Hallo an alle,
und entschuldigung für das späte Update. Ich bin umgezogen und hatte ewig kein Netz. Zudem habe ich die nächsten Kapitel gefühlt fünf mal neu geschrieben. Jetzt kommt nur ein kleines Kapitel, dafür kommt vermutlich bis zum Wochenende das nächste. Ich versuche gerade die POVs abzubauen und in den Kapiteln die Sichtweisen zu wechseln. Jedoch weiß ich, dass es noch mindestens ein Kaptiel geben wird wo dies nicht der Fall ist.
Alle die das lesen und mir treu geblieben sind wünsche ich viel Spaß!
/Ich weiß, ich rede zu viel und unmögliches Zeug. Aber diese Stille macht mir Angst. Verdammt Kai! Wach endlich auf, bitte!/
„Scheiße….verdammt…..Kai…wach auf!", schrie er nun vor Verzweiflung. Kai trug in der zwischen Zeit ein schwarzes langarm Shirt und eine dunkelrote Wollpulli.
Seine grau blauen Haare wurden teilweise von einem Verband bedeckt, dieser sollte die Kompressen an Hinterkopf und der Stirn fixieren.
Ganz langsam rutsche er Stück für Stück nach hinten und ließ den Kopf von seiner Schulter auf den Arm gleiten. Bis dieser wieder auf dem kleinen Kissen ruhte. Seine Hände wanderten zur Decke zurück, um diese wieder an dem Körper festzustecken.
/Ich habe alles getan was ich in dem seltsamen Kurs gelernt habe, hoffentlich bringt es was. Bitte Kai, komm zurück!/
Die Anstrengung des Umziehens, sowie die Angst übermannten ihn für einen Moment. Aus den dunklen Augen liefen unaufhörlich Tränen seine Wange hinab. „Ich möchte. So gerne….deine schönen…Augen…wieder…offen sehen" Seine Hand strich noch einmal vorsichtig den Pony des Schlafenden. Wie in Zeitlupe nährten seine Lippen sich der freien Haut. Seine kalten, rissigen Lippen berührten diese kurz. „Kai du hast bisher alles durchgehalten. Du hast Brooklyn besiegt, die Abtei überstanden ! Und überlebt obwohl du mich in den Wahnsinn getrieben hast! Selbst dein Großvater, hast du klein bekomme! Wehe du gibst jetzt auf! Dass passt nicht zu dir! Auch wenn du mich nicht leiden, kannst. Ich würde alles tun um dir zu helfen" Immer wieder streichelten seine Finger über die schmutzigen, weichen Haare seines Freundes.
/Tyson, wir haben ihn gefunden,du hast alles getan. Momentan sind wir hier sicher. Versuch zu schlafen um Kraft zu tanken./ erklang Dragoons Stimme in seinem Kopf.
Seine Augen tränen verschleierten Augen starrten auf den silbernen Blade. Mit einem seiner Füße trat er achtlos gegen die schwarze Tasche. /Ja Dragoon, ich bin erschöpft. Aber was ist, wenn er nicht mehr aufwacht! Und wieso ist Dranzer verschwunden? Du sagst selbst es droht Gefahr/
Stetig rieb er sich die Augen und gähnte. Das fahle milchige Licht, vermischte sich mit dem rotgelben Schein des Feuers. Dieses Zwielicht brachte eine geheimnisvolle Stimmung in das Gebäude.
Die uralten blauen Augen starrten auf das Bett. Sein Besitzer Tyson lag mit dem Kopf auf dem Arm eines anderen Jungen. Die gebräunte Hand streichelte selbst im Schlaf den Verletzten. Doch keiner der beiden rührte sich.
Eine eisige Böe traf den Drachenkopf von links und streifte die Jungen. Sichtbar ging ein Schauer durch den gebräunten Körper und es zeigte sich eine Gänsehaut. Der nächste Luftzug war stärker und es ertönte eine unheimliches Geräusch. Erst ein leises, dann immer lauter werdendes Grollen erfüllte den Raum. „Uahh…Drgaoon! Was willst du? Ich bin noch müde, lass mich schlafen!", die kalte Zugluft traf ihn ins Gesicht. „Brr, ist das kalt!" Prüfend blickte er zu der Feuerstelle. „Verflixt! Das Feuer! Wir brauchen etwas, was brennt! Was mach ich jetzt?". /Tyson!Tyson! Der Wind wird stärker und kälter. Ich fühle es seit Stunden! Er wird zu einem rießen Strum wachsen!/
„Ich habe schon wieder von dem Unfall meiner Mutter geträumt. Doch dieses Mal kam Dranzer darin vor. Was auch immer geschah, er würde Kai nie im Stich lassen! Wegen dem Feuer werde ich raus müssen. Rund um diese Hütte gibt es kein Holz mehr", sprach er vor sich hin. „Ich kann Kai unmöglich alleine lassen, nicht in seinem Zustand! Was weiß was dann passiert!". Ein helles aufleuchten neben ihm, ließ sein Blick sich vom Fenster lösen.
„Dragoon?" entfuhr es ihm überrascht. /Du hast Recht Tyson! Ihr braucht Wärme, der Schnee wird immer dichter. Aber du musst dich schnell entscheiden/
. Ich …. Ich bin nicht… wie … Daichi….oder Kai. Die beiden wissen, wie man draußen überlebt, ich habe keine Ahnung. Das Einzige was ich weiß, dass es draußen schneit und stürmt und wir Feuer brauche".
/ Ich bin nicht Dranzer, meine Element ist nicht das Feuer. Dies bräuchten wir aber hier. Doch du, hast die Kraft dem Wind zu trotzen und deine Freunde immer wieder zu überraschen, Tyson! Schau was du die letzten Tage alles schon geleistet hast! Ich werde für Dich auf Kai Acht geben, ihm wird nichts geschehen./
Lange sahen der Drachenmeister und sein Bist sich in die Augen. "Dragoon, pass auf, dass euch beiden nichts geschieht!", er hatte tiefes Vertrauen in sein Freund und fraß Sorge an ihm.
Danach drehte sich der Japaner auf dem Absatz um, griff nach seiner Jacke und, Handschuhe, ging zur Tür. Als er dies öffnete landeten dicke Schneeflocken in seinem Gesicht. "Bäh! Ich hasse Schnee! Der ist so kalt!", dabei schüttelte er den Kopf
/Es war dunkel und kalt und still um ihn herum. Herrlich Still, doch irgendwas störte ihn. Es war schön und unheimlich zugleich. Auf einmal wird es heller und heller. Leise dunkle und beruhigende Geräusche werden lauter. Konnte das nicht aufhören, es war zu laut. Er wollte zurück in das Dunkle, in dieses weiße kalte Land. Riesengroße blaue Augen waren genau vor ihm. Ein länglicher Körper und Flügel vervollständigenden das Bild. „Ein Drache! Wie in dem Buch! Das Bild verschwamm mehr und mehr. Dieser blöde Kopf ließ sich nicht drehen. Wieder dieses Geräusch, leise und beständig grummeln begleitete es ihn. Doch dort war es nicht kalt, eher das Gegenteil. Es war heiß, viel zu heiß! Ein starker Wind, begleitete die Flammen welche immer näher an ihn herankamen. Er konnte den widerlichen Geruch des Rauches wahrnehmen, die Hitze berührte seine Füße bereits. Doch irgendwas hinderte ihn. Ein blaues längliches Leuchten schlängelte sich vom Boden aus um seine Beine bis zu seinem Kopf und hielt ihn fest. Erneut wollte er rennen, doch das Feuer hatte ihn vollständig umschlossen. Dieses blaue Licht schien wie eine Mauer zu wirken, denn die Flammen berührten ihn nicht mehr./
Der Sturm draußen wurde stärker und stärker und der Verletzte immer unruhiger. Der blaue Drache schlängelte sich um den liegenden Körper. Für einen Moment sah er rote verschleierte Augen, doch gleich darauf nahm das Zittern unter ihm zu. Von einer Seite zur nächsten wurde der zweifarbige Haarschopf geworfen. Die eine Hand klammerte sich an das Holz, ein Bein wurde ruckartig aufgestellt und würgende Geräusche gesellten sich dazu.. Dragoon grollte weiter in unterschiedlichen Tönen vor sich hin und wickelte sich noch enger um den nun wieder schlaffen Köper. In Gedanken rief er nach seinem Meister, dieser Sturm, als auch der Zustand des anderen gefielen ihm immer weniger.
„Es wird Zeit, dass ich zurückkomme. Ich fange das Halluzinieren an. Und diese Kälte macht mich fertig.", /Tyson, wo bleibst du! Was war bei dir los?/ „Ich komme. Bin bald da!", schrie er gegen den Sturm immer wieder und rannte weiter. Endlich nach Ewigkeiten, erreichte er die kleine hölzerne Hütte. Mit letzter Kraft, riss er am Türknauf. Trat hindurch und knallte die Türe zu. Rasch flog sein Blick durch das Zimmer. Ein kleines frohes lächeln, zeigte sich als er den Drachenkopf auf Kais Brust entdeckte. In nächsten Moment erstarrte er, er sah das Erbrochene und den Blutfluss, welches schnell die Decke färbte. Das Holz flog achtlos in die Feuerstelle und zischte. „Verdammt!"
Gezielt zog er die Socken und die Decke nach unten. Die Beinverletzung blutete erneut und auch der Verband am Kopf zeigte Flecken. Nun schon geübter wickelte er ein neuen Verband um die Wunden. „Was ist geschehen, Dragoon? Wie hat er es geschafft die Wunden erneut aufzureizen?" Dabei fiel ihm auf, dass die Haut sehr warm und Schweißüberzogen war. //Als du weg warst, wurde sein Schlaf sehr unruhig. Böse Träume suchten ihn heim, er fing an gegen etwas zu kämpfen. Dabei riss er an den Wunden. Ich verstärkte meine Präsenz um ihn zu beruhigen, ich fürchte nur dass es nicht lange anhält./
Beunruhigt von der Beschreibung, griff er nach der Stirn. „ Kai du hast Fieber! Lässt du irgendwas auch aus? Gibt es zu, du tust das alles um mich zu ärgern!", doch das zweifarbige Haar war nass und der Körper schlaff aber unruhig. „Psst, beruhige dich. Drgoon und ich sind hier, dagegen hat das Fieber keine Chance", murmelte er, während Shirts in den Topf mit Wasser warf. Danach drückte er sie aus und wickelte es um das unverletzte Bein. Sein nasses Halstuch lag auf Kais Stirn. „Auf dir könnte ich Spiegeleier, braten! Schade, dass es hier keine gibt!". Er saß wieder hinter ihm und Kais Haare kitzelten ihm am Kinn. „Ich habe Tee gemacht! Du solltest trinken?", dabei schüttelte er an der Schulter. Ein Löffel in dem Chaos suchend, tropfte er die Flüssigkeit in die offenen Lippen. Doch sogleich lief es über die Mundwinkel wieder nach draußen. „Verdammt Kai! Mach es mir nicht so schwer!"
Mit einem Finger wischte er zärtlich die Tropfen von den Wangen. „Bitte mach deine wunderschönen Augen wieder auf! Dir wird nichts mehr geschehen, du darfst jetzt nicht aufgeben! Bitte!"
