HARRY POTTER
UND DER PRINZ VON SLYTHERIN


Harry Potter und alle assoziierten Charaktere und Situationen sind Eigentum von J.K. Rowling. Ich erhebe kein Urheberrecht.


Zuerst von The Sinister Man als „Harry Potter and the Prince of Slytherin" veröffentlicht

Übersetzt ins Deutsche durch LimeSon


Kapitel 9: Flüge und Duelle

12. September 1991

Als Harry zum Frühstück ging, fragte er sich, ob er vielleicht eine Extra Dosis Seidenglatt benötigen würde, um durch den Tag zu kommen, da heute die erste lang erwartete Flugstunde stattfinden würde. Natürlich würden die Slytherins und Gryffindors mal wieder kombinierten Unterricht haben, also würde es höchstwahrscheinlich in Tränen enden. Wenig überraschend begann der Tag schon problematisch, als Malfoy und seine Handlanger aus irgendwelchen unbegreiflichen Gründen beim Frühstück Streit mit den Gryffindors anfingen, was aber schnell von McGonagall aufgelöst wurde. Als die Slytherin-Gruppe an ihrem Tisch ankam, fragte Harry, was los gewesen war. Malfoy war ausweichend, aber Goyle platze raus, dass sie Longbottom verspottet hatten, weil seine Großmutter ihm ein Erinnermich geschickt hatte.

„Und was, bitte, ist ein Erinnermich?" fragte Harry.

„Das ist eine Glaskugel, die sich rot färbt, wenn man etwas vergessen hat," antwortete Draco ausdruckslos, während er sich ein Toast schmierte.

„Hmm, könnte vermutlich nützlich sein," murmelte Harry.

„Nicht wirklich. Außerdem ist das von Longbottom riesig, uralt, hässlich und sieht aus, als wäre es aus billigem Glas gemacht. Er hat's bis zum Ende der Woche wahrscheinlich schon kaputt gemacht."

„Ich dachte, du hattest deine Probleme mit Neville schon geklärt."

„Ich habe keine ‚Probleme', Potter. Aber dein Bruder hat die ganze Woche nichts Unerträgliches gemacht, also bin ich wieder dazu zurückgegangen, alle Gryffindors gleich zu verachten."

Harry schüttelte mit dem Kopf und las seinen Tagespropheten weiter. Er hoffte, dass der Rest des Tages weniger dramatisch sein würde.


Zehn Stunden später…

Harrys Hoffnungen waren vergebens gewesen. Beim Abendessen saß sich Draco gegenüber von Harry hin, und Harry starrte den Jungen nur in zorniger Fassungslosigkeit an, bis Draco endlich bemerkte, dass er intensiv angestarrt wurde.

„Was?" fragte er.

„Und was bitte, sollte das denn sein?" wollte ein immer noch zorniger Harry wissen.

„Du musst etwas spezifischer sein, Potter. Es war ein ereignisreicher Tag."

„Der Teil, als du Longbottom beleidigt hast, obwohl er gar nicht da war, um sich zu verteidigen, wonach du gedroht hast, sein Erinner-dingsie kaputt zu machen, nachdem er gefallen ist und sich verletzt hat, wonach du mit dem Blödmann losgeflogen bist, zum Trotz von Madame Hoochs Anweisungen, wonach du tatsächlich versucht hast, das Erinner-dingsie kaputt zu machen, nur damit der Blödmann es wunderhaft retten konnte. Oh, und gerade eben hast du den Blödmann zu – und ich kann nicht fassen, dass es das wirklich gibt – einem Zaubererduell herausgefordert?!"

„Ja, all das ist passiert. Willst du mein Sekundant sein? Das Wiesel sekundiert den Blödmann."

„Bei einem Zaubererduell? Es ist noch nicht einmal Oktober! Was wollt ihr bitte machen – Zündhölzer zu Nadeln transfigurieren und sie aufeinander werfen, bis einer von euch ein Auge verliert?"

„Du wirst einfach zum Duell kommen müssen und zusehen. Triff mich im Trophäenraum um Mitternacht."

Harrys Augen wurden schmal, während er Malfoys grinsendes Gesicht beobachtete. „Du hast nicht vor zu gehen, oder? Das ist nur ein Trick, um das Wiesel und den Blödmann dazu zu bringen, das Ausgangsverbot zu brechen."

Draco lachte. „Das mag ich an dir, Potter. Trotz deiner offensichtlichen Unzulänglichkeiten bist du deinem jämmerlichen Bruder immer noch Meilen voraus."

„Hmm, ich denke, das kommt in diesem Haus einem Kompliment am nächsten."

„Psshh, wenn du Komplimente haben wolltest, hättest du zu den Puffs gehen sollen."

Harry schnaubte. „Hoffentlich hat dich das jetzt endlich von deiner seltsamen Besessenheit von Longbottoms Erinnermich geheilt."

Draco grinste ihn an und aß weiter. Theo hatte den ganzen Wortwechsel stumm beobachtet.

Später, als die Slytherins zu ihrem Wohnheim zurückkehrten, stupste Theo Harry an und flüsterte ihm zu, „Du solltest darüber nachdenken, dir auch ein Erinnermich zuzulegen, falls du die Gelegenheit findest." Dann hielt er seine Hand aus und zeigte darin eine kleine Kugel, die genau wie Nevilles aussah, nur dass sie bloß ein Viertel der Größe hatte. „Draco hat auch eins. Sie sind nützlicher, als du denkst." Nach den Worten ging Theo schnell weiter und ließ einen verwirrten Harry Potter zurück.


13. September 1991

Am nächsten Morgen traf sich Harry mit Hermine und Neville in der Bücherei. Ursprünglich war der Plan, dass Harry vor dem Unterricht noch ein paar letzte Fragen zur Verteidigung gegen die Dunklen Künste beantworten sollte, aber stattdessen saß er in seinem gepolsterten Stuhl und rieb sich die Schläfen, während er zuhörte, wie Hermine und Neville ihr ‚Abenteuer' des vorherigen Abends beschrieben.

„Also wenn ich das richtig verstanden habe," sagte er müde, „haben Jim und Ron sich dafür entschieden, sich nachts rauszuschleichen, um an einem illegalen Zaubererduell teilzunehmen, das nie stattgefunden hätte, weil die ganze Sache eine Falle war, um Jim in Schwierigkeiten zu bringen, was ich in weniger als fünf Sekunden durchschaut habe. Und ihr seid mitgegangen, weil…?"

„Naja, ich hatte nicht geplant, mit ihnen zu gehen, aber ich bin ihnen in den Flur gefolgt, um ihnen zu sagen, dass sie nicht gehen soll und dann ist die Fette Dame irgendwo hingegangen, also war ich draußen gefangen, daher dachte ich, ich gehe lieber mit ihnen, bevor ich alleine im Flur vor dem Portrait hocke," antwortete Hermine, als wäre das die logischste Folge der Ereignisse.

„Und unterwegs haben sie mich auf einer Bank schlafend gefunden. Ich, äh, hab sozusagen, äh, das Passwort vergessen und bin eingeschlafen." Danach murmelte Neville leise „dummes Erinnermich", gerade noch laut genug, dass Harry es hörte.

„Also, um den Ereignissen weiter zu folgen," führte Harry etwas genervt weiter fort, „seid ihr vier dann zum Trophäenraum gegangen, habt rausgefunden, dass Malfoy nie aufgetaucht ist, wurdet beinahe von Filch geschnappt und habt euch dann dafür entschieden, dass das Beste, was ihr in der Situation machen konntet, war, zum Korridor des Sicheren und Schmerzhaften Todes im Dritten Stock zu gehen?"

„Naja," antwortete Neville mit einem Grinsen, „offensichtlich waren die Warnungen des Schulleiters von einem schmerzhaften Tod übertrieben, da wir nicht gestorben oder überhaupt Schmerzen gelitten haben. Aber wir haben einen Cerberus gefunden! Und wir haben rausgefunden, dass Jim eine sehr hohe Stimme hat, wenn er schreit!" Er lachte und Hermine boxte ihm genervt in den Arm.

„Wir haben auch gesehen, dass der Cerberus auf einer Falltür saß," fügte sie hinzu. „Offensichtlich muss da etwas sehr Wertvolles sein, wenn ein Cerberus es beschützt. Aber was könnte das sein?"

Harry sah verwundert zwischen seinen Freunden hin und her. „Eine bessere Frage ist ja wohl: warum in aller Welt interessiert es euch? Dumbledore hat gesagt, dass wir von da fernbleiben sollen, weil es gefährlich ist und ich nehme ihn beim Wort. Wie seid ihr überhaupt an der Tür vorbeigekommen?"

„Alohomora. Steht in Kapitel 7 von Goshawks Lehrbuch der Zaubersprüche für Erstklässler."

Harry, der das gesamte Lehrbuch bereits von vorne bis hinten durchgelesen hatte, starrte sie an und hob dann misstrauisch eine Augenbraue. „Nein, tut es nicht," sagte er fest.

Neville sah Hermine an, die jetzt errötete.

„Ja okay! Es stand in Kapitel 7 der Ausgabe von 1923, die ich in einem Laden für gebrauchte Bücher in der Winkelgasse gefunden habe. Es hatte lauter tolle Sprüche drin, die in unserer aktuellen Ausgabe nicht drinstehen, weil sie für Kinder als ungeeignet eingestuft wurden."

„Da bin ich ja erleichtert," sagte Neville. „Jetzt fühl ich mich nicht mehr so dumm, weil ich nie von dem Spruch gehört hatte."

„Also, um zusammenzufassen," sagte Harry jetzt eisig, „du warst besorgt darüber, dass Jim und Ron etwas dummes anstellen werden, also bist du ihnen gefolgt und hast ihnen dann geholfen, in einen verbotenen Korridor einzubrechen, indem du einen illegalen Spruch zum Schlösserknacken benutzt hast."

„Der Spruch ist nicht illegal, Harry, nur… verpönt. Außerdem lernen die oberen Jahre ihn auch. Man kann eine Tür nicht dagegen schützen, mit Alohomora geöffnet zu werden, ohne ihn selbst wirken zu können."

„Ah, also kann man die Tür zum tödlichen Cerberus durchaus gegen den Schlossknacker-Zauber schützen, den auch frühreife Erstklässler wirken können, aber das Lehrpersonal hat sich einfach nicht die Mühe gemacht, weil… weißt du, es ist mir mittlerweile egal. Ich gebe mir sonst selber noch Kopfschmerzen, wenn ich versuche, Logik an dieser Schule anzuwenden."

Harry sah zu Neville, der eher amüsiert als betreten aussah. „Warte mal. Du hast gesagt, dass du das Passwort zu eurem Wohnheim vergessen hast? Ich dachte, das Erinner-dingens sollte das verhindern?"

„Oh, nein. Anscheinend wird es nur rot, wenn ich etwas wichtiges vergessen habe, aber es sagt mir nicht genau, was das war."

„Das scheint äußerst wenig hilfreich."

Neville versteifte. „Es war ein Geschenk von meiner Oma. Es ist mir egal, ob Draco es dumm findet…"

„Ruhig, Neville. Draco war nur… Draco. Außerdem habe ich vertrauenswürdige Information, dass er selber eins hat und dich nur dafür verspottet hat, dass deins antik ist. Anscheinend sind die neueren Modelle deutlich kleiner und eleganter. Wahrscheinlich skandinavischer Einfluss. Ich geb IKEA die Schuld."

Der andere Junge, an dem Harrys Witz komplett vorüberging, zuckte einfach mit den Schultern. „Es ist irgendwie eine Tradition für Longbottoms alte Erbstücke wiederzuverwenden. Deswegen benutze ich auch den Zauberstab von meinem Vater, anstelle von einem neuen."

Hermines Brauen zogen sich zusammen. „Das kann man machen? Man kann den Zauberstab von einem Familienmitglied benutzen? Mr. Ollivander hat mich bestimmt fünfzehn verschiedene Stäbe ausprobieren lassen, bevor wir den richtigen gefunden haben."

„Und doppelt so viele bei mir. Er hat immer wieder darüber geredet, dass ‚der Zauberstab den Zauberer wählt' und so Zeugs."

Neville zuckte wieder mit den Schultern, aber Harry setzte nach. „Nev, ich weiß, dass du wegen deiner Probleme im Unterricht frustriert bist, aber meiner Meinung nach sieht es so aus, als wäre bei dir alles in Ordnung, außer deine Arbeit mit dem Zauberstab. Das Buch über Zauberstabkunde, dass ich bei Ollivanders gekauft habe, sagt aus, dass das Benutzen eines Zauberstabs, mit dem man nicht kompatibel ist, es im besten Fall sehr schwierig macht, Zauberei zu wirken und im schlimmsten Fall sogar extrem gefährlich. Ist es möglich, dass dein Zauberstab mit dir nicht kompatibel ist und das ist, was dich zurückhält?"

„Es ist der Zauberstab von meinem Vater, Harry! Er war ein großartiger Zauberer und ich will ihm Ehre machen!" rief der Junge aus, der langsam verärgert wurde. Pince machte der Gruppe ein Zeichen, dass sie leiser sein sollten und Neville zog seinen Kopf ein.

Hermine tätschelte sein Bein und sagte sanft, „Das wissen wir, Neville. Aber du bist keine exakte Kopie deines Vaters. Deine Mutter war auch eine großartige Hexe und eine Hälfte von dir kommt von ihr. War ihr Zauberstab aus den gleichen Materialien wie der von deinem Vater?"

Neville schloss seine Augen. „Ich… glaube nicht. Ich verstehe, was ihr sagt. Falls… falls meine Zauberstabarbeit sich nicht verbessert, dann rede ich mit meiner Oma darüber, einen neuen zu besorgen."

Genau wie du versprochen hast, mit Pomfrey über deine Magie und deine Gedächtnisprobleme zu reden?" dachte Harry, auch wenn er das nicht aussprach.

„Naja, ich denke, ich sollte zum Frühstück runter, bevor das Wiesel alles aufisst. Aber bitte, hört beide auf, Jim Potter hinterherzurennen und ihn vor sich selbst zu retten. Ich verstehe euer Verlangen, Jim davor zu stoppen, euch noch mehr Hauspunkte zu kosten, aber das ist es nicht wert, dass ihr zwei in Schwierigkeiten kommt oder euch vielleicht sogar verletzt." Harry schüttelte den Kopf. „Übrigens, ich hab's nie mitbekommen. Wie viele Punkte hat McGonagall gestern nach dem Besen-Fiasko zwischen Jim und Draco abgezogen?"

Neville und Hermine sahen einander etwas nervös an.

„Was?" fragte Harry, plötzlich besorgt.


Dreißig Sekunden später, nachdem das Trio wegen Harrys Schreierei aus der Bücherei geworfen wurden…

Unfassbar! Dieser Ort ist einfach unfassbar! Ein Lehrer sagt ‚tu das nicht, sonst wirst du ausgewiesen,' Jim Potter tut eine Minute später genau das und nicht nur wird er nicht ausgewiesen, er wird sogar ins Haus-Quidditchteam befördert! Verdammt noch mal!"

„Nicht fluchen, Harry!" ermahnte ihn Hermine.

„Ich wette, er ist sogar der jüngste Sucher in was, zwanzig Jahren? Dreißig?"

Neville hustete. „Einem Jahrhundert."

AAAAAAAAAH!"

„Harry, bitte. Denk mal drüber nach."

„Oh klar, Hermine, bitte erklär mir mal, was für einen rationalen Grund es bitte geben könnte, Jim Potter in das Quidditchteam zu stecken, außer, dass McGonagall eine blöde Trophäe wichtiger ist als jeder Schein von Schulordnung!"

Professor McGonagall, Harry," korrigierte Hermine ihn. Harry verzog spöttisch sein Gesicht dabei, was Neville überraschte. Er war gewohnt daran, dass Slytherins das taten, aber er hatte es Harry noch nie tun sehen. Er war überraschend gut darin.

„Hör zu, Harry," fuhr sie fort. „Ja, es scheint extrem unfair zu sein, aber versuch mal, die Sache aus Professor McGonagalls Perspektive zu sehen. Die Lehrer haben es bisher bei Jim immer ziemlich deutlich mit der Peitsche versucht, was aber nie funktioniert hat. Also haben sie sich jetzt wohl entschieden, es mal mit einem großen Zuckerbrot zu probieren."

Neville sah zwischen den beiden hin und her. „Ich hab keine Ahnung, wovon du wieder redest. Zuckerbrot? Ist das sowas wie das ‚Ninja' Ding von letzter Woche?"

Harry seufzte. „Peitsche und Zuckerbrot. Das ist ein Muggelsprichwort, Nev. Um einen Esel dazu zu bringen, sich zu bewegen, kann man ihn entweder mit einer Peitsche antreiben oder ihm ein Stück Zuckerbrot vor die Schnauze halten. Das bedeutet, dass sie Jim offenbar nicht mit Nachsitzen oder dem Verlust von Hauspunkten kontrollieren können, also geben sie ihm etwas, was er unbedingt haben will – das Quidditchteam und den damit Hand in Hand gehenden Status – und wenn er sich dann wieder schlecht benimmt, können sie ihm drohen, ihm das wieder wegzunehmen."

„Ganz genau," sagte Hermine. „Und als Bonus ist der Quidditchkapitän der Gryffindors ein absoluter Verrückter namens Oliver Wood, der eine unglaublich hartes Trainingsprogramm aufgestellt hat – zwölf Stunden pro Woche. Vermutlich noch mehr, sobald das erste Spiel näher kommt. Wir spielen immerhin zuerst gegen euch Slytherins. Das sind mindestens zwölf Stunden in der Woche, in denen er von älteren Gryffindors beaufsichtigt ist und sich nicht in Schwierigkeiten bringen kann."

Harry atmete tief ein und dann wieder aus. Das ergab Sinn. Aber das bedeutete nicht, dass er es mögen musste. „Na gut. Ich hoffe, der Blödmann fällt von seinem Besen." Die anderen beiden lachten. „Tut mir leid, dass ich ausgerastet bin. Geht ihr zwei schon vor zum Frühstück, ich muss nochmal auf die Toilette." Die beiden Gryffindors verabschiedeten sich und gingen los. Harry drehte sich um und ging in die andere Richtung, hielt an der Tür zur Jungentoilette an und sah nochmal nach seinen Freunden. Dann, als er sah, dass sie nicht zu ihm schauten, flitzte er schnell an der Toilette vorbei, bevor er in einen anderen Flur und dann in ein unbenutztes Klassenzimmer lief, das manchmal für Pflege Magischer Geschöpfen benutzt wurde. Nachdem er kurz überprüfte, dass niemand weiteres da war, hob er ein Stück Kreide auf und warf es auf ein Gemälde von einer schlafenden Aschwinderin, die um ihre Eier geringelt war.

„Esme! Esme! Wach auf!" Mit einem Zischen hob die feurige Schlange ihren Kopf und zischte Harry an, der ganze Raum durch die Flammenkrone um ihren Kopf beleuchtet. „Tut mir leid, dass ich dich geweckt habe, aber das hier ist wichtig. Was haben die anderen Schlangen über das verschlossene Zimmer im Korridor im dritten Stock gesagt? Du weißt schon, das mit dem dreiköpfigen Hund."


Übersetzungsnotiz: Das hier ist mein erstes großes Übersetzungsprojekt, also wenn du einen Verbesserungsvorschlag oder sonstiges Feedback hast, bitte gib mir in einem Review Bescheid :) Danke fürs Lesen!