nur hatte er keinen Zauberstab."
Sie fielen alle wieder in Schweigen. Severus schaute ins Feuer, das im Kamin knisterte, ohne die Flammen wirklich wahrzunehmen. Sein Mal war verschwunden. Zum ersten Mal seit zwanzig Jahren war er frei. Oder er würde es sein, wenn alles vorbei und die Bedrohung von Harrys Sicherheit verschwunden war. Was sollte er mit dem Rest seines Lebens anfangen? Da sein Eid es verlangte, war er in Hogwarts geblieben, aber vielleicht konnte es etwas anderes geben, das er tun konnte?
„Alle dafür?", fragte Hermione.
Ein Chor von Jas antwortete ihr, und Severus stellte fest, dass ihn das Ergebnis mehr erleichterte, als er erwartet hatte.
Harry, Ginny, Tonks und Draco schlichen sich davon, um sich wieder zu Luna zu gesellen. Die anderen saßen am Kamin und unterhielten sich leise, bis Lucius ein Pokerspiel vorschlug. Bill lehnte weise ab, aber die Zwillinge, Ronald und Kingsley gingen darauf ein, und Severus beobachtete mit einigem Amüsement, wie Lucius' geübtes Schummeln beim Kartenspiel mit der Eigenmarke an chaotischem Unfug der Weasleyzwillinge kollidierte. Kingsley schaffte es durch Können und Glück, während Ronald die meisten Spiele zu verlieren schien.
Hermione hatte sich den anderen Lehnsessel genommen und ihre Schuhe ausgezogen, um die Füße unter sich ziehen zu können. Sie trug ein hellgrünes Kleid, das ihre Bräune schön betonte. Sie hielt ein Glas mit einem süßen, cremigen Likör, und die Elfen waren gerade mit Tee für sie alle hereingekommen.
„Welche Pläne haben Sie jetzt?", fragte er sie, während er müßig das Pokerspiel beobachtete. Kingsley hatte es eben geschafft, einige Knuts zurückzugewinnen, aber die Zwillinge schienen wieder etwas auszuhecken. Sie grinsten identisch, was nach Severus' Erfahrung ein klares Warnsignal war, dass sie etwas im Schilde führten.
Sie warf ihm ein Lächeln zu. „Ich weiß es wirklich nicht. Ich muss zuerst kapieren, dass dies real ist, ehe ich Pläne schmiede."
Er räusperte sich und fühlte sich unerklärlicherweise plötzlich wieder nervös. „Ich hoffe …, dass wohin auch immer Ihr Weg Sie führt, wir vielleicht weiter in Kontakt bleiben?"
Sie setzte sich gerader und lächelte ihn strahlend an. „Das möchte ich gern, Severus."
„Gut." Langsam streckte er seine Hand nach ihr aus und ergriff ihre Hand mit seiner, und erst als er spürte, dass sie seine Berührung akzeptierte, konnte er ausatmen. Alles fühlte sich so verwirrend an, ihr Lächeln, die Art, wie sie seinen Namen sagte, sie zu berühren.
Die alte Pendeluhr der Malfoys schlug Mitternacht, und das Kartenspiel schien auszulaufen; Lucius lag klar auf dem zweiten Platz hinter einem der Zwillinge. Severus war sich ziemlich sicher, dass sie als Team gespielt und die anderen ausgetrickst hatten, indem sie die Chancen verdoppelten und höchstwahrscheinlich einige illegale Produkte währenddessen getestet hatte. Dennoch war er von ihnen ziemlich beeindruckt. Sie hatten Kreativität, Intelligenz und einen ausgeprägten Geschäftssinn, und jeder, der einen Malfoy schlug, wenn es um Geld ging, war des Respekts wert. Er beschloss, später mit dem Angebot an sie heranzutreten, einige ihrer mit Zaubertränken zusammenhängenden neuen Produkte zu überwachen, wenn es tatsächlich etwas gab, worauf er sich in seinem Leben freuen konnte. Eine Zukunft, vielleicht sogar unter Einbezug einer gewissen Hexe mit buschigen Haaren, zumindest in einem bisher noch undefinierten Ausmaß.
Ihre Hand war warm und zart, kleiner als seine, mit feinen Knochen und langen Fingern und sehr ablenkend. Es fühlte sich seltsam an, ihre Berührung und die Tatsache, dass sie seine Hand auf ihrer akzeptierte und anscheinend willkommen hieß.
„Er ist fort", sagte Harry leise zu niemand Bestimmtem.
Severus hatte ihn nicht hereinkommen gehört, aber jetzt stand er zusammen mit Luna und Ginny im Raum. Tonks und Draco waren bereits zu den Sofas am Kamin gegangen. Hermione löste sofort ihre Hand aus seiner und ging den dunkelhaarigen Zauberer umarmen, der immer noch seine typische Brille, aber jetzt eine Narbe weniger trug und ein wenig verloren aussah.
„Was ist passiert?", fragte Bill, der von der Couch aufgestanden war.
Harry holte tief Luft, aber es war Ginny, die sprach. „Er ist eingeschlafen, während Luna ihm vorlas. Er wurde einfach kleiner und kleiner und dann, als die Uhr Mitternacht schlug, ist er einfach verschwunden."
„Ja. Es ist vorbei." Harry ging zu den Sofas hinüber und sank neben Fred nieder. „Er ist verschwunden. Ohne eine große Schlacht." Er legte den Kopf in seine Hände und begann zu schluchzen, gerade als Ginny sich zu ihm setzte und ihm den Rücken streichelte.
Severus konnte die widerstreitenden Emotionen verstehen, aber er fühlte sich nicht wohl damit, seine Gefühle mit einer Truppe Gryffindors zu teilen. Mit einem Nicken und einer gehobenen Augenbraue zu Lucius verließ er das Zimmer und ging zu den ihm zugewiesenen Räumen.
Mit einem weiteren Glas von Lucius' Cognac stand er am Fenster und sah über die Landschaft hinaus, in der das Mondlicht die Hecken und Pfade beleuchtete, seine Gedanken tausend Meilen und viele Jahre weit entfernt. Ein leises Klopfen an der Tür holte ihn aus seinen Gedanken.
Einerseits war er überrascht, andererseits auch nicht, Hermione auf der anderen Seite zu sehen. Sie sah ein wenig angespannt aus und trug ein kleines Bündel Kleidung in der Hand. Er ließ sie ohnehin ein.
„Kann ich heute Nacht bei Ihnen bleiben?"
„Pardon?" Hatte sie wirklich gesagt, was er dachte, dass sie gesagt hatte? Weshalb um Himmels Willen sollte sie …? Wollte sie …? Natürlich nicht, dass er etwas dagegen hätte, aber war es nicht ein wenig zu früh?
Sie errötete. „Nicht … nicht so, jetzt. Ich will nur … nicht alleine sein? Harry ist heute Nacht bei Ginny, die anderen reden über eine Schlummerparty in Dracos Zimmer und …"
Er schnaubte. „Bitte, ersparen Sie mir die Details. Aber sicher wären Sie dort willkommen?"
Sie biss sich auf die Lippe und sah zu ihm auf. „Ich wäre lieber bei Ihnen. Außer, Sie möchten es nicht? Ich will nicht im Weg sein."
Er nickte und führte sie in das Wohnzimmer, wo er ihr eine kleine Menge Cognac einschenkte. Sie ließ sich auf der Couch nieder und zog wieder einmal die Schuhe aus, um ihre Füße hochzuziehen. Er setzte sich neben sie und war überrascht, dass sie nahe genug heranrutschte, um sich leicht an seiner Seite anzulehnen. Sie war warm und roch nach etwas mit Pfirsich und einem Hauch von Jasmin.
„Dann ist es vorbei?", sagte sie ruhig.
„Sieht so aus, auch wenn ich vermute, dass Kingsley eine Scheinschlacht veranstalten will, um sie später als Nachweis zu verwenden. Er sprach mit den Zwillingen über die Verwendung ihrer falschen Zauberstäbe." Er mochte an ihrem Haar gerochen haben, oder vielleicht war es reiner Zufall, dass seine Nase aus Versehen auf ihrem Kopf ruhte, als er einatmete.
Sie lachte schnaubend. „Was, lass Tonks Todesser spielen und Harry sie in diversen heldenhaften Schlachten pseudotöten?"
Er nickte langsam und fuhr sich mit einer Hand durch das Haar. „Etwas in der Art. Ich hoffe, dass ich außen vor bleiben werde. Sie wissen, weshalb wir die Öffentlichkeit nicht über diese Tränke informieren können, richtig? Die Arbeit, die wir getan haben? In den falschen Händen wären sie furchtbar gefährlich."
Sie setzte sich wieder gerade auf, um ihn besser anstarren zu können, und brachte ihn dazu, den Körperkontakt zu vermissen. „Es ist nicht fair! All Ihre Forschung, und Sie können sie nicht publizieren? Was Sie getan haben, war brillant, die Art, wie sie diese Tränke kombiniert und neu erschaffen haben zu etwas, das weit über das Original hinausgeht!"
Ihr Zorn brachte ihn zum Lächeln, besonders, weil es Empörung zu seinem Vorteil und nicht gegen ihn war. Es fühlte sich seltsam an, jemanden zu haben, der ihn verteidigte, aber auf gute Art.
Sie fielen wieder in Schweigen, sahen ins Feuer und nippten an Lucius' teurem Cognac. Sie hatte sich so bewegt, dass sie gegen die Armlehne lehnte, und hatte ihre Füße nahe seinem Oberschenkel platziert. Er legte sie auf seinen Schoß und begann, sie zu kneten, was ihre Augen sich schließen ließ. Ihre Seufzer vor Wohlbehagen brachten in seinem Bauch etwas zum Flattern. Dies war … schön. Ja. Träge fragte er sich, ob es einen guten Weg gab, dies wieder geschehen zu lassen, oder ob es ein einmaliges Ereignis sein würde. Schließlich war es niemals zuvor in seinem Leben geschehen, daher bedeutete dies vielleicht, dass es etwas war, das nur alle vierzig Jahre oder so passierte?
„Haben wir das Richtige getan?", fragte sie plötzlich, und ihre Augen suchten seine.
„Ja." Das Wort kam ihm ohne Zögern von den Lippen. „Sie erinnern sich daran, dass er vor nur zwei Tagen einen neuen Überfall auf diejenigen angeordnet hat, die es gewagt haben, jemand Muggelgeborenen zu heiraten? Travers und Avery hatte er letzte Woche mit dem Crucio gefoltert, weil sie es nicht geschafft hatten, ihm Potter zu bringen. Nein, Hermione. Dieser Tag hätte mit Leichtigkeit eine Schlacht großen Ausmaßes hier im Manor gewesen sein können statt eines Tages voller Spaß in einem Freizeitpark. Niemand ist gestorben, der das nicht verdient hätte, Todesser sind nicht in Hogwarts eingedrungen, das Ministerium ist nicht gefallen, Ihre Freunde sind am Leben. Alle. Haben Sie kein schlechtes Gewissen, weil Sie ihm einen Gefallen getan haben, indem Sie ihm einen Tag lang glücklich zu sein gezeigt haben. Wie Luna sagte, er war bereit." Er nahm sich sein Glas wieder und kippte den restlichen Cognac hinunter, dann starrte er wieder ins Feuer, ohne es zu sehen.
Ein sanfter Kuss auf seine Schläfe riss ihn aus seinen Gedanken.
„Ich bin müde. Wo ist das Bad?" Sie hatte sich von der Couch und streckte sich, ihre Brüste drückten sich dabei gegen das Vorderteil des Kleides, das sie trug.
„Rechts durch die Tür. Ich werde dann die Couch herrichten", murmelte er, ein wenig verstimmt, dass er sein Bett aufgeben musste.
Sie stoppte und wirbelte zu ihm herum. „Nein! Es ist nicht meine Absicht, Sie aus Ihrem eigenen Bett zu werfen, können wir es nicht teilen? Ich bin sicher, es ist breit genug." Wieder biss sie sich auf die Lippe und errötete. „Ich meine nicht … nicht, wenn Sie nicht wollen, dann nehme ich natürlich die Couch."
Er holte tief Luft, stand auf und trat nah zu ihr. Seine Hand hob sich aus eigenem Willen, um ihre Wange zu streicheln, und zu seiner Überraschung lehnte sie sich in seine Berührung. Warm, zarte Haut unter seinen Fingern.
„Nein, Hermione. Das hört sich gut an. Besser als gut."
Sie lächelte ihn etwas schüchtern an, dann machte sie sich los. Auf halbem Weg zum Bad blieb sie stehen und wandte sich zu ihm um. „Haben Sie gemeint, was Sie gesagt haben?"
„Was? Wann? Wahrscheinlich?"
„Über in Kontakt bleiben … oder haben Sie etwas anderes gemeint? Etwas … mehr?"
„Und Sie?", gab er zurück, um etwas Zeit zum Nachdenken zu gewinnen.
Wieder errötete sie und nickte.
Mit einem tiefen Atemzug fand er seine Antwort. „Ja, Hermione. Ich möchte … mehr, wie Sie gesagt haben. Aber nicht heute Nacht. Da ich jetzt endlich eine Zukunft habe, der ich entgegensehen kann, werde ich herausfinden müssen, was ich damit anfangen will. Genau wie Sie. Es gibt keinen Grund zur Eile."
Sie runzelte die Stirn, während sie sich die Dinge durch den Kopf gehen ließ. „In Ordnung, das ergibt Sinn. Aber lassen Sie sich nicht zu lange Zeit."
„Zur Kenntnis genommen, Miss Granger."
Sie kicherte ihm nur zu und ging sich die Zähne putzen oder was immer es war, was Mädchen im Bad taten.
„Kommen Sie?", fragte Hermione ihn vom Bett aus. Sie hatte sich ein Paar lockere Shorts und ein T-Shirt angezogen, dessen Vorderseite irgendwelche Muggel-Cartoonfiguren zeigte, und war schnell unter den Decken verschwunden.
Nachdem er sich bettfertig gemacht und die Lichter mit einem Wink seiner Hand gelöscht hatte, legte er sich behutsam nahe der Bettkante hin und behielt seine Hände auf der Decke, jedoch fragte er sich, wie er schlafen sollte, wenn er sich nicht wie gewohnt ausstrecken konnte. Schließlich war es ihm noch nie passiert, dass er mit jemandem das Bett teilte. Drüben auf der anderen Seite konnte er ihren ruhigen Atem hören.
„Severus?"
„Hm?"
„Meine Füße sind kalt."
Murrend rutschte er näher, und sie half, indem sie ihre eisigen Füße an seine Unterschenkel legte und ihren Rücken an seine Seite drückte. Überrascht zischte er bei der Berührung. „Frau! Was haben Sie mit diesen Füßen angestellt, sie in einen Eimer Eis getaucht?"
„So schlimm sind sie nicht", protestierte sie. „Ihnen ist warm. Sie können mich wärmen."
Als ihre Füße etwas später aufgetaut waren, ertappte er sich dabei, dass er an sie gekuschelt lag, einen Arm um ihre Taille geschlungen, den anderen unter ihrem Nacken.
„Das ist schön", murmelte sie schon halb im Schlaf.
„Hmm." Er konnte ihr nur beipflichten. Ihr Duft — und ihr Haar — drangen mit jedem Atemzug auf ihn ein, unter seiner Hand konnte er ihren Herzschlaf fühlen und ihre Atemzüge an seiner Brust.
„Gu'nacht Sev'rus."
„Nacht, Liebes."
Erst, als sie leise schnarchte, drangen seine eigenen Worte in seinen Verstand vor und brachten ihn dazu, sich mit einem gemurmelten Fluch kerzengerade aufzusetzen. Sie zog ihn wieder hinunter, und er schlie ein, während ihr Haar sein Bestes gab, ihn zu ersticken. Wenn es dies war, was die Zukunft versprach, dachte er verschwommen, dann hätte er nichts dagegen, mehr davon zu sehen.
* Anmerkung der Autorin:
Beauxbatons Mess: Natürlich haben die Reinblüter kein Eton Mess, richtig?
* Anmerkung der Übersetzerin:
"Eton Mess" heißt ein englisches Dessert aus einer Mischung von Früchten, Baisers und Schlagsahne. Es soll seinen Ursprung im Eton College haben, und es gibt zahlreiche Abwandlungen davon. Da die Zaubererwelt mit dem Muggelcollege Eton nichts zu tun hat, heißt die Zaubererversion des Nachtischs „Beauxbaton Mess".
Das englische Wort "mess" bedeutet Unordnung, Durcheinander, Chaos, Schweinerei. "Messy" lautet das zugehörige Adjektiv: durcheinander, chaotisch, unordentlich, schlampig.
