Als Kind hatte Albus immer mühe gehabt sich mit seiner Familie zu identifizieren und als er zehn wurde merkte er das es ein gemeines Spiel des Schicksals war das das Familienmitglied zu welchem er am meisten aufsehen konnte, das war das am wenigsten da war. Albus konnte sich an jedes mal erinnern da Onkel Charlie zu besuch kam bevor er nach Hogwarts ging weil er jedes Ereignis so gut er konnte in Erinnerung behalten hatte. Er hatte von der Seite seiner Eltern aufmerksam zugehört während Charlie Geschichten seiner Reisen und der Drachen mit denen er arbeitete erzählte. Charlies Anwesenheit war ein seltenes Ereignis und aufregend genug das Albus auf seine normale Angewohnheit bei der ersten Gelegenheit wegzugehen um zu lesen oder zu schmollen verzichtete.

Als nun der Frühling kam und Albus anfing auf Magorians Bitte alleine mit ein paar kleinen walisischen Grünligen zu arbeiten, war es keine Überraschung das er Charlies Geschichten in seinem Kopf durchging während er sich um ihre Bedürfnisse kümmerte und ihren kleinen zufriedenen Geräuschen lauschte während er sie fütterte.

Albus hielt einen der kleinen Drachen und fuhr mit einem Finger über den kleinen sich entwickelnden Kamm auf seinem Rücken. Er stiess einen kleinen Singsang Schrei der Zufriedenheit aus und schloss seine kleinen braunen Augen.

„Eines Tages wirst du grösser als dieser Raum sein", sagte Albus sanft. „Und wir werden dich in das Reservoir in den Bergen bringen wo du sicher sein wirst."

Albus lächelte und setzte den Drachen vorsichtig in sein Habitat zurück und sah wie er gegen einer seiner Geschwister um den besten Schlafplatz im Terrarium kämpfte bevor er das Pflegeprotokoll vom anderen Ende des Tisch beschwor und den Futterplan des Drachen notierte.

„Magorian Smith!" rief eine bekannte Stimme durch den Raum. In der Nähe erschrack Magorian und stand auf und legte eines der undefinierten Eier die sie Anfang der Woche bekommen hatte zur Seite.

„Ich weiss du hast nicht ein Nest von hebräischen Schwarzen gefunden und vergessen es mir zu sagen!"

Albus beugte sich vor um, um Gwendolyn Timms – eine eher reizbare ältere Frau deren Angewohnheit grosse Hexenhütte zu tragen eine Kompensation für ihr fehlendes magisches Talent war – und sah wie Charlie Weasley in den Raum schlenderte.

„Onkel Charlie!"

Charlies Gesicht erhellte sich als er seinen Neffen sah. Er sah anders aus als vor ein paar Monaten als Albus ihn das letzte mal an Weihnachten gesehen hatte. Sein Haar war kürzer, zeigten die grauen Flecken an seinen Schläfen und er trug was Albus wusste eine Feldausrüstung war. Seine Weste und Hosen hatten viele Taschen und Albus fragte sich was er bei sich trug um sich täglich um Drachen zu kümmern.

Albus tippte mit seinem Zauberstab gegen den Rand des Terrariums um eine unsichtbare Barriere zu erzeugen bevor er von seinem Platz glitt und anfing zu Charlie zu humpeln welcher herzlich von Magorian umarmt wurde.

„Ich bin noch immer nicht sicher wie du alle deine Finger und Zehen behalten hast", sagte Magorian zu Charlie als er ihn losliess.

„Wir beide", sagte Charlie als Albus ihn erreichte. Bevor Albus ihn begrüssen konnte hatte Charlie seine Arme um die Schultern seines Neffen und umarmte ihn fest.

„Du hast mir nicht gesagt das du kommst", sagte Albus gespielt protestierend.

„Ich wusste es bis vor ein paar Tagen selbst nicht", sagte Charlie liess Albus los und wuschelte ihm durchs Haar. Albus stöhnte und versuchte vergeblich es wieder zu richten.

„Ich habe Gerüchte gehört das ihr hebräische Schwarze gefunden habt", sagte Charlie.

Magorian schüttelte traurig den Kopf. „Es waren walisische Grünlinge tut mir leid", sagte er.

„Ah", sagte Charlie offensichtlich enttäuscht. Albus war nicht sicher weshalb sie traurig schienen – Albus fand die Jungen absolut niedlich. Er sah über seine Schulter und sah Bewegung im Terrarium. Zwei der weniger lethargischen schienen zu kämpfen.

„Ich mag sie sehr", sagte Albus leise.

„Walisische Grünlinge sind am einfachsten um mit ihnen zu arbeiten", sagte Charlie. „Abe die Milchzähne der hebräischen Schwarzen haben exzellente Anwendungen in Tränken."

Albus sprang auf und verlor beinahe das Gleichgewicht als der Kniesel mit dem er arbeitete auf seinen faulen Weg durch den Raum sich durch seine Beine schlängelte.

„Albus hier ist ausgezeichnet", sagte Magorian und klopfte Albus auf die Schulter. „Ich wusste wenn er nur annähernd wie du ist, das er seine Art mit den Kreaturen hat aber er hat sich wirklich übertroffen."

„Das habe ich gehört", sagte Charlie mit einem Grinsen. „Sein Freund hat sich an Weihnachten über einen Vorfall mit einem Niffler beschwert."

„So habe ich einen Hund bekommen", erklärte Albus einem amüsierten Magorian."Ich habe immer einen gewollt und er dachte es würde mich aufhalten ´Arbeits Freunde´ nachhause zu bringen.

„Wie geht es Salazar?" fragte Charlie.

„Zar? Oh er ist der Terror", sagte Albus und grinste bei dem Gedanken. „Ich dachte er würde zu einem majestätischen Tier werden als ich ihn benannt habe aber es ist ein kompletter Irrer. Rose kam letzte Woche zum Abendessen und er wollte nicht aufhören ihre Knöchel zu lecken. Er ist zu energisch."

„Du liebst es."

„Scorp hasst es. Er will nicht vom Bett wegbleiben."

„Willst du dir die Drachen ansehen?" fragte Magorian Charlie welcher ab dem Vorschlag erfreut aussah.

Sie gingen zu dem Tisch wo die jungen walisischen Grünlinge und andere Drachen Eier waren und Charlie begann sofort die Eier zu untersuchen. Albus, der seine Energie für den Rest des Tages sparen wollte, kletterte so schnell wie möglich auf seinen Stuhl und wartete eifrig auf Charlies Einschätzung.

Nach ein paar Minuten arbeiteten sich Charlie und Magorian durch die Protokolle und überprüften die Drachen. Albus wurde rot vor Stolz als Charlie die Protokolle und das Terrarium lobte.

„Das war alles Albus hier", sagte Magorian. Charlie sah Albus überrascht an. „Ich war krank als sie letzte Woche reinkamen. Ich hörte Albus hat sich um die Inkubatoren gekümmert und alles aufgegleist."

„Ich sehe meine Erzählungen über die Jahre waren nicht um sonst", strahlte Charlie.

„Nur weil ich nicht getan habe was mir alle gesagt haben bedeutet das nicht das ich nicht zugehört habe", sagte Albus.

„Albus war ein sehr schwieriges Kind", sagte Charlie zu Magorian und Albus wusste das er beleidigt hätte sein sollen oder zumindest etwas verärgert aber er war zu glücklich Charlie zu sehen als das es ihn störte.

Magorian und Charlie sprachen über die Drachen während Albus aufmerksam zuhörend mit dem kleinsten Jungen kuschelte. Charlie erzählte Magorian von seiner Rückkehr nach Rumänien und seine Besuchen zu den Drachen mit denen er vor Jahren gearbeitet hatte.

„Es ist verrückt das sich manche Rassen Gesichter so lange merken können", sagte Magorian und schüttelte den Kopf. „Ich kann mich nicht einmal daran erinnern was ich zum Frühstück hatte."

„Da wir von Mahlzeiten sprechen", sagte Charlie und sah hinunter zu Albus. Er hielt das kleine Junge in seiner Armbeuge und liess es spielerisch an seinem Finger knabbern. „Al Mittag?"

„Klar!" sagte Albus etwas zu aufgeregt. Er konnte sich nicht daran erinnern wann er das letzte mal unter vier Augen mit Charlie gesprochen hatte ohne das seine Geschwister oder Cousins unterbrachen – er war nicht der einzige der Charlie ungewöhnlich fand.

Albus legte den Drachen zurück ins Terrarium. Er versuchte verzweifelt seiner Hand zu folgen bis Albus mit dem Zauberstab gegen den Rand der Anlage tippte und sie wieder verschloss.

„Ich bin bald zurück", versprach Albus dem Drachen obwohl er wusste das er es nicht verstand. Er schrie traurig und für einen Moment dachte Albus darüber nach ihn in die Tasche seiner Robe zu stecken. Stattdessen folgt er Charlie reuevoll und langsam zum Ausgang.

„Magorian scheint dich zu mögen", sagte Charlie.

„Er hat gesagt er hat mich wegen dir ausgewählt", gab Albus zu. „Es ist das erste mal das jemand wegen meiner Familie auf mich aufmerksam wurde und es nicht wegen Dad war."

„Das muss frustrierend sein", sagte Charlie.

Albus summte zustimmend als sie den höllenartigen Gang erreichten. Gedämpftes brüllen und Schreie von Kreaturen und Menschen klangen den Gang hinunter und Albus versuchte wie immer die Tierlaute zu identifizieren während sie gingen.

Kappa. Pixie. Thestral. Fwuuper.

Hippogreif! Ich wusste nicht das wir hier unten einen Hippogreif haben –

„-Potter? Oh er ist nicht das war er vorgibt zu sein."

Charlie hielt inne und beugte seinen Kopf in die Richtung der Stimme und Albus stoppte neben ihm.

„Sicher haben sie ihn nicht nur wegen seinem Namen ausgewählt", sagte eine andere Stimme. Albus runzelte die Stirn und sah über seine Schulter, sein Griff um seinen Stock lockerte sich.

„Nicht nur wegen seinem Namen sicher", sagte die erste Stimme. Albus sah wie sich ein Schatten bei einer Nische am Fenster bewegte – eine die er oft nutzte um eine ruhige Mittagszeit zu geniessen. „Aber er ist verkrüppelt, schwul und ein Potter. Ich nehme an das reicht."

Albus zuckte mit den Schultern und ging weiter in die Entgegengesetzte Richtung und liess Charlie einige Schritte hinter sich.

„Albus?" fauchte er und schloss schnell auf. Er schnappte Albus' Handgelenk und er konnte die kaputte Hornhaut auf den Hand seines Onkels fühlen.

„Was?"

„Willst du nichts sagen? Weisst du wer das war?"

„Ja es war Gwendolyn", sagte Albus. „Was ist damit?"

„Du kannst Leute nicht so über dich reden lassen", fauchte Charlie ihn an. Albus zog seine Augenbrauen amüsiert hoch.

„Das? Oh das ist nichts", sagte Albus. „Ehrlich ich mache mir mehr Sorgen darum ob du sich richtig um deine Hände kümmerst oder nicht – das sieht schmerzhaft aus. Ich bin ziemlich gut mit Zaubertränken. Wir sollten bei der Apotheke im Untergeschoss vorbei gehen. Ich bin sicher ich könnte – „

Albus wurde von dem entsetzen Ausdruck auf Charlies verwitterten Gesicht zum Schweigen gebracht. Er starrte ihn mit offenem Mund an bevor Albus verwirrt weiterging. Charlie ging ruhig neben ihm her bis sie die Vorhalle erreichten und zum ausgewiesenen Apparationspunkt gingen.

„Das stört dich überhaupt nicht?" fragte Charlie schliesslich.

„Nein, aber es stört dich offensichtlich", sagte Albus lächelnd. „Es ist in Ordnung Onkel Charlie. Das ist wirklich nichts. Du hättest einige der Dinge hören sollen die sie in Hogwarts über uns gesagt haben."

„Aber es ist nicht richtig Al", protestierte Charlie.

Albus seufzte und schüttelte den Kopf. „Deine Sorge ist rührend. Wirklich und ich schätze sie aber ehrlich Onkel Charlie – ich bin einfach nur glücklich das du hier bist. Können wir einfach Mittagessen ohne uns darum zu kümmern war eine verbitterte alte Frau gesagt hat?"

Endlich brach ein weites Lächeln auf Charlies Gesicht aus und betonte die Falten um sein Mund und seine Augen.

„Niemand hat dir je genug Anerkennung gezollt Junge", sagte Charlie. „Du bist härter als Drachenhaut."

Albus fühlte sich nicht besonders hart wenn er sich auf einen Stock verlassen musste und auf dem halben Weg eine Pause machen musste wenn er einen anderen Flügel in dem Gebäude besuchte aber wenn Charlie dachte das er belastbar war, war das ein Anfang.

„Würdest du mir die Feder reichen?" fragte Jin über den Tisch hinweg voll eingetaucht in einen Stapel alter Akten und gekrizelter Aufzeichnungen.

Scorpius dessen Aufmerksamkeit auf seinem eigenen Stapel Pergamente war streckte die Hand aus und liess die Feder hineinschweben bevor er sie ohne aufzusehen Jin reichte.

Mit dem ganzen Keller neu sortiert und halb katalogisiert hatte Jin Scorpius gebeten ihm zu helfen Notizen und Passagen für das Buch über asiatische Zauberer in England und ihren verlorenen Praktiken vor 1700 zusammenzustellen. Scorpius war mehr als glücklich zu gehorchen („Ich mache wirklich Historische Sachen!" hatte er gesungen als Albus Abendessen kochte) und merkte das er ein Talent hatte interessante Passagen über sonst Langweilige Ereignisse zu schreiben.

Scorpius schrieb und schrieb und zog das gelbe Pergament zu rate seine Hände waren voller Tinte und Staub. Es dauerte bis die Uhr am anderen Ende das Raums schlug bis er aufsah und bemerkte das es nach 6.00 Uhr war.

„Oh nein", murmelte Scorpius.

„Was?" fragte Jin leer.

„Ich komme zu spät zum Essen", sagte Scorpius. „Es ist das Probeessen meines Vaters."

Scorpius schnappte sich ein Flasche Reinigungstrank welchen Albus für sie gebraut hatte von seinem Schreibtisch und wischte die Tinte schnell von seinen Händen und Handgelenken. Auch wenn er sich freute seinen Vater und Albus' Familie zu sehen zögerte er einen halb fertige Passage auf seinem Schreibtisch liegen zu lassen.

„Hättest du dir dann nicht den Tag freinehmen sollen?"

„Oh sie halten es klein", sagte Scorpius. „Dania sagt sie braucht keine grosse Hochzeit und… nun Vater sagte seine Hochzeit mit meiner Mutter war spektakulär genug."

Jin lächelte müde und sah das erste mal von seiner Arbeit hoch.

„Nun ich hoffe du hast Spass", sagte er. „Und danke für deine Hilfe."

„Danke das du mich helfen lässt", sagte Scorpius. „Das ist grossartig."

„Ich bin froh das du so denkst", sagte Jin, „da ich bereits die Unterlagen eingereicht habe um dich als Coautor zu nennen."

Scorpius hielt dabei inne seine Robe anzuziehen und liess seinen Kragen schief.

„Entschuldige?"

Jin faltete die Hände übe seinem Pergament und sah zu Scorpius hinüber welcher unheimlich blass geworden war.

„Ich habe es heute Morgen getan", sagte Jin lässig. „Du hast mindesten einen drittel davon geschrieben und ehrlich ich bin Müll darin Dinge zu organisieren. Ich wäre nie in der Lage gewesen das alles zusammenzutragen."

„Das ist sehr grosszügig von dir aber – „

„Nimm Anerkennung an wo du sie verdienst Scorpius", befahl Jin. „Du bist sehr gut darin und ehrlich du verdienst eine Pause.

Scorpius öffnete seinen Mund um zu protestieren – das war Jin Projekt um sich zu beweisen und seinen Platz an Mahoutokoro zu verdienen und Scorpius war nur beauftragt worden ihm zu helfen Dinge zu finden weil es angenehm war. Er hatte nur beim Schreiben geholfen weil es Spass machte und er wollte Jins Forschungsmethoden kennenlernen.

Er musste zu lange ruhig gewesen sein weil Jin der normalerweise sehr stoisch und ruhig war ihn angrinste.

„Nun?"

„Danke", sagte Scorpius. „I-ich weiss nicht was ich sonst sagen soll."

„Sag das du ein gutes Wochenende haben wirst und geniess die Hochzeit deines Vaters", sagte Jin. Er deutete mit der Spitze seiner Feder auf Scorpius zerstreuten Schreibtisch. „Und das du dieses Kapital am Montag beendest."

„J-ja. Natürlich!" versprach Scorpius. „Als erstes."

„Dann beeilst du dich lieber", sagte Jin grinsend und nickte zur Tür. Scorpius sah auf seine Uhr und sprang bereits zu spät auf sie zu.

„Hab ein gutes Wochenende!" rief er über seine Schulter. „Und danke!"

Die zweite Hochzeit von Draco Malfoy war auf viele weisen überraschend.

Das erste war das es eine kleine intime Angelegenheit war. Nachdem sie ihre Verlobung bekannt gegeben hatten hatte der Tagesprophet erwartet das die Hochzeit das soziale Ereignis des Frühlings werden würde aber Draco hatte ihre Angebote der Berichterstattung abgelehnt und hatte stattdessen Hermines Angebot für zusätzliche Sicherheitsmassnahmen angenommen um sicher zu stellen das keine Reporter von der Schule von Rita Kimmkorn auf das Anwesen des Malfoy Manors gelangten.

Das zweite war das er einen Trauzeugen hatte – etwas was er bei seiner ersten Hochzeit ausgeschlagen hatte weil er keinen seiner Hogwarts Mitschüler bei etwas dabei haben wollte was Astoria betraf.

Das dritte und vielleicht überraschendste war das Harry Potter und einige Weasleys anwesend waren und als Zeugen um ihn und seine neue Frau standen.

Die Hochzeit fand am Samstagabend auf Malfoy Manor statt. Früh hatten Ainsley und Albus Fackeln im Garten verteilt die mit einem Trank getränkt waren die Glühwürmchen anzogen und als die Zeremonie begann war die Luft um sie voller kleiner flackernden lebenden Lichter.

Albus sah von der Seite wie Scorpius Draco die Ringe reichte – er lächelte die ganze Zeit. Er war glücklich seinen Vater glücklich zu sehen und Albus sah zu seinen Eltern die sich neben ihm aneinander lehnten. Harry und Ginny schienen zufrieden einen entspannten Abend miteinander zu haben.

Hätte er glücklich sein können wenn einer seiner Eltern wieder heiratete nachdem der andere gestorben war? Es gab so viele böse Angriffe in Harrys Geschichte und Ginny war bekannt dafür rücksichtslos zu sein. Es hatte viele Möglichkeiten gegeben in denen er ein Elternteil hätte verlieren können und Albus wusste nicht ob er Scorpius' Stärke hätte zufrieden zu sein zu sehen das der andere weitermachte.

Aber das, dachte Albus als er sah wie er Ainsley zuzwinkerte war was ihn besonders machte. Scorpius Malfoy war belastbar und er konnte Dinge akzeptieren wie sie waren. Es hatte Jahre für Albus gedauert (und einige Schläge) ein wenig von dieser Fähigkeit zu kriegen und Scorpius hatte einen Haufen davon.

Als Hermine – welche mit nur einem Hauch von Selbstgefälligkeit zugestimmt hatte die Zeremonie zu leiten – Draco und Dania zu Mann und Frau ernannte klatsche Scorpius enthusiastisch. Albus sah wie das Leuchten auf seinem Gesicht wuchs als Harry und Ginny darüber sprachen das bei all den Dingen die sie tun wollten, bei einer Malfoy Hochzeit zu sein nicht auf der Liste stand.

„Es wird nicht die letzte sein auf die ihr geht", unterbrach Albus und überraschte sogar sich selbst.

Er brauchte nicht von seinem Freund wegzusehen welcher nun Draco und Dania umarmte als die kleine Versammlung an Freunden und Kollegen in organisiertes Chaos ausbrachen um zu wissen das seine Eltern ihn anstarrten. Albus sah zu Scorpius sein entschlossener Gesichtsausdruck wurde zu einem Lächeln als Scorpius ihn hinüber winkte.

„Ist das so?" fragte Harry nach einem Augenblick.

„Absolut."

Der Sommer Regen fühlte sich kalt an. Ainsley schlang ihre Jacke eng um sich als sie aus dem tropfenden Kessel kam, sie riss sich ihren Zaubereiministeriums Besucher Anstecker hinunter und warf ihn in den Müll als sie vorbei ging. Ihre Stiefel spritzen in den Pfützen, sie merkte das es seit Stunden regnen musste – und das es beinahe dunkel war – sie war nicht in London gewesen das sie es hätte wissen können.

Über dem Buchladen, sagte sie sich selbst. Nummer fünfzehn.

Sie wiederholte den Gedanken immer wieder, flüsterte leise und nutzte die Worte als Ablenkung von dem was sie gerade getan hatte.

Als sie die Treppen auf der Gasse hochging um auf die zweite Ebene der Gasse zu kommen fuhr sie über das Armband an ihrem Handgelenk zu ihrem neuen Anhänger – eine Abschlussmütze die neben dem Hufflepuff Dachs hing. Es war ein Geschenk von Draco das er ihr vor ihrem Abschluss vor zwei Tagen gegeben hatte.

Ich bin so stolz auf die Ainsley, hatte er gesagt. Und ich fühle mich geehrt das wir hier sein dürfen.

Scorpius hatte zugestimmt und sie schätze es wirklich sehr aber es war nicht wirklich richtig. Nichts war wirklich richtig und sie hatte leichtgläubig gedacht das sie die Situation umgehen konnte.

Ainsley klopfte an die Tür von Nummer fünfzehn – eine der Wohnungen direkt über Flourish und Blotts – und hoffte das sie nicht zu lange draussen warten musste. Sie war komplett durchnässt und hatte angefangen zu zittern.

Die Tür schwang auf und zeigte James in Jogginghosen und einem alten Hollyhead Harpien Tanktop. Ainsley vergass den Regen und die Kälte sofort. Sie James nie weniger als halb gefasst gesehen und sie hatte ihn sicher noch nie barfuss und in seinem wie es aussah zusammengewürfelten Schlafsachen gesehen. Für einen Augenblick war alles was sie sehen konnte die Sommersprossen auf seinen Oberarmen.

„Ainsley?"

„Um…hi."

James steckte sich und zog sie etwas zu heftig an ihrem Ärmel über die Türschwelle und sie stolperte direkt in die Küche seiner kleinen Wohnung.

„Merlin Ainsley. Du bist durchnässt."

„Entschuldige", murmelte sie. Es war ruhig und sie konnte hören wie das Wasser auf die Kacheln unter ihren Füssen tropfte.

„Zieh deine Schuhe aus", instruierte James und sie kickte ihre Segeltuch Turnschuhe weg während er in einem Hinterzimmer verschwand. Als er zurückkam zog sie ihre Jacke aus. James nahm sie ihr schnell ab und schlang ein grosses Tuch um ihre Schultern. Er hatte es warm gezaubert und sie war extrem dankbar als die Wärme ihren Nacken erfasste.

„Was hast du das draussen gemacht?" fragte er nahm die Jacke und tippte gegen den Saum um etwas Wasser abzulassen.

„Ich bin von irgendwo zurückgekommen", sagte Ainsley. „Ich dachte einfach ich sehe ob du zuhause bist."

Sie merkte nun das das vielleicht zu weit ging. Sie war noch nie in James' Wohnung gewesen und hatte ihm keine Vorwarnung gegeben.

James sah zweifelnd zu ihr hinunter. „Du sagtest du wärst heute Abend beschäftigt und das wir bis morgen nicht ausgehen könnten."

„Nun ich war beschäftigt", verteidigte sich Ainsley. „Ich bin… es nun nicht mehr."

James zog eine Augenbraue hoch sagte aber nichts und Ainsley sah überall hin ausser in seine Augen. Er liess es gut sein und sie wusste das er zuversichtlich war das sie es ihm sagen würde wenn sie bereit war.

„Komm schon. Lass uns etwas trockenes für dich zum anziehen suchen."

James scheuchte Ainsley durch den Eingang ins Wohnzimmer. Er hatte ihr gesagt das es klein war aber er hatte nicht gesagt wie gemütlich es war mit einer grossen weichen Couch und einem Muggel Fernseher der über einem derzeit kalten Kamin hing.

„Mum hat es eingerichtet. Sagte sie wollte das es sie wie zuhause anfühlt", sagte James und beantwortete ihre ungestellte Frage als er wie sie annahm ins Schlafzimmer ging. „Dieser Ort gehörte Onkel Bill bevor er geheiratet hat und er hat es seitdem vermietet. Ich bin nur die Hälfte der Zeit hier also passt es für mich."

Ainsley sah sich um vorsichtig auf nichts ausser dem Boden zu tropfen. Sie fühlte sie leer und falsch als würde sie einen sonst friedvollen Abend für James stören. Ein Becher Tee stand vergessen aber noch dampfend neben einem Buch mit Eselsohr auf dem Couchtisch.

James kam mit einem paar Sporthosen und einem weiteren Harpien Pullover zurück.

„Sie werden dir zu gross sein aber wenigstens sind sie trocken", sagte James. Er deutete auf das Schlafzimmer und sie nickte und verschwand schnell.

James Schlafzimmer war im Gegensatz zu dem was sie sonst gesehen hatte chaotisch. Die Kleider lagen zusammen mit einem Kleidersack und einem halb ausgepackten Koffer von der letzten Reise auf dem Boden. Ainsley sah das rot seiner abgetragenen Gryffindor Quidditch Robe in der Ecke des offenen Schrankes und die Krawatte welche er zu ihrem Abschluss getragen hatte hing über einer Lampe. Sie unterdrückte das Verlangen aufzuräumen und zog sich stattdessen aus.

Nachdem sie sich abgetrocknet und umgezogen hatte tauchte Ainsley auf und setzte ihre Brille auf.

„Ich sehe dich nicht oft damit", sagte James an der Küchentür lehnend. Er hatte einen frischen Becher in der Hand und tunkte den Tee ungeduldig. Ainsley hielt die Zufriedenheit zurück als er sie musterte und etwas rot wurde bevor er in seinen Becher sah.

„Meine Kontaktlinsen stören mich manchmal."

„Deine Kontaktlinsen stören dich wenn du geweint hast", korrigierte James seine Stimme war tief und etwas streng. Sie wusste das er nicht wütend auf sie war – er war wütend auf das was sie durchnässt und verstört vor seine Tür gebracht hatte.

Ainsley ging zu ihm hinüber und war erfreut Pfefferminztee zu riechen – ihr Liebling.

„Das sieht fies aus", sagte James und deutete auf einen Bluterguss auf ihrem nun freien Unterarm. Ainsley sah darauf und zuckte mit den Schultern.

„Es ist vom Quidditch Finale", sagte sie. „Hab diesen Bluterguss gekriegt und wir haben trotzdem verloren."

„Das war vor zwei Wochen", erinnerte er sie.

„Es braucht manchmal eine Weile um zu heilen", sagte Ainsley. „Heiltränke stimmten nie mit meinem Magen überein."

James runzelte die Stirn und drehte ihren Arm in einen Anflug übertriebener Ritterlichkeit um und küsste den violetten Punkt leicht. Er rieb ihren Handrücken leicht und wartete.

„Ich bin nach Askaban gegangen", erklärte sie leise. „Ich habe meine Mum zum ersten mal besucht."

James sah sie einen Moment überrascht an bevor er die Tasse auf die Küchentheke stellte.

„Komm her", sagt er und streckte seine Arme aus – eine Einladung kein Befehl. Ainsley war glücklich zu gehorchen und vergrub ihr Gesicht schnell an seiner Brust. Es war noch immer ein ungewohntes Gefühl. Auch wenn sie immer Briefe schickten hatte sie ihn in den letzten Monaten nur ein paar mal gesehen ihren Abschluss mit einbezogen.

Es war eine lange Woche gewesen mit dem Abschluss, nach Malfoy Manor zurückkehren und die Nerven aufzubringen ihre Mutter endlich zu besuchen. Ainsley fühlte sich körperlich schwach – als hätte sie drei Tage ohne Pause Quidditch gespielt.

Mehr als das fühlte sie sich erleichtert.

Sie spürte wie James seinen Kopf auf ihren legte – er war so gross – und sie entspannte sich das erste mal an diesem Tag und atmete den Geruch seines Shirts ein.

„Ich bin froh das du hier bist", murmelte James in ihr Haar.

„Sie war furchtbar", flüsterte Ainsley noch immer unsicher ob sie darüber sprechen wollte aber sobald sie es tat kam alles heraus. „Für einen Moment schien sie bei Verstand. Sie hat nach der Schule gefragt und ich habe ihr erzählt das ich meinen Abschluss habe. Sie fragte wo ich lebe und sie schien aufrichtig besorgt aber dann sagte ich das Wort ´Malfoy´ und sie wurde…reuelos und hass erfüllt. Sie sagte fürchterliche Dinge über Scorpius und über deinen Bruder und Vater und noch schlimmere Dinge über Draco."

James' Hand fuhr in beruhigenden Kreisen über ihre Schulterblättern und berührte die Spitzen ihrer Haare. Sie drehte ihre Wange in seine Brust.

„Ich wusste immer das sie kalt ist aber ich weiss nicht wann sie verrückt wurde. Sie war so viel allein während ich in der Schule war."

„Es ist nicht deine Schuld", sagte James und zog sich genug zurück um ihre Stirn zu küssen. Er nahm den Tee und drückte ihr den Becher in die Hand bevor er sie sanft zum Sofa scheuchte. Er schnappte seinen Zauberstab vom nahegelegenen Tisch zielte auf den Kamin und Sekunden später brannten die kleinen Scheite. Zufrieden setzte er sich neben sie und Ainsley rollte sich sofort an seiner Seite zusammen.

Ainsley war froh das er sie nicht zwang und sie schlürfte ihren Tee sowohl um sich zu wärmen als auch ihre Hände für den Moment zu beschäftigen. Sie sassen in Stille während sie ihren Tee austrank und sobald sie ihren Becher wegstellte schien James zufrieden das es ihr gut ging.

„Ich habe gebeten für eine Weile aus der Reiserotation genommen zu werden", sagte James ihr. Sie setzte sich auf und sah ihn an hielt aber die Hand fest die auf ihrer Schulter lag.

„Wieso? Du liebst deinen Job."

„Ich wusste das du mehr da sein würdest", sagte James. Er sah zu ihr hinunter verletzlich und offen. Sie glitt näher um ihre Beine über seinen Schoss zu legen. „Ich hatte gehofft wenn ich in der Stadt bin könnten wir vielleicht mehr Zeit miteinander verbringen."

„Wie eine echte Beziehung", fügte Ainsley hinzu und ihr Mund verzog sich zu einem Lächeln. „Nicht nur Briefe und Hogsmeade wenn du es schaffen kannst."

„Genau! Wir können Essen gehen, wir können mehr Muggel Filme sehen", begann James und zählte die Möglichkeiten an seinen Fingern ab. „Wir können am Wochenende Orte Besuchen. Wir können spiele spielen – ich weiss nicht ob du gut bist aber Albus sagte er wollte jemand anständigen um Schach zu spielen und das bin sicher nicht ich – und ich wollte meine Cousins sowieso mehr sehen. Rose war letztens deprimiert – also könnten wir vielleicht alle gehen? Ich denke du würdest sie mögen wenn – „

Ainsley hörte zu als er plapperte, lächelnd und zufrieden. Für Monate hatte sie seine Stimme durch seine schlampige Handschrift gehört nicht sicher ob sie es richtig hinkriegte aber dennoch zufrieden mit ihrer Vorstellung. Nun wurde sie daran erinnerte das die echte unglaublich viel besser war.

„Willst du nächstes Wochenende fliegen gehen? Wir können daraus eine Reise für deinen Geburtstag machen. Wir könnten auf Land gehen oder an die Küste – wo auch immer du hin willst."

Er war fröhlich und eifrig und Ainsley wusste genau wie er es geschafft hatte die hälfte der Mädchen in seinem Jahrgang zu daten. Einmal hatte sie das gestört. Sie dachte das James sie nur mag weil sie auf eine Weise nicht zu erreichen war – eine Herausforderung zum Annehmen. Aber nun hatte er seinen Job gewechselt und wollte mit ihr Fliegen gehen nachdem sie unangekündigt und durchnässt an seiner Tür aufgetaucht war.

Er hatte alle Möglichkeiten die die Zauberer Welt bieten konnte und er entschied sich nahe an zuhause zu bleiben – nahe bei ihr zu bleiben.

„Was immer du bevorzugst", sagte sie die schrille Stimme ihrer Mutter verblasste schnell im Licht von James' Lächeln. „Ich bin bereit für ein Abendteuer."

Er grinste und Merlin es war ansteckend. Sie konnte an nichts anderes denken als ihn zu küssen also tat sie es ruhig mit dem Versprechen das das ihre neue Normalität sein könnte und das war alles was sie gesucht hatte.

Scorpius dachte zu sehen wie Albus sich mit seinem Hund verband war das süsseste was er je gesehen hatte aber an einem Wochenende mitten im Sommer merkte er das er furchtbar, furchtbar falsch lag.

Albus der ungeduldig darauf wartete Teddy und Victoires neues Baby zu halten – das war das bezauberndste was er je sehen würde.

Obwohl sie früh mit der Absicht das Baby zu knuddeln bevor der Rest der Potters und Weasleys ankommen konnten in den Fuchsbau zum Sonntags Brunch gekommen waren musste Albus trotzdem warten bis er an der Reihe war. Dominique und Louis wollten ihre Nichte nur ungern hergeben – sie war nur ein paar Tage alt – und liessen Albus ungeduldig neben ihnen mit den Fingern auf die Couch tippen.

Scorpius sah von der Tür aus zu und schlürfte aus einem Becher kalten Kürbissaft.

„Man könnte denken das ich mich nach all den Jahren daran gewöhnt habe Babys im Haus zu haben", sagte Mrs. Weasley. Scorpius schreckte hoch – er hatte sie nicht näherkommen gehört – aber er lächelte zu ihr hinunter. Sie sah ihre Enkel und Urenkelin mit so viel Zärtlichkeit an das es den Raum füllen konnte.

„Sie gewönnen sich nicht daran? Sie haben wie viele Enkel?"

„Genug das ich eine Liste führe", lachte Mrs. Weasley. „Genug das wenn ihr alle kommt ich sicher gehen muss das alle Teller und das Besteck sauber ist."

Ihr alle, bemerkte Scorpius. Sie gruppierte ihn zu Albus und Victoire und James. Er lächelte in sein Getränk.

„Es ist jedes mal anders. Ich nehme an das es bald noch mehr geben wird mit so vielen jungen Erwachsenen in der Familie", sagte sie. „Sie werden so schnell erwachsen."

Scorpius summte zustimmend auch wenn er nie das Vergnügen hatte jüngere Geschwister oder Cousins aufwachsen zu sehen. Er hatte Ainsley kaum gekannt bis sie bereits fünfzehn war.

„Was stört die mein Lieber?" fragte Mrs. Weasley. Scorpius blieb einen Augenblick ruhig bevor er antwortete.

„Dad und Dania reden darüber eines zu kriegen", sagte Scorpius leise. Er hatte es nicht einmal mit Albus besprochen aber etwas an Molly Weasley liess ihn immer ausplaudern was in seinem Kopf vorging. Er nahm an das es eine Kraft war die damit kam eine Grossmutter zu sein da er gesehen hatte wie sie es bei mehreren Gelegenheiten bei Albus und Lily eingesetzt hatte. „Er hat gefragt ob es in Ordnung für mich wäre."

„Und wäre es?"

Sie sah zu ihm auf und Scorpius konnte sich kaum an eine Zeit erinnern in der er kleiner als sie gewesen war. Vielleicht als sie sich zum ersten trafen? Er konnte sich nicht erinnern.

„Ich bin überglücklich darüber", gab Scorpius zu. „Das ich nicht der letzte Malfoy bin? Das ist ein Traum der wahr wird."

„Wieso sagst du, du wärst der letzte?" fragte Mrs. Weasley und verschränkte ihre Arme vor ihrer Schürze. „Du und Albus könntet jederzeit adoptieren."

„Ich weiss", sagte Scorpius. „Aber mein Dad hat vor einer Weile etwas darüber gesagt das die Malfoy Familie endet und das es nicht so eine schlechte Sache war da meine Familie eine so lange nicht gute Geschichte hat und ich…ich möchte sehen das er merkt das er sich zum besseren gewandt hat und weiter machen kann."

Mrs. Weasley starrte ihn an als wollte sie ihn in die Wange kneifen wie sie es oft tat. Er hatte ein ´oh du machst dir zu viele Sorgen´ erwartet wie er es oft von Ginny bekam.

„Ich denke dein Vater muss das mit dir sehen", sagte sie nachdenklich. „Und es ist grossartig das sie Kinder wollen – ist Dania nicht einige Jahre jünger als er?"

Scorpius nickte.

„Aber ein Kind das von dir und Albus aufgezogen wird würde alles lernen was deine Mutter und dein Vater dir beigebracht haben und sie würden es weitertragen. Du bist auf welchen weg auch immer nicht das Ende der Malfoys."

„Ich bin nicht sicher ob ich ein guter grosser Bruder wäre", gab Scorpius zu. „Ich bin ziemlich selbstsüchtig. Einzelkind und alles. Ich mochte es immer Dad für mich zu haben."

Mrs. Weasley lachte. „Scorpius du wärst ein ausgezeichneter Bruder. Du hast vom besten gelernt."

Sie deutete auf Albus welcher das Baby endlich aus Dominiques Armen nahm. Er gurrte zu ihr hinunter, grinste und griff in das Bündel Decken um ihre kleine Hand zu nehmen. Lily stand hinter ihm, beugte sich übe seine Schulter um ihre neue Cousine mit dem selben liebevollen Ausdruck anzusehen, ihr langes rotes Haar fiel über Albus' Schulter.

Es schien als wäre ein Leben verstrichen seit er Albus dabei zugesehen hatte wie er eine dreizehnjährige Lily, die über einen lang vergessenen Schwarm weinte, in den Gängen von Hogwarts tröstete.

„Er ist ein guter Bruder", stimmte Scorpius zu. „Er beobachtet immer und macht sich Sorgen um seine Familie auch wenn sie es nicht merken."

„Wir merken es Lieber", sagte Mrs. Weasley und griff hoch.

Ah, dachte Scorpius lächelnd. Da ist der Wangen Kneifer.

Er sah wie Albus mit dem Baby kuschelte, er stritt mit Lily das er sie gerade erst bekommen hatte und sie wie alle anderen warten konnte bis sie an der Reihe war.

Auf der anderen Seite des Raumes kamen Harry und Teddy in den Raum. Scorpius konnte nicht sicher sein aber nachdem weinerlichen Ausdruck auf Harrys Gesicht hatte Teddy ihm gerade den Namen das Babys verraten.

Harriet.

„Nun sie dich an", sagte Albus als Scorpius grinsend von der Arbeit kam. Er lag mit einem Buch im Schoss auf dem Sofa – nicht ein gewöhnlicher Anblick. Neuerdings fand man Albus eher im Fernsehzimmer welches Harry eingerichtet hatte wie er Folge um Folge von Muggel Shows sah. Scorpius leistete ihm manchmal Gesellschaft aber war glücklicher neben mit einem Buch neben ihm zu sitzen und Albus' Rücken als Fusswärmer zu benutzen.

Scorpius sah auf das Buch in Albus' Schoss und grinste noch breiter. Es war die Erstausgabe von Jins Buch mit Scorpius' Namen klein am Rand des Covers aufgedruckt.

„Also hast du mein Packet bekommen."

„Offensichtlich", sagte Albus und hob es wieder hoch. „Ich habe die spätere Hälfte des Tages damit verbracht dein Kapitel über die Englisch-Asiatischen Beziehungen im 16 Jahrhundert meinen Baby Drachen vorzulesen – nun sie sind kaum noch Babys. Sie sind jetzt so lang wie mein Arm."

„Und was haben die Drachen gedacht?" fragte Scorpius, zog seine Robe aus und hängte sie neben den Kamin. Es war der erste kälter Tag im Herbst und er hatte die Möglichkeit genutzt den Schal zu tragen den Draco ihm aus seinen und Danias Flitterwochen aus Portugal mitgebracht hatte. Er hängte ihn neben seine Roben, glättete den Stoff bevor er sich wieder zu Albus drehte.

„Die Drachen denken das die Zauberer aus Grossbritanien den Zauberer aus China eine Entschuldigung schulden", sagte Albus.

„Ich würde zustimmen", sagte Scorpius. Einen Augenblick dacht er darüber nach an das andere Ende der Couch zu sitzen aber entschied das Albus einiges bequemer aussah. Er nahm das lose gebundene Manuskript und legte es zur Seite bevor er sich so vorsichtig wie möglich auf Albus fallen liess. Albus stöhnte schlang seine Arme aber trotzdem um Scorpius' Taille während Scorpius seinen Kopf auf Albus' Schulter legte.

„Bequem?"

„Sehr", versicherte Scorpius ihm. Da Scorpius einige Zentimeter grösser als Albus war fand Scorpius das Albus seinen Kopf oft auf seiner Schulter hatten. Es störte ihn nie aber manchmal war es schön die Plätze zu tauschen. Albus war einen Augenblick still und liess Scorpius es sie bequem machen und seine Hand unter seine Schulter gleiten.

„Merlins Hose!" rief Albus und zuckte etwas unter ihm. Scorpius grinste ihn verschlagen an. „Deine Hände sind eiskalt!"

„Der Keller wird nicht so warm", sagte Scorpius. „Und ich hatte schon immer kalte Hände."

„Denkst du, du wirst bald hochziehen?"

Scorpius nickte als der nun jugendliche Zar in den Raum kam um nachzusehen. Er gewann schnell an Grösse und Gewicht – Scorpius wäre überrascht wenn er weniger als 30 Kilogramm wiegen würde wenn er ausgewachsen war.

Er parkte sich neben dem Sofa und wartete das Scorpius ihn begrüsste, seine Geduld schwand nach einem Moment als die Menschen ihn nicht streichelten. Er fing an, an Albus' Hand zu scharren bis er anfing Zars Fell zu streicheln. Am anderen Ende des Raum überblickte Freya die Szene und entschied das es ihr egal war und rollte sich auf dem Fenstersims zur Seite.

„Ich habe tatsächlich einige Anerkennung bekommen", sagte Scorpius stolz auf sich selber. „Jin fliegt heute nach Japan – sie haben ihm den Job den er wollte in Mahoutokoto angeboten."

„Das sind gute Neuigkeiten", sagte Albus. Scorpius verdrehte die Augen. Obwohl er darauf bestand des Eifersucht nicht angebracht war, war Albus nicht gut darin seinen Neid zu verstecken. Auch wenn Scorpius wusste das er es vermissen würde mit seinem Freund zu arbeiten – und sie waren Freunde Jin hatte es ihm versichert und er eine Einladung hatte ihn zu besuchen – würde wenigsten etwas gutes aus seinem Weggang kommen.

Wiederrum, dachte Scorpius, der eifersüchtige Albus ist sehr aufmerksam.

„Ja", stimmte Scorpius nach einem Augenblick zu. Albus bewegte sein Bein etwas unbehaglich und Scorpius wurde daran erinnert wieso er normalerweise als Albus' Kissen benutzt wurde.

„Ich bin sehr stolz auf dich", sagte Albus leise und strich mit den Fingern durch Scorpius' Haar. „Wirklich. Ich weiss es war nicht einfach für dich dorthin zu kommen. Es tut mir leid wenn ich zu wenig unterstützend war."

„Machst du Witze?" sagte Scorpius. „Du warst grossartig und du hast härter gearbeitet als je zuvor."

„Nun wenigstens habe ich aufgehört meine Arbeit mit mir nachhause zu nehmen", sagte Albus. Scorpius konnte spüren wie er sich unter seinen Händen anspannte – eine seiner vielen Zeichen das etwas los war.

„Das war hilfreich", stimmte Scorpius zu, er wartete und rollte Albus' Kragen zwischen seinen Fingern.

Albus atmete tief durch und Scorpius wappnete sich.

„Magorian und Charlie haben meinen Namen für ein Trainingsprogramm für Magiezoorehabilitationsspezielisten eingereicht."

„Oh?"

„Und ich wurde angenommen."

„Das sind grossartige Neuigkeiten!"

Scorpius zog sich auf seine Knie zurück und grinste zu Albus hinunter welcher nicht lächelte.

„Ich versuche nicht dir die Show zu stehlen", sagte Albus und deutete auf das Buch. „Tatsächlich ist es etwas das Gegenteil. Ich bin nicht sicher ob ich es annehmen werde."

„Wieso zum Teufel nicht?" fragte Scorpius an seiner Stelle beleidigt.

„Erstens wäre ich die jüngste Person dort", erklärte Albus. „Ich bin erst neunzehn aber Magorian sagt ich habe ein Talent mit verletzten Kreaturen."

„Albus Potter Retter der verlorenen und kaputten Dinge", sagte Scorpius lächelnd. Albus verdrehte ab dem Titel die Augen.

„Und es ist wirklich intensiv. Es ist ein sechs monatiges Programm und es fängt Anfang Januar an."

Scorpius überlegte sich im Kopf bereits eine Dissertation weshalb Albus das Angebot annehmen sollte. „Und?"

„Es sind sechs Monate im Reservoir ausserhalb Castelobruxo."

Oh.

Albus starrte zu ihm hoch seine Lippen zu einer schmalen Linie gepresst.

„Ich wollte es dir sagen weil ich weiss das es aufkommen wird. Charlie weiss davon und Magorian mach kein Geheimnis daraus das er sich für meinen Aufstieg einsetzt", sagte Albus.

Scorpius sah auf seine Hände hinunter, drehte den Saum seiner Ärmel und erhaschte einen Blick auf die Narben an seinen Handgelenken. Er war sicher das er wusste wieso Albus nicht begeistert war das Angebot anzunehmen – Brasilen war sehr weit entfernt.

„Wieso willst du nicht gehen Al?"

Albus schluckte hart und Scorpius lehnte sich zwischen seinen Knien auf die Fersen zurück. Albus hinunter zu starren war der einzige Weg komplette Ehrlichkeit zu bekommen wenn er verärgert war und Scorpius sah ihm in die Augen.

„Seit deiner Entführung bin ich nicht mehr ohne dich aufgewacht."

Scorpius zuckte zusammen. Sie nannten es normalerweise Das Geschehnis wenn sie es überhaupt ansprachen. Es war Monate her seit sie darüber gesprochen hatten was Scorpius mochte. Die Erwähnung liess Scorpius seine normalerweise kalten Hände erwärmen und er bewegte sie zu Albus verletztem Bein.

„Das längste was ich von dir weg war waren die Sommer in Hogwarts", sagte Albus. „Ist dir klar das wir seit mehr als einem Jahr zusammen wohnen?"

Scorpius rümpfte die Stirn. Er hatte nicht aufgehört darüber nachzudenken.

„Das heisst nicht das du nicht gehen solltest."

„Ich will dich hier nicht alleine lassen", sagte Albus. „Und ich will nicht alleine gehen."

„Ich könnte… mit dir kommen?"

Albus schüttelte langsam den Kopf. „Es ist ein geschlossenes Lager in einem riesigen Ressort."

„Wir könnten ausserhalb in der Stadt bleiben. Vielleicht könntest du Nachts raus apparieren?"

Wieder schüttelte Albus den Kopf.

„Der Punkt ist das wir dort und 24/7 verfügbar sind wenn Kreaturen kommen oder es eine Krise gibt und es ist egal – du machst im Archiv endlich Fortschritte. Du bist Coautor eines gut bewertenden Buches um Merlins Wille."

„Es sind nicht offizielle Bewertungen", konterte Scorpius. „Es sind vorläufige Bewertungen."

„Nicht der Punkt."

Scorpius suchte in seinem Kopf nach Möglichkeiten.

„Vielleicht könnte ich – „

„Scorp es wird nicht funktionieren", sagte Albus. „Ich werde einfach nicht gehen aber es dir nicht zu sagen hätte sich wie lügen angefühlt besonders da ich wusste das du es sowieso herausfinden würdest."

„Du musst gehen", sagte Scorpius streng und nutze jede Spur Selbstlosigkeit die er hatte. „Du musst. Das hast du immer gewollt und die liebst deinen Job. Ich muss nur wissen das du deiner Verletzung Sorge tragen wirst."

„Magorian sagt sie wussten es als sie mich akzeptiert haben", sagte Albus. „Nicht das alle von Harry Potters verkrüppelten Sohn wüssten. Wenn ich darüber nachdenke haben sie mich bestimmt deswegen akzeptiert."

Scorpius starrte ihn an.

„Fang nicht damit an. Du bist gut in dem was du tust. Wie du gesagt hast Magorian spricht bereits davon das du weiter kommst."

„Scorp – „

„Albus bitte", sagte Scorpius, nahm seine beiden Hände und hielt sie so fest das er in Gefahr geriet ihn zu verletzten. „Lass dir das nicht wegen mir entgehen."

„Du wälzt dich manchmal noch immer im Schlaf umher", sagte Albus leise. Scorpius musste wiederstehen die Sorgenfalten auf seiner Stirn zu glätten. „Du… sagst noch immer Dinge."

„Ich weiss."

„Ich will dich nicht verlassen", gab Albus zu. „Und das nicht nur weil ich mir Sorgen um dich mache. Ich weiss nicht… ich weiss nicht wie ich etwas ohne dich tun soll."

„Komm schon", flehte Scorpius. „Du kannst das nicht verpassen. Ausserdem wird es dir nicht weiterhelfen? Diese Programme sind das nächste am College was wir haben."

Scorpius beobachtete ihn sah auf die Falte die sich zwischen seinen Augenbrauen bildete als Albus vorsichtig die rauen Ringe um seine Handgelenke streichelte. Albus hatte seine selbstsüchtigen Momente aber Scorpius wusste das er eine solche Entscheidung nie alleine treffen würde. Einen Augenblick badete Scorpius in dem Wissen das Albus ihn nicht verlassen wollte – das er zögerte selbst einen Tag ohne ihn zu verbringen – und er liess es über sich fliessen.

„Sechs Monate sind nicht so lang Liebling", sagte Scorpius auch wenn der Gedanke so lange von einander getrennt zu sein seine Brust verkrampfen liess. „Du weisst das du das solltest."

Albus bewegte sich unbehaglich und zog Scorpius zu sich so das sein Kopf auf Albus' Arm lag – nicht das beste Kissen aber trotzdem funktionell.

„Aber ich werde dich vermissen", sagte Albus. „Und ich werde mich sorgen."

„Und ich werde dir jeden Tag schreiben", sagte Scorpius. „Vielleicht holen wir uns diese Muggel Telefone?"

„Ich kann mir nicht vorstellen das du lernst wie man ein Handy oder einen Computer benutzt", sagte Albus. „Auch wenn es deine Arbeit leichter machen würde wenn man Hermine glauben kann."

„Ich würde es lernen wenn es, es für dich einfacher machen würde", sagte Scorpius gedämpft durch Albus' Schulter. Albus' Arm legte sich um ihn und Scorpius wurde gegen seinen Freund gepresst.

„Ich denke Mum macht sich Sorgen das wir co-abhängig sind."

„Wir sind co-abhängig", konterte Scorpius. „Und ich mag es so – was unheimlich selbstsüchtig ist und sehr besitzergreifend klingt jetzt wo ich es laut sage aber du weisst was ich meine – bis jetzt wo ich merke das es dich abhält etwas zu tun was du liebst und gut für dich ist."

Albus wurde still, seine Hand streichelte Scorpius' Hinterkopf als hätte er Angst das er sonst wegrennt. Er lag für mehrere Augenblick ruhig da bevor er einen langen Seufzer ausstiess.

„Also", begann Albus. „Wir werden Telefone beschaffen müssen."

Scorpius rümpfte die Nase. Draco schüttete mit grosser Verachtung einen Heiltrank auf die linke Hand seines Sohnes und sah böse zwischen Scorpius und Albus hin und her. Offensichtlich wollte er den ersten Sonntagstee im Oktober nicht so verbringen.

„Was zur Hölle habt ihr euch gedacht?" sagte er. Hinter ihm schlürfte Dania ihren Tee leise sie hatte ihren Job damit erledigt die Salbe herzustellen.

„Nun ich dachte nicht das das Handy in meiner Hand explodieren würde," sagte Scorpius.

„Zu seiner Verteidigung", fügte Albus hinzu, „wir haben die besten verfügbaren geholt um irgendwelchen Problemen aus dem Weg zu gehen und meines funktioniert gut."

Albus zog das schwarze Rechteck hervor – identisch wie das was Scorpius ruiniert hatte – und Draco keuchte.

„Steck das sofort weg Albus", schimpfte Draco. Er sah zu Dania welche verärgert wirkte ab der Reaktion ihres Mannes. „Es könnte das Baby beinträchtigen."

Scorpius lächelte und seufzte. In den letzten drei Wochen seit Draco und Dania herausgefunden hatten das sie schwanger war, war Draco beschützender und neurotischer gewesen als Scorpius ihn in Jahren gesehen hatte. Er war seit der letzten Welle von Astorias Krankheit nicht mehr so gewesen.

Draco hatte es ihm langsam und vorsichtig beim Essen gesagt als würde er erwarten das Scorpius wütend oder aufgebracht sein würde und er hatte beinahe eine Panikattacke als Scorpius sein Gesicht weinend in den Händen vergraben hatte bis er merkte das die Tränen von nichts anderes als Freude stammten.

„Draco Liebling", sagte Dania ruhig. „Es wird nichts verletzten. Ich habe seit Jahren eines."

„Ich dachte du hast aufgehört es zu tragen als du vermutet hast das du schwanger bist", sagte Draco. Dania seufzte und griff in die Tasche ihres Sweaters und zog ein älteres Handy hervor.

„Wie sollte ich sonst in Kontakt mit meinem Muggel Vater bleiben Draco?" fragte Dania. Draco sah geschockt aus verband Scorpius Hand aber mit der grössten Vorsicht. „Ich kann nicht wirklich Eulen zu der Klinik schicken in der er arbeitet um zu fragen wie sein Tag ist."

„Aber schau was es mit Scorpius Hand gemacht hat!" sagte Draco und deutete darauf.

„Wieso ist es explodiert?" fragte Scorpius sie. „Sie scheinen bei dir und Albus zu funktionieren."

Dania zuckte mit den Schultern und schüttelte den Kopf. „Meine einzige Vermutung ist das die komische Kraft die durch dich fliesst das Problem verursacht hat. Die neueren scheinen die Probleme der älteren nicht zu haben und viele Zauberer die Muggel Familie oder Freunde haben tragen welche. Das höchste was ich hatte waren Stromschläge."

„Das hat mein Dad auch gesagt", sagte Albus. Draco runzelte die Stirn.

„Wir sind Zauberer", sagte Draco. „Wir brauchen keine Muggel Technologie."

„Ich wollte nur in der Lage sein mit Albus zu sprechen wenn er weg ist", sagte Scorpius und fühlte sich ausgeschimpft.

„Hast du deinen Eltern gesagt das du gehst?" fragte Draco Albus und setzte sich neben Dania.

„Ja", sagte Albus und rollte seinen Zauberstab faul zwischen seinen Fingern. „Sie haben sich für mich gefreut."

Draco summte eine unbefangene Anerkennung. Scorpius wusste das Draco nicht zufrieden war das Albus ging auch wenn er sich freute das er gut in seinem Job war. Er hatte Scorpius bereits gedrängt vorübergehend wieder ins Manor zu ziehen aber Scorpius stand fest – er verliess sein zuhause nicht und er würde sich sicher nicht aufdrängen wenn er und Dania ein Baby erwarteten.

„Bist du glücklich?", fragte Dania. Albus sah überrascht aus ab der Frage und antwortete nicht sofort.

„Ich bin aufgeregt neues zu lernen", gab Albus schüchtern zu als ob er sich wegen seiner Freude schuldig fühlte. „Und ich freue mich so anerkannt zu werden und ich werde mit Kreaturen arbeiten können die ich vorher noch nie gesehen habe."

„Aber nein. Ich bin nicht glücklich zu gehen."

Scorpius hielt Albus' Hand und wünschte sich plötzlich sie wären alleine anstelle zusammen mit seinem Vater.

„Sechs Monate gehen schnell vorbei", sagte Draco. Er lächelte Dania an welche unwillkürlich ihre Hand auf ihren Bauch legte.

„Sechs Monate sind nichts", stimmte Scorpius zu und lächelte Albus aufmunternd an. „Überhaupt nichts."

Scorpius hatte ein Baby gestohlen.

Nun nicht wirklich gestohlen aber er hatte sie aus dem Raum geholt als niemand hingesehen hatte. Es war nur sie war so süss und es war so laut also nahm er sie in die kleine Höhle im Fuchsbau wo er am Kamin sitzen konnte während sich die anderen unterhielten. Es war kalt an diesem Weihnachtsabend und Scorpius war sehr gestresst nachdem er Albus den ganzen Tag beim packen für seine Reise nach Brasilien geholfen hatte.

Aber etwas daran ein Baby zu halten gab dem eine andere Perspektive.

„Es wird ihm in Brasilien gut gehen", sagte Scorpius und setzte sich mit Harriet im Arm in den Schneidersitz. „Es muss einfach. Dein Onkel Albus – nun ich nehme an er ist nicht wirklich dein Onkel oder? Auch wenn du ihn wahrscheinlich so nennen wirst – er geht weg um mehr zu lernen wie man Tiere rettet. Das ist was er schon immer tun wollte aber ich werde ihn sehr vermissen. Wenn er nachhause kommt wirst du noch grösser sein als jetzt. Vielleicht sprichst du dann schon!"

Sie war so viel grösser als das letzte mal als er sie gesehen hatte und er sah fasziniert zu als sie ihn mit ihren kleinen blauen Augen ansah und liess die wenigen Haare auf ihrem Kopf weisblond werden. Es hatte ihn erschrocken als er es das erste mal gesehen hatte und hatte später herausgefunden das Teddy und Victoire Harriets Metamorphmagus Fähigkeiten geheim gehalten hatten um ihre Familien in Panik zu sehen.

Wir kriegen keinen Schlaf mit dem Baby", hatte Teddy gesagt. „Wir brauchen etwas Spass."

„Es steht dir", sagte Scorpius und tätschelte ihren Kopf vorsichtig. Er hörte im anderen Raum eine Gruppe lachen und lächelte. Er konnte Dracos lachen überall heraushören.

„Ich werde bald einen kleinen Bruder bekommen", sagte Scorpius Harriet. Seine Stimme brach bei dem blossen Gedanken. „Dania hat es mir gestern Abend gesagt. Ist das nicht aufregend?"

Harriet gurgelte als Antwort.

„Ich wusste nicht das es ein Junge ist."

Scorpius erschrak ab der Stimme hinter sich, schüttelte Harriet und erntete ein Jammern der Unzufriedenheit von ihr.

„Merlin Rose!" rief Scorpius und drückte Harriet näher. „Tu das nicht!"

Rose sass in einem Sessel in der Ecke beinahe komplett im Dunkeln. Scorpius schob seine Brille hoch und sie wurde schärfer. Sie hatte ein Glas Feuerwhisky in der Hand und er sah die Flasche in der Nähe. Sie blieb ruhig.

Das ist nicht gut.

„Rose?"

„Ich musste nur ein wenig von allen weg", erklärte sie ihre Stimme langsam und weich – nicht ihre gewöhnliche kurzgefasste Aussprache. „Aber ein kleiner Bruder – das ist ausgezeichnet Scorpius. Wirklich."

Scorpius schluckte die Freude darüber nicht der letzte mit seinem Namen zu sein hinunter. Offensichtlich war das nicht die Zeit für ein fröhliches Geplänkel.

„Was ist los?"

Rose biss sich auf die Lippe und sah in ihr Glas. Ihr grossen roten Locken waren unter einer Weihnachtsmannmütze versteckt die viel zu fröhlich für ihren Ausdruck wirkte.

„Ich bin mit jemandem ausgegangen", sagte sie. „Und ich habe ihn wirklich gemocht. Vielleicht geliebt aber die Dinge liefen seit einer Weile nicht gut und er hat vor ein paar Tagen Schluss mit mir gemacht."

„Wieso?" fragte Scorpius.

Rose antwortete nicht gleich und Scorpius drängte sie nicht. Er wiegte Harriet langsam in seinen Armen während sie den Kragen seines Hemds packte.

„Weil er ein Muggel ist und nicht die Art die gut zu unserer Welt passen würde", sagte Rose.

Plötzlich machten die Teile des letzten Jahres mehr Sinn – Lily hatte versucht Rose dazu zu bringen über ihrem mysteriösen Freund zu reden. Albus hatte gesagt das sie seit einer Weile deprimiert schien und sie schien etwas zu viel Spass mit Viktor Krums Sohn auf Victoires und Teddys Hochzeit zu haben.

„Ich wusste du warst zu interessiert daran an der Hochzeit mit Fremden zu tanzen", sagte Scorpius. „Es ist nicht deine Art."

„Ich bin nicht sicher was meine Art ist", sagte Rose. „Ich dachte ich wüsste es. Ich glaube ich mochte den Nervenkitzel. Eine Art Doppelleben zu führen und ich wollte es ihm sagen – wirklich aber mir wurde klar er würde nie…"

Rose verlor sich und nahm einen weiteren grossen Schluck von ihrem Glas.

„Es tut mir leid", sagte Scorpius. „Beziehungen sind schwierig."

„Nun nicht jeder von uns hat den Luxus verheiratet zu sein seit wir elf sind", sagte Rose etwas bitter. Scorpius öffnete den Mund um zu protestieren merkte aber das er keine Verteidigung hatte. Es war nicht als hätte er eine lange Reihe an Beziehungen und gebrochenen Herzen.

Scorpius bemerkte Albus mit den Daumen in die Hosentaschen gesteckt am Türrahmen stehen. Er lehnte gegen den Rahmen um das Gewicht von seinem verletzten Bein zu nehmen und sah zu Rose. Es gab Scorpius eine Gelegenheit ihn anzusehen – schwarze Hosen und ein dunkel blaues Hemd waren eine ausgezeichnete Wahl gewesen.

Ich muss ihn daran erinnern wie viel Glück wir hatten, dachte Scorpius.

„Wir sind nicht verheiratet seit wir elf sind", verbesserte Albus sie. Rose sah zu ihm auf und als sie ihren Kopf drehte sah man im Licht die Feuchte unter ihren Augen. „Wir fingen mit elf an auszugehen. Ich denke wir haben mit fünfzehn geheiratet?"

Albus sah amüsiert zu Scorpius.

„Sechzehn", verbesserte Scorpius. „Im Raum der Wünsche."

Albus zwinkerte ihm zu bevor er seine Aufmerksamkeit wieder auf Rose wendete welche ihren Austausch ignoriert hatte. Scorpius gab Albus kurz eine Zusammenfassung über die Situation seiner Cousine.

„Wisst ihr was es gemacht hat?" fragte Rose. „Und ich habe es niemandem gesagt weil es sich etwas befangen anfühlt aber…ich hatte ein Testspiel für die Holllyhead Harpien und habe es geschafft."

„Das ist fantastisch!" rief Albus.

Rose schüttelte ihren Kopf traurig und strich sich eine Locke hinters Ohr.

„Und ich hatte während der Testspiele keine Zeit für ihn und ich musste lügen."

„Nun du bist eine wunderbare Lügnerin", sagte Albus. Rose sah ihn böse an. „Ich meine das als Kompliment. Vergessen ich bin ein Slytherin."

„Nun es wurde zu viel und er hat entschieden das ich zu verschlossen bin. Er hat meine Familie ausser Mum, Dad, Hugo und meine Granger Grosseltern nie kennengelernt und es ist einfach auseinander gebrochen."

Damit fing Rose an zu schluchzen, lehnte sich auf ihre Knie und rollte sich zusammen. Scorpius und Albus bewegten sich gleich auf sie zu und Albus setzte sich auf die Stuhllehne und zog sie an sich.

„Wenn er nicht die Art Person war der du alles erzählen konntest war er nicht der richtige für dich", sagte Albus und rieb ihren Rücken während sie in seine Schenkel weinte. Scorpius nahm Harriet auf einen Arm und kniete sich vor Rose nahm ihren Drink bevor er ihr aus der Hand fiel.

„Er war nur so süss", sagte Rose. „Und grosszügig. Er hat mit behinderten Kindern gearbeitet bei Merlins Willen! Ich hätte nie die Geduld dafür!"

„Oh Rosie", sagte Albus mitfühlend. Sie schluchzte in ihn ihre Schultern zitterten und zu Scorpius' Überraschung streckte sie sich nach ihm aus. Er nahm ihre Hand und liess sie sie packen während sie weinte.

„Es ist in Ordnung", sagte Scorpius. „Er war einfach nicht der richtige für dich."

„Ich weiss", sagte Rose und hob sich hoch. Albus strich ihre Haare glatt und zog seinen Zauberstab aus seiner Tasche, beschwor ein Taschentuch und reichte es ihr. Sie nahm es dankbar und putze ihr Gesicht und hienterliess Mascara auf dem Stoff.

„Ich wusste er ist nicht der Richtige und ich wusste es schon lange", sagte Rose und beruhigte sich endlich. „Aber das lässt mich gerade nicht besser fühlen."

„Ich finde ein Baby zu halten hilft", sagte Scorpius. „Oder ein Hündchen aber Zar mag es derzeit nicht geknuddelt zu werden."

Rose protestierte etwas als Scorpius sich bewegte nahm aber Harriet aus seinen Armen.

„Hast du sie deshalb genommen?" fragte Rose. „Es geht dir damit besser?"

„Ja", gab Scorpius zu. „Ich übe für wenn mein Bruder kommt."

Albus lächelte liebevoll zu ihm hinunter und Scorpius griff nach seiner Hand. Sie hatten nur noch eine Woche bis er ging und Scorpius hatte sich zum Ziel gesetzt wann immer möglich Kontakt zu halten.

Rose sah zu Harriet hinunter deren Haare schnell zu hell rot wechselten – und lächelte sie weinerlich an.

„Ich nehme an es hilft", sagte Rose. Sie sah zwischen Albus und Scorpius auf. „Danke."

Nach einigen Minuten Harriet knuddeln und ihr von ihrer Familie erzählen gingen sie zurück ins Wohnzimmer voller Leute. Rose wurde schnell von Hermine beschlagnahmt, welche die roten Augen ihrer Tochter sah. Dominique und Hugo verliessen einen Platz auf dem Sofa nahe dem Weihnachtsbaum und Albus nahm ihn schnell in beschlag und tätschelte Lilys Schulter als sie sich neben ihn setzte.

„Es sind nur sechs Monate", sagte Scorpius und erkannte Albus weit entfernten Blick als er auf den Platz neben ihm glitt. Albus lehnte sich an seine Seite und Scorpius schlang seinen Arm um seine Schultern.

Albus sagte nichts. Alle mögliche Versicherungen waren gesprochen worden und es gab nicht mehr viel zu sagen ausser dem Abschied der in einer Woche auf sie wartete. Scorpius wollte es gegenüber Albus nicht zugeben aber er machte sich Sorgen – Sorgen darum so lange ohne seinen Freund zu sein und ein wenig besorgt das Albus es so geniessen würde von ihm weg zu sein das es die Dinge ändern würde. Sie vielleicht sogar ruinieren würde.

Am anderen Ende des Raums sprachen Draco und Dania mit Ainsley und James der gerade von einem weiteren kurzen Ausflug zurückgekehrt war – dieses mal nach Schottland. Sie lachten und Draco lächelte seinem Sohn zu – ältester Sohn erinnerte sich Scorpius – und winkte sie hinüber. Scorpius lächelte und winkte ab bevor er sich daran machte Albus' Haar glatt zu streichen.

„Dein Bruder war mehr da", sagte Scorpius. „Dad sagt das er sich noch immer nicht wohl fühlt mit ihm und ich bin mir noch immer ziemlich sicher das er mich nicht mag."

„Er wird darüber hinweg kommen müssen", sagte Albus bedrückt. „Wieso zur Hölle hast du mich so früh packen lassen?"

„Du benutzt Muggel Transportmittel", sagte Scorpius. „Ich muss deinen Koffer vielleicht verzaubern damit er gross genug ist."

„Kann ich dich hinein tun?"

„Leider nein", seufzte Scorpius. „Aber es ist in Ordnung. Du kannst mir schreiben. Unsere Briefe werden nur einen Tag oder so verspätet sein."

Albus summte missbilligend.

„Es wird es am Ende wert sein", erinnerte Scorpius ihn.

„Weisst du", begann Albus, „Ich habe eine Woche zu früh schon fast fertig gepackt."

„Und?"

„Ich werde viel Freizeit haben."

Albus sah zu ihm hoch, spitzbübisch und bedürftig zur selben Zeit mit einem Grinsen von dem Scorpius wusste das es zweideutig sein sollte.

„Du bist unverbesserlich."

„Du hast dich vorher noch nie beschwert."

Neben ihm verdrehte Lily die Augen.

„Ihr zwei seid widerlich", sagte sie. „Süss aber widerlich."

„Hast du deine Zahnbürste?"

„Ja."

„Deine Ausgabe von Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind?"

„Ja."

„Eine kommentierte nicht – „

Ja."

„Hast du deinen Zauberstab?"

„Oh um Dumbledores Willen Scorpius", sagte Albus liess seinen Kleidersack neben seinem Koffer auf den Boden fallen und richtete seinen Pullover und steckte sein altes Skorpion Amulett hinein. Der Pullover war ein alter von seiner Quidditch Uniform und Scorpius hätte schwören können das Albus' seine Entschlossenheit absichtlich testete. Er hatte eine wohlbekannte Schwäche für Albus in seinen Quidditch Sachen die zu ihrem fünften Jahr zurückreichte. „Ich habe alles. Du hast es überprüft. Fünf mal."

„Bist du sicher das du nicht willst das ich mit dir zum Flughafen komme?" fragte Scorpius und wrang mit seinen Händen. Albus zog seinen Zauberstab aus seiner Manteltasche und schrumpfte seinen Stock damit er in den Kleidersack passte. Es war früh am morgen am zweiten Tag des neuen Jahres und der Portschlüssel der Albus und sein Gepäck zum Flughafen bringen würde wartete am Rand ihres Gartens. Scorpius versuchte den alten kaputten Terrakotta Eimer nicht durch die offene Tür anzusehen.

„Und wie würdest du zurückkommen?" fragte Albus sowohl amüsiert als auch genervt.

„Ich könnte eine Flohverbindung nutzen. Ich bin sehr gut mit Taxis vergessen?" fragte Scorpius.

Albus lächelte ihn warm an aber die Wärme erreichte seine Augen nicht.

„Wenn du mit mir zum Flughafen gehst, gehe ich vielleicht nicht."

Scorpius verschränkte die Arme vor seiner Mitte sah hinunter und fragte sich ob das eine so schlechte Sache wäre. Albus hatte seiner Mutter dasselbe gesagt als sie es angeboten hatte. Scorpius hatte sie damals beneidet – wenn Albus in den Kamin trat und ging hatte sie noch Harry und Lily.

Er, auf der anderen Seite, wäre ziemlich alleine nur mit Zar welcher leise Albus' Sachen am Boden anstupste. Mit etwas über einem Jahr war Zar sowohl endlos neugierig als auch gross genug um Schaden anzurichten. Albus pfiff damit er aufhörte und Zar winselte beschimpft und legte sich neben seine Tasche.

Albus sah Scorpius lange an bevor er vortrat und ihn umarmte. Scorpius' Arme fielen leblos an seine Seite. Er wusste das er sobald er Albus' Umarmung erwiderte der Abschied begann und er war einfach noch nicht bereit.

„Ich wusste seit Monaten das das kommen würde", sagte Albus, „das bedeutet aber nicht das ich bereit bin."

Scorpius stöhnte und legte seinen Kopf auf Albus' Schulter hing auf die am wenigsten verzweifelte Art an ihm die er aufbringen konnte.

„Sei vorsichtig", sagte Scorpius gedämpft. „Bitte."

„Es ist ein Trainingsprogramm", murmelte Albus. „Ich bezweifle das ich ihn viel Ärger kommen kann."

„Trotzdem ich würde es schätzen wenn du mit all deinen Gliedmassen zurückkehrst."

„Ich weiss nicht", sagte Albus düster. „Ziemlich sicher kann das linke Bein weg."

Scorpius zog sich zurück damit er ihn böse ansehen konnte seine Hände noch immer hinter Albus' Rücken verschränkt.

„Schick einen Brief sobald du ankommst. Nur damit ich weiss das du es geschafft hast."

„Das werde ich", versprach Albus. „Keine Sorge. Muggel Transportmittel sind nicht so schlimm wie dein Dad sagt."

Scorpius schüttelte den Kopf und zwang sich zu einem Lächeln.

„Ich bin froh das du das machst auch wenn ich dich vermissen werde."

„Ich werde dich auch vermissen", meinte Albus. „Danke für dein Verständnis."

Scorpius blieb still und sah hinunter in Albus' Augen. Obwohl er die Nacht durchgeschlafen hatte waren dennoch kleine rote Linien von seine Iris aus zu sehen.

„Ich sehe dich bald wieder", sagte Albus zwang sich zu einem Lächeln bevor er seinen Kopf ausstreckte und Scorpius vorsichtig küsste. Scorpius hielt sich zurück zwang seine Hände ruhig zu bleiben anstelle sich an seinen Freund zu krallen und ihn anzuflehen zu bleiben. Er fühlte sie angekettet und das war nicht der Abschied den Albus verdiente aber er verdiente auch nicht die Schuld Scorpius so verzweifelt zu sehen wie er sich fühlte.

Albus zog sich zu früh zurück und es fühlte sie wie der schlimmste Teil an wenn man an einem kalten Tag aus dem Bett kroch. Er trat langsam aus Scorpius' Armen zurück und warf seine Tasche vorsichtig damit er das Gleichgeweicht nicht verlor über die Schulter – und packte den Griff seines Koffers bevor er zur Tür ging.

Albus sah nicht zurück bis er das Ende der Treppe erreichte seine Schultern eingefallen und sein Haar vom Wind zerzaust. Scorpius lächelte für ihn und griff nach unten um Zar am Halsband festzuhalten als er versuchte seinem Menschen zu folgen.

„Ich liebe dich", sagte Scorpius. Es war eine einfache Erinnerung aber er hatte oft das Gefühl das er es zu wenig sagte.

Die Sorgenfalten auf Albus' Gesicht wurden weniger. Er streckte sich und richtete Scorpius' Brille vorsichtig.

„Ich liebe dich auch", bestätigte Albus und zog Scorpius am Kragen seinen Pullover für einen letzten kurzen Kuss hinunter. „Ich sehe dich im Juni."

Scorpius konnte nur nicken und zusehen wie Albus die wenigen Schritte zum Portschlüssel ging. Er sah ein letztes mal zurück seine Lippen zu einem traurigen Lächeln verzogen als er nach dem Rand des Topfes griff und sich in Luft auflöste.

Scorpius setzte sich neben Zar auf die kalten Steinstufen dieser legte sich schnell auf seinen Schoss und leckte sein Gesicht. Er tolerierte es bis Zar sich beruhigte und sass neben ihm und starrte auf den Fleck auf dem Albus verschwunden war. Nach ein paar Minuten biss die Kalte Luft durch Scorpius' Pullover und er schlang einen Arm um Zars Rücken.

„Er ist auch mein Lieblingsmensch", sagte Scorpius leise.

In dieser Nacht war das Haus ruhig. Es war immer ruhig – es war nicht als wäre Albus laut oder ständig Musik hörte – aber ohne das Atem eines anderen Menschen neben sich fühlte sich Scorpius sehr einsam. Er liess die unendliche Kerze neben seinem Bett brennen aber die Dunkelheit und Stille fühlte sich trotzdem erdrückend und einschüchternd an.

Er seufzte und pfiff. Zar der zwanzig Minuten mit einer Mischung aus Winseln und grossen Augen mit ausgestreckter Zunge versucht hatte ins Bett zu kommen bevor er aufgab sprang aufs Bett.

„Das war schnell", sagte Scorpius. Zar legte sich auf den Platz den Albus normalerweise besetzte und streckte sich an Scorpius Seite aus. „Hast du gewartet?"

Zar winselte ihn nur an, schnüffelte intensiv an Albus' Kissen bevor er stark prustete und seinen Kopf auf seine Pfoten legte. Scorpius schlang einen Arm um ihn.

„Ich weiss", versicherte er dem Hund. „Ich vermisse ihn auch."